gespannt, gebannt

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Gespannt hat viele Bedeutungen.
Man ist neugierig,
eine Haltung, die aus dem Bogenschießen abgeleitet ist,
dann, wenn der Bogen gespannt ist,
bereit um einen Pfeil abzuschießen.
Deswegen sagt man als Redewendung ” gespannt, wie ein Flitzebogen”
Der Zustand des gespannt Seins kann merkwürdig, seltsam, kurios, sein.
Im Englischen curious, tense und eager
Was wird kommen, was wird sein, was passiert mit uns, wie wird sich alles entwickeln.
Viele Fragen, keine oder wenige Antworten, und diese nicht fundiert.
Herzklopfen, wie auf Kohlen sitzen.
Gebannt kann fasziniert sein, aber auch gelähmt, wie die  sprichwörtliche Maus
angesichts der Schlange.
Man sagt auch ” Gefahr erkannt, gebannt”,
Tritt das Erwartete ein, weswegen man gespannt war,
müsste aufgrund der eigenen Erfahrungen eigentlich nichts besonderes  passieren,
auf  jedwedes Problem kann man reagieren,
wenn man nur mit offenen Augen durch das Leben geht.

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Türen zur Zukunft

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Die Welt kracht in ihren Fugen, das Gefüge verliert sich, man fragt sich: ” wo sind die Notausstiege, aber wir müssen immer wieder neue erfinden.

Türen können sich verschließen, aber auch öffnen.

Man kann sie für beide Optionen verbinden.

Zukunft ist einfach zu definieren. Im Augenblick, wo sie erlebbar ist, mutiert sie zu Geschichte.

Denkt man über die Zukunft nach plant man zumeist, manche Menschen haben Visionen.

andere Träume , vom Erfüllen von Wünschen.

Zukunft kann aber auch Angst bedeuten, wenn all das sich in der gegenwart ereignende eher zu Pessimismus als Optimismus animiert.

Vielleicht denkt jede Generation über die Jüngere, daß alles viel schlimmer wird,

und dass alles früher besser war, was objektiv nicht stimmte.

Dabei vergessen wir, dass die jetzigen Kinder nicht die Vergangenheit erleben,

sondern die Gegenwart als Ausgangspunkt ihrer Zukunft sehen.

Sind nicht die Träume das Tor zur Zukunft.

Schön, wenn man die Chance des Vertrauens in die Zukunft, die unaufhaltsam kommen wird, haben darf.

Auch Kriege, Katastrophen gehen vorbei,

der Mensch kann die Umwelt vergiften, vergessen, daß das Gift vielleicht der Ausgangspunkt für Lebewesen bedeutet, die sich daran anpassen können und entwickeln, nur sind es dann vielleicht  nicht wir Menschen.

Die Tür  zur Zukunft ist der Glaube an das Gute, an Werte, Vertrauen in sich, gute Freunde zu haben, sich nicht zu verbiegen

die Tür ist der Spiegel, in dem man blicken kann, ohne zu fragen ” Spieglein ,Spieglein an der Wand, wer ist der mächtigste Mann im Land”, der Spiegel der Eitelkeiten, sondern  der Spiegel, dessen Bild einem entgegen lacht, wo man sich noch in die Augen schauen kann.

 

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Insekten

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In und Sekt, und beides trifft nicht zu.

Kleine, oft mit Flügeln versehende Tiere, die von Entfernung gesehen harmlos, manchmal putzig aussehen,

näher betrachtet blusaugende, aasfressende, auch giftige Lebewesen manchmal nützlich, manchmal schädlich oder harmlos,

aber die grösste Artenvielfalt aller Spezies, alles multi, hinsichtlich Farben, gefahr, Schönheit, Hässlichkeit

Lateinisch ” Insectum” das Eingeschnittene,

Kerbtiere, Gliederfüssler.

Das ein oder andere Insekt erinnert an menschenähnliche  Gestalten, hat drei Hauptkörperteile.

in Kinderbüchern mit Namen versehen, verniedlicht, Mitleid erregend, wie ” Karl der Käfer” oder Symphatie wie die Biene Maya.

