Leer

Leer, nicht wie die Stadt in Ostfriesland.

Morgens und Abends ist es still in den Städten, am Hafen. Keine Menschen.

Ausgangsbeschränkung. Corona. Pandemie.

Die Menschen sind zeitweise sich selbst überlassen, und manche werden damit schwierig fertig.

Wir haben es nicht gelernt uns mit uns selbst zu beschäftigen.

Wenn wir nicht das Vertraute, Ansozialisierte Leben haben, fühlen wir eine Leere.

Leere steht für Inhaltslosigkeit, eine unergründliche Tiefe des Nichts.

Es ist aber ein Unterschied ob die Kasse leer ist, der Tank des Autos, dann geht es nicht weiter, zumindest motorisiert,

oder,

ob die Seele leer ist. Aber die kann eigentlich nie leer sein, man kann sich nur so fühlen.

Leer wäre ungeliebt, niemand ist für einem da, man ist alleine, traurig, melancholisch, fühlt sich zumindest so.

Wie in dem Song von den Puhdys Leere Hände:

“Keinen Schlaf und keinen Traum
Kein Licht am Horizont, um nach vorn zu schaun
Bist nie zu früh, bist nie zu spät
Da unten merkst du nicht mal, wie die Zeit vergeht….”

Wenn der Teller leer ist, oder die Getränkeflasche , gibt es immer einen Ersatz dafür.

Wenn die Seele sich leer anfühlt, muss man sie mit seinen Erinnerungen füllen.

Alles geht vorbei. Eine leere Stadt erwacht spätestens dann wieder zum Leben, wenn morgens die Vögel anfangen zu zwitschern. Sie halten sich nicht an Quarantäneregeln, sie sind noch frei und regeln trotzdem ihr System.

Der erste Verkehr, die Menschen, die als erste aufstehen,

wie die Zeitungsausträger, die Lieferanten für die vielen Märkte, die Sorge tragen, daß wir etwas zu Essen bekommen können.

Eigentlich ist nichts leer, alles ruht sich nur aus.

Das Gegenteil von leer ist voll.

Manchmal tut Leere gut. Man hat Platz wieder etwas aufzufüllen.

Neue Gedanken, Ideen. Vieles ist veränderbar, wie ein unbeschriebenes Blatt.

Der Wind kann zwar über leere Felder , Landschaften und Städte wehen, er braucht auch nichts sehen, aber er sorgt für die Luftzirkulation, bringt neuen frischen Wind, den “wind of change”

Leere ist eine Chance alles neu zu füllen.

Wissend dass sich alles in Bewegung befindet, eine, der niemand entweichen kann, denn auch das Altern ist Bewegung, kann man die Leere getrost als Momentaufnahme sehen.

Auch eine leere Wohnung, so auch die, in der unser Mentales wohnt, wird eines Tages wieder möbliert,

und das, mit was etwas gefüllt wird, das entscheiden wir selbst.

Niemand geht leer aus.

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Leer

Filzstift. Originalzeichnung. Handsigniert. Original.

450,00 $

Blick ins Leere

Leer, wie ein Trichter, durch den alles, was man hinein schüttet unten weg fließt.

Keine Energie geht verloren. Wir meinen das manchmal. Aber tatsächlich verändert sie sich nur.

Wasser das wir benötigen durchläuft uns und und ist dann weg, aber es bleibt auf der Erde.

Es gibt nur ein künstliches Vakuum, oder man ist eingeschlossen in einem leeren Raum.

Im Normalfall ist die Leere höchstens das mentale Gefühl einsam zu sein.

Vielleicht enttäuscht, gekränkt, fühlt sich verlassen, zurückgelassen., alleine.

Aber man ist es nicht.

Das Gefühl haben vielleicht tausende von Menschen.

Unser Problem ist nur, dass wir unsere eigenen Probleme zumeist als die wichtigsten betrachten, hochstilisieren, uns bejammern und die der anderen nicht sehen.

Manchmal geht deswegen der Blick auch ins Leere, weil man das Gefühl einer Hoffnungslosigkeit hat.

Eines, als wie wenn einem der Boden unter den Füssen entschwindet, alles wegbricht.

