Kreativ statt reaktiv

Scan_20200427 (6)

Manchmal fällt es einem gar nicht so leicht den Mut zu haben,

einfach das zu tun und nicht nur zu denken, was man wirklich möchte.

Eine Krise kann dazu heilsam sein.

Auf einmal entdeckt man Fähigkeiten an und in sich,

die man vergessen hatte.

Kreativ nicht reaktiv sein,
Ideen haben, wie man Probleme lösen kann,  Lösungen finden, an die man überhaupt nie gedacht hatte.

Initiativ statt phlegmatisch im Ruhemodus zu verweilen.

Leute werden zu Bastlern, tüfteln, schreiben, nähen, organisieren, versuchen Lösungen zu finden,

unterscheiden sich wesentlich von denen, die im Lamentieren stecken bleiben.

Der normale Alltagstrott lässt einem wie ein Hamster im Laufrad seine physischen und mentalen Runden drehen,

und, man schafft nicht, auch nicht in der Freizeit, das tag-Tägliche abzuschütteln.

Krisen zeigen uns, das es auch andere Wege gibt.

Zeit, die man nie hatte, vorher ein wertvolles Gut, dass man hätte verschenken können, aber dies nie tat.

Auf einmal hat man sie, und egal wie.

Es gibt Nachbarn, von denen man gar nichts wusste,

gegenüber denen man vielleicht Vorurteile hatte.

wir sind diejenigen, die entweder immer nur reagieren oder aktiv unser Leben gestalten und bestimmen.

Das Leben geht immer weiter, und wenn man denkt es geht nicht mehr, beginnt erst der Anfang von etwas anderem, Neuen.

Aus den Situationen lernen, statt wie gelähmt sich in sich selbst verheulen,

aus den Schatten heraustreten,

Sonne sehen.

 

← Back

Thank you for your response. ✨

 

Donation

Please give a donation. You also can buy the paintings. I use donations for „children in need“

€10.00

Das Mühlrad

Scan_20200402 (2)

Alles dreht sich,

die Frage ist nur um was und wie.

In einer Krise zeigt sich, wie jeder mit dieser umgeht, und,

was manche wirklich denken.

Bei Einschränkungen , wie in der Coronakrise, wo die Politik, um Leben zu schützen, einen Mindestabstand von Mensch zu Mensch  vorschreibt,

Freiheitsrechte, wie Reisen machen, Feiern, Versammlungen ,  Besuch von Freunden einschränkt, Restaurants, Geschäfte schliesst, Schutzmaskenpflicht einführt,

viele Aktivitäten des täglichen Lebens herunter fährt,

reagieren die Menschen , wie unterschiedlicher nicht reagiert werden kann.

Für die einen gibt es auf einmal Zeit, Besinnung, Aufarbeitung des  liegen Gelassenen, Dinge für die man nie Zeit hatte,  Ruhe, man kann wieder miteinander reden.

Aber da entsteht, weil man das nicht gewöhnt ist, und das ganze Leben nur oberflächlich war, auf einmal häusliche Aggression, statt das Geschenk Zeit zu nutzen, miteinander etwas zu tun.

Geld, das man für Reisen, Kneipen ausgegeben hatte, ist auf einmal da, aber man kann es nicht ausgeben.

Alle jammern, dass die finanziellen Verluste durch die Einschränkungen zu gross sind, statt nach zu denken , dass es uns gegenüber vielen Menschen in ärmeren Ländern immer noch so gut geht, dass diese von unserem Sein nur träumen können.

Die Politik ist wie ein Chamäleon, es wird auf die die  Wählerstimmen geblickt,

man verspricht zu helfen, publiziert dieses.

Schaut man aber in die Umsetzung, wird das meiste zu einem bloßen Gerede.

Dem, der nichts hat  wird Geld gegeben, oder den großen  Konzernen,  und dem Kleineren, der investiert hat, fleißig war, wird alles was er geschaffen hat gegen gerechnet und er bekommt außer einem Kredit nichts.

Zuerst legalisiert man die Sterbehilfe, dann sagt man, dass man die Alten und Schwachen schützen möchte, gleichzeitig diskutiert man eine medizinische Triage, in dem man laut nachdenkt Menschen über 80 erst gar nicht zu helfen, sie im Falle einer Erkrankung einfach sterben zu lassen.

Andere gehen noch weiter. Soundso viele tote Alte sparen dem Staat Summen an Pensionen und Renten.

Menschen, die zuvor gerade dieser Generation, die ihnen ein schönes Leben ermöglichte, vorwarfen, am Klimawandel  schuld zu sein, viel zu hohe Renten bekämen, denken, das es bei Infektionen eh die richtigen treffen würde.

