Silhouetten

Scan_20200718 (2)

Aus dem Französischen übernommen.

Schatten, Umrisse, Konturen, ein Scherenschnitt

Die Skyline einer Stadt oder auch die von einer Landschaft, von Bergen.

Meistens nehmen wir alles als Silhouetten wahr.

Man sitzt in der Straßenbahn, schaut sich die Menschen dort an, hat aber nicht die Zeit etwas detailliert anzusehen, so wie ein Künstler sein Modell.

Würde man dies tun, müsste man sich die Frage stellen lassen, warum man denn so schauen würde, so, wie gaffen, starren, jedenfalls es würde missinterpretiert werden.

Das bloße genau hinsehen  und Analysieren würde als unhöflich gelten , wäre schlichtweg unerwünscht.

So bleibt uns nur übrig das Wahrnehmen von Silhouetten, das Registrieren von weißen Schatten.

Etwas, was, wenn es auf einem Papier zu sehen wäre, ausgemalt werden könnte.

Und das machen wir durch unsere Vorurteile.

Wir füllen ein Mosaik mit Steinchen der Vermutung.

Die weißen Flächen werden gefüllt.

In der Konsequenz erfahren wir aber oft, dass wir da die Farben austauschen müssen, weil die Annahmen falsch waren, positiv , wie negativ.

Eskimos verwenden über 200 Namen für die Farbe weiß, je nach Beschaffenheit und Farbtonnuance.

Lieber etwas weiß lassen, und erst füllen, wenn wir die Mosaiksteine genau kennen.

Halten wir es doch wie sie, interpretieren wir nur die Nuancen, die Silhouetten  ohne Festlegung einer Farbe.

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