Glow

Glow, ein altes Wort, neu aufpoliert.

Ein Trend, eine Entwicklung?

Ein Zeichen für physische und psychische Gesundheit.

Feuchtigkeitscreme, Peeling Säuren und Seren sollen das eigene “Ego” aufpuschen.

Man wünscht sich eine strahlende gesunde Haut, ein juveniles Aussehen, so,

dass man auf dem roten Teppich seines Selbstbewusstseins in bewunderter Siegespose gehen kann.

Glänzen soll man, scheinen und erscheinen.

Viele Computerprogramme machen es einem vor.

Ein Schönheitszustand ohne Flecken, Pigmentschäden, Unreinheiten, und anderen sogenannten Unvollkommenheiten können wegretuschiert werden.

In Instagram, Facebook wimmelt es nur so von rosigen Wangen, perfekten und makellosen Hauttönen und schillernden Bäckchen. Man gestaltet sein Aussehen, wie man es gerne haben würde.

Die Werbeprospekte suggerieren eine Topform, immer schick, gepflegt und “trendy”, was ja Geld in die Taschen der Supermärkte und Geschäfte spülen soll, gerade in Zeiten, wo man coronabedingt nicht direkt kaufen kann, wo der online Handel blüht, muss die Werbung sitzen, anreizen.

Man hat nur einen Sekundenbruchteil Zeit die Aufmerksamkeit eines potentiellen Kunden auf sich zu ziehen.

Jetzt oder nie.

Der Glow Effekt, davon soll man träumen. Lebendig, und strahlend wirken,

dabei ist das Leben eher weniger strahlend.

Man suggeriert einen bestimmten Lebensstil zu haben, eine ausgewogene Ernährung, gesunde Lebenshaltung, weniger Stress und eine Reduzierung der Umweltverschmutzung, und zwingt einem in ein Korsett von Wunschvorstellungen, die von der Realität weit entfernt sind.

Die tatsächlich mögliche Einkaufsliste des Lebensnotwendigen beschränkt sich auf anderes.

Wenige lesen bei den günstigen Angeboten das Kleingedruckte und denken dabei an ihre Gesundheit. Nur mit Elektroauto, Scooter oder Ähnlichem zu fahren bedeutet nicht Umweltsauberkeit, im Gegenteil.

Keiner denkt bei dem schönen Sonderangebot an Frischfleisch oder Eier an Massentierhaltung.

Das Obst muss glänzen und billig sein, aber der Glow des Apfels der Verlockung ist eine überzogene Wachsschicht, die die Reste des chemischen Spritzmittels übertüncht. Ohne zu schälen, nicht essbar. Aber “glow as you can glow”

Wer holt das Koltan oder das Lithium aus dem Boden und welche Folgen hat die Produktion von Batterien und Akkus, aus was bestehen die Mobiltelefone?

Ist nicht der echte ” Glow” das einfache glücklich und bescheiden sein.

Der fleckige Apfel, die Kräuter im Garten oder auf dem Balkon.

Ein Tee aus Brennnessel, Salbei , Thymian und Pfefferminz, alles beim Spaziergang am Wegesrand zu finden, statt des chemisch angereicherten mit künstlichen Aromen aufgepuschten Tees.

Falten im Gesicht erzählen von Erlebtem, machen menschlich, nicht zu einer weiblichen oder männlichen Puppe mutiert.

Einfach zu sich stehen, so, wie man ist.

Versuchen Zufriedenheit und Glück einfach in der normalen Schönheit der Natur finden.

Der wirkliche “Glow” kommt aus dem Inneren und zeigt das wahre Karma,

und um das zu erreichen muss auch das Verhalten und das Leben passen..

Glow

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befreiend

Freiheit kann man unterschiedlich wahrnehmen.

Manche verstehen darunter ihre Launen ausleben zu können.

Aus sich heraus zu können, zumindest mit ihren Gefühlen, Worten,

dabei vergessend, dass dies anderen weh tun könnte und Grenzen, die man selbst nicht wahr nimmt, überschritten werden.

