Einstellung

Einstellung, Attitüde oder Habitus.

Mehrere Worte und Bedeutungen in einem.

Ein und Stellung.

Ein, das Gegenteil von ” aus”, das “on” statt “off”, oder manchmal ein standby.

Stellung ist eine Position, eine Funktion, die man inne hat.

Eine Einstellung ist in der Folge, wenn jemand einen Job bekommt, eingestellt wird, einen Arbeitsvertrag bekommt.

Einstellung ist aber auch der Ausdruck einer Haltung. Wie steht man zu etwas, welche Meinung hat man.

Ist es eine kritische Distanz oder Befangenheit oder wechselt man die Meinung wie das Fähnchen im Wind?

In einer freiheitlichen Demokratie ist es normal, dass man seine Meinungen austauschen kann, ohne dafür etikettiert zu werden, oder gar Hass zu spüren.

Zeichen einer krankenden Demokratie ist es, wenn die Menschen immer empfindlicher reagieren und Meinungen immer weniger toleriert werden.

Wobei es vieles gibt, was nicht tolerierbar ist, und dazu gehört alles Kriminelle, Verbrechen, und Diffamierungen, aber auch die Intoleranz gegenüber anderen Menschen, die vielleicht etwas anders aussehen , als man selbst, eine andere Farbe haben oder behindert sind.

Zumeist beruhen Empfindlichkeiten in Ängsten, nämlich Macht und Einfluss zu verlieren.

Bei Behinderungen auch Berührungsängste, die verdrängt werden, unterbewusst realisiert man , dass dieses jeden Menschen treffen kann.

Nur das Schicksal weiß, wie lange man selbstständig denken und handeln können wird.

Seit es Menschen gibt, werden wahrscheinlich Intrigen und Diffamierungen dazu eingesetzt.

Einstellung, schwedisch ” attityd”, türkisch “tavir”, lateinisch “habitus”.

Wie steht man zu etwas?

Manche Menschen denken:” Wenn Du nicht für mich bist, dann bist Du gegen mich”.

Aber genau dies ist fatal.

Wenn man Angst hat, seine Meinung und Einstellung auszusprechen,

schweigt man, wehrt sich argumentativ , riskiert Diffamierungen und Konsequenzen oder ” denkt so, und handelt sooo”, wird folglich unehrlich.

Kritisch betrachtet ein moralischer Zerfall.

Es gibt Menschen, die keine Kritik vertragen, die meinen “ihre” Meinung, Einstellung, Religion, Ideologie ist das allein gültige, und somit können sie für sich das Recht ableiten, alles andere abzustrafen.

Leider beeinflussen solche Menschen manchmal die Politik, und die Einstellung wird zu einer farblich dem Chamäleon ähnlichen.

Es ist nicht immer leicht im Dickicht des täglichen Seins ein oben und unten, ein seitwärts für sich zu definieren.

Wir vergessen, wo wir Grenzen benötigen, und wo wir keine brauchen.

Da hilft nur der innere Kompass seiner Erfahrung und Sozialisation.

Attitüde

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Acker

Ein Wandelwort.

Abgeleitet aus dem Griechischen “agros” , Feld.

Französisch ” des Champs”, Felder.

Englisch ” fields”, die Felder, schwedisch ” fält”

Eine Fläche, ein Mass, das Feld das man bepflanzen und kultivieren kann.

In der menschlichen Kultur ein Kennzeichen für den Beginn des sesshaft Werdens.

Für die Bauern die Basis zu ihrem Lebensunterhalt, etwas anpflanzen zu können.

Als Wort leicht modifizierbar.

Addiert man davor ein “cr” hat man eine kleine Köstlichkeit, den cracker.

stellt man ein ” tr” davor, hat man den Tracker, der einem im Internet, im Web verfolgt, um einem zu schaden, oder Werbung zu senden.

Der Trucker fährt ein schweres Gefährt.

Ein ” w” , als wacker, kennzeichnet einen mutigen Menschen,

Stellt man ein “M” davor , hat man den Macker, den Lebensgefährt, Lover , Macho oder wie auch immer.

ein ” k” soll nur erwähnt werden.

Mit einem “T” davor kann man etwas anheften.

Hängt man Wörter an, kommen die verschiedensten Bedeutungen heraus.

