Die Steuern von der Steuer der Steuer

Eigentlich könnte man „Steuern“ exponentiell definieren. Selten dass Steuern auf konstantem Niveau bleiben.

Von der Wiege bis zur Bahre, sogar der Tod ist besteuert, auch das was ein Toter hinterlässt.

Historisch gab es einfache und konstante Lösungen.

Der Freie musste den Zehnten abgeben, definierte diesen aber selbst, so wie der schlesische Freigärtner Maskos, der an den Grundbesitzer von Prittwitz diesen von der Ernte abgeben sollte. Er wählte als Ernte die schlechteren Früchte aus und gab diese als Zehnten ab. Von Prittwitz ritt zu ihm und wollte ihn auspeitschen. Maskos wehrte sich, argumentierte, dass der Zehnte nicht besagt welchen Teil er abgeben soll. Da von Prittwitz ihn auspeitschen wollte, zog er ihn vom Pferd und verprügelte ihn. Vor Gericht bekam Maskos Recht

Leider geht das bei uns nicht. Auf alles sind Steuern angesetzt und man muss das Gleiche zig fach als Steuern bezahlen.

Diejenigen, die die Steuereinnahmen ausgeben, bezahlen selbst oft keine, verdienen zu viel und verlieren leicht den Kontakt zu denen die diese bezahlen.

Am Beispiel eines Brötchens könnte man die Steuern errechnen.

Beim kauf eines Brötchens bezahlt man mit dem Geld, für das man als Einkommen Steuern bezahlte, Steuern. Der Bäcker zahlt Steuern, die Verkäuferin für Ihren Lohn, der Bäcker macht Sozialabgaben, das Mehl, Wasser, alle Zutaten kosten Steuern, der Strom für den Backofen, auch schon für den Kauf des Backofen, der Hersteller desselben , alle Zulieferanten zahlen . Würde man das alles hochrechnen , wäre ein Großteil des Preises des einfachen Brötchens “Steuern”

Also die Steuer von der Steuer.

Kein ” Tun” ohne Steuern.

Deutschland hat in der Steuerweltmeisterschaft die Bronzemedaille hinter Belgien und Österreich.

Die Geschichte des Steuerzahlens ist mehr als 5000 Jahre alt, einen Teil des Privatvermögens dazu zu verwenden Öffentliche Ausgaben zu tätigen, oder Abgaben an Monarchen zu tätigen. Die Ägypter mussten Nilzoll und Erntesteuer bezahlen.

Heute gibt es nichts, was nicht versteuert wird und man versucht Eigentum zu enteignen durch Steuerbelastungen. Kauft man ein Grundstück wird das Vermessen berechnet, Grunderwerbssteuer und dann alljährlich Steuern, wird es weitervererbt, müssen erneut Steuern bezahlt werden, obwohl alles schon bezahlt war.

Heute wird der Namen Steuer im Sinne von Steuern (Lenken, steuern) verwendet, um Menschen zu etwas zu bewegen, was sie eigentlich nicht unbedingt wollen. Hinsichtlich Kreativität ist die Menschheit noch nie so kreativ gewesen wie heutzutage.

Laut Finanzministerium gibt es in Deutschland rund 40 verschiedene Steuerarten.

Steuern , das Wort im Plural, hat noch andere Bedeutungen, alle mit Assoziationen.

Versteuern, ansteuern, besteuern,

das Ansteuern, das Steuern überhaupt. Der Steuermann , der weiß wo es hingeht.

aber auch Steuerparadies, Steueroase.

Das man für öffentliche Aufgaben Steuern bezahlen muss, Abgaben, Umlagen, wie immer das man nennen mag, ist verständlich und notwendig, eine Steuerungerechtigkeit darf aber nicht sein, auch nicht dass Politiker und Entscheidungsträger den in Verfassungen garantierten Schutz des Eigentums interpretieren, wie sie es gerade wollen.

Und, so zahlen wir alle, in jedem Land der Erde , Steuern.

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Steuern

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genug

Verschiedene Bedeutungen.

Von “mir reichts” bis “ich bin zufrieden”, alles ok.

Viele Worte abgeleitet.

Genugtuung , wenn man zufrieden gestellt wird, man für Widerfahrenes sich entschädigt fühlt, auch, dass ausreichend Gerechtigkeit stattfand.

Positiv gesehen, man ist zufrieden, hat genug,

genug des Guten ist zu viel.

Genug kann auch bedeuten, dass man am Ende seiner Geduld ist, alles ” satt” hat, oder dass man etwas überdrüssig wird.

