bestürzt

Jeder verarbeitet Unangenehmes unterschiedlich.

Man kann ruhig bleiben und sinniert introvertiert, oder platzt einfach, verleiht seinen Gefühlen Ausdruck.

Die Folgen sind unterschiedlicher, wie sie gar nicht sein können.

Betroffen, entgeistert, entsetzt, verdattert, konsterniert, perplex, wie vom Blitz getroffen, einfach überrascht sein.

Bestürzt sein heißt etwas Außergewöhnliches erleben, außerhalb aller Erwartungen und Gewohnheiten.

Man erschrickt.

Mittlerweile erlebt man so viele ” bad news”, dass der Maßstab verwässert wird.

Eigentlich kann man es nicht steigern. Bestürzt, bestürzter, am bestürzesten. Eines ist doch schon ausreichend.

Steigern können sich höchstens die individuellen Auswirkungen.

Aber viele Menschen stumpfen ab, gewöhnen sich an zu vieles, nichts kann einem wirklich überraschen.

Der Mensch des 21.Jahrhunderts erlebt in kürzester Zeit so viel, wie ein Mensch vor ein paar Jahrhunderten nicht erlebte.

Die Entscheidungssituationen eines ja/nein sind so zahlreich, das es uns gar nicht mehr auffällt, pro Tag, so die Wissenschaft mehr als 20 000.

Neues zu erleben ist das Normale.

Wir lernen, das nichts für die Ewigkeit gemacht ist, aber das wissen wir seit Heraklit.

Bestürzt und wie gelähmt sind wir dann, wenn eine Ausnahmesituation entsteht.

Wir sind gute Verdränger; der Selbstschutzmechanismus zur Schonung unseres Gemütszustandes funktioniert- Aber der Preis ist der Verlust an Gefühlen, auch dem einmal verbal Platzen zu dürfen.

Und so halten es die meisten maskenhaft, regungslos, wie ” the beat goes on”, im Song von Sonny and Cher.

bestürzt

Acryl, Filzstift. Original signiert. Erlös zu Gunsten sozialer Projekte

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universal

Allumfassend.

Global, erdumfassend, weltweit, allgegenwärtig.

Verstehen, dass die ganze Erde, mit allem darauf, darunter und darüber in gegenseitigem kybernetischem Zusammenhang steht.

Dreht man an der einen Seite, hat es Folgen auf die andere Seite.

Gibt es einen universalen Anspruch, die Wahrheit zu wissen, all das , was alles zusammen hält?

Leider haben wir immer nur den Fokus unseres Denkens auf das Oberflächliche gerichtet, nicht in die Tiefe des Wissens.

Forschen, erforschen dessen was hinter allem steht ist nicht nur das Aufzählen von Texten und Artefakten, von Gesammelten, Ausgegrabenem und mikroskopisch Untersuchtem.

Eintauchen in die Tiefe des Wissens, dahin, wo Energie herkommt, Gemeinsames herausfinden, statt Trennendes zu betonen, um eigene Macht und Gier zu befriedigen.

Universal ist ganzheitlich, Menschen, Tiere, Pflanzen. Die ganze Wunderwelt, was es in dieser Welt alles gibt.

Statt dessen interpretieren wir alles, wie in Donovans Song ” universal soldier”.

“He’s a Catholic, a Hindu, an atheist, a Jain
A Buddhist and a Babtist and a Jew
And he knows, he shouldn’t kill
And he knows he always will
Killing you for me my friend, and me for you”

Es ist doch egal wie die Religion heißt, welchen Namen sie trägt. Der Glaube an das Gute ist wichtig, Gott ist immer gleich.

Statt zu interpretieren dass es “nicht dürfen” heißt, wenn wir meinen etwas vernichten zu müssen, setzen wir einfach sollen, dann kann man es trotzdem und schafft sich ein Alibi.

Das Paradies, der Garten Eden, ist immer der Gleiche, für alle Menschen, universal, auch das zu dem was man strebt um glücklich zu sein. Es ist nicht das Geld, die Macht, es ist manchmal das ganz kleine, scheinbar Unwichtige, was aber so groß sein kann.

