Betörend

Es gibt ca 848 Wörter , die in der deutschen Sprache mit “ö” anfangen, die norwegische Währung Oere nicht eingerechnet. Viele andere enthalten ein „ö“, was bei der Tonbildung auch eine bestimmte Mundhaltung erfordert. Und dieses ist bei „betörend“

Betörend bedeutet bezaubernd, faszinierend, attraktiv, verführerisch, angenehm, anreizend, aphrodisierend.

Zig Synonyme für das Gleiche.

Betörend, verstörend.

Gewürze können betörend sein, der Duft exotischer Orchideen, von Rosen die sinnliche Erfahrung.

Der magische Duft eines Hexenzauber Kuchens, Vanille, Zimt, Nüssen, Honig , Rum, Rosinen , Cacao und Karamell lenkt den Geruchsinn, zieht an.

Betörend kann eine Aufmachung sein, das Outfit, ein bestimmtes Parfum, das Flair, das jemand umgibt, das Sinne aussetzen lässt.

Andere Worte klingen mit. Störend, an die Auswirkungen des ” betörend” erinnernd. Betörendes kann alles durcheinander bringen.

Aber welcher Sinn ist der dominante?

Die Wissenschaft geht davon aus, dass der Mensch ein ” Augentier” ist.

Es fällt uns leichter Gesehenes in Worte zu fassen und zu beschreiben. Bei Gerüchen ist dies schwieriger.

Sinne hängen immer mit Sprache zusammen; wie kann man das Erlebte in Worte fassen.

Dies ist jedoch von Kultur zu Kultur unterschiedlich.

Sehen, Hören, Riechen, Schmecken, Fühlen, Tastsinn haben unterschiedliche Stellenwerte, so das MPI für Psycholinguistik in

Nijmegen.

In Englisch sprechenden Gesellschaften ist der Sehsinn dominant, bei Iranern oder in Laos der Geschmack, in Mali und Ghana der Tastsinn, bei den Aboriginals der Geruchsinn.

Man könnte sagen , es gibt Nasenmenschen, Augenmenschen, je nach dem.

Jeder der Sinne verknüpft das Erlebte mit gespeicherten Erinnerungen, und da kann etwas interessant, anziehend, eben betörend sein, oder völlig abstoßend.

Viele Pflanzen haben sich im Laufe der Evolution dazu entwickelt, gerade die fleischfressenden, um Beute anzulocken oder , wie bei den Tieren den potentiellen Partner anzulocken und deshalb geben sie betörende Duftstoffe ab.

Aber zum ” betörend” gehört auch ein sich davon beeindrucken zu lassen.

So sehen wir lieber die Silbe ” tor” in ” betörend”, die von dem Tor und töricht abgeleitet ist, und machen es Odysseus nach, der dem betörenden Gesang der Sirenen aus dem Weg ging, in dem er sich die Ohren mit Wachs zu stopfte.

Vergessen sollten dabei jedoch nicht die betörenden Aspekte des angenehmen Lebens.

Mahnung 10

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Das Dickicht des Lebens

Es ist nicht leicht seinen Weg zu finden, insbesondere wenn man bestimmte Hindernisse erst erkennen kann, wenn man bereits mit diesen konfrontiert wird.

Keine Vorbereitungszeit, kein Kompass, zig Optionen der Ablenkung.

Viele schlaue Ratgeber reproduzieren nur ihre Meinungen und nicht jeder kann sich in die für einem spezifische Lage versetzen oder gibt sich die Mühe dazu.

Es ist eine Gnade, wenn man Partner oder Freunde hat, die einem immer den ehrlichen und aufrichten Rat geben und diesen umgekehrt auch erwarten.

Nur die wenigsten Menschen denken menschlich , wobei “menschlich” denken eigentlich schon ein Widerspruch darstellt. Denn Menschen machen Konflikte, Kriege, Intrigen und bestehlen und bekämpfen sich, töten Tiere zum Spaß.

Da wäre der Begriff “tierisch” besser, denn die töten zumindest zumeist nur aus Hunger, aber wir verstehen darunter das Animalische.

Humanitär ist nur positiv belegt, klingt besser.