Wenn das Wasser einem bis zum Rand steht, und am überkippen ist, dann ist es genug.

Nur nützt es uns Menschen nicht einfach ” genug” zu sagen.

Man sollte es gar nicht zu Situationen des Überlaufens kommen lassen.

Genug und genügend, im Französischen sagt man: ” C est la difference”

Wie in dem amerikanischen Film (2002) von Michael Apted ” Enough”, mit Jennifer Lopez als Darstellerin. Jeder hat seine Grenze.

Aber oft erkennen wir diese nicht.

Im Miteinander, der Kommunikation, wir reizen aus, testen, breiten uns physisch und psychisch aus, ohne auf andere Rücksicht zu nehmen.

Eigene Grenzen zu erkennen ist oft schwer, weil man immer subjektiv sich ausbreiten möchte, seine >Perspektive< hat.

Wie weit kann man gehen? Wo sind die Grenzen? Welche Grenzüberschreitungen sind tolerierbar und wo hört dise Toleranzgrenze auf?

Wenn man immer so handelt, als wäre das eigene Handeln das des anderen, und man wäre nicht Subjekt, sondern Objekt, könnte man wohl am ehesten eruieren, wo Grenzlinien verlaufen.

Wir können dies zumeist nicht einmal mit uns selbst, wie beim Essen, wo oft Füllen vor Genießen kommt.

Manche raffen und wissen nicht wo das Ende ist.

Maßlosigkeit im Konsum, Konsumzwang.

Wie heißt es in dem Song von Herwig Mitteregger:

“Ich lehn’ mich raus, ich krieg’ nicht genug.

Immer mehr, Immer mehr, Immer mehr
Und der Wind weht wieder übers Meer
Immer mehr”

Der Zwang nach Leistungssteigerung, nach Konsum, Produktivität, Gewinnmaximierung dehnt das ” genügend ” so weit aus, bis es genug ist.

Nur was bedeutet genug?

Der große menschliche Irrtum ist das Fokussieren auf die “Zerstörung der Natur”. Wir vergessen was die Natur ausmacht und was sie ist.

Sie ist alles. Die Natur verkraftet das, was auch immer geschehen mag.

Es ändern sich nur die Lebensbedingungen, und das fatale, eben die des Menschen und der Tiere.

Versauern die Böden, wird es irgendwann resistente Lebewesen und Pflanzen geben, die diese Bedingungen mögen. Verschlechtert sich die Atmosphäre überleben vielleicht eher Insekten als Menschen,

dann werden die später die Erde bevölkern, und dann so leben.

Es gibt genügend Beispiele , wie Lebewesen uter für uns denkbar ungünstigen und lebensfeindlichen Bedingungen nicht nur überleben, sondern bestens darin zu existieren vermögen.

Das “genug” ist unsere Grenze, die wir erkennen müssen, und wenn nicht müssen wir den Preis der Grenzüberschreitung bezahlen.

In der letzten Konsequenz Krankheit und Tod.

Dabei könnte die Erde für uns ein Paradies sein, statt dessen bauen wir neue Grenzen auf, die keine sind, nur extreme Grenzüberschreitungen, in der Politik, in was auch immer Sitte und Anstand sind, im Glauben, im einfachen Miteinander.

Da wir alle auf dieser einen Erde leben, ist das genug unser eigener Schutz.

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Genug

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eingeschränkt

Eingeschränkt, nicht uneingeschränkt.

Man assoziiert zumeist ein eingeschränktes Halteverbot,

weniger Rechte die eingeschränkt sind.

Schranke sind Absperrungen, Zutritt verboten.

Bedingt, begrenzt, beschnitten, eingeengt, bescheiden, dürftig, anspruchslos.

Viele Nuancen.

Englisch ” limited”, schwedisch ” begränsad”, Suaheli “mdogo”

Manchmal gibt es Einschränkungen, die man sich selbst auferlegt, wie in der Fastenzeit, man isst weniger, lebt asketischer, verzichtet oder lebt wie ein Eremit, geht in eine Klausur.

Werden einem Einschränkungen auferlegt, wie bei Corona, zum Schutz der Allgemeinheit, geht es in die Verhältnismäßigkeitsdiskussion.

Abgespeckt, reduziert, mit Verzicht, auf Sparflamme, lock down,

anders wie eingeschränkt gehfähig oder eingeschränkt arbeitsfähig. eingeschränkt tauglich für etwas eingeschränkt funktionsfähig für einen Defekt, mit Mängeln behaftet.

