anonym

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Unbenannt, unbekannt, unerkannt, höchstens nur flüchtig, nicht identifizierbar.

Altgriechisch anonymos, ohne Namen.

Ein Zustand, der heute schier unmöglich erscheint.

Wo ist die Insel, der Platz der Anonymität? Im Nirwana, in welcher Welt?

Heute ist alles identifizierbar, es wird getrackt,  erfasst, Daten werden gesammelt,

bis der Anonyme, der alles sammelt, alles beieinander hat und mehr über einem weiss, als man selbst weiss, der ,

noch einen Schritt weiter:

Aufgrund von Algorithmen weiß wann man tun wird, was man sich wünscht, auf was man steht, mag, für was man geeignet ist,

schlichtweg welche Veranlagung man hat und wie man einsetzbar ist, wo man verwundbar ist.

Geht man zum Arzt, zu einer Selbsthilfegruppe, egal wohin, alles kostet etwas, alles muss irgendwie abgerechnet werden, und dies bedeutet Daten.

Letztlich weiss der Anonyme was man denkt, fühlt, sich wünscht, fühlt. Ein 360 Grad rundum Service, kostenlos, unfrankiert,folgenreich

Glas, gläserner, am gläsernsten.

Das Ende des Individualismus…

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Das Kraut des ewigen Lebens

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Jiaogulan,

wer träumt nicht vom ewigen Leben.

Schon immer spielten Pflanzen, Tinkturen, Jungbrunnen eine wichtige Rolle im Ausleben entsprechender Phantasien und Wunschvorstellungen.

Die Vorstellung eines zeitlich physisch unbegrenzten Lebens könnte einem nervös machen.

Die einen träumen davon, für die anderen wäre es ein Albtraum, aus dem man nicht entfliehen kann.

Abgesehen davon , dass die Erde recht schnell eine Überbevölkerung ertragen müsste, mit ökonomisch und ökologisch katastrophalen Folgen.

Ein langes und ewiges Leben kann es aber nicht alleine sein.

Vielleicht liegt das Geheimnis des Lebens nicht in der zeitlichen Begrenztheit, sondern darin, wie man diese Zeit ausnützt.

In fast allen Religionen ist die Unsterblichkeit den Göttern vorbehalten.

Aber der griechische Zeus,  der römische Jupiter oder der nordische Thor  leben nur in Erzählungen.

Das Leben kommt einem manchmal vor, wie ein auf die Lebenszeit begrenztes Spiel.

Jede Aktion  die man macht wird gepunktet; am Ende steht ein Rating.

Manchmal wird ein…

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Es war einmal….

 

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So fangen viele Geschichten an…

Eine junge Prinzessin, Hadwig nannte man sie; sie war sehr hübsch, schlau, lernbegierig und erst 14 Jahre alt. Sie konnte schon Latein und Altgriechisch, interessierte sich für Geschichte ;  für die damalige  Zeit extrem selten, daß ein junges Mädchen so belesen war.

Da hörte ein König aus dem Morgenland von ihr , besonders von ihrer Anmut und Schönheit und wollte sie heiraten.

Er entsandte  eine Delegation mit Maler und Berater, die mit Hadwigs Vater den Hochzeitsdeal aushandeln sollten. Der Maler sollte ein Portrait der vielleicht zukünftigen Königin malen.

Am Königshof angekommen passte all das dem wissbegierigen und cleverem Mädchen überhaupt nicht. Der Gedanke an einen älteren König als Ehefrau verschachert zu werden, dann noch weit weg von ihren Freunden und Freundinnen in Bayern gehen zu müssen, weg auch  von ihren Lehrern, schreckte sie total ab.

In der damaligen Zeit durfte sie aber eine Brautwerbung nicht ablehnen, so überlegte Hadwig, was sie machen könnte.

Der orientalische Kunstmaler sollte sie für seinen König ja  portraitieren.

Und da musste sie oder sollte ja zwangsgebunden als Modell dienen.

Kurzum , Hadwig begann so viele Grimassen zu schneiden, dass der Kunstmaler nicht im Stande war sie zu malen und dem Delegationsleiter vorschlug zurück nach Byzanz zu reisen.

Die Vorstellung eine Grimassen schneidende Königin zu haben, war schrecklich, und so zog die Delegation wieder ab.

Hadwig war eine der ersten emanzipierten Frauen, eine spätere Herzogin, die auch dem Deutschen Kaiser trotzte und diesen 1 Woche vor ihrer Burg stehen liess, weil er sie nach dem Tode ihres Mannes von dort vertreiben wollte.

Die Lehre aus der Geschichte.

Tu nicht, was Du nicht willst. Und wenn Du so nicht nein sagen darfst und kannst, lass Dir etwas einfallen, daß Du es gar nicht kannst oder der Willen der anderen an Dir scheitert. Zu allem zu Lächeln ist eine chinesische alte Weisheit

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holterdipolter

 

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drunter-drüber oder wie in dem Beatles Song helter skelter.

