Von einer anderen Welt

Wir meinen es gäbe nur eine Welt, die, in der wir leben.

Was man dabei vergisst ist, dass es zig Parallelwelten gibt, die wir uns nur mühsam erkunden und manche von denen wir gar nichts wissen, auch welche in uns selbst.

Die der Ameisen, Termiten, der Spinnen, die der meisten Tiere,

aber wir müssen nur uns Menschen selbst anschauen.

Viele Gemeinsamkeiten und doch ein anderes vor sich hin leben, in anderen Kulturen und Landschaften.

Manches ist Mystisch, verleitet dazu esoterisch zu werden.

Verborgene Wirklichkeiten.

Anderes ist so sehr real, wie das Abtauchen in die Welt der Spiele. Vom Realen in die irreale Welt, dahin, wo man der oder die sein kann, den man sich zu sein wünscht,

wo man nicht, wie einem die anderen Menschen kennen, sein kann.

Ein Avatar der eigenen Wahl, eine Identität der eigenen Phantasie- und Wunschvorstellungen.

Die Welt der Hashtags, der Blogs, des dark net.

Manche Architekten versuchen das Irreale real zu machen, die Phantasie zu beflügeln, Gebäude zu errichten , bei denen man denkt sie seien nicht von dieser Welt.

Eine Reise durch noch unbekannte Lebensräume.

Manche Situationen wirken wie nicht von dieser Welt zu sein.

Geheimnisvoll, nicht fassbar.

Zwielicht, Dämmerung, Wetterleuchten, Nebellandschaften, vereiste Schneelandschaften, pure unberührte Schönheit der Natur.

Die Welt ist voller Geheimnisse, und die meisten sind nicht entschlüsselt.

Schriften und Symbole, die uns unbekannt sind.

Man verwendet dies schon seit den Urzeiten der Menschheit.

Vielleicht benötigen wir den Hauch von anderen Welten um von den Ungereimtheiten und Unannehmlichkeiten dieser Welt zu entfliehen.

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von einer anderen Welt

Acryl auf Leinwand

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unbekümmert

Kaum vorstellbar, aber Geschichte.

Die Zeit des unbekümmert Sein, des Unbedarften, Unvoreingenommenen.

In 50 Jahren haben es die Industriegesellschaften geschafft das Leben total mit Regeln zu umklammern, wie ein Spinnennetz, und

man fragt sich: wer ist die Spinne.

Der Bruch mit den alten Zöpfen und Konventionen in den 60er Jahren, die Freizügigkeit, sein Leben ausleben können, aber nicht auf Kosten der Anderen, all das ist weg.

Nicht ” make love not war”. Die Liebe ging verloren und die Kriege haben zugenommen.

Eingeengt haben es diejenigen , die dieses Leben genossen haben und nicht wollten, dass ihre Kinder das gleiche leben.

Man konnte wild Zelten, trampen, hitchhiking. Man konnte von einem wilden Baum einen Apfel nehmen und essen ohne gleich als Dieb etikettiert zu werden.

Sperrmüll war die optimale Entsorgung, jeder konnte von dem, was man vor sein Haus stellte nehmen was er wollte und das war das beste Recycling, nämlich die Reparatur und Wiederverwertung. Macht man das heute: Diebstahl.

Alles geht um das Geld, jeder will mitverdienen und manche ganz besonders.

Kinder lasen “Hänsel und Gretel” , Struwwelpeter oder ” 10 kleine…..” ohne an Rassismus oder Genderprobleme zu denken. Wie schön war für eine ganze Generation Captain Future oder die Micky Mouse.

Man kannte keine Angst, konnte abends , egal welche Zeit durch die Innenstädte gehen, ohne Gefahr.

Die Preise waren erschwinglich, und ein Trinkgeld musste nicht versteuert werden.

Die Regelungsdichte ist zu einer Regelungsverdichtung geworden und vieles , sogar Lausbubenstreiche sind kriminalisiert worden, dafür werden aber die echt kriminellen Dinge heruntergespielt.