Ein neues Wort für einen Verzicht den alle machen müssen , weil einige den freiwilligen Verzicht nicht haben wollten.

Eingeschränkt

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Blickwinkel

Alles einfach aus der Entfernung betrachten, weit entfernt und doch nah sehen zu können.

Es ist nicht leicht ein Ganzes zu betrachten und trotzdem die Details nicht außer Acht zu lassen.

Aus jedem Winkel, jeder Perspektive sieht ein Ereignis unterschiedlich aus.

Ist man mitten im Geschehen drin, nimmt man das wahr, was einem direkt betrifft, seine Umgebung, sieht nicht das Drumherum.

Aus dem Cockpit eines Flugzeuges, schon von der Spitze eines Kirchturmes sehen die Menschen winzig aus, von ihren Problemen ist nichts erkennbar.

Zieht man das Bild heran, wie mit einem Fernglas,

vergrößert Details, wie mit einer Lupe,

erkennt man die Sorgenfalten, den Schatten in den Augen oder die Freude, die Fältchen des Lachens.

Hat man einen Quader, hat jede Seite ein anderes Bild, einige Seiten sind nicht einsehbar, nimmt man eine Kugel dupliziert sich dies.

So, wie man sie hin und her rollt, sieht man das, was auf ihr ist.

Die Erde hat eine Kugelform.

Nur nehmen wir die Probleme und Schwierigkeiten oberflächlich wahr. Der Blick in die Tiefe , in die kleinsten Details ist zum Glück nicht möglich, er würde den individuellen Intimbereich treffen, die Gedanken, das Geheimste, das was insgeheim ist.

Das Puzzle des eigenen Lebens wird uns letztlich immer ein Geheimnis bleiben, weil wir die Stücke, die ineinander greifen, nie alle zusammen bringen können.

Was man kann ist versuchen Folgerungen zu ziehen, hochzurechnen, zu kalkulieren, schätzen , um ein annäherndes Bild zu bekommen.

Gleichzeitig muss man konstatieren, dass jeder dieses tut, somit seine eigene , ureigene Sicht hat,

eben seinen Blickwinkel.

Und diese von der Unsrigen abweichende Sicht müssen wir akzeptieren lernen.

Der Widerspruch zwischen Objektivität und Subjektivem wird nie ganz aufgelöst werden können, aber das Bemühen ist entscheidend.

Es ist der Respekt und die Achtung vor der Meinung der anderen Menschen,

das Hinnehmen, dass nicht alles so ist, wie man das selbst will und sieht.

Toleranz endet da, wo dieses nicht berücksichtigt wird. Keine Toleranz gegen Intoleranz.

Blickwinkel

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herbstlich

Es wird dunkler, früher und am anderen Tag länger, die Nächte kälter, das Wetter nebliger, regnerischer, düster.

Trotzdem wird die Welt farbiger, die Natur zeigt sich von der besten Seite, einfach die ganze Farbpalette. Einmal andere Nuancen, braun, gelb, rot.

Die Mode hat die Chance sich auf Neues einzustellen.

Eine Zeit, in der auch die Schatten etwas zu sagen haben.

Andere Farbtöne wie im Sommer, nicht die luftigen, frischen, grellen Töne, eher matt, mit den Mustern des Holzes, der Früchte , des Nebels und der Nacht.

Noch nicht wie im Winter, der Zeit der Kontraste, warm , kalt, sonnig, verschneit.

Herbstzeit ist auch Erntezeit, nur was ist, wenn die Ernte ausfällt, das Obst faul ist?

Dann gehen die Preise hoch, alles wird teurer.

Ein Vorteil des globalen Marktes ist, dass, wenn es etwas an dem einen Ort nicht gibt, hat es jemand anders anzubieten. Alles nur eine Frage des Preises.

Nur, wenn auch das Geld ausgeht, wird es schwieriger.

Kalte Nächte erfordern mehr zu heizen, dies kostet Geld. Nichts ist umsonst, nicht einmal Holz.

Und dann kommt das nicht Geplante.

Angst den Job zu verlieren, Einschränkungen , pandemiebedingt.

Die Bilder von heute wären ideale Szenen für Science Fiction Filme vergangener Jahrzehnte gewesen.

Wenig Menschen auf der Strasse, alle mit Mundschutz, Einschränkungen der geliebten und gelebten Freiheit. Geschlossene Restaurants, eingeschränktes soziales Leben, Bilder aus den Intensivstationen der Krankenhäuser, aber nicht nur aus einem Land, aus der ganzen Welt.

