Zufall

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Zufall, wenn einem etwas zu fällt, ohne logische und kausale Begründung.

Stochastisch, nicht deterministisch, eine berechenbare Wahrscheinlichkeit, wie in der Quantenphysik?

Wer weiß das schon?

Dopplet oder nüt”, so, wie ein Würfelspiel, ein mentales Lotto.

Das wäre aber zumindest teilweise geplant, denn man möchte ja einen veränderten Zustand herbei führen, würfelt oder spielt Lotto, pokert oder macht ein Glücksspiel.

Der Zufall ist jedoch überhaupt nicht geplant, zumindest nicht von einem Betroffenen selbst.

Es gibt Menschen mit der Lebensphilosophie ” Zufall”.

Schicksal, Kismet, fate, man kann es eh nicht ändern,

es kommt, so, wie es eben kommt.

Also wartet man darauf.

So nach dem Motto ” Der Herr schenkts den Seinen im Schlaf”

Bei manchen ist das tatsächlich so.

Das Glück scheint ihnen zu zu fallen.

Zufall wäre eher eine rein zufällige Mischung von Teilelementen des Lebens,

so als würde ein Zufallsgenerator alles durchmischen.

Oder, gibt es eine Planung, die wir nicht erkennen, eine Fügung, eine Absicht genau dieses oder jenes in einem bestimmten Zeitabschnitt sich ereignen zu lassen?

Der Mensch versucht immer das, was geschehen wird, zu deuten.

Früher waren es die Bitten und Opfer an die Götter um diese gnädig zu stimmen,

dann  unterschiedliche Entwicklungen, die sich in den verschiedenen Religionen manifestiert haben.

Nur ein Glauben an Positives und das Gute kann eine Leitschnur zur Erkenntnis sein,

dass alles, was auf der Erde geschieht,  nicht ein Zufall ist,

sondern eine Fügung dessen was wir erahnen,

nicht verstehen können,

weil unsere dimensionale Beschränktheit uns daran hindert.

Einstein sagte einmal: ” Gott würfelt nicht”

Wer führt die Regie über den  Mikro- oder Makrokosmos, steuert warum etwas so oder nicht anders ist?

Man hat das Gefühl, dass die Natur den Zufall fest eingebaut  hat, er ist kein Einzelfall.

Aristoteles setzte sich mit ” Zufall” auseinander und brachte das Beispiels des Pferdes, das aus dem Stall herausgeht ( Ursache) und dadurch einem Unfall (Wirkung, Ereignis) entgeht. Das Pferd wusste nichts von einem kommenden Unfall.

So erleben wir oft die Situation des ” Wenn ich das nicht getan hätte, hätte sich dieses nicht ereignet”.

” Hätte da nicht die Bananenschale gelegen. wäre ich nicht ausgerutscht” oder

” wenn ich da nicht hingegangen wäre, hätte ich jemanden nicht kennen gelernt.

Vielleicht muss man dem Zufall immer eine Chance geben, aber uns bleibt ja da nichts anderes übrig.

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Wenn Mutter Erde erkrankt

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Sonnenstürme, Elektromagnetische Wellen, Polverschiebung, Wetterkatastrophen, Epidemien,

dann das von Menschen verursachte Sterben vieler  Tiere,

das Vergiften und Verseuchen der Umwelt.

Der Mensch vermüllt die Erde , überschüttet sie mit Plastik, wissend, dass dieses nicht zerfällt,

noch schlimmer,

er verursacht Kriege und Konflikte,

verbaut sich Lösungen, schiebt die Schuld zumeist  auf die anderen,

und wenn es nicht passt flieht er dahin, wo die Erde so ist, wie er sie gerne hätte,

weil er meint alles ist dort umsonst,oder schöner, neuer,

vielleicht das El Dorado, das sagenumwobene Land der Träume,

und,

von diesem Wohlstand und zu erwartendem Reichtum will er etwas oder alles abhaben.

