Sorgen

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Sorgen,

das Wort wird als schwaches Verb bezeichnet, drückt aber Stärke aus.

Mehrere Bedeutungen, wie sich um jemand ängstigen, Gedanken machen, verantwortungsvoll um-und weitsichtig Handeln, Folgen kalkulierend und berücksichtigen.

Ein bedrückendes Gefühl der Unruhe und Angst?

Italienisch “assicurare”, englisch ” worry, concern, ensure, provide”,

französisch    ” s ´inquieter”.

Aus dem Altgermanischen ” surgo”kommend. Angst, Kummer, Leid.

Jede Kultur hat einen anderen Schwerpunkt der Sorgen. Die Sicherheit, das sich sorgen, die Ungeduld einen Zustand zu ändern oder dies nicht zu können.

Im Buddhismus haben die Sorgen ihre Wurzeln im Avidya, im Nichtwissen, in dem nur Erahnten, Befürchteten.

Im Bhagavad XII.17 I heisst es: ” Gott bewohnt dein Herz, sorge Dich nicht”

Eine subjektiv empfundene Not, Gefahr wird mental vorweggenommen und wirkt sich im Fühlen, Denken und Handeln aus.

Für soziologische Umfragen ein begehrtes Themas. Was sind die Sorgen der Bürger.

Politiker sind zumeist nur wahltaktisch an den Ergebnissen interessiert.

Erst, wenn es einem dann selbst betrifft, wie bei Corona, und auf einmal alle Menschen wieder gleich sind, dann wird es zu einem Schwerpunkt.

Bei dieser Gleichheit kann man nicht wie sonst, gummimässig, amorph,  dehnen und interpretieren.

Da gilt nicht, wer die Macht oder einen entsprechenden Richter hat, der das gerade so oder so sieht, bestimmt was diese ist.

Diese Gleichheit ist unbarmherzig , solange es noch kein Gegenmittel gibt, das man sich erkaufen könnte.

Es gibt zahlreiche Wortkombinationen, wie Sorgenkind, Seelsorge, Sorgenfalten, Sorgerecht, immer jedes mit einem anderen Schwerpunkt.

Man kann dies auch sorgenloser und humorvoll sehen, wie Jürgen von der Lippe in

” Guten Morgen liebe Sorgen, seid ihr auch schon alle da, habt ihr auch so gut geschlafen, na dann ist ja alles klar.”

Am besten glaubt man an an seine Werte und Gottvertrauen, an Zuversicht und denkt einfach ” Dont worry, be happy” und macht seine Mitmenschen nicht sorgenvoll, sondern sorgenlos.

Sorgt sich, besorgt und umsorgt, und wenn dies alle machen, ist es ein Weg um glücklicher zu werden.

So kann ma jede Krise meistern und steckt seine Mitmenschen statt mit einem Virus und Ängsten lieber mit guter Laune an.

 

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Zuversichtig

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In dem Wort stecken ja mehrere Silben.

Zu, für etwas das verschlossen ist, zu bedeutet aber auch eine Richtung.

Etwas, was nicht möglich oder zugänglich ist, bietet auch Chancen die Richtung zu wechseln, aus der Situation zu lernen.

“Ver” , im Französischen als ” vers” auch die Richtung anzeigend, gegen , entgegen.

Sicht und sichtig, durchschaubar , erkennbar.

Oft kommt man in Situationen, die nicht immer nur Routine sind, manchmal völlig unbekannt, aber man kann auf den  eigenen Erfahrungsschatz zurückgreifen.

Das geht gut, bis etwas kommt, das nicht mit diesem lösbar ist.

Ein Tsunami, eine Brandkatastrophe, die man nicht löschen kann, eine extreme Heuschreckenplage, Hochwasser, Extremstürme.

Die Menschheit hat all solche Probleme in ihrer kurzen Geschichte auf der Erde schon einmal erlebt, man denke nur an die 10 biblischen Plagen, die sich vermutlich im 13.Jahrhundert vor Christus ereigneten.

