Weihnachtsträume 2100

Weihnachtsshoppen , wie vor 100 Jahren, wo Menschen zum Weihnachtseinkauf in die überfüllten Kaufhäuser gingen um schnell noch ein paar Geschenke einzukaufen sind historisch.

Alles wird über das Internet bestellt und postum an die Haustüre geliefert. Drohnenflotten organisieren die schelle Lieferung.

Nikolaus- und Santa Claus Roboter versuchen eine weihnachtliche Stimmung zu erzeugen , und

Weihnachtsbeleuchtungen gibt es weniger, weil sie unnötige Energie verwenden.

Modifizierte Schneekanonen blasen wie Seifenblasen Christbaumkugeln in die Luft, die mit Hologrammen von Christbäumen bestrahlt werden.

Man soll tagsüber das Gefühl haben mitten in einem Weihnachtswald zu sein.

Nachts wird die Energieversorgung zurück gefahren.

Die neuen Atomkraftwerke, die die alten Brennstäbe der historischen verbrennen sollten , sind immer noch nicht fertig, weil der Bau boykottiert wurde.

Und die Windräder reichen nicht aus, viele Solaranlagen schmelzen wegen der Hitze zu oft durch.

Fossile Brennstoffe, auch nachwachsende, wie Holz, sind verboten, weil es viel zu wenig Bäume gibt. Der Klimawandel erlaubt nur Palmen und die wachsen nicht so schnell nach wie die wenigen Fichtenwälder, weil sie auch zu wenig Wasser bekommen.

Weihnachtliche Familientreffen finden nur noch virtuell statt; wird es einem dabei zu langweilig, klinkt man sich aus.

Aus Tierschutzgründen gibt es nur vegane Weihnachtsgänse aus Tofu. Wer es sich leisten kann trifft sich mit den ihm Lieben altmodisch zu einer Feier bei sich zu Hause.

Auf dem Disneychannel laufen die alten Filme

Die Kinder der Gendergeneration sind jetzt im Ruhestand und wollen von den Sünden der Eltern wenig wissen.

Man hat dem Christkind, Maria und Josef zwar wieder ihre alte Geschlechterzuordnung gegeben und gemacht,

auch darf der eine der Heiligen Könige wieder schwarz sein, er war ja König und nicht Sklave, aber jeder gibt dem Fest den Namen , den er meint geben zu müssen.

Die in den zwanziger Jahren proklamierten hochstilisierten Konflikte über Gender und Rassismusprobleme haben sich zum Glück aufgelöst.

Weihnachten ist religionsneutral, obwohl man Jahrzehnte gestritten hatte, ob das Wort Christ verbannt werden soll, auch ” Weihnacht”., aber Jahresendfest kam irgendwie nicht so an,

und das

Wort “weihnachtlich” war halt doch belegt und man verwendet es neutral.

So versteht jeder darunter was er will, aber es immer noch das größte Konsumfest des Jahres, gleich hinter Ostern.

Fernreisen über die Feiertage zum Mond oder Mars sind nur wenigen vorbehalten, die sich das leisten können.

Aber die ersten Weihnachtsfeiern finden schon auf der Mondbasis Alpha statt, und in der Marskolonie, die ersten Marsianer und Mondianer feiern dort mit ihren Elter.

Auf der Erde feiert man Neujahr im virtuellen Erlebnispark.

Viele meiden wegen der Angst vor Pandemien die alten beliebten Urlaubsorte.

Man kann sich jeden Traum virtuell erfüllen.

Ob alles nur ein übler Traum war, liegt an uns.

Weihnachtszeit, eine Zeit des Friedens, eine, aus der die Menschen lernen können, wie wichtig Liebe, Glaube und Hoffnung ist.

Wo nicht nur Kinderaugen leuchten können, sondern das ” Lasst uns froh und munter sein…..” zählt, wo der Santa Claus oder Nikolaus nicht die Werbemasche ist, sondern derjenige , der alle Herzen erwärmen kann.

