Besinnen

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Sich besinnen, grübeln, nachdenken, bedenken, durchdenken.

Besinnungslos wäre der Verlust der Fähigkeit nachzudenken, geschweige vor zu denken. Von Sinnen, die mentale Katastrophe.

Erinnern was war.

Lateinisch: Memento Englisch: reflect Französisch: Reflechir

Im Althochdeutschen: “sinnan”,  gehen, reisen, wandern, verstehen.

Ohne Erfahrung gibt es kein sich  besinnen, auf was sollte man das tun, wenn nichts da ist.

Wenn irgendjemand sich besinnen möchte, sich und die Welt  zu ergründen versucht meditiert man, reflektiert, befragt Sachkundige, recherchiert, versucht die Wahrheit und den richtigen Weg zu finden.

Wenn man  keine Erfahrung hat, kann dies nicht bedeutet , dass die Ergebnisse seines Sinnens nicht auf andere übertragbar sind.

Bei manchen Politikern ist aber genau dies der Fall.

Der Mangel an Erfahrung, besonders an praktischer, an Erlebtem, wird  einfach durch Annahmen  postuliert und als Wahrheit hingestellt und versucht durchzusetzen.

Sich besinnen bedeutet auch wieder Verstand annehmen, zur Räson kommen, wieder vernünftig werden.

Vielleicht sollte mancher Entscheidungsträger, bevor er für andere bedeutsame Entscheidungen trifft, erst einmal alle Optionen des Handels mit ihm Vertrauten hinterfragen,

mit sich in eine Klausur gehen, meditieren, seine Gedanken in das Nirwana senden, sich von allen Einflüssen mental befreien, sich läutern,

um dann geläutert die richtige Lösung zu finden.

Dieses bedeutet aber, ob jemand das Allgemeinwohl in den Vordergrund stellt oder seine eigenen Interessen, die vielleicht an Reichtum, Macht, Verwirklichung des eigenen Ego orientiert sind.

Jemand der aber gewählt wurde,  sollte  bei allem Nachdenken das Wohl derer, die ihn gewählt haben, berücksichtigen , und dies sollte  neben seinem Gewissen die Priorität des Handelns sein.

Sonst wird aus dem ” Besinnen” ein ” Ersinnen”

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Danach

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Danach,

eigentlich ist jedes ” danach” auch ein ” davor”, zumindest im ewigen Kreislauf des Seins.

Nach einem Ereignis gilt es die Folgen auszugleichen,

und je nach dem, wie  leicht oder schwer diese nachwirken,

muss man auf alte Wunden Pflaster kleben,

oder etwas Neues finden, kreativ sein.

Pflaster kleben bedeutet nur ein Ausbluten oder eine Infektion verhindern, eine Heilung unterstützen,

aber nicht die Beseitigung des Schadens, nur ein Ausbeulen.

Besser wäre  aus den Fehlern und Ursachen zu lernen, diese zu analysieren,

und  diese nicht als Hypothek mit in die Zukunft zu nehmen.

Noch besser wäre die  Folgen des eigenen Handelns hochzurechnen bevor man agiert,

und zu kalkulieren, Szenarien durchzuspielen, um auf Eventuelles vorbereitet zu sein.

Erfahrungsgemäss werden diese Ergebnisse nur einmal durchgespielt , durchgelesen und weg gelegt, ohne Folgerung.

Dann geraten diese in die Schublade der Vergessenheit oder einem digitalen abgelegten Ordner.

Vielleicht schaffen sie es in einen Plan, sogar als Bundesdrucksache, die keiner mehr anschaut, wie den Pandemieplan.

In einer Krise, die vom Menschen auf einmal Verzicht und Opfer fordert, wie di Einschränkungen bei einer Pandemie, fragen sich die Menschen zumeist, wann diese aufhören, und nutzen die Zeit nicht, sich auf ein danach vorzubereiten,um einen ” restart” durch zu führen.