Blut, weil das Wasser sich blutrot färbte, Frösche, Stechmücken, Stechfliegen, schwarze Blattern, Viehpest, Hagel, Heuschrecken, Viehpest, Finsternis,Tod aller Neugeborenen.

Mit den heutigen Kenntnissen können wir uns alles in seiner Kausalität erklären. Jede einzelne Plage hat sich irgendwann wiederholt. In Sure 7:133–35  werden diese im Koran geschildert. Wir hatte die Sintflut, die Pest, Vulkanausbrüche, Hitzewellen, Kältewellen.

Gegenüber allem Historischen hat die Menschheit ein neues kollektives,  globales Wissen, austauschbar untereinander über die Grenzen von Nationen hinweg.

Leider sind Menschen gute Verdränger, man denkt nicht mehr daran und geht im ” Jetzt” auf, vergisst die Lehren aus der Vergangenheit.

Bis eine Katastrophe kommt. Die einen verneinen diese, bis sie selbst ein Opfer sind, die anderen reagieren.

Auf einmal helfen sich  die Menschen über ” von Menschen gemachte” Ländergrenzen hinweg.

Ein kleiner ” Virus” rüttelt die Menschen wach, alle haben auf einmal das gleiche Problem, nur zeitlich versetzt. Man hilft sich, tauscht Erfahrungen aus.

Die Erfahrungen werden genutzt, wie Quarantäne, Schutzmassnahmen, Materialien werden dem zugeführt, der nicht über diese verfügt, Hilfsprogramme laufen an.

Und dann gibt es Menschen, die trotz allem wieder in die Fehler der Vergangenheit rutschen: Hamsterkäufe, Wettrennen , wer das erste Gegenmittel, oder einen Impfstoff entwickelt, damit lässt sich Geld verdienen.

Statt sozial menschlich zu denken, beginnt für diese wieder der Kampf um Macht und Geld,

während sich andere für Ihre Mitmenschen aufopfern, wie die Tausende Helfer, Pfleger, Ärzte und Menschen, die in der Not Schwächeren und Älteren, Gebrechlicheren selbstlos helfen.

Flugzeuge mit Ärzten aus Ländern, mit denen das betroffene Land nichts zu tun hat, kommen um Not zu lindern. Helfen ist international. Handeln, nicht Reden und im Fernsehen Zusehen.

Wo bleiben die Eigner der Supermarkt Ketten, die gerade jetzt gerade, wo andere in Not sind,  Profite machen, wo teilen sie, wo helfen sie.

Bill Gates gab Milliarden her, und schreibt in einem Text zu Corona, dass wir alle wieder lernen müssen, das der Virus vielleicht ein heilsamer Schock ist.

Zuversicht bedeutet Hoffnung, dass sich Menschlichkeit  durchsetzt, wir all unser Wissen zum Wohl aller einsetzen können.

Vielleicht lernt  Menschheit wieder, dass wir alle auf dem gleichen Planeten leben, Kinder der Erde sind und nicht nur Kurzzeitbesucher.

Der Nebel und Schleier des Vergessens und Verdrängens kann sich verfliegen und verziehen,

um dass man wieder mit Zuversicht das Schöne und Gemeinsame unserer Welt genießen kann.

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en und erleben kann.

 

 

Ausgangssperre

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Nicht eingesperrt, oder abgesperrt, gesperrt. Weniger.

Sie kann aus politischen, militärischen, oder gesundheitlichen Gründen verhängt werden, so dass das Betreten öffentlicher Strassen, Plätze, Orte verboten ist, oder gar ein Hausarrest, bei gesundheitlichen Gründen ” Quarantäne”.

Ein Notstand, Beschränkungen in einem Ausnahmezustand.

Niemand hatte erwartet, dass  in einer westlichen Demokratie  so etwas   einmal auftreten würde. Dann kommt es, und viele wollen es nicht wahr haben.

Manche klagen dagegen, erfahren dabei dass solche Klagen abgewiesen werden, andere verdrängen dies  und feiern Corona Parties, und bejubeln die mexikanische Biersorte ” corona” und den Vodka ” Virus”.