Hand in Hand

In unseren modernen Gesellschaften des digitalen Zeitalters haben die Menschen die unterschiedlichsten Kontakte unter einander.

Noch nie gab es eine derartige Fülle an Kommunikationsmittel. Mobil, verbal, digital, unzählige Social Media, die , so der Einzelne sie nutzt,

ihn in die verschiedensten Interessensgruppierungen bringt, wie Insektenfreunde, Wandergruppen, ortsbezogen, themenorientiert, wie ” Out of my window”.

Man teilt mit den anderen Menschen die Sicht aus seinem Fenster,

kann sich ,wenn sich da welche aus allen Teilen der Welt beteiligen,

ein buntes Bild ergeben,

dass einem mentale Reisen in die verschiedensten Winkel des Planeten erlaubt.

Mit Selfies teilt man sich mit, will sich von seiner interessantesten Seite zeigen, verbunden mit der Jagd auf die meisten Followers.

Was aber in den einzelnen Menschen vor sich geht, wie sie sich fühlen, wissen die wenigsten.

Manche ja, haben ein Gefühl dafür, fragen nach, nicht als Höflichkeitsfloskel, sondern tatsächlich offen und direkt gemeint.

Schön zu wissen, dass man, wenn man Menschen, Freunde, Nachbarn hat, die sich nach einem erkundigen, wenn man sich nicht rührt, zeigt, meldet.

Ein soziales Netzwerk kann einem in der Not auffangen, man ist nicht alleine.

Helfende Hände waren noch nie so wichtig wie in einer digitalisierten anonymisierten Welt der Avatare, Emoji, Emotion Smileys,

die auf der anderen Seite den Einzelnen völlig durchleuchten kann, so viele Daten über einem sammeln kann, wie noch nie in der Geschichte.

Eine helfende Hand wird immer eine solche sein und uns zeigen, dass es nicht nur Kriege und Konflikte gibt, sondern vieles, was die Welt lebenswert macht.

Ausgestreckte Hände sind ” Motivation”, Hand in Hand.

Hand in Hand

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Visionen

Man sieht Ereignisse, Situationen,

die man weder erlebt, gesehen noch gelesen hatte, zumindest kommt es einem nicht bekannt vor.

Aus dem Lateinischen “visio”, Erscheinen, Anblick und “videre” sehen .

Wir sammeln täglich so viele Informationen,

und,

von einem Großteil davon haben wir nicht die geringste Ahnung, auch dass wir diese Info überhaupt gesammelt haben.

Visionen sind subjektiv in der Vorstellung wahrnehmbar, aber real nicht vorhanden.

Der Betroffene nimmt aber die nicht reale Wahrnehmung aber als “real” in seiner Phantasien, in seinen Gedanken wahr.

Für ihn ist es eine Wahrheit,

die er auf Übernatürliches, Religiöses, Transzendentales zurückführt.

Manche Visionen machen den der sie hat handlungsaktiv. Er folgt der Vision. Glaubt daran.

Das ist aber nur eine Variante.

Visionen können aber auch Gedankenkonstrukte sein, Vorstellungen von einer Zukunft,

eine Zielbeschreibung für ein Unternehmen.

Seine Zukunftsperspektiven für die Zielgruppe, zum Beispiel seine Mitarbeiter, sichtbar zu machen, sie zu überzeugen einen bestimmten Weg zu verfolgen, Zukunftsvisionen.

Ohne alle Visionen würden wir auch nur in der Masse treiben und vieles was kommen würde wäre eher zufällig als geplant.

Man möchte wissen wie alles in 10, 20, 50 oder 100 Jahren aussehen wird, was man tun möchte und sollte, eher noch kann.

Die Mission sollte nicht die Mission impossible sondern possible sein.

Visionen sind Richtschnüre für die Zukunft.

Was will man, wo will man hin. Was muss man tun, was muss man bremsen, vermeiden, was fördern. Vision und Mission hängen zusammen.

