Lirum larum Löffelstil

 

Scan_20200307 (3)Ein altes Volkslied, ein Abzählreim.

Clemens Brentano und Achim von Arnim erwähnten es 1808 in der Sammlung  alter Volkslieder  ” Des Knaben Wunderhorn” zum ersten mal.

Kinder sollen es beim Rühren von Suppen gesungen haben.

“Lirum larum Loͤffelſtiel,
Alte Weiber eſſen viel,
Junge muͤſſen faſten,….”

Das sollte ja nicht bedeuten dass Ältere mehr essen, zumeist ist das Gegenteil der Fall, aber Jüngere sind mehr auf ihre Figur betont, man möchte ja auch schön aussehen.

Was nichts über Schönheitsideale aussagt, denn Peter Paul Rubens beispielsweise hatte da ganz andere Vorstellungen als das der Twiggy.

In einer Fernsehsendung des ZDF, einem Kinderkochkurs wurde Lirum Larum Löffelstiehl als Abzählreim verwendet:

„Lirum, larum, Löffelstiel,
wer das nicht kann,
der kann nicht viel,
lirum, larum, leck,
und du bist weg.“

Lirum Larum, lange Rede. kurzer Sinn.

Im Alphabet davor ” Lire”, danach “Lissabon”

Lirum Larum Besenstil, zaubern ist ein Kinderspiel. Viele Variationen.

Ein Reim wie ” Summa Sumarum”

Worte ohne Synonyme,

aber herum Rühren macht auch Freude, und wenn kulinarisch noch etwas dabei heraus springt,, was gut schmeckt.

Was ist die lehre aus der Geschichte:

Man sollte bei vielen Dingen des Lebens mehr Spaß und Freude haben und

auch ” sein” Süppchen mit Freude kochen,

denn das was rauskommt, schmeckt meistens und bereitet auch noch positives Wohlsein.

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Deja vu

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Träume von Dschungel, die Liebe zu exotischen Pflanzen und Tieren.

Manchmal wundert man sich, warum einem dieses oder jenes besonders gefällt, was einem anzieht, attraktiv erscheint.

Stein auf Bein könnte man darauf schwören. “Ich war da schon, das habe ich gesehen”.

Ein Haus, ein Schloß, eine Landschaft, Berge, Strand , irgendetwas was einem anzieht, unerklärlich, fesselnd.

Tatsächlich war man nie dort, zumindest in diesem Leben.

Schwierig zu verstehen, daß es nur ein Zufall gewesen war, oder man das vielleicht in einem Film oder einer Zeitschrift gesehen habe, und deswegen Erinnerungen an etwas kommen, was sich in diesem Leben nie ereignete.

Reisen führen in verschiedene Länder, in dem einen ist es schön, das andere gefällt einem, ist spannend, interessant und dann plötzlich gibt es ein Land,

bei dem man sich wie zu Hause fühlt, vertraut. Man kauft sich Bilder dort.

Ein Bild, in das man mit seinen Gedanken und Träumen eintauchen kann, in “dreamland”, und dort unmittelbar weiter lebt, sich selbst seiend, aber alles kommt bekannt vor.

Man hört das Wasser plätschern, wie auf dem Bild die Stimmen aus dem Urwald,

das Säuseln des Tropenwindes,

man muss nicht nachdenken, ob man das Leben da will oder nicht, es läuft,

nicht als Film, denn da wäre man ja Beobachter,

nein,

als Lifestreaming, 3 D, 4 D, interaktiv, man ist Subjekt, nicht Objekt.

Am Morgen das Reflektieren des Erlebten, man erinnert sich an Details, einfach, aber eigentlich unmöglich , doch real.

Warum, wieso, weshalb, wie? Zig Fragen auf dem Weg der Suche nach den Antworten.

Wir wissen viel zu wenig, was unsere Vorfahren uns als genverändernde nachhaltige Informationen mitgegeben haben.

Genealogie, eine Antwort, eine Option. Wer von den Vorfahren war dort?

Ah da,war einer aus der Gegend dabei, wo ein Architekt des Schlosses, das einem bekannt vorkam, ein gleiches erbaute. Das wär ein Glückstreffer.

Aber die sind selten.

Dann Suche über Suche, aber die Träume gehen weiter, man lebt in der 2.en Welt.