Fast niemand weiss warum was ” Corona” bedeutet. Corona, die Gekrönte.

Die Heilige Corona wurde um 160 n.Ch  vermutlich in Ägypten geboren.

“Im Alter von erst 16 Jahren starb sie  den Martyrertod, indem sie mit zwei gebeugten Palmen beim Emporschnellen zerrissen wurde”.

Aber was passiert mit uns?

Menschen, die zusammen wohnten, sich wegen des Alltagsstresses immer nur oberflächlich sahen und wahrnahmen, haben auf einmal Zeit.

Zeit, das, was man sich nie schenken konnte, weil man diese nicht hatte.

Gut daran, wer nicht in einem Hochhaus wohnt und die Wohnung nur in Notfällen verlassen darf, sondern Haus und Garten hat, sich dort bewegen kann.

Seinen Vierbeiner darf man ausführen, und so wird das Bild eines völlig ermüdeten Hundchens gezeigt, mit der Sprechblase : ” Ich bin total fertig, schon der 10. ist mit mir spazieren gegangen”

Wie ein Winzling, ein Virus, die Welt verändern kann und verändert?

Die Welt ist auf einmal in einem Ausnahmezustand, der nicht einmal erahnbar war, höchstens der Gegenstand von Katastrophenfilmen, nicht ausmalbar.

Man telefoniert, skypt, simst, mailt und stellt fest, daß überall das Gleiche ist, von Bangkok bis  Australien, von den USA über Afrika, der weit entfernteste Zipfel der Erde kann sich nicht davon abkoppeln.

In einem Text der EAV heisst es ….” das Böse ist immer und überall”

Menschen , die zusammen leben können sich nicht ausweichen, man muss sich arrangieren.

Der mündige Staatsbürger wird zum bevormundeten, weil sich zu viele nicht an die aufgestellten Regeln halten und die Politik in Handlungszwänge gerät, weil ansonsten sich eine Gefahr für die ganze Nation  zusammen brauen würde.

So bleibt ” jeder für sich” , aber alle für ” eines” nämlich dem Rat der medizinischen Fachleute, der Virologen folgend, das eigene Land vor einer Sterbewelle oder Überforderung des Gesundheitssystems zu schützen.

Die eigenen vier Wände werden zum Asyl, zum Rückzugsort,  vielleicht der Warteraum auf eine Chance zu überleben.

Nutzen wir diese Chance um uns neu zu sortieren, egal welche Lösung kommen wird.

Leben oder Tod, wer weiss das schon, aber das ” jetzt” können wir nutzen.

 

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gelähmt

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Analysiert man bestimmte Ereignisse,

wird man das Gefühl des “gelähmt sein” nicht los.

Die grenzenlose Freiheit, von der man immer meinte sie zu haben, davon kann man nur träumen.

Es können sich Ereignisse ergeben, die man nicht steuern kann.

Das Steuern wird auf seinen kleinen überschaubaren Raum, seine Wohnung reduziert.

Was sich ereignet, kann man im Fernsehen betrachten, hören,

man ist aber angewiesen auf das , was einem serviert und erzählt wird,

auf das was andere, die in Verantwortung sind, da gewählt, tun oder nicht tun.

Seh-und fühlbar ist die Veränderung des Lebens.

Die Überflussgesellschaft bekommt ihre Grenzen gesetzt.

Auf einmal bekommt man nicht alles, bestimmte Medikamente, Hygiene Artikel, Toilettenpapier, Gemüse sogar Catchup, Nudeln oder pasta nicht, weil die aus einem Krisengebiet kommen und wegen Sperrung der Grenzen nicht geliefert werden.

Restaurants, Geschäfte werde geschlossen, man darf nur maximal zu zweit, zu dritt sich im Freien aufhalten.

Die moderne digitale Gesellschaft bröckelt, muss sich auf  ein “online” verlassen.

Kommunikation nicht vis a vis, , sondern  über die sozialen Medien.

Es herrscht Krieg,  gegen einen Gegner, den man nur in der Vergrößerung sieht, aber seine Folgen brutalst spürt,

den man nicht fassen kann, wo man die Gegenmittel erst entwickeln muss.

