Rätsel, Rätsel an der Wand, wer ist……..

Rätsel gibt es vermutlich seit es Lebewesen gibt.

Die ältesten aufgezeichneten stammen von den Sumerern und sind auf Tontafeln aufgezeichnet, Suchrätsel.

Von den alten Ägyptern kennen wir :

In 7 Häusern lebten 7 Katzen, die 7 Mäuse verspeisten, die jeweils 7 Kornähren fraßen, die jeweils 7 Samen enthielten?

Die Lösung war 19607

Archimedes teilte ein Quadrat in 144 gleiche Teile, Auf den Eckpunkten konstruierte er 11 Dreiecke und 3 Vierecke.

Statt einem Quadrat kann man daraus einen Elefanten machen. das Puzzle heißt Stomachion, auch Elefantenpuzzle.

Ziel eines jeden konstruierten Rätsel ist es jemanden zum erraten zu bringen, zu täuschen.

Das schwierigste Rätsel handelt von drei Göttern, von denen einer immer die Wahrheit sagt, der 2. immer lügt und der 3. zufällig immer die Wahrheit sagt oder lügt. Mit ja/nein Fragen galt es die Götter zu identifizieren.

In der griechischen Mythologie wurden die Menschen nicht durch ihre Kraft zu Helden, sondern wie sie Rätsel richtig lösen konnten, so wie Ödipus.

Das ha sich nicht geändert. David Finchers ” the Game” oder der Versuch des MIT Mystery Hunt.

Es gibt zig Arten von Rätsel. Sie tragen die verschiedensten Namen, wie Quiz, Kreuzworträtsel, Sudoko, oder wie auch immer.

Sie unterhalten, beschäftigen einem, fordern Gehirnkapazität, Logik.

Unter 1000 Sandkörner ein Nichtsandkorn zu finden?

Rätsel umfassen all das, was wir nicht wissen und erraten müssen. Nicht immer kann man etwas berechnen.

Alle Zeiten geben Rätsel auf, die Vergangenheit, das Jetzt und die Zukunft und die Zeit nah der Zukunft.

Die tatsächlichen Rätsel, die schwierigsten liegen in uns selbst.

Das sind die nicht lösbaren.

Seit wann gibt es Menschen, woher kommen wir, was wird sein.

Stephen Hawkins suchte in seinem Buch ” Der große Wurf” nach der Weltformel, eine, die man nicht finden kann.

Es ist nur ein philosophisches Herantasten an die Unergründlichkeit.

Man muss sich damit abfinden, dass manche Rätsel nie lösbar sein werden.

Aber gerade die Rätsel sind es, die alles spannend machen, motivieren weiter zu denken, und Freude am Erforschen der unzähligen Rätsel zu haben.

Rätsel, Rätsel an de wand….

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aus dem Nebel kommend

Im Altgriechischen ” nephele” die Wolke.

Verschleiert, nur teilweise sichtbar, manchmal konturlos, in negativem Sinn nebulös.

Nebel kann auch Schutz bedeuten, nicht sichtbar zu sein.

Nebel besteht aus Wassertröpfchen, aber nicht nur.

Der Nebel, manchmal die verdichteten Schatten der Vergangenheit.

Auf einmal sind sie da, fragmentarisch auftauchend, dann wieder in den Nebelschwaden verdeckt.

Sonnenstrahlen zerstäuben Nebel. Bringen Licht. Verdrängen Schatten, machen sichtbar.

Ohne Licht und Sonne, muss man mit allen Schattierungen leben.

Gehen wir in uns, fragen nach dem woher, stellt man fest, dass je weiter weg und zurück man geht, je mehr steigt die Anzahl der weißen Flecken, der Unbekannten des eigenen Seins.

Als Selbstschutz gibt es immer die Möglichkeit zu sagen ” ich lebe im Hier und Jetzt” und das Gewesene interessiert doch nicht, eher das , was kommen mag.