Man schiebt die Schuld an allem auf andere, Dritte, den Staat und bekommt sein Eigenes oft nicht geregelt, nämlich sich neu zu sortieren, vielleicht bisher nicht genutzte Fähigkeiten zu entwickeln.

Jeder Neubeginn bedeutet neue Chancen alles besser zu machen, künftige Fehler aus dem ” davor” zu vermeiden, auszuklammern und Wege zu beschreiten,

die dies nie mehr ermöglichen.

Danach, hinter her, darauf folgend, hintenach, hintendran, anschliessend.

Jede Krise bewegt, man ist gefordert Lösungen zu finden, wird einem aus dem Phlegma des Alltagstrotts, der Tretmühle und dem Stress des Seins herausholen,

keine Chance lassen “nichts” zu tun, nur zuschauen, nur Objekt zu sein.

Krisen können aber auch lähmen, apathisch machen, fatalistisch ” wenn es kommt, dann kommt es”,

dann wäre das “danach” vielleicht  nur das Zusammenkehren eines Scherbenhaufens.

Kreativ könnte man die Scherben weiter verwenden und etwas anderes daraus machen, zum Aufbau für etwas völlig anderes verwenden.

Nach jedem Brand, nach jeder Katastrophe gibt es Pionierpflanzen, die die Lücke des Schadens bald danach auffüllen.

Die Natur versucht sich zu heilen und zeigt uns, wie wir mit dem davor und danach mit unserem Leben und unserer Erde umgehen sollten. Jedenfalls nicht warten, bis irgendjemand, die Politiker oder der Staat das lösen wird.

Diese Menschen sind eben auch nur Menschen.

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Corona ,beschwert, belastet

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Wie auch immer, warum auch immer.

Beschwert, da steckt schwer dahinter , eine Last, Probleme, zumeist solche die schwierig zu lösen sind.

Keine Quizfrage, Rätsel, nein, tiefer Ernst

Alles läuft wie normal, und plötzlich aus heiterem Himmel, da kommt etwas, was man zuerst gar nicht einschätzen kann, mit dem niemand gerechnet hat.

Dann verdichten sich Informationen, aber das Problem ist noch weit weg.

In unserer Welt  wird  alles digital erfasst, von der DNA über die Sprache , vom Fußabdruck, Fingerabdruck, der gesamte Körper in seiner Biometrik. Bios, altgriechisch das Leben”, Metron, das Mass.

Alles Identifikationsmöglichkeiten einer bestimmten Person, seines Verhaltens, seiner Gewohnheiten.

Und dann taucht ein Virus aus dem Mikrokosmos auf, nur mikroskopisch sichtbar,

und bringt das ganze Gefüge dieser Welt durcheinander.

Er war nicht erfasst unerkannt, keine Kamera konnte ihn identifizieren.

Auf einmal ist er vor der eigenen Haustüre, er hat sich seinen Wirt und Träger gesucht.

Kein Staatsmann…

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Wissensnomaden

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Unabhängig von Zeit und Raum.

Irgendwo, Hauptsache man hat WLAN, Verbindung , Internet, mobile Energiespeicher, entsprechende Power-Quellen um Strom zu haben.

Die Zukunft wird mobiles Solar liefern, auf irgendeiner Oberfläche,  das uns noch unabhängiger machen wird.

Der Job, nicht statisch im Büro, sondern Home Office, und ” home” ist die Welt.

Selbständig, Freelancing statt lohnabhängig, aber eine neue Art von Wettbewerb, der einem ruhelos werden lassen kann.

Immer mehr, immer schneller, Zeitverdichtung.

Neue Arbeits-und Erwerbsformen und Modelle.

Alles,  vom  Direkthandel, wie dem Wochenmarkt, über Online, zu Crowdworking über Internetplatformen, wo Jobs und Aufträge angeboten und gesucht werden.

Corona zwingt uns in der Quarantäne und der Schließung zahlreicher Berufssparten neue Wege zu suchen und zu finden.

Wissen muss überall in der Welt abrufbar sein.

Videokonferenzen, Internetshopping, Home Office, die Digitalisierung bekommt einen Schub.

