nebulös

Wenn Konturen erkennbar sind, nicht aber Details, eher nur Fragmente, versucht man sich trotzdem ein Bild zu machen, ein gestückeltes, dessen Markenzeichen die Unvollkommenheit ist.

Das Leben rauscht oft an uns vorbei, wir meinen alles im Griff zu haben, alles zu sehen, zumindest all das was uns wichtig erscheint.

Das andere nehmen wir höchstens unterbewusst war und nur den wenigsten Gedankensplitter ist es vergönnt einen Weg in das Nachdenken zu finden.

Meinungen bilden wir aber auf der Basis der nur bruchstückhaften Eindrücke, weil wir ja auch keine Zeit dazu haben und dies vielleicht auch nichts bringt, zumindest nichts Nachhaltiges.

Nebel verschleiert, erlaubt unter zu tauchen, und auf einmal wieder in Teilen zu sehen zu sein.

Nebel verschönt, wie in den kalligrafischen altchinesischen Bildern des Yangtse, regt an, daß zu erahnen, was nicht sichtbar ist.

Nebel kann auch das Unbekannte sein, wie der Nebel in einem Moor,

was unterbewusste Ängste des sich verlaufen Könnens beinhaltet.

Nebulös, überhaupt die Endsilbe ” ös” impliziert nichts Gutes.

Eine Ausnahme ist die Abkürzung der österreichischen Altwährung ÖS , österreichische Schilling

Überall , wo “ös” dies auftaucht ist etwas anrüchig oder kennzeichnend.

Skandalös, ominös, tendenziös, strapaziös, deliriös, religiös, ambitiös, mysteriös, melodiös.

Ein Ausnahme- oder besonderer Zustand.

Nebel ist ein altgermanisches Wort ” nebula”, auch die Dunkelheit.

Nebel ist deshalb sichtbar, weil Licht aufgrund der Mie Streuung gestreut wird, wodurch der Tyndall Effekt auftritt und die eigentlich farblosen Tröpfchen sichtbar werden. Nebel ist ein Aerosol.

Nebel erlaubt unserer Phantasie zu interpretieren und assoziieren.

Regt an.

Manchmal ist es gut, wenn etwas im Nebel der Geschichte untergeht, vielleicht zu Mythen und Märchen mutiert.

Es würde manche Nachfahren belasten, wenn sie tatsächlich genau wüssten, was die Vorfahren alle gemacht hatten.

Nehmen wir den Nebel als Chance, besonders das Nebulöse, manches durch einen anderen optischen Blickwinkel, durch eine besondere Brille zu sehen und nebulös kann faszinierend sein.

nebulös

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Die Stufen des Seins

Man weiß oft nicht, ob das Schicksal einem die Stufen hoch oder runter führt.

Sisyphos, der vermutlich um 1400 v Ch als König von Korinth herrschte, wurde von den Göttern, weil er ein Schalk war, bestraft, in dem er einen Felsen einen Berg heraufrollen sollte, und dieser fast am Gipfel angekommen, wieder ins Tal rollte. Folglich begann die ganze Arbeit wieder von vorne.

Wir wissen nie was das Leben für Hindernisse einbaut.

Hinter jeder Stufe eine neue Tür. Immer neue Überraschung , gut oder schlecht bringend, ja oder nein oder wie im Schweizer Deutsch ” dopplet oder nüt”.

Ins Nachhinein weiss man es.

Manche Stufen lassen einem die Erdanziehungskraft intensiv und verstärkt wahrnehmen, andere lassen sich mit Leichtigkeit nehmen, gar überspringen.

Wir wissen auch nicht wie viele Stufen kommen werden, das Gesamte hat jemand im Blick, der auch das Schicksal bestimmt.

Aber was ist Schicksal, Bestimmung oder einfach nur Ergebnis unseres Tun?

