gespannt, gebannt

Gespannt hat viele Bedeutungen.

 
Man ist neugierig,
 
eine Haltung, die aus dem Bogenschießen abgeleitet ist,
 
dann, wenn der Bogen gespannt ist,
 
bereit um einen Pfeil abzuschießen.
 
Deswegen sagt man als Redewendung ” gespannt, wie ein Flitzebogen”
 
Der Zustand des gespannt Seins kann merkwürdig, seltsam, kurios, sein.
 
Im Englischen curious, tense und eager
 
Was wird kommen, was wird sein, was passiert mit uns, wie wird sich alles entwickeln.
 
Viele Fragen, keine oder wenige Antworten, und diese nicht fundiert.
 
Herzklopfen, wie auf Kohlen sitzen.
 
Gebannt kann fasziniert sein, aber auch gelähmt, wie die  sprichwörtliche Maus
 
angesichts der Schlange.
 
Man sagt auch ” Gefahr erkannt, gebannt”,
 
Tritt das Erwartete ein, weswegen man gespannt war,
 
müsste aufgrund der eigenen Erfahrungen eigentlich nichts besonderes  passieren,
 
auf  jedwedes Problem kann man reagieren,
 
wenn man nur mit offenen Augen durch das Leben geht.

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Türen zur Zukunft

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Die Welt kracht in ihren Fugen, das Gefüge verliert sich, man fragt sich: ” wo sind die Notausstiege, aber wir müssen immer wieder neue erfinden.

Türen können sich verschließen, aber auch öffnen.

Man kann sie für beide Optionen verbinden.

Zukunft ist einfach zu definieren. Im Augenblick, wo sie erlebbar ist, mutiert sie zu Geschichte.

Denkt man über die Zukunft nach plant man zumeist, manche Menschen haben Visionen.

andere Träume , vom Erfüllen von Wünschen.

Zukunft kann aber auch Angst bedeuten, wenn all das sich in der gegenwart ereignende eher zu Pessimismus als Optimismus animiert.

Vielleicht denkt jede Generation über die Jüngere, daß alles viel schlimmer wird,

und dass alles früher besser war, was objektiv nicht stimmte.

Dabei vergessen wir, dass die jetzigen Kinder nicht die Vergangenheit erleben,

sondern die Gegenwart als Ausgangspunkt ihrer Zukunft sehen.

Sind nicht die Träume das Tor zur Zukunft.

Schön, wenn man die Chance des Vertrauens in die Zukunft, die unaufhaltsam kommen wird, haben darf.

Auch Kriege, Katastrophen gehen vorbei,

der Mensch kann die Umwelt vergiften, vergessen, daß das Gift vielleicht der Ausgangspunkt für Lebewesen bedeutet, die sich daran anpassen können und entwickeln, nur sind es dann vielleicht  nicht wir Menschen.

Die Tür  zur Zukunft ist der Glaube an das Gute, an Werte, Vertrauen in sich, gute Freunde zu haben, sich nicht zu verbiegen

die Tür ist der Spiegel, in dem man blicken kann, ohne zu fragen ” Spieglein ,Spieglein an der Wand, wer ist der mächtigste Mann im Land”, der Spiegel der Eitelkeiten, sondern  der Spiegel, dessen Bild einem entgegen lacht, wo man sich noch in die Augen schauen kann.

 

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Insekten

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In und Sekt, und beides trifft nicht zu.

Kleine, oft mit Flügeln versehende Tiere, die von Entfernung gesehen harmlos, manchmal putzig aussehen,

näher betrachtet blusaugende, aasfressende, auch giftige Lebewesen manchmal nützlich, manchmal schädlich oder harmlos,

aber die grösste Artenvielfalt aller Spezies, alles multi, hinsichtlich Farben, gefahr, Schönheit, Hässlichkeit

Lateinisch ” Insectum” das Eingeschnittene,

Kerbtiere, Gliederfüssler.

Das ein oder andere Insekt erinnert an menschenähnliche  Gestalten, hat drei Hauptkörperteile.

in Kinderbüchern mit Namen versehen, verniedlicht, Mitleid erregend, wie ” Karl der Käfer” oder Symphatie wie die Biene Maya.

Strategische Überlebenskünstler, die sich den unwirtlichsten Situationen und Lebensbedingungen anpassen können,

klein aber mächtig, wie  Ameisen und Termiten, aber auch perfekte Architekten von baulichen oder künstlerischen Werken und Bauten.

