Ich bin….

Man ist nie alleine.

Eremiten gibt es nur ganz wenige. Irgendwie kann man und will dies auch nicht sein; sich zurückziehen geht nicht.

Nicht das ” ich bin ein Star, holt mich hier raus”. Ein echter Star würde sich nie auf so ein Spektakel einlassen.

Eher wie in dem Song “ich bin ich” von Glasperlenspiel:

“Ich bin ich
Ich bin ich auf meine Weise
Ich bin ich
Manchmal laut und manchmal leise”

“Wer bin ich” ist eine klassische Frage der Philosophen.

Sind wir nur eine Ansammlung von Molekülen, magnetischen Feldern, ein kompliziertes Regelsystem von der Evolution herangebildet.

Das wir existieren wissen wir, nicht die Frage des warum.

Dadurch dass wir denken können, wissen wir, daß wir dank dem Zufall des Lebens in genau diesem oder jenem Körper stecken. Das hätte auch ganz anders laufen können.

Das ” ich” entsteht in der Abgrenzung Reflexion der anderen zu einem und endet in dem Selbstwertgefühl des eigenen Ichs. Nur in einen Spiegel schauen würde nicht reichen.

Das ” ich bin” zu definieren ist schwierig. Wie in dem Film Matrix, wenn die Realität, die man meint, nur das Virtuelle ist, und das eigene Sein verborgen bleibt.

Man tut etwas. Jeder hat einen anderen Driving Factor, eine spezielle Motivation. Warum macht man etwas so oder soooo, und für was, für wen, für eine selbst.

Vielleicht ist der Mensch besser dran, der gar nichts reflektiert, einfach nur lebt.

Morgens aufsteht, seine Gewohnheiten, Mahlzeiten auslebt, bestimmte Tätigkeiten, dann am Endes des Tages legt man sich zum Schlafen und so immer alles wieder und wieder.

Würde man gefragt werden, was hast Du gemacht, welche Farbe hat die Bluse Deiner Partnerin, was ist ihr Lieblingstier oder seine Vorliebe kämen erst fragende Augen zum Vorschein.

Die Frage ” Gibt es Teile Deines Körpers , die Du mindestens 10 Jahre nicht bewusst registriert hast, oder Themen, an die man noch nie gedacht hat, würde noch mehr Fragen aufwerfen.

Manchmal hat man das Gefühl sich zwicken zu müssen, ob man sich noch spürt, sich selbst ist.

Aber alles gehört zum “Ich bin”, auch das Eingeständnis der eigenen Unvollkommenheit.

Wäre alles vollkommen, perfekt, wäre die Welt langweilig.

Gerade die Unterschiede prägen das ” ich bin”, die eigene Individualität.

Die Divergenz zwischen Selbsteinschätzung und Analyse durch andere macht das “Ich “erst aus.

Das “Ich” kann der Motor sein. Ich will, ich kann, ich muss, ich soll, ich darf” Man hat die Wahl, Machen oder nicht Machen, verweigern, blockieren, sich wehren, kämpfen, gegen sich und andere oder einfach aufgeben und seine Ruhe und seinen Frieen haben.

Was letztlich das Entscheidende ist, muss jeder für sich selbst beantworten.

Ich bin…

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