
Gespannt hat viele Bedeutungen.
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Daily philosophy

Gespannt hat viele Bedeutungen.
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Die Welt kracht in ihren Fugen, das Gefüge verliert sich, man fragt sich: ” wo sind die Notausstiege, aber wir müssen immer wieder neue erfinden.
Türen können sich verschließen, aber auch öffnen.
Man kann sie für beide Optionen verbinden.
Zukunft ist einfach zu definieren. Im Augenblick, wo sie erlebbar ist, mutiert sie zu Geschichte.
Denkt man über die Zukunft nach plant man zumeist, manche Menschen haben Visionen.
andere Träume , vom Erfüllen von Wünschen.
Zukunft kann aber auch Angst bedeuten, wenn all das sich in der gegenwart ereignende eher zu Pessimismus als Optimismus animiert.
Vielleicht denkt jede Generation über die Jüngere, daß alles viel schlimmer wird,
und dass alles früher besser war, was objektiv nicht stimmte.
Dabei vergessen wir, dass die jetzigen Kinder nicht die Vergangenheit erleben,
sondern die Gegenwart als Ausgangspunkt ihrer Zukunft sehen.
Sind nicht die Träume das Tor zur Zukunft.
Schön, wenn man die Chance des Vertrauens in die Zukunft, die unaufhaltsam kommen wird, haben darf.
Auch Kriege, Katastrophen gehen vorbei,
der Mensch kann die Umwelt vergiften, vergessen, daß das Gift vielleicht der Ausgangspunkt für Lebewesen bedeutet, die sich daran anpassen können und entwickeln, nur sind es dann vielleicht nicht wir Menschen.
Die Tür zur Zukunft ist der Glaube an das Gute, an Werte, Vertrauen in sich, gute Freunde zu haben, sich nicht zu verbiegen
die Tür ist der Spiegel, in dem man blicken kann, ohne zu fragen ” Spieglein ,Spieglein an der Wand, wer ist der mächtigste Mann im Land”, der Spiegel der Eitelkeiten, sondern der Spiegel, dessen Bild einem entgegen lacht, wo man sich noch in die Augen schauen kann.
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In und Sekt, und beides trifft nicht zu.
Kleine, oft mit Flügeln versehende Tiere, die von Entfernung gesehen harmlos, manchmal putzig aussehen,
näher betrachtet blusaugende, aasfressende, auch giftige Lebewesen manchmal nützlich, manchmal schädlich oder harmlos,
aber die grösste Artenvielfalt aller Spezies, alles multi, hinsichtlich Farben, gefahr, Schönheit, Hässlichkeit
Lateinisch ” Insectum” das Eingeschnittene,
Kerbtiere, Gliederfüssler.
Das ein oder andere Insekt erinnert an menschenähnliche Gestalten, hat drei Hauptkörperteile.
in Kinderbüchern mit Namen versehen, verniedlicht, Mitleid erregend, wie ” Karl der Käfer” oder Symphatie wie die Biene Maya.
Strategische Überlebenskünstler, die sich den unwirtlichsten Situationen und Lebensbedingungen anpassen können,
klein aber mächtig, wie Ameisen und Termiten, aber auch perfekte Architekten von baulichen oder künstlerischen Werken und Bauten.
Sie gehören zu den ältesten und erfolgreichsten Bewohnern der Erde,
auch zu den ungeliebtesten.