Sie gehören zu den ältesten und erfolgreichsten Bewohnern  der Erde,

auch zu den ungeliebtesten.

In manchen Ländern entdeckt man sie als Nahrungsmittel,

aber auch als dressierbare Tiere, wie im Flohzirkus

Treten sie in Massen auf, wimmelt es nur von Ihnen,

und einige erinnern, nicht nur im Verhalten, an Menschen

 

Rights to use my texts and paintings

Please make donations. You can buy my texts for use, also my paintings Half of the prize will be spent for “ children in need“ The prize , make an offer, is per blog. If you want to buy an original painting write an E mail which one and make a prize offer. Half of the prize is also for Children in need. My Phone: 0049 1792751039 E mail: hanspeterheckner@web.de oder hecknerpeter@aol.com

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HPH s blog

Stelle Dir vor Dein Weg hat eine  Farbe und zieht sich wie ein Faden Deiner Singularität und Individualität durch ein kleines Stück der Ewigkeit, als ein Nichts im Gesamten. Und wie schön muss es sein, wenn Du die Chance hast, daß vielleicht andere Fäden ein Stück parallel laufen, so wie wenn Du Spaghetti kochst und ein paar aneinander kleben bleiben, rosa, lila, blau, brombeer , giftgrün, egal welche Farben Deine Spur hat, eine Farbnuance im Weg der Vergangenheit in die Ewigkeit und manchmal hat man das Glück, daß in einer Spur der Fäden etwas abzweigt und Teil eines unermesslichen Netzwerkes wird. Bring Farbe in die Spur, gib ihr Hoffnung, daß das Netz immer heller wird und Licht in das Dunkel der Unendlichkeit bringt

 

 

Cyberträume

Oft hat man Träume an die man sich nur bruchstückhaft erinnert.

In einem Raum ohne Zeit, wo Formen flüstern und Farben schreien.

Wesen, halb Mensch, halb Traum.

Ihre Augen sind Fenster in andere Welten, ihre Glieder tanzen im Takt einer Logik, die nur das Chaos kennt.

Masken fallen, nur um neue zu wachsen.

Geometrie wird zur Sprache, und jedes Quadrat, jeder Kreis erzählt von einer Geschichte, die nie ganz beginnt und nie ganz endet.

Es ist das Unaussprechliche, verkleidet als Figur, verstreut in Fragmenten, vernetzt durch Linien, die keiner zieht – und doch alle folgen.

Aber alles wie in einem Computerspiel, nur vom eigenen Gehirn verursacht.

Letztlich sind dies auch nur elektronische Impulse, nur dass dies mit und in uns selbst geschieht.

Irgendwie fügt sich das scheinbar chaotische zusammen.

Die Logik dahinter ist in seinen Träumen das Einsammeln von abgespeicherten Gedankensplittern.

Wie ein Menue.

Etwas davon, und noch etwas dazu und alles gemixt.

Die Klarheit und Struktur muss man selbst reinbringen.

Und Ab und zu benötigt man ein Cleaning, einen Restart, ein Reload.

Die Programme dazu gestalten wir selbst.

Und wenn wir dies nicht machen sind unsere eigenen Systeme überlastet.

Noch unbeschrieben

Das Vergangene ist schon in den Archiven, das Neue ist noch nicht erkennbar.

Obwohl, das Alte strahlt in das “Jetzt.

Es ist schlicht und kraftvoll, lässt Raum für Interpretation.

Und die einschlägigen Social Media bieten die Jahresrückblicke als Print out an.

Der “Anfang im Weiß“ – betont den Neuanfang und die Leere als Möglichkeit.

„Was kommen mag“ ist offen und wir sind erwartungsvoll.

„Zwischen den Jahren“ bedeutet symbolisch den Übergang und das Schweben im Ungewissen,

aber auch eine Zeit zum Nachdenken.

Die neue kommende Zeit hat noch keinen Namen.

Es ist erst die Seite 1 des Buches aufgeschlagen.

Keine Überschrift.

Keine Vorhaben mit Inhalten.

Wörter, wie die Natur schätzen und Frieden kommen nicht vor.

Es wird davon gesprochen sich nicht von Ängsten beeinflussen zu lassen, aber genau diejenigen, die dieses Vokabular verwenden schüren Ängste um ihre eigenen Interessen durchzusetzen.

