Gedankensplitter

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Abends spazieren gehen.

Viele Fenster sind erleuchtet, nicht alle Rolläden sind herunter gelassen.

Was für Menschen wohnen dort. Gedanken kommen und gehen.

Warum können nicht alle so friedlich nebeneinander wohnen,

aber wie viel Gewalt, verbal, nonverbal, bewusst und nicht gewollt spielt sich hinter den ein schönes warmes Licht gebenden Fenstern ab.

Das früher warme, Wärme assoziierende Licht ist dem kalten LED Licht gewichen.

Vielleicht eine Frage der Zeit, in der Wärme, gerade besonders die seelische verloren geht.

Hass regiert die Welt, so in dem Schlagertext von DÖF:

“Ich bin der Hass
Hassen, ganz hässlich hassen
Ich kann’s nicht lassen
Ich bin der Hass”

aber in der darauf folgenden Strophe keimt Hoffnung:

“Und ich düse, düse, düse, düse im Sauseschritt
Und bring’ die Liebe mit
Von meinem Himmelsritt
Denn die Liebe, Liebe, Liebe
Liebe, die macht viel Spaß
Viel mehr Spaß, als irgendwas”

Wir sollten uns viel mehr auf das Schöne besinnen, auf Menschen deren Nähe einem gut tut, oder froh sind, wenn ihnen jemand hilft, vielleicht nur zuhört,  auf die Tiere, die uns vertrauen.

Man kann damit viel bewegen.

So, wie während des Vietnamkrieges die Flower Power Bewegung ,

in  der  Blumenkinder versuchten eine Welt der Liebe zu schaffen ” Make love, not war”, die aber zu verträumt war, nicht wirklich und deswegen zu Beginn schon zum scheitern verurteilt war.

Wir können aber dem Hass Wärme entgegen setzen,

So nach dem Motto ” Baby smile” von den Kellys:

“All the babies in the world
They laugh and play
Why don’t we all do just like them”

Es ist nicht leicht, aber ein Lächeln kann alles wegwischen,

ein Lächeln ist immer ein solches und wenn es auch gequält sein mag, ist es um so wertvoller,

ein Lächeln, wie das des weisen Mannes, der weiss, dass nach jedem Regen einmal die Sonne kommt und jeder Hass zu Ende geht.

 

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wenn der Frühling kommt

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Wenn der Winter beginnt sich aufzulösen,

das Eis schmilzt,

die Zeiten wieder beginnen, in denen die Wolken  die Sonnenstrahlen durchdringen lassen,

dann beginnt überall eingefrorenes Leben zu erwachen.

Der Frühling bahnt sich an.

Unter dem Eis und Frost macht sich Schlafendes wieder bemerkbar.

Hier ein Trieb, dort auf einmal Farbe , wo zuvor nur die des Eises war,

wo Grautöne  und Dunkelgrün dominierten.

Die Wärme in den Häusern ist nicht mehr alleine.

Es bleibt nur zu hoffen, dass sie auch in die Herzen kommt,

und nicht nur an der Oberfläche der Erde bleibt.

Frühling, er beginnt früh, mittelhochdeutsch ” vruo”, voran, vorn.

Es geht wieder los.

Das erwachte Leben, es grünt, blüht, die ersten Krokusse und Schneeglöckchen lösen die Christrosen ab.

Winter ade.

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Jubel Trubel

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Nicht immer fällt es leicht total unbeschwert zu sein.

Das Herz möchte jubeln, aber der Trubel darum herum lässt das nicht zu.

Jubel, das zeigen grösstmöglicher Freude durch Gestik, Mimik, Stimme, Sprache,überhaupt durch alles mit dem man etwas ausdrücken kann.

Im Altfranzösischen war ” jubiler” jauchzen, vor Freude, Glück. so wie auch im lateinischen ” jubilare”

Ein Jubiläum, ein Zeitpunkt der Freude, das sich etwas Schönes jährt.

Das Gegenteil wäre Heulen, seufzen, wehklagen.