In manchen Ländern entdeckt man sie als Nahrungsmittel,
aber auch als dressierbare Tiere, wie im Flohzirkus
Treten sie in Massen auf, wimmelt es nur von Ihnen,
und einige erinnern, nicht nur im Verhalten, an Menschen

Rights to use my texts and paintings
Please make donations. You can buy my texts for use, also my paintings Half of the prize will be spent for “ children in need“ The prize , make an offer, is per blog. If you want to buy an original painting write an E mail which one and make a prize offer. Half of the prize is also for Children in need. My Phone: 0049 1792751039 E mail: hanspeterheckner@web.de oder hecknerpeter@aol.com
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Stelle Dir vor Dein Weg hat eine Farbe und zieht sich wie ein Faden Deiner Singularität und Individualität durch ein kleines Stück der Ewigkeit, als ein Nichts im Gesamten. Und wie schön muss es sein, wenn Du die Chance hast, daß vielleicht andere Fäden ein Stück parallel laufen, so wie wenn Du Spaghetti kochst und ein paar aneinander kleben bleiben, rosa, lila, blau, brombeer , giftgrün, egal welche Farben Deine Spur hat, eine Farbnuance im Weg der Vergangenheit in die Ewigkeit und manchmal hat man das Glück, daß in einer Spur der Fäden etwas abzweigt und Teil eines unermesslichen Netzwerkes wird. Bring Farbe in die Spur, gib ihr Hoffnung, daß das Netz immer heller wird und Licht in das Dunkel der Unendlichkeit bringt

Das Staccato („getrennt“, von italienisch staccare „abtrennen“) ist eigentlich eine musikalische Artikulationsform, bei der aufeinanderfolgende Töne klar voneinander getrennt werden, kürzer gespielt, als es ihr Notenwert eigentlich vorgibt, manchmal abgehackt klingt.
Staccato ist im Grunde die Kunst, Visuelles und Akkustisches wie den Klang in kleine, klar umrissene Einheiten zu zerlegen – fast so, als würde man musikalische Punkte in die Luft setzen.
Die Kürze der Töne erzeugt Spannung, Leichtigkeit oder auch ein spielerisches Abhacken, je nachdem, wie stark das Staccato ausgeprägt ist, so auch eine Bildfolge.
In der Klassik kann es federnd, tänzerisch oder scharf klingen.
In der Filmmusik erzeugt Staccato oft Nervosität oder Bewegung.
Auf der Geige wirkt Staccato ganz anders als auf dem Klavier, weil der Klang physisch „abgerissen“ wird.
Es ist nicht etwa Legato, Portato oder Tenuto, sondern eine andere und besondere Form des Getrennten.
In den Visual Arts macht es die Komposition aus, und auch die Wahl der Farben, die Intensität.
Doch Staccato ist mehr als Musik.
Es ist eine Denkbewegung.
Gedanken schwirren durch den Kopf – im Traum, im Halbschlaf, beim Nachdenken.
Sie tauchen auf wie kurze Impulse, scheinbar ohne Zusammenhang,
und doch trägt jeder von ihnen eine unsichtbare Linie, die sie miteinander verbindet.
Ein inneres Staccato.
So wie der Klang in kleine, präzise Einheiten zerlegt wird, lassen sich auch visuelle Eindrücke, Erinnerungen oder Gefühle in einzelne Fragmente auflösen.
Punkte im Raum. Splitter von Bedeutung.
Eine Bildfolge, die nicht fließt, sondern springt, mit Kontrasten, Unterbrechungen, rhythmische Wiederholungen, durch das bewusste Setzen von Fragmenten, die erst im Blick des Betrachters zu einem Ganzen finden.
Und, ist nicht unser Leben wie ein andauerndes Staccato.
Die Radierung kann erworben werden.

Ein Ruf nach Menschlichkeit inmitten von Chaos.
Unbeschriebene weiße Figuren in Bewegung, umgeben von dunklen Schatten – als ob sie sich aus Gewalt herauslösen, tanzen, widerstehen
Kein Schritt weiter. Ende der Gewalt.
Es ist eine bittere Beobachtung — und leider oft zutreffend.
Viele Menschen ziehen sich zurück, aus Angst, aus Bequemlichkeit oder weil sie selbst innerlich angespannt sind.
Die Reaktion auf Gewalt wird zur Spiegelung der eigenen Unsicherheit:
Schweigen, Wegschauen, oder gar Gegenaggression.
Es ist, als ob die kollektive Haut dünner geworden ist.
Empathie wird zur Ausnahme, nicht zur Regel.
Und wer sich einmischt, riskiert Ablehnung oder sogar Gefahr.
Dabei wäre gerade das mutige, ruhige Dazwischengehen so wichtig — nicht als Heldentum, sondern als menschliche Verantwortung.
