verwundert

Scan_20200419Rätselhaft,

man versucht etwas zu erfassen, berechnen, überlegt, kalkuliert, schätzt ab,

was denn wirklich ist und was weniger real erscheint.

Nicht unbedingt überrascht, an vieles ist man ja gewöhnt,

aber verdutzt, perplex, konsterniert.

Sich wundernd, liest man da, googelt danach , versucht das Wirkliche heraus zu finden,

und stellt dabei fest, dass jeder etwas anderes schreibt und sagt,

und ist von den Nuancen verwirrt,

kann nur verständnislos reagieren.

Fragen über Fragen , zahllose Antworten, mit denen man nicht viel anfangen kann.

So bleibt einem nur Klarheit in etwas zu bringen, aber diese ist nicht erkennbar.

Alles zeigt sich wie eine Tasse Kaffee, bei der man den Boden nicht sieht, zwar den Kaffee riecht, schmeckt, aber der Geschmack ist ja auch von der Menge Zucker abhängig, oder von der Milch , oder Zutaten, die man zufügt.

Das Ganze zeigt sich aber wie ein Topf von Spaghetti, die man zu zählen versucht.

Zudem weiß man nicht, ob in dem Topf unter den Nudeln noch etwas anderes war.

Die Frage kommt, warum passiert dies mit denen und nicht mit mir

Aber seine Fragen möchte man doch beantwortet haben,

nicht einfach so à  là là, so wie es gerade à la mode , oder commod scheint, sondern richtig.

Vielleicht sollte man seine Fragen einfach relativieren. Auf alles muss man nicht eine Antwort bekommen.

Manche Frage sind es auch nicht wert, immer mehr sich in diese zu versteifen.

Lieber sich auf die Wesentlichen konzentrieren.

Wie meint es das Schicksal mit einem? Ist Glück Zufall oder ” Glücksache”, gibt es Wunder, was soll man glauben?

Katka Ebstein singt in ihrem Song ” Wunder gibt es immer wieder” :

“Viele Menschen fragen
Was ist Schuld daran?
Warum kommt das Glück
Nicht zu mir?“
Fangen mit dem Leben
viel zu wenig an
Dabei steht das Glück
Schon vor der Tür”

 

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oh jemineh

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Wie heisst es in dem Kinderlied:

“A B C, die Katze lief im Schnee.
Und als sie dann nach Hause kam,
Da hatt’ sie weiße Stiefel an.
O jemine! O jemine!
Die Katze lief im Schnee.”

Ein Schrecken, eine unerwartetes unbequemes Ereignis,

da rutscht einem das oh jemineh heraus.

Die verkürzte Form, von “oh jesus domine”, oder ” Ach Du lieber Gott”. Manche sagen auch :” Menschenskind”, dann, wenn jemanden ein Missgeschick passiert ist, dabei klingt unterschwellig ein Vorwurf mit.

Oh je , oh jemineh würde sich auch gut für einen Songtext eignen, so auf einen Refrain der  Melodie von: Oh le oh le, we are the champions” eignen.

Oh je oh je oh jemineh  kann man sagen, wenn man die Werbung, die wöchentlich in den Briefkasten flattert, analysiert und in den Konsequenzen durchdenkt-

Wir Lebensmittel, als ob diese reden könnten.

Zukunft leben, als ob es diese nicht auch ohne das Produkt gäbe, und  wenn es sein muss mit oder ohne Menschen.

Frische Kracher, kühle Kracher, wie soll das funktionieren

Naturlieblinge, wer das wohl sein mag, der Mensch offensichtlich nicht, solange er nicht lernt als Teil dieser zu fühlen.

Gemeinsam geht alles, aber haben die das propagieren  Masken und Schutzanzüge gespendet: nein, sie sind die Verdiener an der Corona Krise

Genussvoll geniessen, eine Tautologie, wahrscheinlich soll man sich das suggerieren, frei nach dem Motto: je öfter ich das mir einrede und höre, lese, um so mehr glaube ich das.