Es gibt aber immer die Möglichkeit wieder von neu anzufangen, nicht aufzugeben, die Leere, die eigentlich keine ist, zu füllen.

Wenn man denkt es würde einem schlecht gehen, muss man realisieren, daß es andere Menschen gibt denen es viel schlimmer geht.

Solche, denen ein Unglück, Pech, Ärger geschehen ist, Menschen, die auf einmal blind sind, auf einen Rollstuhl angewiesen sind, ohne fremde Hilfe nichts machen können. Menschen für der Zustand, den man selbst hat ein Traumzustand wäre.

So ist es besser anzupacken, statt auszupacken, einsteigen statt aussteigen, wenn es notwendig ist umzusteigen.

Jeder Tag gibt neue Chancen glücklich zu sein.

Blick ins Leere

Acryl u.a. Handsigniert. Original. Erlös für soziale Zwecke

700,00 $

befangen, gefangen

Eingesperrt in der Welt des eigenen Denkens.

Geprägt, beeinflusst, subjektiv.

Manche meinen für einem denken zu müssen,

aber letztlich kann einem dieses noch niemand abnehmen.

Man wünscht sich manchmal auf einer Insel zu sein,

auf der nur die 10 Gebote zählen, nicht tausende Regelungen, Verbote, Gebote, Verordnungen, für fast jedes ein Gesetz, zig Gerichtsurteile, die alles was im Leben geschieht meinen regeln zu müssen.

Eine Unzahl dieser Regelungen, von der Gemeinde, über das Land bis zum Staat und überstaatlichen Einrichtungen gibt zwar eine Rechtssicherheit, aber steuert alles. Es fehlt, sarkastisch ausgedrückt nur die Regel wie man ein und ausatmen muss, wann man essen und trinken darf.

Da wir aber nur ein Leben haben, stellt sich die Frage ob dieses so geregelt sein muss. Wir machen und die Regelungsdichte selbst und schaffen tausenden Advokaten einen Job, eine Chance Geld zu verdienen, und, spülen Geld in die Kassen aller Ebenen aus den Bussgeldern der Verstösse.

Wir sind gefangen, befangen und, da wir alle dem zustimmen “mitgefangen, mit gehangen”, so der mittelalterliche Spruch.

Auf einer Insel, wo man sich seine Hütte selbst gestalten darf, pflanzen was man will, wo nur ein übergeordnetes Recht zählt. Eines, das nicht wie idealisierte Verfassungen durch zig Auslegungen verwässert wird, wie zum Beispiel die Gleichheit.

Da wird ausgelegt daß es auf die Situation und Umstände ankommt, auf den Ort. Das Ergebnis, dass alle Menschen gleiche Chancen, gleiche Behandlung genießen müssen, ist damit Auslegungssache, die durch wissenschaftliche Rechtsgutachten jeweils situativ begründet wird. Gleich und gleich ist eben nicht das Gleiche und gleicht sich nicht.

Und, so ist es mit vielem.

Der Traum der Insel wird so zwischen durch mal wahr, da, wo sogenannte Rechtsfreie Räume sin, weil neue Situationen auftreten.

Zum Beispiel beim Auseinanderbrechen von Staaten und Neubildung.

Aber leider ist es da erstmal nur das Recht des Herrschenden, nicht das aller.

Uns bleibt nichts außer uns mit der eigenen Befangenheit abzufinden.

Befangenheit bedeutet Präokkupation, Subjektivität, Voreingenommen sein, Einseitigkeit,

Weil der mit dem gut kann, kommt etwas zu Stande? Weil jemand Antipathie wegen des Aussehens, Behinderung, des sozialen Status oder Geschlecht hat?

Leider muss man sich mit der Unvollkommenheit dieses Seins abfinden, wissend, dass die Zeit alles ändern kann und das Denken immer frei ist.

