Die Miseren

Aus dem französischen “misere” entlehnt, vom Lateinischen ” miseria” abgeleitet.

Ein schlimm Zustand, aber was ist schon schlimm?

Elend, erbärmlich, Drangsal, ein Jammer, eine Notlage, ein Schlamassel.

Es gibt viele von der Art:

Corona, Finanzmisere, Rentenmisere, Gesundheitsmisere, Bildungsmisere, Wettermisere, Wohnungsmisere.

Im Grunde genommen für fast alles die Negativausprägung.

Italienisch “precaria, niederländisch ” noodsituatie”, schwedisch ” elände”

Es heisst die Misere, aber der Miserable.

Gemeint sind alle Arten von Krisen, Malaisen, Fallen, Desaster.

Aber was setzt man den Miseren entgegen?

Viele Miseren sind hausgemacht, selbst verschuldet.

Manche machen auf diese aufmerksam, nur wollen viele diese Feststellungen und Mahnungen etwas dagegen zu tun, nicht hören.

Um Miseren zu beheben muss man die Gründe suchen., Wege suchen um aus einer Problemsituation und Misere heraus zu kommen.

Nicht nur auf eine wie auch immer geartete Wunde nur ein Pflaster kleben, sondern dem Problem, der Ursache an die Wurzel gehen.

Manche Misere hat System. Des einen Leid ist des anderen Freud, sagt der Volksmund.

Viele Synonyme für das Gleiche:

Mängel, Kummer, Armut, Not, Bedrängnis, Katastrophe, Missgeschick, Fiasko, Trauerspiel, Debakel.

Jede Zeit hat ihre Miseren, nur Jammern nützt nichts.

Man muss einfach alles besser machen und sich nicht in Kleinigkeiten verlieren.

So, wie die Bedeutung des Wortes Misereor, den Kampf gegen die Not aufnehmen, mit Taten, statt Worten.

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Die Miseren

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Entillusioniert

Wenn die Träume zu Albträumen werden,

die Wahrheiten sich vermehren, es auf einmal mehrere davon gibt,

Dann spätestens beginnt die Phase des Zweifelns

Je nach der Betrachtungsweise und dem Blickwinkel .

Das Gefühl belogen, betrogen und hinter das Licht geführt worden zu sein kann belastend sein.

Wem soll man glauben.

Wie in dem Spruch ” nur bares ist Wahres” vertraut man letztlich auf das, was man selbst sieht, fühlt, hört, auf all das wo man eine eigene Beweisführung hat.

Andere können einem das blaue vom Himmel erzählen, so, wie es vor Wahlen ist, wo Politiker, nur um Stimmen zu bekommen gerne das erzählen , wo man am meisten davon bekommen kann.

Ist man dann gewählt bekannte die Realität, die Illusion des Wählers schwindet,

Man hat das Gefühl dass alle denken : ” Was interessiert mich das Geschwätz von Gestern, wenn es heute eine neue Lage gibt”

Wenn Menschen, denen man vertraut hat,

nicht wie der Fels in der Brandung stehen,

sondern wie die Sandkörner im Meer bei jeder Welle ihre Position wechseln,

dann wird es schwierig die Illusion mit etwas motivierendem zu ersetzen.

Wenn alle Wunschvorstellungen nur zu Fata Morganas mutieren,

im Licht glänzen, und,

man freut sich schon, und,

dann kommt die große Welle und alles ist weg.

Geht man bei allem schon ohne Illusionen hin,

analysiert nicht wohlmeinend und wollend, sondern legt alle Fakten auf den Tisch,

versucht realistisch zu sein,

Fakes auszuklammern, dann vereinfacht sich das Leben, es wird wieder glaubhaft.

Nur ist der Weg dahin in sich schon desillusionierend,

man getraut sich noch nicht einmal seine Meinung zu sagen, ohne anzuecken.

Wenn die Regelungsdichte die Freiheit immer mehr einschneidet, wird diese zu einer gnädigerweise zugestandenen und nicht zu der einem zustehenden.

Vielleicht benötigen manche politische Macht Habenden einen heilsamen Schock, um zu erkennen, daß man nicht mit Illusionen spielen darf.

Nicht wie die Haschemiten Herrscher, die ihren Kämpfern unter Drogen eine Paradiesische Welt gaben, und danach ihnen versuchten weis zu machen, daß dies der Vorgeschmack sei, für den es sich zu kämpfen lohnt.