Ackerboden, Ackerland, Ackerkrume , Ackerscholle für die zu bepflanzende Erde.

Verbal ein Wort für hartes bearbeiten, ackern.

Der Acker ist mehr als eine Landschaftsformkategorie. Er steht für einen Lebensraum, für unsere Ernährung,

aber nicht nur im ursprünglichen Sinn.

Wir haben noch vieles, was wir nicht wissen, erforschen wollen, zu beackern.

Manche Menschen machen sich vom Acker, weil sie etwas nicht wollen, faul sind oder abhauen.

Viele Felder des Wissens sind nicht gepflügt.

Wir haben täglich unser eigenes Arbeitsfeld zu beackern.

Wenn wir es nicht tun, verwildert alles, auch die Psyche, das Verhalten, das Miteinander.

In Krisengebieten sieht man, was passiert, wenn die Seele verwildert.

Um eine friedliche Welt zu schaffen müssen wir wieder beginnen uns besser zu kultivieren und aus den Feldern des Seins einen für alle schönen Lebensraum zu gestalten.

Perplex

Ackern

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Zirbeln

Die Zirbel ist ja eine Kieferart, die in den Karpaten oder am Alpenrand wächst.

Zirbeln ist drehen, wie in der Schmiedekunst. Um die eigene Achse, nicht nur einmal, mehrfach.

Es ist nicht wie ein Drehen um die eigene Achse oder wie beim Break Dance.

Die Basis bleibt stehen, und alles darüber dreht sich.

Eigentlich die Situation, in der wir uns heute oft befinden,

Wir stehen physisch auf dem Boden dieser Welt, auf dem, was sich bisher ereignet hat, uns beeinflusste und wie wir handelten.

Erstaunlicherweise gibt es Menschen, die können sich mental mehrfach um ihre eigene Achse, bei konstanter Basis, also die Füße fest auf dem Boden stehend, winden.

Man könnte dies als mentale Akrobatik bezeichnen.

Aber was machen manche nicht für Geld, Einfluss, Macht und Reichtum, zur Sicherung ihrer Pfründe.

Andere beißen sich in einer Ideologie fest, in einer kognitiven Welt, die zur Wahrheit, zur Realität wird, aber die nur die Ihrige ist.

Und weil das so ist, werden die Reaktionen immer intoleranter, es zählt nur noch eine Meinung.

Argumentiert man sachlich, und bleibt auch so, dann wird sich gezirbelt und gezwiebelt.

Gezwiebelt, weil man sich offensichtlich mehrere Schalen zulegt. Die nette freundliche, die muffige, alle Variationsformen.

Alles nach dem Motto:” gerade wie mans braucht”.

Menschen haben ja auch eine Zirbeldrüse, die Epiphysis cerebri, die aber so benannt ist, weil sie eine Tirbelzapfenform hat.

In der Zirbeldrüse wird Melatonin produiert, das für unseren Schlaf-Wach Rhytmus zuständig ist.

Es gab einmal eine Zigarettenwerbung der Marke HB ” Greife lieber zu HB, dann geht alles wie von selbst, frohen Herzens genießen .

Wenn es ohne Zigaretten nur so wäre.

Statt dessen wird, gerade in der Politik, ein sich drehen, wenden, zum Symbol.

Vielleicht sollte man den Zirbelzapfen als Auszeichnung für besonders gutes Zirbeln nehmen.

Um sich zu schützen und nicht in einen Zirbelstrudel gezogen zu werden, sollte man ab und zu versuchen sein Gleichgewicht zu finden, seine Statik,

versuchen, dass man mental auch in die körperliche Hülle passt, die einem die Natur gegeben hat.

Vielleicht einfach nur etwas Meditieren.

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spezial

Freude , Ausgelassenheit

Spezial, nicht speziell, vielleicht Assoziationen mit Spezi oder Spezie.

Ein Bestimmungswort. Determinativkomposita

Kroatisch ” posebna”, spanisch ” especial”, somalisch “gaar ah”.

In mittelalterlicher Sprache entlehnt, eigentümlich, speziell.

Etwas Besonderes, Eigentümliches.

Bei einer Fernsehsendung bedeutet dies eine Sondersendung, themenbezogen, aus aktuellem Anlass heraus.

