Alle waren sie einmal Steine, von den Wellen des Meeres zermahlen.
Was die Sandkörner alles erlebt haben. Alle Arten von Unwetter, Klimawandel in einer für uns unvorstellbaren Weise.
Flora und Fauna wechselten sich ab. Manches wurde als Treibholz oder Strandgut angeschwemmt.
Der Sand des Strands als Zeuge der Vergangenheit.
Man läuft über die Geschichte von Millionen Jahren.
Entspannend einfach da lang zu laufen, nicht nur wie der Meerstrandläufer, der so benannte Vogel.
Das Rauschen des Meeres aufnehmend, die Kulisse des beinahe nie endeten Strandes wahr zu nehmen.
Die Wellen, die seit Ewigkeiten dahinplätschern, dann wieder heftig, manchmal gigantisch auf das Land brechen, dann wieder ganz friedlich, idyllisch.
An der Küste nennen manche ihr Feriendomizil so.
Am Strand entlang zu laufen befreit. Die Weite des Meeres zu reflektieren bedeutet an das gegenüber liegende Ufer zu denken, wo war das Wasser schon gewesen?
All das lässt die ganzen Querelen vergessen, den Streit um Macht, das alles macht Nichts und lässt die uns manchmal bedrohlichen Verhaltensweisen und Aktionen ,die Unzulänglichkeit unserer Spezies vergessen.
Menschliche MACHT, macht nichts. Die Natur zeigt es uns.
Man sagt ” was noch nicht ist, kann noch kommen”, aber ungenauer geht es gar nicht das, was auf uns zu kommt, auszudrücken.
Ist die Zeit so unendlich wie das Weltall? Jedenfalls gibt es keine Maßeinheiten dafür.
Wir haben zwar viele Ausdrücke für Superlative, wie “mega”, irre, das ist der Wahnsinn, enorm, unfassbar”, aber so richtig numerisch fassen lässt sich dies nicht.
Wenn es um Gott/Allah und die Schöpfung geht umschreiben wir dies: Allmächtig, allwissend, allgegenwärtig, allumfassend.
Überbieten lässt sich das nicht.
War der Zeitraum der Verdoppelung des menschlichen Wissens 1950 noch ca 50 Jahre, so 1980 7, 2010 nur 4, und momentan sind es nur 73 Tage.
Wir befinden uns in einer digitalen Informationsexplosion, exponentiell wachsend, eine, die immer mehr Speicherkapazität benötigt.
Clouds werden irgendwann nicht reichen, aber auf die bisherige Entwicklung blickend, wird es dann etwas Neues geben.
Wir haben die Ernährungsprobleme, das weniger werden von Rohstoffen, das immer mehr werden und wollen , und haben weniger Lösungen, wie wir haben könnten.
Die jetzige Generation, die fundamentale Probleme lösen werden muss, kann zum Großteil bei Stromausfall weder kommunizieren noch schreiben. Statt kreativ zu sein, lernt man Konsum, man hat ja in den Industrienationen fast alles.
Die Zukunft ist kein Zirkus, bei dem es heißt ” Hereinspaziert, hereinspaziert” das Programm beginnt in wenigen Minuten. Wir sind das Programm.
Es geht aber nicht nach dem Motto: ” Wunschzettel notieren, einwerfen, warten, Lösung entnehmen” Wir sind auch die Lösung, zumindest kann man, wenn man Wissen bündelt und Macht, Gier, Unfrieden weglässt, Probleme lösen, oder mit dem aktuellen ” Know how,” in seinen Folgen mindern.
Es ist auch nicht so. “Tick tack, tick tack,Zeit existiert nicht, nur die Uhren”
Vielleicht sagen die Ururenkel mal über die kommende Zeit:
” Was für coole Sachen haben sich unsere Großeltern ausgedacht. Kleingärten auf dem Mond, Fliegende Solarautos, die Kolonien im All”
Entscheidender in der Zukunftswerkstatt “Erde” ist es das, was man tut mit Engagement zu tun, merken, dass wir nur mit und nicht gegen unsere Erde sein können.
Jeder kann seinen Beitrag leisten.
Gleichzeitig muss man aber auch akzeptieren, daß es immer wiederkehrende Veränderungen, auch grundlegende geben wird, wie das Klima, dass wir nicht steuern können, weil es von den Sonneneruptionen und ihren Folgen, dem sich verändernden Erdmagnetismus, der Verschiebung der Pole abhängt.
Wir könnten mit allen Folgen leben lernen, wenn wir all unser Wissen und Können in die Zukunftswerkstatt “Erde” einbringen würden, statt immer alle Schuld auf irgend jemanden zu schieben.
Die Schaulustigen, neugierig, man könnte ja etwas verpassen.
