Silhouetten

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Aus dem Französischen übernommen.

Schatten, Umrisse, Konturen, ein Scherenschnitt

Die Skyline einer Stadt oder auch die von einer Landschaft, von Bergen.

Meistens nehmen wir alles als Silhouetten wahr.

Man sitzt in der Straßenbahn, schaut sich die Menschen dort an, hat aber nicht die Zeit etwas detailliert anzusehen, so wie ein Künstler sein Modell.

Würde man dies tun, müsste man sich die Frage stellen lassen, warum man denn so schauen würde, so, wie gaffen, starren, jedenfalls es würde missinterpretiert werden.

Das bloße genau hinsehen  und Analysieren würde als unhöflich gelten , wäre schlichtweg unerwünscht.

So bleibt uns nur übrig das Wahrnehmen von Silhouetten, das Registrieren von weißen Schatten.

Etwas, was, wenn es auf einem Papier zu sehen wäre, ausgemalt werden könnte.

Und das machen wir durch unsere Vorurteile.

Wir füllen ein Mosaik mit Steinchen der Vermutung.

Die weißen Flächen werden gefüllt.

In der Konsequenz erfahren wir aber oft, dass wir da die Farben austauschen müssen, weil die Annahmen falsch waren, positiv , wie negativ.

Eskimos verwenden über 200 Namen für die Farbe weiß, je nach Beschaffenheit und Farbtonnuance.

Lieber etwas weiß lassen, und erst füllen, wenn wir die Mosaiksteine genau kennen.

Halten wir es doch wie sie, interpretieren wir nur die Nuancen, die Silhouetten  ohne Festlegung einer Farbe.

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Out of my window

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Auf meiner Terrasse bin ich “Ich”

My home is my castle,  my balcony garden, my view.

Die Welt im kleinen, den Mikrokosmos der Wohnung hinter mir,

die weite der Stadt, den Makrokosmos, den Himmel, Sonne , Mond und Sterne vor mir.

Stellt man den Himmel auf den Kopf, sieht man die Weite des Meeres.

Manchmal muss man alles auf den Kopf stellen,

man kann natürlich einen Kopf-oder Handstand machen um das zu sehen,

mental ist das nicht nötig.

Einfach Augen zu, sich das vorstellen.

Jeder Mensch hat aus seinem Fenster heraus eine andere Sicht,

etwas was faszinierend sein kann, aber auch trostlos, je nach dem, wie man es sieht.

Eine Müllhalde kann abschreckend aussehen,

aber wenn an irgendeiner Stelle eine kleine Pflanze es schafft in all dem Übel nicht nur zu  zu überleben, sondern zu blühen,

ist das ein aufmunterndes Beispiel, nie aufzugeben.

Die auferlegte Corona “stay home, stay safe”…

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Insight , outside

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Oft läuft man an Häusern vorbei,

die Fenster sind auf, es schaut jemand heraus, man nimmt dies eigentlich nur unterbewusst wahr.

Hinter jedem Fenster und jeder Tür ist ein Schicksal.

Gerade in Coronazeiten besonders wichtig.

Erlebniswelten drinnen und draussen.

Sich selbst entdecken und dies den anderen mitzuteilen, wie in ” view out of my window”, oder die Vorhänge zu machen, dass innen alles dunkel ist und niemand in die eigenen Wände blicken kann?

Eine Welt, in der man sich sprichwörtlich verschanzen kann, vielleicht sicher fühlt.

Draussen in der Welt, die an seiner Eingangstüre, am Fenster beginnt.

Schon mit dem Blick nach draussen beginnt die der anderen, aber auch die eigene.

Wie viel macht es aus, ob man in eine grüne Landschaft oder in eine Steinwüste blickt.

Der Blick nach draussen kann auch der wartende sein, auf Menschen, die man mag, die aber noch nicht da sind.

Das gleiche Fenster und ein völlig anderer Blickwinkel, rein, raus.

Früher hat aus Fenstern in der Nacht das warme Lichte der Lampen geleuchtet, heute das kalte Licht der Sparlampen.

Ist die Welt deswegen kälter geworden?

Es liegt an uns, ob wir Wärme oder Kälte haben und sehen wollen, und ob wir diese nach draussen tragen wollen oder nur innen behalten.