Die sterben ja sowieso-

Andere sprechen gar von Enteignungen derer, die sich durch Arbeit und Fleiss etwas geschaffen haben.

All das ist aber nur die eine Seite des Mühlrades des Lebens , dass sich immer weiter dreht.

Es gab noch nie so viel Solidarität unter den Menschen.

Berufe, die man zuvor nie gross beachtet hatte, entwickeln sich zu essentiellen, auf einmal unabdingbaren, lebenswichtigen Tätigkeiten.

Nachbarn helfen sich.

Menschen denken nach.

Die einen meinen es gäbe pro Jahr mehr Verkehrstote als Coronatote, also was soll das alles, und, vergessen dabei, dass manche dieser Tode vermeidbar wären.

Andere entdecken auf einmal eine andere Seite des Lebens, sehen Tiere, hören Vogelstimmen, genießen die unfreiwillige Ruhe, eine Phase ohne Hektik und Stress.

Da alle Menschen unterschiedlich sind, kann Ruhe für einige auch der Grund für Depressionen sein.

In der Krise kommt halt eine andere Seite unseres Seins zum Vorschein und es obliegt jedem in welche Richtung und mit welcher Geschwindigkeit sich das Rad des Lebens dreht. Zum Guten oder Schlechten, zum jammern oder sich freuen, Glück oder Pech.

← Back

Thank you for your response. ✨

Donation

Please give a donation. You also can buy the paintings. I use donations for „children in need“

€10.00

 

 

 

Warten auf morgen

hphsblog's avatarHPH s Blog

image

Warten, nicht am Morgen, an der Haltestelle oder auf jemand , der vielleicht kommen könnte.

Irgendwie warten oder erwarten wir alle  etwas, nur ist die Erwartungshaltung unterschiedlich, der Erwartungshorizont kann meilenweit auseinander liegen.

Erwarten wir etwas von anderen Menschen, von uns selbst?

Ist das Niveau der Erwartung zu hoch, kann  die Realität dann enttäuschend sein.

Nicht wie in Samuel Becketts ” Warten auf Godot”,

Warten ist Geduldstraining, Hoffnung, manchmal Vorfreude,

insbesondere wenn es sich um etwas Schönes handelt.

man Freunde erwartet, von einem schönen Erlebnis , einer Ausflugsfahrt, einem Abenteuer ausgeht.

Nach jedem Abend kommt ein Morgen,

mit Neuem

Man kann alles auf sich zukommen lassen,

aber auch so handeln, als wenn der Tag der letzte Tag wäre,

hoffend,

dass dieser dann eher der Anfang einer neuen schöneren Phase sein wird

View original post

warten

Scan_20200419 (2)

“Now and than”, from “time to time” muss man warten.

Warten hat mehrere Bedeutungen.

Diejenige, an die man am wenigsten denkt ist das Warten im Sinne von Wartung, etwas kontrollieren ob es noch funktioniert, gegebenenfalls reparieren.

Eine andere ist warten im Sinne von abwarten.

Warten auf etwas was kommt, oder auch nicht.

Warten auf Godot, wie im Theaterstück  von Samuel Beckett,

warten auf den Bus,

oder wie bei den Corona Massnahmen in 1.50 Abstand in einer Warteschlange vor einem Geschäft.

Warten ist  Geduldstraining.

Viele Wörter sind assoziierend.

Warteraum, Wartesaal, Warteschleife

Dabei sind wir alle nur im Wartesaal des Lebens, nicht wissend was kommt und geht.

Die Variante des Wartens als Wartung vernachlässigen wir zu oft, weil wir zumeist nicht verstehen, was mit uns passiert, und dies

manchmal auch nicht verstehen wollen.

← Back

Thank you for your response. ✨

Donation

Please give a donation. You also can buy the paintings. I use donations for „children in need“

€10.00

 

Argwohn

Scan_20200425

Zwei Worte in einem, “arg und wohn”,

das Gefühl von etwas  Negativem, Argem, was einem nicht loslässt,

in einem wohnt. Arg hängt mit Ärger zusammen.

Das “woh” kommt von ” wähnen”, vermuten, dafür halten, meinen.

Ohne Indizien, ohne bewiesenen Verdacht.

Zumeist hat der Argwohn einen Grund. Zweifel an der Zuverlässigkeit, an der Wahrheit , die einem offeriert wird.

Bedenken, Misstrauen, Verdacht, Vermutung.

Englisch” Suspicion”, französisch: “suspect”, spanisch ” sospechoso”

Argwohn gehört zu den unbelegten, nicht bewiesenen Meinungen einer Person.

In einer digitalen Welt, in der es immer schwerer wird zwischen Wahrheit, Fakewahrheit, Teil-und Scheinwahrheit zu unterscheiden kommt Argwohn immer hoch.