So ab und zu wünscht man sich, sich von allem, was einem belastet, frei zu sein, unbekümmert, nicht hemmungslos, aber losgelöst von allem, was einem herunter ziehen kann.

Eine Stimmungslage, in der man die sprichwörtlichen Bäume ausreissen,

oder einfach nur träumen kann.

Wie heißt es in dem Liedtext von Peter Schilling ” Major Tom”:

” Völlig losgelöst von der Erde schwebt das Raumschiff…..”

Doch im Song nimmt es ein anderes Ende:

“Mich führt hier ein Licht durch das All
Das kennt ihr noch nicht, ich komme bald
Mir wird kalt”.

Wir wissen nicht, wo unser Raumschiff “Erde” hinfliegt, wie sein wirklicher Zustand ist.

Was macht die Natur, der Hass unter den den Menschen, das sich selbst immer Probleme machen und besonders den anderen.

Es gibt zu spezial viele Wortbildungen:

Spezialausbildung, Spezialkräfte, Spezialanfertigung, Spezialausführung, Spezialgebiet, Spezialtruppe, Spezialgeschäft, Spezialliteratur, Spezialklinik, Spezialtherapie, Spezialtruppe, Spezialangebot.

Allen gemeinsam: das Besondere, Einmalige.

Ist es nicht das, was man sich manchmal wünscht.

Den mentalen Ausnahmezustand, in dem Glück, Unbefangenheit, Freude , eine friedliche Atmosphäre dominant sind, schaffen.

Offensichtlich scheint dies auf unserer Erde schwierig zu sein, und wenn nur in sehr wenigen speziellen Momenten, in denen eines Hauchs von Glückseligkeit.

Immer verbunden mit der Angst gleich wieder aus dem schönen Traum des Friedens, der Sorglosigkeit aufwachen zu müssen, weil es irgendwo und irgendwie mental, physisch, psychisch oder real brennt.

Vielleicht einfach die trüben Gedanken aus seiner Sicht entfernen, wegwischen, wie ein Scheibenwischer die Tropfen an einer Scheibe entfernt.

Das geht leider nur immer in einem Moment, bei Regen sind die Tropfen gleich wieder da,

und,

uns fehlt oft der Schirm, unter dem wir im mentalen trockenen Schutz stehen können.

So bleibt uns nur die mentale Spezialkleidung, die gegen jedwedes Wetter immun macht.

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Rekonstruieren

Viele Eindrücke, man sieht, liest und erlebt viel.

Man bemerkt, registriert, merkt sich das ein oder andere, schreibt auf oder geht einfach darüber weg.

Aufzeichnen, buchen, in eine Kartei eintragen, erfassen, dokumentieren, feststellen was ist und war.

Normalerweise werden Gäste, Autos, Urkunden registriert,

oder wie bei Corona, wenn man in ein Restaurant geht, der Name, die Adresse, die Telefonnummer.

Ist das alles nicht gemacht, und man sieht nur die Bruchstücke eines Mosaiks, das man nie komplett gesehen hat, ein fiktives,

wenn nichts dokumentiert ist, ist es schwierig alles zu rekonstruieren.

Wie war das nochmal, was ist passiert, wer gegen wen oder mit wem, wozu, warum, Fragen über Fragen um ein Puzzle zusammen zu fügen.

Wieder herstellen, nachbilden- und bauen, herrichten, nachempfinden um den alten Zustand zu erreichen.

Oft muss man in seinen Erinnerungen kramen,

Altes, nicht mehr Vorhandenes oder Zerstörtes so nachbilden, dass es dem alten Zustand gleich zu setzen ist, naturgetreu nachbilden.

Lateinisch ” struere”, schichtweise übereinander legen, errichten, ordnen.

Wir haben dieses Problem nicht nur in der Archäologie, der Geschichte, den alten Erzählungen. Was war wirklich, was wurde nur erzählt.

In der Kriminalistik, was war tatsächlich geschehen, wer war der/die Täter/in.

Rekonstruieren ist ein Teil der Wahrheitsfindung.

Was nicht fotografisch, gescannt, neutral von Augenzeugen niedergeschrieben wird, kann nicht als Mosaikstein dienen.

Alle nicht nachweisbaren Teile, Scheinwahrheiten wäre Teile mit anderen Farben, rosa, blau, grün, gelb, nicht wie die nicht Vorhandenen weissen Flecken im Mosaik des Lebens.