Halt, Stop ist der sehr deutliche Hinweis dass eine Rote Linie nicht überschritten werden soll.
Gewalt, oder Gefahr.
Manchmal wirkt es, als hätten wir verlernt, ruhig und menschlich zu bleiben, wenn es darauf ankommt. Stattdessen: Wegschauen, Schweigen, oder sofortige Gegenaggression.
Nicht aus Bosheit, sondern aus Angst, Unsicherheit, Überlastung.
Gewalt beteht nicht nur aus Taten, sondern auch aus dem Schweigen drumherum.
Aus der Passivität, der Müdigkeit, der inneren Überforderung.
Aber das macht es nicht weniger frustrierend.
Es ist wichtig dass es Menschen gibt, die nicht in diese Muster fallen — die weder kuschen noch explodieren, sondern präsent bleiben.
Das ist selten, aber es existiert.
Vielleicht ist genau das der Kern: sichtbar machen, was fehlt, und was möglich wäre.
Das Bild kann erworben werden.

Das Leben ist eine vibrierende Komplexität – ein Spiel aus Identität, Verbindung und innerer Vielschichtigkeit.
Wir übersehen oft dass wir von Geburt an in Netzwerke eingebunden sind, manchmal mehr, dann wieder weniger.
Was im Leben wirklich wichtig ist, lässt sich nicht in einer einzigen Wahrheit fassen – aber es gibt einige universelle Strömungen, die viele Menschen als wesentlich empfinden:
Authentizität geht leicht verloren.
Es ist nicht leicht sich selbst treu zu bleiben, ohne sich für irgendwelche Erwartungen und Konventionen zu verbiegen.
Liebe und Mitgefühl geht verloren, wird zu oberflächlich aufgefasst.
Beziehungen, die nicht auf gegenseitigem Respekt, Wärme und echter Nähe beruhen, sind wacklig..
Das Gefühl, wirklich verstanden und angenommen zu sein – muß auf realistischen wirklichen Fakten beruhen, nicht nur oberflächlich sein.
Oft mangelt es an Sinnhaftigkeit,
etwas zu tun, das über das eigene Ego hinaus Bedeutung hat – sei es Kunst, Fürsorge, Erkenntnis oder Engagement.
Man lernt nicht mehr innere Grenzen zu überwinden, auch lernen wir zu wenig aus Schmerz und Freude.
Die Natur, schöne Ereignisse kann man nicht hoch genug einschätzen.
Menschen, die einem lieben, auch Tiere , die in einem grenzenloses Vertrauen haben, sind wertvoller aller physischer Reichtum der Welt.
Dies ist mit nichts aufzuwiegen
Die Möglichkeit, Entscheidungen zu treffen, die dem eigenen Wesen entsprechen wird immer mehr eingeschränkt, aber nur weil wir dies zulassen.
Wir geben damit Freiheit auf.
Freiheit von Erwartungen, Rollen, Mustern, die einem klein halten.
Es ist schwer seinen inneren Frieden zu finden.
Nicht das ständige Glück, sondern ein tieferes Gleichgewicht, das auch Stürme übersteht, zählt wirklich..
Wir zögern Verantwortung für uns selbst, für andere, für die Welt zu übernehmen– nicht aus Pflicht, sondern aus Verbundenheit.
Schönheit liegt oft darin, dass Menschen verschieden sind – und darin einander bereichern.
Manche finden das Wesentliche in der Stille, andere im kreativen Ausdruck, wieder andere in der Hingabe an etwas Größeres.
Die Frage wirkt einfach, aber sie trifft einen Nerv, den viele ihr ganzes Leben lang spüren.
Wenn man all das Lärmende, Erwartete und Oberflächliche abzieht, bleiben ein paar Dinge übrig, die immer wieder als wesentlich auftauchen:
Echte Beziehungen zählen,
Nicht viele – sondern wenige, die tragen. Menschen, bei denen man nicht performen muss, sondern einfach sein darf.
Nähe, die nicht fordert, sondern nährt.
Zu wissen, wer man ist, wofür man steht, und was man nicht mehr bereit ist zu tolerieren.