Und so legt sich manchmal der Schleier des Antonym über eine Freude.

Aber Schleier kann man entfernen, so dass der Nebel  der Sonne und dem Licht weichen kann.

Trubel, ein geschäftiges Treiben, lebhaft, lustig, ablenkend, gerade richtig um Sentimentales zu vertreiben.

Gemeinsam macht Lachen mehr Freude, als dies alleine zu tun.

er lacht schon alleine,

nur der ” weise Mann”, der still vor sich hinlächeln kann, weil er zu allem die notwendige geistige Distanz und Freiheit seiner Seele hat,

um sich nicht in den Trubel und Strudel von Schatten reissen zu lassen.

Er weiss, daß jeder Schatten irgendwann dem Licht weichen muss.

“Trouble” im Französischen ist Unruhe, Verwirrung , Störung, Wirbel und Lärm, Rummel, genau das, was ablenkt, wenn man die Distanz dazu nicht selbst herstellen kann.

Statt “sinnieren” sich freuen, versuchen unbeschwert zu sein,

die Gedanken chaotisch kreisen lassen,

um sich von den Fesseln möglicher Lasten befreien zu können.

Im ” Englischen ” hurly-burly”, Spanisch ” agitacion”.

So ist es gut zu wissen, dass nichts für die Ewigkeit gemacht ist, und dass jede Last sich einmal entleert, dass die Seele eigentlich frei ist, aber dazu müssen wir ihre  Lasten abschütteln.

Einfach den Dreiklang sehen, Jubel, Trubel, Heiterkeit.

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Ohnmacht

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Ohnmacht- ohne Macht

aber auch Kreislaufkollaps, Synkope, Bewusstseinsverlust.

Dies sind nicht steuerbare Ereignisse mit Kontrollverlust, wobei es nicht auf wollen oder können ankommt; man hat keine Chance sich zu wehren, auch wenn man das möchte.

Die andere Bedeutung  ist nicht weniger dramatisch.

Wenn Ereignisse ablaufen, die man selbst nicht steuern kann, aber gerne möchte.

Wenn die Hindernisse und Barrieren zu groß sind,

man eine Arbeit erledigt hat, und diese einfach weggewischt wird, als uninteressant, nichtig erklärt und man  kein Einspruchsrecht hat, zum Beispiel seinen Job verliert.

Ein bekanntes Gefühl, man muss dann  immer wieder von vorn anzufangen,

Nicht von Alpha bis Omega, alles umfassend neu durchdenken,

, nein,

123—-durchzählen um sich zu konzentrieren,

oder das Alphabet A,B,C, …..für Plan A, Plan B, Plan C…..

Eine Hilflosigkeit wegen mangelnden Einflussmöglichkeiten,

eine unüberbrückbare Diskrepanz zwischen den  eigenen Wünschen und den Gegebenheiten,  subjektiv angenommenen und objektiven Notwendigkeiten.

Eine wichtige Frage ist die, wie man sozialpsychologisch gesehen, aus der Misere dieser Diskrepanz heraus kommt. Das kann am Selbstbewusstsein nagen.

Manche versuchen dies durch Macht über andere zu lösen, dadurch ihr eigenes Ego zu stärken, so wie dies Erich Fromm beschrieb, und so kann sich im schlimmsten Fall das Ohnmachtsgefühl in einen Machtrausch umkehren.

Andere lösen dies durch das Anschaffen eines bestimmbaren Haustieres, das dann mit ” Fuss”, “Platz” dirigiert und beherrscht wird. Endlich hat man etwas zu sagen.

Macht gegenüber Abhängigen, Kinder, Ehefrau, Mitarbeiter. In hierarchischen Strukturen ist dies leichter, weil sich zum Beispiel hinter einem Dienstgrad leicht ein schwaches Ego kaschieren lässt, man kann ja befehlen, anordnen.

All dies sind keine zufrieden stellenden Lösungen.