Die Liebe, die Freude, aber der Weg ins Nirwana ist mit Steinen gepflastert, der Baum der Erkenntnis muss erst gefunden werden, die ewige Jugend ist nur dem Geist vorbehalten.

Man kann, egal wo man ist, wie alt man biologisch oder numerisch sein mag, jung sein, und dies bedeutet offen für Neues, für Respekt und Achtung und muss sich nicht in den Streit der Genderterminologien und unseliger Rassendefinitionen verlieren. Mensch ist Mensch, aber Tiere sind oft menschlicher als Menschen und Menschen animalischer als Tiere.

In dem Wort animalisch steckt zumindest die lateinische Bedeutung ” Seele”, im ” Mensch” assoziiert sich das “Du Mensch”.

Und, eine weltumfassende, universale Pandemie zeigt uns wieder einmal wie schwach , unvollkommen und anfällig wir sind.

Perfekt sind wir im verdrängen und Vergessen, zumindest dessen was uns unangenehm ist.

Menschen sind alle bei ihrer Geburt und spätestens beim Tod gleich, egal wo sie leben mögen. Man kann nichts mit nehmen , außer seinem Karma, und den Spuren, die man hinterlassen hat, und dieses ist “universal”

universal

Acryl, Filzstift. Original, handsigniert. Erlös für Hilfsprojekte

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flugs

Schnell, sofort, gleich. Wie im Flug.

Nicht die Abkürzung für Flugsaurier.

Von Fliegen, Flug abgeleitet. Postwendend.

Mit Schmackes, rasant, flott, Schnur stracks, mit Karacho, hopphopp.

Stakkatohaft kommen manchmal die Eindrücke, wie in einer mentalen Flashlight Show, da, weg, da, weg.

Man sieht nicht das Gesamte, nur Mosaikfetzen, wie ein Fleckenteppich der Sinne.

Bildfetzen erzählen aber Geschichten, solche die das Leben schrieb und die in den Träumen weitergelebt werden.

Eindrücke von irgendetwas Aufgefangenem, Angedachten, Gesehenem, Erlebten.

Flugs ist oberflächlich, aber nur scheinbar.

Die Bedeutung des Schnellen bei ” flugs” kann die Zeit nicht einholen, überholen,

auch keine Zeitsprünge machen.

Wenn etwas schneller geht, bedeutet dies nur ein numerisch produktives Steigern von etwas, was man vielleicht gar nicht benötigt und braucht.

Qualitativ mag dies ganz anders aussehen.

Lieber assoziieren und das ” f ” als “für” nehmen und an die Ugs, die australische Schuhmarke denken, vielleicht auch an einen Flugsimulator. Flugs steht für viele Assoziationen. Man muss sich nur die für einem schönste heraussuchen.

Flugs

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auf einmal

Auf einmal ist etwas da,

man kann sich nicht erwehren, zumindest nicht so richtig.

Es schlägt ein, wie ein Blitz. Keine Wiederholung, gerade einmal , jetzt.

Gute Nachricht, schlechte Nachricht. jedenfalls keine durchschnittliche, so ganz normale, denn die würde einem ja nicht berühren.

Figurativ, wie aus dem Boden kommend,

Ohne wenn und aber, keine Überleitung, weder Vorbereitung, noch Zeit zum Nachdenken.

Man kann nur reagieren.

Aber ist das eigentlich nicht der Normalzustand.

Man kann sich eigentlich nicht konkret auf etwas, was kommen könnte, vorbereiten, denn das könnte ja so viel sein, dass man es als normaler Mensch gar nicht erfassen, geschweige präventiv etwas ableiten könnte.

Auf einmal ist nicht alles oder alle auf einmal. Es drückt nur das Plötzliche aus.

Das Unvermittelte, Eruptive.

Mehr als das alles auf den sprichwörtlichen Kopf gestellt wird, kann nicht passen. Die Erde wird sich weiter drehen, und man muss mit sich mit Geschehenem abfinden.

