Sich einfach freuen

Leider gibt es in dieser Welt zig Sachen, die einem herunter ziehen, anstatt zu ermuntern.

Man hat das Gefühl, dass sich die Menschen sich immer lieber negativ motivieren lassen.

Es gibt an allem etwas auszusetzen, zu meckern, kritisieren, mit den Fingern auf andere zeigen, anstatt sich selbst zu betrachten.

Wie hießst es im Volksmund: Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah”

Das mag richtig klingen, aber nur in der Ferne kann man Erfahrungen schöpfen, Vergleiche anstellen und überhaupt erkennen, was das um einen herum wert ist.

Es kann nur dann ein Lächeln aus dem Spiegel herausschauen, wenn ein Lächelnder hinein schaut.

Es liegt an uns, was der Spiegel erzählt, wie wir nach außen wirken, auch,

wie unsere Laune und Stimmung, unser Erscheinen all das beeinflusst.

Jedes Lachen ist unterschiedlich.

Ein altes Sprichwort aus China besagt, dass man den Narren am Lächeln erkennen kann. Wer viel lacht und viel weint, so erzählen die Geschichten, wird sehr alt. Er hat Gefühle, und zeigt sie.

Wie wäre es, wenn jede Stunde lachen das Leben um eine Stunde verlängern würde?

Sich freuen hat viele Varianten. vom einfachen Lächeln bis zum frohlocken, jubeln.

Dazwischen erbaut sein, guter Dinge, sich ergötzen und weiden.

Öffnet man die Augen, und registriert bewusst sein Umfeld , kann man die Schönheiten entdecken.

Kleine Pflanzen, Insekten, Vögel , all das Leben in der Natur undviele Überraschungen, an denen man normalerweise vorbei geht.

Sich freuen muss man einfach zulassen. Was ist wirklich wichtig. Nicht das hinter dem man her läuft, sondern das, was da ist.

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sich freuen

Acryl Handsigniert. Erlös für Umweltprojekte

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verlassen

Ein Wort mit sehr unterschiedlichen Bedeutungen.

Sich auf etwas und jemanden verlassen, glauben dass dies oder der/die zuverlässig ist.

Das ist eine Variante.

Oft ein Trugbild, manchmal tatsächlich, eigentlich etwas was immer sein sollte.

Sich gegenseitig auf sich verlassen zu können ist fundamental wichtig.

Es ist eine Frage des Vertrauens.

Verlassen heißt aber auch weggehen, sich von etwas, einem Ort, einer Veranstaltung oder einer Person zu entfernen.

Manchmal entfernt sich die Politik vom Bürger.

Weil sich die Situationen schnell ändern, verändert sich offensichtlich auch die Grundlage des sich gegenseitig auf sich Verlassens, aber nur bei den Bürgern, nicht bei dem, der Politik betreiben.

Interpretationen verändern vieles, zementieren nur einen Blickwinkel von vielen möglichen.

Die breite Masse der Menschen läuft immer mit, dahin, wo jemand die Richtung vorgibt, und dies gut artikulieren kann.

Was im Leben ist letztlich verlässlich?

Es ist wie ein blind sich vor tasten. Man wählt jemand und weiß gar nicht was heraus kommt, denn die letztlich entscheidenden Determinanten kann man selbst nicht bestimmen.

Die Wissenschaft? Sie ändert sich mit neuen Erkenntnissen.

Die Anzhal der Elemente? Immer wieder werden neue entdeckt.

Besitzverhältnisse? Die können sich schnell auf den Kopf stellen.

Was oben ist kann unten sein und umgekehrt, oder überhaupt verschwinden.

Trotzdem gibt es Werte, die, wenn sich alle daran halten verlässlich sind.

Verlassen drückt auch eine unangenehme Leere aus, die Abwesenheit von Leben und Lebendigkeit. Eine verlassene Stadt, ein verlassenes Dorf, und verstärkt, wenn man nicht weiss warum.

Öde, Tristesse pur, Einsamkeit, ausgestorben.

Manchmal, so der Volksmund ist das Verlassen eine letzte Option, wie bei: ” Die Ratten verlassen das sinkende Schiff”

Verlässlich ist das, was wir direkt sehen und fühlen können , alles andere ist eine Frage des Glaubens.

Sich verlassen fühlen, seelenlos leer.

Im digitalen Zeitalter ist das verlassen eines Programms das ausloggen.

Verlassen ist immer im Zusammenhang mit einer Veränderung zu sehen.

Ein Trost ist es, daß alles immer weiter geht und immer wieder irgend etwas anderes folgt.

