Tag-täglich das Gleiche. Man schaltet im Fernsehen von einem Sender zum anderen , News, aber eigentlich nicht, nichts Neues.
Aber muss alles immer neu sein.
Der Zwang immer aktuell zu sein, dauernd etwas zu bringen, informieren, möglichst der Erste mit der Neuigkeit zu sein, übt Druck aus.
Das Heute ist das Gestern von Morgen.
Aber es stumpft die Menschen ab.
Da eine Katastrophe, eine Schauernachricht, ein Unglück, ein Skandal, davon lebt die Welt? Eigentlich nein.
Sie lebt von den kleinen Dingen am Wegesrand des Lebens. Nicht von Spektakulären Sachen.
Informatives über die Schönheit des blauen Planeten, seine Bewohner, über andere Länder und Sitten.
Menschen genießen oft Sendungen, in denen man sehen kann, was anderen für Missgeschicke passieren. Denkt man darüber nach ist dies eigentlich grausam.
Man lacht darüber, dass ein anderer Mensch unter Umständen Schmerzen davon bekommt.
Abwechslung ist, wenn sich mal etwas Positives ereignet, eine gute Tat, jemand der ohne im Rampenlicht zu stehen, im Stillen anderen uneigennützig hilft.
Das immer wieder Ähnliche lässt einem abstumpfen. Die Wiederholungen dessen lassen uns die eigentliche Tragweite nicht mehr erkennen. In den vielen Krimivarianten kann man immer wieder neue Verbrechen und Tote sehen,
Man registriert das schon gar nicht mehr; eher, man ist vielleicht einen Toast, trinkt etwas und sieht, wie sich im TV Menschen erschießen, wie jemand gepeinigt wird, und, das Essen schmeckt trotzdem.
Abgebrüht und abgestumpft, wie der Pathologe, der nach erfolgreichem Sezieren eines Toten, im gleichen Raum eine Pause macht, sein Vesperbrötchen herausholt und isst, danach wieder weiter macht.
Vielleicht ein psychologischer Schutzschirm für die eigene Seele.
Eine Art Gleichgültigkeit, Indifferenz.
Man kann nicht jedes Schicksal dieser Erde aufnehmen und alle Probleme der Welt lösen, auch nicht wollen, weil man es nie leisten könnte.
Menschen vergessen was menschlich sein bedeutet, verhalten sich tierisch , wo hingegen Tiere sich eher menschlich verhalten.
Begriffe und Werte werden verdreht , gerade so. wie man es braucht.
Und so bleibt einem ja zu sagen, zu schweigen oder sich aktiv, vielleicht passiv, direkt oder indirekt dagegen zu wehren.
Manchmal hat man das Gefühl, man könne eh nichts bewirken oder alles sei schon zu spät.
Vielleicht hilft das Gefühl : jetzt erst recht.
Es ist nie zu spät, nur eine andere Ausgangssituation.
In Jammern steckt “jam”. Marmelade. Die taugt nur für den Brotaufstrich.
Jam Session klingt schon besser. gemeinsam improvisieren, das Beste aus etwas machen, sich ergänzen.
Es geht immer etwas.
So, wie in Beatrice Egli`s Song:
“Wir können leuchten in der Nacht. Denn der Sturm hat unser Feuer stark gemacht. Und wir geben alles nur nicht auf. Aus dem Stein im Weg haben wir uns ein Schloss gebaut”.
Bewusst, gewollt, getrotzt, gemotzt, dennoch.
Wir sind alle Kinder dieser Welt.
jetzt erst recht
Acryl, Faser, Multitechnik.
Original. Handsigniert.
Erlös für Kinder in Not
Wir sind alle Sklaven der Zeit. Sie bestimmt unser Leben mit, ob wir wollen oder nicht.
Aber nur weil sie unablässig läuft. Es gibt keinen Winkel dieser Erde ohne Zeit.
Auch die Tiere haben ihre Zeit. Wenn sie aufstehen, fressen, schlafen und je älter sie werden, so unbeweglicher sind sie gegenüber Zeitabläufen.
Ihre Zeit wird vom Sonnenaufgang und dem Sonnenuntergang bestimmt.
Nichts ist zeitlos.
Vielleicht haben andere Lebensformen in anderen Galaxien andere Zeitrechnungen, aber ohne Zeit kommt man nicht aus. Sie ist der Maßstab, die Bezugsgröße.
Wir können neue Namen für die Zeit suchen, aber es wird immer einen Unterschied zwischen Abläufen geben, nichts bleibt stehen, statisch, eine Namen ändert nichts.
Alles wird einmal erodieren. Und die Differenz, die Zeit läuft weiter , sie verschleisst nicht.
Man kann sie nur vergeuden.
Und das ist überall .
Was jenseits unseres Universum ist, wissen wir nicht, vielleicht gibt es unzählige Universen, und alle sind in der Zeit gefangen.