Der Kalte Krieg war für die meisten abstrakt, das Leben selbst sorgenfrei.

Die Wohlstandskinder heute meinen alles Geld zu haben, das ihrer Eltern, wissen aber nicht wie man das verdient.

Alle wollen schnell akademische Grade haben , viel Geld mit wenig Arbeit verdienen. Vielleicht sollte man an Rudolf Bahro denken und allen für ihre Arbeit als Fachkraft einen BA geben, dann braucht eine bekannte Politikerin den BA nicht vortäuschen und nachher korrigieren. Jeder kann ihn haben.

Ein BA als Schweißer, Putzfrau oder Postbediensteter, vielleicht ein Beitrag zur Gleichheit, aber ein Verlust jeglichen Ansporn und Ehrgeiz.

Früher konnte man bauen, wie man wollte, Hauptsache die Sicherheit war gegeben und es wurde nicht vorgeschrieben wie man heizt, lebt, fährt und geht.

Es fehlt nur noch die Regelung wie man atmet, lebt und wann man stirbt.

Aber wegen Corona wird ja schon eine Triage durchgeführt.

Am Krankenbett ein Schildchen: Sterben . Man möchte einem vom Leiden bewahren, wer kann das aber besser einschätzen als man selbst?

Wird man älter bekommt man vorgeworfen dass man unsozial sei, man würde zu viel kosten, zu lange Rente bekäme und zu viel Wohnraum in Beschlag nehmen würde. Dabei hat man alles selbst vorfinanziert.

Wo bleibt der alte sogenannte Generationenvertrag.

Die Digitalisierung und Abhängigkeit von Strom und den entsprechenden Anbietern, den parteipolitischen Vorgaben von den einmal gewählten Politikern, die Gesetze machen ohne das Volk zu fragen, was ja demokratischer wäre, die auf die Globalisierung angewiesenen Dinge engen Freiheit ein.

Vielleicht sollte diese nur einer bestimmten Nomenklatura vorbehalten sein.

Freiheit ist halt die, die jeder für sich selbst interpretiert.

Freiheit ist nicht nur Demonstrieren und Fordern, Freiheit ist das nur da eingeschränkt sein, wo es in die Belange der anderen geht.

Vielleicht müsste alles einmal auf den Prüfstand der Demokratie gestellt werden.

Es lebe die naive Unbedarftheit, vielleicht war vieles nur ein Vorgeschmack von Freiheit , ohne Nachhaltigkeit, vielleicht nur eine verklärte Nostalgie, die jede Generation irgendwann von ihrer Zeit entwickelt, das ” Früher Syndrom” ?

Es lebe der Traum vom Duft der unbekümmerten und gesicherten Freiheit.

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Unbehagen

Nicht genau wissend, was eigentlich geschieht.

Vermutend, einschätzend, eventuell ahnend.

Wenn die Negativnachrichten überwiegen und in den Medien immer die gleichen Personen aus der Politik ihre Selbstdarstellung machen , wird es schwierig.

Insbesondere dann, wenn es immer nur oberflächliche Lösungen gibt, Teilwahrheiten, Unwahrheiten, und,

argumentativ oft hin und her gerudert wird.

Man hat den Eindruck statt voraus planend, konstruierend, wirkt alles irgendwie nur reaktiv.

Die einen arbeiten bis zu ihren Grenzen, verdienen wenig, die anderen arbeiten nichts und bekommen viel, dann wird gelogen, das sich die Balken biegen, und die das machen werden dafür noch belohnt.

Das Gefühl zusehen zu müssen, wie vieles schief läuft, gleichzeitig zu erkennen, dass man als Einzelperson nichts ändern kann,

ist, als wie wenn man unter den Füssen auf einmal einen weichen unsicheren Boden hat.

Wenn die eigene Komfortzone sich auflöst, die Fluchtwege versperrt scheinen, wird es schwierig.

Man fühlt sich alleine gelassen.