Vielleicht benötigt man , um durch das Dickicht zu kommen eine mentale Laterne, die einem Licht in das Dunkel bringt,

oder einen Faden, wie den der Ariadne in Knossos, mit dem Theseus den Rückweg aus dem Labyrinth finden sollte.

Gut zu wissen, dass keinem Hindernis die Ewigkeit vergönnt ist; jedes kann überwunden werden, muss es nur wollen und versuchen.

Man kann Hindernisse umgehen, unterwandern, beseitigen.

Hinter jedem Berg kommt einmal ein Tal, und hat man den falschen Eingang in eine Sackgasse gewählt, kann man umkehren.

Dickicht kann man auch roden.

Ab und zu meditieren, abschalten.

Sich einfach auf andere Gedanken zu bringen bedeutet sein inneres Dickicht zu roden, einen wieder klaren Kopf bekommen.

und dieses genau hilft sich nicht zu verstricken, sondern den richtigen Weg zu finden, dabei auf seinen inneren Kompass, das Herz zu hören.

Der Weg durch das Dickicht des Lebens

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Frieden

Irgendjemand muss immer den ersten Schritt machen.

Wenn man immer auf den des anderen wartet, kann dies fütr immer zu spät sein.

An de positiven Erlebnisse denken, an das, was verbindet.

Nicht an das Trennende.

Die Verweildauer auf der Erde ist zu kurz um sie zu verschwenden.

Aber genau das tun die Menschen.

Man zerfleischt sich, bekriegt sich, intrigiert, korrumpiert , ist echauffiert wegen Unnützem, verbrauch Adrenalin anstatt zur Freude für Hass und Muffigkeit.

Jeder Mensch ist anders, und es müssen sich nicht alle verbiegen um so zu sein, wie man es möchte, und auch selbst muss man so genommen werden, wie man ist.

Die Welt ist bunt und farbig, vielfältig in jeder Weise, könnte eigentlich ein Paradies sein, gäbe es da nicht Störenfriede.

Eine alte chinesische Weisheit besagt: Wenn Dich jemand angreift, dann trete einen Schritt zurück und auf die Seite, dann verpufft alles in nichts.

Ein Lächeln kann entwaffnen, und,

es ist doch besser über etwas zu stehen , als darunter, unter dem Druck der Wut, des Ärgers.

Das, was einem nicht herunter zieht zählt. Dem unten kann man lieber eine helfende Hand zu strecken, um ihm die Chance zu geben aus dem Sumpf mieser Gefühle zu kommen.

Ein aufeinander Zugehen bedeutet nicht Freundschaft, aber ein “Leben” und ein” Leben lassen”.

turbulent

Hinsichtlich Wetter bedeutet dies große folgenreiche Luftströmungen, bis zu Wirbelstürmen und Orkanen.

Aufgeregt, bewegt, wenn viel los ist.

Besonders im Jahrmarkt der Kuriositäten und Besonderheiten.

Unruhig, lebhaft, laut, wirr.

Das Gegenteil von Trist und langweilig, von Ruhe, eher von zu großer Ruhe.

Lateinisch ” Turbo”, Unordnung, Verwirrung, Tumult, Getümmel.

Turbolente Szenen.

Assoziiert man das Wort mit anderen Sprachen erscheint ein Widerspruch. “”Lent” , die zweite Silbe, erinnert an ” lentement, französisch “langsam”, dabei sind Turbolenzen etwas ganz anderes, Aber auch ” Lenz” ist der Sommer, vielleicht gibt es da häufiger Turbolenzen.

Physikalisch eine Wirbelbildung, besonders bei Gasen und Flüssigkeiten im Zusammenhang mit Temperaturen..

Bei uns Menschen, bei Demonstrationen, an Fasching, auf Basaren, Marktplätzen, bei Unruhen, in der Politik.

Manchmal geistert einem vieles mental durch den Kopf. Gedanken überstürzen, überschlagen sich. Dies und Das, Jenes und überhaupt.

Beruhigend ist, dass alles Turbolente einmal ausläuft, so, wie ein Orkan irgendwann zu einem schwachen Wind wird.