Diese Klarheit ist oft wichtiger als Glück, weil sie Richtung gibt.
Der Frieden geht verloren. Kriege und Konflikte in allen Ebenen des Seins scheinen wichtiger zu sein.
Nicht das ständige Hochgefühl, sondern ein Grundton von Ruhe, der auch in schwierigen Zeiten bleibt.
Ein Gefühl, dass man mit sich selbst im Reinen ist. Denn nur so kann man dieses ausstrahlen.
Etwas zu tun, das Bedeutung hat macht Sinn – für einem selbst, für andere, für die Welt.
Das kann Kunst sein, Fürsorge, Erkenntnis, Handwerk, Engagement. Sinn ist individuell, aber unverzichtbar.
Niemand muss perfekt sein, sondern lebendig.
Lernen, scheitern, neu beginnen.
Sich selbst immer wieder neu entdecken.
Menschen müssen wieder lernen sich zu erden und seinen Platz im Gesamtgefüge zu finden, den Glauben an das Gute, an Dinge , die über allem Erfassbarem stehen,
auch mit dem eigenen Kompass wieder umzugehen, seinem Gewissen.

Die „Gesichter einer Stadt“ – betonen die Verschmelzung von Mensch und urbaner Struktur.
Das „Ich in tausend Fassaden“ – thematisiert Identität und Vielschichtigkeit.
Die Architektur der Seele spiegelt sich in den Gesichtern.
Viele Menschen sehen teilnamslos aus, starren mürrisch vor sich hin, sind empfindlich und laufen mit dem Blick auf das Mobiltelefon wie Zombies umher.
Morgens Frühstück, zur Arbeit, schnelles Mittagsessen oder Brotzeit, Arbeit, Arbeitsende, nach Hause, Abendessen, Fernsehen, ein Bier und gute Nacht.
Die Monotonie des immer wieder Gleichen.
Schnelles Leben, schnelles Denken, kaum Zeit zum Fühlen.
Die urbane Routine, die anonymen Gesichter, die sich in Fassaden verlieren.
Man möchte hinter die Oberfläche zu blicken,
die Seele der Stadt erkennen, nicht nur ihre Struktur.
Aber haben die Städte vielleicht keine Seelen,
sie sind nur deren Aufenthaltsort, ohne Wirkung
Städte sind wie leere Gefäße.
Sie haben keine eigene Seele, aber sie tragen in sich die Spuren derer, die durch sie hindurchgehen.
Jede Mauer, jeder Riss, jede Laterne ist von Menschen berührt worden, die längst weitergezogen sind.
Die Stadt wirkt dadurch lebendig, obwohl sie selbst nichts fühlt.
Es ist nicht die Seele der Stadt die wichtig ist– sondern die Atmosphäre, die aus Millionen kleiner menschlicher Gesten und Spuren entsteht.
Ein kollektischer Atem, der nicht einer Person gehört, aber auch nicht völlig seelenlos ist.
Wenn man hinter die Fassaden blickt, sieht man nicht die Seele der Stadt, sondern die eigene.
Die Stadt zwingt uns, uns selbst zu erkennen:
Die Anonymität ist nicht nur Verlust, sondern auch Freiheit.
Man kann verschwinden – oder neu beginnen.
Es sind die vielen Bühnen, auf denen wir unsere Geschichten spielen.
Aber jede Bühne verändert das Stück.
Jede Straße formt, wie wir denken, fühlen, atmen.
Die Stadt wirkt also – nicht weil sie lebt, sondern weil wir in ihr leben.

Es gibt viele Schaffer Typen.
Sie sind vielfältig, manchmal einfältig, und, bunt.
Vertreten sind sie in allen Gesellschaftsschichten.
Diejenigen die sagen ” Wir schaffen das” und schaffen es doch nicht, eher das Gegenteil.
Die Malocher-Schaffer, die hart körperlich arbeiten (Ruhrpott-Slang „malochen“).
Manche schaffen an, holen Aufträge heran; im umgangssprachlichen Sinne oft auch in Milieus verwendet.