Das Gegenteil wäre sich in Sicherheit zu wiegen,

in einer behaglichen Atmosphäre zu sein.

Vielleicht sollte man sich vor Augen halten, dass unangenehme Situationen und Zustände seit es Menschen gibt zum Leben gehören, und alles einmal zu Ende geht und wieder etwas anderes beginnt.

Gute Zeiten, schlechte Zeiten.

Entscheidend ist , was man daraus macht.

Jammern und mit dem Finger auf die anderen zu zeigen ist ein Weg,

alternative Wege zu suchen, Ideen zu entwickeln, wie man alles meistern kann, die bessere Lösung.

Gefahren nicht zu beachten gehört immer in den Bereich der Eigenverantwortlichkeit.

Es ist schwierig sich an seinen eigenen Haaren aus einem Sumpf zu ziehen. Aber, mental kann man alles ändern, und da benötigt man keine Hilfe. Einfach alle Hindernisse sportlich sehen, alles ist zu überwinden,

auch die eigene Lethargie und das Unbehagen.

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Unbehagen

Original. Signiert. Acryl

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Das Politikspiel

Nicht wie das Spiel ” Polis”.

Ein bisschen ” Mensch ärgere Dich nicht”, etwas von Strategiespielen und ein Touch von ” Roulette”.

Das Problem: Es geht um Menschen, und mit denen spielt man nicht.

Trotzdem werden sie zu oft als Spielmasse betrachtet.

Verhandlungspoker, Postengerangele, Wortgefechte, im Kampf um die Macht, “den” Posten.

Das Spektrum des Politisierens ist sehr groß, insbesondere in der Auslegung von Begriffen. Dabei geht es ja eigentlich bei der Politik um die Sorge um die ” polis”, die Stadt, den Staat, und nicht um die jeweils eigene Person.

Nicht jedes Wort ist eindeutig, die meisten sind mehrdeutig.

Unter Gleichheit versteht jeder etwas anderes.

Der sieht die Gleichbehandlung, der andere meint die Gleichheit in ähnlich gelagerten Fällen, denn jede Situation ist ja nicht gleich, folglich muss das individuell unterschiedlich geregelt sein, dann die Gleichheit der Chancen und Möglichkeiten, die der Geschlechter und viele andere “Gleichheiten”

So wird aus dem hehren Begriff und Grundrecht eine amorphe interpretierbare Gummimasse.

Aber das ist ja mit allem so.

Freiheit, was ist das schon.

Wer ist wirklich frei? Zig unterschiedliche Meinungen, letztlich für jeden ” die Freiheit, die ich meine”

Es kommt immer auf die Besonderheit an.

Noch interessanter wird es bei dem Klima.

Klimaschutz könnte ja bedeuten, dass wir das Klima schützen, also den Regen, die Sonne, das Gewitter.

Das kann man nicht.

Aber man sich vor dem Klimawandel und seinen Folgen schützen oder versuchen diese zu mindern. Ein Klimawandel ist unumstritten, aber die Begründung interpretiert jeder wie es ihm in seinen Kram passt.

Dabei wird die Wissenschaft eklektisch verbogen.

Alles eine Frage der Logik.

Wenn sich unterschiedliche Parteien an einen Tisch sitzen und eine Einigung erzielen sollen, kann man auf entscheidende Punkte, die man nicht durchsetzen kann, verzichten, und,

um dies zu kaschieren verwendet man dehnbare Begriffe.

Corona das Gleiche. Die Widersprüche sind zu groß und die Wissenschaften sind von den Vorgängen überrollt worden.

Die Suche nach Wahrheit, Fakten und Antworten ist wie die Wissenschaft generell immer nur jeweils ein Weg zu dem was wirklich geschieht. Das Ergebnis zeigt erst die Retroperspektive der Zukunft.

Der Eingeweihte weiß , wer welche Interpretation dazu hat, um sich vor seinem Wählerpotential als Gewinner zu präsentieren.

Die Kunst der Worte. Alles so auszudrücken dass es immer passt und alle zustimmen können.

