Stadtraum

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Seit es Menschen gibt wird gebaut,

wenn immer mehr Menschen in Ballungsräume ziehen, verdichtet sich alles.

Neue Räume bedeuten neue Infrastruktur, Strassen, Einkaufsmöglichkeiten, Freizeitgestaltungsoptionen u.v.m

Nicht alles was man baut muss aber einer Steinwüste gleich sehen und der Natur grüne Flächen weg nehmen.

Die Menschen benötigen Nahrungsmittel, medizinische Versorgung, all dies muss sicher gestellt sein.

Das eine ist die Notwendigkeit einer wachsenden Bevölkerung gerecht zu werden, die Besiedelung ist eine Folge,

und es stellt sich die Frage , ob denn wohl künftig bei stetig wachsender Bevölkerung die Erde für alle ausreichen würde.

Das andere ist die Frage, ob wir vielleicht in der Art, wie wir bauen, und unser Leben gestalten, und uns mit der Natur arrangieren, nicht umdenken müssen.

Ist auf unserem Planeten nicht genügend Platz?

Die Frage kann man auch anders stellen. Nutzen wir den vorhandenen Platz optimal? Diese Frage ist mit ” nein” zu beantworten.

Infrastrukturell kann man einer Zersiedelung entgegentreten, indem man bereits Bebautes besser nutzt.

Statt ein bestehendes Haus abzureißen, kann man ein neues darüber bauen, das alte integrieren, eine sinnvollere Nutzung von Ressourcen.

Man kann beispielsweise über den Autobahnknoten in der Nähe von Bahnhöfen terrassenförmig bauen, so dass im oberen Bereichen die Menschen wohnen, und darunter liegend die Einkaufszonen, Freizeitbereich, Parkplätze liegen. Und im unteren Bereich die Verkehrsanbindungen.

Der Vorteil wäre, dass alles  dicht beieinander liegen würde.

Angefangen von der Fassade, die man mit immergrünen Pflanzen behängen kann, könnte alles mit Bäumen , Sträuchern bepflanzt werden, bis zu der Änderung des Verhaltens der Menschen, vielleicht ihre Terrassen und Balkone zu begrünen.

Auch in den Gebäude könnte es grüner werden.

Würde in der Architektur alles besser durchdacht werden, von der Energiegewinnung auf den Fassaden und Dächern bis zur extensiven Bepflanzung von Gebäuden, zur Integration der Tierwelt , könnten wir eine neue grüne Welt erschaffen.

Die Entwicklung einer neuen Kultur von Nahrungsmittelgewinnung durch Anpflanzungen und Plantagen auf den Dächern würde eine neue Dimension optimaler biologischer Raumausnutzung nach sich ziehen.

Die Luft wäre besser. die Menschen hätten alles vor Ort, in kürzester Zeit wäre man von diesen neuen Knotenpunkten in einer grünen Umwelt, ohne Fahrzeuge nutzen zu müssen, Ressourcen würden geschont werden.

Es gibt Landschaften auf dieser Erde, die vorwiegend aus Wüste bestehen.

Wir nutzen diese nur selten, aber wir hätten alle Möglichkeiten diese zu begrünen, Meerwasser könnte vermehrt aufbereitet werden, für das Salz neue Anwendungen erforscht werden. Es gibt viele Optionen, die beweisen dass alles möglich ist, und man viel daraus machen könnte.

Der Bauer in Burkina Faso, der Ziegenmist sammelte, darin Samen steckte, dieses mit Wasser begoss, bis aus allem in wenigen Jahren ein Wald wurde.

Schulkinder, die bereits bei der Einschulung lernen Bäume zu pflanzen, die sie ihre gesamte Schulzeit pflegen, somit Nachhaltigkeit lernen.

Die Rekultivierung ehemaliger Braunkohleabbaugebiete in Freizeitareale könnte als Muster dienen.

So gibt es zig Möglichkeiten.

Leider verharren wir Menschen zu gerne in der Bequemlichkeit des ” jetzt”, statt die Chancen zu nutzen eine grüne gesunde Welt in einer globalen Welt zu schaffen und dies in die sprichwörtliche ” Hand” zu nehmen,.

Jeder kann  da,  wo man ist, in seinem Rahmen schon beginnen alles im Einklang mit der Natur , zu verbessern.

Aber wir haben leider in den Schulen dieser Welt vergessen das wichtigste Fach zu etablieren:

Wie gestalte ich mein Leben und meine Umwelt nachhaltig.

Und so bleibt alles im Imperativ und  Konjunktiv des täte, könnte, würde, müsste, sollte.

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2 thoughts on “Stadtraum

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