Man vergisst dabei, dass man nichts für ewig weiseln kann, deleten, wegradieren, sondern höchstens in eine mentale Schublade der unbeantworteten Fragen, oder der unerklärten geheimnisse des eigenen “Ichs”.

Wann sich die Schatten aus der Schublade melden kann man nicht sagen, sie kommen, wann die Zeit gekommen ist.

In der Zukunft wird man vielleicht sagen:” Hätte man das gewusst”.

Aber wer weiß denn das schon.

Trotzdem sollte man die Nebel der Vergangenheit einfach als solche sehen. Sie sind da, und, warum muss man auch alles wissen.

Die Zeit wird irgendwann alle Schleier des Seins lüften, und so, wie es ist, wird es sein, man muss dann damit leben und das Beste daraus machen.

Für die griechischen Philosophen ist Vergangenheit nicht rückgängig zu machen, es ist geschehen. Und, die Zukunft kommt erst. Das eine sind Erinnerungen, das andere Erwartungen. Im Jetzt ist beides zusammen. Und, um glücklich zu sein, benötigt man nur das ” Jetzt”

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aaus dem Nebel kommend

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Stau-nen

Eigentlich gibt es immer etwas zu staunen, Ereignisse mit denen man nicht gerechnet hatte, die auch nicht zu erwarten waren.

Ein neurobiologischer Zustand einer Erregung.

Manchmal ein Unruhezustand.

Staunen hängt mit Neugier zusammen, mit Überraschungen.

Griechisch ” thaumazein”. Man sagt, dass es für Aristoteles der Beginn des Philosophierens war.

betrachtet man die Natur und ihre Vielfalt, Schönheit, da kann man nur staunen. Der Blick in die Weite des Alls, lässt alles, was wir Menschen tun und als wichtig erachten, winzig erscheinen, das, was es ja im Prinzip ist.

Staunen bewirkt etwas. Es fordert Antworten heraus.

Es kann ein gläubiges Staunen sein, wie über die Natur, oder ein Forschungesergebnis, so wie ” Wahnsinn, irre, dass es so etwas Schönes oder Fszinierendes gibt.

Die andere Seite ist die Ungläubige, so, wie: “das hätte ich von dem oder der nie erwartet”; eine Enttäuschung schwingt mit.

Auch ein Staunen im Sinne einer Fassungslosigkeit, im Extrem eines Erschreckens. ” Wie kann dies den möglich sein” , oder “dass die so weit gehen”.

Der Politische Alltag sorgt dafür, daß wir tagtäglich alle Varianten durchspielen dürfen, so oft, daß die Silbe ” Stau” ihre Realisation erfährt.

Die emotionalen Betroffenheiten kann man nicht mehr zählen.

Die Erregungszustande stauen sich an. Hoch und runter, eine Vielfalt der Gefühle oder ein Abstumpfen.

Nehmen wir die positive Seite.

Das Erstaunen und Staunen über die schöne Seite dieser Welt ist der bessere Weg, als das geschockt sein.

Genießen wir das Staunen als Grund für eine Endorphin- oder Dopaminausschüttung.

Staunen

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Entschlüsseln

Die Rätselhaftigkeit nehmen, vermuten was gedacht wird.

Decodieren, dekryptieren, aufdecken.

Das Spektrum ist groß.

Für Geheimdienste wichtig, um hinter wahre Absichten zu kommen.

Manche Staaten wollen damit kontrollieren.

Die Industrie will wissen , welche Bedürfnisse man hat, um dann damit zu verdienen.

Geheimnisse enträtseln.

Biometrie nutzen, decodieren, Verhaltenssignale deuten.

Das Spektrum ist riesig.

Wer kann denn heute einfach so Barcodes lesen, ohne Gerät und Hilfe.

Geht man Einkaufen und liest das, was auf den Verpackungen steht, wird man mit einer Fülle von Symbolen konfrontiert, muss diese analysieren, nachschauen und recherchieren, was deren Bedeutung ist.