Ohnmächtig muss man zuschauen. Handeln wäre Aktionismus,

dies können nur die Spezialisten.

Auf einmal sind die Berufe , an denen die Politik immer sparte, die Wichtigsten,

die einzigen, die wenn man von Corona betroffen ist, helfen und lindern können.

Hilflos, gelähmt.

Eine Zeit, um wieder Vertrauen zu lernen,

zu erlernen sich selbst einzuschränken, beschränken, verzichten, um dadurch wieder all das, was im Überfluss vorhanden war, an das man nie bewusst dachte, zu schätzen.

Gelähmt ist man wieder auf direkte Kommunikation angewiesen,

muss miteinander reden, sich besinnen, vielleicht einmal nachzudenken, was die einem Lieben empfinden und denken,

und,

die Chance nutzen, seinen eigenen “restart” vorzubereiten,

den in ein bewussteres Leben.

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Wenn Mutter Erde erkrankt

hphsblog's avatarHPH s Blog

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Sonnenstürme, Elektromagnetische Wellen, Polverschiebung, Wetterkatastrophen, Epidemien,

dann das von Menschen verursachte Sterben vieler  Tiere,

das Vergiften und Verseuchen der Umwelt.

Der Mensch vermüllt die Erde , überschüttet sie mit Plastik, wissend, dass dieses nicht zerfällt,

noch schlimmer,

er verursacht Kriege und Konflikte,

verbaut sich Lösungen, schiebt die Schuld zumeist  auf die anderen,

und wenn es nicht passt flieht er dahin, wo die Erde so ist, wie er sie gerne hätte,

weil er meint alles ist dort umsonst,oder schöner, neuer,

vielleicht das El Dorado, das sagenumwobene Land der Träume,

und,

von diesem Wohlstand und zu erwartendem Reichtum will er etwas oder alles abhaben.

Mit dem was er  zerstört hat, sich zu arrangieren, alles wieder auf zu bauen, besser zu machen, daran  denken nur die Wenigsten.

Kein Lebewesen hat die Erde so umgekrempelt wie der Mensch,

er baut sie zu, nennt dies ” er kultiviert sie”,

vermehrt sich extrem ,ungewiss ob alle ernährt…

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Geister die man ruft

hphsblog's avatarHPH s Blog

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Manche dahin gesagte und in ihren Konsequenzen unüberlegte Äußerung kann verheerende Folgen haben.

Unbedacht, einfach so, vielleicht gar nicht verletzend gemeint,

oder nur oberflächlich wirkt es auf den anderen Menschen anders,

es kann mental weh tun und die Reaktionen sind nicht diejenigen, die erwartet wurden.

Dies kann Hass, Wut sein, und gerade das wollte man nicht.

Politiker äußern sich manchmal , auch öfters, und überlegen  die Tragweite eines einzigen Satzes nicht, der sogar eine Völkerwanderung auslösen kann, wie eine Einladung , zu kommen.

Die Wirkung ist nur, weil der Sagende am ” On /Off” Schalter sitzt.

In diesem Fall riskieren Menschen ihr Leben für ein scheinbares besseres Sein. Die Konsequenzen sind weder berechenbar noch vorstellbar.

Mit der Idee, mehr Mitbestimmung des eigenen Schicksals, daß das Volk und nicht Souveräne herrschen, Demokratie,   werden Menschen gewählt, die statt das zu machen, was die Menschen bewegt, ihre eigenen Ideen umsetzen, und wenn diese…

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Nur ein Blatt am Stamm der Erde

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Oft vergisst man, dass wir die Bewohner des gleichen Planeten sind.

Aber wir sehen oft nur uns selbst und unseren Vorteil.

Es gibt so viele Meinungen und  Wahrheiten wie Menschen,

wir zanken uns schon als Kind, nur später werden aus diesen Zänkereien Rechtsstreitigkeiten, Gewalttätigkeit und im Extremfall Kriege,

denn die , wenn auch gewählten Staatsoberhäupter sind genau so Menschen wie jeder andere und verhalten sich in ihrer Ebene genauso mit allen Fehlern.

