getrieben, ratlos

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Getrieben,

wenn sich Ereignisse überholen, ein Tsunami ausbricht , ohne Wasser, nicht sichtbar, spürbar, nur ahnen lassend , dass etwas Unbekanntes , nicht fassbares passiert.

Wie überrollt, nicht darauf vorbereitet.

Fassungslos, manche in Panik, andere alles verdrängend, so tun als ob nichts wäre.

Eine Pandemie zieht über die Erde, schlimmer wie ein Orkan, eher wie eine Neutronenbombe, bei der die Landschaft ganz bleibt, aber Leben ausgelöscht wird.

Zeitlich versetzt, von Land zu Land unterschiedlich.

Zuerst war alles weit weg, nur im Fernsehen seh-und verfolgbar.

Dann plötzlich findet das Szenario in einem beliebten Urlaubsland , greifbar nahe statt.

Szenen der Angst, wie aus einem Science Fiction Film der 70er Jahre. Der Horror nimmt Gestalt an und kreiert neue Helden.

Menschen, die nie an so etwas gedacht haben, müssen in Krankenhäusern Überstunden ungeahnten Ausmasses leisten, Schwestern, Pfleger, Ärzte und sich selbst übertreffen.

Menschen einteilen, wem geholfen werden kann und wem nicht.

Sterbende sehen, die nicht einmal von ihren Angehörigen besucht werden können, nur im Höchstfall vielleicht per IPad , Skype oder anderen Medien letzte Worte austauschen können.

Der Feind aus dem Mikrokosmos ist stärker und verheerender als die modernsten Waffen. Was nützen die modernsten Kampfflugzeuge, Raketen, Drohnen.

Man muss sein ureigendstes Abwehrsystem einsetzen, seine Immunabwehr, und die muss erst lernen, wie man den Gegner Coronar bekämpfen kann.

Länder, all die Machthabenden, Politiker können nur stereotyp das wiederholen, was andere, die der Zeit ein paar Wochen voraus waren, erlebt haben und welche Erfahrungen diese gesammelt haben.

Länder riegeln sich ab, Grenzen werden geschlossen, die Bewegungsfreiheit eingeschränkt.

Der unsichtbare Gegner macht vor niemand halt, ob König oder Bettler, kein Privileg ist mit Korruption erkaufbar.

Nur der Rückzug in die eigenen 4 Wände lässt hoffen, dass der Sturm vorüber zieht und man zwischenzeitlich Gegenmittel gefunden hat.

Der unsichtbare  Tsunami, nur an seinen Folgen erkennbar.

Die Spur der Vernichtung von Leben, das Ruinieren menschlicher Existenzen, das Leid , die Einschränkungen zum Schutz.

Ein Trost mag sein, dass die Menschheit immer alles überstanden hat, und so hat die modernste Technik, das globale Wissen, das man früher nicht hatte, die Chance sich zu beweisen.

Menschen haben immer alles überstanden, die Pest, die Grippewellen, wie die Spanische Grippe, Ebola und andere.

Vielleicht lernt man , dss die Chance einer globalen Welt auch in der Vernetzung des Wissens liegt, wo echte Fachkompetenz und Erfahrung gebündelt werden kann.

Es bleibt zu hoffen, das die Menschheit lernt, mehr Energie auf die Feinde aus dem Mikro-und Makrokosmos zu verwenden und die entsprechenden Abwehrmechanismen zu bündeln, als in der direkt erlebbaren Welt unnötig sich selbst dauernd Feinde zu schaffen und Grabenkämpfe durch zu führen.

So bleibt uns Hoffnung, Zuversicht, Glaube, Liebe, und eine neue Art der Solidarität zu entwickeln, aus der Geschichte zu lernen,

für eine bessere und nachhaltige Welt.

Leider sind Menschen die vergesslichsten Lebewesen. Schon nach kurzer Zeit ist alles was war wieder vergessen, aber hoffentlich gibt es Ausnahmen.

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