Ein Musterbeispiel sind die Codes auf Eiern in der EU. Zahlenkombinationen , die Aufschluss geben über die Haltungsart, ob Bio oder nicht und die Herkunft. Wer weiß das schon ohne nachzuforschen.

Die verbale Sprache nimmt immer mehr ab zu Gunsten Emoys, Smileys und andere Symbole, die mit sms, messages in den sozialen Medien verschickt werden, Gefühlsregungen signalisieren.

Statt Sätze, Zeichen.

Vieles strömt auf uns ein. Es ist aber nicht so, dass sich eine ganze Generation nur mit Symbolen und Kurzwort Kombinationen unterhält.

Aber es ist vieles, eine neue internationale Symbolsprache, kurz, bündig, mit einem Zeichen alles ausdrückend, aber nur verstehbar für den, der diese Zeichen kennt.

Wenn man sich nicht mehr real sehen kann, auch nicht so spricht, nur über Avatars verkehrt, Prüfungen virtuell durchführt, erinnert die an einen Comic von 1997 über virtuelle Prüfungen im Jahr 2021 “Betty High School”

“They never had to carry books to school”

In ein paar Jahrhunderten dürfte es schwierig werden bestimmtes aus unserer Zeit zu entcodieren. Wir haben mehr zeichen und Symbole, die an Geheimsprachen, an altägyptische Hieroglyphen erinnern.

Das ist aber alles nur ein Problem. es gibt so vieles aus der Geschichte , dasnoch nicht entschlüsselbar ist.

Nicht einmal manche Reaktionen, wie die Regungen und Freudentänze von zwei Mädchen ” Sie haben gewonnen, super, toll, Wahnsinn” . Die Intention war aber einem in ein Verkaufsgespräch zu verwickeln, die schauspielerisch dargestellten Emotionen waren nur nur Motivation eingesetzt.

Ein Werbebrief flattert in den Briefkasten. Als Adressat: An den Millionärsanwärter.

In Wirklichkeit ein Gewinnspiel.

Das Leben ist von von Entschlüsselungsnotwendigkeiten. Wir müssen lernen Gesichter von Masken zu unterscheiden, echte Gefühle zu erkennen.

Es gelingt uns bei den Menschen nicht, und erst recht nicht bei den mit uns lebenden Tieren.

Die Rätsel werden nicht weniger

Entschlüsseln

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Parallelwelten

Man sagt, es gäbe nur ein Welt, nämlich diejenige, die wir wahrnehmen.

Wenn alle Menschen in einer Situation das Gleiche sehen, müsste man dies annehmen.

Tatsächlich hat jeder seine eigene Welt und es kann der glücklich sein, der mit einem anderen Menschen sich die gleiche Welt teilen kann.

Jeder hat seine eigene Vergangenheit und auf dieser Basis lebt er das Jetzt und betritt die Zukunft.

Manche leben vor sich hin, haben ihre Vorstellungen, in denen andere Ansichten keinen Platz finden, auch besteht keinerlei Interesse an den anderen Perspektiven.

Wer weiß den schon was andere denken, fühlen, was ihre Wünsche sind, auch die Ängste, überhaupt was in einem vorgeht.

Jede dieser Individualwelten ist ein Puzzleteil des Gesamten und dieses wiederum ein Puzzle einer weiteren Ebene.

So wie ein kleiner Käfer nur die Dimension seines Lebens aus seiner Sicht, seiner Welt sieht, keine Ahnung vom Weltall, den fernen Galaxien hat, von Wissenschaft und Entdeckungen, von dem was die Menschen tun, die er vielleicht nur als grosse Kolosse wahrnimmt, die ihm in ihrer Tolpatschigkeit gefährlich werden können.

Wir wissen nichts über die unzähligen Galaxien und die Chancen dort auf ein Leben zu stoßen. Wir waren noch nie dort und werden da auch nicht hinkommen, zumindest nicht physisch selbst, sondern mit Messungen, und Vermutungen, aber nicht mit Beweisen. Genauso wenig ist uns über den Mikrokosmos bekannt, das Leben im Allerkleinsten.

