wie von einer anderen Welt

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Husten, Schnupfen, Heiserkeit, Schluckbeschwerden,

man weiß nicht ob es einem warm oder kalt ist, mal fröstelt es, mal ist es beinahe tropisch warm.

Das Gefühl lässt einem nicht los, dass man nicht sich selbst ist.

Irgendwelche Erreger haben offensichtlich Besitz von einem ergriffen, oder versuchen dies, und,

der eigene Körper  wehrt sich, aber selbst  ist man ahnungslos, wie er dies tut, aber er macht es.

Kurz zuvor wollte man Kraftakte durchführen, fühlte sich total fit, dann irgendwann über Nacht kam die schleichende Eroberung durch  etwas , was man  nur mikroskopisch sieht, aber dafür die Folgen fühlt.

Wir Leben in mehreren Welten, in der direkt Sichtbaren, der des Mikro- und des Makrokosmos. Gut, dass wir nicht alle diese Welten  direkt sehen, die Eindrücke und Impressionen wären zu viele; wir sind ja oft mit dem für uns Fassbaren überfordert.

Mehr als ein Kampf  David gegen Goliath, ein Miniminiwinzling gegen jemand, der Baumstämme zum Fällen bringen kann, die Erde umkrempelt, allerdings auch Spuren der Verwüstung hinterlässt, aber nicht nur.

Momente, die uns Menschen zeigen, dass wir nicht das Nonplusultra der Schöpfung sind, auch keine Einzelwesen, die alleine vor sich hin leben können.

Fast nicht Sichtbares kann uns plötzlich lähmen und alle Kraft  in Minuten schwinden lassen, und unsere nur fühlbare, aber nicht sichtbare innere Immunabwehr muss Kämpfe und Schlachten durchführen, denen wir nur als Zuschauer beiwohnen können.

Nur gemeinsam kann man sich wehren, medizinische Gegenmaßnahmen entwickeln, Tabletten, Säfte, Tees und benötigen Menschen, die für einem da sind, oder für die man da sein kann und darf.

Ob es dann hilft ist eine andere Antwort.

Kaum sind wir wieder gesund,

fallen wir schnell wieder in den alten Trott,

vergessen alles was war, insbesondere die Erfahrung der Hilflosigkeit,

und, machen uns gegenseitig “das Leben ” schwer, das wir gerade zuvor erhalten konnten,

nur dieses Mal selbst, überflüssig, einzeln oder kollektiv als Staat.

Nichts von Frieden, Freude, gegenseitiger Unterstützung, dies alles nur selten.

Das Gewesene ist ja der ” Schnee von Gestern”.

Erst, wenn uns die nur mikrospopisch zu sehende,

aus dem Mikrokosmos kommende Welt wieder angreift,  fühlen wir uns wieder schwach, und das Gewesene ist auch wieder vergessen.

Bösartig könnte man meinen, daß wir uns von Vergessen zu Vergessen bewegen,

aber zum Glück dürfte dies nicht der Normalzustand sein,

es gibt ja noch anderes, dass uns Menschen ausmacht und nicht wie von einer anderen Welt kommt, wir haben einen Willen, Glauben, Liebe  und können Zuversicht entwickeln.

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