Wenn alles auf dem Kopf steht

Eine iterative Wortstruktur.

Anstandslos und durchgeknallt, so in einem anderen Songtext.

Überstürzt, übereilt, wie ein Blitz, einfach so, nicht leise, eher laut.

Da steht man und etwas passiert, an das man nicht gedacht hat, und das man weder plante noch wollte.

Poltern steckt im Wort, das eilige , überstürzte Handeln, mehr emotional als kognitiv.

Man fragt sich was man tun soll.

Einfach ein paar Gänge runter schalten, oder Gas geben.

Manchmal fieberhaft etwas tun, kopflos, hektisch, unüberlegt,

statt gut durch zu atmen, und cool alles an zu gehen.

Aber alles soll schnell gehen, keine Zeit verlieren.

Leider vergisst man, dass bei hastigem Tun Fehler passieren und man nachher Zeit benötigt,

diese wieder zu kompensieren.

Eine weise Handlungsfähigkeit beinhaltet eine kritische Reflexion des Problems,

mit einer kritischen Beurteilung,

eine Mischung zwischen ” Facts und Figures” und Intuition und Erfahrung.

Nicht “holterdipolter”, sondern  ” gut Ding, braucht lang Weil”

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Meditieren

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Einfach alles in den Hintergrund treten lassen,

was einem vielleicht nur scheinbar wichtig ist.

Sich auf das für einem Wesentliche konzentrieren.

Für eine kurze Zeit die Welt vergessen,  um Ruhe zu finden,

in einer Zeit, wo diese knapp ist, kostbar.

” Time is money”, aber was nützt dieses einem, wenn man krank wird und handlungsunfähig wird.

Ein Infarkt, Krebs, Schlaganfall, Unfall.

Plötzlich sieht alles anders aus.

Auf einmal muss man Zeit haben.

Besser sich vor dieser Auszeit mental Zeit zu nehmen,

einfach Dinge zu durchdenken, Gedanken zerlegen, in Einzelteile zerpflücken, um sie nachher wieder zusammen zu setzen,

ausgeruht, entspannt die geschöpfte Kraft umsetzen,

nicht vergessend sich die Ruhe der Meditation zu  bewahren.

Zeit ist kostbar, man sollte sie nicht vergeuden.

Die Zeit läuft von Alpha bis Omega, sie beginnt vermutlich nie und hört niemals  auf, wie der nie endende Kreis.

Und wir müssen uns bewusst werden, daß wir nur ein…

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Raum und Zeit

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Zeit ist da, ob wir wollen oder nicht. Genauso der Raum.

Zwei immer vorhandene Dimensionen, deren Ausgestaltung an uns liegt.

Oft nutzen wir sie nicht, oder für eigentlich unwichtige Dinge des Lebens.

Zeit vergeht manchmal sehr schnell, und, dann kann es spät, auch zu spät sein.

Wir haben Zeit, nehmen sie uns aber oft nicht.

Zuhören, sich Zeit nehmen, Auszeit für sich, Zeit für andere, zum Zuhören, etwas zu unternehmen, einfach nur gegenwärtig zu sein.

Zeit kann man verschenken, vermitteln, dass man für einen anderen da ist, ohne jaja, Oberflächlichkeit und erkennbarer mentaler Abwesenheit.

Bei manchen menschen hat man den Eindruck, dass diese noch nicht einmal zuhören, zwar ja sagen, aber in ihren Gedanken schon an einem anderen Platz und Raum sind.

Oft sehnt man sich nach einem stillen, ruhigen Raum um seine Gedanken ordnen zu können.

Wenn der Kopf sprichwörtlich so voll ist, dass kein mentaler Raum vorhanden ist, benötigt man die Leere eines Raumes, um die Gedanken entfliehen zu lassen.

Umgekehrt kann ein Chaos den Mangel an Gedanken kompensieren helfen, anregen, initiieren.

Wichtig ist, dass wir unseren richtigen Platz im Raum finden und uns nicht einengen noch Platz suchend werden lassen,

sondern wissen was und wo wir etwas wollen.

Einfach die mentale X/Y Achse Raum/Zeit für sich definieren.

Was nützt es, wenn man viel Raum hat, aber keine Zeit darin etwas zu machen, oder  mit der Weite des Raums nicht zurecht kommt.

Und ab und zu tut ein men tales Wandern durch Raum und Zeit gut, ein sich von allem lösen um dann wieder seinen Platz zu finden.

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crowd

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Es gibt Menschen, die mögen keine Massenansammlungen, wo man dicht gedrängt steht sich fast nicht vom Fleck weg bewegen kann.

Die zu große Nähe schreckt ab, Bedrängungsängste kommen und man zieht sich lieber zurück.

Andere lieben es in der Menge zu baden, so wie Stars, wenn Ihnen die Fans zu Boden liegen und zu jubeln.

Ohne Publikum werden diese Menschen krank.

Als Coronamassnahmen wurden alle Massenveranstaltungen  temporär gestrichen, der Sicherheitsabstand zu anderen wurde neu definiert.