Erinnerungen trüben sich im Laufe der Zeit.

Negatives wird abgeschwächt, Positives eher glorifiziert.

Das alles erschwert die reale Farbgebung der zusammen zu setzenden Teile der Rekonstruktion.

Um den wissenschaftlichen, aber auch den Recherchen der Zukunft es leichter zu machen, sollte man vieles aufzeichnen.

Wie wollen die Nachfahren wissen, wie man selbst, die Eltern und Großeltern gelebt haben, was sie dachten und machten?

In den Geschichtsbüchern ist nur wahr, was als Fußmarke als Zitat, Originalquelle, nicht verfälschtes Dokument erhalten und gekennzeichnet ist.

In den Medien werden zu Themen oft, weil sich das gut macht, zufällige Zeitzeugen, oder solche die etwas Spektakuläres oder gut Verwertbares äussern, verwendet.

Andere versuchen von etwas oder von sich ein opportunes Bild zu konstruieren, Showmaking , Fakes, Tunes.

Die zu sehende Wahrheit ist ein Konstrukt und nicht die tatsächliche Wiedergabe des Geschehens.

So müssen wir im Puzzle des Lebens uns damit abfinden, dass vieles darin auf Annahmen und Vermutungen, subjektiven Meinungen, mutierten Erinnerungen und nicht Tatsachen beruht, und wir von allem unsere eigene Rekonstruktion machen müssen.

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Gefahr

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In dem Wort steckt ” ge”  also eine Bewegungsaufforderung , auch die Silbe ” fahr” , im Imperativ gemeint, nämlich weg zu fahren.

Wie heißt es: ” Gefahr erkannt, Gefahr gebannt”

Eine Option eines eventuellen Unheils, der Angst, es könne etwas Unangenehmes passieren, einem etwas zustoßen.

Risiken sehend , Unsicherheit, nicht wissen was kommt, erahnend.

Im Mittelhochdeutschen ” gevare”, Hinterhalt, Betrug.

Gefahr hat viele Perspektiven, im Recht, Gefahrengüter, Gefahrenzonen, Gefahrenkennzeichnung, Gefahrensignale.

Gefahr ist wenn ein Risiko grösser ist als das Grenzrisiko.

Eine Unsicherheit im Dasein, Beruf, Arbeitsbedingung, im Leben.

Es schwingt immer ein Dreiklang mit: Schaden-Risiko-Gefährdung.

Konkret, gegenwärtig,  anscheinend, putativ, auf Verdacht, im Verzug, dringend.

Gefahren werden oft nicht erkannt, falsch eingeschätzt oder auch überbewertet.

Gefahren können auch überraschend kommen, wie ein Tsunami.

Man spielt noch, wähnt sich in totaler Sicherheit, plötzlich zieht ein Sturm auf,

und,

es bleibt keine oder wenig Zeit zu reagieren.

Alle Steine aus dem Weg…

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Risiko

Risiko

Ein Spiel mit Unbekannten.

Ein Wagnis mit möglichem negativem Ausgang, Verlust.

Bewusst kalkuliert oder fahrlässig hineingeschliddert .

Die Gefahr nicht heraus kommen zu können.

Würfeln, Zocken, eben riskieren.

Es heisst ” wer nicht wagt gewinnt nicht”,

aber da ist ein Unterschied.

Wagen, ein Wagnis eingehen ist kalkulierbar, abschätzbar. Das Risiko ist der Grenzwert, die Kombination zwischen Wahrscheinlichkeit und Gefahr

No risk, no fun” kann tödlicher Leichtsinn sein., wie beim Extremsport.

Jemand der Verantwortung hat, macht das nicht, auch nicht, um nicht andere Leben zu gefährden.

Komplimentär ist die Sicherheit.

Manche Menschen sind risikoscheu, weil sie auch Angst haben das, was sie haben, zu verlieren.

Jemand der nichts hat, kann auch nichts verlieren, er tut sich leichter etwas zu riskieren, vielleicht ökonomisch große Schulden auf sich zu nehmen. Im schlimmsten Falls hat er Insolvenz oder Privatinsolvenz. Da er aber ohnehin nichts zu verlieren hat, wäre ein verlieren kein Schaden.