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Spannung in der Luft

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Urgewalten,

Spannung, Strom,

wenn etwas in der Luft liegt,

ein Duft von Schwefel, knistrig, explosiv,

dann, wenn ein Wetter kommt.

Unwetter, Wetterkatastrophe, Stürme, Orkane, Hurrikane, Tornados.

Situationen, in denen die  Menschen, die das sehen und erleben sich bewusst werden wie klein sie sind,

obwohl wir sonst immer meinen die grössten zu sein, die Krone der Schöpfung.

Aber wir sind weit davon entfernt.

Wir können den Wind zur Energiegewinnung nutzen, aber keine Blitze und Gewitter  mit der schier unendlichen Kraft und Energie .

Machtlos, kraftlos, zur Passivität verurteilt, werden wir immer wieder Zeuge von Naturspektakeln.

Wir können uns das alle heute, weil erforscht, erklären, und in der Zukunft auch vielleicht einmal besser steuern, aber unsere Vorfahren hatten wie die meisten Tiere heute auch, einfach Angst davor.

Ein Gewitter kann heilsam sein.

Das aufeinanderprallen der Gegensätze kalt und warm, das sich Entladen hat eine reinigende Wirkung.

Die Luft nach einem Gewitter ist angenehm, duftet, man spürt die knisternde , frische, fast unbeschreibliche Atmosphäre.

Der Geruch von Ozon und Sauerstoff, gereinigt.

Mental sollte man dieses auch öfters machen. Nicht immer die Dinge sich langsam anstauen lassen, bis das Fass überläuft und ein Entladen unkontrolliert wird.

Der mentale Aufprall der Argumente, wie Wetterfronten, kann reinigend sein, die Spannungen sich entladen, und so, wie die altgriechischen Philosophen wie Platon die Dialektik, die Kunst des Unterredens, als Mittel zur Wahrheitsfindung entwickelten.

Für Hegel war es die der Metaphysik entgegengesetzte Methode der Erkenntnis, zugleich eine Selbstbewegung des Denkens und der Wirklichkeit.

leider haben wir die Dialektik heute verlernt, weil wir statt uns mit etwas  auseinander zu setzen, lieber etikettieren und verunglimpfen, andere mundtot machen.

 

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begruenen

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Würde jeder Mensch dieser Erde einmal im Monat eine Pflanze züchten, einen Beerenbusch, ein Baum, dann hätten wir eine gute Luft, eine grüne und begrünte lebenswerte Welt.

Jede Orange, jeder Apfel, Avocado hat Kerne , die man züchten kann , bis Setzlinge daraus werden, aber wir entsorgen lieber alles im Müll.

Der Erde geht nichts verloren, alles findet irgendwie seinen Weg, nur spielen wir dabei keine Rolle, aber wir könnten dies.

Jeder Balkon, jede noch so kleine freie Fläche wäre ein kleiner Garten,

aber wir wollen es nicht, denken nicht einmal darüber nach.

Lieber demonstrieren, wie schlecht das Klima ist und wer daran schuld ist,

statt bei sich selbst anzufangen.

In den Städten könnten entlang der Strassen Obstbäume gepflanzt werden und das Obst frei zum ernten für Jedermann sein.

In warmen Ländern würde aufgeforstet werden, Wüsten könnten fruchtbar werden.

Kinder sollten in der Schule schon lernen sich um Pflanzen zu bemühen,

vielleicht schon bei der Einschulung auf dem Schulgelände einen Baum pflanzen, der die ganze Schulzeit betreut wird.

Was wissen wir über die Natur? Zu wenig.

Wo es Erosionen gibt könnten die Reichen die Pflanzen zahlen, die Ärmeren  diese einpflanzen, die Kinder die Setzlinge hochziehen.

Naturpflege ist in keinem Lehrplan, dabei ist die Natur das Wichtigste, aus der wir unser Essen, unsere Luft zum atmen beziehen, das Wasser von dem wir leben.

Umdenken ist angesagt. Weg von der Mühle des keine Zeit dafür haben,

hin zur pragmatischen Gegensteuerung des bloßen  Zubauens, Zupflasterns , der Natur wieder das zurück zu geben, was sie uns gegeben hat, beides Wachstum und Natur in Einklang bringen.

Unsere Welt wieder “natürlich” machen

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Jede Uhr tickt anders

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Der eine so, der andere wie er will, muss oder kann.