Strategische Überlebenskünstler, die sich den unwirtlichsten Situationen und Lebensbedingungen anpassen können,

klein aber mächtig, wie  Ameisen und Termiten, aber auch perfekte Architekten von baulichen oder künstlerischen Werken und Bauten.

Sie gehören zu den ältesten und erfolgreichsten Bewohnern  der Erde,

auch zu den ungeliebtesten.

In manchen Ländern entdeckt man sie als Nahrungsmittel,

aber auch als dressierbare Tiere, wie im Flohzirkus

Treten sie in Massen auf, wimmelt es nur von Ihnen,

und einige erinnern, nicht nur im Verhalten, an Menschen

 

Rights to use my texts and paintings

Please make donations. You can buy my texts for use, also my paintings Half of the prize will be spent for “ children in need“ The prize , make an offer, is per blog. If you want to buy an original painting write an E mail which one and make a prize offer. Half of the prize is also for Children in need. My Phone: 0049 1792751039 E mail: hanspeterheckner@web.de oder hecknerpeter@aol.com

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HPH s blog

Stelle Dir vor Dein Weg hat eine  Farbe und zieht sich wie ein Faden Deiner Singularität und Individualität durch ein kleines Stück der Ewigkeit, als ein Nichts im Gesamten. Und wie schön muss es sein, wenn Du die Chance hast, daß vielleicht andere Fäden ein Stück parallel laufen, so wie wenn Du Spaghetti kochst und ein paar aneinander kleben bleiben, rosa, lila, blau, brombeer , giftgrün, egal welche Farben Deine Spur hat, eine Farbnuance im Weg der Vergangenheit in die Ewigkeit und manchmal hat man das Glück, daß in einer Spur der Fäden etwas abzweigt und Teil eines unermesslichen Netzwerkes wird. Bring Farbe in die Spur, gib ihr Hoffnung, daß das Netz immer heller wird und Licht in das Dunkel der Unendlichkeit bringt

 

 

Sternstunden

Da gibt es viele Interpretationen. Manchmal wünscht man sich, dass mancher Politiker eine solche hätte, eine, die den Durchbruch zur Lösung vieler Probleme schaffen würde.

Vermutlich kann man da lange warten ,

und sich lieber auf die Stunden konzentrieren, an denen der Himmel nachts nicht bewölkt ist, und man die Sterne sehen kann.

Nur, wer weiss denn schon ob die Sterne auf das, was auf unserem Planeten geschieht, immer zu lachen.

Sie müssten eher wütend sein, heulen, – aber sie sind geduldig.

Die wenigsten Menschen haben astrologische Kenntnisse und können jeden Stern am Himmel identifizieren.

bei den Astronomen sieht das anders aus, kartografisch genau eingezeichnet, numeriert, klassifiziert wird jeder Stern erfasst.

Die Astronauten dürfen den Sternen eine Winzigkeit näher sein als wir Erdlinge.

Die Astrologen kennen ja nur optionelle Konstellationen, bei denen die der geburt eine wichtige Rolle spielen.

Eine Sternstunde, eine Metapher für Entscheidungen, Taten oder Ereignisse, die schicksalhaft die Zukunft beeinflussen. Die Stunde einer genialen Idee.

Manchmal auch der Name einer Spendengala, einer humanitären Aktion, erinnernd, dass man auf sein Herz hören soll, mildtätig und mitfühlend sein sollte.

Sternstunden bedeuten großes Glück, ein Wahnsinnserfolg, ein Durchbruch, Glanzpunkte, Höhepunkte, Ultimatives.

So auch wie in Stefan Zweigs” Sternstunden der Menschheit (1927)

Eine Erkenntnis, Entdeckung, die Leben verändert.

So, als Juri Gagarin als erster Mensch in den Weltraum flog, als der erste Mensch seinen Fuß auf den Mond setzte, als die Chance des Impfens entdeckt wurde, der Mensch das selbst anzünden von Feuer entdeckte.