Rationalisierer, Kritiker oder Reorganisatoren wollen Bestehendes auflösen oder abschaffen.
Die Spezies der Wiederbeschaffer wollen Verlorenes wieder beschaffen oder zurückholen.
Beischaffer organisieren immer genau das, was man gerade benötigt.
Die eigentlichen Schaffer sind die Fleissigen, die Sparer, besonders im schwäbischen Raum („Schaffe, schaffe, Häusle baue“), die Geld für die Zukunft beiseite legen wollen.
Und dann ist es auf einmal nichts mehr wert.
Es gibt auch die Wegschaffer , die meinen aufräumen zu müssen, Hindernisse beseitigen oder Beweismittel verschwinden lassen,
so wie die Fortschaffer, die Platz für Neues machen wollen, in dem sie alten Ballast konsequent entsorgen.
Umschaffer wollen immer alles umbauen, umstrukturieren, egal was es kostet oder ob alles sich bewährt hastte.
Kreativ sind die Erschaffer von Werkstücken, Kunstobjekten, Malereien oder die Schriftsteller die schöne Romane schreiben.
Es gibt auch Menschen, die tun nur so, als würden sie schaffen, tatsächlich sind sie faul und täuschen alle, das sind die zum Schein Schaffer.
Das digitale Zeitalter geht am Schaffen nicht vorbei.
Die Klick oder smiley Verschaffer.
Einige verschaffen sich grosse Werte.
Das sind aber nicht unbedingt die Freischaffer, die Freelancer, die sich ihren Raum und Zeit selbst einteilen.
Die Vielfalt unserer Gesellschaften bietet alle Varianten an,
aber nur mit den wenigsten kann man ein glückliches Leben führen.
Vielleicht verschaffen uns die Vorteile von AI und digitalen oder hybriden Systemen ein immer angenehmer werdendes glücklicheres Leben.
Wer weiß das schon.

Visualisierte Erinnerungen.
Es sind die „Zwischen Räume“ des Lebens.
Zwischenwelten zwischen Architektur und Mensch.
Urbane Atmosphäre und verborgene Geschichten fragmentierter Präsenzen,
die einem erinnern, wie Städte Erinnerungen speichern:
nicht linear, sondern in Schichten.
Jeder Mensch hinterlässt Spuren, die sich überlagern, auslöschen, neu schreiben.
Man bewegt sich durch diese Palimpseste, ohne sie je vollständig zu erfassen.
Es ist die Retrospektive,
das Zurückschauen, was gut oder schlecht gelaufen ist.
Aber ausser vielleicht aus Fehlern zu lernen bringt das nicht viel.
Wissend, dass die Gegenwart in ihrem Sein schon bereits Geschichte ist,
scheint eine Vision von der Zukunft zu haben, sinnvoller.
Die Retrovision ist Art innerer Archäologie des eigenen Lebens.
Wenn man sie liest, entsteht das Gefühl, durch einen urbanen Raum zu gehen,
in dem Erinnerungen wie Lichtreflexe an Fassaden haften – flüchtig, fragmentiert, aber dennoch prägend.
Wenn alles, was wir erleben, sofort Vergangenheit wird,
dann ist die Zukunft der einzige Raum, in dem Gestaltung wirklich stattfindet.
Und doch bleibt sie unbestimmt.
Eine Vision kann nur vage sein, weil sie immer eine Projektion bleibt.
Vielleicht liegt genau darin ihre Kraft: Nicht präzise zu sein, sondern Richtung zu geben.

Das Leben ist nicht immer wie ein Schachspiel, in dem die Planer die Figuren setzen und versuchen vorraus zu berechnen welche Züge die anderen haben werden.
Viel wichtiger ist zu wissen was man selbst wirklich will.
Ein Kompass oder ein Sextant gibt klare Orientierung: Norden bleibt Norden, Sterne bleiben Sterne.
Wer solche Instrumente beherrscht, findet seinen Weg, selbst wenn die Umgebung chaotisch wirkt.
Im Leben dagegen sind die „Himmelsrichtungen“ oft weniger eindeutig.