Und sobald man auf seiner gedanklichen Insel nicht mehr alleine ist, entsteht wieder Regelungsbedarf, und je mehr Menschen je mehr Regeln. Und, der Kreislauf beginnt wieder von vorn. Und, es wird einem bewusst, dass nicht jeder seine eigenen Regeln machen kann, denn dann würde er die des anderen bestimmen, aber, man muss aufpassen, dass man sich nicht lahm regelt, und das Regeln sich verselbständigt. Zudem meinen wir wegen so vielem immer klagen zu müssen, und dies provoziert wieder neue Regeln.

Am meisten sind wir folglich selber schuld.

Träume sind noch kostenlos und in ihrer thematischen Auswahl und Gestaltung individuell frei. Man kann da noch ” völlig losgelöst” sein, und ist noch nicht kontrolliert.

Es gibt überall Nischen, die noch nicht geregelt sind, man muss diese nur finden und wissen; und diese sollte man für sich nutzen.

Befangen

Acryl. Multitechnik. Original. handsigniert. Erlös zu Gunsten Sozialer Projekte.

1.100,00 $

Verloren in der Unendlichkeit

Wenn die Gedanken zu kreisen beginnen,

sich alle mentalen Epochen vermischen.

Spiegelnde Instrumentenverkleidungen an den Computerwänden,

verunsichern ob davor Roboter stehen oder Menschen, oder Mischformen.

Wie lange dauert es noch bis es ein Ersatzteillager für all unsere Organe gibt.

Schmerzfrei, aber lebendig, wie auch immer, zumindest bis ein Teil rostet oder einen Kurzschluss bekommt.

Que sera?

Da ist die Unendlichkeit und mitten drin wir, nicht sichtbar, klein, kleiner, aber nicht am kleinsten. Der Mikrokosmos geht in die andere Seite der Unendlichkeit.

Verloren würde bedeuten, dass man weder das woher, noch das wohin, und auch das wo nicht weiß, sich nicht einordnen kann.

Wie viele Generationen können wir unsere DNA genetischen Daten zurückverfolgen? Wir wissen es nicht.

Die Negation der Endlichkeit. Die Mathematik verwendet ein Zeichen. Etwas geht gegen unendlich.

Philosophisch ist die Schöpfung vergänglich. Gott unendlich. Die Zeit ist ein Vergänglichkeitsprodukt.

Man sagt die Unendlichkeit, das Unendliche. Ist grenzenlos grösser? Nur wenn das Weltall endlich wäre, denn dann wären da ja Grenzen.

Verloren bedeutet etwas wie vergessen , nicht auffindbar. Das sind wir ja nicht. Wir wissen wo wir sind. Auf der Erde.

Nur manchmal tun wir so, als hätten wir mit der Nichts zu tun, weil wir nur den Teil sehen, auf dem wir stehen. Sonst würden wir nicht die Natur zerstören.

Unsere Abfälle haben mittlerweile den tiefsten Punkt unserer Meere, im Marianengraben erreicht. Selbst trennt man Müll, versucht Weichplastik zu vermeiden, aber so lange Länder gibt, die das nicht interessiert, kann man nicht viel bewegen.

Statt hinter dem Wohlbefinden unseres Planeten her zu laufen, sind Bitcoins, Euro und Dollar das wichtige. Gewinne, ökonomische Vorteile.

bereits in der Schule müsste das Hauptfach sein Umwelt, Begrünung, Sparsamkeit, Bescheidenheit und Respekt vor der Schönheit der Natur, nicht als Unterricht im Klassenzimmer, sondern lebendig, lebend, kreativ. Wie soll man sein Leben gestalten, wo liegen die eigenen Fähigkeiten.

Das ist das Entscheidende, nicht, in welchem Beruf verdiene ich das meiste.

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Verloren in der Unendlichkeit

Acryl u.a. Handsigniert. Erlös fürUmweltprojekte

500,00 $

Nanu

Na und Nu. Na na.

Ausrufe der Verwunderung.

Was ist geschehen, was ist los.

Auch ein Name für einen Geschenkladen, der alles Mögliche verkauft.

Der Name des FC Porto.

Manchmal der Vorname für ein Mädchen. Es gibt auch eine Buchserie:

Ein persönliches Glücksbuch für Nanu.

Dreht man die Buchstaben ergibt sich Unna, Annu , Abkürzung von Annouka, Nuan und Nuna.