Es ist wie bei einem Hunderennen. Alle rennen hinter dem vermeindlichen Wurstzipfel hinter her, und, am Ziel angelangt entschwindet dieser, man bekommt ihn nicht, aber der Hundebesitzer kassiert die Siegesprämie.

Dem sportlichen Hund bleibt nur die Illusion.

Bleibt man nüchtern, kritisch, planerisch auf Fels , nicht auf Sand bauend,

wird man nicht enttäuscht und seiner Illusionen beraubt.

Desillusioniert

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Das Spiel mit der Angst

Angst, Angstmacher, Furcht.

Was ist das schon, nur ein Gefühl, ein sich etwas einreden lassen,

oder hat jeder irgend welche Ängste, und wenn es die vor sich selbst oder den eigenen Handlungen sind.

Wenn Menschen Angst gemacht wird, sind sie leichter zu beeinflussen

Nachdenklich wird man, wenn irgend jemand mit Angst Geld verdienen möchte oder die Politik mit Angst hantiert.

Angst um Macht zu haben.

Ängste schüren, wie ein Feuer, das dann auf einmal auflodert .

Es gibt viele Arten von Angst mit den unterschiedlichsten Ausprägungen.

Panikstörung, Phobien, soziale Ängste, Zwangsstörungen , Hypochondrien, PTBS, Überlebensängste.

Angst haben wir in der nördlichen Hemispähre von unseren Vorfahren geerbt, die kalte Winter überleben mussten und dies oft nicht schafften, dann, wenn sie keine Vorräte anlegen konnten, oder andere ihnen diese wegnahmen.

Die Unvorsichtigen, Unbekümmerten konnten nicht überleben.

Im kalten Krieg war es der Feind, und wenn man keinen hat macht man sich einen oder sucht diesen. Dann war es die Wirtschaft, dann Krankheiten gegen die man geimpft werden soll. Etwas Erfreuliches, dass es überhaupt Impfstoff gibt, aber weniger , dass man Schuldgefühle oder Druck erzeugt um Menschen dazu zu bewegen sich impfen zu lassen. Die Frage ist: wer verdient an den Ängsten vor Pandemien, oder irgendwelchen Krankheiten.

Falsche Annahmen und oberflächliche Betrachtungen nähren diese Ängste.

Verunsicherung ist eine Taktik und Masche.

Fatalistisch könnte man sagen: alle sterben einmal, und an irgend etwas wird es schon sein.

Grund für eine Angst muss man nicht haben.

Alle Menschen waschen auch nur mit Wasser, jeder kommt auf die gleiche Weise auf diese Welt und keiner kann bleiben .

Angst ist eine falsche Strategie, eine, die einem selbst nichts nützt.

Probleme muss man von der positiven Seite her anpacken, sie sind zum lösen da.

So lassen wir lieber Angst Angst sein und lachen darüber, und setzen Mut dagegen.

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Das Spiel mit der Angst

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Herbstlese

Herbst,

die Zeit der bunten Farben, der Weinlese.

Es wird kühler, aber zwischendrin zeigt sich auch die Sonne von ihrer besten Seite.

Viele Blumen präsentieren sich erst im Herbst von ihrer ganzen Schönheit, die Dahlien, Herbstzeitlose , die roten Früchte der Rosen, die Hagebutten.

Unser Herbst läutet den Wandel ein, der Herbst des Lebens bringt Reife,

Aber leider nicht bei allen Menschen.

Statt mit seinem Wissen, den gesammelten Erfahrungen, den anderen etwas zu geben, offen zu sein, im Herzen und Verstand jung zu bleiben, kommt bei manchen der Altersstarrsinn, Sturheit, Besserwisserei.

Herbst bedeutet loslassen können , so, wie die Bäume ihren Saft in die Wurzeln zurückziehen, das Laub fallen lassen.

Es wird Zeit die Ernte des Lebens zu genießen .

Die Vorbereitungen für den Winter zu tätigen.

Wenn der erste Schnee fällt, das Weiß die zentrale Farbe wird, der Frost kommt, dann ist es zu spät.

Nicht nur seine Habseligkeiten, Geschichten, Ungereimtheiten, Geheimnisse.

Man muss davor alles aufräumen, sortieren.

Herbstzeit, die Zeit zum Entsorgen des physischen und des mentalen Sperrmülls.