Beginnen wir mit dem Ausmalen des Seins und füllen mit Inhalten.

Das Klima können wir nicht schützen, das verändert sich seit Jahrmillionen, ob wir wollen oder nicht. Wir können negative Entwicklungen versuchen zu verhindern.

Wie wär es wenn wir überlegen würden, was wirklich wichtig wäre.

Die Vögel und Tiere kennen keine Grenzen, brauchen wir sie?

Tiere haben soviel Vertrauen in uns, und was machen wir damit?

Wir gehen mit allem so um, dass man die Figuren im Bild düster und schwarz malen müsste.

Das wäre aber nur ein Szenario und oberflächlich.

Chamäleons wären auch kein Vorbild, denn sie wechseln situativ ihre Farben und sind Vorbild für viele Politiker.

Grün und die Vielfalt der Farben würde am ehesten die Welt widerspiegeln.

Und,

so bleibt zu hoffen, dass alles möglichst bunt und mit Licht erleuchtet wird, und,

die Friedenstauben wieder aus ihrer Verbannung dürfen, die Falken kann man bändigen und die ökomischen Räuber kann man getrost in mentale Gehege stecken.

Die Welt ist zu schön um monokoloriert gesehen zu werden.

Beschriften wir alles neu und packen die Zukunft an.

Wie auch immer

Feuerwerke aus Farben, Formen und Emotionen läuten neue Perioden der Zeit ein.

Die Welt besteht aus komplexen, vielschichtigen Identitäten.

Alles ist irgendwie vernetzt.

Organisch versus mechanisch, Ruhe versus Chaos, Individuum versus Kollektiv.

Unsere Städte sind die der tausend Gesichter.

Nichts steht still.

Jede Emotion, jeder Gedanke, jede Erinnerung zeigt sich sofort in Farben und Formen in und auf uns.

Manche tragen Labels auf ihren T Shirts, andere Broschen wie Madeleine Albright, alle mit einer expressiven Symbolik.

„Ich habe dein Gesicht gesehen“, sagt die optische einem erfassende Biometrie, und analysiert die Geschichten, die noch keiner kennt.

Und dies weil alles seine Spuren hinterlässt.

Sind wir nicht lebendige Archive.

Da ist immer etwas aus dem man etwas machen muss, reagieren in jedweder möglichen individuellen Art und Weise.

Die Jahre ziehen wie Muster über unsere Haut, Schichten über Schichten, mal leuchtend, mal kaum sichtbar.

Wir tragen sie, ob wir wollen oder nicht.

Manche Linien verblassen, andere brennen sich ein wie Narben aus Licht.

Und während wir durch unsere Welt der tausend Gesichter wandern, erkennen wir uns selbst in den Spiegelungen der anderen.

In ihren Farben, ihren Brüchen, ihren Symbolen.

Vielleicht ist das die wahre Vernetzung: nicht die Technik, nicht die Datenströme, sondern das stille Wissen, dass jeder von uns ein wandelndes Archiv ist, gefüllt mit Geschichten, die sich gegenseitig berühren.

Wenn ein neues Jahr beginnt, ist es wie ein unbeschriebenes Fragment in diesem Archiv.

Ein Raum, der darauf wartet, gefüllt zu werden – mit Entscheidungen, Zufällen, Begegnungen.

Wir hoffen, weil Hoffnung die Farbe ist, die sich nie ganz abwäscht. Sie bleibt, selbst wenn alles andere sich verändert.

Doch das Neue verlangt etwas von uns.

Es fordert uns heraus, nicht nur Zuschauer unserer eigenen Geschichte zu sein.

Es zwingt uns, zu handeln, zu reagieren, zu interpretieren.

Und manchmal auch, loszulassen.

Ein bisschen Glück braucht man immer.

Erst im Rückblick erkennen wir, welche Linien uns geprägt haben und welche wir selbst gezogen haben.

Am Ende bleibt die Wahl: Lernen wir aus den Mustern, die wir hinterlassen, oder laufen wir weiter, bis die Farben sich wiederholen.

Gegen den Mainstream

Visuelle Echos der Gefühle:

eine Mischung aus innerer Unruhe, Komplexität, und vielleicht auch ein stiller Protest gegen das, was unausgesprochen bleibt.

Man versucht gesehen und gehört zu werden.

Gegen den Mainstream ist dies schwer.

Zu leicht wird das was man sagt uminterpretiert.

