Die Steuern von der Steuer der Steuer

Eigentlich könnte man „Steuern“ exponentiell definieren. Selten dass Steuern auf konstantem Niveau bleiben.

Von der Wiege bis zur Bahre, sogar der Tod ist besteuert, auch das was ein Toter hinterlässt.

Historisch gab es einfache und konstante Lösungen.

Der Freie musste den Zehnten abgeben, definierte diesen aber selbst, so wie der schlesische Freigärtner Maskos, der an den Grundbesitzer von Prittwitz diesen von der Ernte abgeben sollte. Er wählte als Ernte die schlechteren Früchte aus und gab diese als Zehnten ab. Von Prittwitz ritt zu ihm und wollte ihn auspeitschen. Maskos wehrte sich, argumentierte, dass der Zehnte nicht besagt welchen Teil er abgeben soll. Da von Prittwitz ihn auspeitschen wollte, zog er ihn vom Pferd und verprügelte ihn. Vor Gericht bekam Maskos Recht

Leider geht das bei uns nicht. Auf alles sind Steuern angesetzt und man muss das Gleiche zig fach als Steuern bezahlen.

Diejenigen, die die Steuereinnahmen ausgeben, bezahlen selbst oft keine, verdienen zu viel und verlieren leicht den Kontakt zu denen die diese bezahlen.

Am Beispiel eines Brötchens könnte man die Steuern errechnen.

Beim kauf eines Brötchens bezahlt man mit dem Geld, für das man als Einkommen Steuern bezahlte, Steuern. Der Bäcker zahlt Steuern, die Verkäuferin für Ihren Lohn, der Bäcker macht Sozialabgaben, das Mehl, Wasser, alle Zutaten kosten Steuern, der Strom für den Backofen, auch schon für den Kauf des Backofen, der Hersteller desselben , alle Zulieferanten zahlen . Würde man das alles hochrechnen , wäre ein Großteil des Preises des einfachen Brötchens “Steuern”

Also die Steuer von der Steuer.

Kein ” Tun” ohne Steuern.

Deutschland hat in der Steuerweltmeisterschaft die Bronzemedaille hinter Belgien und Österreich.

Die Geschichte des Steuerzahlens ist mehr als 5000 Jahre alt, einen Teil des Privatvermögens dazu zu verwenden Öffentliche Ausgaben zu tätigen, oder Abgaben an Monarchen zu tätigen. Die Ägypter mussten Nilzoll und Erntesteuer bezahlen.

Heute gibt es nichts, was nicht versteuert wird und man versucht Eigentum zu enteignen durch Steuerbelastungen. Kauft man ein Grundstück wird das Vermessen berechnet, Grunderwerbssteuer und dann alljährlich Steuern, wird es weitervererbt, müssen erneut Steuern bezahlt werden, obwohl alles schon bezahlt war.

Heute wird der Namen Steuer im Sinne von Steuern (Lenken, steuern) verwendet, um Menschen zu etwas zu bewegen, was sie eigentlich nicht unbedingt wollen. Hinsichtlich Kreativität ist die Menschheit noch nie so kreativ gewesen wie heutzutage.

Laut Finanzministerium gibt es in Deutschland rund 40 verschiedene Steuerarten.

Steuern , das Wort im Plural, hat noch andere Bedeutungen, alle mit Assoziationen.

Versteuern, ansteuern, besteuern,

das Ansteuern, das Steuern überhaupt. Der Steuermann , der weiß wo es hingeht.

aber auch Steuerparadies, Steueroase.

Das man für öffentliche Aufgaben Steuern bezahlen muss, Abgaben, Umlagen, wie immer das man nennen mag, ist verständlich und notwendig, eine Steuerungerechtigkeit darf aber nicht sein, auch nicht dass Politiker und Entscheidungsträger den in Verfassungen garantierten Schutz des Eigentums interpretieren, wie sie es gerade wollen.

Und, so zahlen wir alle, in jedem Land der Erde , Steuern.

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Steuern

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