Wenn die Natur Risse bekommt

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Die Natur verändert sich dauernd  und nimmt immer wieder andere Formen an.

Die Natur sind wir, auch wenn wir es manchmal vergessen, aber wir sind ein unwiderruflicher Teil davon.

Es ist wie mit dem  eigenem Körper.

Wir sind uns gar nicht bewusst, was alles zu diesem gehört. Es gibt Teile, die haben wir ein Jahrzehnt nicht angeschaut,

es gab ja auch keinen Grund dazu, sie haben einfach funktioniert.

Erst wenn dieses nicht mehr passiert, ein Schaden auftritt, wird uns dies bewusst.

Eine Selbstentfremdung, Selbsttäuschung kann fatale Folgen haben.

Aber sie bezieht sich nur auf uns, und die Folgen unseres Handelns.

Die Natur benötigt den Menschen nicht, aber umgekehrt.

Es gibt Lebewesen, die sich allen Lebensumständen anpassen.

Was für den einen giftig ist und tödlich wäre, gibt dem anderen Kraft.

Wenn wir unsere Umwelt zu unseren eigenen Ungunsten verändern wollen,

bekommt diese Risse, die schnell wieder heilen und zuwachsen,

nur wir haben dann keinen Platz darin.

Alle Risse heilen, aber es liegt an uns, wer diese füllen wird.

Es könnten auch wir selber sein.

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Hemdglonker

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Hemdglonker

wosch no, wo´d Hemdglonker am schmotzige Dunschtig uff d Marktstätt gwese ,

wo d Lehrer durch d Kakau zogge worde sindd

und d´Schule Transparent bautt hon,

weisse Hemdde un Zipfelmütze, Glocke, Schelle, alte Topfdeckel,

Saublotere sindd d Kennzeiche vum Glonker, und denn no Fackle

seit 1879 ziehet d Schüler durch d`Stroosse und zeiget d Lehrer wie schrullig die sindd

en Glonker isch a Müssiggänger, verlotteret un gammmlig,

also scho was bsonders in d alemannische Fasnacht

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verzwickt

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Manchmal ist es verzwickt.

Schwer durchschaubar, unklar, nicht einsehbar,

haarig, heikel, kitzlig,knifflig, eventuell kritisch.

Verzwickt muss nicht aussichtslos sein, man kann alle Probleme lösen.

Vielleicht muss man das Ganze nur entknoten,

den Weg durch die Hindernisse finden.

Französisch delikat, dabei nicht an Delikatessen denken, denn dann wären die ja auch verzwickte kulinarische Angelegenheiten-

Im Englischen ” fiendish oder tricky”,

bei den Lateinern schon schwieriger: “ancipiti captioni isse”.

Im Althochdeutschen war verzwickt mit Zwecken befestigt.

Es wäre ja nicht schlecht, wenn man seine Probleme auf ein Papier schreiben und

dieses mit  Reiszwecken an einer Tafel befestigen würde, also die schwierigen Probleme verzwicken.

Diese wären da nieder geschrieben, aufgehängt, und, man könnte sie dann später verknüllen und Entsorgen.

Damit wären die verzwickten Angelegenheiten  entzwickt.

Im Wort verzwickt steckt aber auch die Silbe “zwick”, an zwicken angelehnt, und,

zwicken bedeuten pixen, sticheln, ärgern, also etwas Unangenehmes.

Genau dies macht das Verzwickte aus.

Nebulös, verworren, verwebt ist nicht unlösbar, man muss sich  die Mühe des Lösens machen, und dies ist zumeist nervig.

So ist es besser einfach an ein Schweizer Kinderlied zu denken und damit Schwieriges weg zu lachen, Zeit zu  gewinnen,  einen anderen Ansatz zur Problemlösung zu finden.

Döt uf sebem Bergli, bum bum bum,
schaffed siebe Zwergli, bum bum bum.
Döt uf sebem Bergli, zwick zwick zwack,
meihed siebe Zwergli, zwick zwick zwack.
Döt uf sebem Bergli, la la la,
singed siebe Zwergli, la la la.
Döt uf sebem Bergli, psst psst psst,
schlofed siebe Zwergli, psst psst psst.
Kikerikiiiiii!

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mühevoll

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Dornenreich, beschwerlich, mühsam, schwierig,anstrengend und aufreibend.