Jeder Mensch ist anders, hat seine eigene Uhr, die so tickt, wie er es will.

Manchmal gibt es einen zeitlichen Gleichklang,

dann ist es kurz vor 12 oder 1 Minute nach Mitternacht.

Zeit spielt für die meisten Menschen eine große Rolle,

es gibt nicht viel Zeitloses.

Die meisten verstehen darunter Bekleidung und Accessoires, die nicht von der Mode abhängig sind, dauerhaft, beständig, ewig, immerwährend, einfach ” klassisch”,

auch ewig jung

Zeitlos bedeutet aber auch unabhängig von Uhren und Zeigern, Chronometern zu sein.

Wer kann sich das schon leisten,

Gefangene in Ihrer Zelle, ohne Schreibsachen und Kalender,

ein Robin Crusoe oder der Graf von Monte Christo die ihre  täglichen Kerben in Holz oder Stein machten.

Es gibt viele Wortkombinationen mit dem, was Uhren anzeigen.

Zeitmaschine, Zeitlohn, Zeitlimit, Zeitenwende, die Gezeiten, das Zeitliche segnen, Zeitlupe. In Redewendungen kommt vor, dass  man einem die Zeit stiehlt.

Ein Gedanke,  der im Grunde genommen schön wäre, dann wäre man von der Zeit nicht mehr abhängig, sie wäre einfach weg.

Aber so ist es nicht.

Fatal und ärgerlich ist es, wenn man keine Zeit hat, und diese einem weg rennt, und wenn dann jemand kommt und die eigene, wenige und  kostbare Zeit in Beschlag nimmt, und dadurch Stress und Hektik verursacht.

In früheren Zeiten ließ man sich mehr Zeit

Die globale Welt, interaktiv, kommunikativ, digital vernetzt zeigt alles gnadenlos zeitgleich. Eine Message, SMS, E mail ist da und man erwartet zeitnah die Antwort.

Es bleibt wenig Zeit, die man nur für sich haben kann.

Zeit wird kostbar, manchmal kann man als teuerstes Geschenk einfach ” Zeit” schenken, nämlich sich jemanden zu widmen, zu zuhören, etwas gemeinsam zu unternehmen.

Trotz allem , und gerade,  weil jeder Mensch anders ist, einen unterschiedlichen sozialen Hintergrund hat, wird Zeit verschieden wahr genommen.

Die eigene biologische Uhr läuft nicht zeitgleich mit der numerischen, der mentalen, die, wie jung man sich fühlt oder mit der intellektuellen Zeit.

Alle diese Uhren laufen nicht nach dem von den Sumerern stammenden  Hexagesimalsystem.

Manchmal, wenn eine mechanische Uhr defekt ist, oder die Batterie schwach ist,  dreht sich der Zeiger extrem schnell oder in Schüben, und,

ruft Schrecksekunden hervor, genau so, wenn der Zeiger stehen bleibt.

Gefährlich und nachdenklich stimmend wäre, wenn auf einmal alle Uhren dieser Welt stehen bleiben würden, dann, wenn es diese nicht mehr geben würde.

So wäre es nicht schlecht mit seiner Zeit sorgsam umzugehen, sie zu schätzen, sparsam damit zu sein, und mehr sinnvolles, nachhaltiges zu tun, als diese zu verspielen.

Zeit geht schnell vorbei und noch schneller vertan. Chancen sind weg.

Zeit ist ein Geschenk und Uhren diejenigen mechanischen oder elektronischen Instrumente, die uns diese visualisieren.

Jeder hat seine Zeit, man  muss sie nur erkennen.

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Es war einmal….

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So fangen viele Geschichten an…

Eine junge Prinzessin, Hadwig nannte man sie; sie war sehr hübsch, schlau, lernbegierig und erst 14 Jahre alt. Sie konnte schon Latein und Altgriechisch, interessierte sich für Geschichte ;  für die damalige  Zeit extrem selten, daß ein junges Mädchen so belesen war.

Da hörte ein König aus dem Morgenland von ihr , besonders von ihrer Anmut und Schönheit und wollte sie heiraten.

Er entsandte  eine Delegation mit Maler und Berater, die mit Hadwigs Vater den Hochzeitsdeal aushandeln sollten. Der Maler sollte ein Portrait der vielleicht zukünftigen Königin malen.