Man kann nicht immer alles auf das Schicksal abwälzen,

sondern mus konstatieren, daß immer das eigene Tun, eben so oder soooo zu dem dann erreichten Ziel führt.

Man selbst hat eine Chance genutzt oder auch nicht.

Wie heißt es im Volksmund: “Jeder ist seines Glückes Schmied”

Niemand kann es einem abnehmen die Stufen selbst zu erklimmen, erschreiten, in schnellen, leichten oder beschwerlichen Schritten zu nehmen.

Oft meint man an einzelnen Stufen zu kleben; sie lassen einem einfach nicht los. Vielleicht sollte man die Schuhe kleben lassen und einfach in Strümpfen oder barfuß weiter gehen.

Es gibt da keinen Aufzug oder Lift, Sesselbahn oder eine Flugmöglichkeit, keine Drohne, die einem schnell hochbringt.

Ein besseres Karma muss man sich selbst erarbeiten.

Schwierig, wenn man weder die Schwierigkeitsgrade, noch die Länge, Steile erkennen kann, auch nicht ob die Stufen wellenförmig verlaufen, so, wie hoch, runter, runter hoch.

Den Weg als Ziel sehen und nicht nur den Weg zum Ziel.

Stufen des Seins

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Was wäre wenn….?

Manches kann man nur schwierig reflektieren.

Was für Spuren hinterlassen die Menschen täglich in einer Stadt ?

Jeder benötigt Wasser und Lebensmittel, scheidet das wieder aus, gibt Wärme ab, kocht, verbraucht Strom und Energie, atmet die Luft.

Durch wie viele Lungen ging die gleiche Luft, wieviel Mägen sah das Wasser, das man trinkt.

Wir verursachen Müll, geben Wärme ab.

Auf Schritt und Tritt sind Spuren unseres Seins zu sehen.

Hinter den vielen Fassaden einer Grossstadt ist das Seelenleben der Menschen anonym.

Wäre es sichtbar und Farben zugeordnet, hätte wir einen Fleckenteppich der Gefühle, und über der Stadt könnten wir das Gesamtbild sehen,

aber das alles ist nicht möglich.

Aber dafür werden wir erfasst, mit zig Kameras werden unsere Weg sicht-und verwendbar.

Nach ein paar Tagen werden die Bänder wieder gelöscht, somit bleibt nicht viel davon übrig.

Wieviel mal haben wir an einem Tag gelacht, muffig geschaut, sind aggressiv oder liebenswürdig gewesen?

In einer Pandemiephase reduziert sich all das sonst Selbstverständliche.

Auf einmal werden Menschen hilflos, reizbar, jammern, fühlen sich gelähmt, entmündigt, weil andere, denen Sie ein Mandat gegeben haben, bestimmte Einschränkungen zum Allgemeinwohl entschieden haben.

Die Spuren können auf einmal in den eigenen vier Wänden aufhören. Andere werden offensiv und kreativ. Lassen sich neue Geschäftsideen einfallen, machen das Beste daraus.

Gut, dass man diese Spuren, egal welche, nicht visualisiert bekommt, vielleicht wäre es deprimierend.

Ein farbiges Stadtbild farblich , wie bei Wahlen., die der Parteien.

Optimistisch, pessimistisch, kreativ, gelähmt, wütend , zuversichtlich alles mit Farben versehen, und die Intensität der Farbe dem Grad wie man etwas intensiv oder nicht fühlt, angepasst.

Man wüsste wohl mehr, könnte sich eine Meinung darüber bilden, es würde sich aber vermutlich doch nichts ändern.

So bleibt statt dem hätte, könnte und fiktivem “würde”, das ” ich tue das”.

was wäre….

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der die das

“Der, die, das”, Das Genus, nicht mit 2 x s, wie bei Genuss

Derjenige, dieser, jener, genau oder eben dieser.

Wie in der Sesamstrasse.

Der die das, wer nicht fragt bleibt dumm.

Auch wer, wie, was, warum wozu, weshalb.