Buchstabiert wie N für Nuß, A für Anton oder Affe, und U , wie Uhr oder Ungeheuer.

Wie in einem Lied Text von Alexander Goebel:

“Nanu? Nanu?
Hier ist ja alles bunt!
Nanu?
Was Weißes fliegt herum.
Nanu?
Ich glaube nicht daran, es muss ein Traum sein “

Eine Interjektion, die unterschiedlichste Empfindungen ausdrückt, Zögern, Überraschung, Verwunderung, Erstaunen aber auch Zweifel, Warnungen, Ablehnung.

Ein Ausdruck, der Platz für die verschiedensten Intonationen hat, die unterschiedlichste Prosodie.

Ach, na was ist das denn, na so was, wie, jetzt, holla holla, sag bloß, wie, jetzt?

Huch, wow, ein ideales Wort der Comic Sprache.

Ein Allerweltswort für alles, was uns jeden Tag , immer wieder von Neuem, zum Staunen bringen kann.

Nanu

Acryl, Filzstift Original, handsigniert. Erlös für Kinder in Not

450,00 $

Die 7 “W” Fragen

Im Englischen wie im Deutschen, dazu die Fragen mit how, also “H” Fragen oder in der deutschen Sprache die Fragesätze.

How many, how much , how are you, oder when, who, where, whom, what, which , why

Fragen gibt es unzählige, Antworten wesentlich weniger.

Man kann zwar auf alles eine Antwort geben, aber ob es ernst gemeint ist, ist eine andere Frage.

Es gibt eine Fragekultur. Man kann Fragen als Fragewort oder Satz stellen, rhetorisch, ohne auf eine Antwort zu spekulieren.

Anständig, vorsichtig, dem anderen eine Chance gebend, aber auch provokativ, als Fallen Stellung, irre führend, Interview-Fragen, Gegenfragen.

Das Spektrum reicht von den Fragen der Kinder, wie: warum ist die Banane krumm” bis zu den Fragestellungen der Forschung.

Fragen, abfragen, hinterfragen, erfragen

Wer nicht fragt, bekommt keine Antwort, sagt man, auch “wer fragt führt”.

Manchmal wird man gefragt ” Weisst Du was”. Natürlich weiss man dieses zumeist nicht, aber lieb gemeint möchte einem der Fragende etwas erzählen, oft etwas, worauf er stolz ist.

Kommunikativ ist dies eigentlich schön.

Im Grunde genommen gibt es keine dummen Fragen, denn jede hat eine bestimmte Berechtigung und einen Hintergrund , denjenigen, warum man fragt. Manche erstellen einen Fragenkatalog, konstruieren eine Frage Strategie.

Politiker lassen sich im Vorfeld eines Interviews die von Journalisten gestellten Fragen vorlegen, sonst gibt es kein Interview.

In Pessekonferenzen wird oft nicht auf die Fragen eingegangen und eklektisch nur ein Aspekt heraus genommen,

den, den man beantworten kann, vielleicht beantwortet und mit den Aussagen staffiert, die der Politiker über bringen möchte.

Man muss nicht alles beantworten, besonders nicht das, was einem belastet oder verärgern könnte. Die Gegenfrage ist eine der Optionen.

Frei nach dem Motto: ” Wer mir eine unbequeme Frage stellt, dem stelle ich 10 noch unbequemere”

Wer unbedacht Fragen stellt, kann sich die sprichwörtliche Zunge verbrennen. Fragen , die an Tabus rühren sind eher zu vermeiden, wer sie trotzdem stellt, provoziert.

Im interkulturellen Kontext gibt es Fragen mit Grenzüberschreitungen, ein Verletzen der ” roten Linie”, wie bei Intimfragen, kulturellen Tabufragen.

Eine der fundamentalsten Fragen ist die nach dem Sinn des Lebens, eine, die emotional bewegt sein kann.

Wenn der Sinn des Lebens darin besteht nur auf sein Mobiltelefon zu hören, die Likes zu zählen, oder die Zahl der Follower, kann die Beantwortung dieser Frage katastrophal enden, in einer Selbstbewusstseinskrise.