Die politischen Räder müssen sich weiter drehen und alle sollen mitspielen.

Wer es nicht mitträgt läuft in Gefahr etikettiert zu werden.

So wird in dem Politikspiel des Lebens zu oft mit Risiko gespielt.

Die Spieler und die Spielmasse wechseln.

Die einzige Konstante ist ein fester Glaube an das, was alles zusammenhält und hinter allem steht, das der Natur immer wieder neue Chancen gibt, so auch uns als Teil dieser.

Und, die Politik mit all ihren Akteuren ist dagegen nur ein winziges Fragment der Geschichte.

Das Politikspiel

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Zeit läuft

Das Zeichen zum Start oder die Feststellung daß die noch verbleibende Zeit am laufen ist und irgendwann zu Ende geht.

Zeit muss man nutzen, nicht vergeuden.

Dies wissend macht man trotzdem das Falsche.

Tausende Ablenkungen, unwichtige Dinge, aber man tut sie.

Was wäre wenn jeder nur ein Zeitkonto haben würde?

Dieses auch verbraucht sein könnte, dann alles vorbei wäre.

Das Konto leer.

Aber da kämen neue Ungerechtigkeiten.

Gut ist, dass man Zeit nicht kaufen oder mieten kann,

Denn dann hätte der einen Vorteil, der sich dies monetär leisten könnte.

Zeitraub würde es dann geben, ein knacken des Zeitkontos, ein Albtraum.

Aber das tun einem auch heute schon Mitmenschen an. Sie stehlen einem wertvolle Zeit für ihre Belanglosigkeiten.

Man wird bequatscht, belabert, abgelenkt.

Andere getrauen sich nicht die Zeit von einem in Anspruch zu nehmen.

Wir sollten aber darüber nachdenken, was wir mit unserer Zeit machen.

Die Zwänge die das Leben anderer einem aufsetzt gleichen einem Spinnennetz, dem nur sehr schwer zu entkommen ist.

Zeit ist wertvoll.

Man kann Zeit auch verschenken. Nämlich, einem Menschen Zeit zu geben, daß man etwas gemeinsam unternehmen kann.

Manchmal ist ein solches Geschenk auch das bloße zuhören können. Sich Zeit nehmen.

Zeit kann ewig lang dauernd, so zumindest ist der Eindruck wenn man warten muss, oer ungeduldig ist.

Dann wieder so schnell, dass man gar nicht so schnell denken kann, sekundenschnell.

Es ist ein Unterschied ob beispielsweise ein Arzt sich Zeit für einen Patienten nimmt, oder alles nur in zeitlich orientierten Gebührenordnungssätzen rechnet. Zusatzzeit wird ja nicht bezahlt.

Die Sonnenuhr geht jeden Tag, die anderen wenn man sie aufzieht oder elektronisch. Die Zeit läuft, gnadenlos , unbarmherzig.

Manchmal geht es um Sekunden und Minuten. Bei einem Stroke oder Heart Attack.

Das Schicksal setzt manchmal Zeiten, so, dass genau , wie in einem geheimen Spielplan, die Ereignisse aufeinander folgen und ineinander greifen um dass etwas passiert, geschieht, positiv , wie negativ.

Ein Timing. Die Sekunde, die den dünnen Faden zwischen Leben und Tod ausmachen kann.

Was würden wir machen , wenn es keine Zeit eben würde?

Aber das Problem haben wir nicht.

Alles, was auf der Erde geschieht ist beinahe zeitgleich überall verbreitet.

Wir leiden oft unter Zeitdruck. “Time is money”.

Vielleicht sollte man sich einfach Phasen gönnen und nehmen, in denen die Zeit ruht, Auszeiten.

Einfach zeitlos sein. Zeit zum sich zu regenerieren.

Ein mentales “reset” starten.

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Zeit läuft

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Die Kandidaten

Wer hat sie ausgewählt, bestimmt, akzeptiert , wer weiß das schon genau.

