
Hideaway kommt vom englischen Ausdruck ‘to hide away’ und steht für Versteck, verstecken, Refugium, Unterschlupf oder Zufluchtsort.
Manchmal möchte man einfach allem entfliehen, abhauen, weit weg, dahin, wo all die täglichen Probleme, die einem verärgern können , nicht sind.
Deaway und Cocooning bilden dabei zwei Pole derselben Bewegung: das Verstecken vor der Welt und das Einrichten im eigenen Schutzraum.
Ein Deaway ist weniger ein Ort als ein Zustand – eine innere Landschaft, in der man kurz unsichtbar wird, um wieder zu sich zu kommen Das Deaway ist die Pause im Sichtbaren, ein Raum, in dem man wieder atmen kann, wo Identität sich löst und neu formt..
Aber es gibt kein Platz auf dieser Welt, wo man nicht gefunden werden kann, es sei man ändert seine biometrische Identität.
Trotzdem gibt es Optionen für den, der dies bezahlen kann.
Im Bereich des Tourismus sind Hideaways traumhafte Destinationen für exklusiven Urlaub.
Orte zum Träumen
Ein ähnlicher, verstärkter Begriff dazu ist Cocconing der mehr noch die Flucht aus dem ‘Jetzt und Hier’ in entsprechende Hotels thematisiert
Der Begriff Cocooning kommt aus dem englischen Sprachbereich, bedeutet ‚sich verpuppen’ und zeichnet die Tendenz einer immer gefährlicher scheinenden Gesellschaft und Umwelt, der man sich durch ein komfortables, abgeschottetes Privatleben entziehen will.
Sicherheit und Lebensfreude kann dort in abgeschlossenen Bereichen erlebt werden.
Früher hieß das ‚cosy home’ oder ‚members only’, heute sidn das bestimmte Sternehotels und Luxushotels, Resorts..
Die perfekte Wahl für das abgeschirmte Genießen in Hotels sind die Private Spa Suites .
Einigeln in bestimmte Chalets, VIP Hotels in Baumhäusern oder Märchenhotels , spezielle Designhotels
Orte, die Sicherheit und Exklusivität versprechen, aber zugleich die Welt draußen bestätigen: „Ich kann mir leisten, mich abzuschotten.“
Cocooning ist also nicht nur Flucht, sondern auch Selbstinszenierung im Rückzug – eine Art ästhetischer Panzer gegen die Unruhe der Gegenwart.
Für den einfachen Menschen sind dies Träume, nicht erlebbare Visionen.
Das Hideaway wird zur inneren Alternative: Hobbies, kleine Rituale, vertraute Räume.
Nicht der Luxusort, sondern das alltägliche Refugium, wo man sich selbst wiederfindet – im Lesen, Malen, Spazieren, Denken.