Aber vielleicht hat man gar keine. Man lebt nur einfach.

Trotzdem macht sich jeder Mensch einmal Gedanken was kommen wird. ” Que sera?”

Visionen sind wichtig um Orientierungen auszuloten.

Vielleicht ist die Mischung von allem die effektivste Form der Vision.

Wenn die Gedanken schweifen, so, wie bei einem Daydreamer,

oder man die Augen zu macht, unbekannte Welten exploriert, und ,

sich die gesammelten Informationen des Bewusstseins assoziieren, neu sammeln,

und auf einmal etwas Neues entsteht.

Night Vision, die Nacht des eigenen Seins und Denkens wird sichtbar. und zeigt ihre Geheimnisse.

Auf einmal hat man einen Geruch in der Nase, den man nie kannte, einen Formel im Kopf,

man möchte das Erdachte umsetzen.

Das Ergebnis kann aber auch sein, einfach nur das Leben zu geniessen, das Glück in direkter Nähe zu sehen, sich an Kleinem erfreuen und die Gedanken nicht dem Missmut überlassen.

Das Leben ist zu schön um es nach unten ziehen zu lassen.

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Visionen

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Die Suche nach dem richtigen Weg

Eine der schwierigsten Aufgaben des Lebens.

Zig Weggabelungen, Kreuzungen, Abzweigungen, steinige Wege, glatte, ganz einfache, breite, schmale.

Manche Wege kann man sich aussuchen, in andere wird man gedrängt, getrieben, hat keine andere Wahl.

Oft sind die Wege verschlungen, dann gehen sie wieder parallel mit denen anderer Menschen, um entweder gemeinsam weiter zu gehen oder wieder abzuzweigen.

Das Leben hat alle Varianten.

Wege können auch Wege nach Nirgendwo sein, keiner weiß wo hin, man läuft oder geht da nur.

Wege im Kreis herum, man meint wegzugehen und kommt am Ausgangspunkt wieder an.

Manchmal in die Dunkelheit, in den Nebel des Lebens.

Gehen, wie in einem Blindflug. Das setzt voraus sich auf die Instrumente verlassen zu können,

aber was sind unsere?

Der innere Kompass ist das Gewissen, die eigenen ethisch-moralischen Vorstellungen.

Liebe, Glaube und Hoffnung.

Das Erlebte ist das, was einem leichten Fußes gehen lässt , oder mit seinem Gewicht herunter ziehen kann.

Wenn man weiß wohin man will, findet man auch den Weg.

Wir haben verschiedenste Sinne, die uns den Weg zeigen und führen können.

Was ist schon der richtige Weg?

Wenn man dies wüsste, würden ihn alle Lebewesen gehen.

Nur den Weg lang zu gehen und einfach den Ort, den Platz zu genießen, eine Option.

So, wie man seinen Weg fortsetzen kann, kann man herumdrehen, zurück zum Ausgangspunkt oder einer Wegegabelung.

Nicht wie in einem Irrgarten, wo man sich zurecht finden muss.

Gefährliche Wege können existentiell sein.

Wir Menschen beschreiten oft die Wege der Konflikte und Kriege, statt darum herum zu gehen, und den des Friedens zu beschreiten.

C.F.von Weizsäcker hat Ihnen das Buch ” Wege in der Gefahr gewidmet.

Man muss nicht warten bis ans Ende um zu wissen ob der eingeschlagene Weg der richtige ist.

Die eigene innere Stimme sagt einem schon, ob man richtig oder falsch liegt.

Nicht jeder hat den Weg in der Sonne, eher im Schatten, regen, Nebel, Wolken,

und,

da muss man sich halt die richtige Kleidung zulegen, auch die mentale.

Mit unseren Gedanken können wir alle Hindernisse überwinden, sie sind die Brücken, oder können uns Flügel verleihen.

Sind die Gedanken frei lässt sich alles unbeschwerter machen.