Auf einmal kommt eine Krise, zuerst weit weg, in einem anderen Land. In den Medien nimmt man die Katastrophe zur Kenntnis,

das Ganze ist aber nur eine Episode des kurzen Mitleids, betrifft einem ja nicht selbst.

Einige helfen, bieten Hilfen an  , zeigen  Solidarität.

Und schon schimpfen die ersten auf dieses Land, ja und aber und überhaupt.

Dann schwappt der Angriff der Viren über, kommt immer näher, und,

auf einmal ist er da.

Und da kommt ein Flugzeug  aus dem Land der Mitte, durch die Katastrophe gebeutelt, bietet Hilfe und Material, manpower und sagt:

Wir sind alle nur ein Blatt vom Stamm der Erde.

Das ist, was wir vergessen haben. Gehen wir in der Menschheitsgeschichte zurück, verfolgen die Völkerwanderungen rückwärts, entdecken wir die Gemeinsamkeiten.

Babylon, die Entstehung der Sprachen durch Dialekte, die sich immer mehr auseinander dividierten, Menschen deren Hautfarbe die Farbe änderte,

weil es entweder wenig oder viel Sonne gab, die Pigmente sich unterschiedlich bildeten.

Wir stehen auf dem gleichen Planeten, atmen die gleiche Luft, essen, was auf dieser Erde gewachsen ist,

aber wir machen uns das Leben selbst schwer und vergeuden Energie für Zwist statt für das Wohl aller.

An einem Tag unseres persönlichen physischen Verlassens dieser Welt können wir nichts Materielles mitnehmen,

aber wir können vieles Hinterlassen, Spuren der Erinnerungen, Materielles, Ideelles,aber das alles liegt an uns.

Aber die Realität sieht leider negativer aus.

Da droht eine Gefahr des sich Ansteckens mit für manche eventuell tödlichen Viren,

die Politiker schildern die Gefahr, bitten um Verständnis, fordern auf Abstand zu wahren,

aber die Menschen zeigen die am ausgeprägteste Form der Sozialisation: Verdrängen.

Sie halten sich nicht an die notwendigen Maßnahmen, bezeichnet diese als Unfug, obwohl die Fachleute alle Gefahren und Notwendigkeiten dagegen genau  erläutern.

Was man nicht will, will man nicht sehen, und dann glaubt man, es sei nicht.

Dann wird eine Ausgangssperre erteilt.  Und gleich wieder abgeschwächt, weil man Angst hat, daß wenn die Menschen zum ersten Mal seit langem wieder mit einander reden müssen, weil sie ihr haus nicht verlassen dürfen, auf einmal häusliche Gewalt

entwickeln können.

Was muss passieren, bis dass der Letzte “Idiot”, im altgriechischen Vokabular

” Einzelwesen, zoon idiotes”  merkt, dass wir alle Blätter am Stamm der Erde sind, nämlich “Zoon politicon, gemeinschaftsbezogene Wesen”, die eigentlich sich ein Paradies auf Erden schaffen könnten.

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Die Schatten des Frühling

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Es wird wärmer, die Sonne zeigt sich,

und auf einmal kommt Bewegung in die Winterstarre.

Die Vögel beginnen zu singen, die Balz fängt an, die ersten beginnen Nester zu bauen.

Igel kommen aus dem Winterversteck, und zig Insekten nutzen die Chancen endlich expandieren zu können.

An allen Ecken und Enden treiben die Pflanzen ihre Blätter und Triebe.

Alles scheint aufgewacht zu sein.

Astronomisch, meteorologisch, religiös, phänologisch und auch politisch.

Eigentlich alles ein Grund sich zu freuen. Endlich sich leichter anziehen zu können, raus an die Luft, in die Natur, weniger heizen müssen, die Wärme genießen.

Und dann kommt der Schock. Offenbar denken das die Viren auch

Binnen kürzester Zeit kommt eine Welle von Krankheitsausbrüchen , erst in einem land , dann in 2, 3 und auf einmal ist es eine Pandemie.