Dann kam der lock down, keine Umarmung, kein Händeschütteln, Distanz.

Auf einmal wird über Vereinsamung geklagt, Depressionen deklariert,

und alles, weil man mit sich und seiner “Zeit”, die man auf einmal hat, nicht zurecht findet, überreagiert.

Ein Getümmel ist nicht jedermanns Sache. Bei einer Demo ist man Teil der crowd, man solidarisiert sich mit einer Gruppe, einem Thema, wird mitgezogen.

Fussballspiele lassen die Fans alles vergessen,

bei Open Air Konzerten sitzen und stehen tausende Menschen.

All das macht ja Freude und Spass. Probleme kommen erst , wenn etwas passiert, eine Panik entsteht,

oder weil der Gegner , ein Virus, nicht zu sehen ist, alle infiziert werden.

Crowds sind schön, man muss sich aber auch der Gefahren bewusst sein.

Niemand betritt eine Brücke, die irgendwo dünne Stellen hat, die man nicht sieht, aber wenn man darauf tritt, in die Tiefe fällt,

genauso, wenn man aus einer Höhe in ein Wasser springt und dessen Tiefe nicht kennt.

So bleibt einem nur der disziplinierte Umgang im Erkennen von Gefahren.

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Geheimnisse Arcanum

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Lateinisch: Geheimnis

Ein Begriff, der auch in der Alchemie vorkommt. Paracelsus und Böhme verwendeten ihn.

Das Leben birgt viele uns verborgenen Dinge.

Mystifizierte, symbolische, in Fantasy verpackt.

Präzises Wissen oder Bedeutungsvermutungen?

Wer weiß das schon?

Drachen, geheimnisvolle Figuren, Symbole gibt es in fast allen Kulturen.

Man hat den Eindruck, dass,

je mehr man weiß, man um so mehr die Erkenntnis gewinnt,

noch weniger zu wissen, und,

dass das das ganze Leben eigentlich ein Geheimnis ist.

Für Theophrastus Bombastus von Hohenheim, genannt  Paracelsus  (1493–1541) war Arcanum der Begriff für Heilkräfte, Heilpflanzen und Mineralien, die Geist und Körper heilen können, das Dosierungsmass zwischen Heilmittel und Gift.

Rezepturen waren geheim.

Das  Leben ist ein Weg voller Unbekannten.

Einiges ahnt man, anderes stellt man sich vor, plant, ob es dann so eintritt, ist eine andere Frage und Antwort.

Der Tod kennt keinen Raum, wir wissen nur wo unser Leben  beginnt, aber nicht wann es…

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Für die einen namenlos, für andere total durchleuchtet

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In jedem Haus, in jeder Wohnung leben andere Menschen, Schicksale.

Zumeist weiss keiner vom anderen etwas.

Man ist erst überrascht, wenn ein Ereignis, ob gut oder schlecht, stattfindet, und man sich die Frage stellt: Oh die/der war das

In  manchen Großstädten wimmelt es nur von Menschen, wie bei einem Ameisenstaat.

Ameisen leben nicht solitär, sie sind Gemeinschaftswesen mit Arbeitsteilung.

Die Königin ist eingesperrt und weiss nichts , was aussen geschieht.

Wir Menschen sprechen auch vom goldenen Käfig, wo zwar Privilegierte ein schönes Leben haben, aber  dieses nicht verlassen dürfen.

Unsere Anonymität ist vermutlich eine Schutzfunktion, trotzdem sehnen wir uns manchmal nach der Menge,

Mancher Star, fast jeder kennt ihn,  geniesst das sprichwörtliche ” Bad” in der Menge, danach sehnt er sich nach seiner Individualität zurück, versucht zu erreichen, daß niemand Einblick in seine Privatspähre bekommt. ” Es muss nicht die ganze Welt wissen was man wann, wo und wie und…

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verwundert

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Scan_20200419Rätselhaft,

man versucht etwas zu erfassen, berechnen, überlegt, kalkuliert, schätzt ab,

was denn wirklich ist und was weniger real erscheint.

Nicht unbedingt überrascht, an vieles ist man ja gewöhnt,

aber verdutzt, perplex, konsterniert.

Sich wundernd, liest man da, googelt danach , versucht das Wirkliche heraus zu finden,

und stellt dabei fest, dass jeder etwas anderes schreibt und sagt,

und ist von den Nuancen verwirrt,

kann nur verständnislos reagieren.

Fragen über Fragen , zahllose Antworten, mit denen man nicht viel anfangen kann.

So bleibt einem nur Klarheit in etwas zu bringen, aber diese ist nicht erkennbar.

Alles zeigt sich wie eine Tasse Kaffee, bei der man den Boden nicht sieht, zwar den Kaffee riecht, schmeckt, aber der Geschmack ist ja auch von der Menge Zucker abhängig, oder von der Milch , oder Zutaten, die man zufügt.

Das Ganze zeigt sich aber wie ein Topf von Spaghetti, die man zu zählen versucht.

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