Unsere dimensionale Beschränktheit erlaubt uns dieses nicht zu erkennen..
Immer, von Alpha bis Omega und überall , von A bis Z
Nicht einmal der Platz auf dem wir stehen ist statisch,
Es ist in allem immer ein „ dazwischen“.
überall und immer
Mischtechnik, Acryl, Faser.
Original. Handsigniert.
Erlös für Kinder in Not
Die andere Seite, fassungslos glücklich sein, froh, erfreut , das etwas so schön gelungen ist, oder es ein frohes Ereignis gibt.
Kinder lieben Überraschungen, die schönen natürlich, wie die aus der Überraschungstüte, oder der Jolly Box.
Die Überraschungseier mit den vielfältigen darin versteckten Figuren sind der Traum wohl aller kleineren Kinder-
Es gibt Überraschungspakete, Überraschungsreisen, wo man nicht weiß wo es hin geht, nur wie lange etwas dauern wird. So, wie der Ping Pong Flug. Man bucht, und erfährt erst eine Stunde vor Abflug, wo es hin geht. Der Flug ist extrem günstig, der Aufenthalt am Ziel nur so lange diie Crew des Flugzeuges dort bleibt.
Ein Ausflug ins Ungewisse.
Während shut downs bieten Geschäfte Überraschungsbekleidungstüten aus. Man hat den günstigen Preis, die Marke, Brand oder Label , bestellt und holt die Tüte dann ab.
Überrascht sein erhöht die Flexibilität, man muss sich immer auf etwas anderes einstellen.
Aber genau dies widerspricht dem Harmoniebedürfnis der meisten Menschen.
Das Leben ist aber voller Überraschungen, und das überrascht Sein genau so, es gehört dazu.
überrascht
Multitechnik, Acryl, Faserstift,
Original. handsigniert.
Erlös zu Gunsten Kinder in Not
Stereotype, Schubladen-und Kastendenken ist einfacher als offen über alles nach zu denken.
Menschen neigen dazu, wenn sie jemanden sehen, in ihren gespeicherten Daten nach zu schauen, wem der Gegenüber ähnelt , in welche Schublade er passt, welche Verbindlichkeiten sich ergeben könnten.
Man wird in eine Schublade gesteckt, aus der man so schnell nicht mehr heraus kommen kann.
Oft weiß man gar nicht warum jemand einen anderen Menschen ablehnt, Hindernisse in den Weg legt.
Vorurteile sind immer ungerecht.
Zeugen der eigenen einschränkenden Denkweise.
Im Kantschen Imperativ steckt dazu vieles. Was wäre, wenn die anderen Menschen oder alle in Schubladen oder Kastendenken verfallen würden.
Man sollte das eigene Denken über andere immer in der Umkehrung sehen. Was wäre wenn die anderen einem nicht als Person, als Individuum wahrnehmen würden, sondern als Klischee, als Puppe seiner selbst, die eigentlich mit einem nichts zu tun hat.
Man käme nie zu einander. Die Welt bestünde aus Aggressionen, Gewalt, Intoleranz.
Alles zu verwässern, zu allem ja zu sagen, Hauptsache nur Kompromisse machen, bedeutet sich mit Intoleranz, allen destruktiven An sichten auch zu verschmelzen.
Zu allem immer ja sagen, immer über den scheinbaren Erfolg lächeln ist das Pendant zum Kästchendenken.
Die Erde ist zwar rund, aber schaut man genau hin und vergrößert alles, erscheint alles mehr als eckig, kantig, zerklüftet, dann wieder eben und flach.
Und oft erkennen wir, dass das scheinbar Feste, wie die Felsen in den Bergen, eigentlich gepresster ehemaliger weicher Sand der Meere war, und die eigentlich festen Felsen, Granit, sich durch Verwitterung in Sand verwandelt haben.
Und wir Menschen sind in unserer Individualität nicht anders.
Der Weg, oder die Wege des Lebens liegen in der Mitte, die Kunst des Lebens ist immer diesen Weg zu finden, wissend, dass in der Vielfalt die Stärke liegt.
Kästchendenken
Multitechnik, Acryl, Faserstift.
Original, Handsigniert.
Erlös für soziale Zwecke
Was niedergeschrieben wird, steht auf jeden Fall, nichts ist deswegen bunter.
Geschrieben, beschrieben , angeschrieben.
Kritzeln, hingeschmiert, reingetippt,
Abfassen, formulieren, dichten, reimen.
Gedankensplitter wollen skizziert werden,
dem Vergessen entrinnen.
Dokumentiert für eine Nachlese der Erinnerungen,
im Speicherplatz des Seins.
Alles was je niedergeschrieben wurde ist so unermesslich viel,
dass nur vielleicht irgend jemand in der Zukunft auf die Idee kommen wird genau dieses zu lesen.