Die Schatten des Frühlings sind aufgewacht.

Die modernen Gesellschaften der digitalen globalen Welt sind nicht vorbereitet.

Statt sich international auszutauschen, zu helfen, Kräfte, wie Ärzte, Medikamente, Hilfen  zu bündeln, die wirtschaftliche globale Vernetzung mit neuem Leben, dem der Hilfe , zu erwecken,

fällt man in Kleinstaaterei des Nationalismus zurück, vergisst die Ideale eines gemeinsamen Europa, macht einfach die Grenzen dicht.

Menschen sind Lebewesen des gleichen Planeten, der Erde.

Egal, wo man wohnt und lebt, jeder Mensch  hat in seinem Leben das gleiche Recht, die gleichen Pflichten, die selbe Luft, er benötigt Wasser und Nahrung, Liebe und Zuneigung.

Aber offensichtlich sind nur die Vögel frei.

Die Menschen ändern sich selten, nicht vom Saulus zum Paulus, und,

so werden die Guten positiver und die Schlechten noch schlimmer.

Statt gemeinsam die Probleme zu lösen, wird man egozentrisch, aggressiv.

Die einen hamstern Wein, die anderen irrational Toilettenpapier, noch andere Hygieneartikel, jeder etwas anderes und bringt dadurch alles durcheinander.

Staaten geraten ins wanken, die einen opfern ihre Wirtschaft für ihre Menschen, die anderen diese für die Wirtschaft.

Unvorbereitet, weil man immer das im Jetzt leben und Gewinnmaximierung in den Vordergrund stellte statt auch Zukunftsvorsorge zu leisten, und die Menschlichkeit zum Wichtigsten zu machen.

Auf einmal gibt es deswegen tausende Kranke und wenig Krankenhausplätze dafür.

Triage ist angesagt.

Die Verkäuferinnen  in den Märkten werde  angebrüllt, Notärzte mit Forderungen überhäuft, weil eine Generation mit ansozialisiertem Anspruchsdenken  meint Recht auf alles zu haben, vergessend dass die Rechte nur durch die Pflichten existieren können,

und, wenn etwas nicht nach ihrem Willen und Anspruch funktioniert, wird gleich ein Schuldiger gesucht, übersehend, diese bei sich selbst zu suchen.

Aus dem politischen Frühling wurde schnell ein Herbst, nur mit vielen Ernten, aber nur für den Tod.

Die Schatten des Frühlings verhindern, dass die Sonne alles erhellt,

und es bleibt zu hoffen,

dass die Menschen endlich verstehen, dass wir alle nur auf einem Planeten und nicht in einer anderen Welt zu Hause sind.

Vielleicht sind die Schatten des Frühlings der heilsame Schock, als Überrest der mentalen, kognitiven wie affektiven Winterstarre.

Denn auf einmal wird die Luft wieder klarer, in manchen Gebieten der Erde sehen Kinder wieder blauen Himmel, man kann wieder Abgas-und kerosinfrei atmen, wie in Venedig wird das Wasser in den Lagunen wieder blau, Menschen beginnen nach zu denken, das Drehrad hat aufgehört sich zu drehen, die Mühle des Lebens steht für viele still, leider nicht  für diejenigen, die für andere da sind.

Vielleicht muss man Schatten sehen um zu wissen, wie es sich  ohne Schatten leben lassen könnte.

Lieber die Wärme der Hoffnung keimen lassen und sich über die Strahlen der Sonne freuen.

 

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Quarantäne

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So viele Worte mit Q gibt es nicht.

Getrennt: Qa-ran-tä-ne, da schwingen Assoziationen mit.

Für das Q, Quantum, Quo vadis?, Quartier

Ran, man muss an das Problem ran,

tä, täterä, allem zum Trotz

und ” ne” für ein ” nein”

Ein Massnahme zum Schutz der Bevölkerung. Ein Zeitweise Ternnung von Menschen oder Tieren zur Vermeidung von Infektionen und Erkrankungen.