Als Opfer einfach das Problem und die Zusammenhänge versuchen zu erkennen und eigene Lösungen und Konsequenzen ziehen, denn niemand hat das Recht,  seine Ohmachtskompensation auf dem Rücken anderer aus zutragen. Man darf den Anderen deswegen auch nicht zum ” Täter” werden lassen.

Gegen eine Massenarbeitslosigkeit oder Stellenabbau in grösserem Maße kann man sich nur wehren, indem man dies als Chance sieht und kreativ nach Lösungsoptionen sucht.

Zwischenmenschlich ist ein Ohnmachtsgefühl  schwieriger.

Einfach Dinge , die man nicht ändern kann, als gegeben nehmen, Alternativen suchen,  mit denen man gut leben kann. Leichter gesagt als getan.

Ohnmacht-ohne Macht. Einfach vielleicht verinnerlichen , daß man dies neutralisieren kann.

Die Macht Ausübenden als ” Fälle” sehen, und ” Macht, macht nichts” denken.

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stürmisch

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Stürmisch, böig, mehr als eine Brise, heftig, tosend, turbulent, verwirbelt.

Eigentlich sagt stürmisch alleine gar nichts aus, weil darin das ganze Spektrum von Wind über schwere Winde, Orkan, Hurrikan, Wirbelsturm beinhaltet ist, gar nicht berücksichtigt unberechenbare Böen.

Wetter ist prognostizierbar, nicht ganz, aber zumindest kurzfristig, ob es dann sich ändert, darauf  hat nur die Natur Einfluss, nicht die Wetterfrösche.

Überraschend, wenn des nachts ” Nina” die App des Katastrophenschutzes sich durch Sirenengeheul bemerkbar macht,

man auf seinem Handy die App öffnet, auf Karte geht und dann tiefrot die Wetterfront in seiner Nähe sieht.

Dann ist der Augenblick gekommen, wo man sich als Mensch  wieder den Naturgewalten bewusst wird, und erkennt,

wie schwach wir Menschen sind, besonders auch bei stürmischer See, weil man die Folgen nicht abschätzen kann.

Man kann Glück haben oder auch nicht.

Man kann sich dem Wind nicht entgegenstellen, sich gegen herabfallende Äste, Herumgewehtes  wehren. Es kommt, wie es kommt, und so müsssen wir es hinnehmen.

Stürmisch hat auch andere Bedeutungen, solche, zu denen es keine App gibt.

Entwicklungen technischer Art können stürmisch sein, viel Wirbel verursachen, sehr schnell stattfinden

Bei politischen Entwicklungen können Orkane mit hohem Zerstörungspotential los getreten werden, da können wir die Schuld nicht auf die Natur und schlechtes Wetter schieben. Da sind wir die Verursacher eventueller Tsunamis oder Erdrutsche.

Aber das Folgenreichste kann im mentalen Bereich sein.

Eine  App kann vielleicht den ansteigenden  Blutdruck zeigen, nicht aber den  Stau von von Gefühlen, Empfindlichkeiten, der Gewaltbereitschaft oder der Konfliktlösungsbereitschaft.

Die notwendige App ist in unseren Herzen, in unserer Sozialisation, so diese positiv stattgefunden hat.

Zivilisierte Menschen sollten respektvoll, würdig und mit Achtung miteinander umgehen. In der Partnerschaft, mit den Nachbarn, anderen Menschen, die einem begegnen, in der Politik.

Leider fehlt vielen Menschen diese innere App, auch zwischen Staaten.

Das sind nicht die Bewohner eines Landes, das sind immer die agierenden Personen, und, diese sind Menschen mit ihren inneren Stürmen, die dann leider im Namen vieler Menschen zu sprechen meinen, weil man sie gewählt hat.

Es heisst dann aber dieses oder jenes Land, was falsch ist, denn die dort Leben sind genauso Menschen wie Du/Sie und ich.