Anwärter oder jemand der sich bewirbt, oder beworben wurde.

Vielleicht um einen Posten , Job, eine Prüfung, in einem Spiel.

Jedenfalls eine illustre Gesellschaft.

Wer stellt sich, positioniert sich?

Es gibt aber auch Zählkandidaten, Scheinkandidaten, Gegenkandidaten.

Manche werden nominiert, andere benennen sich selbst so, ganz zu schweigen von den Dauerkandidaten und dem Spitzenkandidaten

Kandidaten für ” Bauer sucht Frau” oder das “Dschungel Camp” oder irgend einen Contest.

Das Spektrum ist weitreichend.

Im alten Rom mussten die Anwärter die weiße Robe tragen, die Toga candida.

Das Verb ” candere” bedeutet schimmern, glänzen.

So präsentiert sich jeder von seiner besten Seite oder bemüht sich.

Aber oft ist ” Sein” der ” Schein”.

Es wird getüncht, geweißelt oder geschwärzt, Hauptsache das Bild kommt an, gibt genügend Stimmen.

Die andere Seite ist jedoch, dass sich mancher “Edelstein” oder “Wunderblume” unter Gras verbirgt, oder in einer stillen Ecke, und erst entdeckt werden muss.

Wenn dies geschieht fällt die Wahl des Kandidaten leicht.

Die Motivation ein Kandidat zu sein oder zu werden ist immer unterschiedlich. Zumeist der Wunsch nach Macht, Einfluss und Ansehen.

Schaut man hinter die Kulissen, die maskenhaft wirkenden Gesichter und sucht den Menschen dahinter, wird es schwieriger.

Irgendwie ist jeder Kandidat für etwas, und wenn es der Aufstieg oder Abstieg ist.

Was aber wirklich dahinter steckt, zeigt das Leben davor, das Umfeld, das Karma und das was dann daraus gemacht wird.

Für die Mitmenschen ist es dann aber leider oft zu spät.

So sollte man sich auf seine Menschenkenntnis verlassen, sein Gefühl, trotzdem Kandidaten eine Chance geben, aber eine aus kritischer Distanz.

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Kandidaten

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wo möchte man sein

Vielleicht sich eine Stadt der Wünsche und Träume zusammen stellen.

Das Spiel des Lebens. Ein bisschen von da , etwas von dort, wo etwas ist, weiß man noch nicht, und,

den Weg dahin und den dort, den muss man erst finden.

Viele Türen, offene und versperrte, Tore, andere Eingänge, viele Winkel und Ecken.

Es gibt noch keinen Stadtplan, den muss man sich erst selbst gestalten oder er ergibt sich.

Der Platz, von dem man nie wieder weg möchte ist nicht immer von dieser Welt.

Eher immer Bereich der Wunschträume.

Die Paradiese sind in allen Weltreligionen in einer anderen Welt. Deshalb müssen alle Paradiese in dieser Welt irgendwelche Macken haben.

Aber genau die wollen wir nicht und schaffen diese aber selbst.

Der Verursacher der Macken ist niemand abstrakter, das sind Menschen.

Träume sind nicht nur Schäume. Es sind die an die Oberfläche des eigenen Ichs geratenen Bruchstücke des Puzzles des Lebens.

Nur muss man in der realen Welt aktiv etwas Positives tun, und nicht zum Spielball werden, zum Läufer oder Turm, oder Bauern des Spiels des Lebens.

Nord-und Südpol, Minus oder Plus, die Pole die das Leben bestimmen.

Ändert sich die Polung verändern sich die Plätze wo man gerne wäre, die elektromagnetischen Sonnenstürme berühren da die Erde, wo die Pole sind.

Was ist ein schöner und guter Platz.

Da wo Freunde sind? Aber was macht einen Freund aus, nur der Namen oder die Bezeichnung ist es nicht.

Manchmal ist es der genius loci. Jeder Ort hat einen anderen.

Mancher ist ein Ort des Grauens, dann der Freude und des Glücks , oder der Entspannung, dann wieder des Stresses und der Arbeit.