Absonderung, Isolierung, Trennung, Altösterreichisch ” Kontumaz”, Separation, Abkapselung, auch Sperre, Beobachtung.

Lateinisch:  Quarentenam

Quarantäne wird verhängt, über ein Schiff, eine Besatzung, eine Ortschaft oder eine Bevölkerung.

Muss man sich wegen tödlicher Gefahr in eine Quarantäne begeben, wird die eigene Wohnung, Haus, Garten zu einer Arche Noah auf Zeit.

Alles was man darin hat ist das was man zum Leben benötigt.

Im ganz normalen Leben, dem des ” im dauernden Jetzt” , verdrängen die Alltagsprobleme die einer Vorsorge, die wichtig für den Zustand ist, wenn alles  nicht mehr normal ist und wird.

Auf einmal muss man sich auf sich konzentrieren.

Im digitalen Zeitalter gehen viele Tätigkeiten zu Hause weiter, man hat nur nicht den  Kontakt zu seinen Kollegen.

Man muss sich und seine eigentlich vertraute Umgebung auf einmal neu organisieren. Dieses ist möglich wenn man das Glück hat die Quarantäne zu Hause zu haben.

Ein  Albtraum wäre, mit Gewalt in eine Isolierung gezwungen zu werden, keine Zeit zu haben,  alles für sich zu organisieren.

Auf einmal keine Chance Dinge zu erledigen, Worte mit den Angehörigen zu wechseln, Blicke auszutauschen.

Das alles nicht wissend , ob man selbst die Quarantäne lebend verlassen wird, keine Chance eines Abschieds.

Aber ist es mit einem plötzlichen Tod nicht anders. Man kann nichts mehr regeln, keine Chance, so wie es ist, ist es. Fatal, unabdingbar. Alles was man immer aufgeschoben hatte, bleibt unerledigt.

In einer anderen Welt kann man nicht mit den vertrauten Mittel der Kommunikation sich mitteilen.

Dinge versuchen zu steuern dürfte schwerer fallen. Dies müssen andere dann regeln und sprichwörtlich: ausbaden

In einem Isolierungszimmer ist man handlungsbezogen ohnmächtig, aber auch bei einem Schlaganfall. Auf einmal geht all das nicht, was man tun möchte.

So könne wir froh sein, in einer Schutzquarantäne zu sein, Zeit zu finden, all das, was im Berufsstress zu kurz kam zu tun, zu erledigen, wieder Lernen miteinander zu reden,

und, es zeigt sich wer wirklich ernsthaft freundschaftlich und sorgenvoll um einem ist.

Am besten sollte man die Quarantäne als Chance eines Neu- und Umorganisierens seines Lebens in seiner “Arche Noah” sehen.

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Kontakt: hecknerpeter@aol.com

Wege in der Gefahr

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C.F.von Weizsäcker beschreibt im 3.Kapitel seines gleichnamigen Buches die Situation, dass man die Menschen anschreien möchte, dass sie die Probleme erkennen, aber sie würden einem nur für verrückt erklären.

Jetzt haben die Menschen eine Katastrophe, wie ein Feind namens Corona aus dem Mikrokosmos.

Zu lange hat man sich nicht intensiv um diese Welt des nicht direkt Sichtbaren gekümmert. Es war zu erwarten, dass die jetzige Situation einmal kommen wird. Aber Menschen sind die Meister des Verdrängens.

Die Systeme sind nicht vorbereitet. Gewinnmaximierung in den Krankenhäusern statt Gesundheitsoptimierung, jetzt büßt man dies.

Auf einmal ist Geldüberschuss da. man verspricht, und rudert ein paar Stunden später wieder zurück, weil zig Berater Einwände haben, wie: Das geht nicht, das wird zu teuer, dann haben wir kein Geld für dieses oder jenes Projekt.

Was wäre, wenn man blitzschnell mobile Krankenhäuser hingestellt hätte, wie das China tat, Streitkräfte, die aus  humanitären Auslandseinsätzen heraus Erfahrungen haben, eingesetzt hätte. Turnhallen umfunktioniert zum Testen und als Intensivbettenplätze. Aber nichts desgleichen.