Der Mangel oder das Gebot keine Direktkommunikation wie gewohnt zu haben, wie auch Publikumsverkehr, zwingt uns zu neuen Wegen.

Die einen kreieren eine Internet WG, neue Platformen entstehen, man geht sich aus dem Weg, gibt sich nicht mehr die Hände, umarmt sich nicht mehr und gewöhnt sich an die neuen Formen. Andere koppeln sich davon ab, verstehen das alles nicht.

Unser Wissen ist im Erlernen schon veraltet. Man muss immer und immer schneller dazu lernen, sich weiterbilden, und egal wo man hinfährt, muss das Erlernte, das wissen, was neu ist, was ” in” ist, was wo steht, verfügbar sein.

Die Welt der rasanten Veränderungen ist kein Ruhepol,

Manche nennen sich ” Know Mads”, das “mads” steht für verrückt, ausgefallen, kreativ, einfach andere Wege.

Visionauten, Entwickler, Sinnsucher und Wandlungspioniere. Viele Bezeichnung für die  neue Wege Suchenden.

Man wird anders wohnen, wie Wohnungstausch, oder Reihentausch in Job und Bleibe.

Die Welt wird sich dramatisch verändern,

aber nur vielleicht nur für eine neue Schicht, derer, die sich das neue Nomadentum leisten können, die Bildung dazu,

und es bleibt zu hoffen, dass man nie vergessen wird, ein Herz, Gefühle , soziales Empfinden und Verantwortung zu haben.

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Kuddelmuddel

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Getrennt Kud del mud del, lautmalerisch.

alles durcheinander, gemischt, ein Konglomerat von allem Möglichen.

Kudja heisst ungarisch Hund, Kud seht auch für einen Flughafen auf Borneo.

Mud, Sumpf, im niederdeutschen ” modder), modrig.

Wenn man vor lauter “hin und her” das Statische nicht mehr finden kann, weil es im Sumpf untergeht.

Ein Scherz, kein Scherz, Wirrwarr

Thomas Mann verwendete das Wort in seiner Erzählung ” Die vertauschten Köpfe,1940 ”

Leider sind manche Dinge am 1.April kein Scherz.

Für manche ist das ganze Jahr April.

Für die ” Fakes” Verursacher, die Scheinheiligen, die so tun als ob,

für jene, die immer sagen ” stimmt nicht”,

für die an ihre eigene Wahrheit glauben.

Eigentlich ein sehr modernes Wort, wenn man die Welt betrachtet.

Viele selbsternannte Experten, wenige, die wirklich Ahnung haben.

Mahner, auf die man nicht hört.

Scharlatane und Realitätsverdreher gab es schon immer

Zahlreiche Besserwisser, oder Menschen, denen Macht und Durchsetzen ihrer Ideen wichtiger ist , als Glück, Freude und Achtung vor dem Leben anderer und der Natur.

So ist es für uns alle schwierig in dem Kuddelmuddel der Realitäten den richtigen Weg zu finden.

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Wenn das Leben ruht

bild von hph in österreich verkauft

Wenn die Menschen nicht wissen ob sie heulen, weinen oder schreien sollen.

Ein Zustand den niemand erwartet hatte.

Noch nie in der Menschheitsgeschichte hat das Leben in so vielen Ländern der Welt zur gleichen Zeit geruht, zwangsmässig, nicht freiwillig.

Strassen die extrem belebt waren bleiben leer, keine Menschen in den Parks, wenige im freien, und wenn nur auf Notwendiges beschränkt. Leere Autobahnen, keine Staus, beinahe geisterhaft.

Angehörige können nicht Abschied nehmen. Jüngere dürfen die Alten , weil diese besonders gefährdet sind, nicht mehr besuchen.

Wenn die Pandemie den Globus umfasst und die Horrornachrichten aus aller Welt über die Bildschirme flimmern,

die Textnachrichten sich überschlagen, die täglichen Zahlen von Infizierten und Toten, von der Ohnmacht der Ärzte gegenüber der Grausamkeit der Corona Erkrankung einem immer wieder neu schockiert,

gibt es doch einen Hoffnungsschimmer.

