spezial

Freude , Ausgelassenheit

Spezial, nicht speziell, vielleicht Assoziationen mit Spezi oder Spezie.

Ein Bestimmungswort. Determinativkomposita

Kroatisch ” posebna”, spanisch ” especial”, somalisch “gaar ah”.

In mittelalterlicher Sprache entlehnt, eigentümlich, speziell.

Etwas Besonderes, Eigentümliches.

Bei einer Fernsehsendung bedeutet dies eine Sondersendung, themenbezogen, aus aktuellem Anlass heraus.

So ab und zu wünscht man sich, sich von allem, was einem belastet, frei zu sein, unbekümmert, nicht hemmungslos, aber losgelöst von allem, was einem herunter ziehen kann.

Eine Stimmungslage, in der man die sprichwörtlichen Bäume ausreissen,

oder einfach nur träumen kann.

Wie heißt es in dem Liedtext von Peter Schilling ” Major Tom”:

” Völlig losgelöst von der Erde schwebt das Raumschiff…..”

Doch im Song nimmt es ein anderes Ende:

“Mich führt hier ein Licht durch das All
Das kennt ihr noch nicht, ich komme bald
Mir wird kalt”.

Wir wissen nicht, wo unser Raumschiff “Erde” hinfliegt, wie sein wirklicher Zustand ist.

Was macht die Natur, der Hass unter den den Menschen, das sich selbst immer Probleme machen und besonders den anderen.

Es gibt zu spezial viele Wortbildungen:

Spezialausbildung, Spezialkräfte, Spezialanfertigung, Spezialausführung, Spezialgebiet, Spezialtruppe, Spezialgeschäft, Spezialliteratur, Spezialklinik, Spezialtherapie, Spezialtruppe, Spezialangebot.

Allen gemeinsam: das Besondere, Einmalige.

Ist es nicht das, was man sich manchmal wünscht.

Den mentalen Ausnahmezustand, in dem Glück, Unbefangenheit, Freude , eine friedliche Atmosphäre dominant sind, schaffen.

Offensichtlich scheint dies auf unserer Erde schwierig zu sein, und wenn nur in sehr wenigen speziellen Momenten, in denen eines Hauchs von Glückseligkeit.

Immer verbunden mit der Angst gleich wieder aus dem schönen Traum des Friedens, der Sorglosigkeit aufwachen zu müssen, weil es irgendwo und irgendwie mental, physisch, psychisch oder real brennt.

Vielleicht einfach die trüben Gedanken aus seiner Sicht entfernen, wegwischen, wie ein Scheibenwischer die Tropfen an einer Scheibe entfernt.

Das geht leider nur immer in einem Moment, bei Regen sind die Tropfen gleich wieder da,

und,

uns fehlt oft der Schirm, unter dem wir im mentalen trockenen Schutz stehen können.

So bleibt uns nur die mentale Spezialkleidung, die gegen jedwedes Wetter immun macht.

Spezial

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Rekonstruieren

Viele Eindrücke, man sieht, liest und erlebt viel.

Man bemerkt, registriert, merkt sich das ein oder andere, schreibt auf oder geht einfach darüber weg.

Aufzeichnen, buchen, in eine Kartei eintragen, erfassen, dokumentieren, feststellen was ist und war.

Normalerweise werden Gäste, Autos, Urkunden registriert,

oder wie bei Corona, wenn man in ein Restaurant geht, der Name, die Adresse, die Telefonnummer.

Ist das alles nicht gemacht, und man sieht nur die Bruchstücke eines Mosaiks, das man nie komplett gesehen hat, ein fiktives,

wenn nichts dokumentiert ist, ist es schwierig alles zu rekonstruieren.

Wie war das nochmal, was ist passiert, wer gegen wen oder mit wem, wozu, warum, Fragen über Fragen um ein Puzzle zusammen zu fügen.

Wieder herstellen, nachbilden- und bauen, herrichten, nachempfinden um den alten Zustand zu erreichen.

Oft muss man in seinen Erinnerungen kramen,

Altes, nicht mehr Vorhandenes oder Zerstörtes so nachbilden, dass es dem alten Zustand gleich zu setzen ist, naturgetreu nachbilden.

Lateinisch ” struere”, schichtweise übereinander legen, errichten, ordnen.