Jetzt schreien einem die Bilder der Toten entgegen, der vielen erschütternden Situationen, aber diese sind real, betreffen alle , und man kann niemand für verrückt erklären.

Politiker reagieren, wie viele Menschen auf Ankündigungen gar nicht, dann verspätet, verneinen das, und wenn sie merken, dass dies an ihre Macht gehen wieder, rudert man nach.

Viele geben Statements ab, und wie bei einem bekannten Politiker, der eines abgibt, voll Bedauerns über Trauer eines Attentates, die TV Kamera wegschaut, kommt das wahre Gesicht heraus, in dem er sagt: “Na, habt Ihr was Ihr wollt”

Andere haben die Situation erkannt und handeln, schnell, entschlossen.

Aktionismus und Entschlossenheit, Ernsthaftigkeit wechseln sich ab.

Das Zögern der einen verhindert die Realisierung gemeinsamer immer hochgelobter Ziele, wie Europa, nämlich gemeinsam gegen Feinde aus dem Mikrokosmos vorzugehen. So wird von Absprachen geredet, von Erfahrungsaustausch der Verantwortlichen, aber  jeder kümmert sich erst einmal um sein Nationales.

Europa fällt wieder in die Vor-EU Zeit zurück, und kehrt hoffentlich wieder bald zu den den Idealen wieder zurück, aber vielleicht mit einem Lerneffekt aus der Krise.

Eine alte Weisheit sagt: Wenn die Medien dauernd bestimmte Gefahren und Szenarien bringen, hinterfrage welche Szenarien man damit vertuschen möchte.

Corona verdrängt eine ernsthafte Krisenproblematik der Migration , als auch die Anschuldigungen an die jetzige Generation eines junges Mädchen aus Skandinavien.

Alle anderen Probleme sind wegen des unmittelbar Bedrohenden in den Hintergrund getreten.

Dann wird ein Medikament gegen den Virus entwickelt, und ein Staatsmann meint dieses mit Geld für sein Land alleine kaufen zu können.

Geld alleine regiert nicht die Welt.

Die Krise zeigt die wahren Gesichter. Die Raffgierigen, die Egomanen, die Verdränger, die nicht-Wahrhaber, die Aggressiven, aber auch

Menschen, die auf einmal anderen helfen; eine Solidarität, die es schon lange nicht mehr gibt. Man entdeckt, daß ältere und kranke Menschen vielleicht besonders hilfsbedürftig und anfällig sind.

Zuvor hatte man noch von der Alterspyramide und der Last der Alten, die ja alles Schlechte verursachten gesprochen. Jeder wird einmal alt, das hatte man auch vergessen.

Vielleicht rüttelt ein ” Virus” , die Menschen wach, so wie C.F.von Weizsäcker sich dies wünschte.

Im Altrömischen bedeutete Virus : Schleim, Saft, Gift. Virus, geschlechtsneutral , der Virus, das Virus, alle betreffend.

Dies wäre ein Weg aus der Gefahr, aber leider sind die Wege der Zeit oft verschlungen, manchmal Sackgassen, Einbahnstrassen oder im Sand verlaufende Wege.

Dabei könnte man im Digitalen Zeitalter, dem der Globalisierung, der Chance unermessliches Wissen zu bündeln und zu nutzen ,

und der vielen Möglichkeiten durch Wissenschaft, Technik,

wenn man dies nur wollte, einen Highway zu einer Welt der Freude und des Glücks haben.

Wir haben nur eine Erde, vielleicht entdecken wir endlich einmal , dass wir alle von dieser stammen.

Egal, wo wir sind, befinden wir uns auf dieser, und könnten den  Teil zu einem Paradies umgestalten, und wenn es mit der eigenen Wohnung, dem Begrünen des Balkons beginnt,

und dem täglichen Beginn des Tages mit einem einfachen Lächeln,

das nichts kostet, aber viel Positives nach sich ziehen kann.

 

 

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