Mühsam heisst ja nicht, daß man keine Freude daran hat,
nur, dass es nicht einfach ist und man sich anstrengen muss.
Kräfteraubend, beschwerlich, dornig, aber strapaziös.
Viele Worte für das Gleiche. Schon im 8.Jahrhundert sagte man “muoen”.
Wenn sich die Mühen rentieren, ist ja alles gut, wenn diese aber umsonst waren, ist es ärgerlich.
Wenn jemand eine schwierige Arbeit hat, mühselig, kompliziert sagt man:
” mühsam ernährt sich das Eichhörnchen”, es muss , um über den Winter zu kommen, nämlich hin und her laufen, Nüsse suchen, diese vergraben, so daß es andere nicht mitbekommen.
Kräfte zehrend.
Für manche Menschen erscheint alles im Leben so einfach, man hat den Eindruck es würde ihnen alles zu fliegen, Neid erweckend.
Anderen ergeht es nicht so. Ihr Leben ist nicht das im ” Honigtopf”. wo das ” Manna” vom Himmel fällt, kein Zuckerschlecken oder einfach nur ein Sonntagsspaziergang. Oft das Gegenteil.
Nervtötend, schleppend, hart-
Aber man kann sich das nicht aussuchen. Es wird ausgesucht. Schon mit der Geburt, dem Milieu in das man kommt, sein Geschlecht, die gesamte Sozialisation, Ethnizität.
Das Schicksal ist so, wie es ist, Kismet, Fate, Zufall, Absicht, wie man es auch immer bezeichnet und sieht.
Man muss das Beste daraus machen, und das betrifft alle Menschen. Leider verlegen sich einige lieber auf ein Bedauern, Bejammern, Mitleid erhaschen wollen, statt die ” Zügel in die Hand zu nehmen” und den Wagen des Schicksals und der Bestimmung mit zu lenken versuchen.
Aber wie heißt es: ” Der Mensch denkt, Gott lenkt”.
mühsam
Filzstift, Acryl,
Original, handsigniert.
Erlös für Kinder in Not.
Alle Uhren haben fast immer die gleiche Zeit, zumindest die auf Werbungen, Bildern, in Katalogen.
Dies hängt aber mit dem Aspekt optimaler Werbewirksamkeit zusammen, und nicht, dass es mit dem Klima oder anderen Bereichen zu tun hat, in dem es nur noch 1 Stunde und 50 min bis zur Katastrophe, bedeutet.
Grotesk, dass in einer Ewigkeitsspanne wenige Minuten existentiell wichtig sein sollen.
Wenn es einen Börsencrash gibt, eine Katastrophe, ein Zufall der in Sekunden über Leben und Tod entscheidet.
Warum muss gerade in dieser oder jener Sekunde etwas passieren und mehrere Zufälle so zueinander passen , dass es zu einem Drama kommen kann, eines, für bestimmte Menschen.
In dem SF Film ” Deine Zeit läuft ab” mit Dustin Timberlake geht es um ein weltweites Währungssystem, bei dem Währung durch Lebenszeit ersetzt wird.
Das ist zum Glück noch nicht unser Problem, sondern das, dass die Zeit unbarmherzig weiter läuft und wir uns damit arrangieren müssen, ob wir dieses wollen oder auch nicht.
Termine bestimmen unser Leben.
Und zu oft nehmen wir uns nicht Zeit, für das, was uns am wichtigsten ist.
Wir selbst haben nur eine begrenzte Zeit in diesem Leben, eine Episode,
Was machen wir daraus?
In den Schulen lernt man alles mögliche , aber das wichtiste Fach fehlt:
Wie gehe ich mit meinem Leben um, was ist mir wichtig, wie plane ich mein Leben, was kann ich am besten und mit was habe ich die Chance glücklich zu werden.
Wen die eigene Uhr mit ihren Zeigern sich dem biologischen Ende nähert, bleibt nicht mehr viel Zeit.
Man reflektiert Vergessenes, Verpasstes, Verbocktes, zig Situationen, wo man nicht richtig reagierte, aber hat nur selten Zeit all das nachzuholen.