Wir haben dieses Problem nicht nur in der Archäologie, der Geschichte, den alten Erzählungen. Was war wirklich, was wurde nur erzählt.

In der Kriminalistik, was war tatsächlich geschehen, wer war der/die Täter/in.

Rekonstruieren ist ein Teil der Wahrheitsfindung.

Was nicht fotografisch, gescannt, neutral von Augenzeugen niedergeschrieben wird, kann nicht als Mosaikstein dienen.

Alle nicht nachweisbaren Teile, Scheinwahrheiten wäre Teile mit anderen Farben, rosa, blau, grün, gelb, nicht wie die nicht Vorhandenen weissen Flecken im Mosaik des Lebens.

Erinnerungen trüben sich im Laufe der Zeit.

Negatives wird abgeschwächt, Positives eher glorifiziert.

Das alles erschwert die reale Farbgebung der zusammen zu setzenden Teile der Rekonstruktion.

Um den wissenschaftlichen, aber auch den Recherchen der Zukunft es leichter zu machen, sollte man vieles aufzeichnen.

Wie wollen die Nachfahren wissen, wie man selbst, die Eltern und Großeltern gelebt haben, was sie dachten und machten?

In den Geschichtsbüchern ist nur wahr, was als Fußmarke als Zitat, Originalquelle, nicht verfälschtes Dokument erhalten und gekennzeichnet ist.

In den Medien werden zu Themen oft, weil sich das gut macht, zufällige Zeitzeugen, oder solche die etwas Spektakuläres oder gut Verwertbares äussern, verwendet.

Andere versuchen von etwas oder von sich ein opportunes Bild zu konstruieren, Showmaking , Fakes, Tunes.

Die zu sehende Wahrheit ist ein Konstrukt und nicht die tatsächliche Wiedergabe des Geschehens.

So müssen wir im Puzzle des Lebens uns damit abfinden, dass vieles darin auf Annahmen und Vermutungen, subjektiven Meinungen, mutierten Erinnerungen und nicht Tatsachen beruht, und wir von allem unsere eigene Rekonstruktion machen müssen.

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Gefahr

HPH s Blog

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In dem Wort steckt ” ge”  also eine Bewegungsaufforderung , auch die Silbe ” fahr” , im Imperativ gemeint, nämlich weg zu fahren.

Wie heißt es: ” Gefahr erkannt, Gefahr gebannt”

Eine Option eines eventuellen Unheils, der Angst, es könne etwas Unangenehmes passieren, einem etwas zustoßen.

Risiken sehend , Unsicherheit, nicht wissen was kommt, erahnend.

Im Mittelhochdeutschen ” gevare”, Hinterhalt, Betrug.

Gefahr hat viele Perspektiven, im Recht, Gefahrengüter, Gefahrenzonen, Gefahrenkennzeichnung, Gefahrensignale.

Gefahr ist wenn ein Risiko grösser ist als das Grenzrisiko.

Eine Unsicherheit im Dasein, Beruf, Arbeitsbedingung, im Leben.

Es schwingt immer ein Dreiklang mit: Schaden-Risiko-Gefährdung.

Konkret, gegenwärtig,  anscheinend, putativ, auf Verdacht, im Verzug, dringend.

Gefahren werden oft nicht erkannt, falsch eingeschätzt oder auch überbewertet.

Gefahren können auch überraschend kommen, wie ein Tsunami.

Man spielt noch, wähnt sich in totaler Sicherheit, plötzlich zieht ein Sturm auf,

und,

es bleibt keine oder wenig Zeit zu reagieren.

Alle Steine aus dem Weg…

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Risiko

Risiko

Ein Spiel mit Unbekannten.

Ein Wagnis mit möglichem negativem Ausgang, Verlust.

Bewusst kalkuliert oder fahrlässig hineingeschliddert .

Die Gefahr nicht heraus kommen zu können.

Würfeln, Zocken, eben riskieren.

Es heisst ” wer nicht wagt gewinnt nicht”,

aber da ist ein Unterschied.

Wagen, ein Wagnis eingehen ist kalkulierbar, abschätzbar. Das Risiko ist der Grenzwert, die Kombination zwischen Wahrscheinlichkeit und Gefahr

No risk, no fun” kann tödlicher Leichtsinn sein., wie beim Extremsport.

Jemand der Verantwortung hat, macht das nicht, auch nicht, um nicht andere Leben zu gefährden.