Mit dem was er  zerstört hat, sich zu arrangieren, alles wieder auf zu bauen, besser zu machen, daran  denken nur die Wenigsten.

Kein Lebewesen hat die Erde so umgekrempelt wie der Mensch,

er baut sie zu, nennt dies ” er kultiviert sie”,

vermehrt sich extrem ,ungewiss ob alle ernährt werden können.

Aber es gibt trotzdem gute Beispiele , wie Rekultivierungen ehemaliger Industriegebiete, das Begrünen von Wüstengebieten, das Aufforsten.

Aber alles sind nur singuläre Maßnahmen.

Der Lauf der Dinge verläuft nicht logisch,

Probleme und Dramen sieht man lieber  aus der Ferne, oder nur in den Medien,

da ist sind sie gut aufgehoben.

Aus der eigenen historischen Erfahrung müsste man wissen,

daß Hilfe immer notwendig ist.

Hilft man am falschen Ort, nicht da, wo die Ursache ist, sondern da, wo die Wunde aufgeht, und meint mit einem Pflaster ist alles abgetan, werden die Probleme nicht gelöst ,

und stehen plötzlich  vor der eigenen Haustür.

Und dann jammert man auf einmal.

Man könnte denken, dass die Erde heulen müsste, was die Menschen aus ihr machen.

Wir zerstören wegen des Profits sogar die Lungen des Planeten, die Regenwälder und vertreiben Millionen Tiere, fällen unzählige Bäume und Pflanzen.

So bleibt uns zu hoffen, dass die Erde genügend Selbstheilungskräfte hat,

man endlich  Verantwortung übernimmt,

und die Menschen nicht die Würde anderer dauernd verletzen, Mitleid und Mitgefühl nicht vergessen,

auch dass es auch noch andere Lebewesen auf dem Planeten gibt, die alle das gleiche Existenzrecht heben

Das Vergessen sollte im Bereich Hass, Neid, Eifersucht, Habgier und krimineller Energie sein. und im Shredder der Geschichte landen.

Zu fürchten ist, dass die Menschen eher versuchen von dem Planeten Erde auf andere zu fliehen , statt diese wieder zu heilen versuchen.

 

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menschenleer

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Wir sind es gewöhnt immer nur Bilder von vielen Menschen zu sehen.

Was ist, wenn auf einmal die Menschen fehlen, zu Hause bleiben, in Quarantäne sind, das Leben zum Erliegen gekommen ist,

zumindest auf der Strasse und im Freien.

Was in den Häusern ist und sich ereignet , sieht man ja nicht.

In den Wohnungen wird man zum Glück noch nicht biometrisch erfasst, verlinkt, beobachtet.

Zum Glück gibt es diesen Rest der Privatsphäre.

Menschenleer heißt ja nicht, nicht bewohnt, sondern nur nicht begangen.

Entvölkert würde bedeuten dass alle verschwunden wären.

Geräumt, ausgestorben.

Was wäre dann?

In historischen Kulturen kann man dies sehen, wie beispielsweise an der Burg der Winde in Qaraqalpaqstan, wo wegen Änderungen des Verlaufs des Amur Kulturen sich wegbewegen mussten, weil alles nur Wüste ohne Wasser war-

Französisch ” deserté”, englisch ” deserted”, lateinisch ” desertum”, norwegisch ” Oede”

Im Englischen ist eine “desert” eine Wüste.

Menschenleer bedeutet aber nicht ohne Leben, nur ohne uns.

Die Natur hat nicht nur eine Spezie, nur sehen wir nicht alle, manche sind Meister des sich Tarnens.

Wenn man eine frisch aufgeschüttete Strassenböschung beobachtet, sieht man, dass recht schnell die ersten Pionierpflanzen auf dem vegetationslosen Boden wachsen, und mit ihnen kommt das Leben.

Eines ist allen gemeinsam:

Wenn es irgendwo einen zu erobernden Raum gibt, wird man diesen füllen wollen.

