Nur ein Blatt am Stamm der Erde

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Oft vergisst man, dass wir die Bewohner des gleichen Planeten sind.

Aber wir sehen oft nur uns selbst und unseren Vorteil.

Es gibt so viele Meinungen und  Wahrheiten wie Menschen,

wir zanken uns schon als Kind, nur später werden aus diesen Zänkereien Rechtsstreitigkeiten, Gewalttätigkeit und im Extremfall Kriege,

denn die , wenn auch gewählten Staatsoberhäupter sind genau so Menschen wie jeder andere und verhalten sich in ihrer Ebene genauso mit allen Fehlern.

Auf einmal kommt eine Krise, zuerst weit weg, in einem anderen Land. In den Medien nimmt man die Katastrophe zur Kenntnis,

das Ganze ist aber nur eine Episode des kurzen Mitleids, betrifft einem ja nicht selbst.

Einige helfen, bieten Hilfen an  , zeigen  Solidarität.

Und schon schimpfen die ersten auf dieses Land, ja und aber und überhaupt.

Dann schwappt der Angriff der Viren über, kommt immer näher, und,

auf einmal ist er da.

Und da kommt ein Flugzeug  aus dem Land der Mitte, durch die Katastrophe gebeutelt, bietet Hilfe und Material, manpower und sagt:

Wir sind alle nur ein Blatt vom Stamm der Erde.

Das ist, was wir vergessen haben. Gehen wir in der Menschheitsgeschichte zurück, verfolgen die Völkerwanderungen rückwärts, entdecken wir die Gemeinsamkeiten.

Babylon, die Entstehung der Sprachen durch Dialekte, die sich immer mehr auseinander dividierten, Menschen deren Hautfarbe die Farbe änderte,

weil es entweder wenig oder viel Sonne gab, die Pigmente sich unterschiedlich bildeten.

Wir stehen auf dem gleichen Planeten, atmen die gleiche Luft, essen, was auf dieser Erde gewachsen ist,

aber wir machen uns das Leben selbst schwer und vergeuden Energie für Zwist statt für das Wohl aller.

An einem Tag unseres persönlichen physischen Verlassens dieser Welt können wir nichts Materielles mitnehmen,

aber wir können vieles Hinterlassen, Spuren der Erinnerungen, Materielles, Ideelles,aber das alles liegt an uns.

Aber die Realität sieht leider negativer aus.

Da droht eine Gefahr des sich Ansteckens mit für manche eventuell tödlichen Viren,

die Politiker schildern die Gefahr, bitten um Verständnis, fordern auf Abstand zu wahren,

aber die Menschen zeigen die am ausgeprägteste Form der Sozialisation: Verdrängen.

Sie halten sich nicht an die notwendigen Maßnahmen, bezeichnet diese als Unfug, obwohl die Fachleute alle Gefahren und Notwendigkeiten dagegen genau  erläutern.

Was man nicht will, will man nicht sehen, und dann glaubt man, es sei nicht.

Dann wird eine Ausgangssperre erteilt.  Und gleich wieder abgeschwächt, weil man Angst hat, daß wenn die Menschen zum ersten Mal seit langem wieder mit einander reden müssen, weil sie ihr haus nicht verlassen dürfen, auf einmal häusliche Gewalt

entwickeln können.

Was muss passieren, bis dass der Letzte “Idiot”, im altgriechischen Vokabular

” Einzelwesen, zoon idiotes”  merkt, dass wir alle Blätter am Stamm der Erde sind, nämlich “Zoon politicon, gemeinschaftsbezogene Wesen”, die eigentlich sich ein Paradies auf Erden schaffen könnten.

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