Sich befreien bedeutet loslassen zu lernen.

Hass und negative Gefühle nicht in eine mentale Mülltonne zu werfen, sondern einfach ins Nichts sich auflösen lassen.

Ballast entsorgen,

sich zum Licht, zur Sonne zu strecken.

Diese Einsicht und Erleuchtung kommt oft spät.

Befreiend ist erlösend,

von nicht gewollten Verpflichtungen entbunden werden,

alte Schulden los werden.

Man muss nicht alles frei kämpfen um sich zu befreien,

denn da wird wieder Schaden angerichtet.

In manchen Religionen bedeutet Befreiung, Heilung, eine Art Wiederbelebung.

Musik kann befreien, helfen sich los zu lösen.

Naturgewalten helfen sich zu befreien.

Oben stehen, da, wo der Mensch als Nichts erscheint, wo man die friedliche Ruhe der Natur auf sich wirken lassen kann,

wo man wieder frei atmen lernen kann.

Da, wo keine Regeln außer denen der Natur gelten,

Praktisch befreit man etwas von Schmutz und Rost, man reinigt.

Und so sollte das man mit sich selbst machen.

Wie ein reinigendes Bad, mit frische, Menthol und guten Düften.

Die Natur hat alles.

Es ist der einfachste Weg zu sich zu finden,

meditieren, sich befreien, um mit allem wieder neu anfangen zu können.

befreiend

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Suche

Suche, nach was, nach Unbekanntem oder etwas, was man vermisst.

Manchmal sucht man und weiß gar nicht was.

Es ist einfach ein Gefühl, keine Unsicherheit, eher ein Weg im Ungewissen.

Etwas Sehnsucht, vielleicht nach gespeicherten unbewussten Wünschen,

auch nach Verlorenem, etwas was war und weg ist, ohne, dass man es weghaben wollte.

Vermutlich suchen alle Lebewesen etwas.

Sogar in den Träumen sucht man. Die Suche kann zur Sucht werden.

Unerfülltes Leben, Ruhelosigkeit, aber auch Demenz.

Die Suche nach dem Glück, beider man vergisst, das man dieses nicht suchen kann, “es” sucht einem.

Manche suchen das Glück im Spiel,

in der Liebe ist es dann einfach da.

Suche kann wie ein Ohrwurm sein, lässt einem nicht los sein,

kann aber auch Spaß machen, interessant sein.

Zig Suchmaschinen im Internet helfen einem etwas zu finden und diese Suche kann Erkenntnis bringen, Wissen, Zufriedenheit.

Wie sagt man: Wer sucht der findet. Dieses betrifft nur die Suche nach physisch existenten Dingen, mental sieht das anders aus.

Vielleicht einfach nur meditieren. Seine Gedanken ins Nirwana senden,

und die Zeit zwischen Gedanken und Rückkehr der Gedanken in der unendlichen Schleife des Kreises der Unendlichkeit vergehen lassen.

Die Suche als etwas Normales, Gegebenes sehen.

Cogito ergo sum, ich denke, also bin ich wie es Descartes in “Meditationes de prima philosophia “beschreibt.

Und weil man ” ist” denkt und sucht man.

Die Antworten die man verdient, wird man bekommen.

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SUCHEN

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Im Dschungel der unerwünschten Träume

Was mögen die Menschen träumen, die nachts nicht schlafen können, weil Sirenengeheul die Angst nicht loslässt, sie im Luftschutzkeller übernachten müssen, weil wieder ein Raketenangriff statt findet.

Und das Gleiche ein paar Kilometer weiter. Dauerbombardierung, tote Kinder, wenig Schutz, Leben im Ghetto, kein Platz für Menschlichkeit.

Warum? Weil Politiker auf beiden Seiten nicht kompromissbereit sind. Was muss man tun um diese zum Aufwachen zu bringen, dem Hass und der Gewalt ein Ende zu bereiten.