Groß und klein ist relativ, abhängig von der Welt in der man lebt.

In einem Kinderlied heißt es ” Sonne, Mond und Sterne..” Aber was wissen wir darüber. bereits hinter den Wolken entzieht sich das meiste der Sicht.

Vielleicht sowie in Reinhard Meys Song:

“Über den Wolken
Muss die Freiheit wohl grenzenlos sein
Alle Ängste, alle Sorgen
Sagt man
Blieben darunter verborgen
Und dann
Würde was uns groß und wichtig erscheint….”

Ohne das Unbekannte, Mystische wären wir nicht neugierig, könnten keine neuen Pfade begehen, die eigene Welt wäre eintönig, hätten kein Sehnsüchte.

Alles ist miteinander verwoben.

Die Parallelwelten bilden wieder eine Welt und die Vielzahl dieser wieder eine und so fort, bis die Dimension der Unendlichkeit erreicht ist.

Einfach das jetzt, physisch, psychisch, kognitiv wie affektiv genießen und realisieren, dass die Unterschiedlichkeit die Welt erst spannend macht, und akzeptieren dass “die Welt” aus vielen Welten besteht.

PARALLELWELTEN

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Im Warteraum des Lebens

Warteräume gibt es viele. Beim Arzt, bei der Bahn, da heißt es Wartesaal, ist aber im Prinzip das Gleiche, man wartet.

Nicht der Ort Warten, oder hinter Warten, oder bei Wartenberg

An einem Ort harren, auf das Eintreffen von irgend jemanden oder etwas was sich ereignen könnte.

Wartezeit kann extrem langsam verlaufen. Man kann ungeduldig werden, unzufrieden, sehnsüchtig, nicht auszuhalten.

Warten ist leider etwas alltägliches. Von der Wiege bis zur Bahre.

In einer Schlange vor einem Event, einem Laden, auf einen Besuch, ein Date, auf etwas Freundlichkeit, ein Lächeln, die Liebe.

Manchmal an einem Platz, den man deswegen nicht verlassen kann, weil man diesen als Treffpunkt vereinbart hat.

Warten wird auch gezielt als Mittel eingesetzt, um Bedürfnisse zu wecken, etwas rar zu machen, wie ein neues Produkt. Da kann man den Preis hoch treiben. Aus Ungeduld ist man bereit mehr zu bezahlen.

Das Warten kann auch gut ein Machtmittel sein. Gezwungen zu warten macht einem eine Abhängigkeit bewusst, die dann ausgenutzt werden kann.

Alles findet irgendwo statt. Es wird etwas abgepasst, man bleibt, harrt aus, schaut sich etwas an, verbleibt.

Wie heißt es: “Die Hälfte Zeit des Lebens wartet der Mensch vergebens”

Das “Warten auf Godot”, auf etwas , was nie kommen wird.

Warten kann auch eine geschenkte Zeit sein.

Was für den einen eine unendliche Qual sein kann, ist für andere Menschen ein Geschenk. Zeit zum Reflektieren, sich zu erholen, entspannen.

Warten, ein Erdulden in den verschiedensten soziologischen , psychologischen und räumlichen Dimensionen.

Das Leben ist eine Warteschleife, die Erde der Warteraum.

Man wartet immer, und wenn es auf den Tod ist.

Wir sind nicht der “Homo Sapiens”, nein, der ” homo expectans”. Dieser Zustand ist aber nicht typisch nur für Menschen, Tiere warten auch. Auf Futter, bessere Lebensbedingungen. Haustiere abhängig von dem Menschen, der sie betreut oder auch nicht.

Ein unwürdiger Zustand, wenn man gezwungen ist zu warten.

Beim Warten dass man mit einem Anruf durchkommt.