Die Erde hat keine Nischen und Fluchtwege mehr

Die Probleme sind immer und überall. Wie in dem Lied der Band Erste Allgemeine Verunsicherung EAV :

“Der Kühlschrank ist leer, das Sparschwein auch
Ich habe seit Wochen kein Schnitzel mehr im Bauch
Der letzte Scheck ist weg, ich bin nicht liquid
Auf der Bank krieg ich sowieso keinen Kredit

Gestern enterbt mich auch noch meine Mutter
Und vor der Tür steht der Exekutor
Mit einem Wort, die Lage ist fatal”

und im Refrain:” das Böse ist immer und überall”

Die Dritte Jahreszeit hat viele Formen und Ausprägungen.

Zeitumstellung, Coronaumstellung.

Die 5.Jahreszeit, der Karnevalbeginn fällt aus, oder ist nur virtuell.

Der 11.11. 11 Uhr 11 ist nur eine Uhrzeit.

Beruhigend ist zu wissen, dass ein Herbst auch viele Chancen bietet

Kreativität ist gefordert. Wer sich im Augenblick ausruht, vergisst, daß die Zeit unbarmherzig weiter läuft,

und es ist offensichtlich besser seiner Zeit voran zu laufen , als hinterher.

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Herbst

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Karmesin kommt nicht von Karma

Manche Menschen können hemmungslos lügen, und dies ohne rot zu werden.

Karmesin ist ein Farbstoff , der aus Läusen gewonnen wird.

Und lausig ist das Verhalten von Unwahrheit verbreitenden Mensch.

Fakes, Intrigen, bewusste Unwahrheiten, Halbwahrheiten, Täuschungen.

Man sagt“ Lügen haben kurze Beine“

Irgendwann holt man sie oder die einem ein.

Man könnte manchmal grün und gelb vor Ärger und Wut werden, weil man wieder jemanden auf den sprichwörtlichen „Leim“ gegangen ist.

Die Frage , die man sich stellt ist: Wie können diese Menschen damit leben ein Faker und Lügner zu sein.

Karmesin ist nicht das rein leuchtende rot, es ist eine andere Nuancierung.

Abgeleitet aus dem persischen “kermes”, der Scharlachbeere.

In der Kunst wird die Farbe oft verwendet, so als Florentiner Lack, Kugellack, Münchner Lack, Pariser oder Wiener Lack.

Vermutlich wurde die Farbvariante in diesen Städten häufig verwendet um sie an Mobiliar zur Verschönerung zu nutzen, aber der Gebrauch von Karmesin ist schon seit der frühen Eiszeit belegt.

Die Röte, die einem ins Gesicht steigt vermutlich auch.

Aber irgendwann geht allem der Lack ab.

Oft sieht man die Röte bei den betreffenden Menschen gar nicht, aber durch die Farbe oder Blässe, je nach dem, kommt die Farbe der negativen Erregung doch heraus und verrät sie.

Am Ende des Lebens bleibt man mit seinen ” Realitäten”, kann sie nicht mehr ändern, korrigieren.

Wenn der Lack und Glanz der optischen Täuschungen verschwindet, bleibt entweder der Glanz der Zufriedenheit, Ausgewogenheit, der Liebe und Freude oder der Hass und das Popup dessen was man sich und anderen vorgetäuscht hat.

Die letzte Farbe ist nicht Karmesin, es ist die des Karmas und der Erde.

So liegt es ausschließlich an uns selbst , was wir in ein anderes Leben mitnehmen werden, und wie das Karma sich gestalten wird.

Karmesin kommt nicht von Karma

Karma

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dark side

Jede helle Seite hat auch eine dunkle, die auf der Rückseite, die nicht beleuchtete.

Wie in dem Lied von Pink Floyd dark side of the moon

“Ich werde dir folgen, auf die dunkle Seite des Mondes”

Der Dark Vader in Star Wars, die dunkle Sete der Macht.

Hass, Aggression und blinde Leidenschaft.

Vieles hat eine dunkle Seite.

Obwohl die Nacht sehr schön sein kann, weckt sie in uns Menschen Ängste,

weil wir vieles nicht erkennen können. Licht gibt Sicherheit, Klarheit.

Im Internet ist nichts beleuchtet, nur von denen, die etwas darin erkennen wollen. Man sieht jeden Schritt, jeden Pfad kann man verfolgen.