Die architektonischen und mechanischen Elemente des Seins wirken im Hintergrund wie ein überforderndes System.

Starr, laut, unnachgiebig.

Fast so, als würde man in einer Welt leben, die nur auf Funktion und Kontrolle ausgerichtet ist.

Manchmal lassen die Gedanken, die sich überschlagen, Gefühle, die keinen Platz finden, und eine Umgebung, die keinen Raum für echte Begegnung lässt nicht verdrängen.

Es ist, als würde jemand schweigend inmitten eines komplexen, lauten Systems stehen – mit geschlossenen Augen, nicht aus Ignoranz, sondern aus Selbstschutz.

Man versucht sich zu öffnen, aber das Gegenüber bleibt in einer Welt aus Befehlen, Strukturen und Egozentrik gefangen.

Ist man für Frieden, muss man diesen erst einmal definieren, denn jeder versteht da etwas anderes.

und der Mainstream fließt weiter und man wehrt sich gegen das Mitschwimmen.

Man führt einen inneren Monolog, der gleichzeitig Beobachtung, Kritik und ein stilles Ringen mit der Welt ausdrückt.

Er hat etwas Rohes, Echtes, fast wie ein visuelles Gedicht über das Menschsein in einer Zeit, die oft mehr Lärm als Bedeutung produziert.

Innere Unruhe trifft auf äußere Starrheit.

Ein Bild, das sich zeichnet, eines, in dem das Innenleben vibrierend, sensibel, komplex ist – während die Welt außen mechanisch, laut und unnachgiebig bleibt.

Dieser Kontrast erzeugt Spannung.

Der Wunsch, gesehen zu werden, prallt auf ein System, das nicht zuhört.

Das Gefühl, dass Worte verdreht oder missverstanden werden, ist ein Kernmotiv.

Es geht nicht um Aufmerksamkeit, sondern um Anerkennung der eigenen Wahrnehmung.

Selbstschutz statt Ignoranz.

Die geschlossenen Augen sind kein Wegschauen, sondern ein Versuch, sich nicht vollständig von der Härte der Umgebung verschlingen zu lassen.

Frieden erscheint zu oft als undefinierter Begriff,

Wie kann man für Frieden sein, wenn jeder etwas anderes darunter versteht?

Es geht weniger um Opposition als um Identität.

Weniger um Lärm als um Resonanz.

Weniger um Kampf als um das Bedürfnis, nicht zu verschwinden.

Es ist immer ein Versuch, die eigene Stimme inmitten eines Systems zu behaupten, das oft nur Funktion statt Gefühl anerkennt.

Die Reise des Schattenläufers

In einer Welt, die aus Farben geboren wurde, lebte ein Wesen namens Schattenläufer.

Es war weder Mensch noch Tier, sondern ein Gedanke, der sich in Form gegossen hatte – lang, dunkel, und doch voller Leben.

Es bewegte sich durch das Chaos der Farben, durch Wirbel aus Gelb, Rot und Blau, als würde es durch Emotionen schwimmen.

Die Welt war nicht leer.

Überall tummelten sich kleine Figuren – Gedankenfragmente, Erinnerungen, Wünsche.

Manche waren freundlich, andere flüsterten Zweifel.

Der Schattenläufer hörte sie alle, aber ließ sich nicht beirren.

Er hatte ein Ziel: das Herz der Farben zu finden, den Ursprung der Bewegung, den Ort, an dem alles begann.

Auf seiner Reise begegnete er zwei mächtigen Gestalten.

Die eine war geflügelt, aus Licht und Wind geformt, ein Wesen der Hoffnung.

Die andere war rot, schwer und glühend, ein Wesen der Leidenschaft und Gefahr.

Beide wollten ihn für sich gewinnen.

Doch der Schattenläufer wusste: Er war nicht Teil von ihnen.

Er war der Wanderer zwischen den Welten, derjenige, der Balance brachte.

Am Ende seiner Reise fand er keinen Thron, keine Krone – sondern einen Spiegel.

Darin sah er sich selbst, umgeben von all den Farben, die ihn geformt hatten.

Und er erkannte: Er war nicht nur ein Schatten.

Er war die Summe aller Geschichten, aller Gedanken, aller Gefühle, die ihn berührt hatten.

Und so verschwand er nicht, sondern wurde Teil der Welt – als Bewegung, als Idee, als Erinnerung.

Immer wenn jemand durch Chaos wandert und nach Sinn sucht, ist der Schattenläufer nicht weit.