Überlegen , was von dem, was man angesammelt hat, anderen etwas bedeuten könnte.

Man hat vieles, was man ein paar Jahre nicht mehr angeschaut hat.

Die Kälte des Winters des Lebens, der Übergang in ein anderes Leben erlaubt kein Gepäck , nur das eigene Karma.

Die Reise ist bereits mit der Geburt gebucht, aber das wie und wohin ist unbekannt.

Wenn man gut vorbereitet ist, kann der Winter des Lebens kommen.

Es ist gut daran zu denken, dass die Jahreszeiten sich wiederholen und der ständige Wechsel ein ” immer wieder” gibt.

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Herbstlesee

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Nummern

Nummern wirken anonym, sind es aber nicht. Hinter jeder verbirgt sich ein Schicksal.

POW Nummer , Social Security, Kontonummer, Steuernummer, Hausnummer, Telefonnummer, Seriennummer, Versionsnummer, Größennummer, wie bei Bekleidung und Schuhen, Chargennummer, Kapitelnummern. Tropenbäume bekommen Nummern mit den Georef Daten.

Manche haben ein Nummernkonto, dass niemand den Namen mit dem Konto in Verbindung bringt.

Das ganze Leben wird von Nummern beherrscht und kontrolliert. Alles wir binär verschlüsselt, wird zu einer aus Nullen und Einsen bestehenden Zeichenfolge.

Manche Nummern bekommt man nie zu Gesicht, erst recht nicht, wer sich dahinter verbirgt.

Schon mit der Geburt wird einem aufgrund des Datums eine Nummer zu gewiesen.

Die Nummer ist der Identifikator. Sogar Münzen und Geldscheine haben Nummern, jede Etikette von Lebensmitteln, ob Zucker, Butter oder Ei, alles ist numeriert.

Lateinisch “numerus”, Zahl, Anzahl, Rang.

Es gibt niemand der nummernlos ist.

Es ist aber ein Unterschied ob jemand eine Nummer hat oder ist, oder so behandelt wird.

Jemand der gewaltige Leistungen vollbringt kann eine große Nummer in seinem Metier sein, vielleicht die Nr.1.

Jemand, der nur als Nummer behandelt wird, als einer von zig Tausend, ist eben so wie die symbolische Zahl 08-15, nachdem gleichnamigen Roman, oder Namen eines Maschinengewehrs aus dem WW1 benannt, später wurde die Zahl als ” Massenware Kennzeichnung” in den Sprachgebrauch übernommen.

Dieses wird in der Zukunft noch intensiver gehandhabt werden.

Eines der Probleme und Widersprüche des 21.Jahrhunderts ist es, dass einerseits der Einzelne in vielem als Nummer behandelt wird, in allem, was seine Erkennbarkeit betrifft, um ihn zum Bezahlen , zu Steuern usw zu bringen, andererseits er aber als identifizierbares Individuum, mit IP Nummer, Erkennungsnummer, wie immer man das bezeichnet, betrachtet wird.

Jeder hat seinen QR Code, vielleicht dann ab Geburt implantiert, und es ist ab da egal, wie er sich in der Welt aufhält, er ist eine durchsichtige zahlungspflichtige Nummer.

Eigentlich widerstrebt das dem menschlichen Denken, Wir wollen Fühlen, hören, hinter jeder Nummer einen Menschen, ein Schicksal sehen. Aber es sind zu viele, und die Selektion wird uns über die Medien abgenommen.

Wie heißt es, von der Wiege bis zur Bahre, und auch da ist man der Kranke Nr.X oder der Tote Nr.Y.

Man stelle sich vor, alle Nummern gäbe es auf einmal nicht mehr. Nicht vorstellbar, nicht denkbar. Da müsste alles zusammenbrechen und wir uns wieder in einer mentalen Steinzeit befinden, ohne Strom, ohne Computer, biometrischer Beobachtung und Erfassung.

Das Leben wäre einfacher, aber ob es lebenswerter wäre ist zu bezweifeln .

Vielleicht muss jede Zeit ihre Probleme haben, sonst könnten wir ja ein Paradies haben.

Vieles wäre auch langweiliger

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Nummern

Original, handsigniert. Erlös für Kinder in Not

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Netze

Jemand ins Netz gehen .

Sein Netz auswerfen.

Umbetten, umgarnen.

Wie eine Spinne ihr Opfer in ein Netz locken.