Die Natur mit ihrer Vielfalt überlebt immer.

Irgendeine Spezies lebt von dem, was für die anderen Gift wäre, der Tod, das Aus.

So geben wir lieber dem was kreucht und fleucht, lebt, auch eine Chance,

Dazu gehört aber auch, das wir uns dieser Wichtigkeit  bewußt sind und alles dazu tun diesen Zustand zu erhalten,

das heißt uns nicht gegenseitig erledigen, vergiften und zu vertreiben.

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Lirum larum Löffelstil

 

Scan_20200307 (3)Ein altes Volkslied, ein Abzählreim.

Clemens Brentano und Achim von Arnim erwähnten es 1808 in der Sammlung  alter Volkslieder  ” Des Knaben Wunderhorn” zum ersten mal.

Kinder sollen es beim Rühren von Suppen gesungen haben.

“Lirum larum Loͤffelſtiel,
Alte Weiber eſſen viel,
Junge muͤſſen faſten,….”

Das sollte ja nicht bedeuten dass Ältere mehr essen, zumeist ist das Gegenteil der Fall, aber Jüngere sind mehr auf ihre Figur betont, man möchte ja auch schön aussehen.

Was nichts über Schönheitsideale aussagt, denn Peter Paul Rubens beispielsweise hatte da ganz andere Vorstellungen als das der Twiggy.

In einer Fernsehsendung des ZDF, einem Kinderkochkurs wurde Lirum Larum Löffelstiehl als Abzählreim verwendet:

„Lirum, larum, Löffelstiel,
wer das nicht kann,
der kann nicht viel,
lirum, larum, leck,
und du bist weg.“

Lirum Larum, lange Rede. kurzer Sinn.

Im Alphabet davor ” Lire”, danach “Lissabon”

Lirum Larum Besenstil, zaubern ist ein Kinderspiel. Viele Variationen.

Ein Reim wie ” Summa Sumarum”

Worte ohne Synonyme,

aber herum Rühren macht auch Freude, und wenn kulinarisch noch etwas dabei heraus springt,, was gut schmeckt.

Was ist die lehre aus der Geschichte:

Man sollte bei vielen Dingen des Lebens mehr Spaß und Freude haben und

auch ” sein” Süppchen mit Freude kochen,

denn das was rauskommt, schmeckt meistens und bereitet auch noch positives Wohlsein.

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Deja vu

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Träume von Dschungel, die Liebe zu exotischen Pflanzen und Tieren.

Manchmal wundert man sich, warum einem dieses oder jenes besonders gefällt, was einem anzieht, attraktiv erscheint.

Stein auf Bein könnte man darauf schwören. “Ich war da schon, das habe ich gesehen”.

Ein Haus, ein Schloß, eine Landschaft, Berge, Strand , irgendetwas was einem anzieht, unerklärlich, fesselnd.

Tatsächlich war man nie dort, zumindest in diesem Leben.

Schwierig zu verstehen, daß es nur ein Zufall gewesen war, oder man das vielleicht in einem Film oder einer Zeitschrift gesehen habe, und deswegen Erinnerungen an etwas kommen, was sich in diesem Leben nie ereignete.

Reisen führen in verschiedene Länder, in dem einen ist es schön, das andere gefällt einem, ist spannend, interessant und dann plötzlich gibt es ein Land,

bei dem man sich wie zu Hause fühlt, vertraut. Man kauft sich Bilder dort.

Ein Bild, in das man mit seinen Gedanken und Träumen eintauchen kann, in “dreamland”, und dort unmittelbar weiter lebt, sich selbst seiend, aber alles kommt bekannt vor.

Man hört das Wasser plätschern, wie auf dem Bild die Stimmen aus dem Urwald,

das Säuseln des Tropenwindes,

man muss nicht nachdenken, ob man das Leben da will oder nicht, es läuft,

nicht als Film, denn da wäre man ja Beobachter,

nein,

als Lifestreaming, 3 D, 4 D, interaktiv, man ist Subjekt, nicht Objekt.