Menschliche Neugier ist fundamental wichtig, die Antriebsfeder, der Impulsgeber.

Ohne Fragen keine Antworten. Wie langweilig wäre das Leben, wenn es nie Fragen gäbe.

Es würde einer Diktatur gleichen.

Es gibt Menschen, die aber alles wissen, zumindest meinen sie das.

Sie wissen, was andere fühlen, denken, meinen und, sie meinen für die reden, und auch Antworten auf nie gestellte Fragen geben zu müssen.

Gibt es Fragen, die man nicht stellt, oder Fragen, die man nicht stellen sollte.

Das es tabuisierte Fragen gibt ist ein Problem seit es Menschen gibt.

Hinterfragen ist für Forschungen unabdingbar,

Abfragen ist Wissen testen.

Aber es gibt auch die 1 Millionen Frage, wie bei einem Quiz.

Manche Menschen stellen gerne Suggestivfragen, die eine bestimmte Antwort gerade zu implizieren.

Andere habend das Talent auf Fragen nie zu antworten, einfach das Gefragte übergehen und eine Antwort auf eine nicht gestellte, aber selbst konstruierte Frage zu geben.

Wie heisst es auch: ” Wer unbedacht Fragen stellt, kann sich leicht die Zunge verbrennen”

Es gibt Fragen, die eine rote Linie überschreiten, wie die nach Korruption, Sexualtabus,, sucht, Überlastung, psychische Erkrankungen.

Man kann in ein ” Fettnäpfchen treten oder fallen”

Unangenehme Frager werden leicht etikettiert, eliminiert, gemieden.

Fragen können auch Fangfragen sein, verbale Fallen und Fallstricke, besonders, wenn man die Zielsetzung nicht durchschaut.

Fragen können unangenehm sein, zum Beispiel wenn jemand vor einem Ausschuss befragt wird und er sich und andere belasten muss, wenn er diese beantworten würde.

Fragen sind manchmal peinlich, für beide, den Fragenden und den Befragten.

Fragen kann man lernen,

eben der, die, das?

der, die, das Fragen

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Steht es in den Sternen?

Manche reden davon, dass die Zukunft schon begonnen hätten, vergessen dabei, dass Zukunft immer schon in der Gegenwart beginnt.

Wer möchte nicht in die ferne Zukunft schauen;

viele Wege und Methoden versuchen es.

Tarok, im Kaffeesatz lesen, das Orakel, die Traumdutung, die Astrologie, die Krake, das Hochrechnen, alles um Geheimnisse zu lüften.

Die Glaskugel alter Wahrsagerinnen wurde durch Computer ersetzt, Handlinien kopiert, erfasst, und mit einem Ziel: Prognosen zu bilden.

Vorhersagen basieren immer auf dem aktuellen Kenntnisstand; nicht dabei sind plötzlich auftretende bahnbrechende Erfindungen, solche, die die Welt verändern.

Ein 2020 ist ohne Mobiltelefon und social media nicht vorstellbar. Als Aldous Huxley und George Orwell Ihre Werke schrieben, waren Handys und Bild und Wortübertragungen futuristisch, heute sind sie Allgemeingut.

Die Entwicklungen schreiten rasant fort, in der Gentechnologie, der Medizin, der Prothetik,den Verkehrsmitteln, in dem Nahrungsangebot, die Künstliche Intelligenz verändert vieles.

Das ” es steht in den Sternen” rückt näher, auch wenn wir diese immer weniger sehen können, weil schon zu viele Künstliche von Laien nicht von den Echten zu unterscheiden sind.

Irgendwann wird auch der erste nicht auf der Erde geborene Mensch zur Welt kommen,

Er steht dann in oder auf den Sternen, und wir müssen ihn dann unterstützen um seine Mission zu vollenden.

Wir wissen, dass die Zukunft unaufhaltsam schon da ist und immer wieder kommen wird.