Turbolenzen haben etwas Reinigendes an sich, schlechte Luft wird weggeweht, trübsinnige Gedanken verschwinden und machen Neuem Platz.

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Löcher im Boden

Keine Akrobatik, aber Wortbildungen mit ” akro” bedeuten immer etwas Hohes, steil, spitz.

Bei Löchern im Boden weiß man nie , wie tief man da hinein fallen kann.

Manche sieht man erst, wenn man kurz davor steht oder schon hineintritt.

Sind die Löcher schneebedeckt hat man keine Chance diese zu sehen,

kann nur hoffen nicht einzusacken.

Nicht überall auf der Erde ist der Boden so stabil wie er aussieht.

Im Wüstensand kann es Treibsandlöcher geben, aus denen man ohne Hilfe nicht mehr heraus kommt.

Taut der Permfrost entstehen diese, oder wenn sich geologische Formationen verändern.

Man nennt sie Erdfälle. Das größte Loch der Welt,  Xiaozhai Tiankeng, ist 620 meter breit und 660Meter tief.

Gruselig der Gedanke, dass sich auf einmal auf dem eigenen Grundstück ein Loch auftuen könnte. Durch Schichten wie Gips oder Sand oder Salz könne solche Löcher entstehen.

In übertragenem Sinne gibt es viele unberechenbare, unerwartete Gefahren , an die man nie denken würde, zumindest, nicht, daß dies einem selbst passieren könnte.

Ein finanzielles Loch durch die Verquickung ungünstiger Gegebenheiten. Ein Börsencrash, Job verloren, plötzliche Krankheit, Verlust naher Angehörigen, können mentale, wirtschaftliche und soziale Löcher verursachen.

Man verspekuliert sich, schätzt Situationen als sicher ein, weil andere einem dies so sagen, und, dann tut sich auf einmal ein Abgrund auf.

Plötzlich steht man da, und weiss nicht weiter. Es gibt auch andere Löcher. Auf einmal kommt man in die Welt des Vergessens.

Erinnerungen verblassen, sind auf einmal weg. Im Puzzle des Lebens fehlen Teile. Erinnerungslücken

Nicht die mancher Politiker, die diese als Mittel zum Zweck einsetzen.

Nicht die mancher Politiker, die diese als Mittel zum Zweck einsetzen.

Dann beginnt das Sehen schlechter zu werden. Irgendwie sieht man alles wie durch eine Folie aus Schweizerkäse, Nebel im Gesichtsfeld.

Man ist gezwungen Realität zusammen zu konstruieren, versucht es zumindest.

Die Löcher des Seins.

Ein Trost mag sein, dass es irgendwie immer weiter geht.

Jede Nacht geht zu Ende, nach jedem Regen kommt einmal die Sonne, und irgendwie kommt die Situation, dass man nicht mehr auf schwankenden und durchlöcherten Brettern steht, sondern festen Boden unter sich hat.

Man muss nur an sich und daran glauben, dass alles gut wird, und dass man Löcher umgehen kann, und nicht alleine ist. Irgendjemand kommt gewiss und hilft einem aus einer Misere, und Hoffnung und Vertrauen sind immer gute Begleiter.

Manchmal zeigt sich, dass das Erleben solcher Situationen heilsam sein kann. Man vertraut eher festem Boden als schwankenden und wackligen Dielen oder nur Sand.

Man muss nur anpacken statt einpacken oder auspacken. Oder wie bei der Corona Krise nicht jammern, sondern alles kreativ angehen.

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Zipperlein

Wer kennt das nicht. Wenn es an allen Enden seines Körpers auf einmal kneift und zippt. Jeder hat es irgendwann.

Wenn man gesund ist merkt man das alles nicht, eher, man weiß und merkt gar nicht aus welchen Teilen man eigentlich besteht, alles funktioniert, keine Fehlermeldung, keine Diagnosenotwendigkeit.

Dann auf einmal stellt man fest, dass Disfunktionen gemeldet werden.

An dem inneren Dashboard leuchten Lampen auf. Da finden auf einmal innere Dialoge statt.