Es gibt keine magnetische Nadel, die zuverlässig zeigt, wohin wir gehen sollen.
Entscheidungen hängen von Gefühlen, Erfahrungen, Zufällen, Menschen und manchmal schlicht vom Mut ab, einen Schritt zu machen, obwohl man die Karte nicht kennt.
Aber geht dies planlos?
Was ist schon geplant und wenn von wem?
Ist Planen der Zustand, in dem alles klar wirkt:
Ziele, Schritte, Zeitplan.
Man fühlt sich souverän, fast wie jemand, der mit Karte und Kompass unterwegs ist.
Aber: Zu viel Planung kann auch starr machen.
Das Leben hält sich selten an Excel-Tabellen und Algorithmen sind nicht das Nonplusultra.
Man scheint oft verplant zu sein.
Eigentlich ist oder scheint man organisiert, aber das Leben grätscht dazwischen.
Termine überschneiden sich, Prioritäten verschieben sich, und plötzlich rennt man hinterher.
Das ist menschlich — und oft ein Zeichen dafür, dass man viel will oder viel trägt.
Planlos zu sein kann chaotisch wirken , aber es bedeutet auch Freiheit.
Planlosigkeit kann ein Übergang sein, ein Reset, ein Moment, in dem man wieder spürt, was man wirklich will. Manchmal entsteht gerade aus der Planlosigkeit die klarste Richtung.
Nicht alles ist “Plan”.
Oft kommen Ereignisse auf einem zu, mit denen man nie gerechnet hatte, Unwahrscheinlichkeiten,
oder,
man hatte irgendetwas in seinem Plan übersehen, den kleinen Faktor x, der letztlich entscheidend sein könnte.
Die meisten Menschen pendeln zwischen allen Planungszuständen.
Vielleicht ist die eigentliche Kunst nicht, immer geplant und verplant zu sein,
sondern zu wissen, wann welcher Zustand gerade okay ist.
Vermutlich liegt die Lösung darin, dass der eigene Plan bedeutet eben keinen Plan zu haben,
und auf sich selbst zu vertrauen.

Zwar ein Gewimmel roter Gesichter, weißer Augen und Münder,
eingebettet in ein chaotisches, fast kosmisches Farbspiel, aber alles in der Anonymität,
die der biometrischen Erfassung ausweicht.
Die Figuren wirken wie Masken oder Geister, individuell und doch kollektiv, als ob sie Teil eines größeren Bewusstseinsstroms wären.
Der Mainstream wirkt wie ein „Chor der Gesichter“ – er betont die Vielstimmigkeit und das kollektive Element.
Viele Stimmen, aber alle singen dieselbe Melodie.
Die Vielstimmigkeit ist nur Oberfläche; darunter liegt die Angst vor Abweichung.
Oft „zwischen Blick und Rausch“ – spielt mit der Wahrnehmung der Dinge und emotionalen Überwältigungen.
Eine Art Tanz der Masken.
Es kommt einem vor wie “Die Versammlung der Unsichtbaren“ – die auf das immer wieder Gleichlautende verweist.
Menschen getrauen sich nicht eine Meinung zu haben und verstecken sich hinter Masken.
Die moderne Maskerade.
Es verschwimmen die Grenzen der Wahrnehmung.
Was bleibt, ist die Wiederholung des Unsichtbaren – ein Echo derer, die sich zeigen, ohne erkannt zu werden.
Es erinnert an eine Entkörperung im digitalen Zeitalter.
Auch die Avatare können zugeordnet werden, die IP des Creators kann erfasst werden.
Aber eine Maske kann verschleiern,
und,
wenn man will kann man mit der Farbe die Stimmungslage signalisieren.
Farben sprechen.
Rot als Alarm, Rausch, Überforderung. Weiß als Leere, Distanz, Entkörperung. Farben werden zu emotionalen Codes, die das ausdrücken, was das Gesicht nicht mehr darf.
Die Anonymität ist nicht nur Schutz, sondern auch Symptom.
Sie verweigert sich der biometrischen Erfassung, aber sie verweigert sich ebenso der Verantwortung.