Manche schön aussehende Versuchung lockt einem in ein Netz, aus dem es schwer ist heraus zu kommen.

Aber wie will man es bewerkstelligen sich aus einem Netz zu befreien.

Für einen Fisch bedeutet im Netz gefangen zu sein, das Ende. Er ist auf die Gnade des Fischers angewiesen, ob dieser ihn vielleicht wieder ins Meer zurück werfen wird.

Mit uns Menschen ist es nicht anders. Die Netze sehen nur verschieden aus, und oft merkt man es gar nicht, wenn man bereits in einem Netz gefangen ist.

William Shakespeare beschreibt es folgendermaßen:

” Hier hängt ein Fisch im Netz, wie des armen Mannes Recht im Gesetz.”

Verstrickt, gefangen, eingeengt in ein engmaschiges Netzwerk, ohne Chance dieses zu verlassen.

Die Fülle von Regelungen sind für den Einzelnen nicht fassbar; man benötigt ein Jurastudium um alles zu wissen.

Aber es kommt auf das Tun und die Optionen an, die man hat.

Der das Netzt auswirft, macht es sich leicht:

“Unwissenheit schützt vor Strafe nicht.”

Es gibt viele Begriffe und Wörter: Stahlnetz, Fischernetz, Netzagentur, Spinnennetz, Netzwerk, das Internet.

Alles ändert aber nichts an der Tatsache, dass Netze einem einschränken.

Das Netz der Erfassung des eigenen Handelns ist so engmaschig und umfassend,

dass man virtuell seine eigene 3D Kopie ansehen könnte, gläsern, mit allem, was das eigenen “selbst”, das “Individuelle” ausmacht.

Keine Chance dem zu entfliehen, das Netz erfasst auch den entferntesten Winkel der Erde, nur einen Bereich nicht, den unter der Erde.

Im Schutz der Erde könnte man noch sich selbst sein, ohne beobachtet zu sein.

Aber die Grenze seines Eigentums endet in der Regel ein paar Meter unter seinem Haus, ab da gehört es wieder dem Staat. Das Eigentum erstreckt sich auf den Erdkörper unter der Oberfläche, nicht bis zum Erdmittelpunkt.

Das Gleiche gilt für den Raum über der Oberfläche.

Auch dieses Netz ist eng.

Ein Fisch ist noch freier, er hat die Tiefe, in die Netze nicht reichen. Er muss nur aufpassen nicht in ein Netz zu geraten.

Vielleicht sollte man vernetzt sein, um sich kollektiv zu schützen, oder nur benetzt Sein zulassen, so wie der Tau die Pflanzen bedeckt.

Die Kontrolle über Netze sollte man nie anderen, besonders Unbekannten überlassen, sondern nur die zulassen, die man selbst mitbestimmt hat.

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Im Netz

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Die dunkelsten Nächte bringen die hellsten Sterne hervor

In früheren Jahrhunderten wusste man, dass alles am nächtlichen Himmel zu sehen war, Sterne , Planeten , das All .

Heute ist das schwierig.

Noch ist der Mann im Mond in Märchen zu finden, bald sind Mann/Frau auf dem Mond zu finden, in der Umlaufbahn um die Venus oder auf dem Mars .

Mehr leuchten tun diese deswegen nicht, aber sie werden entmythisiert sein .

Wer leuchtet am intensivsten am Abendhimmel? Ein Satellit, die IRSS, wir wissen nicht was und aus welchem Land dieser stammen könnte.

Dunkle Nächte sind selten und nicht überall zu finden. Die Bilder aus der IRSS zeigen, wie viele Flächen der Erde beleuchtet sind.

Echte Dunkelheit hat man nur wenn die Rollläden unten sind, oder man eine Augenbinde an hat, sich in unterirdische Räume begibt, und auch da leuchten Lichtschalter, indirekte Beleuchtungen, Ladegeräte.

Oberflächlich genau so, als wie wenn man den Sternenhimmel ansieht, nur weniger Lichter.

Je dunkler die Nächte sind , desto eher kann man die am Nachthimmel leuchtenden Himmelskörper sehen.

Die Nacht bringt Kühle, auch viele Rätsel, Geheimnisse.

In der Nacht sind alle Katzen grau, so sagt man. Alle Menschen sehen fast gleich aus.

Nacht kann romantisch sein, alles vergessen lassend.