” Schmerzzentrum an Kopf, das Bein tut da und dort weh, der Magen stimmt nicht, Sodbrennen, Schmerz in der linken Kopfhälfte”

Bleiben diese Fehlermeldungen länger, nützt auch ein dauerndes “Wegdrücken”, im Sinne von ” die Meldung kenne ich schon, die ist nicht neu”, nichts.

Was wissen wir über uns und all die Wechselwirkungen, mit dem Wetter, dem Essen, den Medikamenten? Nicht viel.

Jedes Medikament hat einen Beipackzettel, in dem vieles steht, aber nicht die Beimengen, die unter Rezepturgeheimnis fallen.

Bei Impfungen gibt es in der Regel überhaupt keine Beipackaufklärung.

Bei den Lebensmitteln steht nur eine Auswahl von Stoffen auf der Verpackung, was im Wasser ist, wissen wir nicht, auch nicht welche Stoffe und eventuell Gifte in der Luft, auf den tagtäglichen Gegenständen sind und als Microteilchen in unseren Körper gelangen.

Jegliche Ansammlung von Mineralien, Stoffen, entzieht sich unserer Kenntnis, erst recht das Wissen, wie alles zusammen wirkt.

Die Erkenntnis, dass wir eigentlich nichts wissen, aber aus dem Halbwissen ein 100 % Wissen machen und so tun “als ob”, nützt auch nicht viel.

Sind die Schmerzen vorbei, fallen wir schnell wieder in den ” normal mode” zurück und vergessen wieder alles, was in uns , an uns und um uns ist und einwirkt.

Hinsichtlich des eigenen Körpers: Business” as usual”.

Was bleibt, hier und da ein Zipperlein. In der einfachen Form Wehwehchen, gesteigert Gebrechen, dann, wenn es zur Gewohnheit wird.

Zipperlein kommt aus dem Mittelhochdeutschen Zypperlein, mit dem man beispielsweise Gichtleiden bezeichnete.

Zip bedeutet ja Entpacken, der Reißverschluss. Und, so zeigt sich der Schmerz auf einmal.

Zu viel an sich und seinen Körper zu denken kann krankhaft werden, man wird zum alles bejammernden Hypochonder.

Vergisst man, aus was man besteht, vernachlässigt man sich.

Jeder hat bestimmt Teile seines Körpers, an die er seit Jahren nicht mehr gedacht hat, nicht einmal berührt.

Erst, wenn die Warnlampen wieder aufleuchten wird man sich bewusst, aber da ist schon der Fehler im System.

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Kopfkino

Nicht die Frage: Welcher Film läuft heute im Fernsehen oder in einem Kino.

Gemeint sind Szenen, die wie ein Film in der eigenen Fantasie ablaufen, Vorgänge, die einem beschäftigen, erinnern.

Sind Filme zu intellektuell, bezeichnet man diese auch als Kopfkino, weil sie eben nur die Wiedergabe der Gedanken des Regisseurs sind.

Die Regie in den Filmen des Kopfkinos führen wir selbst, zumindest unser Unterbewußtsein.

Man stellt sich vor, einen großen Gewinn im Lotto zu haben und lässt die Gedanken schweifen und sich ausmalen, was man damit machen könnte.

Träumereien , Fantasien ausleben.

Gedanken können sich auch verselbständigen, einfach Träumen wie Ozzy osborn in ” The dreamer”.

“Ich bin nur ein Träumer.
Ich verträume mein Leben.
Bin nur ein Träumer,
der von den besseren Tagen träumt.”

Wie mit einem Schrecken wacht man wieder in der Realität auf.

Es kann auch das Grübeln sein, wenn einem einfach irgendwelche Szenen nicht mehr aus dem Kopf gehen. Man denkt nicht, “es denkt” und der Film läuft ab.

Man dreht sich mental im Kreis und alles wiederholt sich wieder.

Meistens sind dies negative Gedanken, die man irgendwie neutralisieren sollte.

Irgendwelche Albträume kommen aus den Tiefen an die Oberfläche, können einen Brain Movie zum Horrorfilm werden lassen.

