Warteraum Zukunft

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Ein Großteil des Lebens verbringen nicht nur Menschen mit Warten.

Dabei wird vergessen, dass die Zukunft immer offen ist,

kommen wird, ob wir wollen oder nicht.

Wir können das ” Jetzt” aber auch nutzen um uns auf die Zukunft vorzubereiten.

Kein Warten, sondern aktiv etwas tun, was nachhaltig ist.

Die meisten Menschen kennen die Gefahren, die bedrohlich werden könnten,

negieren und verdrängen diese.

Ein Warten auf die Zukunft sollte mit nachhaltigen Gedanken kreativ genutzt sein.

Was passiert wenn wir nichts tun?

Alle Lebewesen befinden sich im Warteraum Zukunft.

Zu denken: Warten wir die Zukunft ab, bedeutet sich vom Subjekt zum Objekt zu machen.

So, wie in dem Lied ” Karl der Käfer”: ” Karl der Käfer wurde nie gefragt, man hat ihn einfach davon gejagt”.

Un, das muss keinesfalls sein,

es liegt an jedem selbst was er im “Jetzt” macht.

Das Leben bietet unzählige Möglichkeiten das wie und wohin seines…

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warten auf……..

Vorsichtig, zögernd, nicht wissend was auf einem zu kommen wird.

Auf was wartet man eigentlich, vielleicht ein Besuch, ein Ereignis, eine günstige Gelegenheit,

Manchmal eine vergebliche Mühe,

oder eine Katastrophe?

Das Spektrum ist groß.

Man verkürzt das Warten, passt etwas ab, harrt aus, wartet.

Oft untätig, nicht immer kann man sich auf Kommendes vorbereiten.

Nur da sitzen und nichts tun bedeutet ein sich dem Schicksal überlassen,

dabei liegt dieses zumeist in der eigenen Hand.

Einfach nur denke: ” Abwarten, Tee trinken” mag zwar beruhigend erscheinen, ist es aber tatsächlich nicht, nur eine Zeit, die verstreicht.

Bei drohendem Ärger hilfreich, weil man sich dabei vorbereiten kann, nachdenken, vor denken, mitdenken.

Abwartend, gespannt, wie ein “Flitzebogen”,

neugierig.

Was kommt, interessiert, nervös.

Alles was kommt geht auch wieder vorbei.

Sind die Momente schön behalten wir sie in Erinnerung,

belasten sie, schreiben wir sie auf mentales Papier, zerknüllen es und werfen es in den Papierkorb der überflüssigen Dinge.

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abwartend

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Flash back

Plötzlich Erinnerungen.

Fragmente, Mosaiksteine ohne Zusammenhang, aber assoziierend.

Ein „deja vu „

Schon mal gesehen, aber wann und wo?

Irgendwo, irgendwann, irgendwie

Blitzartig auftauchend, wie Pop Ups,

wie ein Nachhall, ein Stakkato Echo der Vergangenheit,

ein Schlüsselreiz, der Altes wieder zurück holt.

Man war da schon, jemand erinnert einem an etwas.

Gefühle, Gefühltes, Erlebtes, nicht nur eine Rückblende.

Eine Zeitreise des Unterbewusstseins.

Die wäre umfassender, genauer, nein,

nur oberflächlich, stückchenhaft.

Manchmal eine Retraumatisierung.

Vergangenes ist auf einmal wieder da, erschreckend, belastend.

Man sieht Bilder, die man verbannt hatte.

Aber das muss nicht so sein.

Lieber an Schönes denken, Unangenehmes in der mentalen Ablage deponieren, schreddern.

Die Welt bietet so vieles an Schönem, Bewundernswertem, dass alles Miserable zu Makulatur werden lässt.

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Flash Back

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Die Asservatenkammer des eigenen Seins

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Jede Etage andere Symbole und Gegenstände des Gewesenen.