Man könnte sagen: Solange die Sterne m Himmel stehen ist die Welt in Ordnung.

Aber oft können wir Sterne nicht von künstlichen Himmelsobjekte unterscheiden.

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verlassen

Original Acryl auf Leinwand

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Spuren im Kopf

Gedanken,

aufsteigend, nicht nur wie Wolken vorbei ziehend,

sondern brennend, bohrend,

Fragen, die nach Beantwortung rufen.

Warum? Weshalb? Wer?

Programmierte Albträume oder unterbewusste Wege nach Lösungen?

Mentaler Training, wie es Maharishi Mahesh Yogi lehrte.

2 mal täglich 20 Minuten lang bei geschlossenen Augen ein Wort wiederholen.

Aber das ist nur ein Weg. Jeder muss den eigenen finden.

Die Welt im digitalen Zeitalter, wo Zeit mental schnell vergeht, wo das Neueste schon am Abend des Tages alt ist, wo Wissen beim Entstehen schon überholt ist,

bedeutet die Rückbesinnung auf das Bleibende eine wichtige Rolle.

Die langsamsten Tiere der Welt, wie die große Wegschnecke mit 9 m/h oder das Dreifingerfaultier mit 100 m/h erleben eine andere Welt wie kleine Meisen, die im Schwarm mit einer unheimlichen Geschwindigkeit ihren Flugverkehr ohne Karambolage durchführen. Aber die Welt ist eine andere und doch die gleiche, nur anders wahr genommen.

Was erleben wir. Wo haben wir Mitgefühl, auf was konzentrieren wir uns, wie können wir uns von unseren Gedanken lösen?

Wie viele Entscheidungen müssen wir tag-täglich treffen, die Anzahl der gemachten Gedanken ist nicht zählbar.,

Jeder Gedanke hinterlässt seine Spuren, Fragmente oder Teile unterschiedlicher Intensität, die irgendwann wieder auftauchen, wenn es ihnen nicht gelungen ist, nachhaltig zu werden.

Um alles aufnehmen und verarbeiten zu können bedarf es der Momente des Besinnens, auf das, was nicht nur subjektiv, sondern objektiv wichtig ist.

Wichtig , nicht nur individuell, gesellschaftlich.

Menschen konstruieren sich Programme, die nachher sowieso nicht eingehalten werden, wie in der Politik, man geht für etwas und gegen etwas auf die Straße, sieht aber nur seinen Teilaspekt, nicht das Ganze und handelt nur für Bruchstücke.

Statt selbst Bäume zu pflanzen, leben in Steinwüsten zu bringen, werden die angeklagt, die einem ermöglichen seine Gedanken so zu äußern.

Würde man seine Gedanken sich setzen lassen, würde man mit der Ruhe des Wissens handeln und eine kreative Lösung finden.

Wenn im Kopf immer alles schnell, schneller am schnellsten gehen muss, bleibt keine Zeit der Reflektion, der Output ist Aktionismus, die Lösungen sind wie die Pflaster auf einer Wunde, die ohne Tiefenwirkung nur das Oberflächliche abdecken.

Spuren können Gräben schaffen, auch nur Kratzer sein, sie können aber auch zu Verbindungslinien von Gemeinsamkeiten werden,

nämlich unseren blauen Planeten für alle Bewohner zum Paradies werden zu lassen.

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Spuren im Kopf

Acryl. Original, signiert. Erlös für Menschen in Not

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Verkrümmung

Verkrümmen, darin steckt das Wort “krumm”..

Distortion, Curvature, Warp.

Verkrümmung, eine Abweichung vom geraden Weg. Nicht die Normalität.

Krankheitsbilder, wie der Netzhaut, des Rückgrates.

Gekrümmt, verdreht, schief und buckelig, gewunden.

Nicht die Verkrümmung der Banane. Die alte Frage der Kinder:

“Warum ist die Banane krumm?”

Nur eine bogenförmige Abweichung, eine Laune der Natur?

Es gibt viele Amwendungen.

Man kann sich krumm und buckelig lachen, behindert sein, vom einfachen Weg abkommen.

Keinen Finger krumm machen bedeutet abwarten, nichts tun.

Krumme Geschäfte sind illegale Aktionen, unlauter, betrügerisch.

Die schlimmste Verkrümmung ist wohl die des Charakters.

Etwas tun, was man nicht möchte, sogar verurteilen möchte, aber die Umstände zwingen einem dazu, in der Konsequenz bedeutet dies sein Gesicht, seine Würde zu verlieren.

Sich verkrümmen bedeutet auch seine Grenzen überschreiten, alles zu tun, um etwas zu erreichen, notfalls auch zu verbiegen. Keine Mühen scheuen, alle Kraftanstrengungen machen.