Will man sich bei etwas, wie einen Corona Impftermin, anmelden, ist man auf einmal in einem virtuellen Warteraum und, nach 10 Minuten Warten erscheint auf dem Bildschirm: Wir haben leider keine Termine frei. In Wahrheit wurde fehl geplant, es ist kein Impfstoff da.

Manche warten freiwillig.

Auf ein besonderes Event, einen Star zu sehen, eine Sonnen-oder Mondfinsternis, den Weltuntergang , aber auch auf Schönes, wie die Geburt eines Menschen.

Warten in Raum und Zeit ist nicht unbedingt wertneutral. Es gibt aber auch ein vor sich hin warten, nicht wissend auf was eigentlich.

In welchem Warteraum des Lebens wir uns aufhalten und wie, liegt zumeist an uns.

Warten können ist erlernbar. Es ist das mit sich selbst beschäftigen Können, nicht auf ein Programm, das andere gemacht haben warten.

Warten hat auch eine andere Bedeutung, die übertragbar ist. Etwas Instand setzen, reparieren, durchchecken, überprüfen, um das es danach wieder voll funktionsfähig ist.

Philosophisch ist Warten eine Chance zu sich zu finden. Entweder in Ungeduld oder in Entspannung.

Eine Zeitkultur.

Man kann Uhren haben, die das Leben bestimmen, oder einfach nur die Zeit.

Aber genau dies verhindern die Mühlen der Alltäglichkeit.

Wie oft schaut man jeden Tag auf eine Uhr. Ein Countdown läuft ab. Noch 5, 4, 3 … Minuten bis zum Beginn von etwas, einer TV Sendung, oder bis Kaffee durch die Kaffeemaschine gelaufen ist.

Menschen neigen dazu sich möglichst viele Warteschleifen im Leben einzubauen.

Warten auf eine Genehmigung. Der Meister des Warten Lassens ist die Bürokratie.

Der Partner der Bürokratie ist die Hierarchie. Wartezeit kann vertane Zeit sein. Vielleicht gibt es bessere Vorhaben als auf irgend einen Verwaltungsakt oder einen nichts bringenden Termin zu warten.

Es gibt Menschen , die meinen privilegiert zu sein, VIP und andere die dies akzeptieren oder anbieten.

” Sie müssen selbstverständlich nicht warten”

Warten wird dann als unwürdig bezeichnet.

Sehen wir die Warteschleifen im Leben doch lieber als Chancen an, sich selbst zu rekapitulieren sich neu zu finden.

Wie wir unseren Warteraum, das Sein, ausgestalten, haben wir selbst in unserer Hand.

Auf Liebe, Glück und Freude kann man nicht warten, dann wenn es sein soll, ist es da.

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Im Warteraum des Lebens

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Back Up

Neutrum oder maskulin. Je nach dem.

Hinter jemand stehen, unterstützen.

Es gibt ja für alles einen Tag, so ist der 31.März der Weltbackup Tag. Für die Hacker wahrscheinlich ein Trauer Tag, denn das, was man als Back Up, als Sicherungskopie seiner Daten gemacht hat, entzieht sich seinem Zugriff.

Eine der Fragen ist die nach dem Medium, auf das man die Daten speichern möchte. Auf eine unbekannte Cloud, für die man bezahlt, also so die Wolke 7, oder 10020, mit Sitz auf irgendwelchen karibischen Inseln, weil da die Steuern niedrig sind.

Vielleicht ist auch nur eine kleine externe Festplatte, die man an seinen PC oder Mobiltelefon anschließt die Lösung.

Das ganze funktioniert, solange man auf diese Zugriff hat. Fällt sie auf den Boden, können die Daten erstmal weg sein. Man hat auch die Chancen sie zu verlegen und irgendjemand findet sie dann, wenn man sie selbst nicht mehr braucht.

Wir haben jeden Tag Unmengen an Daten, die abgespeichert werden. Schöne Bilder, kleine Clips, Geschichten, Fotos, Aufnahmen.

Dann auf einmal alles weg.