Komplimentär ist die Sicherheit.

Manche Menschen sind risikoscheu, weil sie auch Angst haben das, was sie haben, zu verlieren.

Jemand der nichts hat, kann auch nichts verlieren, er tut sich leichter etwas zu riskieren, vielleicht ökonomisch große Schulden auf sich zu nehmen. Im schlimmsten Falls hat er Insolvenz oder Privatinsolvenz. Da er aber ohnehin nichts zu verlieren hat, wäre ein verlieren kein Schaden.

Der etwas Besitzende würde dabei allesverlieren, weil es in den Schaden mit einberechnet werden würde.

Man kann feststellen, daß Menschen aus anderen Kulturkreisen, die mit nichts in ein Land kommen, vieles riskieren können und auch Erfolge haben, im Gegensatz zu Einheimischen, die nicht viel haben, aber nichts riskieren.

Risiko ist aus dem altitalienischen abgeleitet, auch dem lateinischen ” risicare”, dem Umschiffen einer Klippe.

Das kann gut gehen, aber auch nicht.

Begriffe wie Wagnis, Gefahr, Risiko, Exposition umkreisen ein Problemfeld, aber jeweils von unterschiedlichen Perspektiven.

Die Exposition drückt aus, ob sich überhaupt jemand einer Gefahr und einem Risiko aussetzt. So ist ein gefährliches Tier nur ein Risiko, wenn man ihm begegnet, im Zoo ist er keines.

Zockt man nicht, kann man sich folglich nicht verzocken.

Börsenspekulationen haben ein berechenbares Risiko, im schlimmsten den Totalverlust, im besten Fall eine hohe Rendite.

Kein Risiko ohne Chance aber keine Chance ohne Risiko?

In der Umweltforschung sind Risiken die Eintrittswahrscheinlichkeit beispielsweise einer Katastrophe, eines Unglücks.

Im Gesundheitswesen die einer Ansteckung, eines Zwischenfalls, wenn man operiert wird.

Risiken gehören im Leben dazu, auch wenn man diese meiden möchte.

Kann man Risiken berechnen, als Wahrscheinlichkeit auf einer Zeitachse?

Aber was nützt einem das, wenn am Ende ein Prozentsatz steht, und das eigene Gefühl eine andere Meinung hat, als der Verstand.

Stochastisch gesehen die Auseinandersetzung mit Risiken, die sich aus komplexen Kombinationen von Vorgängen ergeben.

Es gibt eine Vielzahl von Wortkombinationen mit Risiko, so, wie Risikobereitschaft, Risikomanagement, Risikovermeidung, Wirtschaftsrisiko, Konfliktrisiko.

Letztlich ist entscheidend, wie man selbst sein Leben gestalten möchte , leichtfertig, waghalsig oder risikoscheu.

Die grundlegende Frage ist: Was ist mir etwas wert und wichtig , was sind die eigenen Prämissen. Für Politiker die gewählt wurden ist das in sie gesetzte vertrauen und die daraus folgernde Verantwortung der Maßstab .

Schwimmt man im Strom des Zufalls und überlässt sich diesem , verhält es sich wie beim Reiten.

Nimmt man die Zügel in die Hand, oder überlässt man dem Pferd zu machen was es will.

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Risiko

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Braindump

Manchmal muss man sich mental recken und strecken um einen Ohrwurm weg zu bekommen oder einfach aufzuwachen.

Die Gerümpelkammer des Unterbewusstseins blockiert,

nur ein Abschütteln hilft dann weiter.

Man kann sich einfach nicht konzentrieren, und,

genau da passieren die Fehler, die man eigentlich gar nicht machen möchte und auch nicht bräuchte. Sie sind unnötig, überflüssig.

Das immer Aufgeschobene, Unerledigte, gedanklich nicht Abgeholte und Verarbeitete lässt sich nicht so leicht in Schubladen stecken und in Vergessenheit geraten.

Irgendwann und irgendwie, jedenfalls dann, wenn man nicht unbedingt damit rechnet, tauchen die Gedanken auf und zeigen sich als Popup-Problem.

Öfters mal alles durchforsten, wo und wie da etwas vor sich hin schlummert, wäre sinnvoll,

Was ist aber, wenn man daran denken möchte und der Gedanke kommt nicht da, wo man die Zeit dazu hätte.