Zu leicht sucht man bei Konflikten Sündenböcke, am liebsten jene, die einem gefährlich werden können, statt das Tief des Wetters cool zu sehen und nach den Ursachen zu fragen, die man gemeinsam lösen kann, und einen werdenden Sturm zur leichten Brise werden lassen.

Vielleicht hilft einfach ” Lächeln” gegen Hass, gegen den Sturm der Entrüstung, gegen verbale und nonverbale Gewalt. Etikettierung ist auch ein Orkan, man erklärt den betroffenen einfach zu einer giftigen und gefährlichen  Zone,

statt sich auf die Lösung unserer fundamentalen Probleme zu konzentrieren, die Stürme der Emotionen sich ungefährlich auswinden lassen , über und in das offene Meer des Seins.

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Glonker

File0085 Glonker hat nichts zu tun mit Klunker.

Ein Glonker ist einer, der nichts tut und nur herumhängt, hat also nichts zu tun mit Gold, Schmuck, Juwelen und Erfolg.

Glonker sind bequem, Pünktlichkeit ist uninteressant, man lebt vor sich hin, glonkert auch trottelig durch das Sein.

Nur an Fasnacht, da ist seine Auferstehung.

In Scharen  und Horden kommen Glonker aus den Häusern und ziehen mit weißen Nachthemden und Schlafmützen bekleidet durch die Strassen.

Wie bei großen nächtlichen Kundgebungen und Umzügen werden auf Transparenten Lehrer und Politiker auf die “Schippe” genommen und verbal durch den ” Kakao” gezogen, an den Pranger gestellt.

Mit Schweineblasen, Fackeln und ” Katzenmusik”, aneinander schlagen von Topfdeckeln , Rätschen, Schnattern und Trillerpfeifen, wird des Nachts ein Maximum an Lärm erzeugt, möglich disharmonisch, wie eben die Katzenmusik ist.

Glonker sind wichtiger Bestandteil der alemannischen Fasnet, mit regional unterschiedlichen Formen,  lose oder organisiert, je nach dem.

Den Begriff gibt es bereits seit dem 18.Jahrhundert.

1887 wird in Konstanz von einem Hemdglonkerumzug berichtet.

Man mutmaßt dass die Jesuiten bereits 1604 bei der Eröffnung ihres Gymnasiums den Schülern einmal im Jahr die Chance des Hemdglonkerns gaben.

In der Nacht sind nicht alle Katzen grau, aber alle Hemdglonker weiß,

Alle sind gleich, niemand ist direkt erkennbar, keine Rang-und Standesunterschiede, weder reich noch arm.

Ein weißes Nachthemd , das alle gleich macht.

Und so gibt es Glonker Discos, Glonker Party, Glonkerhockete und vieles mehr.

In einer Zeit der Hektik, des Stress, der immer kostbarer werden ” Zeit”,

ist das temporäre Praktizieren von “Glonkern”  ein heilsames Ventil des angestauten Ärgers über die Politik und Lehrer.

Manchmal wünscht man sich öfters mal einen Glonkerumzug, auch um den einen oder anderen wach zu rütteln und Dinge, Geschehnisse und Ereignisse auch von einer anderen Seite beleuchtet zu sehen.

Aber auch in einer Zeit schwindender Akzeptanz anderer Meinungen und in der Folge unberechtigter Etikettierungen werden die Glonkersprüche der allgemeinen Stimmungsentwicklung angepasst

und verlieren etwas von der Möglichkeit  unerkannt, in weiß gekleidet, nicht erkennbar, da alle gleich aussehen, Kritik zu äußern,

zu der man sich sonst nicht getrauen würde.

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Gefahr

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In dem Wort steckt ” ge”  also eine Bewegungsaufforderung , auch die Silbe ” fahr” , im Imperativ gemeint, nämlich weg zu fahren.

Wie heißt es: ” Gefahr erkannt, Gefahr gebannt”

Eine Option eines eventuellen Unheils, der Angst, es könne etwas Unangenehmes passieren, einem etwas zustoßen.