Sterne strahlen und funkeln.

Ein Sternenhimmel ist ein Fenster in die Unendlichkeit, unsere Chance die kurze Zeitspanne auf der Erde und unsere Winzigkeit mit der Unendlichkeit und schieren Ewigkeit in Verbindung zu bringen.

Wenn der nächtliche Himmel unbewölkt ist, sehen wir ein Glitzern und goldene Strahlen, egal wo wir in den Himmel sehen.

Ein glänzender Schatten sind die zahlreichen künstlichen Himmelskörper, die wir selbst als Satelliten in den Orbit brachten oder schickten. Die Fakes des Sternenhimmels, der Schatten auf die Romantik.

So sollten wir die Hoffnung nie aufgeben, daß wir die Chance für viele Sternstunden haben könnten, wir dürfen dies aber nicht verspielen.

So, wie in dem Song der Band DÖF ( 1983):

“Seit 2.000 Jahren lebt die Erde ohne Liebe.
Es regiert der Herr des Hasses”, aber dann “…Ich düse so gerne durchs All.
Und ich düse, düse, düse, düse im Sauseschritt
Und bring’ die Liebe mit von meinem Himmelsritt.”

Und vielleicht sehen wir immer mehr Sterne, je weiter wir schauen können.

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Sternstunden

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Es ist nie zu spät….

Fast jeder Uhr geht anders. Die Zeiten sind in den verschiedenen Zonen unterschiedlich. Die zu verkaufenden Uhren stehen aus optischen Gründen immer auf 10 nach 10, 5 nach 9 wäre früher, signalisiert nicht die Harmonie des verdeckten Uhrensmiley 10 plus 10.

Die Zeit läuft immer, sie kommt und geht und zwischendrin sind wir. Wir können sie nicht strecken. Nur weil Uhren vielleicht langsamer gehen könnten würde die Zeit nicht ebenso langsam vorangehen.

Egal was passiert, im schlimmsten Fall verpasst man etwas, kann zu spät zu einem Termin kommen, aber für das Leben ist es nie zu spät.

Oft stellt man fest, daß es ins nachhinein so gut war.

Wir sind alle Reisende in dieser Welt. Züge fahren ab und kommen an. wie in Juliane Werdings Song “Das Würfelspiel”;

“Es ist gleich, wer man ist, was man tut
Wir reisen durch die Zeit
Und der Tod ist nur wie eine Tür
Wir wechseln nur das Kleid
Nur die Liebe und das Schicksal bleibt.”

In Peter Cornelius Lied heisst es: “Denn es ist nie zu spät für einen neuen Weg.
Wenn man auf einmal spürt, dass man am Ende steht,
Dann sollte man gehn.

Wenn man meint man wäre in einer mentalen Sackgasse kann man umdrehen und die nächste Abzweigung nehmen, einen neuen Weg finden.

Zu spät würde bedeuten an das Ende von etwas zu kommen, zum Schluss, einfach erst kommen, wenn die Zeit zu fortgeschritten ist.

Wir vergessen, daß solange sich die Erde dreht, die Zeit ja weitergeht, mit und ohne uns, und nach einem Zeitabschnitt ein neuer kommen wird.

Da wir nur eine kurze Sequenz ” Zeit” in diesem Leben haben, sollte man diese Zeit sich so einteilen, dass sie nicht sinnlos vergeudet wird, und man sich nicht fragen muss,” was habe ich da eigentlich gemacht”,

Manchmal ist die Zeit reif, die Richtung zu wechseln, loszulassen , um einen Neubeginn einer neuen Ära, Abschnitt, Phase zu finden.

Wir haben in unserem kurzen Leben immer die Möglichkeit dies zu tun. Nur, wissen wir manchmal nicht wo wir stehen, und, in welche Richtung es geht.