Das Notprogramm.

Der Albtraum jeden PC Besitzers: Von einem Virus zerstört, kein Zugriff auf die Daten, alles gesperrt oder gelöscht.

Ohne Backup, kein Zugang, keine Wiederherstellung dessen, was man hatte.

Wie ist es mit uns selbst. Wir haben ein Memory, aber wie sieht das Back up unseres Seins aus.

Alles kann schnell gehen. Schlaganfall, Unfall, Amnesie. Alles deleted, verloren im Nirwana der Bytes und bits.

Oder Alzheimer, Demenz, alles Erlebte wie weggewischt, nur noch vielleicht Fragmente seiner Vergangenheit.

Noch können wir kein Back Up machen.

Man stelle sich vor, dies würde gehen.

Man legt sich in einen Stuhl, bekommt wie bei einem EEG oder EKG die Kabel angeschlossen und alles was man je gedacht, gespeichert hat wird abgespeichert.

Es wäre das Ende jeglicher Individualität, man wäre mental entkleidet, offen gelegt, für den, der Zugriff hätte.

Der Gedanke, das gesamte mentale Sein auf einer Festplatte zu haben, und bei Bedarf wieder aufspielen zu können; grausam, erschreckend.

Wie könnte so eine Festplatte sichern, geheim halten?

Kriminalistisch wäre dies interessant, man könnte Täter überführen.

Aber Missbrauch wären Tür und Tor geöffnet, und niemand kann die völlige Vertraulichkeit garantieren,

Auch wo würden die Datenträger aufbewahrt werden?

Aber in einer gewissen Weise haben wir auch ein back up, in den Knochen gespeicherte Ablagerungen, die späteren Archäologen, Pathologen und Forensikern erzählen kann, wie wir gelebt und was wir gegessen und getan haben.

Wie bei den Bäumen, an deren Ringen man erkennen kann wo die mageren und fetten Jahre waren.

Back Up bedeutet aber auch eine Reserve zu haben, wie beim Volleyball. Fußball oder Handball, einen Spieler in der Rückhand zu haben, die Auswechselspieler.

Das datenbezogene Lebensgeschehen liefert so viele Informationen, die man gar nicht verarbeiten kann. So ist unser menschliches Backup das Gedächtnis, und, der Zugriff erfolgt nur über uns selbst.

Am Ende der eigenen Tage wird alles gelöscht und entzieht sich jeglichem Zugriff und kein Wiederherstellungsprogramm kann dies je wieder herrichten.

Back up

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Ich bin….

Man ist nie alleine.

Eremiten gibt es nur ganz wenige. Irgendwie kann man und will dies auch nicht sein; sich zurückziehen geht nicht.

Nicht das ” ich bin ein Star, holt mich hier raus”. Ein echter Star würde sich nie auf so ein Spektakel einlassen.

Eher wie in dem Song “ich bin ich” von Glasperlenspiel:

“Ich bin ich
Ich bin ich auf meine Weise
Ich bin ich
Manchmal laut und manchmal leise”

“Wer bin ich” ist eine klassische Frage der Philosophen.

Sind wir nur eine Ansammlung von Molekülen, magnetischen Feldern, ein kompliziertes Regelsystem von der Evolution herangebildet.

Das wir existieren wissen wir, nicht die Frage des warum.

Dadurch dass wir denken können, wissen wir, daß wir dank dem Zufall des Lebens in genau diesem oder jenem Körper stecken. Das hätte auch ganz anders laufen können.

Das ” ich” entsteht in der Abgrenzung Reflexion der anderen zu einem und endet in dem Selbstwertgefühl des eigenen Ichs. Nur in einen Spiegel schauen würde nicht reichen.

Das ” ich bin” zu definieren ist schwierig. Wie in dem Film Matrix, wenn die Realität, die man meint, nur das Virtuelle ist, und das eigene Sein verborgen bleibt.