Manches , vielleicht auch das Meiste, landet auf dem Papiermüll der Geschichte, um unsichtbar durch Recyclen mit anderem integriert zu werden, um Neuem Platz zu schaffen.
Jeder Stein, jedes Blatt, jeder noch so kleine Käfer hat eine Geschichte, die es wert ist, nachzulesen.
Die Welt ist voll von Niedergeschriebenem.
Darunter auch vieles Erhellende, was das Dunkel der Geschichte einmal in ein anderes Licht rücken kann, die Fakes der Vergangenheit enttarnen, die Lügen der Geschichte in Wahrheit umdrehen vermag.
Der Mensch neigt dazu , das was er nieder schreibt eher in Verschönendes zu Verkleiden.
Die bloße Wahrheit wäre zu offen, brutal, entlarvend, aber vielleicht reinigend.
Wie wird die Zukunft mit den Milliarden täglicher Informationen, der Flut an Niedergeschriebenem umgehen.
Liegen lassen, auf dem Parkplatz des Lebens, archivierte Geschichte, oder einfach nur zersetzt, verfallen, wieder zu Erde und Sand geworden.
Die Antwort weiß nur die Zeit, und von der wissen wir dass sie da ist, wir spüren sie, weil wir zu oft keine haben. Wir erahnen ihre Geschichte und haben keine Ahnung von ihrer Zukunft. Sie ist einfach da und ist der einzige Zeuge von allem Geschehenen.
geschrieben
Mischtechnik.
Original. Handsigniert.
Erlös zu Gunsten sozialer Projekte.
Verstehen, dass die ganze Erde, mit allem darauf, darunter und darüber in gegenseitigem kybernetischem Zusammenhang steht.
Dreht man an der einen Seite, hat es Folgen auf die andere Seite.
Gibt es einen universalen Anspruch, die Wahrheit zu wissen, all das , was alles zusammen hält?
Leider haben wir immer nur den Fokus unseres Denkens auf das Oberflächliche gerichtet, nicht in die Tiefe des Wissens.
Forschen, erforschen dessen was hinter allem steht ist nicht nur das Aufzählen von Texten und Artefakten, von Gesammelten, Ausgegrabenem und mikroskopisch Untersuchtem.
Eintauchen in die Tiefe des Wissens, dahin, wo Energie herkommt, Gemeinsames herausfinden, statt Trennendes zu betonen, um eigene Macht und Gier zu befriedigen.
Universal ist ganzheitlich, Menschen, Tiere, Pflanzen. Die ganze Wunderwelt, was es in dieser Welt alles gibt.
Statt dessen interpretieren wir alles, wie in Donovans Song ” universal soldier”.
Ein Regenbogen ist die Verbindung zwischen Himmel und Erde. Man sagt, daß da. wo der Regenbogen in die Erde geht, ein Schatz zu finden sei.
Der Legende nach gehen Tiere, die wir geliebt haben, und die uns mochten, über die Regenbogenbrücke in eine andere Welt, wo all ihre Gebrechen weg sind und sie glücklich und zufrieden auf die Menschen warten, die ihnen nahe standen. Das Paradies der Tiere. Tiere haben nur diesen Namen, sie haben Gefühle und Seelen, was wir oft vergessen.
Manche Religionen vergessen das nicht.
In der jüdischen Religion sind sie alle Geschöpfe Gottes, wie wir auch.
Wenn Pilger im Islam den Ihram tragen, dürfen sie kein Tier töten.
Eva und die Schlange, die Friedenstaube, die heilige Kuh. Keine lebenden Wesen zu töten ist die Voraussetzung zur Erlösung“ (Manu-Samhita 6.60).
Rot werden vor Wut. Gar nicht selten, wenn man das tägliche Geschehen auf der Erde anschaut, das, was sich Menschen antun.
Sich ärgern ist aber unproduktiv, bringt nichts, verschleißt nur unnötig Hormone und Anderes.
Gedanklich einfach zu einem anderen Bild oder Szene wechseln,
die Farben tauschen. Aber ändert sich etwas, wenn man nur die Farben tauscht, oder eine andere Brille der Betrachtung wählt.
Manche Tiere , wie die Chamäleons schaffen dies ja besonders, und manche Menschen sind so auf Kompromisse getrimmt, dass sie ihr Meinungsbild jedweder Stimmungsänderung anpassen können, gerade wie es opportun ist, Hauptsache ein Ergebnis wird erzielt und wenn es die Selbstaufgabe bedeutet.
Dabei wünschen sich die meisten Menschen, dass es es bestimmte Sicherheitsstrukturen und Faktoren gibt, die bestimmte grundlegende Werte schützen, so wie Felsen in der Brandung.
Wenn dies nicht so ist, und alles wegbröckelt, nur die Gischt in der Brandung dominiert, könnte man vor Wut rot…