Die Sterne und die Abendhimmel führen uns immer wieder vor Augen, wie unendlich der Kosmos erscheint, und wie winzig wir im Gesamtgefüge sind, aber meinen das Wichtigste darin zu sein.

Gedanklich meditativ sich vorzustellen, dass in anderen Galaxien ähnliche Planeten sind, mit völlig anderen Entwicklungsgeschichten, hilft die Großartigkeit des Gesamten zu erkennen,

und,

wie kleinlich wir im täglichen Leben mit uns selbst sind.

Statt sich auf die wesentlichen Probleme und Fragen unseres Seins zu kümmern um diese gemeinsam zu lösen verrennen wir uns in Belanglosigkeiten.

Die Sterne haben schon den ersten Homo Sapiens geleuchtet und sie werden in der Zukunft um uns herum sein, und unseren Nachfahren leuchten.

Argwöhnisch

Steht es in den Sternen

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Angsthasen

Angsthase, ein Determinativkompositum aus Angst und Hase.

Eigentlich die Bezeichnung für überängstliche Menschen, im Extremfall Feiglinge. Die Bezeichnungen Kriecher, Drückeberger, Hasenfuß, Memme, drücken den Negativaspekt aus.

Tatsächlich sind Hasen nur vorsichtig, aber wenn es darauf ankommt mutig.

Hasen galten früher als dämonische Tiere, deren Namen nicht genannt werden sollten.

Die alemannische Bezeichnung “Häs” für ein Faschingskostüm zeigt ja, dass man nicht erkannt werden möchte.

Das Worte Hase war im Althochdeutschen aus dem Wort “Haso”, von dem indogermanischen kaso, grau, abgeleitet.

Hasen sind flink, bei Gefahr können sie Haken schlagen und schnell in ihre Bauten verschwinden und Schutz finden.

In übertragenem Sinne verhält es sich nicht anders.

Falscher Mut und Mangel an Vorsicht kann lebensbedrohlich sein.

Es ist besser einem Konflikt aus dem Weg zu gehen, statt die Aggressionsspirale anzukurbeln und sein Leben zu riskieren.

Hasen verteidigen in der Not die Ihnen Lieben, können beißen und mit ihren Läufen erhebliche Verletzungen anderen zufügen.

Ängstlich sein ist nur vorsichtig sein, aufpassen.

Das Gegenteil wäre der falsche Möchtegernheld, der sich provozieren lässt und in die Falle der Gewalt und der Risiken tappt.

Hasen sind schnelle Läufer, ” flink , wie ein Hase”, eine unter Umständen lebensrettende Maßnahme, wenn man dann, wenn es darauf ankommt, schnell weglaufen kann.

Hasen kommen in vielen Märchen vor, zum Beispiel ” der Hase und der Fuchs” , oder ” der Hase und der Igel”.

Ein Angsthase zu sein, ist kein Makel, eher ein Zeichen von Schlauheit, nämlich vorsichtig zu sein, statt leichtsinnig und naiv.

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Angsthasen

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Freude

Nicht jeder Tag ist ein Freudentag, man kann ihn aber dazu machen.

Freude istein Gemütszustand, primär emotional, aber mehrdeutig.

Manche freuen sich aus tiefem Inneren, andere haben Schadensfreude, Freude über Erfolg, vielleicht ein Schnäppchen ergattert zu haben.

nur wenige können sich einfach nur freuen, glücklich sein ohne besondere Reflexion.

Steigerungen gibt es so nicht, wie Freudig, freudiger am Freudigsten, das wäre konstruiert. Eher Lachen, Lächeln, Freudenschreie, Jubel, Trubel, Heiterkeit.

Freude bekommt erst eine wertende Komponente, wenn sich der Bezug der Freude zum Positiven oder Negativen hin entwickelt, so wie bei einem Triumph, eine Freude jemand besiegt zu haben, oder Erfolg im Geschäft oder einfach im Leben,

oder wenn jemand ein Missgeschick passiert.