Oft passiert dies bei ungünstigen medizinischen Diagnosen. Die Ängste multiplizieren sich und man mal in seinem Kopf alle möglichen Szenarien aus. Gedanken und Filmszenen drehen sich im Kreis um den Mittelpunkt, das Problem. Wie wird man damit fertig, dass man Krebs oder eine tödliche Krankheit hat.

Es gibt auch andere Formen.

Fantasie und Realität gehen oft getrennte Wege.

Kopfkino kann helfen miese Tage zu kompensieren, in dem man von schöneren Dingen träumt, Sehnsüchte auslebt.

Zum Kopfkino gehört das Bauen von Luftschlössern, die man beliebig umbauen kann. Ohne schöne Träume wäre die Welt trist und hoffnungslos.

Wir können selbst viel steuern. Schon Marc Aurel schrieb:

” das Glück Deines Lebens hängt von der Beschaffenheit Deiner Gedanken ab”

Unsere Urinstinkte gehen immer vom Schlimmsten aus, denn dann ist man am besten vorbereitet. Man könnte auch positiv interpretieren dass man dann zumeist freudig überrascht sein sollte, weil es nicht so schlimm, wie erwartet, kommt.

Lieber die negativen Sequenzen isolieren und sich dem positives Kopfkino, dem Ausleben visualisierter Wünsche und Hoffnungen widmen

.

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Stressig

Es gibt Menschen, die meinen es gäbe dauernd Stress, andere negieren diesen, wiederum andere verursachen das, was man so nennen mag.

Im Lateinischen ” stringere”, anspannen , bezeichnet man die äusseren Reize, die physische und psychische Belastungen hervorrufen.

Die Endung ” ig” bedeutet immer die Adjektivierung eines Substantivs.

Eines der Probleme unserer Zeit ist Ruhelosigkeit , und, das alles schnell gehen muss, leider macht da auch die Zeit keinen Halt.

Es gab Zeiten, da hat man sich Zeit gelassen, Briefe geschrieben, miteinander gesprochen, nicht den ganzen Tag auf ein kleines Gerät schauend, wartend, dass da Reaktionen zu sehen sind, ob man Likes bekommt oder nicht.

Einerseits haben die Menschen alles so im Überfluss, dass man diesen gar nicht mehr merkt und beginnt, die eigene Position zu zerstören. Dies erinnert an den, der auf dem Ast sitzt und sich diesen selbst absägt. Die andere Seite ist der Drang nach immer mehr Freiheit, die man sich durch Forderungen wiederum einschränkt.

Die Ambivalenz unserer Zeit.

Manchmal gibt es weise Menschen, wie den Sheikh Rashid, der über die Zukunft seines Landes, Dubai, folgendes äusserte:

“Mein Grossvater war auf einem Kamel, mein Vater war auf dem Kamel,

ich bin mit dem Mercedes unterwegs, mein Sohn mit einem Land Rover,

mein Enkel wird diesen verlassen, aber mein Urenkel wird wieder Kauf einem Kamel reiten.”

Unsere Großeltern benötigten keine Plastiktüten, die holten sich das, was sie benötigten direkt in Papier und Tüten verpackt ab.

Man hat nichts weggeworfen, alles wieder verwendet, Essen im Überfluss gab es nicht, sondern da hat man aus den alten Resten noch für den nächsten Tag etwas anderes gemacht.

Zum Einkaufen ging man zu Fuß, Zur Kühlung stellte man Lebensmittel in den kühlen Keller, man hatte vielleicht einen Fernseher oder Radio, aber das waren die einzigen Stromfresser.

Nicht alle Jahre ein neues Mobiltelefon, ein neues Elektrogerät, alles digitalisiert, Strom und Energie in ungeahntem Masse verbrauchend.

Man benötigt Lebensmittel aus der ganzen Welt, obwohl alles vor der Haustüre zu finden ist. Geht man mit einem mentalen Atlas durch ein Einkaufszentrum und markiert auf dem Globus die Herkunftsorte aller Waren, wäre der Globus schnell zugeklebt.

Und die Generation, die auf all die scheinbaren Vorteile nicht verzichten will, diese konsumiert, zeigt mit dem Finger auf diejenigen, die alles nicht hatten und bezeichnet sie als Klimasünder.