Niemand hatte mit einer Pandemie in den 20.er Jahren dieses Jahrhunderts gerechnet, eine,

wo das informative Fernsehen zum Staatsfernsehen mutiert und Politiker auf einmal täglich in aller Munde sind. Man hört als Nachrichten fast nichts mehr anderes.

Auf einmal lässt sich für manche damit schnelles Geld verdienen, die Gunst der Stunde. Nur wird vergessen, daß nach den Krisen des ” auf einmal” alles schonungslos offen gelegt wird.

Die Geschichte vergisst nichts, das auf einmal ist dann ein ” es war einmal” , oder auch mehrmals.

Gut ist, wenn man seine innere Balance hat, nicht neue Worte schaffen muss um etwas umzudeuten, zu modifizieren, und dies bis zur Unkenntlichkeit.

Immaterielle Werte kommen und gehen nicht. Sie sind da und die Richtschnur , flankiert von Glauben und Hoffen.

Man kann nicht alles wie Gummi dehnen und biegen.

Wahrheit ist eben diese und da gibt es nur eine objektive, die anderen sind mutierte, selbst gezimmerte Scheinwahrheiten.

Was geschehen ist steht im Buch der Bücher, in der Biografie der Erde.

Trotzdem kann auf einmal alles anders sein, aber das sind nur Situationen, nicht das, was immer konstant bleibt, ethische Werte.

Auf einmal ist die Chance flexibel reagieren zu lernen.

Wenn man weiß, woher man kommt, findet man auch den Weg durch das Jetzt zu dem Wohin.

auf einmal

Acryl, Filzstift. Original. Handsigniert. Erlös für soziale Projekte

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Zerrissen

Hin und her gerissen. Zerrissen in den eigenen Gedanken.

Nicht träumend, sondern einfach alles wie in einem Film ablaufen lassen.

Erinnerungen an das, was war, was hätte vielleicht sein sollen und was dann alles ganz anders kam.

Bei allem was geschah gab es immer Wegegabelungen, Sekunden der Entscheidung des so oder soo.

Nicht geradlinig, eher wie das Wurzelwerk eines Baumes, an dem man nicht erkennen kann, welche Früchte dieser einmal tragen würde, geschweige was für Äste, Zweige und Blätter er haben könnte, wie groß er überhaupt werden würde.

Oft übersehen wir die Schätze die das Schicksal bietet, weil wir sie entweder nicht sehen oder einfach nur darüber sehen oder hinter irgendetwas her schauen, was blinkt, aber dabei sehen wir es nicht im Detail.

Vieles versandet im Hinterhof des Lebens, nicht beim Haupteingang.

Das Leben bietet schöne Überraschungen, man muss sie nur zulassen.

Nicht jeder Juwel und Edelstein ist gleich erkennbar und blinkt für alle sichtbar.

Vieles ist versteckt, wartet darauf entdeckt zu werden.

Sie sollen einem nicht zerreißen, hinabziehen, sondern bereichern.

Neue Mosaiksteine des Lebenspuzzles.

Nicht wie ein Puzzle, bei dem man erkennt, das das Zusammengesetzte gar nicht stimmt und man muss von vorne beginnen, das alte verreißen.

Ein Zerreißen kann den Neuanfang, das Umdenken einleiten.

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Zerrissen

Original. Filzstift. Acryl. Handsigniert. Original. Erlös für Zukunftsprojekte

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Unerwünschte Geister

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Spiel das Spiel des Lebens.

Man sollte überlegen, wen man um Hilfe bittet oder ruft.

Vieles kann man selbst machen und überlegen, wie man etwas gestaltet und lösen kann.

Geben und nehmen, sagt man. Manche nehmen nur und andere geben nur, andere geben um einen Anspruch auf Nehmen zu haben und Nehmende entwickeln ein Pflichtgefühl zurückgeben zu müssen.

Man muss sich immer auf etwas einlassen, nur sollte man versuchen die “Unbekannten” im Spiel des Ernstes zu kalkulieren.