Die Menschen werden auf einmal wieder mitfühlend, solidarisch.

Die Maßnahmen ähneln sich in allen Ländern, alle nutzen die Erfahrungen des Landes der Mitte. Auf einmal ist jeder in Gefahr. Die meisten sind diszipliniert und befolgen die Anordnungen der Politiker, die auf den Ratschlägen der Fachleute basieren.

Auf einmal unterstützen sich die Länder. Notwendiges Material wird denen , die noch mehr betroffen sind , gegeben, Krankenhausbetten zur Verfügung gestellt.

Auf einmal zählen nicht die Gebührenordnungssätze.bild uk

Es kann jeden treffen. Der Wartebereich in eine andere Welt ist noch nie so nah gewesen. Es kann jeden treffen, ob Minister oder Penner, obdachlos, heimatlos und Villenbesitzer.

Der Virus und der Tod machen vor niemand halt. Beide interessieren sich nicht was man gemacht hat, ist, oder meint zu sein. Alle sind gleich.

Es kann die falsch angefasste Türklinke, der Virus am Einkaufswagen, das Anhusten eines Passanten, der Wind sein ein Händedruck, das Vergessen der Schutzmaßnahmen, Corona nutz jede Chance.

Auf einmal muss man in seinen vier Wänden bleiben, abgeriegelt, beschränkt, bescheiden, konzentriert auf das was man hat.

Auch da. Die einen sorgen sich um andere, fragen, ob sie einem einkaufen können, die anderen, vielleicht direkt im Umfeld wohnend , schauen einem noch nicht einmal an, man könnte ja etwas fragen.

Zum Glück sind diese in der Minderheit. Man beginnt wieder bestimmte Tätigkeiten zu schätzen, nämlich diejenigen, die früher einfach selbstverständlich waren.

Einige denken schon wieder an Macht und Geld.  Wie kann man an dem Pech der anderen verdienen, meinen allen Schutz zu lockern, sprechen von Herdeneffekt und dies beim Menschen.

Je mehr angesteckt sind, so eher würde das alles vorbei sein, so wird gedacht.

Neuer Darwinismus.

Je eher man alles wieder lockern würde , so früher könnte sich  die Wirtschaft  wieder erholen. Die Toten sind halt ein Kollateralschaden, Hauptsache es trifft die anderen.

Zum Glück, so sagt man, geht die Hoffnung als letztes unter. So bleibt zu hoffen, daß die Menschen aufwachen und das Leben nach Corona ein anderes besseres sein wird, sozialer, gerechter, solidarischer mit weniger Hass, Neid und Missgunst, eher mit Freude am Leben, das man wieder schätzen gelernt hat.

Das Leben wieder neu beginnt.

 

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Rätsel

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Die Welt ist ein Rätsel,

ein Puzzle ohne Limit,

alle Varianten von Rätseln ,

das  Sudoko des Lebens,

ein Kreuzworträtsel der Kulturen,

die  Silbenrätsel der Sprachen,

das Bilderrätsel der Geschichte,

verpackt in ein imaginäres Schachspiel , bei dem die Spieler unbekannt sind,

ob Bauer oder König, Dame oder Turm, Bube oder Springer,

alle werden gesetzt.

Im Kartenspiel des Lebens, nicht nur im Tarok,

egal wer Herz Ass oder Pik ist,

Karo oder Kreuz.

Im Parcours des Lebens sind die Hindernisse unbekannt,

nur der Start ist bekannt, keiner weiß wann das Ziel erreicht ist.

Zu viele Unbekannten,

aber offensichtlich ist das Chaos geordnet.

Was wissen wir über den Mikro-und Makrokosmos, über das, was alles zusammen hält.

Stück für Stück erleben wir unser Leben als temporäre Entdeckungsreise in das Sein.

Manches ist unvorstellbar, grausam, barbarisch und man fragt sich, warum dies möglich war

Vieles macht erst in der Retroperspektive Sinn.