Die Musen und der Dichter,

vor dem Stein aus dem Reich der Pharaonen , dem Trinkbecher der griechischen Geschichte und der Replika eines Bunkers Enver Hoxas, der meinte seine Bevölkerung mit fast nicht zählbaren Bunkern vor dem irrationalen Feind zu schützen.

Der Kämpfer der Nuragen, geflickt, wieder zusammen geklebt vor dem Glas des Ngok, des Grossmeisters mit dem Zeichen des Krokodils, davor die Nixe des Jugendstils, die auf einem Flohmarkt einige Zeit verbrachte, bis sie zum Entspannen vor der Kulisse alter Bücher geparkt wurde.

Darüber das Buch der Bücher über den ” Käfer”, den mystischen Goldkäfer der Marie, die ihn mit vielen anderen unter einem Baum fand und zu Ihrer Grossmutter brachte, die alle nur in purem Gold fand.

Im obersten Fach vor der Kulisse mehrhundertjähriger Bücher der selbstgeschliffene Stein aus dem Tal der Pharaonen vor der in Kristall geformten Pyramide,

mysteriös…

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In der Bibliothek des eigenen Lebens

Eine Bibliothek umfasst ja nicht nur Bücher, dazu gehören auch Ton-und Bilddokumente. Es gibt zahlreiche Bibliotheken, offene, zugängliche, geheime, magische, die der Zauberformeln,

aber nur eine, die das eigene Sein beinhält,

mit Dingen, die geschehen sind , aber kein anderer Mensch weiß.

Was hinterlässt man so in seinem Leben?

In einer Bibliothek der Spuren, einer, in der man nicht einfach nur ein Buch herausnehmen, entleihen kann.

Wie heisst es: “Von der Wiege bis zur Bahre….”

Alles aufgezeichnet, der erste Augenaufschlag, die Worte, die man sagte, wo und wie man zu anderen und zu sich selbst war.

Im Buch des Nikolaus für die Kinder wird nur das geschrieben, was die Eltern diesem gesagt haben.

Die Bücher des Lebens schreiben sich selbst.

Es sind viele Bücher. Das ganze Leben wird ist erfasst und alles, was mit einem und seiner Geschichte zusammenhängt.

Die ungeschriebenen, die nur virtuell in einer der Regale seiner mentalen Geschichte zu finden sind,

über was man getan, gesagt, geschrieben hat,

die der sozialen Medien, Google, Facebook, Instagram. Was hat man veröffentlicht und kommentiert, welche Reaktionen hat wer, wie und wo gehabt.

So, wie es ein World Book, den Print- Vorläufer von Google gab, hat man ein inneres Body-Mind Book seiner selbst.

Was andere über einem gedacht, geschrieben und gesprochen haben,

wie man mit seinem Körper umging,

die Gesundheit,

das von seinen Vorfahren genetisch ererbte,

die statistischen Daten aller guten und schlechten Taten, all das ist Teil der Bibliothek seines Seins.

War man Walker, Talker oder Stalker?

Wer weiß das schon selbst über sich.

Zu selten betrachtet man sein Spiegelbild genau.

Das Gespeicherte im Unterbewusstsein, oft eine Unbekannte mit noch unbekannterem Erscheinungsdatum in der Realität.

Wer hat diese Bibliothek je betreten und reflektiert.

Auch wenn man den Eindruck hat, es wäre schon 10 vor 12, so ist immer noch genügend Zeit, einige Zeilen der Nachhaltigkeit zu ergänzen,

den Bestand seiner Bibliothek aufzufrischen

So,

wie der Saulus zum Paulus wurde.

Es ist nie zu spät.

Diese Bibliothek ist dem geöffnet, der auch aus der Geschichte und den Büchern lernen möchte.

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Die Bibliothek des eigenen Lebens

Originalzeichnung exklusiv, Signiert. Erlös für menschen in Not

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Munkeln

Im Geheimen, still, unbemerkt sich austauschen.

Man sagt: Unter vorgehaltener Hand. Konspirativ.