Im Film die Oberbeleuchter..
Das Gaffer Tape ist ein Klebeband, aber so kleben die Gaffer auch mit ihren Blicken am Objekt ihrer Begierde.
Gaffer gibt es immer und überall, wo irgendetwas von der Norm abweicht und/oder außergewöhnlich ist.
Ein Unfall, eine Katastrophe, jemand Prominenter, der Rote Teppich,eine Parade, alle Arten von Spektakel.
Gaffer können sich an etwas ergötzen, besonders wenn jemand ein Missgeschick passiert, nicht berücksichtigend und fühlend, dass andere Menschen das nicht wollen, beispielsweise in ihrer Notlage beobachtet zu werden.
Gaffer sind die mit den Blicken Raffer.
Die modernen Gaffer nutzen das Mobiltelefon. Schnell eine Aufnahme, ein Clip, ein Selfie und dann schnell in allen Netzwerk teilen, um so viele Likes wie möglich zu bekommen.
Anstand, Moral, Rücksichtnahme und die Würde der Betroffenen zählen da oft nicht.
Ob jemand der Hilfe leisten möchte behindert wird, interessiert nicht.
Gaffen stammt aus dem Althochdeutschen, das „kapfen“ und mittelhochdeutsch „kapfen“ – auch “gapen” was den Mund aufsperren bedeutet .
Im altenglischen sagte man „ofergapian“ – zu vernachlässigen, vergessen.
Der Ursprung des Wortes liegt auch im Indogermanischen “Gha” gähnen, und, das sperrt man ja auch den Mund weit auf.
Und das machen die meisten Gaffer, die Augen weit auf, den Mund, und Hauptsache man sieht etwas.
Am besten man denkt: Lass die Gaffer Gaffer sein, Stilaugen haben, glotzen, glupschen und stieren.
Irgendwann gibt es nichts zu sehen und alles so Angaffenswerte löst sich auf.
Die Gaffer
Original. Handsigniert.
Erlös zu Gunsten Menschen in Not
Zumindest etwas, was man sich nicht erklären kann.
Im Mittelhochdeutsche “lös” bezeichnete man damit etwas , was abgeschnitten , gelöst, befreit” ist.
So, wie im SongMajor Tom, vonPeter Schilling:
“Völlig losgelöst von der Erde, schwebt das Raumschiff völlig schwerelos, die Erdanziehungskraft ist überwunden, alles läuft perfekt”
Zwar abgehoben, aber mehr einfach ” frei”, aber das ist bei den heutigen Zwängen gar nicht leicht, weil vieles einem einschränkt und sehr schnell Gegenreaktionen hervorrufen kann.
Los im Sinne von losgelöst, aber auch einer Action,.
Was wird gespielt, wer sind die Akteure, was ist bisher gelaufen, was habt ihr vor. Alles unter “los” subsumiert. How the crack.
Los, gemeint ist nicht das Los, wie bei einem Gewinnspiel.
Eine andere Bedeutung ist ” auf gehts, come on”.
Im Englischen ” Whats the pitch, whats the matter, whats the trouble,
Die Frage, ob es ein Problem gibt, suggestiv die Frage ob man helfen kann.
Fragt man direkt: ” Was ist los mit Dir”, interessiert einem weniger die Gesundheit, als wie die Aufforderung vielleicht aus einer passiven Rolle heraus zu kommen.
Zumeist überstürzen sich Ereignisse.
Eine schnelle Kommunikation provoziert schnelle Antworten auf Fragen, und whe sie kommen nicht gleich. Dann kommt das ” Was ist los”, “warum hast Du nicht geantwortet” oder mir keinen ” Like” gegeben.
Vielleicht stellt man nur ein Wort vor ” Was ist los”, , so wie Hi, oder hello, und schon hat es die fordernde Bedeutung verloren und wirkt aufmunternd.
In einem Dreigroschenroman aus den 50er Jahren steht über das Leben:
“Auf dieser großen, langen Reise fast durch ein ganzes Jahrhundert ist es notwendig, den Körper kraftvoll und gesund zu erhalten, um nicht vorzeitig zu altern. Es gibt Greise von 40 und vor Gesundheit und Vitalität strotzende 90er”
Wir vergessen den manchmal großen Unterschied zwischen biologisch, mental, physisch und numerisch.
Die Werbung verwendet heutzutage gerne ein Altersklischee des senilen, kranken, alles vergessenden und hilflosen älteren Menschen. Dies mag auf manche zutreffen, auf andere aber nicht., keinesfalls pauschal.
Um den Körper fit zu halten muss man etwas tun, und,
dazu gehört auch gesund essen, seinen Körper und Seele in einem Gleichgewicht halten.