Es gibt nichts gnadenloseres wie die Zeit.
Man könnte ein ganzes Leben in mit Stechuhren gemessene Partitüden aufteilen. Aber was würde es bringen?
Wir können die Zeit nicht abschaffen, man kann den Zeiger einer Uhr entfernen, die Batterie entfernen, stellen dann aber fest, dass die Zeit trotzdem vergangen ist.
Wenn man wüsste, dass man nur noch 3 Tage zu leben hat, was würde man da machen? Wie würden da die Prioritäten gesetzt sein?
Glücklich ist vermutlich derjenige, dem es vergönnt war, alles, was er wollte, zu tun, der nichts bereut, der mit der ausgefüllten Zeit zufrieden ist.
wenn die Zeit läuft..
Mischtechnik, DIN A 2 Format,
original, handsigniert
Erlös für soziale Zwecke
Ein Regenbogen ist die Verbindung zwischen Himmel und Erde. Man sagt, daß da. wo der Regenbogen in die Erde geht, ein Schatz zu finden sei.
Der Legende nach gehen Tiere, die wir geliebt haben, und die uns mochten, über die Regenbogenbrücke in eine andere Welt, wo all ihre Gebrechen weg sind und sie glücklich und zufrieden auf die Menschen warten, die ihnen nahe standen. Das Paradies der Tiere. Tiere haben nur diesen Namen, sie haben Gefühle und Seelen, was wir oft vergessen.
Manche Religionen vergessen das nicht.
In der jüdischen Religion sind sie alle Geschöpfe Gottes, wie wir auch.
Wenn Pilger im Islam den Ihram tragen, dürfen sie kein Tier töten.
Eva und die Schlange, die Friedenstaube, die heilige Kuh. Keine lebenden Wesen zu töten ist die Voraussetzung zur Erlösung“ (Manu-Samhita 6.60).
Tiere können uns ” an das Herz wachsen”.
Trotzdem ist unser Verhalten zu ihnen ambivalent.
Ein Regenbogen ist aber auch ein Phänomen.
In der germanischen Mythologie die Brücke zwischen Asgard und Midgart.
Auch die schwankende Himmelsstraße genannt. Ohne Anfang und Ende.
Der chinesischen Mythologie nach hat an dieser Stelle der Himmel einen Riss.
Nur mit Licht und Wasser können die Farben des Regenbogens entstehen.
Von einem Flugzeug aus, ist es kein Bogen, sondern ein Kreis.
Der Regenbogen ist das Symbol der Ganzheitlichkeit, der Harmonie, des Friedens, der Natur, das der Hoffnung.
Es ist vielsagend, wenn ein neu gewählter Präsident eines Landes als erste Amtshandlung mit Dekreten Hoffnung wecken möchte und eine Brücke baut, die bisher Unversöhnliche wieder zusammen bringen soll.
Rückkehr in die Verträge der Staatengemeinschaft, Klimaschutz.
Hoffnung keimt, neutralisiert den Hass um, in ein aufeinander zu gehen.
Eine Regenbogenbrücke bedeutet auch, dass man beim Überschreiten seine Gebrechen zurück lässt.
Aufbruch, Veränderung und Frieden. In allen Religionen kommt er vor.
Nach der Sintflut sandte Gott Noah den “Bogen, den ich in die Wolken setze” als Himmelszeichen und Garantie, dass er die Erde nicht noch einmal durch eine Flut vernichten und den Bund mit den Menschen aufrecht erhalten würde. (1. Mo 9,16). Den einzelnen Farben wurde jeweils eine eigene Symbolik zugeordnet:
rot, die Farbe der Liebe
orange, die Farbe der Hoffnung
gelb, die Farbe der Ewigkeit und Zukunft
grün, die Farbe des Wachstums
hellblau, die Farbe der Wahrheit
indigo (dunkelblau), die Farbe der Treue
violett, die Farbe der Buße und Versöhnung
Für all das benötigt man eine Brücke um gegen Hass anzukämpfen.
Eine, um sich zu versöhnen und um aus aus dem Gegeneinander ein Miteinander zu machen.