Hauptsache das Ziel wird erreicht.

Aber welches Ziel ist es wert all dies zu tun.

Vielleicht seine Ideale, so man in diesen Zeiten noch welche hat, Werte, der Wunsch jemanden zu retten, und dafür seinen Kopf zu riskieren.

Gegen Gewalt?

Aber nicht alle Mittel rechtfertigen eine Handlung.

Wie sagt man: ” Nicht den Teufel mit Beelzebub austreiben”

Geld, Macht und Ruhm und irgendwelche Ideen, Ideologien und festgefahrene Meinungen sind es nicht.

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Verkrümmen

Acryl. Original. Erlös für Menschen in Not

550,00 $

Sich treiben lassen

Manchmal muss man einfach seinen Gedanken freien Lauf lassen, sie nicht einsperren, unterdrücken.

Gedanken müssen frei sein wie ein Fisch.

Was ist schon frei?

Wir bewundern die Fische der Meere, die Wale, die Delphine, staunen ob ihrer Intelligenz und Eleganz,

und tolerieren Menschen, die sie Jagen, verlogener und unehrlicher geht es nicht.

Das sind Menschen, die Plastik in das Meer werfen, Öl ablassen, so viele Geräusche machen, daß die Weiten des Meeres zu Qualen werden und die grenzenlose Freiheit verloren geht.

Wären die Gedanken der Menschen wirklich frei, würden sie sich auch einmal in die Mentalität und Gedankenwelt der Tiere versetzen, aber wir sorgen dafür, dass dies nicht passiert.

Treiben lassen, bedeutet nicht wie ein Tropfen Wasser in der Strömung,

die geht nur in eine bestimmte Richtung,

eher wie ein Vogel, der sich vom Wind tragen und treiben lässt ,

Winde gibt es viele und die haben immer unterschiedliche Richtungen.

Vielleicht sollte man öfters einen ruhigen Platz aussuchen,

die Augen schließen, träumen, einfach nachdenken und vor denken und die Gedanken wie Ebbe und Flut dazwischen kreisen lassen.

Vielleicht ist es tatsächlich so, daß es wie im Lied von Reinhard Mey ist:

” Über den Wolken, da muss die Freiheit wohl grenzenlos sein, Alle Ängste, alle Sorgen, sagt man, bleien darunter verborgen…”

Die Astronauten haben diese Chancen, aber sie beweisen das dem nicht so ist.

Aber allen gemein ist das Erlebnis den blauen Planeten von oben zu sehen und schätzen zu lernen, und alle Probleme erscheinen winzig.

Aber das sind die Strömungen in denen wir die Gedanken laufen lassen können.

Besinnlich, nachdenklich, aber Kraft schöpfend aus der meditativen Phase wieder in die Realität zurück kehren.

Das Treiben der Gedanken , die Befreiung von den Fesseln der Vergangenheit und der Gegenwart , um die Zukunft besser gestalten zu können.

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sich treiben lassen

Acryl auf Leinwand

1.200,00 $

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Unverzagt

Verzagt wäre ängstlich, vorsichtig, vielleicht misstrauisch, enttäuscht, entmutigt.

Unverzagt sein bedeutet Mut zu haben,

seine eigene Meinung und diese zu artikulieren.

Sich Gewalt entgegen zu stellen.

Neues zu wagen.

Nicht zu denken: „ Das geht eh nicht“,

sondern jetzt und dann erst recht, allem zum Trotz, denken.

Vieles im Leben kann nicht geplant werden, man muss einfach hingehen, dahin, wo man meint gehen zu müssen und das tun, was man sich vorstellt, denn nur wenn man es auch ausprobiert, sieht man was rauskommt.

Und ein Ziel erreicht man nur, wenn man die Stufen dahin erklimmt.

Wer immer die Steine weggeräumt bekommt, weiß dann nicht wie das ist, wenn dies nicht passiert, man kann dann stolpern.

Probleme muss man ohne mit der “Wimper zu zucken” versuchen zu lösen, anpacken statt wegpacken, zusammen packen, zupacken, mit frohem Mut, beherzt an alles heran gehen.

Es ist einer der Wege zum Glück und “eins mit sich selbst” zu sein.

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unverzagt

Original Zeichnung, handsigniert. Erlös für Kinder in Not

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Alles sagen, nichts loswerden

Eigentlich möchte man etwas sagen, eine Botschaft loswerden, und,

dann meint man daß die Zeit dazu noch nicht gekommen sei,

redet über alles Mögliche,

aber nicht über das, was man eigentlich wollte.