Eine Option ist das aufschreiben, weil da ein Gedanke den anderen anregt und alles schriftlich fixiert wird.

Die Sorgen, das was einem durch den Kopf schwirrt, Ängste, Zukunftsgedanken, eben alles mögliche.

Ist es aufgeschrieben, ist es “aus dem Kopf”.

Eine Nacht liegen lassen, dann wieder darauf schauen und sortieren in wichtig, unwichtig, negierbar, zu delegieren.

Priorisieren mit dem Ziel zu überlegen was in einer optionellen to do Liste wie und in welcher Reihenfolge stehen sollte.

Den Rest zum Recyclen auf die Müllhalde seiner Gedanken.

“To do oder not to do”

Selbstmanagement, Selbstorganisation

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umstritten

Was ist der Gegenstand des Ärgernisses?

Manchmal ist es das gar nicht wert.

Nicht klar, verschiedenen Meinungen unterliegend, kontrovers.

Ist es nicht schlecht, wenn es viele Meinungen gibt?

Hätten alle die gleiche, würde irgend etwas nicht stimmen.

Umstritten ist eine Wertung, manch nennen es eine Floskel.

Dann, wenn der Autor zum Ausdruck bringen möchte, daß er mit etwas nicht einverstanden ist, dieses aber nicht direkt schreiben möchte.

Oder manches ist eben unterschiedlich, weil man es an unterschiedlichen Orten anders sieht.

Man sagt „die oder der

„ Butter, oder “der” Mensch oder “das” Mensch.

Der Begriff ist wichtig und gleichzeitig unbedeutend, eben unwichtig, ein Widerspruch, der strittig ist.

Strittig und umstritten ist von streiten abgeleitet.

Vieles, Spezielles aber eigentlich alles könnte umstritten sein.

Angreifbar, man kann es anfechten, beanstanden, darüber meckern, und lamentieren.

Manche sagen, wer das Wort umstritten verwendet, würde eben nicht genau spezifizieren und kritisieren, was ihm nicht passt, aber genau darüber kann man streiten.

Der bessere Weg jedenfalls ist es den sogenannten ” Roß und Reiter” zu benennen und zu beschreiben, als das vage umstritten zu verwenden.

Dabei sollte man nicht vergessen, daß jeder etwas aus einem, nämlich seinem Blickwinkel sieht und deswegen eine andere Meinung dazu hat, und über diese lässt es sich streiten.

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Gleichgewicht

Das Gegenteil wäre ja ein Ungleichgewicht.

Wenn man das Gleichgewicht verliert, kann man ins wanken kommen und fallen.

Oft verliert man das Gefühl für sich und seine Umwelt.

Der rote Faden, an dem man sich lang hangeln kann fehlt, das Lot, an dem man ablesen kann wo unten und oben ist.

Wieviel Zeit lässt man sich zum Essen, Trinken und Schlafen?

Wieviel Zeit widmet man sich den Dingen, die einem im tiefsten Herzen wichtig sind?

Weil man zu oft im Strudel der Zeit treibt, verliert man den Boden unter den Füssen. Es wankt, wie auf einem Schiff, dass den Wellen und Stürmen ausgesetzt ist.

Man schlingt sogar das Essen, was ja ein Genuss sein könnte, herunter, statt sich Zeit zu nehmen, die ja vorhanden ist.

Der Körper sendet zig Signale aus, aber wir registrieren diese nicht mehr.

Der Rücken schmerzt, die Beine, man kann nicht schlafen, irgendwie fühlt man sich down, statt up.

Lieber sich auf die Suche nach auch Spass machen, überlegen , was gut tut, vielleicht schwimmen, spazieren gehen , laufen.

Das einzige Kriterium: sich wohl fühlen lernen.

Zu seinen Fehlern stehen, diese dulden, denn man kann nur daraus lernen.

Nur wer mit seinen eigenen Fehlern gnädig umgeht, kann dies mit den anderen Menschen so tun, mit Respekt und Achtung.

Sind wir nachlässig gegenüber uns selbst, sind wir es auch zu anderen.

Gleichgewicht heißt Balance, aber nicht die des Risikos.

Wenn man über alles negativ denkt, vermehrt man den eigenen Negativanteil seines mentalen Seins. Zum Gleichgewicht gehört das Positive.