Ein Weg, wie Gerüchte in die Welt gesetzt werden.

Der Inhalt der Gespräche dieser Art, Gequatsche, Getratsche.

Hinter dem Rücken reden, vom Leder ziehen.

Im Dunkeln lässt es sich munkeln, sagt der Volksmund, aber auch im zweiten Satzteil: Keine Flöhe fangen.

Heimlich zuraunen, zuflüstern, so, dass es niemand hört.

Geratscht, oft wird über jemand hergezogen,

Rufmord gemacht.

Man weiss nie, was so dahin geredet wird.

Vieles ist unsinnig, unnötig, und , auch unüberlegt.

Munkeln beinhält viele Schattierungen.

Offensichtlich lieben Menschen Gerede, und besonders über andere.

Die Gründe sind vielfältig.

Einer ist aber auch der, wenn man sich nicht mehr getraut offen seine Meinung zu sagen oder sich mitteilen zu können,

Angst hat, dass man etikettiert wird, angegriffen, gar gemobbt, gestalkt.

Da, wo die freie Meinungsäußerung eingegrenzt wird, die Freiheit aufhört, beginnen manche zu munkeln,

sich nur gedanklich und verbal mit den Menschen auszutauschen, die man kennt und zu denen man Vertrauen hat.

Eine andere Seite ist Rumore und Gerüchte in die Welt zu setzen, etwas zu zuflüstern, was am Schluss alle wissen,

nur nicht der Betroffene.

In der Politik und im Machtkampf arbeitet man damit,

Intrigen, Fakes und Falschmeldungen sollen helfen Meinungen zu beeinflussen.

Vielleicht ändern sich die Menschen ja einmal.

Munkeln könnte ja auch schöne Inhalte haben.

Kleine Geschichten, Episödchen, alles gibt es in Überfülle; man muss nur hin schauen.

Die Menschen werden noch vieles zu besprechen und zu bemunkeln haben.

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munkeln

Original. Acryl. Erlös für Opfer von Stalking

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erstaunt sein

Eigentlich müsste man den ganzen Tag staunen.

Und, an manchen Tagen kommt man aus dem Staunen nicht mehr heraus.

Die heutigen Kommunikationsoptionen lassen die Welt klein erscheinen.

Alles ist kurz nach dem Geschehen auf dem halben Globus bekannt.

Aber wird das objektiv oder subjektiv geschildert.

Jeder weiß es. Journalisten leben von News, und wenn sie nicht kommen, gibt es keinen Artikel, und, kein Geld.

Alles was auf uns zu kommt ist immer nur eine Momentaufnahme, ein Mosaik, ein Teilausschnitt, aber nie das Gesamte.

Staunen , erstaunt sein, sich wundern.

Es gibt viele Arten davon.

Über das zu was Menschen positiv wie negativ fähig sind.

Große Augen machen, irritiert sein, aus dem Häuschen sein, überrascht, verdutzt, verblüfft mit offenem Mund da stehen, manchmal auch erschrocken seiend.

Alles beschreibt Reaktionsmuster.

Aber was sind die Gründe.

Es wird gestaunt was die Politik macht.

Skandale, Verbrechen, Verhaltensweisen.

Keine Steigerungsform möglich; erstaunt sein ist schon ein besonderer Zustand.

Das Gegenteil wäre gelangweilt.

Mit erstaunt ist immer die unterbewusste Frage verbunden:

“Was ist da los, was wird da gespielt”.

Oft hat man damit nicht gerechnet, wundert sich.

Schöne Überraschungen sind ja zu begrüßen, sie sollte man genießen,

die anderen, die unangenehmen zwar erstaunt zur Kenntnis nehmen,

sich aber davon nicht berühren lassen.

Nicht erstaunt mit vor Schreck weit aufgerissenen Augen, sondern das Ganze mit einem Lächeln kommentieren.

erstaunt

Originalzeichnung

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Zeiten

Zeiten ändern sich.