Die einen werden von Ihren Häusern und Wohnungen vertrieben, und die anderen Leben in einem Land, das nicht von Freunden umgeben ist. Dabei sind alle seit Jahrtausenden Nachbarn und haben immer wieder friedliche Phasen gehabt.

Was geht in den Kindern beider Seiten vor? Man wünscht sich einen Politiker der in der UN Vollversammlung auf den Tisch haut, und sagt: Es gibt nur ein Votum, und das ist die Menschlichkeit, der Frieden.

Im Namen von Religionen wird Hass gepredigt, was diese eigentlich gar nicht zulassen. Gott oder Jahwe oder Allah ist der Gleiche und er ist für alle da. Seit Zarathustra gibt es nur einen Gott.

Was träumen die Politiker beider Seiten nachts.

Man hat Lust Ihnen , wie Pink in Ihrem Song ” Dear Mr.President” die Fragen zu stellen:

Was fühlen Sie wenn sie die Zerbombten und Toten sehen?

Für wen beten Sie abends , bevor Sie schlafen gehen?

Was fühlen Sie, wenn Sie sich im Spiegel sehen?

Wie können Sie schlafen, wenn hunderte Mütter und Kinder weinen?

Bei all dem dreht sich das Innere nach außen.

Die ganze Welt schaut zu und geht zur Tagesordnung weiter.

Vielleicht sollte man die verantwortlichen Politiker alleine in eine Arena schicken und erst heraus lassen, wenn sie Frieden geschlossen haben.

Shalom, Salam, Peace, Paix

Die unerwünschten Träume

Federzeichnung. Handsigniert. Erlös für Kinder in Not

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Die Brücke in die Ewigkeit

Keine Brücke dieser Welt ist für die Ewigkeit gebaut.

Brücken verbinden, nicht nur physisch.

Brücken erzählen Geschichten, wie die an der Drina, oder die mit den 9 Bögen in der Hortobagypuszta, die Golden Gate.

Kaufleute in Budapest wollten eine Brücke finanzieren, weil die Stadt kein Geld hatte . Ein englischer Architekt entwarf und erbaute die Kettenbrücke. Er war aber so von seiner Brücke eingenommen, dass er äußerte von der Brücke in die Donau zu springen, wenn man nur den geringsten Fehler finden würde .

Ein kleiner Junge stellte fest , dass den die Brücke zierenden Löwen die Zähne fehlten, und so musste er bei der Eröffnung ins Wasser springen.

Brücken sind nie perfekt, aber sie verbinden.

Ob Holz -Bambus , Stahl oder Beton, hängend, fest oder schwimmend mit Pontons, entscheidend ist das Verbinden.

Brücken bauen oder schlagen ist lebenswichtig .

Trennungen werden dadurch überwunden.

Brücken sind schneller zerschlagen, abgerissen, als aufgebaut.

Die Welt hat leider zu viele trennenden Dinge,

Grenzen, die schwer überwindbar sind.

Wir wissen dass nichts unmöglich ist.

Während des kalten Krieges hatte niemand die Überwindung der Teilung Deutschlands erwartet, und sie kam.

So kann man die Hoffnung haben,!dass dies kein Einzelfall ist .

Die Glienicker Agentenaustauschbrücke ist Geschichte wie auch die Brücke am Kwai oder die Remagener Brücke, an der Kinder für ein totalitäres System ihr Leben lassen mussten.

Man muss nur initiativ und bereit für Brücken sein

Brücken bauen bedeutet sich die Hand reichen, in einer ausweglos erscheinenden Situation zu lächeln, dem Frieden eine neue Chance zu geben, mentale Gräben versuchen zu zuschütten.

Wir wissen nicht wie lange es eine Zeit geben wird, wir können dies nicht berechnen und wir wissen nicht wann sie begann.

Aber wir wissen, dass Sie eine Brücke zwischen der Vergangenheit und der Zukunft ist, eine Brücke zu Ewigkeit.