Alles ist hinterfragbar, auch man selbst, sein Handeln, sein Tun. Nur dieses bedarf einer Selbstkritikfähigkeit, und die hat nicht jedermann. Daraus folgert die Frage des “warum”.

Zu allen Fragen gibt es Antworten, nur nicht immer die bequemen, angenehmen, sondern akribische, bohrende Fragen als Antwort, oder solche , die einem dazu bringen, alles Gewesene zu überdenken, die einem Fehler vor Augen führen.

Die Welt dreht sich trotz der unbequemsten Fragen weiter und die Zeit lässt über fast alles Gras wachsen. Nichts ist für die Ewigkeit gemacht. Jeden Morgen beginnt ein neuer Tag, an dem die Karten des Lebens wieder neu gemischt werden.

die 7 “w” Fragen

Aryl, Multitechnik. Original signiert Druck auf Leinwand Erlös für Kinder in Not

250,00 $

Bewegung

Raus an die hoffentlich frische Luft.

Man rät einem sportlich aktiv zu sein, aber wenn man die Menschen anschaut, die immer joggen, Nordic Walking machen, schauen die nicht viel gesünder aus, eher das Gegenteil.

Nach ein paar Jahren tun die Gelenke weh, die Falten bleiben auch nicht weg.

Manche schauen bei bestimmten Sportarten schon gequält aus, die Folgerung kann doch sein, dass dies nicht gut sein kann.

Ein voluminöser Mensch strampelt sich auf einem Fahrrad ab, andere Joggen im Schritt-Tempo, ein Anblick der nichts mit der Reklame von Sportkleidung zu tun hat: Jung, dynamisch vor Kraft strotzend, immer mit einem Lächeln im Gesicht.

Aber vermutlich liegt es nur am übertriebenem. Wie mit vielem.

Der Körper des Menschen ist wahrscheinlich nicht für Dauerextrembelastungen gemacht, sondern nur für kurze schnelle Reaktionen.

Bewegung kann auch anderes sein. Gemächlich, es soll ja gut tun.

Betrachtet man die über 100 Jährigen, so erwecken diese eher den Eindruck daß Glück, Zufriedenheit, manchmal ein spartanisches Leben, nicht im Überfluss und Konsumrausch lebend , bescheidener zu sein, die entscheidenderen Faktoren sind.

Vielleicht müsste man Bewegung auch auf die affektiven und kognitiven Aspekte übertragen und nicht nur das physische betrachten.

Mental flexibel, nicht starrsinnig sein, offen für Änderungen.

Eine Rückkehr zu dem, was man selbst machen kann.

Man denke an den Lehrmeister Mr. Miyagi in Karate Kid (1984).

Die täglichen Arbeiten selbst und bewusster machen. Irgendwann im Laufe eines Tages wird da der letzte Muskel noch bewegt. Gartenarbeit, Hausarbeit, Schreiben.

Der Sinn des Lebens besteht nicht in sich Abstrampeln.

Auch nicht in einem Mobiltelefon, ohne das ganze Generationen nicht mehr sein können.

Ein Mangel an Likes betrifft gleich das Selbstbewusstsein, Negative Emoys oder Antismileys ziehen einem herunter.

Diese Art rein technisch-elektronischer Abläufe strapazieren nur unnötig. Man muss ein Mobiltelefon nicht dauernd herumtragen, nur weil man auf irgendeinen SMS Satz, ein Like, oder nichtssagenden Kommentar wartet.

Ein Mobiltelefonfreier Tag für die Jungen, ein Fernsehfreier für die Älteren, die Konzentration auf seine Freunde, sich, direkt, sein Umfeld genießen, wandern, statt mit dem Auto vielleicht den einen Kilometer zum Supermarkt zu Fuß gehen, das sind Bewegungen die gut tun.

Ein Ballspiel mit Freunden, ein eigener kleiner Hindernisparcours, zig Optionen der Bewegung, die nicht abschrecken.

Man muss sich vorstellen, dass jemand der auf einen Rollator oder einen Rollstuhl angewiesen ist, genau von diesem Zustand träumt.

Und, man kann dabei die Kleinigkeiten am Wegesrand entdecken, die vom Paradies gar nicht so weit entfernt sind.