Manche TV Sender bringen Missgeschicke von Menschen, die ausrutshen, hinfallen, oder einfach , wenn etwas dumm gelaufen ist, und, die Zuschauer können sich darüber freuen.

Aber wie kann man sich freuen, wenn jemand Pech hat?

In der buddhistischen Ethik spielt die Mudita, die Mitfreude eine zentrale Rolle, das sich freuen, wenn andere eine Freude haben, mitfreuen.

Freude ist sichtbar, in der Gesichtsmuskulatur, in den Augen, wenn sie besonders glänzen, oder jemand Freudentränen hat. Das Zucken der Augenlider verrät wahre oder vorgetäuschte Freude.

Freude kann direkt, ehrlich, unverhohlen oder auch versteckt sein.

Wenn man seine Freude nicht zeigen möchte.

Freude hat aber auch die Bedeutung von Lust, Spass haben.

Freude spielt im menschlichen Leben eine wichtige Rolle. Schon Epikur schreibt darüber.

Freude kann ausufern, wie im Freudentaumeln, einem Kontrollverlust durch eine extreme Freude.

Das Gegenwort wäre Leid, Trauer.

Schöner ist die Freude als Hochstimmung, Glücksgefühl.

Freude kann auch extrem sein, wie in einem Freudentaumel und Freudentanz.

Das Wort kommt aus dem germanischen ” Vroude”, im althochdeutschen “frewida”, das Wort froh klingt mit.

Lateinisch ” gaudium” oder “laetitia”, Spanisch ” allegria”.

In der Umgangssprache wird, wenn alles ok ist ” Friede, Freude, Eierkuchen” gesagt.

Freude ist die beste Basis für ein angenehmes , wohltuendes und positives Leben.

Man kann sich auch über kleine Dinge freuen.

Freude muss nicht mit Macht, Selbstwertgefühl, Überlegenheit zusammen hängen.

Freude kann von innen heraus kommen, wie bei dem lächelnden Weisen,

der erfahren durfte was im Leben tatsächlich wichtig ist

Man muss nur die Brücke über die Unwegbarkeiten des menschlichen Lebens finden, um sich aus tiefem inneren freuen zu können.

Freude

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to go

To Go. Zusammengeschrieben der Name eines westafrikanischen Landes,

es gibt aber auch eine App togo.

Manche schreiben es als 2go, was aber nur eine rein phonetische nicht numerische Bezeichnung ist, sonst würde man ja 2 x weggehen, oder 2 würden gehen.

ToGo ist das Pandemiewort.

Wenn man schon nicht in ein Restaurant darf, dann kann man wenigstens sein Essen, Snack , Imbiss oder Kaffee als ” to go”, zum Mitnehmen, bekommen.

To Go hat aber auch eine andere Bedeutung.

In seinen Träumen hat man oft die Lust einfach allem davon zu segeln, in ein Land ohne Hass, einfach in eines , wo man sich friedlich wohlfühlen kann.

Dieses Land, Utopia, oder Nirgendwo, gibt es leider nicht auf dieser Welt , nur in einigen wenigen paradiesisch anmutenden Gegenden.Da gilt aber:

In allen Religionen ist das Paradies in der anderen Welt, nach unserem verlassen dieser Erde, und deswegen müssen alle potentiellen Paradiese hier Macken haben.

Nur leider sind die Macken Bürgerkriege, oft unter friedlich anmutenden Palmen in einer wundervollen Natur.

Aber der Mensch ist eben das Geschöpf, was alles durcheinander bringt und ruhelos scheint.

Man kann nicht einfach wegsegeln. In den Träumen geht das für einige Minuten, aber dann kommt das Erwachen.

Real weg Segeln funktioniert nicht, wenn lock downs in vielen Ländern sind.

In Togo beispielsweise sind keine touristischen Einreisen erlaubt.