Da wo einem alles vertraut ist? Das kann es auch nicht sein. Kehrt man nach 40 Jahren zum ersten Mal wieder an einen bestimmten Platz zurück, kann man gewiss sein, dass man sich da nicht wieder auskennt und zurecht finden kann, weil sich alles verändert hat.

Wählt man das ” carpe diem” ist der Ort der Wünsche , wo man sich gerade befindet. Aber ob dieser der Wunschort sein kann?.

Überhaupt ist es ein Zufall, dass man da oder dort den Beginn seines Lebens hat.

Das ganze Leben ist eine Suche, und, es kann sich glücklich finden wer seine Oase der Freude und des Glücks gefunden hat.

Für manchen ist es nur die Sitzbank der Erinnerungen unter einem Baum, an einem schönen Platz, für andere da, wo man die glücklichsten Jahre des Lebens verbracht hatte, wissend, das diese Geschichte sind und nicht von Dauer, nur in der Erinnerung gegenwärtig.

Das “wo”ist die entscheidende Frage, besonders in einer Zeit, wo nicht die Arbeit zu einem kommt, sondern man dahin gehen muss, wo man seinen Lebensunterhalt verdienen kann.

Vielleicht ist der Ort der Hoffnung gar nicht weit weg. In uns und um uns, man sieht ihn oft nicht, nämlich den eigenen Mikrokosmos.

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wo möchte man sein

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Freiheit

Man hat alle Freiheiten, auf dem Papier, garantiert, als Grundrecht deklariert und trotzdem fühlt man sich unfrei.

Viele meinen Freiheit hängt mit Geld zusammen. Je mehr man hat, desto mehr kann man sich leisten, jetten, kaufen, reisen.

Aber ganz so einfach ist das nicht.

Wenn man sich alles leisten kann, das monetäre nie abnimmt, wird es irgendwann ausgereizt, langweilig.

Wer viel hat, dem bedeutet das nichts, oder er hat dauernd Angst es zu verlieren,

und der nichts hat, kann nichts verlieren.

Frei, frei sein, sich so zu fühlen ist nicht nur situationsabhängig.

Das , was man in sich hat, kann einem niemand nehmen. Die innere Freiheit. Man kann diese sich nur selbst nehmen.

Dann, wenn die Probleme immer grösser hoch stilisiert werden, dass aus dem Sandkorn ein Berg wird.

So, wie die Millionen historischen Sandkörner immer schwerer und letztlich zu Sandstein gepresst wurden.

Andere können einem immer mehr einengen, bis einem die Luft wegbleibt. Verbote können so eskalieren, dass alles geregelt ist, vom Einschlafen bis zum Aufstehen und für alles danach.

Es gibt Menschen, die meinen zu wissen was richtig ist, besonders für andere und übertragen das auf andere, werden zur Last, Bürde, Plage.

Eine Lösung ist immer zu denken, dass auch dies vorbeigeht, alles ist vergänglich, nur nicht das Karma, und das eigene sollte man hegen und pflegen.

Nach allem Ballast kommt Neues, und, alles kann sich auf den Kopf stellen, da wird sogar der muffigste Mundwinkel zu einem Smiley.

Man muss nur die Perspektive ändern.

Keine Regierung dieser Welt hat ewig gehalten. Was ist mit den Diktatoren, den Wichtigtuern und Selbstdarstellern, die andere gängelten Sie wurden zu Fragmenten der Geschichte, zumeist in der Ablage “Negativ”, und dies lässt sich nicht retuschieren..

Es gibt Wichtigeres. Liebe, Vertrauen, Zuneigung. Und, all das kann man weder regeln noch erzwingen und kaufen.

Es ist ein Produkt der Freiheit.

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Freiheit

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erschüttert

So ab und zu, aber immer wieder gerät der Boden unter den eigenen Füssen ins wanken und man muss schauen, sein Gleichgewicht halten zu können.

