Was wäre wenn….?

Manches kann man nur schwierig reflektieren.

Was für Spuren hinterlassen die Menschen täglich in einer Stadt ?

Jeder benötigt Wasser und Lebensmittel, scheidet das wieder aus, gibt Wärme ab, kocht, verbraucht Strom und Energie, atmet die Luft.

Durch wie viele Lungen ging die gleiche Luft, wieviel Mägen sah das Wasser, das man trinkt.

Wir verursachen Müll, geben Wärme ab.

Auf Schritt und Tritt sind Spuren unseres Seins zu sehen.

Hinter den vielen Fassaden einer Grossstadt ist das Seelenleben der Menschen anonym.

Wäre es sichtbar und Farben zugeordnet, hätte wir einen Fleckenteppich der Gefühle, und über der Stadt könnten wir das Gesamtbild sehen,

aber das alles ist nicht möglich.

Aber dafür werden wir erfasst, mit zig Kameras werden unsere Weg sicht-und verwendbar.

Nach ein paar Tagen werden die Bänder wieder gelöscht, somit bleibt nicht viel davon übrig.

Wieviel mal haben wir an einem Tag gelacht, muffig geschaut, sind aggressiv oder liebenswürdig gewesen?

In einer Pandemiephase reduziert sich all das sonst Selbstverständliche.

Auf einmal werden Menschen hilflos, reizbar, jammern, fühlen sich gelähmt, entmündigt, weil andere, denen Sie ein Mandat gegeben haben, bestimmte Einschränkungen zum Allgemeinwohl entschieden haben.

Die Spuren können auf einmal in den eigenen vier Wänden aufhören. Andere werden offensiv und kreativ. Lassen sich neue Geschäftsideen einfallen, machen das Beste daraus.

Gut, dass man diese Spuren, egal welche, nicht visualisiert bekommt, vielleicht wäre es deprimierend.

Ein farbiges Stadtbild farblich , wie bei Wahlen., die der Parteien.

Optimistisch, pessimistisch, kreativ, gelähmt, wütend , zuversichtlich alles mit Farben versehen, und die Intensität der Farbe dem Grad wie man etwas intensiv oder nicht fühlt, angepasst.

Man wüsste wohl mehr, könnte sich eine Meinung darüber bilden, es würde sich aber vermutlich doch nichts ändern.

So bleibt statt dem hätte, könnte und fiktivem “würde”, das ” ich tue das”.

was wäre….

Filzstift Original, handsigniert

350,00 $

One thought on “Was wäre wenn….?

  1. Ich (als Mutter und Lehrerin) ware froh, wenn in den nachsten Wochen ausschlie?lich Klassenleiterunterricht stattfinden wurde. Ansonsten wurde ich in 10 verschiedenen Klassen unterrichten, anstatt in einer. Au?erdem habe ich die Erfahrung gemacht, dass die Kinder deutlich positivere Lernerfahrungen machen, da ich im KL-Unterricht besser auf individuelle Bedurfnisse der Schuler:innen eingehen kann.

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