Das Leben wird nicht leichter und unkomplizierter. Tatsächlich ist es das Gegenteil.

Man redet von Vereinfachung, von alles zu entbürokratisieren, also ” easy” machen,

aber tatsächlich verdichtet sich das Netzwerk der Auflagen bis zur Gefahr erdrückt zu werden.

Man stellt sich die Frage, wer daran schuld ist.  Auf jeden Fall die Politik, da Politiker Gesetze einbringen, besprechen und verabschieden .

Alles was gerichtlich behandelt wird, hat ein Urteil zur Folge, nämlich dass in der Konsequenz durch Urteile immer mehr Einschränkung beschieden werden.

Man darf dies und jenes nicht, muss da ein Abstand halten, die Zahl der Entscheidungen wächst täglich.

Mühsam, mühsamer, am mühsamsten.

Mühe steckt im Wort.. Im Französischen heisst es ” penibel”, englisch “arduous”

Eigentlich müsste in der Schule das wichtigste Fach sein ” Wie gestalte ich mein Leben, was kann auf mich zukommen”, aber statt dessen lernen wir Grammatik, Rechnen, Geschichte, aber nur nicht aus der Geschichte, sondern Daten der Geschichte.

Mühen nimmt man gerne auf sich, wenn es sich lohnt, beziehungsweise das Resultat etwas Begehrliches, Positives ist.

Mühen die vergebens sind, erscheinen unnütz.

Das Gegenteil von mühsam ist leicht, easy, wie ein Kinderspiel, mühelos.

Sich mühen, althochdeutsch “muoen”.

Sich klagen und plagen, quälen, verdrießen und bekümmern sind Auswirkungen des mühsamen, strapaziösen  Weges, den nicht jeder hat.

Mühsam heißt etwas immer wieder zu versuchen.

Es gibt immer wieder zu überwindende Hindernisse,

auch Menschen, die einem die sprichwörtlichen Knüppel zwischen die Füsse werfen oder Steine in den Weg legen.

Alles was sich so im Lauf der Zeit ereignet ist wahrlich nicht zum lachen,

manchmal muss man eingequältes Lächeln zeigen um etwas nicht eskalieren zu lassen.

Weiss man , wo sein Weg hingeht, hat man ein Ziel vor Augen, eines, was als es wert erscheint sich mit Mühen dafür einzusetzen.

Am Ziel angelangt, können alle Mühen schnell vergessen sein, das ” mühsam” hat sich dann gelohnt.

Drum prüfe was es wert ist, sich mühevoll dafür einzusetzen.

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Wetterzonen

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Man spürt es. Das Wetter ändert sich.

Kopfschmerzen, Migräne, einfach sich unwohl fühlen, ahnend, dass irgendeine Veränderung kommt.

Die Luft schwingt anders wie sonst.

Der Versuch  meditativ Energie zu gewinnen will nicht so richtig klappen.

Das Gefühl überkommt einem, dass sich die Großwetterlage als biologische Karte über einem legt.

Im Kopf kann man sich nicht konzentrieren, weil zu viel durch den selben saust,

der Hals kratzt, im Bauch Gewitter, dazwischen Niesen mit Dauerschnupfenregen, dann wieder ein paar Sonnenstrahlen.

Besser kein Teil des Wetters sein, keine von dessen Launen übernehmen,

sondern eine mentale Glaswand dazwischen ziehen.

Im Schutz einer mentalen Fensterscheibe ist man nicht Objekt des Wetters, sondern man betrachtet dieses.

Die Wetterkarte seines Inneren kann man nicht so leicht verändern,

aber seine eigenen Reaktionen.

Wenn das nur so leicht wäre.

Eine Medizin könnte Lächeln sein.

Wenn die Wolken aufziehen, in diesen die auch wunderschönen schwarz-grau-blauen Farbtönen und Formen sehen,

den schnell vorbeiziehenden Wolken und ihren vielfältigen Formen und Farben,  Bewunderung  zollen,

und,

wenn es regnet, an die befreiende säubernde Wirkung eines heftigen Regens denken,

darin eine tropische  Dusche sehen, das “Nass” einfach gut tun lassen,

das Wetter genießen, so wie es ist.

Wetterzonen,  eine mentale Bereicherung.