Am Morgen das Reflektieren des Erlebten, man erinnert sich an Details, einfach, aber eigentlich unmöglich , doch real.

Warum, wieso, weshalb, wie? Zig Fragen auf dem Weg der Suche nach den Antworten.

Wir wissen viel zu wenig, was unsere Vorfahren uns als genverändernde nachhaltige Informationen mitgegeben haben.

Genealogie, eine Antwort, eine Option. Wer von den Vorfahren war dort?

Ah da,war einer aus der Gegend dabei, wo ein Architekt des Schlosses, das einem bekannt vorkam, ein gleiches erbaute. Das wär ein Glückstreffer.

Aber die sind selten.

Dann Suche über Suche, aber die Träume gehen weiter, man lebt in der 2.en Welt.

Dann der Gedanke DNA, aber was will man da sehen. Ok. Ein Versuch. Dann, OMG,

ein Prozentsatz aus dem Land der Träume, des Dschungels, der Exotik, der Wärme, der Gewürze, all dessen, was einem so zwischendurch unterbewusst fasziniert.

Dann der Vergleich mit den genealogischen Daten, Recherche über die Personen, und die Überraschung, eine Vorfahrin kam von dort, musste die Welt umsegeln, wie auch immer, von Afrika, nach Amerika, und, der Ergänzungsteil des Puzzle kam aus Europa und nahm sie dahin mit.

Und ähnlich mag es vielen gehen, und da wir nicht viel davon wissen, sollten wir uns die Offenheit bewahren, zu den eigenen Vorlieben zu stehen, sie haben ihren Grund, und wer weiß schon was für Gründe man tatsächlich  selbst haben mag.

Dabei sollten wir nur die Abgründe meiden und uns auf die schönen Seiten konzentrieren, denn die wollte man uns bestimmt weitergeben, die anderen lieber in den Abfalleimer der Geschichte stecken.

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to do, to do not

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Stopp, Halt,

” wer alles will, der schafft nicht viel”

In der bayrischen Gemütlichkeit ” oans noch dem andern”, in der Ruhe liegt die Kraft, steckt mehr,  als das ganze Leben in ” muss und müssen” zu deklinieren.

Singletasking hat nichts mit Aufgaben nur mit Singles zu tun, sondern eben eines nach dem anderen zu erledigen.

Viele Baustellen gleichzeitig zu bearbeiten erfordert physische und psychische Energie, Schwerpunkte müssen gesetzt werden um das Multitasking umzusetzen.

Man kann nicht allem die gleiche Aufmerksamkeit schenken; und im Wort ” schenken” steckt ja schon die Differenzierung.

Man schenkt etwas, und das ja nicht gegenüber jedermann.

Bei einem grösseren Unfall müssen Ärzte eine Triage durchführen, wen behandelt man zuerst. Dies setzt eine Prioritätenliste voraus.

Und ähnlich verhält es sich ja mit allen Dingen des Lebens.

Leider werden uns oft die Prioritäten vorgegeben und wir haben nicht die Möglichkeit die Skala selbst zu bestimmen.

Dringlichkeiten, Termine, Notwendigkeiten dominieren.

Man sollte nur sich nicht selbst verkasteln, lieber offen sein , flexibel, Mut zum Wechsel und Pausieren haben.

Früher haben die Menschen ruhiger, gemütlicher gearbeitet. Die sogenannte ” Zigarettenpause” war eine Kommunikationsoption, wichtig für Stimmungen in einem Unternehmen.

Danach, scheinbar gestärkt, jedenfalls wieder mit Energie,ging man an seine Arbeit.

Entfällt diese Zeit, ist kein Platz für Regenarationsphasen, zudem nutzen, wenn es welche gibt, viele diese nur um das Neueste aus den Social Media zu sehen, und,

oft kommt man belasteter aus dem heraus , wie zuvor.