Vielleicht machen wir es einfach wie die Erde. Sie dreht sich. Nach jedem Tag kommt ein Abend, eine Nacht, dann ein Morgen, und alles beginnt wieder neu, mit anderen Chancen und Optionen.

Es ist nie zu spät…..

Mischtechnik. Original. Handsigniert. Erlös für Kinder in Not

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Tausendsassa

Einer der fast alles kann, meint man, ein Allround Man.

Jemand, dem man Beachtung schenkt, weil er vielfach begabt ist; Dinge meistern kann, die andere nicht schaffen.

Bei einem tierischen Vergleich könnte man sagen : Eine Woll-Milch-Sau, die auch noch singen und Kunststücke aufführen kann.

Das Multitalent, Alleskönner oder Universalgenie, der Superman der /Superfrau des praktischen Lebens, auch der Draufgänger mit einem Touch der Leichtsinnigkeit.

Mancher wäre gern ein Himmelhund, ein Malefizkerl, etwas, wo Bewunderung mitschwingt.

Im Englischen ” jack of all trades”

Eine Hypostasierung des Wortes Tausend ca sal, die Steigerung des französischen ” dies und das”, und caca, hierher.

In der österreichischen Umgangssprache ist es der Wunderwuzzi, in der Schweiz der ” Siebesich”, schlichtweg der ” Hans Dampf in allen Gassen”.

Im Mittelhochdeutschen “zaza”, hier.

Jemand , der alles kann, aber den gibt es nicht, aber viele, die meinen alles zu können, eine Spezies, die häufig in der Politik anzutreffen ist.

In der Pflanzenwelt sind es die Überlebenskünstler, die mit jeder Situation zurecht kommen, egal ob es unwirtlich ist, ohne Pflege, mit oder ohne Nässe oder Trockenheit, sie tolerieren Kälte und Wärme, haben ganz dünne Blätter oder dicke wie viele Sukkulenten.

Eigentlich können es Menschen diesen gleich tun. Wir können in allen Extremsituationen überleben und haben die Fähigkeit dazu erlernt.

Aber wir nutzen sie nur begrenzt und zerfleischen uns lieber , legen uns selbst in entscheidenden Dingen lahm, statt die Fähigkeit auch einmal ein Tausendsassa zu sein und tausend Probleme lösen zu können, zu pflegen.

Tausensassa

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Idylle

Warum es ” die Idylle” heißt, wer weiß das schon. Abgeleitet aus dem Altgriechischen ” eidyllion”, Bildchen oder kleines Gedicht. Idylle geht auf den griechischen Dichter Theokrit zurück, der mit Hirtengedichten das ländliche Leben beschrieb.

Man spricht von der bürgerlichen Idylle, aber im heutigen Sprachgebrauch eher von liebenswürdigen , reizvollen Landschaften, Gärten, Flecken oder Objekten.

Eine Idylle ist eine friedliche Oase, wo man unbeschwert glücklich sein kann

Eigentlich ein Rezept um selbst zufrieden älter zu werden.

Eine konfliktfreie Zone der Liebe und Zufriedenheit.

Eigentlich kann sich jeder seine eigene Idylle schaffen, ein Raum der Selbstverwirklichung, vielleicht auch ein Fluchtweg aus dem Stress der Gegenwart.

Aus jeder Steinwüste unserer Städte lassen sich Idyllen machen. Mancher Hinterhof mit Pflanzen , Bäumen, Winkeln, Kanten und Ecken fasziniert, lässt Gedanken, Herz und Seele sich ausruhen und entspannen.

Es sind manchmal die liebenswürdigen Kleinigkeiten, die einem anziehen.

Im dichten Wald auf einmal eine kleine helle mit Blumen und Moos bewachsene Oase,

ein grüner Fleck in der Wüste, eine unvergessliche Aussicht. Tausend Optionen, an denen wir oft vorbei gehen.

Würde jeder in seinem Wohnareal, ob Haus oder Wohnung Bäume pflanzen, begrünen, Blumen aufstellen, wäre die Welt der Großstädte wesentlich schöner und angenehmer.