Man tut etwas. Jeder hat einen anderen Driving Factor, eine spezielle Motivation. Warum macht man etwas so oder soooo, und für was, für wen, für eine selbst.

Vielleicht ist der Mensch besser dran, der gar nichts reflektiert, einfach nur lebt.

Morgens aufsteht, seine Gewohnheiten, Mahlzeiten auslebt, bestimmte Tätigkeiten, dann am Endes des Tages legt man sich zum Schlafen und so immer alles wieder und wieder.

Würde man gefragt werden, was hast Du gemacht, welche Farbe hat die Bluse Deiner Partnerin, was ist ihr Lieblingstier oder seine Vorliebe kämen erst fragende Augen zum Vorschein.

Die Frage ” Gibt es Teile Deines Körpers , die Du mindestens 10 Jahre nicht bewusst registriert hast, oder Themen, an die man noch nie gedacht hat, würde noch mehr Fragen aufwerfen.

Manchmal hat man das Gefühl sich zwicken zu müssen, ob man sich noch spürt, sich selbst ist.

Aber alles gehört zum “Ich bin”, auch das Eingeständnis der eigenen Unvollkommenheit.

Wäre alles vollkommen, perfekt, wäre die Welt langweilig.

Gerade die Unterschiede prägen das ” ich bin”, die eigene Individualität.

Die Divergenz zwischen Selbsteinschätzung und Analyse durch andere macht das “Ich “erst aus.

Das “Ich” kann der Motor sein. Ich will, ich kann, ich muss, ich soll, ich darf” Man hat die Wahl, Machen oder nicht Machen, verweigern, blockieren, sich wehren, kämpfen, gegen sich und andere oder einfach aufgeben und seine Ruhe und seinen Frieen haben.

Was letztlich das Entscheidende ist, muss jeder für sich selbst beantworten.

Ich bin…

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Footprint of my soul

Eigentlich müsste es ausdifferenzierter sein. Fußabdrücke der Seele durch andere und durch sich selbst.

Alles hinterlässt seine Spuren.

Schmerzen, die einem zugefügt wurden, aber auch vieles andere.

Situationen, die man gesehen hat, mit denen man nicht einverstanden war.

Bilder , die man nie vergessen kann. Solche von Kriegen und Konflikten, von Gewalt und Gewalttätigkeiten. Und das meiste ist im Unterbewusstsein.

Wer denkt nicht an das Lied von Louis Armstrong ” nobody knows the trouble i have seen”

Es sind ja nicht nur die unzähligen Bilder, Filme, Situationen die man gespeichert hat, auch das, was man ererbt hat.

Noch nie in der gesamten Menschheitsgeschichte haben Menschen in einem Leben so viel komprimiert erlebt.

Die Spuren sind vielfältig. Aktiv, wie passiv.

Viel stumpfen ab. Vielleicht aus Selbstschutzmechanismen heraus. Alles, was man nicht mag prallt ab, wie auf eine Betonwand, eine mentale.

Aber nur man selbst, und dies vielleicht nur das innere Archiv, weiß, was alles war.

Wie war man selbst zu anderen, waren die Fußabdrücke positive oder negative.

War man gerecht, oder nur oberflächlich, mental bequem, ungerecht.

Schön, wenn jemand sagen kann: ich habe die Menschen zum lachen gebracht.

Aber wie das so ist. Ein Clown bringt die Kinder und Erwachsene zum Lachen, innerlich vielleicht weint er. Der Abdruck auf seiner Seele , den sieht nur er, den, der auf die anderen wirkt, ist vielleicht fundamental und nachhaltig.

Auf der Waage des Seins jedenfalls hat der Clown ein Guthaben.

Manchmal erscheint es doch notwendig einmal über die eigenen Fußabdrücke nach zu denken.

Vielleicht erkennt man was man ererbt hat, In der Sequenzierung des Erbgutes kann man den Bauplan des Einzelnen erkennen, aber nicht das, was in der Seele passiert.