Risiken sehend , Unsicherheit, nicht wissen was kommt, erahnend.

Im Mittelhochdeutschen ” gevare”, Hinterhalt, Betrug.

Gefahr hat viele Perspektiven, im Recht, Gefahrengüter, Gefahrenzonen, Gefahrenkennzeichnung, Gefahrensignale.

Gefahr ist wenn ein Risiko grösser ist als das Grenzrisiko.

Eine Unsicherheit im Dasein, Beruf, Arbeitsbedingung, im Leben.

Es schwingt immer ein Dreiklang mit: Schaden-Risiko-Gefährdung.

Konkret, gegenwärtig,  anscheinend, putativ, auf Verdacht, im Verzug, dringend.

Gefahren werden oft nicht erkannt, falsch eingeschätzt oder auch überbewertet.

Gefahren können auch überraschend kommen, wie ein Tsunami.

Man spielt noch, wähnt sich in totaler Sicherheit, plötzlich zieht ein Sturm auf,

und,

es bleibt keine oder wenig Zeit zu reagieren.

Alle Steine aus dem Weg geräumt zu bekommen, hilft nicht die Gefahr des Stolperns zu verhindern, im Gegenteil.

Man lernt nicht Hindernisse und Gefahren einzuschätzen,

und gegebenenfalls aus dem Weg zu gehen oder darüber zu steigen..

Gefahrensignale zu erkennen, zu beachten, kann  helfen, aber jede Gefahr ist eine Chance aus ihr zu lernen.

 

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Fluchtweg

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Kennt nicht jeder die Situation?

Einfach raus aus allem,

sich auf andere Gedanken bringen.

Außer der Natur nichts sehen und hören,

Stille genießen,

erfahren, daß es auch eine andere Welt gibt,

ohne Handy, ohne Strom, einfach, urwüchsig, ohne Menge und Gedränge,

ohne Konsum, Zeitdruck, einfach so.

Eine Welt, wo man , wenn man nicht frieren will, Holz spalten muss, oder gar erst herumliegendes Geäst und Holz sammeln muss. Wo man selbst heizt,

wo die natürlichste Dämmung der Welt ist, einfach nur dicke Holzwände.

Essen hat man nur was man angeschleppt hat, zu trinken frisches Wasser aus dem Bach,  den man unter Umständen nachts fließen hört.

Wasser ohne Plastikteile, unverfälscht, zutatenlos.

Essen, auch aus der Natur, so wie Löwenzahnsalat, Brennesselspinat, Bergkräutertee mit Tannennadeln, frischer Spitzwägerich, einfach das alles, was es gibt, und was man vergessen hatte, dass man es essen kann.

Kaffee aus Eicheln gerieben,

Ohne Brötchen , Fleisch, Wurst und Käse

Sich besinnen, daß man auch anders Leben kann,

Keine Vorschriften über Dämmung, DIN Normen, Kaminfeger der Rußwerte misst.

Eine Hütte, wie es sie seit Jahrhunderten gibt, an der nicht jeder irgendetwas neu erfinden musste, ohne Air Condition und Belüftungsanlage, mit einfachem Comfort, Liege und Decke,

aber wo man wie ein Murmeltier schlafen kann.

Frische Luft, kein Lärm,

lernen, wo unsere Wurzeln herkommen.

Ein paar Tage abtauchen,

seinen Fluchtweg in das eigene Innere finden,

um dann gestärkt wieder alles anpacken zu können

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Fasnachtsnarren

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Der Narren gibt es viele, sie  haben viele Namen.

Die Menschen sind schon am Faschingsdonnerstag aus dem Häuschen,

schon morgends sehr früh, auch die Morgenmuffel.

Das Land zeigt sich auf einmal von einer ganz anderen Seite.

Für Menschen aus anderen Kontinenten und ändern zeigt sich ein anderes Deutschland.