Der etwas Besitzende würde dabei allesverlieren, weil es in den Schaden mit einberechnet werden würde.

Man kann feststellen, daß Menschen aus anderen Kulturkreisen, die mit nichts in ein Land kommen, vieles riskieren können und auch Erfolge haben, im Gegensatz zu Einheimischen, die nicht viel haben, aber nichts riskieren.

Risiko ist aus dem altitalienischen abgeleitet, auch dem lateinischen ” risicare”, dem Umschiffen einer Klippe.

Das kann gut gehen, aber auch nicht.

Begriffe wie Wagnis, Gefahr, Risiko, Exposition umkreisen ein Problemfeld, aber jeweils von unterschiedlichen Perspektiven.

Die Exposition drückt aus, ob sich überhaupt jemand einer Gefahr und einem Risiko aussetzt. So ist ein gefährliches Tier nur ein Risiko, wenn man ihm begegnet, im Zoo ist er keines.

Zockt man nicht, kann man sich folglich nicht verzocken.

Börsenspekulationen haben ein berechenbares Risiko, im schlimmsten den Totalverlust, im besten Fall eine hohe Rendite.

Kein Risiko ohne Chance aber keine Chance ohne Risiko?

In der Umweltforschung sind Risiken die Eintrittswahrscheinlichkeit beispielsweise einer Katastrophe, eines Unglücks.

Im Gesundheitswesen die einer Ansteckung, eines Zwischenfalls, wenn man operiert wird.

Risiken gehören im Leben dazu, auch wenn man diese meiden möchte.

Kann man Risiken berechnen, als Wahrscheinlichkeit auf einer Zeitachse?

Aber was nützt einem das, wenn am Ende ein Prozentsatz steht, und das eigene Gefühl eine andere Meinung hat, als der Verstand.

Stochastisch gesehen die Auseinandersetzung mit Risiken, die sich aus komplexen Kombinationen von Vorgängen ergeben.

Es gibt eine Vielzahl von Wortkombinationen mit Risiko, so, wie Risikobereitschaft, Risikomanagement, Risikovermeidung, Wirtschaftsrisiko, Konfliktrisiko.

Letztlich ist entscheidend, wie man selbst sein Leben gestalten möchte , leichtfertig, waghalsig oder risikoscheu.

Die grundlegende Frage ist: Was ist mir etwas wert und wichtig , was sind die eigenen Prämissen. Für Politiker die gewählt wurden ist das in sie gesetzte vertrauen und die daraus folgernde Verantwortung der Maßstab .

Schwimmt man im Strom des Zufalls und überlässt sich diesem , verhält es sich wie beim Reiten.

Nimmt man die Zügel in die Hand, oder überlässt man dem Pferd zu machen was es will.

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Risiko

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Braindump

Manchmal muss man sich mental recken und strecken um einen Ohrwurm weg zu bekommen oder einfach aufzuwachen.

Die Gerümpelkammer des Unterbewusstseins blockiert,

nur ein Abschütteln hilft dann weiter.

Man kann sich einfach nicht konzentrieren, und,

genau da passieren die Fehler, die man eigentlich gar nicht machen möchte und auch nicht bräuchte. Sie sind unnötig, überflüssig.

Das immer Aufgeschobene, Unerledigte, gedanklich nicht Abgeholte und Verarbeitete lässt sich nicht so leicht in Schubladen stecken und in Vergessenheit geraten.

Irgendwann und irgendwie, jedenfalls dann, wenn man nicht unbedingt damit rechnet, tauchen die Gedanken auf und zeigen sich als Popup-Problem.

Öfters mal alles durchforsten, wo und wie da etwas vor sich hin schlummert, wäre sinnvoll,

Was ist aber, wenn man daran denken möchte und der Gedanke kommt nicht da, wo man die Zeit dazu hätte.

Eine Option ist das aufschreiben, weil da ein Gedanke den anderen anregt und alles schriftlich fixiert wird.

Die Sorgen, das was einem durch den Kopf schwirrt, Ängste, Zukunftsgedanken, eben alles mögliche.

Ist es aufgeschrieben, ist es “aus dem Kopf”.

Eine Nacht liegen lassen, dann wieder darauf schauen und sortieren in wichtig, unwichtig, negierbar, zu delegieren.