Was nützt es aus seinem Heim auszubrechen, weil es einem langweilig ist, die sprichwörtliche Decke über seinem Kopf zusammenbricht, um dann vor menschenleeren Orten zu stehen.

To go kann aber auch nur die Tour um seinen Ort bedeuten. Ein Rundgang durch die Natur, mit dem Weg als Zwischenziel, bis man wieder am Ausgangspunkt , seinem Zuhause, angelangt ist.

Dann freut man sich wieder das Vertraute, Bekannte zu sehen, und konnte sein ” to go” mitbringen.

To Go , to sail

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Ha Ha said the clown

Manchmal weiss man nicht ob man weinen oder schreien soll.

Wie in Manfred Mans gleichnamigem Song:

” Es zieht Dich runter, dass Du Deine Chance vertan hast….”

Die Zeit vergeht , es ereignet sich beinahe unheimlich viel und doch so wenig.

Technologische Erneuerungen duplizieren sich in immer kürzer werdenden Zyklen,

das menschliche Miteinander und Fürsorge mutiert zum Wirtschaftszweig Sozialwesen mit den größten Wachstumsraten,

während das direkte nicht an Gewinn orientierte ” sich um seine Mitmenschen kümmern” nur wenige Menschen machen,

Liebe, Mitleid, Hilfsbereitschaft ist gegenüber Hass, Aggression, Egozentrik im Hintertreffen.

Heult man, kann der Schmerz der Grund sein, dann wird es als Schwäche ausgelegt,

basiert es aufgrund von Freude wirkt es befreiend,

aus Wut erschreckend.

Alles liegt sehr nahe beieinander.

Der Clown macht seine Show, keiner sieht hinter das geschminckte Gesicht, niemand sieht in sein Herz,

welche Belastung er hat, was ihn bewegt.

Haha said the clown

The Show goes on.

Wir sehen in den Medien Momentaufnahmen von Menschen, Politikern, Prominenten. Ein Lächeln für die Kamera, eine ernste Miene ,

alles nur aufgesetzt.

Nur der Spiegel seiner selbst weiss was ist.

Spieglein Spieglein an der Wand, wer ist der/die Schönste im ganzen Land ,

oder,

lächelt einem das Spiegelbild nur an, ist in den Augen ein Lächeln oder Schmerz zu sehen,

ein tausendstel Sekunden Augenzucken , das die Wahrheit verrät.

Ha ha said the clown,

alles geht weiter.

Joker

Ha ha siad the clown

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Kurios

Mit Kur hat es nichts zu tun.

Kurios ist sonderbar, merkwürdig, seltsam, aber auch spaßig, außergewöhnlich.

Im Französischen curieux, auch ” etrange”, etranger , fremd, Italienisch ” strano”.

Lateinisch ” curositas” Neugier

Völlig unterschiedliche Wortbildungen.

Manchmal ist kurios etwas Absonderliches, Unnormales .

Gechlechtsbezogen das Gleiche, die Kuriose, der Kuriose.

Im Extremfall bizarr.

Manche Menschen, die optisch von der Normalität abweichen, oder mit und in ihrem Lebenswandel, bezeichnet man als Paradiesvögel, auch schräger Vogel.

Hat aber nicht jeder Mensch eine kuriose Seite?

Eine Seite, die man vielleicht selbst erst an sich entdecken muss, und nur erahnte.

Die der Individualität, der Eigenheiten, der bestimmten Angewohnheiten, die der vielleicht regionalen Besonderheiten, die jemand aus einem anderen Kulturkreis sogar abstrus erscheinen können.

Vieles, was man nicht kennt, erscheint einem als kurios, erst, wenn man mehr darüber weiß, versteht, überhaupt in Erfahrung bringen kann, wird das kurios zum neugierig sein.

So haben viele Dinge des Lebens immer eine Vorder-und eine Rückseite. Welche oben ist, das weiß nur der Wind.

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kurios

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