Wege in der Gefahr

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C.F.von Weizsäcker beschreibt im 3.Kapitel seines gleichnamigen Buches die Situation, dass man die Menschen anschreien möchte, dass sie die Probleme erkennen, aber sie würden einem nur für verrückt erklären.

Jetzt haben die Menschen eine Katastrophe, wie ein Feind namens Corona aus dem Mikrokosmos.

Zu lange hat man sich nicht intensiv um diese Welt des nicht direkt Sichtbaren gekümmert. Es war zu erwarten, dass die jetzige Situation einmal kommen wird. Aber Menschen sind die Meister des Verdrängens.

Die Systeme sind nicht vorbereitet. Gewinnmaximierung in den Krankenhäusern statt Gesundheitsoptimierung, jetzt büßt man dies.

Auf einmal ist Geldüberschuss da. man verspricht, und rudert ein paar Stunden später wieder zurück, weil zig Berater Einwände haben, wie: Das geht nicht, das wird zu teuer, dann haben wir kein Geld für dieses oder jenes Projekt.

Was wäre, wenn man blitzschnell mobile Krankenhäuser hingestellt hätte, wie das China tat, Streitkräfte, die aus  humanitären Auslandseinsätzen heraus Erfahrungen haben, eingesetzt hätte. Turnhallen umfunktioniert zum Testen und als Intensivbettenplätze. Aber nichts desgleichen.

Jetzt schreien einem die Bilder der Toten entgegen, der vielen erschütternden Situationen, aber diese sind real, betreffen alle , und man kann niemand für verrückt erklären.

Politiker reagieren, wie viele Menschen auf Ankündigungen gar nicht, dann verspätet, verneinen das, und wenn sie merken, dass dies an ihre Macht gehen wieder, rudert man nach.

Viele geben Statements ab, und wie bei einem bekannten Politiker, der eines abgibt, voll Bedauerns über Trauer eines Attentates, die TV Kamera wegschaut, kommt das wahre Gesicht heraus, in dem er sagt: “Na, habt Ihr was Ihr wollt”

Andere haben die Situation erkannt und handeln, schnell, entschlossen.

Aktionismus und Entschlossenheit, Ernsthaftigkeit wechseln sich ab.

Das Zögern der einen verhindert die Realisierung gemeinsamer immer hochgelobter Ziele, wie Europa, nämlich gemeinsam gegen Feinde aus dem Mikrokosmos vorzugehen. So wird von Absprachen geredet, von Erfahrungsaustausch der Verantwortlichen, aber  jeder kümmert sich erst einmal um sein Nationales.

Europa fällt wieder in die Vor-EU Zeit zurück, und kehrt hoffentlich wieder bald zu den den Idealen wieder zurück, aber vielleicht mit einem Lerneffekt aus der Krise.

Eine alte Weisheit sagt: Wenn die Medien dauernd bestimmte Gefahren und Szenarien bringen, hinterfrage welche Szenarien man damit vertuschen möchte.

Corona verdrängt eine ernsthafte Krisenproblematik der Migration , als auch die Anschuldigungen an die jetzige Generation eines junges Mädchen aus Skandinavien.

Alle anderen Probleme sind wegen des unmittelbar Bedrohenden in den Hintergrund getreten.

Dann wird ein Medikament gegen den Virus entwickelt, und ein Staatsmann meint dieses mit Geld für sein Land alleine kaufen zu können.

Geld alleine regiert nicht die Welt.

Die Krise zeigt die wahren Gesichter. Die Raffgierigen, die Egomanen, die Verdränger, die nicht-Wahrhaber, die Aggressiven, aber auch

Menschen, die auf einmal anderen helfen; eine Solidarität, die es schon lange nicht mehr gibt. Man entdeckt, daß ältere und kranke Menschen vielleicht besonders hilfsbedürftig und anfällig sind.

Zuvor hatte man noch von der Alterspyramide und der Last der Alten, die ja alles Schlechte verursachten gesprochen. Jeder wird einmal alt, das hatte man auch vergessen.

Vielleicht rüttelt ein ” Virus” , die Menschen wach, so wie C.F.von Weizsäcker sich dies wünschte.

Im Altrömischen bedeutete Virus : Schleim, Saft, Gift. Virus, geschlechtsneutral , der Virus, das Virus, alle betreffend.

Dies wäre ein Weg aus der Gefahr, aber leider sind die Wege der Zeit oft verschlungen, manchmal Sackgassen, Einbahnstrassen oder im Sand verlaufende Wege.

Dabei könnte man im Digitalen Zeitalter, dem der Globalisierung, der Chance unermessliches Wissen zu bündeln und zu nutzen ,

und der vielen Möglichkeiten durch Wissenschaft, Technik,

wenn man dies nur wollte, einen Highway zu einer Welt der Freude und des Glücks haben.

Wir haben nur eine Erde, vielleicht entdecken wir endlich einmal , dass wir alle von dieser stammen.

Egal, wo wir sind, befinden wir uns auf dieser, und könnten den  Teil zu einem Paradies umgestalten, und wenn es mit der eigenen Wohnung, dem Begrünen des Balkons beginnt,

und dem täglichen Beginn des Tages mit einem einfachen Lächeln,

das nichts kostet, aber viel Positives nach sich ziehen kann.

 

 

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