Was Sheik Rashid ausdrückte, ist das alles Konsumorientierte ein Ende haben wird, man sich wieder auf einfaches besinnen wird.

Immer mehr Menschen mit noch mehr Bedürfnissen, eine in allen Beteichen explodierende Entwicklung hat Stress zur Folge, die Gesellschaften können leicht partiell kollabieren, die Gesellschaften verändern sich, ebenso wie Moral und die ethischen Einstellungen.

Wichtig wäre, dass man sich mehr Zeit lässt, Stress ab- statt anbaut.

Für die Politik zählt Raschids Lebensweisheit:

” Harte Zeiten schaffen starke Männer, starke Männer schaffen einfache Zeiten, einfache Zeiten schaffen schwache Männer, schwache Männer schaffen schwere Zeiten.”

Da kommt ein Lock down, wegen einer Pandemie, und schon beginnen die Menschen zu jammern, Gewalttätigkeit nimmt zu, bis hin zu krimineller Zerstörungswut als Abreaktion.

Wie heisst es: ” In der Ruhe liegt die Kraft” , aber wer hält sich daran?

Man muss nicht bei einem Anruf sofort zurück rufen, oder eine E mail unmittelbar beantworten, alles was zu tun ist, sollte gestern schon geschehen sein.

Man will nicht einen Spiegel des aktuellen Sein vor sein Gesicht gehalten bekommen. Die Wohlstandskinder wollen auf diesen und die Vorteile keinesfalls verzichten.

Alles wird bürokratisiert, verkompliziert, und dies in einer noch nie da gewesenen Hektik.

Carl Friedrich von Weizsäcker war der Direktor des Max Planck Instituts zur Erforschung der Lebensbedingungen der technisch-industriellen Zeit.

Mit seiner Emeritierung endete dieses Institut, der Forschungsgegenstand erschien nicht wichtig genug. Aber genau dieser ist von Bedeutung.

Die Menschen eilen oft durch das Leben und verlieren dabei den Bodenkontakt.

Alles treibt, schwimmt in der Masse der Meinungen, duldet keine Gegenströmung.

Aber vielleicht helfen manche Katastrophen und Wirtschaftskollapse darüber nach zu denken, und alles wieder zu vereinfachen, um ein würdigeres Leben zu haben, mit vielleicht etwas weniger Freiheit, aber stresslos und gesünder.

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geheimnisvoll

Das Leben kann manchmal voller Geheimnisse sein.

Situationen, mit denen man nicht gerechnet hatte, und überhaupt nie hätte.

Begegnungen der verschiedensten Arten, nicht nur der 1,2 oder Dritten.

Man registriert an sich Eigenarten, Vorlieben und weiß eigentlich nicht warum, reflektiert dieses auch nicht bewusst, warum auch.

Dann auf einmal, man lässt einen DNA Test machen, kommen die Überraschungen, so, daß man sich erst einmal hinsetzen muss um dies zu verarbeiten. Dann wird einem auf einmal klar , warum.

Geheimnisvoll geht aber einen Schritt weiter, wie das blosse Geheimnis.

Geheimnisvoll klingt mystisch, nicht beschreibbar, symbolhaft, vielleicht auch der Ansatz von anrüchig, geheimnisumwittert,

nicht dubios, eher neugierig machend.

Eigentlich besteht das Leben aus einer aneinander Kettung von Geheimnissen.

Eine zentrale Frage ist doch immer:

Was steckt hinter allem. Nichts ist eigentlich ganz gerade, total durchschaubar.

Es gibt hinter jedem ” dahinter” ein weiteres darüber, darunter und noch weiter hinter, geschweige von dem davor.

Geheimnisvolles ist aber auch der Pfeffer, das Paprika, die Gewürze des Lebens.

Wie langweilig wäre alles ohne Geimnisvolles.

Geheimnisvolles macht etwas überhaupt erst interessant.

Manche Menschen verfügen über eine optische Hintergründigkeit.

Ein Lächeln, das in sich wirkt, vieles und doch nichts zeigt, nur vermuten lässt.

Manche Situationen lassen assoziieren, regen die unterbewusste Gedankenwelt an.