Das Licht von Trilliarden Sternen reicht aber nicht aus, um den Himmel taghell werden zu lassen, höchstens das des Mondes, unsere indirekte Beleuchtung.

Unvorstellbar, wenn es keine Nacht geben würde.

Um Strom zu sparen kann Sonnenenergie und Licht über Reflektoren auf die Erde geleitet werden, um ganze Landschaften hell werden zu lassen.

Mensch und Tier hätten keine richtigen Ruhephasen, das Leben wäre 24 Stunden lang, was es für manche Nachtschwärmer ja ist.

Edgar Allan Poe, Schriftsteller für die dunklen Seiten der menschlichen Seele schrieb, dass das Licht der anderen Sterne nicht im Stande ist uns zu erreichen, daher die Dunkelheit.

In einem Kinderlied heißt es: Sag mir wieviel Sternlein stehen am Himmelszelt”.

Man schätz die Gesamtmenge auf 70 Trilliarden , 22 Nullen, und wir sehen nur einen winzigen Bruchteil davon.

Jeder der Sterne ist ein Riesenkraftwerk, der, wenn er in unserer Nähe wäre, hell am Himmel leuchten würde.

So bleibt uns nur die schier unendliche Weite und Größe des Weltalls zu bewundern und erkennen, wie winzig und unwichtig wir Menschen mit unseren selbstgemachten Problemen sind.

Wir verbauen uns durch die tag-täglichen Konflikte, Ärgernisse, Kleinkriege selbst den Weg in ein Paradies.

Nur einer kleinen süddeutschen Stadt ist es vorbehalten, dass man in ihr mit einem Bus von der Haltestelle Friedhof über den Sternenplatz ins Paradies fahren kann.

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Nacht und Sterne

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Frei wie ein Fisch sein

Frei, frei sein, was ist das schon?

Ein Grundrecht? Einklagbar?

Früher hatte man gedacht die Fische könnten frei sein. Das trifft schon lange nicht mehr.

Schallwellen, unzählige Boote, Motorgeräusche vertreiben sie,

Plastikteilchen lassen sie bei lebendigem Laib verhungern,

und dann jagen wir sie auch noch, um immer schön zu jeder Zeit Fischfilet essen zu können.

Mit riesigen Netzen werden sie gefangen um möglichst fangfisch weiter verarbeitet zu werden.

Aus mit der grenzenlosen Freiheit. Wenn der Mensch könnte, würde er auch die Grenzen noch durch die Meere ziehen, auf der Meeresoberfläche macht er das ja schon.

Wenn Fische schwimmen mutet das wie schwerelos an, und wir Menschen träumen davon.

Es funktioniert auch nicht wenn wir schwimmen, wir können es den Fischen nicht nachmachen.

Die Vögel sind genau so wenig frei, und wir Mensch sind eingebettet in ein strammes Gefüge von ” Du sollst, darfst, kannst nicht” Varianten.

Wie heißt es: “Frei wie ein Vogel und munter wie ein Fisch”

Die beiden Sehnsüchte des Menschen, Freiheit und Wohlergehen.

Es wird geregelt und wenn es die Regel von der Regel der Regel ist.

Platz für Freiheit ist noch in den Gedanken, aber auch das ist nicht garantiert.

Alles wird erfasst und noch mehr.

Vielleicht müssen wir lernen unsere Gedanken zu verstecken.

fragend

Fragen, Fragen über Fragen.

Wer nicht fragt, bekommt keine Antworten.

Wer viel fragt, bekommt viele Antworten.

Das Leben besteht nur aus Fragen.

Fragen , warum, weshalb, wozu, was war, was kommt, wer, wessen, wann und wie?

Manche fordern Antworten heraus, andere sind mehr rhetorisch.

Manche Antworten werfen noch mehr Fragen auf. Andere sind nichtssagend, irreführend, ab-und ausweichend.

Auf andere Fragen kommt gleich die Gegenfrage.

Menschen fragen jemand aus, andere weichen Fragen aus, weil sie die Antwort nicht sagen wollen.

Fragen können unangenehm sein, einem in die Enge treiben.

“Auf den Zahn fühlen”, durch bohrendes penetrantes Fragen und ausfragen.

Leute können einem ein “Loch” in den Bauch fragen.

Kinder haben das Privileg zu fragen.

Bei Erwachsenen können Fragen unhöflich sein.