Wer weiß denn schon was tatsächlich passiert.

Sogenannte Experten werden zu diesen erklärt, manchen fühlen sich als solche,

aber in Wirklichkeit sind wir alle die nach “der” Wahrheit Suchenden.

Argwohn sollte nicht krankhaft, fanatisch sein, sonder eher der gesunde Menschenverstand, das, was einem selbst logisch erscheint oder beweisbar, das, was  nach vollziehbar ist.

Argwohn ist Teil eines Selbstschutzmechanismus, der einem vor Gefahren warnt.

Wenn man überall das Schlechte sucht, wird man es auch entdecken,

Zu  starker Argwohn kann leicht zu einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung werden.

So sehen wir lieber Positives, aber nicht leichtgläubig, andererseits auch nicht zu misstrauisch, sondern sollten versuchen einen Mittelweg im Dickicht und Gestrüpp des Lebens zu finden.

Donation

Please give a donation. You also can buy the paintings. I use donations for „children in need“

€10.00

 

Reset

Scan_20200424

Wenn es einem gut geht, denkt man alles, zumeist nicht an sich selbst.

Alles läuft normal, warum sollte man dann über sich selbst nachdenken.

Die Gedanken sind frei; sie kommen und gehen dann, wann sie wollen.

Erst, wenn man aus dem Schlaf aufwacht, komische Träume hatte,

oder ein Gedanke nicht aus dem Kopf geht, nicht los lässt,

erinnert man sich, dass man welche hat.

Manchmal fällt einem irgendetwas nicht ein und fragt sich: Was war das, gehört habe ich das, komme nicht darauf.

Der Alltag lässt einem keine Zeit zu reflektieren.

Alles muss wie in einem Mühlrad funktionieren, kein Teil sollte klemmen,

aber was ist mit der Wartung? Die findet nur selten start.

Ähnlich ist es mit dem eigenen Körper.

Wenn nichts weh tut, merkt man ihn gar nicht.

Erst, wenn sich irgendein Teil meldet oder gar Probleme macht

erinnert man sich an diesen.

Auch, das man in sich Baustellen hat.

Und, so erscheint es wichtig,  ab und zu alles runter zu fahren,

entspannen, relaxen, abschalten,

um sich in einem Restart wieder neu sortiert in den Alltag zu begeben.

Öfters mal seinen “Reset” button drücken.

Etwas, was man als Corona Nebenerscheinung merkt:

Es wird einem bewusst, dass es noch wichtigere Dinge im Leben gibt.

Jedoch nutzen viele die gegeben Chancen nicht und fallen recht schnell wieder in den alten Trott zurück.

Vielleicht der falsche mentale Knopf gedrückt: repeat statt reset.

Donation

Please give a donation. You also can buy the paintings. I use donations for „children in need“

€10.00

Ab und zu

Scan_20200423 (3)

Gelegentlich, nicht immer, nur manchmal, von Zeit zu Zeit

Wie im BAP Song in Köllsch “aff un zo”:

“Aff un zo ess alles herrlich
Aff un zo och janz erbärmlich
Aff un zo jeht einfach alles schief
Aff un zo hätt mer verloore…..”

Nicht immer kann alles schön sein, manchmal fühlt man sich erbärmlich, müde, krank, einfach  “neben der Spur”, weil alles nicht passt, schief läuft, oder zumindest nicht so will man das möchte.

Ab und zu verliert man. Man kann nicht immer Gewinner, sein.

Einmal geht die Kurve runter, einmal geht sie hoch

Erst nachdenklich, dann wieder Jubel, Trubel, Heiterkeit.

Nicht unbedingt selten, eher  sporadisch, zuweilen, bisweilen, gelegentlich, mitunter.

Norddeutsch ” ab und an”, englisch ” from time to time” oder “on and off”, ” now and than”. Japanisch ” tama ni”

Das “now and than” drückt das “jetzt” aus.

Ab und zu kann aber auch eine Ausrede sein. Etwas , das man eigentlich nicht tun sollte, und man möchte es trotzdem, na ja, eben ” ab und zu”, und  da gönnt man sich etwas.

Bei all dem  müssen wir uns bewusst sein, dass die Häufigkeit des  ” ab und zu “, an uns liegt.

Wir steuern, ob bei uns etwas ” ab geht” und in welche Richtung , das ” zu” geht.