Dann der Gedanke DNA, aber was will man da sehen. Ok. Ein Versuch. Dann, OMG,

ein Prozentsatz aus dem Land der Träume, des Dschungels, der Exotik, der Wärme, der Gewürze, all dessen, was einem so zwischendurch unterbewusst fasziniert.

Dann der Vergleich mit den genealogischen Daten, Recherche über die Personen, und die Überraschung, eine Vorfahrin kam von dort, musste die Welt umsegeln, wie auch immer, von Afrika, nach Amerika, und, der Ergänzungsteil des Puzzle kam aus Europa und nahm sie dahin mit.

Und ähnlich mag es vielen gehen, und da wir nicht viel davon wissen, sollten wir uns die Offenheit bewahren, zu den eigenen Vorlieben zu stehen, sie haben ihren Grund, und wer weiß schon was für Gründe man tatsächlich  selbst haben mag.

Dabei sollten wir nur die Abgründe meiden und uns auf die schönen Seiten konzentrieren, denn die wollte man uns bestimmt weitergeben, die anderen lieber in den Abfalleimer der Geschichte stecken.

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to do, to do not

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Stopp, Halt,

” wer alles will, der schafft nicht viel”

In der bayrischen Gemütlichkeit ” oans noch dem andern”, in der Ruhe liegt die Kraft, steckt mehr,  als das ganze Leben in ” muss und müssen” zu deklinieren.

Singletasking hat nichts mit Aufgaben nur mit Singles zu tun, sondern eben eines nach dem anderen zu erledigen.

Viele Baustellen gleichzeitig zu bearbeiten erfordert physische und psychische Energie, Schwerpunkte müssen gesetzt werden um das Multitasking umzusetzen.

Man kann nicht allem die gleiche Aufmerksamkeit schenken; und im Wort ” schenken” steckt ja schon die Differenzierung.

Man schenkt etwas, und das ja nicht gegenüber jedermann.

Bei einem grösseren Unfall müssen Ärzte eine Triage durchführen, wen behandelt man zuerst. Dies setzt eine Prioritätenliste voraus.

Und ähnlich verhält es sich ja mit allen Dingen des Lebens.

Leider werden uns oft die Prioritäten vorgegeben und wir haben nicht die Möglichkeit die Skala selbst zu bestimmen.

Dringlichkeiten, Termine, Notwendigkeiten dominieren.

Man sollte nur sich nicht selbst verkasteln, lieber offen sein , flexibel, Mut zum Wechsel und Pausieren haben.

Früher haben die Menschen ruhiger, gemütlicher gearbeitet. Die sogenannte ” Zigarettenpause” war eine Kommunikationsoption, wichtig für Stimmungen in einem Unternehmen.

Danach, scheinbar gestärkt, jedenfalls wieder mit Energie,ging man an seine Arbeit.

Entfällt diese Zeit, ist kein Platz für Regenarationsphasen, zudem nutzen, wenn es welche gibt, viele diese nur um das Neueste aus den Social Media zu sehen, und,

oft kommt man belasteter aus dem heraus , wie zuvor.

“Der/die hat auf meine “message”nicht geantwortet, oder hat dies oder das geschrieben”

Eigentlich ist das keine Arbeitsunterbrechung, sondern die Fortführung der anderen normalen Arbeit, nur auf der eigenen Ebene, eben eine andere Arbeit, statt ein Relaxen, und das  gepostet.

Pause ist etwas anderes als eine bloße Arbeitsunterbrechung.

Man macht etwas anderes, erlaubt dem Geist sich wieder von dem alten zu befreien, Gedanken wieder herunter fahren, so von dem 4.Gang in den 1. ,

und sich auf das, was zu tun ist, zu fokussieren, langsam wieder anzufahren.

Vielleicht tief durchatmen, an Yoga denken, an Jacobson, dem Geist eine Chance geben, sich konzentrieren zu können.

Konzentrieren bedeutet nicht  vieles gleichzeitig und nichts richtig , fehlerfrei, zu tun, sondern eines und dieses mit Energie.

In jeder Tätigkeit ist das natürlich unterschiedlich, aber man muss da seinen Weg finden, letztlich zählt was herauskommt, und das ist es nicht, wenn bei gutem Ergebnis der Mensch, das Leben, die Liebe und das Glück auf der Strecke bleiben.

 

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Die Morgenkaffeesphynx

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“Guten Morgen, liebe Sorgen
Seid ihr auch schon alle da?
Habt ihr auch so gut geschlafen?
Na dann ist ja alles klar”, so heißt es in dem Songtext von Jürgen von der Lippe.