Verträumte Winkel und Idyllen, im Kleinen den Traum vom Leben in der Natur, der Schönheit zu leben. Ein Rückzugsort, Refugium, ein Platz um sich erholen zu können,

für manche das Paradies, der Garten Eden.

Ein Ort kreativer Visionen, elysisch.

Man muss es nur wollen, zulassen, und wenn, dann ist es unbeschreiblich.

Idylle

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Der Wasser-Fußabdruck

Niemand kann einen Klimawandel bestreiten; er findet statt, ob wir wollen oder nicht.

Der blaue Planet. Eine schöne Bezeichnung. Wegen Wasser sieht unser Lebensraum aus dem All blau aus.

Wasserknappheit erscheint als Paradoxon. Wenn die Ressourcen schwinden, das Vorhandene zu schnell verbraucht wird.

Es wird unheimlich viel geredet, was man alles nicht tun soll, was man lassen soll und es wird nicht über das , was zu tun ist gesprochen. Es wird demonstriert, palawert, diskutiert, gelabelt , vermarktet, aber über das eigentlich wichtige nicht.

Wir haben unendlich viel Wasser, aber salziges, nur 2,5 % Trinkwasser. Nur 30 % davon sind nutzbar, vieles ist in Eis gebunden, wenn es schmilzt wird es mit Salzwasser vermischt.

Es gibt wirtschaftliche und tatsächliche Knappheit, das trinkbare Wasser ist ungleichmäßig verteilt. In machen Gegenden gibt es fast keinen Zugang oder ist wegen der nicht vorhandenen Infrastruktur nur schwerlich erreichbar.

Das erneuerbare Wasser durch Regen, reicht nicht aus.

Wir verbrauchen weltweit wertvolles Trinkwasser durch die Industrie, Landwirtschaft und Fracking, gleichzeitig verunreinigen wir Vorhandenes durch Pestizide, Düngemittel und Schadstoffe. Und hören nicht auf dieses zu tun.

Fossile Wasserreserven, zumeist aus großen Tiefen herausgeholt, werden nicht mehr aufgefüllt, verbraucht ist verbraucht, und der Verbrauch steigt stetig.

Regenwälder werden abgeholzt, statt Städte zu begrünen , Wälder neu aufzuforsten wird nur urbanisiert, zugebaut.

Um Wasser zu entsalzen benötigt man Energie. Und diese haben wir nicht und mögliche Quellen haben wir aufgegeben, erneuerbare Energie reicht nicht aus.

Wir verdammen Atomenergie, ohne darüber nach zu denken, dass dies im Prinzip die sauberste Energie ist, nur sicher muss sie sein, die Entsorgung da wo das Uran herkommt, und zu all dem hätten wir ja das Wissen.

Was könnte passieren: Extreme Dürren in Afrika und dem asiatisch-pazifischen Raum, im Mittelmeer, aber auch vor der eigenen Haustüre. Wasser aus Tanklastern, weltweite Flucht und Migration dahin wo es Wasser gibt, Kampf um das Wasser. Hungersnöte, Katastrophen.

Die Geschichte gibt uns Beispiele, wie Hochkulturen wegen Wassermangel zerfielen, wie am Fluss Amur, oder der Aralsee.

Wir investieren Geld in alles mögliche, sogar, wie man aus Steinen auf dem Mars Wasser herausholen kann, vergessen aber das eigene Existenzwichtige.

Man könnte durch weniger Konsum den Verbrauch reduzieren, aber das reicht nicht. Keine Düngung, keine pestizideum das TRinkwaaser nicht zu verunreinigen.

Wenn jeder sein Umfeld begrünen würde, würden Böden weniger austrocknen.

Wichtig wäre den Fußabdruck, somit das selbst verbrauchte Wasser für Nahrung, Konsum, Hygiene so sanft wie möglich machen und nicht wie aktuell ohne darüber nachzudenken.