 

Donation

Please give a donation. You also can buy the paintings. I use donations for „children in need“

€10.00

← Back

Thank you for your response. ✨

 

 

 

Jetzt erst recht

Scan_20200422 (2)

Allem zum Trotz,

Wie KluBBB3

” Komm lass uns diese Zeit genießen
Als wäre heut für uns der letzte Tag
Drum lass uns die drei Worte schwören
Alle sollen es hören
Jetzt erst recht, jetzt erst recht”

und  wie La Fee:

“Hier bin ich und ich glaube doch an mich
Ich gehe meinen Weg und mein Willen bricht nicht
Ich lebe meinen Traum den lass ich mir nicht versaun
Ich bleib hier – ich versprech’s
Jetzt erst recht”

Dinge, die man nicht ändern kann, binden nur unnötig Kraft.

Alle die sich wegen jedem Pipifax aufregen, strapazieren nur unnötig ihre nerven. Sollen sie doch, aber nur für sich.

Aufregen ist von Gestern, “waste of time”. was solls. Glücklich sein ist heute.

Lieber meditieren als lamentieren.

Und wenn die ganze Erde kracht, der Mond stürzt deswegen nicht auf die Erde. Sie dreht sich weiter, egal was passiert, unbeeinflusst, was Menschen mahen.

Was schlimm ist könnte schlimmer sein, na und.

Jetzt erst recht.

Das Leben geht immer weiter,

so geniesst man lieber das ” Jetzt” und schiebt das erst nicht in die Zukunft.

Fünf gerade sein lassen, den nichts ist gerade.

Wenn man es nur gross genug vergrössert wird alles zackig, ungeometrisch.

Französisch ” malgré”, Englisch ” in spite of”, Polnisch ” mimo”.

Wenn alles schief läuft,

der Ärger immer grösser wird,

man Ungerechtigkeiten erfährt,

blöd angemacht wird,

einfach drauf pfeifen,

meditieren, zu sich finden, Kraft schöpfen.

Einfach” jetzt erst recht” denken,

das tun, was man selbst für richtig hält und nicht das, was man meint, was andere für richtig halten,

und damit glücklich sein.

Donation

Please give a donation. You also can buy the paintings. I use donations for „children in need“

€10.00

← Back

Thank you for your response. ✨

Die Morgenkaffeesphynx

hphsblog's avatarHPH s Blog

Scan_20200304 (5)

“Guten Morgen, liebe Sorgen
Seid ihr auch schon alle da?
Habt ihr auch so gut geschlafen?
Na dann ist ja alles klar”, so heißt es in dem Songtext von Jürgen von der Lippe.

Viele verzichten auf den Kaffee, schlafen, bis auf den letzten Drücker, dann noch nicht einmal ein Brötchen, höchstens einen Bissen und ab.

Für andere ist es eine Zeremonie, ohne die gar nichts geht.

“Kaffee am Morgen löscht Kummer und Sorgen”.

Wenn der Duft von  Kaffee durch die Räume zieht und einem magisch anzieht, gemischt mit dem Geruch frischer Brötchen, kann dies  ein faszinierendes Gefühl werden.

Es erinnert an die Geschichte des Kaffees.

Die  Kaffee-Pflanze stammt ursprünglich aus  Äthiopien, aus der Region Kaffa. Der Legende nach entdeckte der Hirte Kaldi, dessen Ziegen nach dem Verzehr der roten Kaffeekirschen aufgedreht herum sprangen, die Kaffeepflanze.

In Äthiopien ist Kaffee trinken zeremoniell. Man sitzt an einem Feuer, erwärmt Wasser. In…

View original post 198 more words

Antworten

hphsblog's avatarHPH s Blog

Scan_20200414

Viele Fragen, viele Antworten.

Postet man etwas, gib es viele Reaktionen, man antwortet.

Manche Antworten sind unbequem, andere gehen an den Fragen vorbei.

Die richtige Antwort ist wie ein Schlüssel.  Wenn dieser nicht in ein Schlüsselloch passt, sich nicht drehen lässt, bleibt die Tür verschlossen.

Vielleicht sind Antworten nur Mosaiksteine, Fragmente, Teilchen des Rätsels.

Replik, Reaktion, Beantwortung, Kommentierung, Auskunft, Erwiderung.

Manchmal eine Auflösung der Fragen und Probleme.

Das Echo der Anderen.

Manchmal ist die Antwort Gewalt, ein Gegenschlag, Drohungen.

Das Leben besteht aus unzähligen Fragen.

Aber wollen wir immer Antworten.

Manchmal stehen Fragen im ” offenen Raum”

Andere fundamentale Fragen bleiben ohne Antwort,

weil man nicht antworten möchte,

die Fragen verdrängt, weil diese  unbequem, peinlich, berührend sind ,

oder weil man keine Ahnung hat.

Viele, gerade in der Politik geben Antworten ohne eine Ahnung von dem Inhalt der Lösung zu haben.

Das weiße Elefanten Syndrom. Man spricht etwas kurz an…

View original post 227 more words