Viele verzichten auf den Kaffee, schlafen, bis auf den letzten Drücker, dann noch nicht einmal ein Brötchen, höchstens einen Bissen und ab.

Für andere ist es eine Zeremonie, ohne die gar nichts geht.

“Kaffee am Morgen löscht Kummer und Sorgen”.

Wenn der Duft von  Kaffee durch die Räume zieht und einem magisch anzieht, gemischt mit dem Geruch frischer Brötchen, kann dies  ein faszinierendes Gefühl werden.

Es erinnert an die Geschichte des Kaffees.

Die  Kaffee-Pflanze stammt ursprünglich aus  Äthiopien, aus der Region Kaffa. Der Legende nach entdeckte der Hirte Kaldi, dessen Ziegen nach dem Verzehr der roten Kaffeekirschen aufgedreht herum sprangen, die Kaffeepflanze.

In Äthiopien ist Kaffee trinken zeremoniell. Man sitzt an einem Feuer, erwärmt Wasser. In einem Gefäß werden die noch grünen oder roten Kaffeebohnen geröstet, dann zermahlen und mit dem heißem Wasser aufgegossen. Die Folge , ein unwiderstehliches Aroma, Genuss für Laib und Seele.

Kaffeetrinken ist kommunikativ, man  trinkt ihn eigentlich  nicht alleine, aber oft bleibt einem nichts anderes übrig.

In Russland  trinkt man ihn oft im Wasser heiss gemacht , im Kaffeesatz schwimmend, entsprechend würzig ist er,

Die Osmanen haben uns den intensiven Kaffee, der mehr als ein Mokka ist, neben dem obligaten cay  hinterlassen.

Für einen überzeugten orientalischen Kaffetrinker trinken Europäer mit ihrem Kaffeemaschinenkaffee nur Duschwasser, es läuft als  Koffeintropenregen einfach durch die Filter.

Ein Kaffee am Morgen bringt Wärme, den typischen Duft, an dem der einer Zitrone und eines Zitronentees abprallen würde. Trinkt man diesen verzieht, sich das Gesicht.

Im Gegensatz dazu  umschlingt einem der Kaffeeduft und lässt die Geheimnisse des Tages aufsteigen.

Wer weiß denn schon im voraus , was alles kommt und geht,

schaut man tief in die Kaffeetasse, schwarzbraun, warm , wohl riechend ,erkennt man sein Gesicht und die geheimnisvolle  Spynx am Grund der Tasse verrät über dieses Medium zumindest, dass man gestärkt in den Tag gehen kann, egal was passiert, aber eine Kaffeepause ist immer drin.

 

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wie von einer anderen Welt

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Husten, Schnupfen, Heiserkeit, Schluckbeschwerden,

man weiß nicht ob es einem warm oder kalt ist, mal fröstelt es, mal ist es beinahe tropisch warm.

Das Gefühl lässt einem nicht los, dass man nicht sich selbst ist.

Irgendwelche Erreger haben offensichtlich Besitz von einem ergriffen, oder versuchen dies, und,

der eigene Körper  wehrt sich, aber selbst  ist man ahnungslos, wie er dies tut, aber er macht es.

Kurz zuvor wollte man Kraftakte durchführen, fühlte sich total fit, dann irgendwann über Nacht kam die schleichende Eroberung durch  etwas , was man  nur mikroskopisch sieht, aber dafür die Folgen fühlt.

Wir Leben in mehreren Welten, in der direkt Sichtbaren, der des Mikro- und des Makrokosmos. Gut, dass wir nicht alle diese Welten  direkt sehen, die Eindrücke und Impressionen wären zu viele; wir sind ja oft mit dem für uns Fassbaren überfordert.

Mehr als ein Kampf  David gegen Goliath, ein Miniminiwinzling gegen jemand, der Baumstämme zum Fällen bringen kann, die Erde umkrempelt, allerdings auch Spuren der Verwüstung hinterlässt, aber nicht nur.

Momente, die uns Menschen zeigen, dass wir nicht das Nonplusultra der Schöpfung sind, auch keine Einzelwesen, die alleine vor sich hin leben können.