Es wird nicht erforscht welche Techniken man benötigt um das schier unendliche Salzwasser, das in allen Teilen der Erde vorhanden ist zu entsalzen. Es werden keine neuen Methoden entwickelt, obwohl dies der Schwerpunkt sein müsste, der uns in der Existenz bedrohende Faktor wird einfach verdrängt. Wir machen ja den Wasserhahn auf und da kommt es heraus, und, was andere nicht haben, fühlen wir ja nicht.

Somalia, eines der am trockensten Gebiete der Welt hat eine sehr lange Küste. Die arabische Halbinsel, die Liste ist groß.

Vielleicht müssen wir lernen zu erkennen, was wirklich für die Menschheit wichtig ist.

Forschung sollte sich darauf konzentrieren, wie wir das Bestehende besser erhalten können und neue Methoden physikalischer oder chemischer Art entwickeln um das Trinken von Wasser in der Zukunft zu sichern.

Ohne Trinkwasser kein Leben. Die Antwort ist einfach, aber Politiker sind von dem Kontakt zum Boden noch weiter entfernt als der normale Bürger. Sie sitzen in einer gut versorgten Hauptstadt, es geht ihnen gut und da ist dieses Problem weit weit entfernt.

Trinkwasser Fussabdruck

Acryl. Print auf Leinwand. Original handsigniert

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erstaunt

Staunen, erstaunt

Verwundert sein, beeindruckt. Ursprünglich in Schwyzerdütsch ” stune”, erstarren.

Es steckt das Wort Stau darin. Vermutlich weil sich zu viele Eindrücke ansammeln und aufstauen.

Staunen gibt es in allen Kulturen und alle Sprachen drücken diesen Zustand aus.

Eine Steigerung wäre: Ungläubig staunen, oder ” wenn einem vor lauter Staunen der Mund offen steht”.

Eher gutmütig als aggressiv, einfacher gestrickt, im Negativen “stumpfsinnig”.

Wir stumpfen immer mehr ab, und das, was einem zum Erstaunen bringt, wird immer seltener.

Man gewöhnt sich an fast alles, leider. Man rechnet einfach mit vielem, ist nicht mehr überrascht.

Wie bei Corona, die Zahl der Toten ist, wenn man dies realisiert, unbegreiflich hoch. Aber man relativiert. Die Medien diktieren was wichtig ist.

Brisant nur Klatsch und Tratsch, nichts Lebenswichtiges, nicht einmal wichtig.

Sternchen und Möchtegernsternchen wollen populär werden, es geht um Verkaufszahlen , um Marketing. Und etwas von den tagtäglichen , vielleicht auch existentiellen Problemen, ist nicht von öffentlichem Interesse. Es erstaunt niemanden.

Das ganz Normale zählt nicht, aber wer weiß denn schon, was hinter einem Wohnungsfenster Spektakuläres passiert.

Schaut man hinter die sprichwörtlichen Kulissen kann man manchmal nur staunen.

Oft verbergen sich da Überraschungen, die man überhaupt nicht erwarten würde. Kleine Geheimnisse, schöne Plätze, interessante Menschen, Schicksale.

Oft staunt man über die Fähigkeiten mancher Menschen, die Meinungen wie Bekleidung zu wechseln. Mal so, mal sooooo.

Aber der Grund zu staunen muss ja nicht negativ sein, im Gegenteil.

Vielleicht müssen wir nur die vielen Wunder im Alltag entdecken und darüber staunen.

Staunen

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einfältig

Einfalt und Einfältig,

Es gibt ja auch Zwiefalt und die Dreifaltigkeit.

Abgeleitet aus dem Altsächsischen. ” enfold”, einfach, rechtschaffen, ehrlich.

Eigentlich bedeutet einfältig ohne Argwohn zu sein, vielleicht naiv, aber etwas betonter, intensiver, beschränkt, mit geringer Auffassungsgabe.

Eher gutmütig als agressiv, einfacher gestrickt, im Negativen “stumpfsinnig”.

Manchmal bieder, begriffstutzig, schlichtweg dumm.