Und,

das Lächeln ist der Schlüssel die Gedanken frei wie ein Vogel fliegen zu lassen.

Den richtigen Weg finden

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Der kleine Hund Einzahn

Es war einmal, so fangen viele Geschichten an,

aber es ist auch mal eine wahre“ jetzt“ Geschichte.

Aus dem Süden kommend, ein Leben ohne Liebe und Zuneigung durch die Menschen,

oft nichts zu fressen habend, alle Krankheiten ohne Medikamente, weil die ja etwas kosten,

dann bei Menschen, wieder ungeliebt, abgeschoben , hin und her geschoben, alles Vertrauen an Menschen verlierend, letztlich in einem Tierheim landend.

Ein Hundeschicksal.

Ohne Vertrauen schwierig, niemand wollte ihn haben, Paradentose ließen die Zähne bis auf einen ausfallen, ihn letztlich zum nicht vermittelbaren Hund werden zu lassen.

Einen, den keiner will.

Älter , gebrechlich, zahnlos, ein Hund dessen gute Zeiten schon lange her waren

Dann Glück, „das Glück „, dass man mit ihm Mitleid hatte, und jemanden fand, der ihn aufnahm. Man wollte ihn auch im Tierheim letztlich Entsorgen.

Das Tierheim keine Sorgen mit ihm, und er keine mit sich.

Er konnte dies nicht fassen. Am Anfang biss er vor sich hin, war unsicher, ohne Vertauen, mit einem Zahn ist das schwierig auch zu fressen, nur weiche Sachen, dann wurde er immer vertraulicher.

Dabei halfen ihm zwei andere Hundepflegefälle, einer schon sehr alt und auf sein Frauchen total fixiert, der andere alt, herzkrank , aber distinguiert, auch mit französischem Rufnamen.

Aber alle akzeptierten Einzahn.

Einzahn konnte sein Glück nicht fassen. Bis er dann immer weniger hören konnte, taub wurde, aber sein neues Frauchen tut alles . daß er seinen Lebensabend in Würde verbringen kann.

Und Einzahn konnte wieder vorwitzig und frech werden.

Aber nicht allen ergeht es so wie ihm.

Kein Einzelschicksal.

Wenn die Tiere jung sind, sind sie interessant. Das hört schlagartig auf, wenn sie krank werden , das kostet Geld und Mühe. Sie werden zu Ballast.

Die Tierheime quellen über von nicht gewollten Tieren aller Art.

Wir vergessen, dass Tiere Seelen haben, auch gemocht werden wollen , und,

wir verspielen die Chance echte Freunde zu bekommen.

Tiere sind keine Sache, sie haben das gleiche Recht auf dieser Welt wie wir.

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Der kleine Hund Einzahn

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Identität

Eine der fundamentalen Fragen ist:

Wer ist man. Es gibt Menschen, die kennen einem besser als man sich selbst kennt.

Ist es die Echtheit einer Person oder dessen, was man annimmt, oder als was sie bezeichnet wird?

Bei Identität denken viele erst einmal an die politische Identität, bei der ein Handeln einer spezifischen Gruppe Menschen zugeordnet wird.

Das ist typisch für die Neigung Begriffe zu simplifizieren.

Über Differenzierung müsste man ja immer nachdenken, geschweige vor denken oder umdenken.

Seinen eigenen Schwächen sich bewusst sein und entsprechend zu handeln wäre vernünftig, aber oft erscheint dieses eher dann irrational.

Was macht einem aus, zu dem, was man ist.

Die Optik, Mann, Frau und sonst noch was, welchen Duft verströmt man, hat man ein Lächeln, oder nur die weißen Zähne.

Sind die Augen blau, grün, grau oder braun?

Jedes Merkmal variiert.

Ist es das Gesamtpaket, nicht nur den Faktor der Wiedererkennung.

Ist es das, was auf der Identykarte steht, eine Zahlenkombination, oder der Fingerabdruck.