Alles in blau. Wie auf der 7.en Wolke, aber die wäre ja weiss.
Aber ein blauer Himmel, ungetrübt, klar.
Eine Redewendung, so, wie ” alles klar?
Vielleicht nur für den, der dies sagt, oder eine Beruhigungsformel.
Eigentlich ist nie alles klar.
Irgendetwas stimmt immer nicht.
Blau, als Zustand kann fatal sein. Blau als Farbe kann schön sein und weckt viele Assoziationen.
Azurblau, türkis, tiefblau, hellblau, das geheimnisvolle blaue Leuchten von Sternen, die Endlosigkeit des Alls symbolisierend.
die Gasflamme, Edelsteine, in denen sich blau reflektiert.
Die Farbe der Könige, auch der Treue,
Blau kann kalt wirken, eiskalt.
Es gibt wenige Blautöne, die warm wirken.
Gemischt mit warmen gelb,
manchmal in der Beleuchtung einer Diskothek,
zum Tanzen animierend.
Blau die Farbe des Unwirklichen, des Schemenhaften.
In allen Kulturkreisen spielte die Farbe eine Rolle. Die Römer kannten kein Wort für Blau, andere Völker vermischen grün und blau.
Blau machen bedeutet sich einen Tag einfach nicht legal frei nehmen, Zeit für sich selbst oder etwas dann zu tun, was man sonst nicht könnte.
Der Blaumann ist die Arbeitskleidung von Handwerkern, wahrscheinlich, weuil man darauf nicht alle möglichen Flecken gleich sieht, also die anderen Farben nicht so zur Geltung kommen.
Blaues Licht ist kurzwelliger als anderes, und es befinden sich in einem blauen Himmel weniger Partikel als in einem roten.
So ist die Farbe blau ein schönes kleines faszinierendes Erlebnis und vielleicht ist wirklich mal ” alles in blau”
alles in blau
Filzstift, original signiert
Erlös für Kinder in Not
Nicht mit y , Handycap, auch nicht das beim Golfen, das kann man ja verbessern,
das andere leider nicht.
Behinderungen bleiben zumeist, verschlimmern sich eher.
Manchmal ist es nicht leicht damit zu leben.
Es nagt unter Umständen am Selbstwertgefühl, Selbstbewusstsein.
Nicht, weil man selbst nicht damit klar kommt, sondern weil andere einem dieses spüren lassen .
Zumeist ohne es zu wollen, so quasi als Sozialisationsschaden.
In der Werbung wird das Idealbild eines gesunden , jungen und fitten Menschen suggeriert, das es aber in Realitas nicht immer gibt.
Behinderte haben Nachteile und müssen oft kämpfen um etwas, was man Ihnen zugesprochen hat, umzusetzen. Das Handicap im Leben. Aber diesen Zustand zu verbessern bedarf es immer wieder das sich mit , wenn auch ungewollten Demütigungen auseinander zu setzen.
Das Beste wäre eigentlich auf die Behinderung keine Rücksicht zu nehmen, sondern diese als ganz normal zu betrachten.
Aber das fängt schon in der Schule an.
Wo gesunde Kinder schon gemobbt werden, ist die Gefahr eines Behinderten noch grösser ebenfalls in das Visier von Mobbern zu geraten.
Vielleicht resultiert das zwiespältige Verhalten und die Ressentiments bei vielen Menschen aus der unbewussten Angst her , selbst eine Behinderung zu bekommen.
Wir meinen immer geistige und körperliche Behinderungen, wenn wir von Behinderung sprechen, es gibt aber noch viele mehr.
Die in sozialer Kompetenz, im Sozialverhalten, Menschen mit einem “kalten Herz”, gefühllos, gleichgültig, oder
übereifrige, Besserwisser und Ignoranten.
Diese Behinderungen sind gravierender, sie werden unbewusst kaschiert,
fallen nur auf, wenn man das Verhalten spürt, folgert daraus aber nur: Ist das ein brummiger oder komischer Typ.
Vielleicht sollte man eher stolz darauf sein, wie man mit seinem Handicap alles meistert, und denen, die Probleme mit behinderten Mitmenschen haben, mit einem Lächeln die Angst nehmen, lieber selbst den ersten Schritt machen und nicht wegschauen.