Manche sind Tabu Fragen.

Stellt man sie, kann alles mit Entsetzen auf einem blicken, oder vielleicht auch erlöst, denn endlich stellt jemand die Frage der Fragen, getraut sich, wagt es.

Es gibt aber auch höfliche, wie nach dem werten Wohlbefinden.

Viele Fragen hat man an sich selbst, weil man sich nicht wirklich kennt. Andere nahe Stehende kennen einem manchmal besser als man sich selbst.

Nur vor dem inneren Spiegel , wenn man sich nicht ausweichen kann, kann man wirklich sich selbst fragen und bekommt auch die ehrlichen Antworten, nicht jedoch, wenn man seinem eigenen Blick ausweichen muss.

Fragen haben viele Formen, verbal, schriftlich, nur der Blick, die Geste, die Frage , die in der Luft oder im Raum stehen.

Fragen bedeutet sich nicht im Klaren zu sein. Antworten zu suchen.

Auf bestimmte Fragen möchte man die Antwort gar nicht wissen, stellt sie folglich gar nicht, getraut sich nicht, hat Angst vor der Antwort.

Fragen können auch Nachfragen sein, um einen Artikel, einen Gegenstand, Schmuck, Mode zu bekommen.

Im digitalen Neokapitalismus steigt bei hoher Nachfrage , durch Algorithmen bedingt, der Preis.

Auf einmal ist ein Hotel doppelt so teuer, oder der Benzpreis wechselt stündlich.

Fragen können intim sein, verrückt, unverschämt, als Fallen gedacht, wie Fangfragen

Aber was ist die Frage der Fragen.

Die, welche wohl ewig ein Rätsel beinhält und nie beantwortet werden kann.

Die Antwort weiß das Schicksal.

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Die Chamäleons

Farbenfroh, einfach schön bunt, manchmal schrill, grell, exzentrisch, dann wieder sanft, pastellfarben.

Die Farbpalette hat vieles zu bieten.

Das Chamäleon kann sich ideal den Farben der Umgebung anpassen und somit die perfekte Tarnung haben.

Für Forscher war dies jahrelang ein Rätsel.

Bei Entspannung grün, weil die Pigmente größtenteils gelb sind und bei bläulichem Licht ergibt das grün. Bei Ärger wird rotes langwelliges Licht reflektiert

Nanokristalle in der Haut sorgen für den Farbwechsel.

Aber wie ist das Chamäleon, wenn die Anpassung nicht funktioniert? grün

Menschen die sich aufregen werden ja auch rot, oder grünlich vor Wut, blass und bleich bis fahl bei Schrecken oder Schock, blau bei Atemnot.

Manche können Lügen, ohne rot zu werden. Schamröte ist nur denen vorbehalten, die auch ein Schamgefühl haben.

In der Politik spielen Farben immer eine Rolle.

Direkt in den Farben der Parteien Rot, Grün, Blau, Gelb, Schwarz, Braun.

Vor Wahlen aber auch in der Tagespolitik, da geht es immer um Prozente, um Wählergunst und Wählerstimmen.

Und viele passen da ganz flexibel ihre Meinung den Stimmungsumfragen an.

Mancher Politiker kann da die Farben optisch, wie auch verbal ändern.

Hauptsache man wird gewählt oder hat die Wählersympathie.

Da muss für alle etwas in den Argumentationen vorkommen, aber eine echte ehrliche Meinung ist es nicht.

Man müsste eigentlich einen Orden stiften, den Chamäleonsorden, mit dem der Politiker mit der größten Wandlungsfähigkeit ausgezeichnet werden könnte.

Je wandlungsfähiger , desto mehr Farben am Bande.

Bei Fernsehgeräten entsteht weiß durch eine additive Mischung von Rot, Gelb, Grün und Blau, durch Ocker, gelb und Grün entstehen die Nuancen wie Champagnerfarben, Pastelltöne, Milchweiß, elfenbeinfarben.

Hinter schwarz kann sich jede Farbe verstecken.

weiß , wie die weiße Weste?

Man muss sich seine Farben selbst aussuchen, die Welt ist bunt, und da hat alles Platz, nur wenn eine Farbe überall ist, dominant, wird die Welt langweilig.

Und so sollte man andere Meinung nicht bekämpfen, sondern sehen, das es viele Meinungen gibt und dies auch akzeptieren.

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Chamäleons

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