Nur im Darknet wird es schwieriger. Auch das Deep Web ist durchforstbar, kontrollierbar. Die dunklen Seiten können sich nicht verstecken.

Aber wir haben nur selten eine Alarmanlage gegen Eindringlinge in unser anderes Sein, in das virtuelle.

Wenn wir es merken, ist es oft zu spät.

Hinter vielem versteckt sich eine dunkle Seite.

In der Geschichte, in der werbenden Verkaufsmasche, dem kleingedruckten in Verträgen, in dunklen Geschäften, im Hauch der Illegalität, in den tausend täglichen Versuchungen.

Oft haben Menschen dunkle Gedanken.

Wenn die inneren dunklen Wolken aufziehen, Hass sich zu regen bedingt,

man unwirsch, muffig, ablehnend und aggressiv reagiert,

nur auf seinen Vorteil bedacht ist.

Gefahren sind oft undurchsichtig, nebulös, arglistig, nicht nur im Leben , in der Realität, auch in der virtuellen Wirklichkeit.

Wenn man um diese weiß, und sich bewusst macht, dass jedwede dunkle Seite auch beleuchtet werden kann,

ist man gewappnet.

Die dunkle Seite kann schön sein, wenn man sich auf das darin liegende zu bewundernde konzentriert.

Die Weite des Alls, den Glanz der Sterne, des Mondes, auf Sternschnuppen, die Romantik einer Nacht, all das kann einem begeistern und überzeugen.

Im anderen Sinn die Chancen eines World wild web und die Chancen der vielen Suchmaschinen, die Licht in die Dunkelheit unseres Wissens bringen, vieles erhellen.

Auch Grusliges kann schön sein, so, wie an Halloween oder Karneval , wo die schaurigsten, grusligstem Gestalten ihre Hoch-Zeit haben.

Die Welt besteht aus beiden, und wir haben die Möglichkeit das Dunkle hell zu machen.

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Ausschnitt

Wir nehmen immer nur einen Ausschnitt war,

wir können ja nicht alles auf einmal sehen.

Höchstens, wie ein Astronaut, der weit genug von der Erde weg sein, und diese als ganzes sehen kann.

Aber auch er sieht nur die eine Seite, wir haben keinen Rundumblick und hinter-etwas-Schaublick.

Wir wissen nicht, was sich neben dem schönen Hotel in einem Werbeprospekt verbirgt, vielleicht nicht der schöne Strand, die beeindruckende Schönheit der Berge, sondern eine Baustelle, eine Müllhalde, ein Kraftwerk, eine viel befahrene Strasse und nicht die vorgetäuschte Idylle.

Werbung arbeitetnur mit Ausschnitten des Schönen, mit dem Negativen kann man niemanden anlocken.

“Aus” und “Schnitt”, beides sind nur etwas heraus Genommes.

Aus einer Zeitung, einem Bild.

Erinnerungen, etwas, was einem wichtig erschien, das man weg legt, um es irgendwann wieder zu haben, ohne das Ganze sammeln und aufheben zu müssen.

Ausschnitt, auch das Decolleté, eben nur ein Teil.

Ein Bruchstück der Geschichte, eine Teilwahrheit.

Manchmal ein Abschnitt des Lebens, eine Phase, die man durchlaufen hat, die zwar wichtig sein kann, aber höchstens eine Ära kennzeichnet.

Es fällt uns schwer oft das Gesamte zu sehen, denn um dies tun zu können, wäre eine Voraussetzung dies überhaupt zu können.

Aussparungen, Einschnitte, Fragmente, Einkerbungen kennzeichnen das große Puzzle des Lebens.

Ausgeschnitten, rausgeschnitten, so einfach ist dieses nicht weg, was man vielleicht nicht sehen oder wissen, an was man auch nicht erinnert werden möchte.

Fotografen nennen es Retusche, was herauskommt kann ein Fake sein.

Einfach weiseln, schwärzen, um etwas zu verdrängen funktioniert nicht.

Irgendwann kommt jeder Ausschnitt zum Schein, durch ein Duplikat der Zeitung, des Bildes, des Videos,

und wenn es durch den Archäologen oder Forscher der Zukunft ist, der sich gerade dieses als Forschungsobjekt ausgesucht hat.

Uns geht es mit der Geschichte so, mit allen Geschichten, die jede für sich nur eine Sicht darstellt, nicht immer die sachlich objektive, neutrale Sicht, das pure Faktum.

In der Folge wäre es angebracht sich dessen bewusst zu sein, und beim Urteilen immer zu versuchen das Gesamte im Blick zu haben, zumindest sich darum zu bemühen.