Etwas Ungeniessbares zu geniessen wäre ja wohl einme Selbstbestrafung.

Wenn bei der Fleischauswahl steht: Weil wir mehr Tierwohl nur auf eine Art erreichen, gemeinsam. Beim Essen bestimmt nicht, beim Schützen von Tieren ja.

Wie geht das: mehr kaufen, mehr sparen. Am besten spart man doch wenn man nur das kauft, was man benötigt.

In einer Krise zeigt sich, wie manche Menschen wirklich sind. Auf einmal werden manche freundlich, höflich, hilfsbereit.

Andere aggressiv, von Hass erfüllt, ignorant.? Und genau da fragt man sich das “oh jemineh” , wo soll das hinführen?.

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Herdenimmunisierung

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Herde,

begrifflich ein in der Zoologie verwendeter Begriff für eine Ansammlung grosser, zumeist ebenerdig laufender Tiere- Ein Sozialverband von Tieren.

Andere Bezeichnungen wären Rudel, Schule oder Schwarm, Clan oder Pack, wie bei den Wölfen.

Und auf einmal wird dieser Begriff auf Menschen übertragen.

In der Epidemiologie ist Herden Immunisierung gegeben, wenn sich bereits die Mehrzahl einer Population  immunisiert hat, so daß sich die Ausbreitung eines Erregers insgesamt verringert hat.

Wir haben aber viele verschiedenen Populationen, und jede besteht aus Individuen, Menschen wie ” Du und Ich”, mit ethischen, moralischen Werten.

Eine Herdenimmunsierung kann mit einer Brandschneise bei einem Feuer verglichen werden, bei der die Infektionskette mittels Immunisierung unterbrochen wird.

Aber, das alles läuft unkontrolliert ab, Menschenleben werden  riskiert.

Bei all dem wird einem bewusst, dass wir alle nur Lebewesen dieser Erde sind.

Eine Seuche kann nicht nur Tiere treffen, auch die Menschen.

Nur wir können uns mit unserem Wissen, zum Beispiel Impfstoffe zu entwickeln helfen, auch den Tieren.

Das alles  ist aber kein Grund Begriffe aus der Tierwelt auf uns zu übertragen und darwinistische Betrachtungen zu kalkulieren:

“Die Resistenten, die physisch Starken überleben und die Schwachen und Alten sterben aus” ,

was ökonomisch für den Staat eine Ersparnis darstellt, aber ethisch, moralisch, rechtlich völlig inakzeptabel ist.

Es geht um Achtung, Respekt, Menschenwürde und da haben Begriffe wie Herde hinsichtlich Menschen nichts zu suchen,

obwohl sich viele Menschen tierischer als Tiere benehmen und Tiere oft sehr viel menschlicher als die meisten Menschen sind.

Menschen fressen und saufen, töten aus Spaß und nicht wegen der Nahrung,

und leben in Politik und Macht einen Neodarwinismus aus.

Bleibt zu hoffen, dass sich das, was wir unter menschlich und  human verstehen, eher durchsetzt als rude, animalische Vorstellungen, die wir in der Geschichte leidvoll erfahren mussten.

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Out of my window

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Auf meiner Terrasse bin ich “Ich”

My home is my castle,  my balcony garden, my view.

Die Welt im kleinen, den Mikrokosmos der Wohnung hinter mir,

die weite der Stadt, den Makrokosmos, den Himmel, Sonne , Mond und Sterne vor mir.

Stellt man den Himmel auf den Kopf, sieht man die Weite des Meeres.

Manchmal muss man alles auf den Kopf stellen,

man kann natürlich einen Kopf-oder Handstand machen um das zu sehen,

mental ist das nicht nötig.

Einfach Augen zu, sich das vorstellen.

Jeder Mensch hat aus seinem Fenster heraus eine andere Sicht,

etwas was faszinierend sein kann, aber auch trostlos, je nach dem, wie man es sieht.