Als der Schattenläufer den Spiegel berührte, begann die farbige Welt um ihn herum zu flimmern.

Die Farben zogen sich zusammen wie Atemzüge, die Welt hielt kurz inne – und dann öffnete sich im Spiegel ein Weg.

Kein gewöhnlicher Weg, sondern ein schimmernder Tunnel aus Licht und Dunkelheit zugleich, als hätte jemand Tag und Nacht ineinander verflochten.

Der Schattenläufer zögerte nicht.

Er trat hindurch.

Auf der anderen Seite fand er sich in einer neuen Ebene wieder.

Die Farben waren hier ruhiger, gedämpfter, fast wie Erinnerungen an Farben.

Die kleinen Figuren, die zuvor überall um ihn herumgewuselt waren, wirkten nun größer, klarer, bewusster. Sie sahen ihn an, als hätten sie auf ihn gewartet.

Eine von ihnen trat vor.

Sie war aus Linien gezeichnet, die sich ständig neu formten, als würde sie in jedem Moment entscheiden, wer sie sein wollte.

„Du hast den Spiegel gefunden“, sagte sie. „Dann weißt du, was du bist.“

Der Schattenläufer schüttelte den Kopf. „Ich weiß nur, dass ich mehr bin als ein Schatten.“

„Mehr, ja“, sagte die Liniengestalt. „Aber auch weniger.

Du bist ein Übergang.

Ein Reisender zwischen Welten, der Ordnung in das Chaos bringt – nicht indem er es besiegt, sondern indem er es versteht.“

Bevor der Schattenläufer antworten konnte, bebte der Boden.

Die geflügelte Gestalt aus der alten Welt erschien am Horizont, doch sie wirkte verändert – größer, strahlender, fast majestätisch.

Und hinter ihr, wie ein roter Sturm, kam die feurige Gestalt, die Leidenschaft und Gefahr verkörperte.

„Sie folgen mir“, murmelte der Schattenläufer.

„Nein“, sagte die Liniengestalt. „Sie folgen dem, was du in ihnen geweckt hast.“

Die beiden Mächte näherten sich, und die Luft knisterte zwischen ihnen. Hoffnung und Leidenschaft – Licht und Feuer – zwei Kräfte, die selten friedlich nebeneinander existierten.

„Du musst dich entscheiden“, sagte die Liniengestalt. „Nicht zwischen ihnen – sondern darüber, wie du sie führen willst.“

Der Schattenläufer spürte, wie sich die Welt erneut zu verändern begann.

Die Farben warteten. Die Figuren warteten. Die beiden Mächte warteten.

Und zum ersten Mal fragte er sich nicht, wer er war – sondern wer er werden wollte.

Resonanz im Rauschen

Das Leben ist zu oft wie ein visuelles Fragmentarium.

Ein Oszillieren zwischen Technik und Innerlichkeit.

„Fensterblicke“ in ein inneres System.

Nicht nur ein Porträt, sondern ein Interface zwischen Mensch und Welt, zwischen Erinnerung und Mechanik.

Das Leben hat viele Module.

Echos auf das Spiel mit dem „Fragmentarium der Unbeschwertheit“, ein Tanz der Teile, ein Puzzle ohne Lösung.

mental, spirituell, nicht nur auf die Gestaltung der Umwelt bezogen

Das Menschlich wird zu oft durch das Technische gelesen . und der Widerstand gegen die Entseelung regt sich nur leise, er passt nicht in den Mainstream.

Sind wir nicht wie Beobachter, Randwesen, die nicht dominieren, sondern lauschen.

Das ” Selbst ” ist Passage, nicht Zentrum.

Gesichter sind im System, hören die Resonanz im Lauschen.

“Im Inneren der Module kann das Gegenstück wachsen”

Nicht alles ist Fragment. Manches fügt sich im Verborgenen, lautlos, ohne Architektur, ohne Plan.

Zwischen den Schaltkreisen regt sich etwas Unkartiertes, eine Wärme, die nicht konstruiert ist.

Ein Rest von Unbeschwertheit, der sich weigert, vermessen zu werden.

Das Interface hat Risse, und durch diese Risse dringt etwas Menschliches, zart, unorganisiert, ein Flimmern jenseits der Mechanik.

Wir sind nicht nur Beobachter. Manchmal sind wir Quelle, ein leiser Ursprung, der sich nicht erklären lässt.