Klischees sind gezielte Meinungsbilder. Dabei vergisst man, dass jeder Mensch seine Individualität hat, sich anders entwickelt.
Um das Leben mit seinen hellen Seiten zu genießen muss man auch Licht in das Dunkel bringen, sich engagieren, aktiv etwas tun und sich nicht hängen lassen,
Wer immer nur bedauert, wie schlecht alles ist, wie alle nur Vorteile haben und man selbst nicht, neidisch ist und missgünstig, verbarrikadiert sich vor sich selbst.
Sich selbst in eine Dunkelheit zu begeben bedeutet auch sich selbst aufzugeben.
Licht bedeutet leben und Lichtblicke sind die der Hoffnung und Zuversicht.
Um ein fast Jahrhundert zu durchqueren bedarf es des Bodenkontakts,
und, eines Leitstrahls des Lebens, der Orientierung und Anreiz sein sollte.
Licht motiviert, und wenn es der kleinste Strahl ist. In einem dunklen Keller nimmt man den winzigsten Lichtstrahl der durch einen Ritz fällt wahr und er kann Kraft verleihen.
Eine Kerze bringt Wärme und Helligkeit.
Ein Lichtblick ist Hoffnung und Motivation zugleich,
nicht und nie aufzugeben.
Es geht immer nur weiter , und man trotz aller Hindernisse weiter kommen.
Man muss nicht schon vor einem Hindernis kapitulieren, bevor man es gerade mal sieht.
Vieles was sich ändert ist neu, überrennt und überrollt einem , aber nur, wenn man sich damit nicht auseinander setzt.
Es ist ein Lichtblick, dass sich alles weiter entwickelt, die Erde sich weiter dreht.
Licht bedeutet Leben , ein Lichtblick die Hoffnung.
Gemeint ist nicht das Fußballtor, das Tor, das ein Ziel ist.
Manche Türen und Tore sind nur für einem selbst bestimmt.
Die unsichtbaren Tore.
Verschließen tun wir sie selbst und öffnen müssen wir diese auch.
Ein Tor kann man als Schutz sehen, abschließen um sich zu schützen, aber auch das Gegenteil , etwas öffnen, Zutritt bekommen.
Manche öffnen sich automatisch, wie von Geisterhand, andere sind fest verschlossen, aus Gusseisen, nicht zu öffnen
Manche Tore und Türen sind die zu einer anderen Welt, zum Himmel, so, wie in dem Song: ” Knocking on heavens door” von Guns and Roses.
Viele Redwendungen.
Das Tor zur Hölle, das Gegenteil der Anfang vom Ende.
Das Tor gilt auch als Symbol des Neubeginns, ein Tor zur Zukunft öffnen. Das Tor zu einer neuen oder anderen Welt, manchmal das Tot zwischen den Welten, wie bei dem Science Fiction ” Stargate”
Häfen gelten als das Tor zur Welt, weil ab da die Schiffe in viele Länder fahren.
In übertragenem Sinn hinter sich die Türe zu machen, umdenken, umschwenken.
Rein physisch ist das Tor eine große Öffnung an einem Haus, einer Wand, das als Eingang, Durchgang oder Ausgang dienen kann.
Was töricht mit Torheit zu tun hat, kann man ermessen, wenn jemand einfältig und fehlerhaft handelt. so das man dies nicht nachvollziehen kann, er ein Tor ist.
Das Tor zum eigenen Sein , zum ich, ist etwas, was man selten preis gibt. Der Schlüssel zum Herzen kann nicht von jedem gesehen werden.
Es ist einer des völligen Vertrauens, man gibt sich Preis, öffnet sein Tore.
Glück kann man nicht suchen oder ihm hinter her laufen, oder gar es einholen.
Es kommt und sucht einem selbst.
Man versucht zwar nachzuhelfen; in Lotterien zu spielen, Glückskekse zu essen, Vierblättrige Kleeblätter zu finden, denkt an Glücksnummern und Zahlen.
Glückshormone sollen nachhelfen.
Viele Schreiben, die alles versprechen, blenden.
Sie haben den Hauptgewinn, rubbeln sie die Nummer ab, wenn sie mit der auf dem Bild übereinstimmt, haben sie gewonnen.
Glück hat man, wenn man dies nicht beachtet. Den eine erfolgreiche Teilnahme an einer Lotterie bedingt irgendeinen Geldeinsatz, und sei es ein Monats-oder Jahreslos, ein Abo, das man nicht will und braucht.
Die Glücksnummer hat das Schicksal bereit, für den, den es dazu bestimmt.
Das mag ungerecht klingen. Aber mancher Expressmillionär hat sein Geld in kürzester Zeit, dank lieber beratender Freunde, verloren.