Eine Müllhalde kann abschreckend aussehen,

aber wenn an irgendeiner Stelle eine kleine Pflanze es schafft in all dem Übel nicht nur zu  zu überleben, sondern zu blühen,

ist das ein aufmunterndes Beispiel, nie aufzugeben.

Die auferlegte Corona “stay home, stay safe” Phase gibt die Chance die “out of my window” Perspektive neu zu entdecken.

Zu wenig nutzte man bisher das, was sich hinter dem Fenster befand.

Ein Fenster ist nicht nur das Tor zur frischen Luft,

sondern ein funkionierender  duchsichtiger Teil der Außenwand der Wohnung.

Manchmal kann es Heimkino sein, ein gateway nach draußen, durch das man vieles neu entdecken kann, und wenn es die Stimmen von Vögeln ist, die man gar nicht mehr kannte.

“Out of my window” bedeutet seine Seele öffnen und ihr die Chance zu geben, sehend zu werden.

 

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Schatten der Vergangenheit

hphsblog's avatarHPH s Blog

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Schatten der Vergangenheit, Schatten in der Nacht, Schatten in der Sonne.

Schatten, lässt man das “s” weg bedeutet es chatten, kommunizieren.

Schatten kann erholsam sein, wie der Schatten unter einem Baum oder Sonnenschirm.

Man kann aber auch in der Sonne stehen und einen Schatten werfen. Was wäre, wenn wir unseren Schatten verlieren würden, was ja sonst nur ist, wenn es keinen wegen Wolken gibt, oder die Sonne senkrecht über uns stehen würde

Italienisch ” ombra”, Finnish “varjo”, English ” shadow”

Der unbeleuchtete Raum hinter einem Gegenstand. Mit einer Lichtquelle durch Bestrahlung projiziert, einen Schatten geworfen.

Schatten können farbig sein, wenn ein Gegenstand von mehreren Lichtquellen bestrahlt wird.

Schatten sind immer ein Abbild des Originals. Das andere Bild, die andere Seite, die Schattenseite. Manchmal die dunkle Seite der Welt. Die Sonnenseite, dagegen die Schattenseite.

Was wäre, wenn jemanden auch bei Beleuchtung und Sonnenlicht keinen Schatten mehr haben würde?

Wenn der Schatten…

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Corona City

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Fast leere Strassen, wo früher Gedränge war,

nur wenige Menschen sind unterwegs, gespenstisch.

Die meisten bleiben zu Hause. Stay safe, stay home.

Keine offenen Geschäfte, Shoppen nur online,

keine Chance für ein Café , ein Stückchen Torte mit Schlagsahne, Ratsch mit Freunden,

alles nur über Skype oder andere Cam to cam Optionen.

Eine Zeit für Erfindungsreiche.

Kreativität ist gefragt.

Vielleicht lernt man wieder Brötchen selbst zu backen, kochen, nicht nur fast food.

Nicht kulturlos. Das Gegenteil. Hochkonjunktur, nur andere Formen, neue Ideen, die man verwirklichen kann.

Man schätzt das was man hatte, das worüber man sich früher nie Gedanken machte.

Jetzt ist Phantasie gefragt.

Wer vereinsamt wäre auch normal vereinsamt gewesen.

Man kann nur niemand in den Arm, aber auf den Arm nehmen.

Neue Formen der Begrüßung, wie die Römer, mit Salve, oder nur winken.

Maoris hätten mit ihrer Form der Begrüssung unter Corona keine Chance.

Die Menschen verschicken wieder Päckchen, man schreibt Briefe statt nur sms, man telefoniert wieder.

Die digitale Welt bekommt einen Push Up.

Kinder lernen wieder spielen, mit sich selber zu beschäftigen, oder Spiele über Internet mit Freunden, oder gar ein Spiel selbst zu entwerfen und entwickeln.

Statt sich über alles in der Welt zu ärgern, hat man auch einmal Zeit ” mensch, ärgere Dich nicht” zu spielen.