“Der/die hat auf meine “message”nicht geantwortet, oder hat dies oder das geschrieben”

Eigentlich ist das keine Arbeitsunterbrechung, sondern die Fortführung der anderen normalen Arbeit, nur auf der eigenen Ebene, eben eine andere Arbeit, statt ein Relaxen, und das  gepostet.

Pause ist etwas anderes als eine bloße Arbeitsunterbrechung.

Man macht etwas anderes, erlaubt dem Geist sich wieder von dem alten zu befreien, Gedanken wieder herunter fahren, so von dem 4.Gang in den 1. ,

und sich auf das, was zu tun ist, zu fokussieren, langsam wieder anzufahren.

Vielleicht tief durchatmen, an Yoga denken, an Jacobson, dem Geist eine Chance geben, sich konzentrieren zu können.

Konzentrieren bedeutet nicht  vieles gleichzeitig und nichts richtig , fehlerfrei, zu tun, sondern eines und dieses mit Energie.

In jeder Tätigkeit ist das natürlich unterschiedlich, aber man muss da seinen Weg finden, letztlich zählt was herauskommt, und das ist es nicht, wenn bei gutem Ergebnis der Mensch, das Leben, die Liebe und das Glück auf der Strecke bleiben.

 

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Die Morgenkaffeesphynx

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“Guten Morgen, liebe Sorgen
Seid ihr auch schon alle da?
Habt ihr auch so gut geschlafen?
Na dann ist ja alles klar”, so heißt es in dem Songtext von Jürgen von der Lippe.

Viele verzichten auf den Kaffee, schlafen, bis auf den letzten Drücker, dann noch nicht einmal ein Brötchen, höchstens einen Bissen und ab.

Für andere ist es eine Zeremonie, ohne die gar nichts geht.

“Kaffee am Morgen löscht Kummer und Sorgen”.

Wenn der Duft von  Kaffee durch die Räume zieht und einem magisch anzieht, gemischt mit dem Geruch frischer Brötchen, kann dies  ein faszinierendes Gefühl werden.

Es erinnert an die Geschichte des Kaffees.

Die  Kaffee-Pflanze stammt ursprünglich aus  Äthiopien, aus der Region Kaffa. Der Legende nach entdeckte der Hirte Kaldi, dessen Ziegen nach dem Verzehr der roten Kaffeekirschen aufgedreht herum sprangen, die Kaffeepflanze.

In Äthiopien ist Kaffee trinken zeremoniell. Man sitzt an einem Feuer, erwärmt Wasser. In einem Gefäß werden die noch grünen oder roten Kaffeebohnen geröstet, dann zermahlen und mit dem heißem Wasser aufgegossen. Die Folge , ein unwiderstehliches Aroma, Genuss für Laib und Seele.

Kaffeetrinken ist kommunikativ, man  trinkt ihn eigentlich  nicht alleine, aber oft bleibt einem nichts anderes übrig.

In Russland  trinkt man ihn oft im Wasser heiss gemacht , im Kaffeesatz schwimmend, entsprechend würzig ist er,

Die Osmanen haben uns den intensiven Kaffee, der mehr als ein Mokka ist, neben dem obligaten cay  hinterlassen.

Für einen überzeugten orientalischen Kaffetrinker trinken Europäer mit ihrem Kaffeemaschinenkaffee nur Duschwasser, es läuft als  Koffeintropenregen einfach durch die Filter.

Ein Kaffee am Morgen bringt Wärme, den typischen Duft, an dem der einer Zitrone und eines Zitronentees abprallen würde. Trinkt man diesen verzieht, sich das Gesicht.

Im Gegensatz dazu  umschlingt einem der Kaffeeduft und lässt die Geheimnisse des Tages aufsteigen.

Wer weiß denn schon im voraus , was alles kommt und geht,

schaut man tief in die Kaffeetasse, schwarzbraun, warm , wohl riechend ,erkennt man sein Gesicht und die geheimnisvolle  Spynx am Grund der Tasse verrät über dieses Medium zumindest, dass man gestärkt in den Tag gehen kann, egal was passiert, aber eine Kaffeepause ist immer drin.

