Politik

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Politik, französische ” politique”, englisch “politics” sagt nichts aus.

Ein Allerweltswort, das Emotionen verursacht.

Der Mensch ist nicht als Einzelgänger geboren.  Mit der jeweiligen Politik wird jeder konfrontiert, ob er will oder nicht. Nur wenige können ein Dasein als Eremit führen, und, ob dies das Tor zur Glückseligkeit bedeutet, ist zu bezweifeln.

Für die Menschen, die Politik als ihren Beruf oder Selbstverwirklichung ausgewählt haben, Politiker,  gibt es keine Messlatte, Prüfverfahren, außer den Wahlen in jeder Ebene, und da hilft ihnen nicht die Erfahrung und Kenntnis, sondern die verbale Überzeugungsfähigkeit, und die hat nichts mit “echtem Wissen und Können” zu tun.

Polis, altgriechisch,  die Sorge um die Stadt, heute sorgen sich die meisten eher um sich selbst, wollen Macht , wie Macchiavelli es definiert.

Das ” zoon politicon “, das gemeinschaftsbezogene Wesen im Gegensatz zum “zoon idiotes”, das auf sich bezogene Wesen.

Rudi Dutschke nannte R.Dahrendorf  Idiot, weil er nur seine Perzeption sah, und gewann aber den darauf folgenden Beleidigungsprozess.

So assoziiert man, wenn man die tägliche nationale und internationale Politik analysiert, die Definition die R. Dutschke verwendete.

Aber die Welt der alten griechischen Philosophen wie Aristoteles war einfacher wie die heute globale Welt.

Politik, ist nicht wie Otto Suhr es beschreibt, der Kampf um die “rechte” Ordnung, es geht den meisten um ” Ihre” Ordnung.

Politik hängt immer mit Macht, Herrschaft, Konflikt, Ordnung Systemen, Gemeinwohl, Klassenkampf zusammen.

Der wohl am meisten interpretierte Begriff, auch noch differenziert nach Form ( polity), Inhalt ( policy) und Prozess ( politics).

Politik wird von Menschen gemacht, und hinter jedem Menschen steckt eine spezifische Vorstellungswelt, die nicht mit der anderer konform sein muss und zumeist auch nicht ist.

Jeder hat eine eigene Bedürfnishierarchie, ein bißchen Herzberg, ein wenig Maslow

Manchmal möchte man sich gegen vieles in der Politik sich ereignende wehren und denkt an an Herbert Marcuses ” Ethik der Revolution”,

nach der die Folgen eines gewaltsamen Veränderns  des Ist-Zustandes  die eventuellen Folgen dessen nicht rechtfertigen würden, also lässt man es.

Und so bleibt einem politisch bewußten Menschen nicht zu resignieren, sondern seinen politischen Idealen treu zu bleiben und diese zu vertreten.

 

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