Vielleicht ist die ganze Corona Krise ein heilsamer Schock, nach zu denken,

sich an Freunde zu erinnern, überlegen, wie es denen wohl ergehen mag.

Corona City ist keine schlafende Stadt, nur eine, wo sich das Leben in die Häuser und  Wohnungen verlagert hatte, wo Familien, in denen immer nur jeder für sich vor sich hingelebt hatte , sich miteinander auseinander setzen müssen.

Inhaber von Geschäften haben Zeit ihr Businesskonzept zu überarbeiten, Neues zu kreieren, die Schutzabstände so nutzen, dass wenn die Kunden wieder kommen, die Blicke auf Interessantes gelenkt werden, die Kunden wieder Zeit zum Anschauen bekommen, vielleicht mit crazy Designideen angeregt.

Eine neue Situation, neue Chancen, das Temporäre nutzen,  statt zu lamentieren.

 

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Was ist danach

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Zukunftsfragen sind die einem am meisten beschäftigen, aber auch die mit den den wenigsten Antworten.

Danach, anschliessend, dahinter, endlich, darauf folgend, hinten dran.

Im Englischen “than und after” , im Französischen ” apres”, Japanisch ” Sono ato”.

Im Althochdeuschen  ” dar nah”

Wenn man nur die Folgen des Jetzt hochrechnen könnte.

Für vieles hat man Pläne, Plan A,B,C und bis ….X, aber wenn die Situation kommt, dass ein danach da ist, ist ein anderer Plan gefragt, den, an den man nicht gedacht hatte.

So bleibt einem nichts anderes als alles zu durchdenken.

Mental ein bestcase, ein worstcase Szenario durchdenken und überlegen was denn Schlechtes verschlimmert oder was etwas Gutes noch besser macht,  was etwas verhindert oder forciert hochrechnen.

Gut ist die Gewissheit, dass die Erde rund ist, sich dreht, und egal was kommt, es immer eine Lösung geben wird.

Ob die jeweilige Option gut war, zeigt erst die Realisation und die Reflexion in der Zukunft.

Gut zu kalkulieren, dass es auch nach der Zukunft ein danach gibt.

Danach ist auch immer ein davor.

Wenn konkret die Corona Krise herum ist, kommt die Schadensregulierung und hoffentlich werden die Menschen daraus Lehren ziehen.

Irgendwann wird wieder eine Pandemie kommen und es bleibt zu hoffen das man aus dem “zuvor ” für dieses “danach” gelernt hat.

Wahrsager gibt es viele, aber ob das , was sie sagen ” wahr” ist, erscheint fraglich.

Eine Sphinx gibt es nur aus Stein, und Orakel höchstens als  Spass mit einem Oktopus.

So bleibt uns nur die Türe der Zukunft zu öffnen das richtige mentale Gepäck dabei zu haben um die für uns guten Wege zu finden.

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jammern

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Dies und das und überhaupt.

Zufriedenheit ist in Krisenzeiten Mangelware, man ist es , oder nicht. Kaufen kann man diese nicht.

Jeder beansprucht für sich den Umstand, den größt möglichen Schaden erlitten zu haben, weil man das eigene Problem hoch stilisiert, als wenn es das einzige Problem dieser Erde wäre.

Jammern hilft ja auch; Politiker reagieren wenn genügend oder die Richtigen oder am richtigen Platz zur richtigen Zeit gejammert wird.

Jammern, viele Wörter mit Jammern. Das Jammertal, Gejammer, Jammerlappen, Jammergeschrei, Jammergestalt.

Weinerlich, wehklagend, beklagen, beweinen, lamentieren, jämmerlich.

Jammern ist offensichtlich angesagt, dabei ist das Ausgangsniveau des Jammerns hoch aufgehängt.  In vielen anderen Ländern wäre der zu bejammernde Zustand ein Glückszustand.

Man hat sich an alles komfortable gewohnt. Die Wohlstandskinder haben alles bekommen, was die Eltern ihnen geben konnten.

Aber egal, alles wird bejammert.