 

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wie von einer anderen Welt

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Husten, Schnupfen, Heiserkeit, Schluckbeschwerden,

man weiß nicht ob es einem warm oder kalt ist, mal fröstelt es, mal ist es beinahe tropisch warm.

Das Gefühl lässt einem nicht los, dass man nicht sich selbst ist.

Irgendwelche Erreger haben offensichtlich Besitz von einem ergriffen, oder versuchen dies, und,

der eigene Körper  wehrt sich, aber selbst  ist man ahnungslos, wie er dies tut, aber er macht es.

Kurz zuvor wollte man Kraftakte durchführen, fühlte sich total fit, dann irgendwann über Nacht kam die schleichende Eroberung durch  etwas , was man  nur mikroskopisch sieht, aber dafür die Folgen fühlt.

Wir Leben in mehreren Welten, in der direkt Sichtbaren, der des Mikro- und des Makrokosmos. Gut, dass wir nicht alle diese Welten  direkt sehen, die Eindrücke und Impressionen wären zu viele; wir sind ja oft mit dem für uns Fassbaren überfordert.

Mehr als ein Kampf  David gegen Goliath, ein Miniminiwinzling gegen jemand, der Baumstämme zum Fällen bringen kann, die Erde umkrempelt, allerdings auch Spuren der Verwüstung hinterlässt, aber nicht nur.

Momente, die uns Menschen zeigen, dass wir nicht das Nonplusultra der Schöpfung sind, auch keine Einzelwesen, die alleine vor sich hin leben können.

Fast nicht Sichtbares kann uns plötzlich lähmen und alle Kraft  in Minuten schwinden lassen, und unsere nur fühlbare, aber nicht sichtbare innere Immunabwehr muss Kämpfe und Schlachten durchführen, denen wir nur als Zuschauer beiwohnen können.

Nur gemeinsam kann man sich wehren, medizinische Gegenmaßnahmen entwickeln, Tabletten, Säfte, Tees und benötigen Menschen, die für einem da sind, oder für die man da sein kann und darf.

Ob es dann hilft ist eine andere Antwort.

Kaum sind wir wieder gesund,

fallen wir schnell wieder in den alten Trott,

vergessen alles was war, insbesondere die Erfahrung der Hilflosigkeit,

und, machen uns gegenseitig “das Leben ” schwer, das wir gerade zuvor erhalten konnten,

nur dieses Mal selbst, überflüssig, einzeln oder kollektiv als Staat.

Nichts von Frieden, Freude, gegenseitiger Unterstützung, dies alles nur selten.

Das Gewesene ist ja der ” Schnee von Gestern”.

Erst, wenn uns die nur mikrospopisch zu sehende,

aus dem Mikrokosmos kommende Welt wieder angreift,  fühlen wir uns wieder schwach, und das Gewesene ist auch wieder vergessen.

Bösartig könnte man meinen, daß wir uns von Vergessen zu Vergessen bewegen,

aber zum Glück dürfte dies nicht der Normalzustand sein,

es gibt ja noch anderes, dass uns Menschen ausmacht und nicht wie von einer anderen Welt kommt, wir haben einen Willen, Glauben, Liebe  und können Zuversicht entwickeln.

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betroffen, getroffen

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Englisch ” affected”

betroffen, getroffen, wie vom Donner, plötzlich.

oder einfach nur erschrocken?

Manchmal sind es Kleinigkeiten, die jemand anderem nicht auffallen,

aber einen selbst an etwas erinnern.

Es tangiert, berührt, zieht einem an, oder herunter,

kann rührend sein, aber auch tief traurig machen.

Betroffen, mental, Prekäres, Peinliches, Unangenehmes,

aber auch physisch, wie wenn man vom Diesel-Skandal betroffen ist, von einer Geldentwertung, einer Krankheitswelle, oder gar Pandemie.