Manchmal kann Geheimnisvoll bedeuten, das man “heim” in die Welt des Hintergründigen geht.

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Die Kybernetik unserer Zeit

Wir haben Zeit, und doch keine.

Dies erklärt aber unsere Rolle im Ganzen. Unsere Zeitspanne ist in der Ewigkeit nichts und wir Menschen meinen wir wären das Zentrum des Universums, alles ginge von uns aus.

Dabei sind wir eigentlich winzig und hilflos.

Haben aber Verantwortung für uns alle auf unserem Raumschiff Erde.

Niemand versteht die komplexe Kybernetik. Die Uhren laufen, gehen oder drehemn sich, wie immer man dies bezeichnen mag.

Griechisch ” kybernetike techne”, die Steuermannskunst. Wie hängt alles zusammen, welche Wechselwirkungen hat was?

Wir meinen etwas zu wissen und klagen andere an gegen etwas zu verstoßen, gleichzeitig halten wir uns selbst nicht an die selbstgemachten Regeln.

Wie hängt alles miteinander zusammen, welche Wechselwirkungen gibt es.

Wer steuert? Wo gibt es Regelungsoptionen, Stellschrauben, an denen man drehen muss, um dass etwas sich verändern kann.

Wir kennen nur begrenzt Wechselwirkungen von Tabletten, Impfstoffen, nicht einmal welche Nahrungsmittel miteinander in welcher Menge auf sich wirken.

In der Wirtschaft spricht man von der Theorie der Steuerung und Regelung dynamischer Systeme.

In allen Aspekten des Lebens gibt es Zusammenhänge zwischen Kommunikation und Regelung.

In der Wirtschaft, sogar im eigenen Körper, im Nervensystem. Wie funktionieren Botenstoffe, wer produziert sie.

Hätten wir einen totalen Stromausfall über Jahre hinweg, eine Finsternis, würden wir in eine Wissenskatastrophe schliddern. Wer könnte einen Radio zusammenbauen, einen Computer basteln?

Wir können zumeist nicht einmal einen Wasserhahn oder ein Fensterschloss austauschen.

Wegwerfgesellschaften werden bequem, man verlernt vieles, Wissen und Fähigkeiten, weil es für alles Spezialisten gibt.

Wie entsteht ein Klimawandel. Es ist schnell gesagt wer schuld daran sein soll, aber Unwissen wird gefüllt mit Annahmen, die einem argumentativ gut passen, statt die Zusammenhänge zu erforschen, und da spielt, wie die Geschichte zeigt, der Mensch nur eine geringe Rolle.

Was er kann ist abschwächen oder sich darauf einstellen.

Die Erde lebt auch in anderen chemischen Zuständen weiter, sie wird nicht zu Grunde gehen, höchstens wir Menschen und andere Lebewesen, denen vielleicht durch unser Handeln Lebensgrundlagen erschwert oder unmöglich gemacht werden.

In Tschernobyl gibt es wieder Leben, Hiroshima ist wieder eine blühende Stadt und ein Corona Lock down senkt den CO2 Faktor, weil weniger gefahren und geflogen wird.

Wir sollten statt nur reden lieber mehr Bäume pflanzen, Städte begrünen, aus Wüsten Plantagen machen, und es gibt genügend Beispiele wie man dies machen kann.

Der Mensch hat gelernt mit jedweder Situation Wege und Lösungen zu finden.

Die Konstanz und Invarianz von Systemen in einer sich veränderten Welt müssen erforscht werden, um diese zu verbessern können.

Vielleicht hilft die Vernetzung von Wissen mehr Licht in die Mechanismen des Seins zu bringen, um zumindest Vorgänge besser verstehen zu können und auch die Folgen eines Eingreifens in Regelmechanismen abschätzen lernen.

Die digitale Welt bedingt neue Formen und Folgen. Es lässt sich nichts mehr unter “den Tisch” kehren, egal wo in der Welt, alles kommt irgendwann zu Tage, und manchmal im Augenblick des Geschehens.

Alles fließt, und wenn es gestaut wird, bricht auch der Staudamm irgendwann, wenn die Last zu groß wird. Das ist in allen bereichen des Lebens, in der Natur bis zur Politik.

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