Ohnmacht

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Ohnmacht- ohne Macht

aber auch Kreislaufkollaps, Synkope, Bewusstseinsverlust.

Dies sind nicht steuerbare Ereignisse mit Kontrollverlust, wobei es nicht auf wollen oder können ankommt; man hat keine Chance sich zu wehren, auch wenn man das möchte.

Die andere Bedeutung  ist nicht weniger dramatisch.

Wenn Ereignisse ablaufen, die man selbst nicht steuern kann, aber gerne möchte.

Wenn die Hindernisse und Barrieren zu groß sind,

man eine Arbeit erledigt hat, und diese einfach weggewischt wird, als uninteressant, nichtig erklärt und man  kein Einspruchsrecht hat, zum Beispiel seinen Job verliert.

Ein bekanntes Gefühl, man muss dann  immer wieder von vorn anzufangen,

Nicht von Alpha bis Omega, alles umfassend neu durchdenken,

, nein,

123—-durchzählen um sich zu konzentrieren,

oder das Alphabet A,B,C, …..für Plan A, Plan B, Plan C…..

Eine Hilflosigkeit wegen mangelnden Einflussmöglichkeiten,

eine unüberbrückbare Diskrepanz zwischen den  eigenen Wünschen und den Gegebenheiten,  subjektiv angenommenen und objektiven Notwendigkeiten.

Eine wichtige Frage ist die, wie man sozialpsychologisch gesehen, aus der Misere dieser Diskrepanz heraus kommt. Das kann am Selbstbewusstsein nagen.

Manche versuchen dies durch Macht über andere zu lösen, dadurch ihr eigenes Ego zu stärken, so wie dies Erich Fromm beschrieb, und so kann sich im schlimmsten Fall das Ohnmachtsgefühl in einen Machtrausch umkehren.

Andere lösen dies durch das Anschaffen eines bestimmbaren Haustieres, das dann mit ” Fuss”, “Platz” dirigiert und beherrscht wird. Endlich hat man etwas zu sagen.

Macht gegenüber Abhängigen, Kinder, Ehefrau, Mitarbeiter. In hierarchischen Strukturen ist dies leichter, weil sich zum Beispiel hinter einem Dienstgrad leicht ein schwaches Ego kaschieren lässt, man kann ja befehlen, anordnen.

All dies sind keine zufrieden stellenden Lösungen.

Als Opfer einfach das Problem und die Zusammenhänge versuchen zu erkennen und eigene Lösungen und Konsequenzen ziehen, denn niemand hat das Recht,  seine Ohmachtskompensation auf dem Rücken anderer aus zutragen. Man darf den Anderen deswegen auch nicht zum ” Täter” werden lassen.

Gegen eine Massenarbeitslosigkeit oder Stellenabbau in grösserem Maße kann man sich nur wehren, indem man dies als Chance sieht und kreativ nach Lösungsoptionen sucht.

Zwischenmenschlich ist ein Ohnmachtsgefühl  schwieriger.

Einfach Dinge , die man nicht ändern kann, als gegeben nehmen, Alternativen suchen,  mit denen man gut leben kann. Leichter gesagt als getan.

Ohnmacht-ohne Macht. Einfach vielleicht verinnerlichen , daß man dies neutralisieren kann.

Die Macht Ausübenden als ” Fälle” sehen, und ” Macht, macht nichts” denken.

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