Dann erst weiß man, warum man etwas getan oder nicht getan hat.

Wäre es anders gewesen, hätte sich der Verlauf der Geschichte geändert.

Und so einfach wie in dem Film mit Michael J.Fox   ” Zurück in die Zukunft” geht das nicht.

Der Konjunktiv , nicht real, nur möglich, das imparative man “müsse”  oder dem ” hätte man” , hilft nicht weiter.

Autor und Regisseur sind erahnbar und hängen von dem ab, an was wir glauben.

Glauben heißt “nicht wissend”, aber vertrauend sein.

Viele haben in der Geschichte versucht zu erzählen was die Wahrheit im Universum sei, aber es war immer nur die, an die sie selbst geglaubt haben , und,

die sie sich selbst zusammengesetzt haben,

aber eine Wahrheit, die nicht Teil der Lebenspuzzles der anderen sein muss.

Überzeugt, dass alles einer göttlichen Ordnung entspricht, die letztlich einen Sinn ergibt, handelt man in positivem oder negativen Sinn,

betrachtet alles opti- oder pessimistisch.

Enträtseln werden wir wohl nie ales können, aber eher Teillösungen finden, die nachvollziehbar sind, als wie nur raten.

Aber wir sollten wegen dem, an was wir glauben, keine Kriege führen, oder unsere Mitmenschen maltraitieren, sondern überlegen, was an dem , an was wir glauben Gemeinsames  ist, und dieses als Ausgangsbasis zur Lösung der Rätsel nehmen.

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No way to run away

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Auswegslos,

Was machen, wenn man nicht davon oder weg laufen oder rennen kann, aber möchte es gerne, will es. Schlichtweg, man kann nicht abhauen, einfach raus aus der Situation.

Vielleicht sich, wie in einem virtuellem Spiel als “spare” setzen , oder als Schachfigur herausnehmen.

Keine Chance sich irgendwo anders, als wo man gerade ist zu hin zu versetzen.

Wie gelähmt, getrieben, fremdbestimmt, ohnmächtig,

nicht wissend wie, wo, was , warum ist man, wo man ist.

Verurteilt passiv zu sein, wissend , dass es nicht anders geht.

Man kann natürlich alles verdrängen, sich etwas einreden,

oder anderen dauernd einreden, dass sich alles ganz anders verhält, harmlos ist, einfach alles relativieren.

Auf der Stelle tanzen, oder apathisch da sitzen, sich einfach zerstreuen und tun als ob nichts wäre, oder nach Umwegen, Auswegen suchen.

Ist man einfach kurzfristig “Schach matt” gesetzt, bleiben trotzdem viele Optionen.

Das Spiel des Lebens ist noch nicht vorbei.

Nach einem Schlaganfall, oder schweren OP , wenn man nicht mehr reden kann, meinen oft alle, im  Koma verstehe  man nichts, aber man versteht vielleicht alles.

Manche reden zu einem, andere behandeln einem, als wäre man nichts, und, das tut weh, frei nach dem Motto ” der/die  bekommt eh nichts mit”  was völlig würdelos und inakzeptabel ist.

Wie eine Maus in einem Glasgefäss, steile glatte Wände,

an denen man sich nicht festhalten kann, noch klettern oder einen Ausweg finden.

Ein Unfall, dann ein plötzliches Erwachen im Krankenhaus, keine Chance sich zu artikulieren. Alles läuft ab, wie in einem Film, nur ist man selbst der Darsteller, der Regisseur, unbekannt.

Keine Luft bekommend, am Beatmungsgerät, keine Chance auf Kommunikation.

Vielleicht mit den Augen zwinkern, Mimik, Gestik, was ist, wenn all das nicht funktioniert.

Ist man vorbereitet, könnte man mit seinen Lieben etwas absprechen, ein Zucken, ein leichtes Nicken, das man verstehen würde.

In sich selbst gefangen. No run away.

Vielleicht einfach die Gedanken anhalten, neu sortieren. Durchzählen, Eins , zwei, drei…….