In jedem Leben gibt es Meilensteine, Markierungspunkte.
Die Wege sind nicht vorhersehbar.
Man weiß zu Beginn der Reise nicht viel,
kann nicht einmal erahnen, was kommen wird.
Man ist hineingesetzt, in eine Bahn, die schon begonnen hatte, als man selbst noch nicht war.
Wie viele Abzweigungen, Umleitungen es geben wird, erfährt man erst im Lauf der Reise.
Andere Menschen fragen: Wie geht es Dir oder Was machst Du, was bedeutet, wo kommst Du her und gehst Du hin.
Ab und zu führt der Weg durch Dickicht, Gestrüpp, durch Wüsten , Dschungel , auch an Strände und Oasen, durch Großstädte , aufs Land, in die Berge und auf die See.
Irgendwann ergibt es sich, dass man den Weg nicht mehr alleine gehen muss,
vielleicht als Anhalter, in einem Schnellzug oder einfach nur spazierend, promenierend, wer weiß. Auf einmal geht man nicht mehr alleine.
Bei vielen trennen sich dann die Wege, da jeder ein anderes Ziel hat, man biegt ab, ob es der richtige Weg und Abzweigung war, weiß man manchmal erst zu spät. Bei diesem Weg des Lebens ist es schwierig umzukehren, aber möglich.
Es gibt kein GPS, zwar einen Kompass, der einem die Richtung anzeigt, wenn man dies will, aber das muss man erst wollen, der Kompass seiner inneren Einstellung, seines Charakters, einer, bei dem die Windrichtungen durch Namen ausgetauscht sind, Liebe für den Norden, Glauben für den Süden, Ehrlichkeit für den Westen und Hoffnung für den Osten.
Gut , wenn man eine Karte möglicher Strecken hat, einen inneren Atlas, der einem Entscheidungshilfe bei Gabelungen sein kann.
Die magnetischen Abweichungen sind die Versuchung, die Lust, die Naivität und die Faulheit. Intoleranz und Ignoranz sind die Stürme und manchmal können gewaltige Unwetter kommen,
bei denen man ein Dach und einen Schutz finden muss.
Oft ist der Umweg der sichere und vielleicht sogar schnellere Weg, und mit jedem Hindernis lernt man.
Der Weg ist nicht einfach, das Ziel unbekannt und man weiß erst wenn man da ist, das dies das Ziel war.
Trotzdem gibt es viele Zwischenziele,
und es ist mehr als Schön, wenn man dies zusammen machen kann und die Erinnerung an die vergangenen Zwischenziele und Erlebnisse mit Menschen, die einem wichtig sind teilen kann.
Warum gehen die meisten Märchen gut aus? Irgendwie muss das Ziel doch sein, dass letztlich alles gut geht. Das Böse verliert und das Gute gewinnt.
Man ahnt, dass nichts in die Leere führt, dass Hexen, Zauberer und Geister alles versuchen, aber schließlich erfolglos sind .
Nichts ist sinnlos, noch nicht einmal das Unglück.
Manches einem Ärgernde erweist sich ins Nachhinein als gar nicht schlecht.
Das Gute setzt sich immer durch..
In den meisten Märchen ist das Happy End eine Hochzeit, und dann beginnt der andere Weg.
Fragen, die nichts bringen, weil sie sich auf eine nicht vorhandene und nicht mehr kommen könnende Vergangenheit beziehen.
Nur ein schlichter Konjunktiv II ?
Manchmal eher das schlechte Gewissen. Man bedauert, daß etwas anders kam, als man wollte, weil man falsch reagierte.
Abet Geschichte ist eben das, was es als solche bezeichnet: Vergangenheit, unwiderruflich geschehen.
Jeder Situation gibt es nur einmal. Es gibt im Leben keine Wiederholungsschleife,
auch ist das Leben nicht nacherlebbar.
Es geht weiter.
Im Buch des Lebens ist alles vermerkt, und wer es hat, wissen wir nicht. Vielleicht gibt es das gar nicht, und alles ist einfach vorbei,
es sei den, es “hätte ” jemand aufgeschrieben, fotografiert, fest gehalten.
