Parallelwelten

Man sagt, es gäbe nur ein Welt, nämlich diejenige, die wir wahrnehmen.

Wenn alle Menschen in einer Situation das Gleiche sehen, müsste man dies annehmen.

Tatsächlich hat jeder seine eigene Welt und es kann der glücklich sein, der mit einem anderen Menschen sich die gleiche Welt teilen kann.

Jeder hat seine eigene Vergangenheit und auf dieser Basis lebt er das Jetzt und betritt die Zukunft.

Manche leben vor sich hin, haben ihre Vorstellungen, in denen andere Ansichten keinen Platz finden, auch besteht keinerlei Interesse an den anderen Perspektiven.

Wer weiß den schon was andere denken, fühlen, was ihre Wünsche sind, auch die Ängste, überhaupt was in einem vorgeht.

Jede dieser Individualwelten ist ein Puzzleteil des Gesamten und dieses wiederum ein Puzzle einer weiteren Ebene.

So wie ein kleiner Käfer nur die Dimension seines Lebens aus seiner Sicht, seiner Welt sieht, keine Ahnung vom Weltall, den fernen Galaxien hat, von Wissenschaft und Entdeckungen, von dem was die Menschen tun, die er vielleicht nur als grosse Kolosse wahrnimmt, die ihm in ihrer Tolpatschigkeit gefährlich werden können.

Wir wissen nichts über die unzähligen Galaxien und die Chancen dort auf ein Leben zu stoßen. Wir waren noch nie dort und werden da auch nicht hinkommen, zumindest nicht physisch selbst, sondern mit Messungen, und Vermutungen, aber nicht mit Beweisen. Genauso wenig ist uns über den Mikrokosmos bekannt, das Leben im Allerkleinsten.

Groß und klein ist relativ, abhängig von der Welt in der man lebt.

In einem Kinderlied heißt es ” Sonne, Mond und Sterne..” Aber was wissen wir darüber. bereits hinter den Wolken entzieht sich das meiste der Sicht.

Vielleicht sowie in Reinhard Meys Song:

“Über den Wolken
Muss die Freiheit wohl grenzenlos sein
Alle Ängste, alle Sorgen
Sagt man
Blieben darunter verborgen
Und dann
Würde was uns groß und wichtig erscheint….”

Ohne das Unbekannte, Mystische wären wir nicht neugierig, könnten keine neuen Pfade begehen, die eigene Welt wäre eintönig, hätten kein Sehnsüchte.

Alles ist miteinander verwoben.

Die Parallelwelten bilden wieder eine Welt und die Vielzahl dieser wieder eine und so fort, bis die Dimension der Unendlichkeit erreicht ist.

Einfach das jetzt, physisch, psychisch, kognitiv wie affektiv genießen und realisieren, dass die Unterschiedlichkeit die Welt erst spannend macht, und akzeptieren dass “die Welt” aus vielen Welten besteht.

PARALLELWELTEN

Acryl, Filzstift. Original. Signiert.

350,00 $

2 thoughts on “Parallelwelten

  1. Hallo Peter, Hallo Elvira darüber hatten wir gesprochen. Schön geschrieben. Guck mal in das Buch 19Q4 von Haruki Marukami.

    Wir wünschen Euch frohe Ostern

    Stefan und Claudine

    >

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