Zumeist sind Einfältige auch noch tief überzeugt, dass ihr Weg und ihre Ansicht das einzig Richtig sind, und alle anderen falsch liegen und dumm sind. Sie, die ” Einfältigen” sind die grössten, Schönsten und haben auch ” das Wissen”.

Es gibt Menschen, die verbohren sich in Ideen, fanatisierend und werden gegenüber allem anderen intolerant.

Manchmal organisiert, weil sich da genau die Betroffenen finden, in bestimmten Parteien, Peer Groups.

Aber wie löst man Einfältigkeit, eben nur einmal gefaltet zu sein, keine 2. oder 3. Option habend und duldend.

Einsicht kann zumeist nur durch Betroffenheit kommen, überzeugen ist langwieriger, schwieriger, aber niemals zu spät.

Nicht ” für voll” nehmen wäre ein anderer Weg.

Vielleicht sollte man sich die Fähigkeit bewahren auch sich selbst immer wieder auch in Frage stellen zu können, eine Weltoffenheit bewahren und sich eben als Mensch sehen, der immer auf der Suche nach Wahrheit ist, auch zu realisieren, dass diese manchmal viele Gesichter hat, vielfältig ist.

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einfältig

Acryl. Original. Handsigniert. Erlös für Kinder in Not

450,00 $

Schätze

Schätze, die Mehrzahl von Schatz.

Jedem ist etwas anderes wichtig.

Dem einen Geld, Reichtum, anderen Ehre, Macht, Einfluss, Besitz.

Es gibt aber auch Menschen denen Materielles nichts bedeutet.

Man stelle ich vor, es würde einem gesagt werden, dass man nur noch zwei Stunden zu leben hätte, und man etwas für die einem wichtigsten zwei Dinge in seinem Leben tun könnte. Was würde man auswählen. In einem Seminar stellte ein Jesuitenpater diese Frage und interessanterweise kam von den mehr als 4o Teilnehmern nach kurzer Überlegung die gleiche Antwort.

Der/die Partner/-in und die Gesundheit.

Die Welt ist voller Geheimnisse und grossen und kleinen Schätzen, verborgenen und offen da liegenden. Die Menschen sammeln diese gerne, der eine Gold und Schmuck, der andere hat irgendeine Sammelleidenschaft, ein Hobby, Reisen.

Nicht jeder kann wie Ali Baba das Sesam öffne Dich nutzen oder den Piratenschatz in der Karibik finden, vergrabene historische Schätze. Manche haben gar nichts , was einen ökonomischen Wert hat, aber vielleicht ein viel wichtigeres Kleinod ist.

Zum Beispiel das Vertrauen eines Menschen, auch das einen tierischen Freundes.

Es gibt Schätze die benötigen keine Schatztruhe, diese ist für sie die Natur.

Der Glaube an das Gute, an Ideale, Tugenden, sich selbst treu zu sein, sind unsichtbare Schätze.

Bestimmte Schätze achtet man fast nicht, erst wenn man sie nicht mehr hat, so wie die Gesundheit. Hat man Krebs und weiß nicht, wie das ausgehen wird, stellt sich die Frage, was einem wichtig ist.

Ein Schatz, jemand , den man liebt, der einem so liebt, wie man ist, ist mehr als ein Geschenk.

Es gibt Dinge , die mit keinem Geld dieser Welt bezahlbar sind.

Leider ist die Realität des alltäglichen Lebens für die meisten Menschen nicht so gelagert.

Glück kann man nicht suchen, es kommt, und manchmal geht man an ihm vorbei.

Und die wahren Schätze sieht man nicht, man übersieht sie,

Man denkt sie wären so fern, dabei sind sie ganz nah.

Schätze

Acryl, Filzstift. Original.Handsigniert.

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wie ein Löwe

Man muss sich nicht alles gefallen lassen.

Eine Löwe wirkt in sich gelassen, royal, hat eine Ausstrahlung, die beeindrucken kann.