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Raum

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Irgendwo, heißt irgendwo in einem Raum. Eine Drehung gegen den Raum ruft Zentrifugalkräfte hervor.

Warum wissen wir, dass ein Raum ein Raum ist. Muss er geometrisch sein, oder einfach nur etwas mehrdimensionales, vielleicht nur eine Spalte, eine nicht ausgefüllte Fuge. Raum , eine von verschiedenen Geometrien.

Raum benötigen wir, Raum zum Atmen, zum Leben.

Werden wir eingeengt belastet uns dies in irgendeiner Weise.

Wir beschweren uns, wenn wir keinen Raum haben, Platz, wenn der Nachbar zu dicht an einen herankommt.

Nach Kant ist ein Raum eine subjektive Bedingung aller sinnlichen Erkenntnis, eine Form unserer Anschauung.
Ein Raum ist kein Körper, es sei jemand wäre darin eingeschlosssen und der Raum begrenzt.

Zeit ist das den Raum beeinflussende, nämlich die gemessene  Bewegung eines Gegenstands innerhalb des Raumes .

Ein Raum entsteht vermutlich wenn sich ein Gegenstand ausdehnt.

Jeder Körper hat  hat eine Grösse, Gestalt und Form, eine bestimmte Distanz zu anderen Körpern.

Wir Menschen befinden uns in einem nicht fassbaren Raum,

versuchen die Dimensionen zu verstehen,

tun aber alles , um diesen Raum mit selbstzerstörerischen Methoden, wie Umweltzerstörung, Kriege, Hass zu füllen,

anstatt alles zu tun, um dass dieser Raum auf der Erde so ausgefüllt wird,

daß das Leben dabei für alle so schön wie möglich sein kann. Wir engen diesen Raum immer mehr ein, nicht nur physisch, auch mental.

Alles soll geregelt werden, bis keine Luft zum atmen bleibt,

wir sollen einfach nur funktionieren,

und diejenigen, die alles einengen, Räume verdichten,

schaffen sich ihre Freiräume, Schlupflöcher. Sonderräume.

Dabei vergisst man, dass das Wort Raum von dem althochdeutschen Wort “rümi”, weit, geräumig abgeleitet ist. Weit, wie der Luftraum, der Weltraum, das All darüber.

Geräumig, man kann umräumen, aufräumen,  statt abräumen.

Nicht eingeengt, ohne Raumforderung, wie es in der Diagnose eines Krebsgeschwürs heisst.

Raum ist für alle da. Lebensraum.

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Äpp und Äppes

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Früher war es einfacher , als man im Schwäbischen Eppes oder Äppes sagen konnte.

Je nach der Region spricht man es Ebbes oder Äppes aus.

Äppes ist eine Philosophie.

Unter Äppes wird alles nur erdenkbare subsumiert und gekennzeichnet.

“Er hat eppes gsagt”, oder ” der weiss Eppes”. Äppes/Eppes war halt für alle und alles da. Offen für den Umstand, dass jeder damit etwas beschreiben konnte und alle das genau wussten, was das ist, ohne etwas gesehen zu haben, eben Äppes. Man weiss halt ebbes oder tut Äppes

Dann kam die App/Äpp, auch für fast alles braucht man eine Äpp.

Eine App, aus dem Englischen Application, Anwendung, abgeleitet, ist das Symbol für alle möglichen Anwendungen, ausführbare Programme jedweden Inhaltes.

Für beinahe alles benötigt man halt Äppes um um möglichst schnell und einfach bestimmte Funktionen ausführen zu können, und Äppes zu bewerkstelligen.

So gibt es Äpp Stores, wo man die gewünschten Apps herunterladen kann, bezahlbar oder kostenlos. Erst wenn man die hat kann man dann Ebbes machen.

Ohne Äpps get ebbe nichts

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Träume sind nicht Schäume?

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Manchmal rasen die Träume, wie durch ein Tunnel,

mit Fragmenten des Gesehenen, Erlebten, Abgespeicherten,

Die mental-virtuelle Welt seines Seins.

Träume, Ausflüge in Erinnerungen ohne digitale Playlist.

Lernen, die Träume zu steuern und zu beherrschen,

den Farben und Formen Geruch zuordnen,

mit Leben zu füllen,

sein eigenes mentales Game zu haben,

ohne PC, einfach nur die Augen schließen,

den inneren Start Button drücken und los geht es.