Das Selbst ist Passage, ja – aber auch Lichtspur, die sich in keinem System vollständig verliert.

Und im Lauschen entsteht Resonanz, die nicht aus Technik kommt, sondern aus dem ungeplanten Zwischenraum.

Spielsteine


Manchmal erscheint die Welt wild, verspielt, fast animalisch in ihrer Energie,

scheint dann Teil eines lebendigen, für uns surreal erscheinenden Kosmos zu sein.

Wir sind nie das Zentrum, auch wenn wir dies meinen.

Es ist ein Zustand der uns zu Spielsteinen eines größeren Spiels werden lässt, ,

zum Teil eines visuellen Regelwerks,

das sich kontinuierlich entwickelst:

„Was taucht auf, wenn das “Ich” sich öffnet?“

Das „Dahinter“ – ist das, was sich bewegt, ohne benannt zu werden.

Vielleicht sind es die Strömungen, die alles verbinden:

Es ist die Strömung, die Erinnerung mit Sehnsucht verwebt und das Spiel mit dem Ernst des Lebens.

Manchmal verdichtet sich alles: Freude, die kurz aufleuchtet, Trauer, die sich in die Knochen legt,

Verlust, der uns durchlässig macht.

Die Tage kippen, Pläne lösen sich auf wie dünnes Papier im Regen.

Ereignisse ziehen vorbei, unberührbar, unaufhaltsam, als wären wir nur Zuschauer unserer eigenen Geschichte.

Die Macht schwindet, die Ohnmacht öffnet einen Raum, in dem wir nichts festhalten können.

Die Würfel fallen, ohne dass eine Hand sie wirft.

Wir stehen daneben und erkennen nur das Muster, nicht den Ursprung.

Agieren, reagieren, verweilen – alles fällt in sich zusammen,

als wäre es ein einziger Zustand: ein Lauschen auf das, was uns bewegt, ohne sich zu zeigen.

Uns bleibt jedoch nicht nur ein stilles Einverständnis mit dem Unverfügbaren, ohne die eigene Würde oder das eigene Spiel zu verlieren,

sondern immer interaktiv in das Spiel des Lebens einzugreifen.

Und,

mit Vertrauen in sich selbst, das Schicksal, Gott, in eine Werteordnung, die nicht von Gier, Neid, Hass geleitet wird,

sondern von Liebe, Respekt und Wertschätzung all dessen was wir haben.

Der Wandteppich der Emotionen

Das Leben kann sehr expressiv sein.

vielschichtige Kompositionen des Seins,

Geflechte aus Emotionen, Erinnerungen und inneren Landschaften.

Viele menschen sind dünnhäutig, empfindsam, reagieren deswegen auch agressiv.

Das „Ich“ sein – verletzlich, wachsam, vielleicht auch erschöpft oder durchdrungen von innerer Intensität.

Bücher, Flaschen, Gebäude, menschliche Silhouetten hinterlassen Erinnerungsfragmente, kulturelle Spuren oder innere Stimmen, die um das zentrale Gesicht kreisen.

Die wellenartigen Linien im Lebenszyklus, manchmal bunt, dann Grün und Blau sind das Wasser, Landschaft oder emotionale Strömungen.

Bewegung, Übergang oder das Dahinterliegende.

Die oft chaotisch wirkende Komposition des Lebens erzeugt eine Spannung zwischen Ordnung und Auflösung, zwischen dem Wunsch nach Struktur und dem freien Fließen des Unbewussten.

Bilder sind wie ein poetisches Fenster – ein „Fensterblick“ in die unskalierbare Schönheit des Inneren, ein Versuch, das Unsagbare sichtbar zu machen.

Vielleicht ist es Teil des „Fragmentarium der Unbeschwertheit“ – ein visuelles Echo auf die Sehnsucht nach Frieden, Bewegung und spielerischer Tiefe.

Unser Denken kommt einem oft vor wie ein meditativer Wandteppich aus Wahrnehmung, Resonanz und innerer Bewegung.

Er liest sich wie ein Manifest der Empfindsamkeit, ein Versuch, die fragile Schönheit des Menschseins in Worte zu fassen, ohne sie zu fixieren.

Der Mond

Wenn man den Sternenhimmel und den Mond ansieht verschmelzen Realität und Fantasie.

Es ist eine Einladung das Universum als Bühne für menschliche Emotionen und Beziehungen zu sehen.

