Meinungen

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Die Silben getrennt, ” Mei” und ” nung” ergibt einen anderen Sinn.

Mei, wie bei “jo mei”, in Bayrisch, so ist es halt, macht nichts.

Nung, ist ein Bergvolk in Vietnam, eine ethnische Gruppe auch in China, Laos und Kambodscha, die als Sprache das Tai hat.

Meinungen, die persönlichen Ansichten der  Menschen sind  so vielseitig, wie die Inhalte der Silbentrennung.

Jeder hat die seine, manche wechseln sie , wie man es gerade braucht, oder es opportun erscheint, andere haben fest gefahrene, unabrückbar, stur.

Manche Meinungen sind Allgemeingut, Produkte einer Indoktrination, Medienbeeinflussung oder von Gehörtem und Gesagtem.

Meinungen sind Ansichten, zu einem Thema könnte man jede Meinung auf eine Postkarte transferieren und hätte dann ein Bilderbuch.

Annahmen, weil man etwas angenommen hat und wiedergibt.

Auffassungen und Betrachtungsweise dienen  manchen Menschen als Leitschnur ihres Handelns. Haltungen und Einstellungen prägen das individuelle Leben.

Meinungsforscher versuchen Meinungen empirisch zu erfassen.

Meinungen,die öffentliche, die wirkliche, die veröffentlichte, die artikulierte, die allgemeine, die Lehrmeinung

Viele Worte im Zusammenhang wie Meinungsbildung, Meinungsmanipulation, Meinungsvielfalt, Meinungsterror.

In der Philosophie ein wichtiger erkenntnistheoretischer Begriff. Man unterscheidet zwischen Meinungen und Wissen, der Versuch von Mythen weg zu kommen.

Aristoteles definierte in ” De Anima” : ” denn es ist nicht möglich, dass jemand, der eine Meinung hat, von dem, was ihm wahr zu sein scheint, nicht überzeugt ist”

Und darin steckt auch heute das Problem.

Das, was ihm wahr scheint, ist das Problem.

Es wird immer schwieriger sich eine objektive Meinung zu bilden, solange man nicht alle Fakten kennt, also “weiß”

Die digitale Welt öffnet die Türen für Schein- und Teilwahrheiten, Fakes .

Man muss mehrere Nachrichtensender in unterschiedlichen Ländern ansehen, um für sich selbst die Fragmente zusammen zu setzen.

Bereits Xenophanes ( 570-475 v Chr ) betrachtete menschliches Wissen  als Vermutungen. Der Wahrheit könne man sich nur schrittweise annähern.

Von ihm stammt der Spruch: Wenn die Pferde Götter hätten, sähen sie wie Pferde aus” .

So hat jeder seine Wahrheit, sein Wissen, seine Vermutungen.

Und so stellt sich gegen das Bild der Meinungen die erkenntnistheoretische Frage: “Was ist wirklich” , an dem , was wir tag täglich in den Medien und von Politikern  mitgeteilt bekommen.

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