Nicht, wie wenn man unbedarft eine Einladung an Freunde öffentlich posted, und dann kommen hunderte Menschen und noch mehr, und die meisten kennt man nicht, und, dann hat man die Bescherung.

Eine Demo, die man organisiert, und dann kommen Trittbrettfahrer, die man gar nicht wollte, und gestalten die Demo zu einer Verbalschlacht oder zu einem Chaos um.

Viele Möglichkeiten, dass einem etwas entgleitet und seinen eigenen Weg gehen möchte, nur nicht den von…

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Geister, und plötzlich sind sie da

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Manchmal werden Dinge in Bewegung gesetzt, deren Folgen man überhaupt nicht bedacht hatte.

“Die Geister die ich rief, werd ich nun nicht los” so J.W.Goethe im Zauberlehrling.

Manche politische Maßnahme bleibt nicht ohne Folge, eine davon kann der Verlust an Vertrauen sein.

Man meint etwas richtig in die Wege zu leiten, schätzt aber die Folgen nicht richtig oder falsch ein. Die Menschen reagieren anders als man gedacht hatte, oder alles ergibt sich einfach anders, die Situation ändert sich.

Zwar werden oft Meinungstestläufe gemacht, nach dem Motto ” Wie reagieren die Menschen. Kommt es an, dann kann man das vertiefen und umsetzen, wird es abgelehnt, dann heißt es entweder aufschieben oder einstellen, das Ganze war halt ein Versuch wert”

Wenn aber Maßnahmen nicht verständlich gemacht werden können, weil sie unlogisch, nicht konsequent, oder opportunistisch, lobbybezogen sind, dann können nicht kalkulierte Folgen auftreten. Politische Erdrutsche.

Wenn Steuern immer höher werden, gleichzeitig Politiker…

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Wege in der Gefahr

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C.F.von Weizsäcker beschreibt im 3.Kapitel seines gleichnamigen Buches die Situation, dass man die Menschen anschreien möchte, dass sie die Probleme erkennen, aber sie würden einem nur für verrückt erklären.

Jetzt haben die Menschen eine Katastrophe, wie ein Feind namens Corona aus dem Mikrokosmos.

Zu lange hat man sich nicht intensiv um diese Welt des nicht direkt Sichtbaren gekümmert. Es war zu erwarten, dass die jetzige Situation einmal kommen wird. Aber Menschen sind die Meister des Verdrängens.

Die Systeme sind nicht vorbereitet. Gewinnmaximierung in den Krankenhäusern statt Gesundheitsoptimierung, jetzt büßt man dies.

Auf einmal ist Geldüberschuss da. man verspricht, und rudert ein paar Stunden später wieder zurück, weil zig Berater Einwände haben, wie: Das geht nicht, das wird zu teuer, dann haben wir kein Geld für dieses oder jenes Projekt.

Was wäre, wenn man blitzschnell mobile Krankenhäuser hingestellt hätte, wie das China tat, Streitkräfte, die aus  humanitären Auslandseinsätzen heraus Erfahrungen haben…

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Fit Fitter Fittest

Bestform, Testform.

Was man nicht alles macht.

Deklination zum Superlativ.

Die Werbungsideale sehen anders als die Realität aus. Makellos, alles gut proportioniert, immer lächelnd, als Strahlefrau oder Strahlemann.

Mach Dich mal locker und Fit. So heißt das, so wird das auch versprochen, und, die Mediziner reden einem das auch ein.

Sportlich durchtrainiert, einfach körperlich belastungsfähig, durchtrainiert, Energie geladen, frisch.

Umgangssprachlich sagt man ” fit wie ein Turnschuh”

Das Englische ” to fit” ist das passen, zum Beispiel von Kleidern.

Das ins Deutsche übernommene fit ist das Wort für “Leistungsfähigkeit”, für den körperlichen Zustand. Fitness ist unabhängig

Fit bedeutet auch geübt sein , im Lernen, im Wissen sammeln und reproduzieren.