Das Puzzle des Lebens .

Manchmal muss man selbst seine eigene innere Einheit suchen, seine Identität.

Ist die Diskrepanz zwischen Selbstbild und Fremdbild zu groß, fühlt man sich orientierungslos.

Es gibt zig Identitäten, Gruppenzugehörigkeit, ethnische, staatliche, sprachliche, Peer groups, die soziale, kollektive, psychologische, politische, kulturelle.

Zu was man sich selbst zählt, und wie im Lateinischen “identitas”, derselbe, fühlt ist individuell verschieden, die eigene ” Ich” Erfahrung.

Seine ureigene Identität finden bedeutet sich seiner Werte und Werteordnung bewusst zu werden oder festzulegen, den inneren Kompass einstellen.

Das Definieren seines Platzes in der Welt, das Bestimmen seines Bedeutungsnetzes, eine soziale Konstruktion, die letztlich das “Ich” ausmacht, das , was einem einmalig macht.

Es ist aber etwas, was wir eben oft selbst nicht wissen.

Die Gesamtheit der spezifischen Einflussfaktoren und Merkmale, die man hat.

Schwierig ist die Ebene des Gefühlslebens, wie reagiert man in welcher Situation, was geht in seinem Unterbewusstsein vor, was hat man erlebt.

Alles zusammen führt zu dem, was einem zu dem macht, was man wirklich ist.

Und, der Schein ist nicht immer das Sein.

Manche schlüpfen gerne in einen Avatar, oder spielen in Videogames, das, was sie gerne wären.

Wir hinterlassen auch Spuren im Web. Wie nimmt man einem dort war. Was denkt man von jemanden.

Den Blick hinter alle individuellen Identitäten hat man letztlich nur selbst, oder mit einem geliebten Partner, mit dem Blick in den Spiegel, bei dem man seinem Blick nicht ausweichen kann,

oder,

wenn sich die Augen in die Augen sehen und das Tor zur Seele offen steht.

Identität

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Grundfragen des Seins

Die einen meinen, so, wie Immanuel Kant

Was kann ich wissen

was soll ich tun

was darf ich hoffen

was ist der Mensch.

Man kann es auch anders ausdrücken,

wo komme ich her, was tue ich, was wird kommen. Für den Astronauten Ulrich Walter sind dazu Erkenntnisse wichtig , die man mit modernster Technologie bekommen möchte. Zurück bis zum Urknall, wenn möglich noch davor.

Vielleicht gab es vor dem Urknall eine andere Welt, und jeweils davor bis in die Unendlichkeit zurück.

Oder hat ein nicht Definierbares, die Religionen bezeichnen es als Gott, die Initialzündung gemacht.

Es ist aber noch mehr, das Erfahren was hinter oder über allem steht.

Das sind nicht nur theoretische Fragen, ethische oder moralische, es sind existentielle.

Manche sind hypothetisch, oder neue wissenschaftliche Erkenntnisse werfen alles alte Geglaubte über den Haufen.

Neue Entdeckungen , DNA Analysen beleuchten das woher kommen wir.

Aber wir wissen es noch immer nicht. Auch wenn DNA Segmente Aufschluss über Vorfahren ergeben, ist auch diese Erkenntnis auf vielleicht nur einen Zufallsfund bezogen.

In einer durch digitalisierten Welt der zweiten Hälfte des 21.Jahrhunderts wird alles zur gespeicherten gespiegelten und zugänglichen Information.

Eine Armee elektronischer Arbeitssklaven , Sensoren, Hybridstellen zwischen organischer und anorganischer Welt werden eine Teilantwort zu” was kann ich alles wissen” sein. Da sich alles weiter entwickeln wird, bleibt die Zukunft offen.

Im Grunde genommen können wir keine der Fragen beantworten.

Die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft bestehen aus Hypothesen, Teilerkenntnissen, Forschungsergebnisse , die sich jeweils wie hinter einer Maske verstecken.