Geduld, oder in der Warteschleife

Sie sind die Nummer 6 in der Warteschleife, sagt die freundliche , aber emotionslose Computerstimme ,

untermalt von einer Melodie Johann Sebastian Bachs, vermutlich um mich zu beruhigen.

Besser noch als im Internet in einem virtuellen Warteraum zu landen, der nicht überschaubar ist, wie bei der Anmeldung zur Corona Impfung.

Eine Zahl bedeutet nichts, keiner weiß, wie lange das Telefonat der Telefonierenden dauerte, also ist es egal ob dann auf einmal kommt: Sie sind die Nr.3 in der Warteschleife.

Man wundert sich wie lange Telefonate dauern können, fragt sich, was die alle zu sagen haben.

Manchmal wird man zu Beginn des Gesprächs gleich abgewürgt.

” Die Mitarbeiter sind alle im Gespräch, versuchen Sie es später nochmal”

Nach dem 12. Versuch , wieder in der Warteschleife. Fazit: Lieber eine E mail schreiben.

Geduldig ertragen, zumindest das, was man selbst nicht ändern und umgehen kann.

Ruhig, beherrscht zu sein ist gar nicht leicht.

Ausdauer und Beharrlichkeit sind gefragt, was bei Warteschleifen schwer fällt.

Manchmal hängt man in einer.

Geduld soll eine Tugend sein? Das Gegenteil die Ungeduld ist eher dominant.

Ist nicht das Leben manchmal eine Warteschleife. Zu oft wartet man auf etwas, was nicht kommt.

Lieber das Jetzt genießen und die Warteschleife geduldig schleifen lassen.

Geduld

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Sichtweisen

Jeder sieht etwas anderes oder nimmt es anders wahr.

Man stelle sich vor, egal, wo man sich aufhält, ob Bus, Straßenbahn, auf einem Platz, und man könnte die Blicke der Menschen visualisieren und an Farben erkennen.

Der Blick geht vom Augen gerade weg, ohne Biegung, Kurven. Das, auf was der Blick trifft wird vom Schauenden verarbeitet. Entweder ein Panorama, ein Eindruck oder konzentriert auf ein Ereignis.

Würden mehrere Menschen nebeneinander stehen und in die gleiche Richtung schauen, würde jeder etwas anderes sehen, Nuancen die verschieden sind.

Und ähnlich verhält es sich mental. Jede Betrachtung ist unterschiedlich zu den anderen, eine andere Sichtweise das Resultat.

Die Sichtweise, ein Determinativkompositum aus Sicht und weise beschreibt den Blickwinkel, den Aspekt eines Geschehens, die Perspektive, kennzeichnet letztlich einen Standpunkt.

Wie steht man zu etwas, einem Thema, einem Menschen, einem Ereignis.

Der Wissenschaftler betont seine wissenschaftliche Sichtweise, jeder Spezialist hat die Seinige.

Unterschiedliche Sichtweisen sind der Ausdruck einer pluralen Gesellschaft.

Gefährlich wird es, wenn einem die Sichtweise aufgezwungen wird.

Man kann alles erhellen oder verdunklen, eine rosarote oder grüne Brille verpassen wollen.

Aber zwischen dem Sehen und dem Denken gibt es doch die Freiheit, die Farben seines mentalen Seins zu verändern, die ” maniere de voir” , die Art und Weise , wie man etwas betrachtet, einseitig oder von mehreren Seiten her.

Jede Sichtweise ist eine spezifische neue und andere Chance.

So, wie ob ein Glas halb leer oder voll ist, oder ein Tunnel nur dunkel ist oder man das Licht am Ende jeden Tunnels sieht.

Es gibt nur eine falsche Sichtweise, nämlich die Überzeugung dass die eigene Sicht die einzig richtige sei.

Viktor Frankl schreibt: “Nicht das Problem macht die Schwierigkeiten, sondern unsere Sichtweisen”.

Manchmal reicht, um klar zu sehen, nur der Wechsel der Blickrichtung.