Ein Erdbeben. Etwas normales in der Erdgeschichte. Trotzdem erschüttert es uns immer wieder.

Gebäude bekommen Risse, andere stürzen ein.

Das Gefühl eines unsicheren Bodens, wenn alles verschwimmt, wank, ist eines von denen, die man gerne missen möchte.

Mental geschieht das Gleiche.

Wenn sich Veränderungen so schnell ergeben, daß die Weltbilder schwanken, wenn Dilettantismus und Unfähigkeit vorherrschen das ” Menschliche” verloren geht, aber nicht nur in einem Land, sondern weltweit, wird das ohne seelische Ankerhaken zu haben, schwierig.

Ein Platz zum sich festhalten, eine Insel der Sicherheit, das sind Dinge die man sich wünscht.

Einzelnes was geschehen mag ist leicht zu verkraften , nicht wenn alles auf einmal kommt.

Das Geld wird immer weniger wert, alle paar Jahre wechseln die Zahlungsmethoden, Kleingeld soll abgeschafft werden, die Mieten werden immer teurer, ebenso die Lebensmittel, überhaupt alles.

Renten werden immer mehr gekürzt und viele Menschen wissen gar nicht wie sie über die Runden kommen.

Ein scheinbar unbekannter Erreger führt zu einer Pandemie, die Anzahl der Toten darf man nicht reflektieren und über Nacht wird ein Wundermittel gefunden, das dann Millionen einspielt, aber nur für wenige Menschen, und, dann wirkt es nicht, plötzlich soll es nicht schützen, nur wenn man es sich nochmals impfen lässt.

Virologen, von denen man nie etwas gehört hat, erklären sich zu Spezialisten, vergessen aber, das Wissenschaft nicht die Wahrheit ist, nur ein Weg dahin. Sie verwenden Begriffe aus der Tierwelt, wie Herdenimmunität, aber Menschen und Herden sollten nicht verglichen werden.

Wenn man, egal, wo man hinschaut, nur alles in Frage gestellt bekommt, und mit der normalen Arbeit das gar nicht verdienen kann liegt es nah die Situation des eigenen Landes mit anderen zu vergleichen, auch mit der Geschichte . Wie war es bei den Eltern, Großeltern.

Man darf nicht sagen , was man denkt, Informationen werden sortiert weiter gegeben, Öffentlich-Rechtliches Fernsehen mutiert zum Sprachrohr, zur Bühne der politischen Nomenklatura.

Die Technik schreitet gleichzeitig voran. Statt etwas zu reparieren, wieder Instand setzen, wird neu gekauft, entsorgt.

Alles wird komplizierter. Dann beschuldigt man diejenigen, die immer alles richtig gemacht haben und gearbeitet haben um dass die Kritisierenden getrost ihren Widerspruch ausleben können.

Umwelt und Klima , gleichzeitig aber Mobiltelefone und Batterien mit Lithium (Umweltvergiftung), Koltan ( Kinderarbeit), mehr Stromverbrauch bei gleichzeitig aus Kernkraft und Kohle aussteigen zu wollen ohne genügend Ersatz zu haben. Und alle plappern es nach.

Die Attentate werden grausam, und dann passiert den Tätern nichts, denn sie sind ja psychisch krank. An die Opfer denkt man nicht.

Die Konflikte und Kriege nehmen vermehrt zu, und der Run nach Geld und Macht der selbsternannten Eliten ufert aus.

Vielleicht sollte man sich auf die Basis des Seins zurück besinnen.

Alle Menschen kommen auf diese Welt und verlassen sie nach einer bestimmten Zeit. Nichts kann mitgenommen werden. So sollte alles Zwischendrin so organisiert sein, dass es dem Wohl aller, nicht nur dem Einzelner, dient.

Alles sind gleich und frei. Alles , was sich dann ergibt ist eine Frage der gegenseitigen Akzeptanz.