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Bewegung

Acryl u.a. Original. Handsigniert. Erlös für Kinder in Not

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neugierig

Dass da „neu“ vor dem gierig steht bedeutet ja nur, dass das Kommende für “neu” steht, und gierig ist der mentale Zustand.

Das Gegenteil wäre abgestumpft, desinteressiert, gelangweilt.

Als Substantiv feminin, die Neugier, aber es gibt ja auch der Neugierige, das Neugierige.

Eigentlich ist es allen Menschen zu eigen.

Zu einem Problem wird dies nur, wenn Neugier finanziellen, ökonomischen Interessen dient, etwas zu erfahren, um sich Vorteile zu verschaffen.

Das Internet ist Subjekt und Objekt zugleich.

Hacker wollen wissen, was jemand macht, tut, denkt. Manche sammeln Daten um sie weiter zu verkaufen, andere um Skandale aufzudecken.

Wenn auf einmal im Net kommt: Ändere Dein Profil, die Kennwörter.

Was macht man mit diesen Daten, wer verkauft sie, wer bricht in die Intimität ein?

Zig Fragen, Antworten, die am besten die Täter maßloser Gier an Neuem haben.

Was nützen einem die Informationen, daß z.B. zig Millionen Social Network Nutzer ihre Daten im Darknet finden können.

Ein Antwort ist, wenn man eine E mail bekommt:

” Wir haben Ihre Daten, ihre ID, Ihre Kennwörter, Zahlen Sie 4900 Dollar auf folgendes Konto ein, dann wird alles gelöscht”

Dahinter steckt ein sich auf die Neugier versteifen, Vermarktbares, zu Erpressendes , ein die Gier leben und mit den Ängsten von Menschen zu spielen.

Da muss man die Neugierde umdrehen, diese Neugierigen identifizieren und Sorge dafür tragen, dass dieses sich nie wiederholen wird.

Leier erlebt man dies, je mehr Zugang zu Wissen man hat, beinahe täglich neu.

Man gibt in einem Ahnenprogramm den Namen seiner Großeltern ein und findet bei einem wildfremden Menschen der nichts mit einem zu tun hat und hatte, auf dessen Seite deren Daten, Hochzeits-und Geburtsurkunde, solche, die man selbst nicht mehr hat. Verwendet für eine neu zusammen gebastelte Identität.

Den Phantasien der Menschen, die so etwas machen, sind fast keine Grenzen gesetzt.

Normalerweise rührt die Neugier einfach von dem Drang,mehr zu wissen, her.

Kinder wollen alles wissen. Manche verschlingen Bücher, saugen Wissen in sich auf.

Neugier muss nicht das maßlose Verlangen nach etwas sein, eher das Wissbegierige, Wissensdurstige.

Neugierig zu sein ist einer der Driving Faktoren, die die Entwicklung unserer Kulturen voran treibt, neue Erfindungen zu machen, überhaupt auf kreative Ideen zu kommen.

neugierig

Acryl u.a. Original. Signiert. Erlös für soziale Zwecke

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Rätsel, Rätsel an der Wand, wer ist……..

Rätsel gibt es vermutlich seit es Lebewesen gibt.

Die ältesten aufgezeichneten stammen von den Sumerern und sind auf Tontafeln aufgezeichnet, Suchrätsel.

Von den alten Ägyptern kennen wir :

In 7 Häusern lebten 7 Katzen, die 7 Mäuse verspeisten, die jeweils 7 Kornähren fraßen, die jeweils 7 Samen enthielten?

Die Lösung war 19607

Archimedes teilte ein Quadrat in 144 gleiche Teile, Auf den Eckpunkten konstruierte er 11 Dreiecke und 3 Vierecke.

Statt einem Quadrat kann man daraus einen Elefanten machen. das Puzzle heißt Stomachion, auch Elefantenpuzzle.

Ziel eines jeden konstruierten Rätsel ist es jemanden zum erraten zu bringen, zu täuschen.

Das schwierigste Rätsel handelt von drei Göttern, von denen einer immer die Wahrheit sagt, der 2. immer lügt und der 3. zufällig immer die Wahrheit sagt oder lügt. Mit ja/nein Fragen galt es die Götter zu identifizieren.