Priorisieren mit dem Ziel zu überlegen was in einer optionellen to do Liste wie und in welcher Reihenfolge stehen sollte.

Den Rest zum Recyclen auf die Müllhalde seiner Gedanken.

“To do oder not to do”

Selbstmanagement, Selbstorganisation

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umstritten

Was ist der Gegenstand des Ärgernisses?

Manchmal ist es das gar nicht wert.

Nicht klar, verschiedenen Meinungen unterliegend, kontrovers.

Ist es nicht schlecht, wenn es viele Meinungen gibt?

Hätten alle die gleiche, würde irgend etwas nicht stimmen.

Umstritten ist eine Wertung, manch nennen es eine Floskel.

Dann, wenn der Autor zum Ausdruck bringen möchte, daß er mit etwas nicht einverstanden ist, dieses aber nicht direkt schreiben möchte.

Oder manches ist eben unterschiedlich, weil man es an unterschiedlichen Orten anders sieht.

Man sagt „die oder der

„ Butter, oder “der” Mensch oder “das” Mensch.

Der Begriff ist wichtig und gleichzeitig unbedeutend, eben unwichtig, ein Widerspruch, der strittig ist.

Strittig und umstritten ist von streiten abgeleitet.

Vieles, Spezielles aber eigentlich alles könnte umstritten sein.

Angreifbar, man kann es anfechten, beanstanden, darüber meckern, und lamentieren.

Manche sagen, wer das Wort umstritten verwendet, würde eben nicht genau spezifizieren und kritisieren, was ihm nicht passt, aber genau darüber kann man streiten.

Der bessere Weg jedenfalls ist es den sogenannten ” Roß und Reiter” zu benennen und zu beschreiben, als das vage umstritten zu verwenden.

Dabei sollte man nicht vergessen, daß jeder etwas aus einem, nämlich seinem Blickwinkel sieht und deswegen eine andere Meinung dazu hat, und über diese lässt es sich streiten.

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umstritten

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Gleichgewicht

Das Gegenteil wäre ja ein Ungleichgewicht.

Wenn man das Gleichgewicht verliert, kann man ins wanken kommen und fallen.

Oft verliert man das Gefühl für sich und seine Umwelt.

Der rote Faden, an dem man sich lang hangeln kann fehlt, das Lot, an dem man ablesen kann wo unten und oben ist.

Wieviel Zeit lässt man sich zum Essen, Trinken und Schlafen?

Wieviel Zeit widmet man sich den Dingen, die einem im tiefsten Herzen wichtig sind?

Weil man zu oft im Strudel der Zeit treibt, verliert man den Boden unter den Füssen. Es wankt, wie auf einem Schiff, dass den Wellen und Stürmen ausgesetzt ist.

Man schlingt sogar das Essen, was ja ein Genuss sein könnte, herunter, statt sich Zeit zu nehmen, die ja vorhanden ist.

Der Körper sendet zig Signale aus, aber wir registrieren diese nicht mehr.

Der Rücken schmerzt, die Beine, man kann nicht schlafen, irgendwie fühlt man sich down, statt up.

Lieber sich auf die Suche nach auch Spass machen, überlegen , was gut tut, vielleicht schwimmen, spazieren gehen , laufen.

Das einzige Kriterium: sich wohl fühlen lernen.

Zu seinen Fehlern stehen, diese dulden, denn man kann nur daraus lernen.

Nur wer mit seinen eigenen Fehlern gnädig umgeht, kann dies mit den anderen Menschen so tun, mit Respekt und Achtung.

Sind wir nachlässig gegenüber uns selbst, sind wir es auch zu anderen.

Gleichgewicht heißt Balance, aber nicht die des Risikos.

Wenn man über alles negativ denkt, vermehrt man den eigenen Negativanteil seines mentalen Seins. Zum Gleichgewicht gehört das Positive.

Viele Menschen können nicht mehr zuhören. Sie selbst und ihre Probleme beschäftigen sie so, und lenken ab, den anderen einfach zuzuhören.

Kommunikation besteht nicht aus Monologen, sie ist wechselseitig, wenn sie fruchtbar sein sollte.

In fast allen Lebensbereichen können wir nicht immer das Gleichgewicht halten. Es sollte das zentrale sein, der Mittelpunkt, aber deswegen steht es uns oft im Weg.

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