Fast nicht Sichtbares kann uns plötzlich lähmen und alle Kraft  in Minuten schwinden lassen, und unsere nur fühlbare, aber nicht sichtbare innere Immunabwehr muss Kämpfe und Schlachten durchführen, denen wir nur als Zuschauer beiwohnen können.

Nur gemeinsam kann man sich wehren, medizinische Gegenmaßnahmen entwickeln, Tabletten, Säfte, Tees und benötigen Menschen, die für einem da sind, oder für die man da sein kann und darf.

Ob es dann hilft ist eine andere Antwort.

Kaum sind wir wieder gesund,

fallen wir schnell wieder in den alten Trott,

vergessen alles was war, insbesondere die Erfahrung der Hilflosigkeit,

und, machen uns gegenseitig “das Leben ” schwer, das wir gerade zuvor erhalten konnten,

nur dieses Mal selbst, überflüssig, einzeln oder kollektiv als Staat.

Nichts von Frieden, Freude, gegenseitiger Unterstützung, dies alles nur selten.

Das Gewesene ist ja der ” Schnee von Gestern”.

Erst, wenn uns die nur mikrospopisch zu sehende,

aus dem Mikrokosmos kommende Welt wieder angreift,  fühlen wir uns wieder schwach, und das Gewesene ist auch wieder vergessen.

Bösartig könnte man meinen, daß wir uns von Vergessen zu Vergessen bewegen,

aber zum Glück dürfte dies nicht der Normalzustand sein,

es gibt ja noch anderes, dass uns Menschen ausmacht und nicht wie von einer anderen Welt kommt, wir haben einen Willen, Glauben, Liebe  und können Zuversicht entwickeln.

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betroffen, getroffen

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Englisch ” affected”

betroffen, getroffen, wie vom Donner, plötzlich.

oder einfach nur erschrocken?

Manchmal sind es Kleinigkeiten, die jemand anderem nicht auffallen,

aber einen selbst an etwas erinnern.

Es tangiert, berührt, zieht einem an, oder herunter,

kann rührend sein, aber auch tief traurig machen.

Betroffen, mental, Prekäres, Peinliches, Unangenehmes,

aber auch physisch, wie wenn man vom Diesel-Skandal betroffen ist, von einer Geldentwertung, einer Krankheitswelle, oder gar Pandemie.

Betroffen sein  kann verwirrend sein, verlegen machend, verletzen, dann,

wenn etwas geschieht, passiert, einem widerfährt,

und vielleicht  Blicke wie Pfeile auf einem treffen,

man zu einer physischen oder psychischen Zielscheibe wird, die es nicht ermöglicht sich weder emotional noch körperlich davon zu distanzieren.

Ein Schauer der Betroffenheit der einem kalt den Rücken herunter läuft, eine ungewollte Situation.

Vieles betrifft uns, aber macht uns nicht betroffen, erst dann, wenn es tiefer in uns dringt, uns direkt berührt, wie eine Mitleid erregende Situation,

ein Geschehnis, Mitgefühl.

Viele Varianten, die einem zum Nachdenken anregen,

was das Mentale betrifft einem aber auch zeigen, daß man noch Gefühle hat.

Bei den Situationen, die einem in etwas verwickeln wird man gefordert Lösungen zu finden um diese Verwicklung auf zu lösen,

eben nicht betroffen, getroffen zu sein.

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Politik

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Politik, französische ” politique”, englisch “politics” sagt nichts aus.

Ein Allerweltswort, das Emotionen verursacht.

Der Mensch ist nicht als Einzelgänger geboren.  Mit der jeweiligen Politik wird jeder konfrontiert, ob er will oder nicht. Nur wenige können ein Dasein als Eremit führen, und, ob dies das Tor zur Glückseligkeit bedeutet, ist zu bezweifeln.

Für die Menschen, die Politik als ihren Beruf oder Selbstverwirklichung ausgewählt haben, Politiker,  gibt es keine Messlatte, Prüfverfahren, außer den Wahlen in jeder Ebene, und da hilft ihnen nicht die Erfahrung und Kenntnis, sondern die verbale Überzeugungsfähigkeit, und die hat nichts mit “echtem Wissen und Können” zu tun.

Polis, altgriechisch,  die Sorge um die Stadt, heute sorgen sich die meisten eher um sich selbst, wollen Macht , wie Macchiavelli es definiert.

Das ” zoon politicon “, das gemeinschaftsbezogene Wesen im Gegensatz zum “zoon idiotes”, das auf sich bezogene Wesen.