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Sichtweisen

Acryl, Filtstift. Original signiert. Erlös für Kinder in Not.

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Vision nightmare

Kaum vorstellbar.

Andere Formen des Lebens. Vermutlich gibt es aber alles auch auf der Erde. Man muss nur alles entsprechend vergrößern. Der gesamte Mikrokosmos bildet eine schier unermessliche Vielfalt, aber auch die normal sichtbare Zahl konnte nie erfasst werden, und weist immer neue Überraschungen auf.

Schätzungsweise gibt es etwa fünf bis 50 Millionen Tierarten, beinahe eine Trillion Tiere, das ist eine Eins mit 18 Nullen, also 1.000.000.000.000.000.000.

Die meisten sind Insekten und Kleinstlebewesen. Dazu Viren und Bakterien.

Betrachtet man diese alle einzeln und vergrößert, wird keine Horrorgestalt ausgelassen.

Stellt man sich die Zeit einige Jahrzehnte weiter vor, die , wenn die ersten Menschen Mondbasen, Marsstationen und Umlaufstationen um die Venus aufbauen und dort leben,

werden auch Lebewesen von der Erde dort hin mitgenommen und werden sich der dortigen Schwerkraft angepasst neu und anders entwickeln.

Was wird aus dem zufällig mitgenommenen Wurm, Fliegen, Mäusen die man zu Testzwecken mitgenommen hat, aus Pflanzen, in denen sich Mikroorganismen befinden?

Die ersten auf dem Mond, dem Mars oder Venus geborenen Menschen wird es geben, sie werden sich vermutlich verändern, eine andere Entwicklungen der Muskulatur haben. Wer weiß?.

Die dort Geborenen werden die ersten Außerirdischen sein.

Unsere Milchstraße, Heimatgalaxie unseres Sonnensystems, ist eine Balkenspirale von rund 1,5 Billionen M☉ mit etwa 250 Milliarden Sternen.

Mit den heute technischen Möglichkeiten lässt sich 1 Billion Galaxien beobachten.

Die Wahrscheinlichkeit, dass sich irgendwo eine andere Lebensform entwickelt hat ist groß.

Dem gegenüber stehen wir Menschen, die immer noch Kriege führen, Macht und Konflikte meinen mit archaischen Mitteln ausüben zu müssen.

Auge um Auge, Zahn um Zahn ist von gestern. Frieden muss nicht erst morgen sein.

Es liegt an uns, ob wir ihn wirklich wollen.

Keine Rache, kein Schlagabtausch, Machtgier, Neid, Missgunst.

Kein Genderwahn, der nichts verbessert, sondern nur Verhältnisse umdreht und neue Ungerechtigkeiten schafft.

Erkennen, dass alle Religionen das Gleiche wollen, nur andere Wege, Zeremonien haben.

Leider nur eine Vision, nur durch ein Wunder, einen tiefen heilsamen Schock verstehen Menschen dieses.

Carl Friedrich von Weizsäcker schreibt in “Wege in der Gefahr”, dass er das Gefühl habe, die Menschen anschreien zu müssen,

damit sie verstehen dass es so nicht weiter geht, wissend,

dass sie ihn dann für verrückt erklären würden.

Ein Weg in der Gefahr wäre, wenn die Vereinten Nationen neue verbindliche Regeln aufstellen würden:

Ächtung von Gewalt, die nicht staatlich legitimiert ist .

Friedenserziehung als schulisches Pflichtfach in der ganzen Welt.

Umweltschutz als theoretisches und praktisches Pflicht-Hauptfach.

Unser blauer Planet braucht uns nicht, aber wir ihn.

Es ist nie zu spät.

Packen wir es an.

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Im Gestrüpp des Seins

Sein oder nicht sein. Das ist nicht die Frage. Die Antwort ist immer ein “ja”.

Zumindest, wenn man sich in seinen Arm zwickt und spürt dieses, weiss man dass man wirklich ist, und es kein Traum ist. Obwohl, man könnte dies auch Träumen.