Man kommt nicht, oder will es nicht, auf den Punkt kommen, auf den, der einem wichtig ist.

Man hat sich nicht getraut,

oder hat Barrieren etwas zu äußern, Angst vor Sanktionen,

oder dass man gemobbt wird, nur weil man eine andere Meinung und Ansicht hat.

Umgekehrt , wie es die Politiker machen.

Viel reden, möglichst so viel, dass die Zuhörer nachher gar nichts mehr wissen, was gesagt wurde.

Irgendwann hört man dem Redefluss nicht mehr zu, dieser plätschert vor sich hin, aber das ist des Redners scheinbare Chance.

Hauptsache der Zuhörer folgt ihm und denkt dabei möglichst wenig.

Sagen ist ja einfach nur reden, eine Abwandlung von nur sprechen, nicht so, wie die Qualität oder das Niveau von Mitteilen.

Sogar eine Äusserung kann mehr sein.

Sie kann verbale und emotionale Lawinen in Bewegung setzen,

wenn sie zum richtigen oder falschen Zeitpunkt, so wie man das sieht,

genau etwas ausdrücken kann.

Nichts los werden, bedeutet etwas in sich hinein fressen.

Es kann bedrücken, belasten, sogar lähmen.

Frei heraus, aber mit Stil und Form, etwas diplomatisch aber ehrlich und direkt, wohl überlegt wie weit die Pointierung gehen soll, erlaubt es jedenfalls sich von mentalem Ballast zu befreien und Lösungen zu finden.

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alles sagen- nichts loswerden

Original. Acryl auf Leinwand.

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schief gelaufen

Warum sagt man ” es ist gerade gelaufen”, wenn doch alle Wege irgendwelche Krümmungen, Steigungen, Kurven haben, jedenfalls nicht gerade, wie mit dem Lineal gezogen sind.

Das Leben ist nun mal nicht mit Zirkel und Lineal gezogen, auch wenn das manche so gerne hätten.

Manchmal ist es wie ein verwirrtes Wollknäuel, wo man gar nicht weiß, wie man das entwirrt.

Manche Architekten versuchen die nüchterne kubistische Bauhauswelt zu verlassen und einfach um Kurven herum zu bauen, schief und krumm aussehend.

Optisch spannend, aber innen sind die Räume wieder dem statisch Normalen angepasst, rechtwinkelig, ohne Krümmung des Bodens, sonst würde ja alles, Tische, Stühle, Betten schief stehen.

Dinge entwickeln sich zumeist solange geradlinig, als keine Änderung der Determinanten kommt.

Dann entsteht eine Situation, die nicht unbedingt geplant ist.

Man erspart sich Enttäuschungen, wenn man die Stunden, Minuten, Sekunden auslebt, nutzt, genießt.

Man muss sich dann nie später den Vorwurf machen: ” Hätte ich doch…”

Eine sogenannte ” Pflutsch zu ziehen”, mit sich selbst beleidigt zu sein, hilft dann erst recht nicht, wenn alles daneben geht , anders als erwartet und erhofft ist.

Erhofft man nur das Glück der Stunde, passiert das nicht. Kommt es, sollte man sich einfach nur freuen.

Das Carpe Diem bedeutet ” Jetzt” und nicht nachher oder irgendwann und irgendwie und irgendwo, sondern hier und jetzt.

Das Glück kann man nicht suchen, es sucht einem und kommt auf einmal, wie aus der Luft, dann ist es da.

Aber die Wege dahin beginnen bei dem kleinen Kleeblatt vor der eigenen Haustüre, beim Zusehen , wie die Natur sich entfaltet, an einem kleinen Schmetterling,Blätter im Wind schaukeln, und die Vögel regen Flugverkehr haben. Tausend Chancen, die man alle verpassen kann die Wunder dieser Welt zu sehen und auch zu erleben.

Aber man nimmt sich zumeist nicht die Zeit dafür.

Man kann sich auch über sich selbst freuen. Einfach dankbar sein, das alles ist, wie es ist, und nicht schlimmer.

Man kann auf dieser Erde, zumindest in zivilisierten Gesellschaften sicher sein, dass es Millionen Menschen schlechter geht, also warum etwas beklagen.

Schief gelaufen bedeutet doch nur einen Richtungswechsel, die gerade Bahn verlassen.

Vielleicht ist die schräge Abkürzung der Glückspfad.

Wer weiß das schon, es weiß vielleicht nur der Wind, der schon seit Millionen Jahren weht und viel gesehen und erlebt hat, das Schicksal und diejenigen, von denen wir nichts wissen, nur Vermutungen darüber haben.