Im Englischen bedeutet die erste Silbe” jam” Marmelade.  “mer” ist in südlichen Dialekten das ” wir”. Jam kommt auch in Traffic Jam vor, Verkehrsstau, oder Jam  als Störung auf einem Radarbild.

Vieles, über das man sich ärgert, ist überflüssig, so, wie der jam auf dem Radarbildschirm, eben eine Störung.

Würde jeder bevor er etwas bejammert, eine Nacht darüber schlafen,

und sich fragen, welche Schuld er selbst an dem zu Bejammernden hat,

was er tun könnte, um Abhilfe zu schaffen,

hätte sich vieles selbst erledigt, wäre all das Ärgernis  einfach nur ” Jam”, einfach störend, aber nicht lebensentscheidend und fundamental wichtig.

Man kann selbst aktiv werden und das zu Bejammernde hinterfragen, überdenken.

Lieber am Morgen eine Tasse Tee oder Kaffee trinken und ein Brötchen mit fruit jam geniessen, und den Tag ohne Jammern starten und enden lassen.

Besser ein Sprung in die Luft, als einer in  die Grube der Depression oder Aggression.

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Meinungen

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Die Silben getrennt, ” Mei” und ” nung” ergibt einen anderen Sinn.

Mei, wie bei “jo mei”, in Bayrisch, so ist es halt, macht nichts.

Nung, ist ein Bergvolk in Vietnam, eine ethnische Gruppe auch in China, Laos und Kambodscha, die als Sprache das Tai hat.

Meinungen, die persönlichen Ansichten der  Menschen sind  so vielseitig, wie die Inhalte der Silbentrennung.

Jeder hat die seine, manche wechseln sie , wie man es gerade braucht, oder es opportun erscheint, andere haben fest gefahrene, unabrückbar, stur.

Manche Meinungen sind Allgemeingut, Produkte einer Indoktrination, Medienbeeinflussung oder von Gehörtem und Gesagtem.

Meinungen sind Ansichten, zu einem Thema könnte man jede Meinung auf eine Postkarte transferieren und hätte dann ein Bilderbuch.

Annahmen, weil man etwas angenommen hat und wiedergibt.

Auffassungen und Betrachtungsweise dienen  manchen Menschen als Leitschnur ihres Handelns. Haltungen und Einstellungen prägen das individuelle Leben.

Meinungsforscher versuchen Meinungen empirisch zu erfassen.

Meinungen,die öffentliche, die wirkliche, die veröffentlichte, die artikulierte, die allgemeine, die Lehrmeinung

Viele Worte im Zusammenhang wie Meinungsbildung, Meinungsmanipulation, Meinungsvielfalt, Meinungsterror.

In der Philosophie ein wichtiger erkenntnistheoretischer Begriff. Man unterscheidet zwischen Meinungen und Wissen, der Versuch von Mythen weg zu kommen.

Aristoteles definierte in ” De Anima” : ” denn es ist nicht möglich, dass jemand, der eine Meinung hat, von dem, was ihm wahr zu sein scheint, nicht überzeugt ist”

Und darin steckt auch heute das Problem.

Das, was ihm wahr scheint, ist das Problem.

Es wird immer schwieriger sich eine objektive Meinung zu bilden, solange man nicht alle Fakten kennt, also “weiß”

Die digitale Welt öffnet die Türen für Schein- und Teilwahrheiten, Fakes .

Man muss mehrere Nachrichtensender in unterschiedlichen Ländern ansehen, um für sich selbst die Fragmente zusammen zu setzen.

Bereits Xenophanes ( 570-475 v Chr ) betrachtete menschliches Wissen  als Vermutungen. Der Wahrheit könne man sich nur schrittweise annähern.

Von ihm stammt der Spruch: Wenn die Pferde Götter hätten, sähen sie wie Pferde aus” .

So hat jeder seine Wahrheit, sein Wissen, seine Vermutungen.