Eines nach dem anderen. Seinen Blick an geometrische Formen binden, die gedanklich umkreisen, sich dadurch stabilisieren.l

Sich nicht von der Panik seiner Gedanken in einen Sumpf, das Moor  der Emotionen treiben und ziehen lassen, sondern alles auf Wesentliche reduzieren. Man” ist”.

Wie gut geht es einem, wenn man nicht weglaufen kann, weil man räumlich gebunden ist, wie bei einer Quarantäne, aber in dem begrenzten Raum frei ist.

Der Geist bleibt frei, man kann sich in einer bestimmten Art und Weise bewegen.

Diogenes ( 413 vCh -324 vCh) schlief öfters in einem Fass oder Tonne, lebte spartanisch und einfach, anerkannte nur die elementaren Bedürfnisse .

“„Es sei göttlich, nichts zu bedürfen, und gottähnlich, nur wenig nötig zu haben.“

So kann man auch einfach in einer schwierigen Situation leben, ohne Komfort und  Luxus.

Kommunikation durch social media ersetzt das direkte Kontaktieren , das miteinander Reden.

Die Situation nehmen, wie sie ist, das Beste daraus machen, daran denken, wie es jemanden ergeht, der all das nicht mehr kann. Jemand der lebendig tot ist.

Dann wird einem bewusst, dass es viele Wege aus dem nicht weg laufen Können gibt, einer davon ist da zu bleiben, wo man ist, aber man muss sich die Wege in dem ” hier und da” suchen

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Schatten der Vergangenheit

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Schatten der Vergangenheit, Schatten in der Nacht, Schatten in der Sonne.

Schatten, lässt man das “s” weg bedeutet es chatten, kommunizieren.

Schatten kann erholsam sein, wie der Schatten unter einem Baum oder Sonnenschirm.

Man kann aber auch in der Sonne stehen und einen Schatten werfen. Was wäre, wenn wir unseren Schatten verlieren würden, was ja sonst nur ist, wenn es keinen wegen Wolken gibt, oder die Sonne senkrecht über uns stehen würde

Italienisch ” ombra”, Finnish “varjo”, English ” shadow”

Der unbeleuchtete Raum hinter einem Gegenstand. Mit einer Lichtquelle durch Bestrahlung projiziert, einen Schatten geworfen.

Schatten können farbig sein, wenn ein Gegenstand von mehreren Lichtquellen bestrahlt wird.

Schatten sind immer ein Abbild des Originals. Das andere Bild, die andere Seite, die Schattenseite. Manchmal die dunkle Seite der Welt. Die Sonnenseite, dagegen die Schattenseite.

Was wäre, wenn jemanden auch bei Beleuchtung und Sonnenlicht keinen Schatten mehr haben würde?

Wenn der Schatten es bei seinem Körper nicht mehr aushalten würde.

Ein Gedanke, den man, wenn man das, was Menschen so anrichten, nicht von sich weisen kann.

In der Antike der Weg eines Jeden in das Reich der Schatten, der Konturlosen, jenseits des Hades, in der Unterwelt.

Als Verb anrüchig, so, wie beschatten, jemand, der einem immer folgt, ob man will oder  nicht.

Schatten hat viele Kombinationen wie Schattenkabinett, Schattenarmee , das Spiel der Schatten, Schattentheater, Schattenspiele, Windschatten, Mondschatten, Schatten des Grauens.

Man kann im Schatten eines anderen stehen.

Manchmal verfolgen einem die Geschehnisse der Vergangenheit, lassen einem nicht los, in seinem täglichen Weg durch Licht und Schatten dieser Welt.

Corona Krise, alles ist für alle neu, so wird es gesagt.

Aber alles war schon einmal da, man hat es nur vergessen, nicht gelesen, nicht gewusst, es war ja rum, und was interessiert es dann noch.

17.Wahlperiode BT Drucksache 17/12051 Pandemieplan  vom 03.01.2013

Nicht genutzt, nicht verwendet, weil man nichts daraus gelernt und gemacht hat.