Das ist die einzige Möglichkeit des “hätte”, die realistisch sein kann. Vielleicht hat das ja jemand gemacht.
Vieles ist nicht geschehen, ein weißes Blatt. Wie in dem Film “Zurück in die Zukunft” Aber es gibt keine Zeitmaschine in die Vergangenheit oder die Zukunft.
Wie in Alexander Demandts Traktat: Was wäre wenn Hitler 1938 gestorben wäre, wenn in der Cubakrise ein Atomkrieg begonnen hätte.
Aber es war nicht so. Unrealisierte gedachte Alternativen helfen nicht weiter, aber es gibt in fast jeder Epoche zahllose Beispiele.
Aber jeder Mensch hat sich schon einmal die Frage gestellt, was wäre gewesen, wenn die Weichen des Lebens anders geschaltet gewesen wären.
Oft war es eine ganz bestimmte Konstellation von Vorgängen , Ereignissen, Zufällen oder auch Schicksalsfügung, die zu genau dieser oder jener Lösung führten.
Das Leben ist nicht vorher sehbar.
Es gibt vieles Ungelöste, Verpasste, Versäumte, Verfehlte.
Rainer Maria Rilke schreibt: ” Habe Geduld gegenüber allem Ungelöstem in deinem Herzen……”
Diese Seite gehört genau so zu unserem Sein.
Was wäre, wenn ich in einem anderen Elternhaus, einer anderen sozialen Schicht, Umgebung , Land, Kontinent aufgewachsen wäre? Man stellt sich die Frage, beantworten kann man sie nicht.
Aber es ist gut, wenn die Fragen und Antworten in dem verschlossenem Buch des Ungeschehen bleiben, bei den Nornen der Edda, oder den Moiren der griechischen Mythologie.
Vielleicht war es auch ein Engel, der das Schicksal gelenkt hat.
In einem alten Volkslied heisst es ” Das Wandern ist des Müllers Lust”.
Das wäre das schöne, unbeschwerte Wandern, mit einem Lied auf den Lippen und die Romantik der Natur . Aber historisch war das leider nicht so.
Eher Völkerwanderungen, einwandern, auswandern, herumwandern.
Wandern hat auch andere Namen: Umziehen, wegziehen , ausreisen, herumreisen.
Alles um nicht am gleichen Platz zu bleiben.
Migration und viele andere Namen.
Wandern begleitet alle Lebewesen von Beginn an. Immer auf der Suche nach Nahrung, besseren Lebensbedingungen, Flucht vor Unwetter, Klimaveränderungen, Kälte und Wärme, vor Katastrophen.
Wandern gehört zur Beantwortung der Frage wo wir her kommen. Wir können nur unpräzise vermuten woher, DNA, moderne Verfahren der Altersanalyse von Knochen und Steinen geben Aufschluss.
Wir vermuten unseren Ursprung in Afrika, und, durch einen Klimawandel musste die Menschen in mehreren Wellen nach Asien und Europa, vor 12 000 Jahren über die Behringstrasse nach Amerika, aber die ersten Amerikaner, so die neuere Wissenschaft kamen schon vor 30 000 Jahren mit Booten, durch Strömungen getrieben, von Afrika nach Südamerika.
Viele Kulturen starben aus, weil entweder Dürren oder Wetterkatastrophen ein Leben unmöglich machten. Die Menschen mussten Ihre Heimat verlassen.
Jede Spezies muss immer dahin, wo die besten Lebensbedingungen sind, oder wenn die eigenen inakzeptabel werden, neue Wege suchen.
Leider schaffen sich die Menschen immer schon selbst Gründe zur Flucht, zum Exil, durch Machtkämpfe, sinnlose Kriege, bei denen die Oberen überleben und das Fußvolk sich opfern muss.
Die eigenen Wurzeln zu rekonstruieren hilft die eigene DNA im Vergleich zu den anderen betrachten.
Überprüft man diese, stellt man fest, dass die Vorfahren die halbe Erde umrundeten, und viele Spuren hinterließen, auch die genetischen.