Schwierigkeitsgrad, Themeninhalt, Geschwindigkeit sich vorgeben,

oder einfach nur sich durch die eigenen Algorithmen treiben lassen,

nicht wissen wie die Reise verläuft, wohin, wie und was man erleben wird,

nur dass die Reise mit ihrer Realität  irgendwann wieder endet und die andere wieder beginnt, die fass- und greifbare,

die aber noch weniger steuerbar ist,

in der man sich nicht treiben lassen kann,

sondern kognitiv, reaktiv handeln muss und Fehler umgehend Folgen haben,

die eben nicht nur im Worst Case in einem Albtraum enden, sondern schwerer…

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Traumfenster

hphsblog's avatarHPH s Blog

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Träume neigen dazu sich bemerkbar zu machen ,

wenn man dies gar nicht möchte.

Manchmal wie Juliane Werdings Lied ” Schatten der Nacht”.

“Am Himmel zogen wilde Wolken
Hell war der Mond und die Nacht voll Schatten
Lief dir nach und konnte dir nicht folgen
Hell war der Mond und die Nacht voll Schatten…”

Die sprichwörtlichen Tagträume, die vom schönem Glück, dem Paradies auf Erden, einer friedlichen Welt, einfach das was man unter  Wunschtraum subsumiert,

diese werden unterdrückt,

man lässt Ihnen keine Zeit ausgeträumt zu werden.

Vielleicht gibt es die Chance in einem kleinen Fenster der anderen Träume,

ein Tor zur Flucht aus den Scheinrealitäten zu entdecken.

Wie in Ozzy Osbournes Dreamer:

“I’m just a dreamer, I dream my life away
I’m just a dreamer, who dreams of better days”.

Man wünscht sich den fliegenden Teppich aus 1000 und eine Nacht,

aber auch da war der Hintergrund der Geschichte, daß …

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Beschwören

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Wenn etwas überhaupt nicht funktioniert,

alles versucht wurde um das, was man möchte , umzusetzen.

Gefahr droht, wenn man nicht handelt,

dann kommt man in Versuchung etwas zu beschwören um das Heraufbeschwören zu vermeiden

Beschwören hat hat mehrere Bedeutungen, eine davon etwas mit beeiden, einen Schwur ableisten.

Die andere Bedeutung liegt in der Eindringlichkeit und inständiger Bitte um etwas, ein Handeln, ein Unterlassen, oder auch um Abhilfe bei Krankheiten.

Ein Flehen, wie ” Tu das nicht” oder ” mach dies endlich einmal”

Bedrängen, bestürmen, so wie C.F. von Weizsäcker in ” Wege in der Gefahr” schreibt, dass er manchmal die Menschen anschreien möchte, dass sie zur Vernunft kommen, aber gleichzeitig weiß, dass sie ihn einfach dann nur für verrückt erklären würden”

Manches geht einfach nicht, das bloße zuschauen gleicht einer gewissen Ohnmacht.

In vielen Kulturen kommt Beschwören vor. Im Okkulten das von Fabelwesen, Geistern, übernatürlichen Wesen, nämlich zu helfen.

Der Dschinn im Islam,  in alten Kulturen Götter und Dämonen, der Volksglaube hat viele Varianten, mit Gesten, Tänzen, Gesängen, Kräutern und Essenzen.

Bei allem vergessen wir, dass  es sich bei all dem um Probleme von und um Menschen handelt, die etwas wollen oder auch überhaupt nicht wollen und dazu , weil die eigenen Energie nach deren Meinung nicht ausreicht, fremde Hilfe wollen.

Würde jeder Mensch in seinem Bereich versuchen seinen Einklang von Leben, Natur, Umwelt mit sich selbst zu finden, wären viele Probleme auf einmal aufgelöst.

Aber genau dies funktioniert nicht, weil in allen Gesellschaften Geld, Macht, Neid und Missgunst eine Rolle spielen, nämlich durch die Menschen, die ein natürliches Gleichgewicht zu eigenen Gunsten zu verändern versuchen.

Die Zukunft wird zeigen, ob Menschen noch frei sein können oder die heraufbeschwörte digitale, scheinbar paradiesische Welt aus uns nicht nur moderne Sklaven macht.

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