Betroffen sein  kann verwirrend sein, verlegen machend, verletzen, dann,

wenn etwas geschieht, passiert, einem widerfährt,

und vielleicht  Blicke wie Pfeile auf einem treffen,

man zu einer physischen oder psychischen Zielscheibe wird, die es nicht ermöglicht sich weder emotional noch körperlich davon zu distanzieren.

Ein Schauer der Betroffenheit der einem kalt den Rücken herunter läuft, eine ungewollte Situation.

Vieles betrifft uns, aber macht uns nicht betroffen, erst dann, wenn es tiefer in uns dringt, uns direkt berührt, wie eine Mitleid erregende Situation,

ein Geschehnis, Mitgefühl.

Viele Varianten, die einem zum Nachdenken anregen,

was das Mentale betrifft einem aber auch zeigen, daß man noch Gefühle hat.

Bei den Situationen, die einem in etwas verwickeln wird man gefordert Lösungen zu finden um diese Verwicklung auf zu lösen,

eben nicht betroffen, getroffen zu sein.

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Politik

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Politik, französische ” politique”, englisch “politics” sagt nichts aus.

Ein Allerweltswort, das Emotionen verursacht.

Der Mensch ist nicht als Einzelgänger geboren.  Mit der jeweiligen Politik wird jeder konfrontiert, ob er will oder nicht. Nur wenige können ein Dasein als Eremit führen, und, ob dies das Tor zur Glückseligkeit bedeutet, ist zu bezweifeln.

Für die Menschen, die Politik als ihren Beruf oder Selbstverwirklichung ausgewählt haben, Politiker,  gibt es keine Messlatte, Prüfverfahren, außer den Wahlen in jeder Ebene, und da hilft ihnen nicht die Erfahrung und Kenntnis, sondern die verbale Überzeugungsfähigkeit, und die hat nichts mit “echtem Wissen und Können” zu tun.

Polis, altgriechisch,  die Sorge um die Stadt, heute sorgen sich die meisten eher um sich selbst, wollen Macht , wie Macchiavelli es definiert.

Das ” zoon politicon “, das gemeinschaftsbezogene Wesen im Gegensatz zum “zoon idiotes”, das auf sich bezogene Wesen.

Rudi Dutschke nannte R.Dahrendorf  Idiot, weil er nur seine Perzeption sah, und gewann aber den darauf folgenden Beleidigungsprozess.

So assoziiert man, wenn man die tägliche nationale und internationale Politik analysiert, die Definition die R. Dutschke verwendete.

Aber die Welt der alten griechischen Philosophen wie Aristoteles war einfacher wie die heute globale Welt.

Politik, ist nicht wie Otto Suhr es beschreibt, der Kampf um die “rechte” Ordnung, es geht den meisten um ” Ihre” Ordnung.

Politik hängt immer mit Macht, Herrschaft, Konflikt, Ordnung Systemen, Gemeinwohl, Klassenkampf zusammen.

Der wohl am meisten interpretierte Begriff, auch noch differenziert nach Form ( polity), Inhalt ( policy) und Prozess ( politics).

Politik wird von Menschen gemacht, und hinter jedem Menschen steckt eine spezifische Vorstellungswelt, die nicht mit der anderer konform sein muss und zumeist auch nicht ist.

Jeder hat eine eigene Bedürfnishierarchie, ein bißchen Herzberg, ein wenig Maslow

Manchmal möchte man sich gegen vieles in der Politik sich ereignende wehren und denkt an an Herbert Marcuses ” Ethik der Revolution”,

nach der die Folgen eines gewaltsamen Veränderns  des Ist-Zustandes  die eventuellen Folgen dessen nicht rechtfertigen würden, also lässt man es.

Und so bleibt einem politisch bewußten Menschen nicht zu resignieren, sondern seinen politischen Idealen treu zu bleiben und diese zu vertreten.

 

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