Ruhig, souverän, beobachtend, nur den in seine Nähe lassend,

den er zulässt.

Nicht das Subjekt für Jedermann, und gar nicht ein bloßes Objekt.

Manchmal wirkt eine bloße Geste, ein paar Töne, um die gewünschte Distanz einzuhalten.

Der Löwe genießt Respekt aufgrund seiner Erscheinung.

Keiner weiß, was er denkt und fühlt. Er sitzt wie eine Statue, stark, mächtig, unnahbar.

Es wäre gar nicht schlecht, wenn jeder in gewisser Weise ein Löwe wäre.

Einfach über den Dingen stehend, sich mit Respekt und Würde begegnen, dann, wenn es notwendig erscheint mit einer Geste, einem akustischen Signal mitteilen, wo die Grenzen sind. Majestätisch, eben der “König der Tiere” der Erzählungen.

Ein Löwe hat es nicht nötig Krallen zu zeigen.

Trotzdem sagt man: ” Er kämpft wie ein Löwe”, mit Herz und Mut. Sogar Königen wurde das Prädikat Löwenherz zugeordnet, wie Richard Lion Heart.

Man spricht von der ” Höhle des Löwen”, die Akkumulation von Gefahr bezeichnend.

Es wird aber auch gesagt; “In jedem steckt ein Löwe, wenn er für das kämpft, was einem wichtig ist”.

Löwen gehören zu den gefährdeten Tierarten. Seine Kennzeichen die Mähne, die scharfen Krallen und Zähne, und seine schier unglaubliche Kraft.

Aber auch die größte Kraft nützt nichts, wenn ein Jäger ihn mit anderen Mitteln zum Fall bringt.

Zu allem Mut und Stolz gehört jedoch die Vorsicht.

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wie ein Löwe

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durchströmen

Es gibt Situationen, bei denen man das Gefühl hat, daß es in einem selbst quirlt, sprudelt, kneift und zwickt.

Das wohlige Gefühl der ersten Frühlingssonnenstrahlen, die einem durchdringen, das Gefühl geben, dass es nicht nur einen kalten Winter gibt.

Ein perlendes Glas Sekt, erfrischend, prickelnd, aber auch ein Glas Sprudel.

Viele Situationen, die einem den Alltag vergessen lassen, einfach hinter sich, nur das Jetzt genießend.

Ein wohliges Gefühl, beseelend, erquickend , erweckend.

Durchströmen assoziiert Wasser, Flüssigkeit, die die eigenen mitreißt, wie eine Flut.

Manches kann einem begeistern, eine Musik, die nahe geht, die einem berührt.

Eine sachliche, nur ökonomisch orientierte Welt, orientiert sich nicht an Gefühlen.

Was wissen wir denn schon über diese. Erst wenn es zu Kollisionen kommt, wird einem bewusst, dass da etwas abgelaufen ist.

Wenn uns eine kleine Fliege stört, zermalmen wir diese, nicht realisierend , daß auch diese vielleicht Gefühle haben könnte, und nur die Chance weniger Tage auf dieser Welt hat.

Alles strömt in den Tag hinein, getrieben, geschwemmt, ohne Ahnung welche Art von Treibholz mit im Strom des Lebens ist.

Wir bestehen zum Großteil aus Wasser. Bei Säuglingen 80-85 %, bei Erwachsenen 70%. Wir trinken und alles durchströmt uns, verlässt uns wieder, hinterlässt im Laufe des Lebens seine Rückstände, eben das Treibholz des Lebens. Chemikalien, Ballaststoffe.

Der Strom verdickt sich, die Flussarme des Lebens werden dünner, brüchiger.

Aber es durchströmt uns auch Energie, Licht, Wärme, Kälte. Emotionen oder einfach nur physischer und psychischer Druck, der Wind, die Nacht, der Tag.

Sind wir nicht nur Dreamer, sondern auch Streamer im Fluss des Lebens.

durchströmen

Acryl, Filzstift. Original. Handsigniert. Erlös für Kinder in Not

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