Geld alleine macht nicht glücklich. Man kann es nie in eine andere Welt mitnehmen, auch wenn manche Religionen meinten alles was der Tote mochte, als Grabbeigabe ihm mitgeben zu müssen.
Aber wer weiß 🙂
Glück kann man nicht kaufen, mieten. Glück sucht sich seinen Weg,
und manchmal ist es schon bei einem, man sieht es nur nicht, oder dann, wenn es schon wieder weg ist.
Paul Ferrini schreibt ” dem Glück auf der Spur”, eine Anleitung für das Leben im Augenblick.
Man kann die Fragestellung nach dem Glück anders herum angehen.
Was sind die Hindernisse zum Glück.
Wann hat man Glück gehabt, oder wann ist man glücklich.
Vielleicht verschwenden wir Zeit im Suchen, in Nummern, Symbolen, Talismans statt die Augen zu öffnen, weil es ganz nahe ist, so, wie die Liebe, das Lächeln.
Das Leben auch im Augenblick bewusst leben.
Aber all das muss man zulassen.
Menschen lieben es eher nach einer scheinbaren Vollkommenheit zu streben und meinen dann kommt es. Das ist trügerisch.
Fehler sind das Normalste. Stehen wir dazu, ist zufrieden ist es glücksbringender als nur immer nach Fehlern zu suchen und es besser machen zu wollen.
Die guten Ideen kommen, wenn sich da nicht verkrampft.
Glück kann auch nur die bloße Abwesenheit von Pech bedeuten.
Wie bei den Bergleuten der Wunsch beim Abstieg in die Grube:” Glück auf”.
Das schönste Glück sind strahlende Kinderaugen, das eines Lebewesen voll Vertrauen in einem, die Blume am Wegesrand, die einem anlacht.
Glück hat tausende Gesichter, man muss nur bereit sein, diese zu entdecken.
Man möchte aus Situationen ausbrechen und es geht nicht. Weder rational, noch emotional, physisch und psychisch nicht.
So einfach in ein Spaceshuttle zu steigen und zum Mond fliegen, und dann zu erwarten , dass alles ganz anders sein wird, ist jetzt überhaupt nicht möglich und in der Zukunft auch nicht.
Wer weiß, vielleicht ist auf dem Mond dann der Weltraumbahnhof, die großen Mineralienabbaugebiete und Industrieanlagen?
Ab und zu man wünscht sich manche anderen auf den Mond.
Das , auch wenn man es könnte, würde die Ausgangssituation nicht verändern, das Problem, weswegen man weg möchte, würde bleiben.
Fluchtwege ermöglichen es in Gefahrensituationen möglichst schnell in Sicherheit zu kommen oder Helfern den Zugang zu einer Notsituation zu ermöglichen.
Zumeist trifft einem ein fundamentales Problem unerwartet, und man ist darauf nicht vorbereitet.
Fluchtwege sind oft nur eine Fata Morgana, nicht wirklich, man verdrängt nur, oder hat sich nie richtig Gedanken gemacht, ist einfach in der Oberflächlichkeit der Alltäglichkeit verharrt geblieben.
Ein Fluchtweg bietet keine Alternative , höchstens ein Schlupfloch zum entweichen und entkommen, nicht kalkulieren könnend was danach kommt.
Nachher ist man immer schlauer.
Flucht bedeutet aus der Gefahrenzone zu kommen.
Weiß man nicht, sieht nichts, spricht nichts, kann man nichts falsch machen, aber es ist die Unterdrückung des eigenen “Ichs”
In Betrieben sind Notausgänge und Fluchtwege gesetzlich vorgeschrieben, aber ob sie funktionieren zeigt nur das Erleben.
Bei den Flutkatastrophen bleibt wenig Zeit; wenn man nicht weiß wo man hin soll und wie und wie schnell, wenn keine Vorwarnung kommt, wird das schwierig.
Der Fluchtweg muss rational, kognitiv erfasst sein.
Wer in einem Hotel übernachtet, Hand aufs Herz, wer hat sich den Fluchtweg bei Feueralarm einmal angeschaut, in Seniorenheimen , die Liste ist endlos.
Ein Amokläufer in einer Innenstadt, was macht man, wo ist da der Fluchtweg, der einem das Leben retten könnte. Vielleicht ist es nur ein Hauseingang, der Platz unter einem Tisch, hinter einem Baum.
Das sind aber die fassbaren Dinge.
Nicht sichtbare ist das, was im Menschen passiert, und das sieht man nicht.
Für die Seele gibt es nur den Fluchtweg in das eigene Unterbewusstsein, in die Ruhe, Entspannung, in die Orte, in denen man Kraft schöpfen kann.
Und wenn man Glück hat, hilft einem jemand Vertrauter dabei.
Nur muss man da durch die Türe seines eigenen Seins, und die übersieht man oft.