Viele assoziierte Wörter, wie:

Fitnessstudio, Fitness Essen,

Fitness ist unabhängig von der Kleidergrösse.

Man möchte, dass man in allen Bereichen des Lebens fit sein sollte.

Im Beruf, in der Schule, im Leben überhaupt.

Ehrgeiz ist das eine, Umsicht das andere, das wesentlich davon Abweichende.

Aber muss man das?

Es gibt Dinge, die man wissen sollte, aber das müssten lebensnotwendige sein.

Eine Lampe gegen die Dunkelheit, eine bestimmte Menge an Essen und Trinken. Die Liste ist groß.

Die Frage, was man nicht tun sollte , ist leichter.

Superlative sind im Leben die Ausnahme, eher das ganz normale zählt, und dies bedeutet, dass man sich nicht für Fitness kaputt arbeitet, sondern versucht stressfrei zu leben, gesund und so, dass man für die Lösung der Alltagsfragen fit genug ist.

fit, fitter, fittest

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Schlangenlinien

Wenn jemand betrunken, alkoholisiert Auto fährt, können schon Schlangenlinien entstehen, aber auch wenn sich eine echte Schlange fortbewegt.

Wir denken oft nicht daran, wie es ist sich fort zu bewegen, wenn man keine Beine und Füße hat.

Ein Autofahrer fuhr auf dem Highway von Okdenburg nach Alexandria, als er in der Ferne auf der Straße etwas liegen sah, nämlich eine überfahrene Schlange.

Er hielt an, und hatte auf einmal Mitleid mit dem noch zuckenden Tier, das ihn anschaute, aber wehr-und hilflos war. Der Gedanke war einfach Mitleid und die Vorstellung, was wäre, wenn man selbst eine Schlange wäre und da kämen Autos angerast, man wollte die Straße überqueren, aber so schnell wäre das nicht ab zu schätzen, man könnte schlecht ausweichen, und dann würde man überfahren werden.

Die Schlange war tot.

In der Nacht träumte der Mann von der Schlange. Sie erschien in seinem Traum und bedankte sich, dass er Mitleid hatte. ” Die Menschen mögen mich nicht, aber Du hast angehalten. Ich möchte mich dafür revanchieren. Ich weiß Du hast Rückenschmerzen. Ich habe nur mein Rückgrat und muss mich so fortbewegen. Mache es wie ich. Strecke den linken Arm nach vorne und den rechten Fuß nach hinten, dann mach das mit der anderen Seite. Rechter Arm nach vorne, linker Fuß nach hinten und wechsele das ein paar Mal. Du wirst sehen, Deine Schmerzen gehen weg, weil sich alles entkrampft.”

Sagte das, und verschwand aus seinem Traum.

Wir haben oft Vorurteile und fällen mit diesen Urteile über einen Menschen oder ein Tier, und haben keine Ahnung, was in diesen vor sich geht, was gefühlt, gedacht wird.

Wir bewegen uns in mentalen Schlangenlinien, aber nur weil uns manchmal die psychologischen Arme und Beine fehlen, wir eher schlingern als gerade gehen.

ES gibt viele Synonyme, die verschiedene Nuancen aufzeigen.

Serpentinen, um auf einen Berg zu kommen. Kehrschleife, Straßenwindung.

Der Zickzack-Weg, einen, den Politiker manchmal gehen, nach dem Motto ” einmal so , und einmal soooooo”.

Wir stehen manchmal in einer Warteschlange, gerade bei Corona vor Geschäften, auf dem Flugplatz, bei Kontrollen.

Manchmal , wenn es schwierig ist durch eine Menschenmenge durch zu kommen, schlängelt man sich durch.

Die mehrfach gebogene Linie ist uns nur zu bekannt.

Nicht argumentieren wollen, keine klaren Aussagen machen, herum lavieren, sich unklar ausdrücken, nicht entscheiden wollen.

Man muss nicht immer gerade von A nach B gehen, es kann Umwege über C und D geben,

Schlangenlinien

Acryl, Filzstift. Original,handsigniert. Erlös für Kinder in Not

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