Wir nehmen alles mit allen Sinnen wahr, den Augen, den Ohren, die Nerven, dem Verstand.

Manchmal ist es ein Dschungel, ein Dickicht oder Gestrüpp an Eindrücken.

Man muss sich durchwursteln, schlängeln oder kämpfen.

Man könnte es auch wie Lenins Taktik war machen.

Einen Schritt zurück gehen, dann seitwärts und neu beginnen an einer machbaren Stelle nach vorne gehen.

Nieder brennen wäre eine Möglichkeit, das ist Gewalt,

Und man sieht die fatalen Folgen von vernichtetem Regenwald.

Mental ist es nicht anders.

Das Dickicht nehmen wie es ist, als Gesamtes sehen, aber das Einzelne dabei nicht vergessen.

„Sein“ sollte mit echten Leben erfüllt sein, nicht nur „Schein“ sein.

Lieber Meditieren, in der Ruhe die Kraft suchen und finden, diejenige, die alles zusammenhält und verbindet.

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Gestrüpp des Lebens

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Fragen über Fragen

Fragen.

wer hat diese nicht.

Oft hat man aber den Eindruck, dass manche Menschen “ohne Fragen” durch das Leben gehen.

Entweder leben sie vor sich hin, oder sie wollen keine Fragen stellen, sich nicht, und anderen nicht.

Vielleicht wären die Antworten unbequem, oder solche,

die man gar nicht hören möchte.

Manchmal denkt man, das wenn man nicht fragen würde , das Leben bequemer ablaufen würde.

Fragen fordern heraus, auch wenn man diese sich selbst stellt.

Aber wer nicht fragt bekommt auch nie Antworten.

Fragt man zu viel, möglicherweise auch.

Nicht fragen bedeutet auch kein Interesse zu haben.

Ohne Fragen gäbe es keine Weiterentwicklung.

Die meisten Fragen dieser Welt sind offen, und die über andere Welten noch nicht formuliert.

Ich habe erlebt, wie der Stv Nato Oberbefehlshaber den Obersten Befehlshaber des Warschauer Paktes gefragt hat:

Hätten sie den Befehl zum Einsatz von Atombomben umgesetzt?

Beide antworteten das Gleiche: “. Ich habe die Akte von Ihnen und Ihren Angehörigen vor mir gehabt, und überlegt ob sie dies tun würden, und ging von einem nein aus” Vielleicht sollte man öfters direkte Fragen stellen, vieles könnte dadurch einfacher werden.

Die wichtigste aller Fragen ist die nach dem Sinn des Lebens, und vermutlich die schwierigste, die eigentlich leicht zu beantworten wäre.

Aber im täglichen Leben laufen wir zu oft am Sinn des Lebens vorbei, dabei liegt er so nah, in uns, ein Herz kann das beantworten.

Man müsste sich selber oft vor einem Spiegel, sich selbst dabei anschauend, mit den Augen sich nicht ausweichend können, Fragen stellen.

Mancher Politiker müsste sein gesamtes Handeln umstellen, so er seine ehrliche Antwort umsetzen müsste.

Fragen sind immer berechtigt, hinterfragen, nicht abfragen oder befragen.

Fragen bestimmen den Fortschritt und den Wert des Zusammen Lebens.

Wenn Fragen nicht mehr gestellt werden dürfen, ohne dass der Fragende bestraft, etikettiert, abgeblockt oder beschimpft wird, ist die Welt nicht in Ordnung.

Niemand kann Fragen verbieten. Der Verbietende maßt sich ein Recht an, das er nicht hat.

Ausgenommen sind die hinterlistigen, Fallen stellenden Fragen, die nur zum Denunzieren, Diffamieren und Intrigen dienen,

Peinliche Frage vermeidet man, weil man niemand verletzen möchte.

Fragen haben nur ihre Berechtigung, wenn sie ehrlich und ohne böswilligen Hintergrund sind.

Ein insgeheimer Ehrencodex des “Fragens”.

Fragen über Fragen

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