Der Weg des Lebens

In jedem Leben gibt es Meilensteine, Markierungspunkte.

Die Wege sind nicht vorhersehbar.

Man weiß zu Beginn der Reise nicht viel,

kann nicht einmal erahnen, was kommen wird.

Man ist hineingesetzt, in eine Bahn, die schon begonnen hatte, als man selbst noch nicht war.

Wie viele Abzweigungen, Umleitungen es geben wird, erfährt man erst im Lauf der Reise.

Andere Menschen fragen: Wie geht es Dir oder Was machst Du, was bedeutet, wo kommst Du her und gehst Du hin.

Ab und zu führt der Weg durch Dickicht, Gestrüpp, durch Wüsten , Dschungel , auch an Strände und Oasen, durch Großstädte , aufs Land, in die Berge und auf die See.

Irgendwann ergibt es sich, dass man den Weg nicht mehr alleine gehen muss,

vielleicht als Anhalter, in einem Schnellzug oder einfach nur spazierend, promenierend, wer weiß. Auf einmal geht man nicht mehr alleine.

Bei vielen trennen sich dann die Wege, da jeder ein anderes Ziel hat, man biegt ab, ob es der richtige Weg und Abzweigung war, weiß man manchmal erst zu spät. Bei diesem Weg des Lebens ist es schwierig umzukehren, aber möglich.

Es gibt kein GPS, zwar einen Kompass, der einem die Richtung anzeigt, wenn man dies will, aber das muss man erst wollen, der Kompass seiner inneren Einstellung, seines Charakters, einer, bei dem die Windrichtungen durch Namen ausgetauscht sind, Liebe für den Norden, Glauben für den Süden, Ehrlichkeit für den Westen und Hoffnung für den Osten.

Gut , wenn man eine Karte möglicher Strecken hat, einen inneren Atlas, der einem Entscheidungshilfe bei Gabelungen sein kann.

Die magnetischen Abweichungen sind die Versuchung, die Lust, die Naivität und die Faulheit. Intoleranz und Ignoranz sind die Stürme und manchmal können gewaltige Unwetter kommen,

bei denen man ein Dach und einen Schutz finden muss.

Oft ist der Umweg der sichere und vielleicht sogar schnellere Weg, und mit jedem Hindernis lernt man.

Der Weg ist nicht einfach, das Ziel unbekannt und man weiß erst wenn man da ist, das dies das Ziel war.

Trotzdem gibt es viele Zwischenziele,

und es ist mehr als Schön, wenn man dies zusammen machen kann und die Erinnerung an die vergangenen Zwischenziele und Erlebnisse mit Menschen, die einem wichtig sind teilen kann.

Warum gehen die meisten Märchen gut aus? Irgendwie muss das Ziel doch sein, dass letztlich alles gut geht. Das Böse verliert und das Gute gewinnt.

Man ahnt, dass nichts in die Leere führt, dass Hexen, Zauberer und Geister alles versuchen, aber schließlich erfolglos sind .

Nichts ist sinnlos, noch nicht einmal das Unglück.

Manches einem Ärgernde erweist sich ins Nachhinein als gar nicht schlecht.

Das Gute setzt sich immer durch..

In den meisten Märchen ist das Happy End eine Hochzeit, und dann beginnt der andere Weg.

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