Am Königshof angekommen passte all das dem wissbegierigen und cleverem Mädchen überhaupt nicht. Der Gedanke an einen älteren König als Ehefrau verschachert zu werden, dann noch weit weg von ihren Freunden und Freundinnen in Bayern gehen zu müssen, weg auch  von ihren Lehrern, schreckte sie total ab.

In der damaligen Zeit durfte sie aber eine Brautwerbung nicht…

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holterdipolter

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drunter-drüber oder wie in dem Beatles Song helter skelter.

Wenn alles auf dem Kopf steht

Eine iterative Wortstruktur.

Anstandslos und durchgeknallt, so in einem anderen Songtext.

Überstürzt, übereilt, wie ein Blitz, einfach so, nicht leise, eher laut.

Da steht man und etwas passiert, an das man nicht gedacht hat, und das man weder plante noch wollte.

Poltern steckt im Wort, das eilige , überstürzte Handeln, mehr emotional als kognitiv.

Man fragt sich was man tun soll.

Einfach ein paar Gänge runter schalten, oder Gas geben.

Manchmal fieberhaft etwas tun, kopflos, hektisch, unüberlegt,

statt gut durch zu atmen, und cool alles an zu gehen.

Aber alles soll schnell gehen, keine Zeit verlieren.

Leider vergisst man, dass bei hastigem Tun Fehler passieren und man nachher Zeit benötigt,

diese wieder zu kompensieren.

Eine weise Handlungsfähigkeit beinhaltet eine kritische Reflexion des Problems,

mit einer kritischen Beurteilung,

eine Mischung zwischen ” Facts und Figures” und…

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erahnen

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Nicht wissen , was kommt,

vermuten, einen Verdacht haben, hochrechnen, argwöhnen,

Manchmal etwas  intuitiv erfassen

Französisch ” devine”, englisch “guess”, italienisch ” indovina”

Etwas schwant einem, wähnen, mutmaßen, annehmen, spekulieren, es dämmern lassen

Die Silbentrennung ist er -ah-nen und nicht er-ahnen, das ergäbe ja einen anderen Sinn. Maskulines “er” und dann noch die Vorfahren. Obwohl ja ein altes Sprichwort sagt: Schau in die Vergangenheit, dann weißt Du, wo es hingeht”.

Manches ist wie eine Vorahnung.

Ein bestimmtes Gefühl lässt einem nicht los, es lässt sich keine sichere Prognose machen, einfach dubios, unbekannt, unerforscht, eventualisiert.

Es gibt viele Redewendungen mit erahnen, wie

  • man konnte erahnen, was damit gemeint war
  • die Daten ließen nicht Gutes erahnen
  • Konsequenzen erahnen
  • ahnen, worauf etwas hinaus geht

Das Gegenteil von erahnen ist “wissen”

Manchmal, wenn man Politiker analysiert, hat man den Eindruck, dass vieles nur eine “Erahn-Politik” ist, und das Wissen hinten herunter fällt. Und so ist die Politik eine, die sich nicht nur auf Hypothesen beruft, sondern Fakten annimmt, die noch keine sind.

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Wenn die Schatten weiß werden

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Weisse Schatten, auch der Name für eine besondere Rasse weißer Schäferhunde, weiß wie Huskies.

Geister, wie im Nebel, manchmal konturlos, vorbei huschend, schwebend.

Oder vielleicht nur die Bodyguards mit weißer Weste, aber da wäre nur diese weiß.

Wer weiß das schon?

Wie in Eglis Hörspiel ” die Nacht der weißen Schatten”, oder das gestohlene Elfenbein, dass über alles seinen Schatten legt, der durch Vertuschen weiß wird.

Ein Schatten auf dem Röntgenbild der Lunge? Schatten als Vorboten, die man erkennen muß. Wenn der Radiologe weiße Flecken bei der Aufnahme des Gehirns feststellt, White matter changes.

Man kann die Schatten des Seins nicht einfach weiß malen. Theoretisch könnte man einen Schatten auf dem Boden schnell weißeln, er wäre dann die Kopie in weiss. Oder die Farben einfach im Computer umdrehen.

In der Politik bedeutet das weiß werden, wenn jemand alles was war, als Mist von Gestern bezeichnet, der heute nicht relevant ist.

Die…

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