Die Masken sind nicht nur Tarnung, sondern auch Komfortzone.
Was ist echt
Was ist Projektion
Was ist nur ein Echo der anderen
Was ist mein eigener Blick

Es sind die Geschichten zwischen Traum und Wirklichkeit,
zwischen individueller Präsenz und kollektiver Bewegung, die einem manchmal nicht los lassen.
Die Akteure sind nicht nur Figur, sondern auch Zeugen, vielleicht sogar Erzähler.
Sie wirken dann wie Textilien aus Erinnerungen, Gedanken, inneren Landschaften.
Menschen sind immer in Bewegung, Häuser mit offenen Fenstern, Farbwirbel aus Pink, Gelb, Grün und Blau,
als würde die Welt tanzen – nicht unbedingt in Harmonie,
sondern in einem chaotischen, lebendigen Rhythmus.
Unsere Rollen sind wie Schatten, die wir spielen: flüchtig, wandelbar, miteinander verwoben.
Manchmal sucht man sich selbst., und dies inmitten einer Welt, die sich ständig verändert.
Geschichten ohne festen Anfang oder Ende.
Aber nichts bleibt einfarbig monoton.
Die Farben wechseln manchmal stündlich und hinterlassen ihre Eindrücke.
Eine Welt ohne Farben ist nicht denkbar,
und,
es gibt immer soviele Meinungen wie Farben.
Farben sind nicht nur visuelle Eindrücke, sondern Ausdrucksformen von Vielfalt, Wandel, Perspektive.
Und Meinungen funktionieren ähnlich – sie entstehen, verändern sich, überlagern einander, leuchten auf, verblassen wieder.
Vielleicht ist das Chaos der Farben kein Durcheinander,
sondern ein lebendiges Miteinander,
ein Beweis dafür, dass Vielfalt
nicht das Problem ist,
sondern die Voraussetzung für Tiefe.

Es ist weniger ein Symbol für Identität oder Erinnerung, eher ein chaotisches,
ein fast träumendes Umfeld.
In unserer Wahrnehmung dominieren Fragmente von Natur, Stadt oder innerer Welt.
Manchmal sind es Fenster zu anderen Realitäten,
Pflanzen die zu Gedanken anregen,
Gebäude die uns ein Zuhause sind.
Die Weltbühne erinnert an Szenen aus einem inneren Theater,
einem Ort, der gleichzeitig gebaut und zerlegt wird,
wo ein Versuch statt findet, Ordnung in das Unfassbare zu bringen.
Es könnte auch eine Metapher für das Selbst sein.
Das Haus als Ich, umgeben von Eindrücken, Erwartungen, Erinnerungen, die sich nicht fügen wollen.
Die kleine Bühne gegenüber der grossen Bühne der Welt, die im Prinzip auch nur die einfach durch Macht und Gerlegenheit erweiterte kleine Bühne aufs Große ist.
Macht ist nur eine bloße Skalierung von Rollen, kein qualitativer Unterschied.
Jeder Mensch spielt, lebt, ringt – ob im Wohnzimmer oder im Parlament.
Die das Sagen Habende sind genau so Menschen, mit ihren individuell gelebten Rollen.
Der Unterschied besteht nur darin, dass sie dies ausleben.
Wenn gegensätzliche Rollen aufeinandertreffen, entsteht Reibung.
Aber auch Energie.
Vielleicht ist genau dieses Knirschen der Ort, an dem Veränderung beginnt – nicht durch Harmonie, sondern durch ehrliche Konfrontation.
Wenn wir etwas verändern wollen, müssen wir deswegen mit dem eigenen Inneren anfangen
Dann könnte aus dem inneren Theater eine entsprechende Realität werden.
Die Welt ist zu schön um sie nur als Bühne zu betrachten.
Wir sind alle Teil des “living theatre” oder ” living circus”.
Die Welt ist nicht Kulisse, sondern Mitspielerin.
Wir sind nicht Zuschauer, sondern Akteure.
Und das Leben ist nicht nur Drama, sondern auch Spiel, Tanz, Chaos, Schönheit.