Ein neugewählter Politiker liest in der Regel keine alten BT-Drucksachen, das wissen höchstens die älteren Fachreferenten in den Ministerien, aber ob man auf die hört, und die ausgerechnet an das denken?

Alles was wir tun hat Folgen, manche geringer, andere sehr nachhaltig, aber oft leider nicht in den Bereichen, wo dieses wünschenswert wäre.

Ein Plan ist nur gut, wenn man ihn nicht nur  in einer Schublade hat, oder als Akte in einem virtuellen oder realem Regal;  wenn man ihn  vergisst, sondern präsent, umsetzbar, praktisch.

Zum Glück gibt es Suchmaschinen, man spricht in das virtuelle Mikrofon und die unsichtbaren Geister des “www” liefern in Blitzeseile, was man wissen möchte, so es gespeichert wurde.

Und, so kann uns die Vergangenheit einholen und sich mental vor einem stellen, helfen, ein ” da war doch was” zeigen oder auch anklagen: ” Du hast nichts daraus gemacht”

Der Dschungel des ” Jetzt” mit seinen vielschichtigen Problemen, undurchdringbar,

zumindest scheinbar, bietet aber auch die Chance eines unermesslichen kognitiven Regenwaldes und Reservoirs an Möglichkeiten,

das der Lunge der Erde, ein Pool an Anregungen , Gedanken, Ideen, denn fast alles war einmal, nur in einer vielleicht etwas anderen Form.

Jede Zeit, jede Situation ist unterschiedlich, aber ein Rad bleibt ein Rad, egal welche Form es hat, ein Kreis ein Kreis und ein Dreieck immer die gleiche geometrische Form.

Einfach dem Schatten die Chance zu geben sich in das Jetzt als Mosaikstein der Vergangenheit einfügen zu lassen,

dann nämlich verfolgt er einem nicht mehr und wird nicht zu einem Advokat der Anklage des ” Du hast..oder hast nicht” oder

vom was war und für das wir gar nichts können.

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Hinweis: Hans-Peter Heckner, Durch Licht und Schatten musst Du gehen, ISBN:978-3-00-040682-9, Stockach 2012

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zusammenhalten

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Verleimte Teile halten zusammen, oder das, was festgeklebt ist.

Bei einem Fass halten die Reifen die Bretter zusammen.

Freunde halten zusammen, aber wer sind die wahren Freunde?

Zusammenhalten, wie Pech und Schwefel. Pech kann sehr heiß sein und Schwefel giftig.

Gemeinsame Interessen können zusammen halten, ein Bündel, wenn es geschnürt ist, hält zusammen. Gruppen können zusammen halten.

In einer Synonymgruppe halten alle zusammen

Man kann sein Geld zusammenhalten aber dann kommt die  Geldentwertung und das  Ersparte wird reduziert.

Man kann auch etwas zusammen hin halten, um zu vergleichen oder zu verzögern.

Echtes  ideelles  Zusammenhalten heißt für einander da zu sein, sich bei zu stehen.

Schulter an Schulter, solidarisch , um eine Gefahr, ein Problem zu meistern, das alleine nicht zu meistern wäre.

In der aktuellen Situation des Corona Virus, bei der in allen Ländern der Welt die Freiheitsrechte drastisch eingeschränkt werden,

wo die Menschen gezwungen werden zusammen zu halten,

um nicht zu sterben oder ältere, kranke Mitbürger auch zu schützen, wo man im Fernsehen die vielen Leichenwägen in Bergamo oder Spanien sieht,

wird  vielleicht der Letzte verstehen,

dass wir nicht so weiter machen können, als “Business as usual”, gerade wenn alles einmal  vorbei sein wird, sondern lernen ” zusammen zu halten”,

das Geldgier und Macht nicht alles ist.

Aber wieder gibt es welche, die sich an der Krise bereichern,

die Gewinner sein wollen,

aber dabei  vergessen, dass der Gewinn nicht ins jenseits mitgenommen werden kann,

dafür die Gedanken, dass man mit dem Gewinn anderen hätte helfen können und dieses nicht tat.

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