No way to run away

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Auswegslos,

Was machen, wenn man nicht davon oder weg laufen oder rennen kann, aber möchte es gerne, will es. Schlichtweg, man kann nicht abhauen, einfach raus aus der Situation.

Vielleicht sich, wie in einem virtuellem Spiel als “spare” setzen , oder als Schachfigur herausnehmen.

Keine Chance sich irgendwo anders, als wo man gerade ist zu hin zu versetzen.

Wie gelähmt, getrieben, fremdbestimmt, ohnmächtig,

nicht wissend wie, wo, was , warum ist man, wo man ist.

Verurteilt passiv zu sein, wissend , dass es nicht anders geht.

Man kann natürlich alles verdrängen, sich etwas einreden,

oder anderen dauernd einreden, dass sich alles ganz anders verhält, harmlos ist, einfach alles relativieren.

Auf der Stelle tanzen, oder apathisch da sitzen, sich einfach zerstreuen und tun als ob nichts wäre, oder nach Umwegen, Auswegen suchen.

Ist man einfach kurzfristig “Schach matt” gesetzt, bleiben trotzdem viele Optionen.

Das Spiel des Lebens ist noch nicht vorbei.

Nach einem Schlaganfall, oder schweren OP , wenn man nicht mehr reden kann, meinen oft alle, im  Koma verstehe  man nichts, aber man versteht vielleicht alles.

Manche reden zu einem, andere behandeln einem, als wäre man nichts, und, das tut weh, frei nach dem Motto ” der/die  bekommt eh nichts mit”  was völlig würdelos und inakzeptabel ist.

Wie eine Maus in einem Glasgefäss, steile glatte Wände,

an denen man sich nicht festhalten kann, noch klettern oder einen Ausweg finden.

Ein Unfall, dann ein plötzliches Erwachen im Krankenhaus, keine Chance sich zu artikulieren. Alles läuft ab, wie in einem Film, nur ist man selbst der Darsteller, der Regisseur, unbekannt.

Keine Luft bekommend, am Beatmungsgerät, keine Chance auf Kommunikation.

Vielleicht mit den Augen zwinkern, Mimik, Gestik, was ist, wenn all das nicht funktioniert.

Ist man vorbereitet, könnte man mit seinen Lieben etwas absprechen, ein Zucken, ein leichtes Nicken, das man verstehen würde.

In sich selbst gefangen. No run away.

Vielleicht einfach die Gedanken anhalten, neu sortieren. Durchzählen, Eins , zwei, drei…….

Eines nach dem anderen. Seinen Blick an geometrische Formen binden, die gedanklich umkreisen, sich dadurch stabilisieren.l

Sich nicht von der Panik seiner Gedanken in einen Sumpf, das Moor  der Emotionen treiben und ziehen lassen, sondern alles auf Wesentliche reduzieren. Man” ist”.

Wie gut geht es einem, wenn man nicht weglaufen kann, weil man räumlich gebunden ist, wie bei einer Quarantäne, aber in dem begrenzten Raum frei ist.

Der Geist bleibt frei, man kann sich in einer bestimmten Art und Weise bewegen.

Diogenes ( 413 vCh -324 vCh) schlief öfters in einem Fass oder Tonne, lebte spartanisch und einfach, anerkannte nur die elementaren Bedürfnisse .

“„Es sei göttlich, nichts zu bedürfen, und gottähnlich, nur wenig nötig zu haben.“

So kann man auch einfach in einer schwierigen Situation leben, ohne Komfort und  Luxus.

Kommunikation durch social media ersetzt das direkte Kontaktieren , das miteinander Reden.

Die Situation nehmen, wie sie ist, das Beste daraus machen, daran denken, wie es jemanden ergeht, der all das nicht mehr kann. Jemand der lebendig tot ist.

Dann wird einem bewusst, dass es viele Wege aus dem nicht weg laufen Können gibt, einer davon ist da zu bleiben, wo man ist, aber man muss sich die Wege in dem ” hier und da” suchen

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