Jeder hat seinen eigenen DNA Fussabdruck, der seine Geschichte mit erzählt. Unterbewusst tragen wir die Lasten unserer Ahnen noch mit uns.
Die Urgroßeltern haben den 1. Weltkrieg erlebt, die Großeltern den 2., die Eltern den Kalten Krieg, immer mit Wanderungen, Vertreibungen und Flucht verbunden. Zumeist nur mit wenigen Habseligkeiten. Und, immer wieder da ein Ende, dort ein Neubeginn, dazwischen ein karges Leben.
Überflüssige Bürgerkriege und sinnlose Kämpfe vertreiben Menschen. Andere wollen ihre Lebensbedingungen verbessern und verdrängen auch da Menschen, wo sie hinziehen. Ein Kreislauf, der nicht nur den Menschen anhängt, auch den Tieren.
Kommt in Sibirien der harte Winter ziehen die Vögel in das wärmere Mitteleuropa. Dessen Vogelwelt macht die Tour nach Afrika, wie die Störche und viele anderen, halten unterwegs, um sich für die weitere Wanderung zu stärken, und kehren dann, wenn es in ihrem Heimatland Frühling wird, wieder zurück. Den anderen gefällt es aber, sie wollen nicht zurückkehren, und, so gibt es Konflikte.
Es wird immer Gewinner und Verlierer geben, auch wird das Wandern nie aufhören.
Auch müssen die Menschen dahin, wo es Arbeit gibt, diese kommt nicht zu Ihnen, auch wenn beispielsweise Home Office ein Ansatz wäre.
Wissend, dass nichts für die Ewigkeit gemacht ist, und der stetige Wandel das Normale ist, müssen wir uns damit abfinden, durch unser Leben zu wandern, in eine Zukunft, die vielleicht zum Sternen- oder Planetenwandern wird.
Wanderungen
Multitechnik, Filzstift, Acryl.Original , signiert.
Erlös für soziale Zwecke
Menschen, die meinen alles besser zu wissen, können, und überhaupt dieses allen anderen auch noch klar machen wollen, dechiffrieren damit die eigene Unfähigkeit.
Man kann nichts auf Meinungen aufbauen, denn diese sind nur in sich als existierend ein Fakt, aber nicht objektiv Realität.
Politiker handeln zumeist mit Meinungen.
In feudalen Systemen funktionierte dies, nicht aber in einer globalen, digitalisierten Welt, wo alles auf dem Globus zeitgleich bekannt werden kann.
Durch Wissen kann man behaupten, ob jemand falsch oder richtig liegt, Recht oder Unrecht hat, ob man Handeln muss oder nicht.
Wann bezeichnen wir etwas als Wissen? Wenn es durch ” googeln” findbar ist, in einer Suchmaschine auftaucht, oder ein scheinbar Kompetenter es sagt.
Viele Experten entpuppen sich als vorgeschobene Experten oder als selbst ernannte, oder die Medien suchen sich jemand, den sie als Experten präsentieren. Manchmal sucht sich jeder den Experten, der ihm nach dem Mund redet.
Was ist Wahrheit? Das, was als solches kursiert, geschrieben oder gesprochen wird? Was wir in der Schule lernen?
Oft zeigt sich die scheinbare Wahrheit als Trugschluss.
Wissen baut sich auf. Weil wir so wenig wissen, liefert die Forschung immer wieder ein Mosaikstein des wohl für uns Menschen ewigen Puzzle.
Echtes Wissen beruht auf objektiven Sachverhalten und nicht auf Annahmen.
Wissen um Fakten kann zum Problem werden. Weiß man zu viel, kann man gefährlich werden, weiß man zu wenig, kann das Handeln in eine falsche Richtung gehen.
Wissend, dass wir Nichts wissen oder nur ganz wenig, sollten wir gegenüber Wahrheiten argwöhnisch sein und uns immer die Mystik des Unbekannten mit einem gesunden Argwohn betrachten.
Argwohn
Filzstift, multitechnic,
Original, handsigniert
ERlös zu Gunsten Kinder in Not