Der Mond ist nicht nur ein astronomisches Objekt, sondern wird zur Leinwand.

Nähe, Verbundenheit, eine Art kosmische Liebe – als ob menschliche Beziehungen über Raum und Zeit hinausgehen.

Der Mond, so nah und doch so fern.

Mystisch, romantisch, aber auch schaurig. So, wie im faden Mondlicht.

Er hilft uns zu verstehen, dass es außer dem Boden und Planeten auf dem wir stehen noch etwas anderes gibt.

Die Sicht zum Mond ist der Beginn der Unendlichkeit.

Auf der Erde nehmen wir den Mond in allen Variationen seines Lichtes wahr, mal gelb, mal rot und in abnehmender und zunehmender Form.

Im nächtlichen Licht des Mondes wirkt alles düster.

Mondschatten, Mondfinsternis, alles der Gegenstand von Betrachtungen.

Gus Backus besingt in seinem Song “Der Mann im Mond”:

Der Mann im Mond
Der hat es schwer
Denn man verschont
Ihn heut’ nicht mehr
Er schaut uns bang′
Von oben zu
Und fragt, “Wie lang′
Hab’ ich noch Ruh′?”

Die Ruhe wird ihm in der Zukunft nicht vergönnt sein.

Zu sehr reizen die Mineralien , oder, dass man auf ihm eine Mondbasis bauen kann, von der die Raumschiffe zu anderen Planeten fliegen können.

Der Mond zeigt uns die Spannung zwischen poetischer Wahrnehmung und technischer Zukunft, zwischen Mystik und Pragmatik, zwischen Sehnsucht und Fortschritt.

Er ist ein Spiegel unserer Zukunftsgedanken.

Das schönste Geschenk

Es gibt Geschenke, die mit nichts in dieser Welt aufzuwiegen gehen.

Kein Reichtum , Besitz und Macht können dagegen ankommen.

Es ist die aufrichtige, uneigennützige , bedingungslose Liebe und Vertrauen von einem Menschen oder einem anderen Lebewesen.

Ein kostbares Gut, das leicht zu verspielen ist.

Viele Menschen, die so einfach durch das Leben gehen lernen dies nie kennen.

Andere meinen die sexuelle Liebe, oder eine platonische Liebe, aber dies ist nicht gemeint.

Es ist nicht beschreibbar, nicht käuflich, keine Werbung kann dafür ein Marketing machen.

Sie ist einfach da, ein Geschenk Gottes, nicht abstrakt sondern einfach nur spürbar.

Es ist die wahre Bedeutung von Liebe und Vertrauen.

Eine Liebe, die jenseits von Besitz, Macht oder körperlicher Anziehung steht – etwas Reines, Bedingungsloses, das nicht durch Worte, Geld oder Werbung eingefangen werden kann.

Es ist ein Geschenk, das man nicht verdienen oder erzwingen kann, sondern das einem einfach zuteilwird – wenn man offen dafür ist.

Diese Art von Liebe ist selten und kostbar, weil sie keine Erwartungen stellt, sondern einfach ist.

Und gerade deshalb ist sie so zerbrechlich – wer sie nicht erkennt oder achtlos behandelt, verliert sie leicht.

Ein Geschenk ohne Preis

Es gibt Geschenke, still und rein,
die passen in kein Kästchen klein.
Kein Gold, kein Gut, kein Königsthron
kommt je an ihre Kraft davon.

Es ist die Liebe, sanft und klar,
die ohne Frage, ohne Gefahr
sich schenkt, ganz frei, ganz ohne Ziel –
ein leises, warmes Lebensspiel.

Sie fragt nicht nach dem Wer und Wie,
kennt keine Pflicht, kein „Gib auch mir“.
Sie ist einfach – wie Sonnenlicht,
das durch die Wolken leise bricht.

Vertrauen, das sich selbst verschenkt,
das nicht an Lohn und Nutzen denkt.
Ein Blick, ein Herz, das dich erkennt,
auch wenn dich sonst kein Mensch mehr kennt.

So viele zieh’n durchs Leben blind,
verpassen, was wir wirklich sind.
Verwechseln Nähe mit Begier,
doch wahre Liebe wohnt nicht hier.

Sie ist kein Wort, kein Werbevers,
sie lebt im Tun, im stillen Herz.
Ein Hauch von Gott, ein Seelenband,
das unsichtbar, doch ewig stand.