Wir können darin Teile entdecken, vielleicht die Bewegung der Augen,

aber der Weg zur Wahrheit des Wissens ist schwer, erfordert Geduld.

Die Frage , was ist der Mensch wird immer schwieriger. Wir werden immer mehr und Verhalten uns manchmal eher wie Tiere und an Tieren lieben wir es wenn sie menschlich wirken, ein Paradoxon.

Wo die Reise des Seins hingeht liegt einerseits in dem Bereich des Hoffens, andererseits in dem verantwortungsvollen Handeln im ” Jetzt”.

Es gibt Meinungen , daß das Leben nur ein Spiel ist.

Alles beginnt mit dem Leben und es endet mit dem Tod. Dazwischen muss sich jeder bewähren. Der Reiche , der alles hat, muss zeigen dass er auch Mitleid haben kann, großherzig sein kann, der Arme, dass er nicht nur aus Neid und Missgunst besteht, der Kranke, dass er sich in sein Schicksal fügt und das Beste daraus macht.

Wer nur lebt wird aus Oberflächlichkeit bestehen.

Das Rating am Schluss bekommt jeder.

Grundfragen des Seins

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wenn die Gedanken sich befreien

So ab und zu hat man Blockaden.

Man kommt in seinem Denken einfach nicht weiter.

Es klemmt irgendein Gedankenstrang.

Durchschütteln kann man sich selber ja nicht, konzentrieren hilft dann auch nicht.

Die Gedanken sind dann wie unter einer Glocke , zugestülpt.

Es klingt zu einfach:

“Sich auf andere Gedanken bringen”

Ablenken, die Gedanken heraus lassen, man hat genügend davon.

Einfach frei laufen lassen.

Ein mentales “brainstorming”.

Wissend, dass man dieses üben kann, sollte man es auch tun.

Durchdenken muss man alles können und dürfen,

was man nachher verbalisiert steht auf einem anderen Blatt.

Ablenkungen gibt es zahlreiche, solche, die einem blockieren, hindern.

Oft unter Stress, fixiert auf etwas, was nichts anderes zulässt.

Keine klaren Gedanken. Vielleicht sich einfach nur an die frische Luft begeben, die Natur im Kleinen , oft wunderschönen bewundern,

all diese angenehmen Reize auskosten.

Entweder wird alles entwirrt oder die vermeintliche Leere im Kopf wird wieder gefüllt.

Manchmal ist es nur ein kleiner Impuls.

Einfach alle negativen Gedanken löschen.

Die Welt hat so viel Schönes zu bieten, so dass es vertane Zeit ist, sich mit den Schattenseiten des Alltags auseinander zu setzen.

Sich einfach in den Zustand des Lächelns versetzen,

lernen über den Dingen zu stehen, denn dann kann man diese auch verlassen.

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wenn die Gedanken sich befreien

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Ausschnitte

Alles was wir wahrnehmen sind nur Ausschnitte des Lebens, Partituren des Seins.

Vieles ist und bleibt verborgen, unentdeckt, wird niemals gesehen.

Aber wir reimen uns die Bruchstücke zusammen und leiten davon eine Meinung, ein Bild von etwas ab.

Was wir von den Geschehnissen in der Welt hören ist vorselektiert. Auch Augenzeugenberichte, denn die Augenzeugen wurden ja von jemanden ausgewählt.

Wir meinen alles zu wissen und noch mehr zu können, stellen aber erst im Alter fest, daß wir eigentlich fast nichts können und das Meiste nicht wissen.

Müssen wir ja auch nicht, nicht nur weil es nicht funktioniert,

sondern weil es ja auch nicht notwendig ist.

Würde sich jeder um seinen Mikrokosmos kümmern und nicht meinen die große Weltpolitik betreiben zu müssen und die Globalität zum non plus ultra zu glorifizieren,

könnte man die Welt zu einer wesentlich schöneren, humaneren gestalten.