Energie geht nie verloren.

Sie ändert nur ihre Konsistenz, die Gestalt und Form.

Alles geht in den vermutlich ewigen Kreislauf, denn nach der Ewigkeit kommt eine neue, sonst wäre es die Endlichkeit.

schief gelaufen

Original Zeichnung Erlös für Kinder in Not

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Neue Besen kehren gut, aber die alten kennen die Ecken

Es gibt Menschen, die meinen, daß man das Rad immer neu erfinden muss, beziehungsweise, daß sie selbst dies können. Man kann die Oberfläche und die Struktur verändern, zigfach vergrößern, aber ein Rad bleibt ein Rad.

Und so ist das mit vielem.

Die Kunst ist es jedoch Bewährtes zu erhalten und Neues so zu integrieren, dass etwas Innovatives dabei herauskommt.

Manchmal gibt es ja auch Erfindungen und Entdeckungen, die alles revolutionieren.

Das ist jedoch zumeist in die Evolution mit einbezogen. Die Erfindung des ersten Impfstoffes, die erste Nutzbarmachung des Feuers, die Entwicklung von Raketen und vieles mehr.

Herbert Marcuse behandelte in Ethik der Revolution die Thematik “Revolution”.

Revolutionen fordern zumeist mehr Opfer als der Sinn des Ganzen es wert ist, werden dadurch nicht akzeptabel.

Man kann alles auf den Kopf stellen, aber ob das Sinn macht?

Nur die Evolution ist der Weg.

Was des einen Pech ist des anderen Glück, nur wird dabei vergessen, dass immer alle im gleichen Boot sitzen, auf der Erde.

In der Politik muss man sich fragen, wo die neunmal Klugen alle vorher waren.

Warum haben sie ihre Stimme nie gegen den jetzt in Ungnade Gefallenen und Abgelösten erhoben, konstruktive Kritik geübt.

Die ideale Mischung wäre, die Erfahrungen der Älteren zu nutzen und diese mit den Ideen der Jungen zu vermischen.

Was jedoch zumeist passiert ist der Weg in die Extreme.

Alte ins Altenteil, Junge ran. Das ist Erfahrung und Wissen verschwenden.

Und die andere Seite läuft in Fallen, Hindernisse, die alle unnötige Energie, Geld und Zeit kosten.

Um dies zu überwinden müsste die oft vorhandene Sturheit und Veränderungsresistenz Älterer, die Unflexibilität gegen Offenheit getauscht werden,

und bei der jungen Generation, statt Intoleranz und Realisierungsstarrsinn das Lernen aus Erfahrungen mit einbezogen werden.

Damit könnten alle voneinander profitieren.

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Veränderung

Original Zeichnung

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Resigniert

Resigniert, nicht designiert.

Demoralisiert, frustriert und demotiviert, deprimiert.

Situationen, wo alles Kopf steht,

man viel Mühe und Arbeit investiert hat, und,

am Schluss kommt doch nichts raus,

weil sich alles dagegen gestellt hatt, opponiert, Hindernisse geschaffen, die nicht notwendig waren,

und,

auch nicht eingeplant werden konnten.

Es kam, wie es kam , und dann knüppeldicke.

Wen alle Erwartungen die man an oder in etwas hatte, nicht im Ansatz erfüllt werden.

Keine Handlungsalternativen und Möglichkeiten etwas zu ändern zu haben, bringt einem dazu aufzugeben, zu akzeptieren, dass man etwas nicht ändern kann.

Aber genau das ist falsch.

Irgendwann geht es nicht mehr weiter runter, das muss man sich einfach so vorstellen,

und,

ab dann kann es nur aufwärtsgehen.

Nicht alles hin schmeissen, dann ist es ausser Reichweite.

Alles spielt sich mental ab.

Aussichtslosigkeit, Ohnmacht , Hilflosigkeit,Verzweiflung.

Selbstaufgabe sollte nie ein Thema sein.

Im Lateinischen ” resignare” bedeutet zu kapitulieren, aufgeben.

Für alles gibt es andere Mechanismen, die helfen aus der passiven Akzeptanz heraus zu kommen.

Einfach denken, vor allem steht das Wort ” scheinbar”, weil es ja nur die eigene Sicht und Betrachtung ist; andere sehen dies völlig verschieden dazu.

Es gibt andere Optionen.

Jede Niederlage ist die Chance einen Kurswechsel zu machen, neu anzufangen, umsteigen, statt aussteigen.

Resignation

Acryl auf Leinwand ( 60 x 80 cm) Erlös wird für humanitäre Zwecke verwendet.

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