Ausschnitt

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Konversation

Besprechung, Treffen, Diskussionen, Beratung.

Weiblich, aber keiner weiss warum.

Im Wort steckt auch ” conserver”, bewahren, und darin “server”, nicht nur das Computerprogramm, der Dienst oder Gerät,

sondern der “Server”, auch das “Dienen” oder der “Diener”

Konservation ist Teil einer Kultur

Unverbindliches Gespräch, dass der Unterhaltung, dem Gedankenaustausch dient, zwanglos ist, manchmal geistreich, aber auch nicht.

Face to Face, man sieht sich, wenn man spricht.

Plauderei, Gerede, Gequatsche, Klatsch, Schnack, Schwatz oder Small talk.

Viele Bezeichnungen für im Prinzip das Gleiche.

Konversation hat einen förmlicheren Charakter.

Lateinisch klingt es anspruchsvoller: Colloquium

Obwohl conversation ja zuerst einmal bedeutet Umgang und verkehr mit jemanden zu haben.

“Con” mit, und versare “drehen”

Englisch, französisch und spanisch ähnlich.

Wörtlich betrachtet ist Konversation etwas, bei dem man die Worte hin und her dreht.

Mancher kann es, andere nicht, aber man kann es erlernen.

Chatten, zig Möglichkeiten seine Gedanken auszutauschen.

Einfach nur reden.

Verbal, nonverbal.

So nebenbei und unverbindlich oder mit ernsthaftem Hintergrund.

Aber unabdingbar, wichtig.

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Konversation

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schief liegen

Wie heisst das:

” Wer ständig auf seiner eigenen Brieftasche sitzt, quält seinen Ischiasnerv”

Oft steckt man sein Mobiltelefon oder das Portemonnaie in die Gesäßtasche seiner Jeans und wundert sich, wenn diese Gegenstände auf einmal weg sind, weil sie auf Diebe einladend wirken.

Man hat den Druckschmerz auf den Piriformis Muskel und dann noch den Verlust und gerät in eine Schieflage.

In die können aber auch Banken kommen, wenn man sich verkalkuliert hat, oder plötzliche Ereignisse die Finanzsituation durcheinander bringen. Wer falsch investiert stellt fest, dass es auf einmal bergab geht.

So, dass auf einmal die Erdanziehungskraft einem hinunter zieht.

Wenn man sein Auto an einem Berghang parkt, darf man nicht die Handbremse und andere Sicherheitsmaßnahmen vergessen, sonst kann der Wagen wegrollen und ein Disaster kann seinen Lauf nehmen.

Schieflagen sind aber auch Haltungsfehler, physisch, psychisch und mental.

Einfach, wenn man disponiert ist, das eigene Gedankengefüge nicht im Lot ist.

Schief liegen bedeutet aber auch, dass man daneben liegen kann, feststellt, dass man sich geirrt hat, man auf einem Holzweg war, einem, der im Kreis herum führt oder in ein Nirgendwo.

Eine Schieflage kann aber auch etwas Positives sein.

Plötzlich kommt man in eine andere Lage, es geht bergauf, nicht nur bergab, jedenfalls nicht gerade in der Ebene.

Irgendwann hat man den Tiefpunkt erreicht und es kann nur bergauf gehen, die Talsohle hat nichts Tieferes unter sich.

Auf einem Boot bedeutet die Schieflage die Gefahr zu kentern. Man muss die Ladungen, genau so, wie in einem Flugzeug, richtig verteilen um nicht die Schieflage zu riskieren.

Im täglichen Leben ist deswegen das Bewusstsein wichtig, sich nicht in einen Sumpf, ein Moor, Schlick oder unsicheren Boden zu bewegen, sondern immer festen Boden unter sich zu haben, und wenn es die Schiffsplanken sind.

Auf einer schiefen Lage kann man sich auch hinsetzen,

entspannen, an etwas Schönes denken,

seine Gitarre nehmen, ein Lied singen, oder eines hören, jedenfalls relaxen, sich in sein Lot bringen ,

um danach seinen Weg fortzusetzen.

Das ” Schiefe” ist dann nur eine sportliche Herausforderung.

Man weiß ja, dass alles Schiefe nicht nur nach unten,

sondern auch nach oben führt,

und wie auf der Erde, kann man im dreidimensionalen Kreis, auf der Kugel, entlanglaufen und froh sein, dass die Erde keine Scheibe ist.

Schieflage

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