Jeder könnte Pflanzen und Bäume pflanzen , sich um die Natur kümmern, weniger Fleisch essen um die Tiere auch in Ihrer Würde zu lassen. Tier-Natur-und Pflanzenschutz könnten einfach selbstverständlich sein.

Aber wir werden immer hektischer, aggressiver, intoleranter.

Der Konsum geht ins schier Unermessliche, weil wir die Relationen verloren haben, bescheidener leben müssten.

Es müssen nicht die Äpfel aus aller Welt sein, oder Wein und Käse , Wurst und Fleisch von überall her, wenn es all dies am eigenen Ort gibt.

Unser Bewusstsein setzt die Teile, Fragmente des Gesehenen, Bruchstücke des Lebens und des Erlebten, Fetzen von Eindrücken so zusammen, dass es zumeist ein uns vollkommen zusammengesetztes Mosaik ergibt.

Nur beim genauen Hinschauen entdeckt man die vielen weißen Flecken und Löcher.

Es sind eben nur alles Ausschnitte, auch wir sind nur ein winziges Segment auf dieser Erde.

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Ausschnitte

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Im Treibsand des Lebens

Sandkörner sind ja eigentlich klein, nicht gross,

nur wenn man sie vergrößert, aber das ist mit allem so.

Vergrößert man etwas immer grösser, erscheint es auf einmal bedrohlich,

Umgekehrt kann man alles verkleinern.

Alles eine Frage der Betrachtung.

Man sollte sich nie blenden lassen.

Klein oder groß ist nicht das Problem, eher die Masse der Sandkörner.

Aber auch viele ganz kleine Sandkörner können die Erde in sich bewegen.

Suspensionen aus Wasser und Sand verhalten sich wie nicht-newtonsche Fluide.

Treibsand erscheint fest, ist aber in sich instabil.

Es kann einem im wahrsten Sinne des Wortes den Boden unter den Füssen wegziehen.

Versinkt man darin, wird man fest umschlossen, schlimmer als zugeschnürt, allumfassend mit Sand umgeben, wenig Chance zu überleben.

Treibsand gibt es nicht nur in den Hollywoodfilmen oder Wüstenbildern, es gibt ihn auch in Kiesgruben.

Lockerer Sand kann sogar Schiffe versinken lassen.

Aber mental verhält es sich genau so.

Die Eindrücke des Lebens sind wie die Sandkörner.

Sie können, wie die Wellen den Sand am Strand der Meere bewegen, sanft oder heftig anrollen, sich drehen, einzeln gar nicht fassbar sein,

aber in Ihrer Gesamtheit den weichen wegsinkbaren Boden bilden.

Die Eindrücke, die einem in ihren Bann und Sog ziehen, mitziehen.

Manchmal hat man das Gefühl man würde in Treibsand zu rennen versuchen, aber es geht nicht, man kommt nicht vorwärts, nur immer tiefer.

Es gibt viel menschlichen Treibsand, der einem weg-herunter- oder mit zu ziehen versucht.

Das Miteinander und Chaos der Motivationen, Meinungen und Kulturen kann einem wie entwurzeln.

Ohne irgendeinen festen Untergrund scheint man verloren zu sein.

Man kann sich nicht selbst aus dem Treibsand herausziehen, dies wäre als wenn man sich an den eigenen Haaren ziehen würde.

Es bedarf eines anderen Rettungsrings , Anker oder Seil, an dem man sich herausangeln kann.

Auch das isotonische Energiegetränk, das, so die Werbung, einem Flügel verleihen soll, hilft nichts.

Es sind die ideellen Werte.

Der Glaube, die Liebe, die Berge versetzen kann, die Hoffnung.

Hat man keinen festen Untergrund kann man sich Plattformen schaffen, die nicht gleich sinken, Hilfsmittel schaffen,

aber all das sollte man rechtzeitig machen, nicht erst wenn man im Sand des Lebens zu versinken droht.

Im Treibsand des Lebens

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