Der ökologische Fußabdruck , der genetische, der ökonomische , all das kann kartiert werden, nicht der Abdruck des eigenen Handelns.

Schön, wenn man am Ende des Lebens reflektieren kann, dass die Anzahl der Smileys grösser war als die verursachter Enttäuschungen, Verletzungen, Schäden, die man verursacht hatte.

Der mentale Fußabdruck “Lächeln”, der Glück, Freude, Zufriedenheit symbolisiert, nur der kann den des Hasses und der Gewalt neutralisieren.

Vielleicht sind es nicht nur Abdrücke, wie Spuren im Schnee, oder im Sand, mit kurzer Lebensdauer, sondern solche, die wie in flüssigen Beton der Seele gemacht

sind. Abdrücke des Lächelns , die nicht nur für ein Leben gemacht sind.

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Fußabdrücke der Seele

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schicksalshaft

Trennt man das Wort, ergibt sich schick und sal.

Nicht die Insel auf den Kap Verde, oder das spanische Wort für Salz. Eher der Suffix Endsilbe “sam” , das rekonstruierte indogermanische “sem”, einheitlich, eins, übereinstimmend, gleich, verwendet wie bei behutsam, mühsam, wirksam, sparsam, zur Bildung von Adjektiven.

Schick hat die Bedeutung von Modern , schicklich, ist passend, “in”.

Haft, abgeleitet bei Haftung, aber mit verschiedenen Nuancen.

Gefangen, festgesetzt.

Schicksal, Los, Kismet. Ereignisse, die von uns nicht selbst bestimmt sind, aber an uns haften.

Viele Fragen ohne Antworten. Vielleicht als Omen, Orakel.

Schicksal kann fundamental sein.

Schicksal nimmt seinen lauf, man muss es ertragen, kann es schlecht vorhersagen, man muss sich diesem fügen, darin ergeben, damit abfinden. Oder nicht.

Kann man sich gegen das Schicksal wehren.

Zumeist geht das Schicksal seinen Weg, oft einen anderen, als den, den man erwartet hatte.

Man kann an sich glauben und es versuchen zu meistern.

In vielen Kulturen gilt schicksalshaft als unüberwindbar, als unausweichliche Bestimmung.

Es hat viele Namen, die Mythologie nennt es Fortuna, Nomen, Tyche, verantwortlich die Parzen, Schicksalsgöttinnen, die Moiren, Namtaru.

Menschen versuchen manchmal in Extremsituationen das Schicksal heraus zu fordern, vergessen dabei ihre eigenen Grenzen.

Das Schicksal ist immer und überall. Manche bezeichnen es als Fügung. Ein Zufall, ein sich ergeben, etwas was auf einmal da ist.

Man sagt: “Wenn man flieht, dann läuft man dem Schicksal in die Arme”.

Dem Schicksal entgegen treten ist der bessere Weg.

So, wenn jemand an Krebs erkrankt ist, versuchen mit all seinem Willen diesem zu widerstehen, allen inneren Widerstand, die Immunabwehr aktivieren, kämpfen, statt aufgeben, sich zurückziehend dem Schicksal zu ergeben.

Passiv Sein heißt sich abfinden, hadern, dass einem etwas widerfährt.

Vielleicht ist es von Nöten dass Lenkrad herum zu reißen um einer Karambolage aus dem Weg zu gehen. Es ist dazu nie zu spät. Dieses bedeutet aber seinen ganzen Willen einzusetzen, um etwas zu erreichen, nicht aufzugeben.

Jeder hat sein Schicksal, seinen Rucksack des Lebens zu Tragen. Entscheidend ist, was am Ende aller Wege ist.

Liebe oder Hass, und da dürfte die Auswahl sehr leicht sein.

Schicksalshaft kann auch positiv sein. Wenn man daran glaubt kann es eine gute Fügung sein. Aber Glaube, Liebe und Hoffnung sind die entscheidenden Faktoren.

Das Schicksal kann es gut mit einem meinen.

schicksalshaft

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