Rudi Dutschke nannte R.Dahrendorf  Idiot, weil er nur seine Perzeption sah, und gewann aber den darauf folgenden Beleidigungsprozess.

So assoziiert man, wenn man die tägliche nationale und internationale Politik analysiert, die Definition die R. Dutschke verwendete.

Aber die Welt der alten griechischen Philosophen wie Aristoteles war einfacher wie die heute globale Welt.

Politik, ist nicht wie Otto Suhr es beschreibt, der Kampf um die “rechte” Ordnung, es geht den meisten um ” Ihre” Ordnung.

Politik hängt immer mit Macht, Herrschaft, Konflikt, Ordnung Systemen, Gemeinwohl, Klassenkampf zusammen.

Der wohl am meisten interpretierte Begriff, auch noch differenziert nach Form ( polity), Inhalt ( policy) und Prozess ( politics).

Politik wird von Menschen gemacht, und hinter jedem Menschen steckt eine spezifische Vorstellungswelt, die nicht mit der anderer konform sein muss und zumeist auch nicht ist.

Jeder hat eine eigene Bedürfnishierarchie, ein bißchen Herzberg, ein wenig Maslow

Manchmal möchte man sich gegen vieles in der Politik sich ereignende wehren und denkt an an Herbert Marcuses ” Ethik der Revolution”,

nach der die Folgen eines gewaltsamen Veränderns  des Ist-Zustandes  die eventuellen Folgen dessen nicht rechtfertigen würden, also lässt man es.

Und so bleibt einem politisch bewußten Menschen nicht zu resignieren, sondern seinen politischen Idealen treu zu bleiben und diese zu vertreten.

 

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automatisch

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Ferngesteuert, fremdgesteuert.

Ein Gefühl, daß man nicht Herr seiner selbst ist.

Nichts, was man selber entscheiden kann.

Ja, vielleicht nur welche Seife man beim Waschen verwendet, was man frühstückt und isst, eigentlich all das, was einem physisch am Laufen hält.

Ansonsten hat man” zu tun” was andere wollen.

Ab er mit welchem Recht?  Wenn Recht ein Kompromiss wäre, bei dem man beteiligt wäre, aber dies ist nicht der Fall. Man wird hinein geboren. Wird  zum Personal anderer. So, wie es im Personalausweis steht. Beschäftigt, um Steuern zu bezahlen.

Zeitpläne, “To do ” Listen, Vorgaben, Gesetze, Richtlinien, Anweisungen regeln alles von der Geburt bis zum Tod.

Es gibt Abläufe, Procedures, wo aus Sicherheitsgründen jeder Handgriff, wie in einer Bedienungsanleitung, oder als Crew drill standartisiert und genau festgelegt ist.

Dies bezieht sich aber nur auf bestimmte Abschnitte des täglichen Lebens und nicht auf das Gesamtpaket ” Leben”

Jede Hierarchieebene verdichtet das steuernde Regelwerk, von der EU Richtlinie bis zur Kommunalverordnung, Vereinssatzung.

Da gibt es ein Grundgesetz, ein Menschenrecht, wie zum Beispiel Gleichheit.

Dann wird dieses durch zig Interpretationen und Urteile zu etwas, was die Ur-Verfasser gar nicht wollten.

Aus dem klaren Begriff “Gleichheit” wird eine amorphe argumentative Gummimasse, bei der es zig Gleichheiten gibt, abhängig von dem der die Macht hat,

denn der kann seine Meinung damit durchsetzen, in dem seine Interpretation zur Regel für die  anderen Menschen  wird.

Es gibt keinen Platz auf dieser Welt mehr, wo nicht irgendwie etwas geregelt wird.

Das Fatale ist, dass sich Menschen an dieses gewöhnen und mit dieser Sozialisation irgendwann in eine Ebene kommen, wo sie auch mit verdichten können.

So werden Äusserungen gemacht,” ab 2030 gibt es keine Privatautos mehr”, oder Wohnungseigentum muss Gesellschaftseigentum werden.

Es werden Steuern erfunden um noch mehr Geld abzuschöpfen,

Besitz wird minimiert, indem man neue Regelungen einführt, die Zinssätze manipuliert, so dass der Wert des eigen Angesparten stetig steigend reduziert wird.

Das Wunschziel ist es wahrscheinlich möglichst viele Menschen zu haben , die schuften und arbeiten ohne Zeit zum Nachdenken zu haben,

automatisch funktionieren, als das Personal der Herrschenden.