Und so stellt sich gegen das Bild der Meinungen die erkenntnistheoretische Frage: “Was ist wirklich” , an dem , was wir tag täglich in den Medien und von Politikern  mitgeteilt bekommen.

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Glück, Happiness

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Glück, lateinisch ” beatitudinem” , französisch ” bonheur”, ungarisch “boldogsag”,  italienisch ” felicita”.

Das Gegenteil ” Unglück”.

Glück, Energie tanken, Glückshormone zu sich nehmen.

die Freude, das Glück, Wohlergehen

Glücklich sein, fröhlich, unbeschwert.

Momentan bis lang andauernd, anhaltend.

Einfach glücklich und zufrieden,

im Extrem in Ekstase, Verzückung, aber zumeist nicht lange anhaltend.

Das Streben nach Glück ist wohl allen Menschen gemeinsam, aber nur wenige haben die Gnade echt glücklich zu sein.

Künstliches Glück?

Einfach nur mit Endorphinen, Oxytocin, mit Hilfe von Neurotransmittern wie Dopamin und Serotonin?

Als Menschen haben wir Gefühle, auch die Tiere haben diese, Empfindungen.

Wir kennen Hoffnung, Zuversicht, Wünsche und das kann nicht nur eine Angelegenheit der Chemie sein.

Ist Glück das Produkt einer inneren  Haltung oder das von materiellen Gütern, oder von dem Status, den man erreicht hat?

Ist Glück die Folge einer subjektiven und episodischen Selbstbewertung?

Menschen besorgen sich Glücksbringer, essen Glückskekse , suchen nach Glückssternen, kreieren Glückskonzepte

Einfach viel Schokolade essen, weil man in der Werbung hört, Schokolade mache glücklich ? Aber macht sie das? Zumindest hat man die Sekunden des Wohlgenusses, wenn die feine creation auf der Zunge zergeht.

Glück, Menschen laufen dem hinterher , dabei kann das Glück ganz  nahe sein, man sieht es nur  nicht. Glück kann man nicht suchen. Es kommt.

Teilen kann glücklich machen. So, wie Albert Schweizer es definierte:

“Das Glück ist das einzige, was sich verdoppelt,
wenn man es teilt.”

Ist Glück eine Position in der eigenen “to do” Liste, ein Ziel, ein Zustand bei dem man ankommt, vielmehr eine Reise, so wie es die amerikanische Schriftstellerin  Margaret Lee Runbeck in Ihren ” quotes” ausdrückte.

Das Wort Glück stammt aus dem altdeutschen ” Gelucke” . Im 12.Jahrhundert verstand man darunter die Art, wie etwas gut ausgeht.

Glück ist etwas, was man Menschen, die man mag, zu Anlässen auf den Weg gibt, Glückwünsche.

Scherben bringen Glück, sagt der Volksmund, der Wissenschaftler sagt, nur dem Archäologen. Man redet von den Menschen, denen das Glück in den Schoss fällt, aber es gibt kein Abonnement auf Glück.

Man strebt nach dem Glück und vergisst, dass dieses ganz nahe sein kann, nicht das Glück das man als Glücksritter, oder als Zocker sucht, sondern in den ganz einfachen und simplen Dingend des Lebens.

Vielleicht wie Nicole in ” Ein bisschen Frieden” singt:

Ein bisschen Frieden, ein bisschen Sonne
Für diese Erde, auf der wir wohnen
Ein bisschen Frieden, ein bisschen Freude
Ein bisschen Wärme, das wünsch’ ich mir
Ein bisschen Frieden, ein bisschen Träumen
Und dass die Menschen nicht so oft weinen
Ein bisschen Frieden, ein bisschen Liebe
Dass ich die Hoffnung nie mehr verlier’

Glück ist ein   gewünschter Zustand, einfach glücklich sein zu können, ohne Hass und Neid, Ärger, Pech, sondern einfach fro sein zu können, ballastfrei, sorgenfrei.

So wünschen wir uns und den anderen Mitmenschen, dass alle die Chance haben und diese nutzen, glücklich zu sein.

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