Corona ,beschwert, belastet

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Wie auch immer, warum auch immer.

Beschwert, da steckt schwer dahinter , eine Last, Probleme, zumeist solche die schwierig zu lösen sind.

Keine Quizfrage, Rätsel, nein, tiefer Ernst

Alles läuft wie normal, und plötzlich aus heiterem Himmel, da kommt etwas, was man zuerst gar nicht einschätzen kann, mit dem niemand gerechnet hat.

Dann verdichten sich Informationen, aber das Problem ist noch weit weg.

In unserer Welt  wird  alles digital erfasst, von der DNA über die Sprache , vom Fußabdruck, Fingerabdruck, der gesamte Körper in seiner Biometrik. Bios, altgriechisch das Leben”, Metron, das Mass.

Alles Identifikationsmöglichkeiten einer bestimmten Person, seines Verhaltens, seiner Gewohnheiten.

Und dann taucht ein Virus aus dem Mikrokosmos auf, nur mikroskopisch sichtbar,

und bringt das ganze Gefüge dieser Welt durcheinander.

Er war nicht erfasst unerkannt, keine Kamera konnte ihn identifizieren.

Auf einmal ist er vor der eigenen Haustüre, er hat sich seinen Wirt und Träger gesucht.

Kein Staatsmann oder Macht Habender kann entweichen, kein Politiker, der sich damit nicht auseinander setzen muss.

Plötzlich ist die gesamte Weltpolitik fokussiert, alle anderen Themen sind auf einmal sekundär, tertiär.

Der auftauchende Feind aus der Welt des Kleinen wird zur Gefahr für das noch so große, lässt die Giganten als Zwerge erscheinen, denn dieser Virus öffnet die Augen,

wie winzig wir eigentlich sind und zeigt die Anfälligkeit der noch so modern anmutenden Gesellschaften des digitalen Zeitalters.

Gegen alle Cyberangriffe haben wir Antivirenprogramme, nicht aber gegen den Angreifer aus dem anderen Kosmos, Corona

Börsen crashen, Banken müssen abgesichert werden, Grenzen werden wieder eingeführt, die Menschen machen Hamsterkäufe,

Lächerlichkeiten wie Toilettenpapier wird zur Mangelware.

Die andere Seite der Globalisierung rächt sich, weil viele Produkte aus anderen Teilen der Welt kommen, und, wenn dort nichts mehr produziert wird oder der Export gestört ist, entsteht ein Mangel, an Medikamenten und vielem anderen.

In der Krise zeigt sich wie stark moderne Industriegesellschaften sind, wie die Gesundheitssysteme, die Notfallvorsorge, die Logistik funktionieren.

Auf einmal wird nicht in Gebührenordnungssätzen gedacht, sondern in Intensivstationsplätzen.

Soziale Kontakte sind auf einmal nicht nur unwichtig, sondern temporär unerwünscht. Begrüssungsformeln ändern sich, man nähert sich dem vornehm wirkenden japanischen klassischen Verneigungsritual.

Vielleicht zeigt sich eine neue Chance in der Last.

In China ist die Luft so rein, wie schon seit Jahrzehnten nicht mehr, weil der verkehr zum erliegen kam.

Statt viele Dienstreisen werden Videokonferenzen durchgeführt.

Universitäten, die geschlossen sind führen Fernunterricht durch.

Der Sprung in die digitale Welt bekommt einen Schub, wir können egal, wo wir sind, miteinander kommunizieren.

Das gesamte Staatssystem lernt sich neu und besser zu strukturieren um künftig besser vorbereitet zu sein,

Menschen verstehen, dass es vielleicht nicht schlecht ist sich eigene Kräuter anzupflanzen, Bäume mit Früchten zu haben, man sich auch alternativ ernähren kann,

und, was am wichtigsten ist,

den Menschen wird bewusst, dass sie nicht unbedingt die Herren dieser Welt sind,

dass man statt Konflikte auszutragen, lieber eine gute Vorsorge für eine gemeinsame globale Zukunft treffen sollte.

 

 

 

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