Das Gegenteil wäre bewusst, willentlich, frei entscheidend, wohl überlegt .

Nicht gewohnheitsmäßig, instinktiv, gedankenlos, mechanisch, ferngesteuert.

Und genau das macht den Menschen aus und unterscheidet ihn von zum Beispiel Ameisen, bei denen jeder eine Aufgabe zugeordnet wird, sie keine Wahl hat.

Man kann seine Arbeitskraft, Kreativität und Engagement  zeitweise gegen Bezahlung verleihen, aber man kann deswegen nie der Besitz von irgend jemanden werden.

Und für Menschen ist das nicht ” automatisch” sein eine Frage der Würde.

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nachts

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Dunkelheit.

Manchmal im Schutz der Dunkelheit, der Nacht.

Tagsüber die große Hitze, nachts die Chance abzukühlen, sich zu erholen.

Das Antonym ist des tags.

“Por la tade”, wenn der Tag zu Ende geht, Dunkelheit ihren Schleier über das Land legt,

wenn die Nachtaktiven wach und die anderen müde werden,

beginnt der alternative Tag, in der Disco, Bar, wo auch immer, auch für Schichtarbeiter mit Nachtschicht, unter den Tieren die Jäger,

während die Gejagten lieber den Schutz der Dunkelheit suchen.

Für Pärchen Romantik, im Dunkeln spazieren zu gehen, auf einer Bank zu sitzen.

Die Nacht ist auch die zeit des Feierns, im Norden die Mittwommernacht

Man sagt: “In der Nacht sind alle Katzen grau”, was nicht stimmt.

Schwarz wie die Nacht, so die Redewendung, weil man meint, dass man da nicht alles sieht,

ein Irrtum,

mit Restlichtverstärkung ist alles hell und zu sehen.

Das Licht der Nacht hat viele Gesichter, das des Mondescheins, der Laternen, von Taschenlampen, oder in Städten der Lichtsmog.

Es gibt Orte, wo es nie Dunkel wird und andere, wo nur der Schein der Taschenlampe Licht bringen kann.

Nicht überall hat man völlige Dunkelheit, manchmal nur wenn man Rolläden herunter lässt.

Die Nacht erlaubt dem Körper des Menschen sich zu entspannen,

wenn man durchschlafen kann, haben die Träume des Unterbewusstseins eine Chance nicht erkannt zu werden.

Eines der wenigen unterbewussten Geheimnisse, die anderen noch  verborgen bleiben.

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perplex

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verwundert,

erstaunt, irritiert, mit etwas Unerwartetem konfrontiert zu werden,

fassungslos, befremdet, hilflos, einfach nur überrascht, manchmal entgeistert, stutzig, verblüfft,  gar perplex.

Wie kann das sein, wie konnte dies passieren?

Es lässt sich deklinieren, steigern: perplex, perplexer, am perplexesten.

Wenn die Sprache weg bleibt, Sprachlosigkeit herrscht, aber kann man diese überhaupt steigern?

Im Lateinischen ” perplexus”, verschlungen, verworren, verflechtet abgeleitet.

In den meisten Sprachen ebenso abgeleitet.

Im Englischen heißt es allerdings ” confused”, auch “puzzled”.

Oft sieht die Situation auch so aus, dass man denken könnte es läge ein Puzzle vor einem, dass man erst zusammen setzen muss.

Manches erinnert an hingeworfene Mikadostäbchen, bei denen man nicht weiß wo man anfangen muss, ohne dass alles in Bewegung kommt.

In der Politik, oder wenn man auf die Politik schaut könnte das baff oder platt ein Dauerzustand des Perplexen sein.

Es taucht nicht nur im ” Sommerloch” auf, wo man “Popups” braucht um die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, sondern immer da

wo man die Kunst entwickelt, ” aus einer Mücke einen Elefanten zu machen”.

Man verdreht Sachverhalte bis sie passen, präsentiert etwas unheimlich Neues, oder eine Erkenntnis, die vielleicht gar keine ist,

der mentale Konsument darf diese schlucken oder entschlingen.

Perplex kann auch positiv sein.

Dann, wenn man mit etwas gar nicht gerechnet hat, ein Lottogewinn, eine freudige Überraschung,

wo einem vor Freude die Sprache weg bleibt.

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