Viele Menschen können nicht mehr zuhören. Sie selbst und ihre Probleme beschäftigen sie so, und lenken ab, den anderen einfach zuzuhören.

Kommunikation besteht nicht aus Monologen, sie ist wechselseitig, wenn sie fruchtbar sein sollte.

In fast allen Lebensbereichen können wir nicht immer das Gleichgewicht halten. Es sollte das zentrale sein, der Mittelpunkt, aber deswegen steht es uns oft im Weg.

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Identität

Identisch, auf den Ausweisen steht Identity Card, in Deutschland Personalausweis, so, als wäre man das Personal des eigenen Staates,

gemeint ist aber die Persönlichkeit, das, was einem ausmacht.

Aber was ist das. Geburtsort und Geburtstag plus biometrische Daten kennzeichnen und unterscheiden uns von anderen. Aber nicht nur.

Unsere Eigentümlichkeiten, der Charakter, die Stimme, das Karma, die Mimik, die Gestik.

Aus dem mittellateinisch identitas abgeleitet, von idem, ” derselbe”.

Was kennzeichnet einem, was man nicht imitieren oder künstlich nachbilden kann.

Was lässt einem identifizieren?

Nach der Wende mussten Geheimnisträger ihre Identität nachweisen, zum Beispiel durch Beweise, Zeugen, das man eben ” sich selbst, genau diese Person ist” und nicht jemand anders, vielleicht ausgetauscht.

Eigentlich konnten das nur die eigenen Mütter.

Es gibt falsche Identitäten, um inkognito zu leben oder andere um ihr Eigentum zu bringen.

Spionen haben eine doppelte Identität, aber auch die von Zeugenschutz Programmen Betroffenen.

Die Augen kann man künstlich verändern, Kontaktlinsen einsetzen. Fingerabdrücke können nachgemacht werden, Stimmen gefälscht, Masken täuschend echt in 3 D kopiert werden.

Gestik und Mimik kann man imitieren.

Die DNA wäre ein Beweis.

Was also macht uns als Individuum einzigartig aus?

Die Erinnerungen, das unterbewusst abgespeicherte? Das Gefühl, der Blick in die Seele, das Gespür, das eine Mutter hat, die ihre Kinder genau erkennt.

Jeder Mensch ist einmalig, obwohl es unter 8 Milliarden gewiss täuschend ähnliche Duplikate gibt.

Von geklonten oder eineiigen Zwillingen ganz abgesehen.

Das Leben, das Erlebte könnte ein anderes Indiz sein, der Lebenslauf mit allen Details. Diese kann sich kein anderer Mensch merken und wissen, als man selbst.

Ein Mensch kann durch Zuordnung zu einem oder mehreren Elementen seiner physischen, physiologischen, psychischen, wirtschaftlichen, kulturellen und sozialen Identität  identifiziert werden.

Dazu gehört der Auftritt in den sozialen Medien, das ” wie man sich da zeigt und präsentiert”, der Eindruck den man hinterlässt, die digitalen Fußabdrücke.

Leider gibt es da auch einen Identitätsdiebstahl, in dem alle Daten gestohlen werden, die e mail, die Nicknames, die Zugänge zu Foren, die Bankkonten, all das, was sich außerhalb des individuellen Körpers befindet.

Identität hat nicht nur mit dem Äußeren zu tun. Nur weil man sich die Haare kurz schneidet oder lila färbt, verliert man nicht seine Identität.

Ist eine Identität statisch? Der Teil, der aufgrund objektiver Daten, wie Geburt, Ort und Zeit, DNA ja, das optische, und der daraus folgende soziale Abdruck nicht.

Jedenfalls hat jeder Mensch seine ganz individuelle Identität, Einmaligkeit, die ihn als eben “ihn” als speziellen Typus kennzeichnet.

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Inspirieren

Aus dem Lateinischen ” inspiratio ” dem Beseelen oder Einhauchen.

Einfach angeregt, auf eine Idee gebracht zu sein, eine Eingebung haben, einfach kreativ zu sein.

Für Arthur Koestler ist es der göttliche Funke, als Produkt aus der Divergenz des unbewussten Denkens.

Die negative Seite. Burn out. Null Inspiration, es fällt einem nichts mehr ein, ausser lauter leerer mentaler Blasen.