Die sonst humorlosen, bürokratischen, manchmal pedantischen Bewohner  schneiden Grimassen, toben, machen Lärm

Karneval, Fasnacht, Fasching, viele Namen mit vielen närrischen Rufen, wie Helau, Ho Narro, u.v.m

Schon seit dem 13. Jahrhundert gebräuchlich hiess es früher im Süddeutschen ” vaschanz” oder  ” vaschtschang”, das Ausschenken des Fastentrunks.

Karneval gibt es so erst seit dem 17.Jahrhundert, aus dem Italienischen entliehen

“Carnevale”, Fleisch lebe wohl, dies vor der Fastenzeit.

Die Römer hatten bereits  ein ” carrus navalis”, ein Narrenschiff, das vor Umzügen herfuhr.

Das Ganze ist ein Ausnahmezustand, Freude bringend und die Menschen können sich etwas verrücktes einfallen lassen und tun, bevor es dann in die magere Fastenzeit geht.

7 Wochen vor Ostern geht es los. Danach, in der Fastenzeit dürfen die Katholiken kein Fleisch essen und keinen Alkohol trinken, sie sollten sich stärker Gott zuwenden. Vieles erinnert an den islamischen Ramadan.

Nur bei den heutigen Katholiken halten sich die meisten nicht daran, aber feiern das fasten während Fasching um so mehr.

Fasnacht gehört zum immateriellen Kulturerbe der UNESCO.

Die Verkleidung hat ihre Wurzeln in den germanischen, heidnischen  Festen der Wintergeistervertreibung.   Teufel, Hexen und Dämonen, je grusliger um so besser.

Der Frühling vertreibt den Winter.

Heutzutage wird der Hintergrund wenig reflektiert.

Für Kinder eine wichtige Zeit, man darf sich verkleiden, bekommt Bonbons und Süßigkeiten, eine Woche Gaudi, ein paar Tage schulfrei.

Für die Industrie ein zusätzlicher Absatz an Knallern, Kostümen, Konfetti.

Eine Phase , nach der oft für einige ein Erwachen kommt.

Nicht immer bleibt die ausgelassene Zeit der Freude ohne Folgen.

In Russland feiert man Maslenitsa ( Butterwoche mit Pfannkuchen),

Mardi gras in Frankreich und USA

Die Globalisierung macht auch vor Fasching und Karneval nicht halt, und so feiert man dies in den verschiedensten Ländern und Kontinenten, mit individuellen Varianten, wie sich mit Schokolade zu bemalen ( Trinidad und Tobago), Masken in Venedig, Umzüge in Rio, Schlittenspaß in Finnland.

Eines ist allen gemeinsam. Es ist eine Zeitphase wo arm und reich verwischt, es keine sozialen Unterschiede gibt. Unter den Masken sind alle gleich.

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Urbanisierung

hphsblog's avatarHPH s Blog

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Der Mensch nimmt jeden Tag der Natur ein Stück weg.

Entfremdet sich von ihr

Urbs, Lateinisch die Stadt, Urbanisierung die Verstädterung.

Wir denken diesbezüglich zumeist nur im ” Jetzt “.

Die Natur holt sich irgendwann immer alles zurück.

Es wird  einmal , wie im sprichwörtlichen”,  Gras darüber wachsen.

Die Umkehrung, die Entstädterung.

Viele Hochkulturen verschwanden im Dschungel, wurden dann in Teilen durch die Archäologen,  aus der damaligen Sicht  der Zukunft , wieder ausgegraben.

Viele Menschen vergessen, dass wir ein Teil der Natur sind,

und,

unser Handeln im Einklang mit dieser sein sollte.

Wenn wir Tiere und Pflanzen vertreiben, hat dies Folgen, die wir nicht absehen können.

Verantwortung für die Natur heisst zu synchronisieren, nicht zu absorbieren.

Wir töten einen Wolf, weil er in unseren Lebensraum eintritt und aus Hunger ein Schaf reisst, vergessen dabei , daß Schäfer wegen Geld viele Schafe schlachten, klingt eleganter,  wie reissen.

Wenn ein Bär  in…

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