
Sich einfach hinflaggen, fallen lassen, ins Nichtstun versinken.
Seine Gedanken unbelastet ihren Weg suchen lassen.
Wohin ist egal, was ist egal, einfach nur so.
Auf der ” faulen Haut ” liegen.
Faul und Lenz sind zwei Teile des Wortes.
Der Lenz ist der Sommer.
Urlaubszeit, frei, endlich eine Auszeit haben.
Faul, eigentlich, wenn Obst reif ist und man macht nichts daraus, dann kann es faulen.
Althochdeutsch ” ful” stinkend, der Geruch von Fäulnis.
Faul ist verdorben, ungenießbar, bedenklich, unbefriedigend.
Eine Bedeutung ist , wenn etwas nicht stimmt, wie ” es ist etwas faul im Staat”
Auch, wenn man etwas vor sich hinschiebt, nicht machen möchte, sowie im Volksmund, wo man sagt: ” morgen morgen , nur nicht heute, sagen alle faulen Leute”
Die Negativliste ist lang: Auf faulen Krediten sitzen,was ja gerade heute oft praktiziert wird, faule Ausreden haben, jemanden ein faules Ei unterjubeln.
In übertragenem Sinn sich nichts Anstrengendem zu widmen,
einfach keine Lust und keine Motivation zu haben.
Viele Variationen: edelfaul, stinkfaul, denkfaul, mundfaul, schreibfaul,
Negativ ausgedrückt : arbeitsscheu und träge.
Ein fauler Hund gilt als böses Schimpfwort.
Das alles für ” faul” alleine ausgedrückt. Aber in der Kombination mit dem Lenz ist “faul” etwas Schönes, Angenehmes.
Man muss einfach einmal ” alle Viere gerade sein lassen”, denn ohne sich zu relaxen kann man keine Kraft schöpfen.
Einmal ein Faulpelz sein, wie ein Faultier.
Faulenzen in Positivem Sinne bedeutet seine regenerativen Energien bündeln.

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