Der irgendwie zündende Funken einer spontanen Idee, einfach wie weggefegt, nicht existent, fehlt.

Aber wie das Problem lösen?

Abschalten geht nicht so einfach. Uns fehlen da die mentalen on/off Schalter oder yes/no, alle binären Lösungsansätze.

Ablenken, die Frage mit was.

Oft blockiert man sich selber, ist fixiert auf ein imaginäres Ziel, das man selbst nicht beschreiben kann.

Warten, ja, aber es nützt nichts.

Vielleicht muss man es wie mit seinem PC machen.

Restart, alle Programme abschalten, neu starten und das Wiederherstellen der alten Ansicht und Einstellung , wenn dieses Fenster auftaucht, ablehnen.

Alte einem hindernde Gedanken deleten,

um unverkrampft neu beginnen zu können.

Vielleicht meditieren, Qi Gong, Tai Chi, oder in eine stille Klausur mit sich selbst gehen, oder auch nur den Kopfhörer auf, und die Lieblingsmusik hören.

Den Gedanken freien Lauf lassen, sie nicht einengen, sondern einfach denken, so wie es kommt , so kommt es.

“Es”, die zündende Idee. Und wenn keine kommt, dann kommt halt keine.

Jedenfalls bewahrt man sich die Freiheit des Denkens, und dies ist die Vorraussetzung für Inspirationen.

Man muss bereit sein, Vorhandenes, was anregend wirkt,zu absorbieren, aufzunehmen.

Die kleinsten, manchmal unscheinbaren Dinge des Lebens, Pflanzen, Tiere, Bewegungen, Erscheinungen waren oft die Ideengeber für weitreichende Erfindungen.

Aber auch im Traum kamen schon die besten Ideen, so, wie August Kekulé, der von einer Schlange träumte, die sich in ihren Schwanz biss, und am folgenden Tag dies als Benzolring in einer chemischen Formel umsetzte.

Es gibt vieles, das einem inspirieren kann, besonders die Natur, und diese müssen wir uns erhalten, und dies geht nicht mit demonstrieren und reden, sondern Taten, selbst inspirieren.

Für jeden Monat etwas pflanzen, möglichst etwas, das man auch essen kann und das dann allen zugänglich ist, als ” common fruits” und wir hätten die Lunge der Erde gestärkt und die Nahrungsprobleme der Zukunft gemindert.

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Herbstgedanken

Herbst,

es steckt im Wort das französische “Herbe”, Gras. Die Zeit der Ernte, der Früchte, zumindest in den europäischen Breitengraden.

Es gibt ja Länder, wo 2-3 Ernten jährlich möglich sind und diese sich über alle Jahreszeiten hinweg strecken.

In Amerika, der “indian summer”, die Zeit der bunten Farben, in der die Landschaften zu den wundervollsten, farbigen lebendigen Bilder werden.

Der Herbst ist eine der schönsten Jahreszeiten, aber zugleich eine der traurigen.

Wir gedenken den Menschen, die wir nicht mehr haben.

Die Tage werden kürzer, die Nächte länger und kälter.

Tiere in der Wildnis versuchen sich Vorräte anzulegen,

so, wie Eichhörnchen die Nüsse sammeln und verstecken, um dann im Winter darauf zurückgreifen zu können.

Wir müssen die von Licht und Sonne verwöhnten Pflanzen in unsere Wohnungen und Häuser holen, weil sie sonst von den ersten Frösten vernichtet werden.

Im Herbst sammeln sich die Vögel um in wärmere Gegenden zu fliegen und zu uns kommen die aus den noch kälteren Teilen dieser Welt.

Diejenigen die dableiben fliegen schon um die noch leeren Futterplätze, schauend, ob doch nicht schon ein paar Sonnenblumenkerne darin zu finden sind.

Da der Klimawandel auch diese Jahreszeit wärmer als früher gestaltet, bleiben welche da und andere die kommen, wollen nicht mehr weg.

Und die Menschen machen es nicht anders.

Schön ist das Bewusstsein, dass nach jedem Herbst der Winter, dann der Frühling, der Sommer kommt und alles immer wieder seinen Kreislauf nimmt.

Jedes Jahr, jeder Monat, jeder Tag mit neuen Überraschungen,

aber trotzdem mit der Konstanz des sich immer Wiederholens.

Herbst

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