Da wir uns in einer Phase klimatischer Veränderungen befinden, sollten wir all unser Wissen einsetzen um uns an diese anpassen zu können,

und genau das tun wir nicht. Die Religionen geben keine Antworten, sie sind mit ihrem eigenen Überleben beschäftigt und tünchen alles was aus dem Verborgenen unangenehm auftauchen könnte.

Gott ist für alle da und für alle gleich da.

Es wird wieder ein roter, grüner Faden benötigt, der einem hilft durch das Dickicht des Lebens zu manövrieren.

Nicht wie ein orientierungsloses Schiff auf stürmischer See, sondern wie ein Fels, an dem jedwede Brandung scheitert.

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Botschafter der Vergangenheit

Egal wo man hin geht begegnet man der Vergangenheit.

Man kann Geschehenes nicht retuschieren, übertünchen, zu malen, zudecken, nur verdrängen oder sich einfach versuchen zu realisieren, was war.

Jeder Teil dieses Planeten hat Geschichte und erzählt Geschichten. Ob es Steine sind, Häuser, Techniken, Landschaften.

Vieles was war wiederholt sich. Wir kramen in alten Schriften und Büchern, entdecken dabei uns unbekannte Facetten des Lebens.

Das Leben ist immer anders. Millionen Facetten, weil die Bedingungen immer verschiedene sind.

Findet man ein altes Grab, eine Mumie, ein Skelett, was wissen wir von diesen Menschen, wie sie gelebt haben, waren sie glücklich, welche Krankheiten gab es damals. Um all das zu erfahren entwickeln Archäologen, Geologen , Forensiker die vielfältigsten Techniken um Farbe in das zu Sehende zu bringen.

Aber was bringt uns das alles?

Wir sehen , wie die Menschen gewohnt haben, und entdecken dabei, das manche ihrer Bauten an die jetzt moderne Bauweise erinnern. Der Palast von Knossos, könnte eine moderne Ferienanlage sein. Die Pyramiden Vorbild für innen Kühle spendende Häuser mit außen Solaranlagen sein.

Die hängenden Gärten der Semiramis, eine aufwendige Gartenanlage im alten Babylon.

Die Pflege von Oasen, die Kenntnis vergifteter Brunnen. Wir vergiften unser Trinkwasser.

Aber auch die Erfahrung mit Krankheiten und Epidemien, wie mit der Pest.

Man fand Heilmittel, die man heute nicht mehr kennt, wie das Bekämpfen der Pest unter anderem mit Weihrauch.

Die Evolutionsgeschichte liefert uns zig Vorbilder der Anpassung an veränderte Lebensbedingungen.

Leider schenken wir den Botschaften aus dem Dunkel der Geschichte wenig Aufmerksamkeit, weil uns das Alltagsgeschehen zu sehr in Beschlag nimmt.

Vielleicht sollten wir mehr Farbe in die Botschaften bringen und die Erkenntnisse als solche annehmen und für die Zukunft verwenden.

Wie sehen die Lebensbedingungen in der digitalen Zeit aus, in einer extraterrestrischen Phase.

Wie wollen wir leben wenn es auf einmal keinen Strom gibt? Kein Geld, keine Geldautomaten.

Bei Stromausfall kann man schon heute nicht mehr einkaufen. Die Türen des Supermarktes sind dann zu, man kann nichts mehr kaufen.

Das Problem ist, das in den Schulen nicht gelehrt wird, wie man mit den Lebensbedingungen in der Zukunft umgeht. Wie gestaltet man sein Leben, wie kann man einfache Ressourcen nutzen, ein Leben auch ganz einfach führen.

Die Lehrer selbst wissen es nicht und die entscheidenden Politiker gehen an das nicht heran. Es müsste ja Lehrpläne auf den Kopf gestellt werden, definiert werden, was eigentlich wichtig ist.

Zahlen, Grammatik oder die Gestaltung des Lebens.

Dabei haben wir zahlreiche Lehrmeister, und müssen nur in die Botschaften der Vergangenheit mit den Farben der Gegenwart zum Leben erwecken und an unsere Bedingungen anpassen.

Botschafter der Vergangenheit

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