Es gibt gute, friedliche und schlechte, düstere, kriegerische Zeiten.

Manchmal gibt es eine Unzeit; wir alle hatten eine Urzeit.

Es gibt viele Zeiten. Zeitlos ist niemand.

Eiszeiten, hitzige Zeiten, wilde Zeiten.

Manchmal fragt man sich: Wo sind die guten alten Zeiten, oder was für Zeiten kommen auf uns zu, durch welche müssen wir gehen?

Wie in Udo Lindenbergs Song ” Durch schwere Zeiten”:

“Es geht nicht immer geradeaus, manchmal gehts auch nach unten, und das , wonach Du suchst, hast Du noch immer nicht gefunden……”

Alle Zeit messen wir mit Uhren. Aber erst seit die Uhren erfunden oder die Sonnenuhr entdeckt wurde.

Oft verwendet man Zeiten in Zusammenhängen und Superlativen.

Der beste Film, Schauspieler oder was auch immer, aller Zeiten.

So zumindest wir etwas bezeichnet.

Auch die Gezeiten sind Zeiten, die der Ebbe und der Flut.

Die goldenen Zeiten heißen nur so, sie beziehen sich immer nur auf eine Aera oder einen Artikel, wie die goldenen Zeiten der Schallplatte, des Autos, der Kutsche.

An den Börsen herrschen manchmal turbolente, stürmische Zeiten.

Jeder Mensch hat seine Zeit, und niemand weiß wann seine Zeit gekommen ist.

Das kann das Ende oder auch der Anfang sein. Erfolg oder Übergang in ein anderes Leben.

Nutzen wir unsere Zeit, so müssen wir nichts bereuen.

Für vieles nimmt man sich keine Zeit, obwohl es wichtig wäre,

aber Schwerpunkte werden im Leben oft falsch gesetzt.

Und wenn man dann sich Zeit nehmen möchte, ist es oft zu spät.

Die Zeit kann einem davon laufen, oder auch überhaupt nicht vergehen.

Zeit ist rar, kostbar. Zeit ist Geld, sagt man, aber Geld ist nicht alles.

Ein “Carpe diem” alleine nützt nichts.

Der Tag, die Zeit, muss mit dem richtigen und wichtigen Dingen gefüllt sein,

aber eine der Künste des Lebens ist genau das heraus zu finden, was wichtig ist,

und zur richtigen Zeit das Richtige zu tun.

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Zeiten

Iriginal.Signiert. Erlös für Kinder in Not

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Vorwurfsvoll

Es scheint gängig zu sein voreilig bei vielen Dingen des Lebens gleich den Schuldigen zu suchen und nach ihm zu rufen.

Warum, wieso, weshalb….

Vorwürfe sind eigentlich wie etwas einem nachwerfen.

Man wirft einem das hin, was geschah.

Im Grunde genommen sollte man einfach einen Schritt zurücktreten und das einem nach oder zu Geworfene an einem vorbei fliegen lassen,

so, daß es in in die Unendlichkeit der Geschichte fliegen kann.

Das was war kann nicht geändert werden.

Die Änderungen finden im Jetzt statt, und aus der Geschichte kann man lernen,

wenn man sich die nötige Distanz schafft um objektiv sein zu können.

Vorwürfe, die man sich selber macht oder anderen, belasten, können lähmen.

Was ändert sich bei Vorwürfen. Doch nur dass die Belastung grösser wird.

Eine Ermutigung den Weg der Fehler zu beschreiten,

wäre Hoffnung,

das bessere Vormachen ein gutes Beispiel, vielleicht sogar Motivation.

Leben wir den Tag, und diesen richtig.

Mit Mut, Hoffnung, Vertrauen in sich selbst und Optimismus kann alles immer nur besser werden.

Jeden Morgen schon mit einem Lächeln aufwachen und dieses als seinen täglichen Begleiter nehmen.

Die Welt würde friedlicher, harmonischer und lebenswerter werden.

Vorwürfe

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