In der griechischen Mythologie wurden die Menschen nicht durch ihre Kraft zu Helden, sondern wie sie Rätsel richtig lösen konnten, so wie Ödipus.

Das ha sich nicht geändert. David Finchers ” the Game” oder der Versuch des MIT Mystery Hunt.

Es gibt zig Arten von Rätsel. Sie tragen die verschiedensten Namen, wie Quiz, Kreuzworträtsel, Sudoko, oder wie auch immer.

Sie unterhalten, beschäftigen einem, fordern Gehirnkapazität, Logik.

Unter 1000 Sandkörner ein Nichtsandkorn zu finden?

Rätsel umfassen all das, was wir nicht wissen und erraten müssen. Nicht immer kann man etwas berechnen.

Alle Zeiten geben Rätsel auf, die Vergangenheit, das Jetzt und die Zukunft und die Zeit nah der Zukunft.

Die tatsächlichen Rätsel, die schwierigsten liegen in uns selbst.

Das sind die nicht lösbaren.

Seit wann gibt es Menschen, woher kommen wir, was wird sein.

Stephen Hawkins suchte in seinem Buch ” Der große Wurf” nach der Weltformel, eine, die man nicht finden kann.

Es ist nur ein philosophisches Herantasten an die Unergründlichkeit.

Man muss sich damit abfinden, dass manche Rätsel nie lösbar sein werden.

Aber gerade die Rätsel sind es, die alles spannend machen, motivieren weiter zu denken, und Freude am Erforschen der unzähligen Rätsel zu haben.

Rätsel, Rätsel an de wand….

Acryl, Jackson, Multitechnik. Origina signiert. Erlös für soziale Zwecke

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aus dem Nebel kommend

Im Altgriechischen ” nephele” die Wolke.

Verschleiert, nur teilweise sichtbar, manchmal konturlos, in negativem Sinn nebulös.

Nebel kann auch Schutz bedeuten, nicht sichtbar zu sein.

Nebel besteht aus Wassertröpfchen, aber nicht nur.

Der Nebel, manchmal die verdichteten Schatten der Vergangenheit.

Auf einmal sind sie da, fragmentarisch auftauchend, dann wieder in den Nebelschwaden verdeckt.

Sonnenstrahlen zerstäuben Nebel. Bringen Licht. Verdrängen Schatten, machen sichtbar.

Ohne Licht und Sonne, muss man mit allen Schattierungen leben.

Gehen wir in uns, fragen nach dem woher, stellt man fest, dass je weiter weg und zurück man geht, je mehr steigt die Anzahl der weißen Flecken, der Unbekannten des eigenen Seins.

Als Selbstschutz gibt es immer die Möglichkeit zu sagen ” ich lebe im Hier und Jetzt” und das Gewesene interessiert doch nicht, eher das , was kommen mag.

Man vergisst dabei, dass man nichts für ewig weiseln kann, deleten, wegradieren, sondern höchstens in eine mentale Schublade der unbeantworteten Fragen, oder der unerklärten geheimnisse des eigenen “Ichs”.

Wann sich die Schatten aus der Schublade melden kann man nicht sagen, sie kommen, wann die Zeit gekommen ist.

In der Zukunft wird man vielleicht sagen:” Hätte man das gewusst”.

Aber wer weiß denn das schon.

Trotzdem sollte man die Nebel der Vergangenheit einfach als solche sehen. Sie sind da, und, warum muss man auch alles wissen.

Die Zeit wird irgendwann alle Schleier des Seins lüften, und so, wie es ist, wird es sein, man muss dann damit leben und das Beste daraus machen.

Für die griechischen Philosophen ist Vergangenheit nicht rückgängig zu machen, es ist geschehen. Und, die Zukunft kommt erst. Das eine sind Erinnerungen, das andere Erwartungen. Im Jetzt ist beides zusammen. Und, um glücklich zu sein, benötigt man nur das ” Jetzt”

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aaus dem Nebel kommend

Acryl. Multitechnik. Original, handsigniert.

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