Theater

Theater, die Bühne für den Teil des Lebens, den man anderen zeigen oder bewusst machen möchte.

In Zeiten, wo die Politik einer Theateraufführung gleicht, wo sich Schauspieler, Statisten und Regisseure mischen und ihre Konturen verlieren,sind die Künste gefragt, dieses kritisch zu hinterfragen.

Wenn man die eigene Meinung nicht aussprechen darf, muss man die Weltbühne auf die Bretter, die die Welt ja schließlich bedeuten, verlegen.

Im Theater weiß man zumeist wer die Regie führt, wer die Idee, das Konzept des Stückes schuf, im echten politischen Leben ist dieses nicht leicht erkennbar.

Zu oft heissen die Regisseure Macht, Ruhm oder Geld, Einfluss und Eitelkeit.

Sie tauchen auf und tauchen ab, grad wie es der Laune passt, können ihre Farbe der Aktualität anpassen und sind äußerst flexibel und anpassungsfähig, die ideale Vorraussetzung zum Überleben.

Theater ist as dem altgriechischen ” theatron”, die Schaustätte, abgeleitet.

Es kann sowohl ein Stück, als auch das Gebäude oder ein Vorgang sein.

Manchmal als Passionsspiel, als Tanz- Schatten- oder Sprechtheater, zeigt es sich in den vielfältigsten Formen.

Oft hat der Zufall die Regie, die Opportunität.

Die Bühne ist die Welt, in wechselnden Arenen, manches geschieht in Hinterhofbühnen.

Im Bühnenhimmel hängt , was heruntergelassen wird, wechselnde Requisiten und Dekorationen.

Möglichst emotional einstimmende Bilder um den Handlungsakt richtig einzustimmen, wie heulende oder leidende Gesichter und Menschen um Mitleid zu erzeugen, dazwischen die künstlerische Form der Dialektik, alles so herum zu drehen , bis es passt.

Ist ein Ergebnis schlecht, wird es noch als Steigerung des Wandels hingestellt.

Vieles erinnert an Katja Ebsteins Song “Theater”: Das ist wie ein Rausch,
und nur der Augenblick zählt, Wie ein brennendes Fieber”

oder “Sie setzen jeden Abend eine Maske auf, und sie spielen
wie die Rolle es verlangt.
An das Theater haben sie ihr Herz verkauft”

Theater

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Zwischen den Welten

Nicht mehr in dieser Welt, noch nicht in der anderen.

Wir kennen den Zustand nicht, erahnen ihn nur.

Ein Tabuthema, obwohl es eines der existentiellsten ist?

Die Grauzone, über die man nur Mutmaßungen hat, ein Grenzbereich, ein Leben im Schwebezustand.

Im Song von Stan Ridgway spricht der Marine Camouflage zu einem GI “Dont worry son, i am here” und schützt ihn vor dem Tod. Später stellt der GI fest, dass Camouflage in genau dieser Nacht starb.

Manchen war es vergönnt aus dem Zustand des eigentlich “tot Seins”, wieder in das Leben zurück zu kehren. Neurochrirurgen und andere Wissenschaftler versuchen diesen Zustand zu ergründen.

Was kommt danach? Gibt es Brücken über den Hades?

Ablehnung oder Annahme?

Kryobiologen setzen sich mit dem ” suspended Life” auseinander und meinen , dass man , wenn der Körper abgekühlt wird, man nach Stunden noch wiederbelebt werden kann, weil der Zerfall des Körpers noch nicht stattgefunden hat.

Was geht in den betroffenen Menschen vor.

Nahtoderlebnisse, einfach nur Halluzinationen wegen eines Sauerstoffmangels oder chemischer Prozesse?

So ganz einfach wie Himmel, Fegefeuer und Hölle mag es nicht sein?

Oder treten wir vor ein fiktives Gericht, daß uns alles was getan war gegeneinander aufwiegen, ein Urteil fällen würde. Vielleicht sind wir es selber, die dies tun.

Unser Sein ist aber metaphysisch und ontologisch eben nicht nur physisch, sonder andere Komponenenten spielen eine Rolle. Die Seele, das Wesen, der Charakter, das Karma.

Versetzt man sich in die Rolle eines Seinszustandes außerhalb unseres rein irdischen Lebens und stellt sich die Frage , wie könnte man mit Lebenden, die einem wichtig sind, in Kontakt treten?

Zeichen setzen Symbole, die nur dieser verstehen mag,

Assoziationen wecken.

Die Religionen geben keine konkreten nachprüfbaren Vorgaben, nur Handlungsoptionen mit einem wenn und dann.

Das alles ist eine Sache des ” ich glaube es oder nicht”

Für manchen mag es leicht sein. Man stirbt, zerfällt, wird zu Erde. Die Mineralien werden von den Wurzeln von Pflanzen und Bäumen aufgenommen, die Früchte werden von Tieren gegessen, und so auf eine bestimmte Art leben Teile von einem dann in diesen weiter.

Aber was ist die Seele.Was ist mit dem Karma?

Viele Fragen ohne Antworten, die einem an Sokrates Worte erinnern ” ich weiss, daß ich nichts weiß”. Sokrates behauptet ja nicht, dass er kein Wissen hätte, sondern daß er verglichen mit dem , was man wissen könnte, wiederum nichts weiß.

Danach

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Raum und Zeit

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Zeit ist da, ob wir wollen oder nicht. Genauso der Raum.

Zwei immer vorhandene Dimensionen, deren Ausgestaltung an uns liegt.

Oft nutzen wir sie nicht, oder für eigentlich unwichtige Dinge des Lebens.

Zeit vergeht manchmal sehr schnell, und, dann kann es spät, auch zu spät sein.

Wir haben Zeit, nehmen sie uns aber oft nicht.

Zuhören, sich Zeit nehmen, Auszeit für sich, Zeit für andere, zum Zuhören, etwas zu unternehmen, einfach nur gegenwärtig zu sein.

Zeit kann man verschenken, vermitteln, dass man für einen anderen da ist, ohne jaja, Oberflächlichkeit und erkennbarer mentaler Abwesenheit.

Bei manchen menschen hat man den Eindruck, dass diese noch nicht einmal zuhören, zwar ja sagen, aber in ihren Gedanken schon an einem anderen Platz und Raum sind.

Oft sehnt man sich nach einem stillen, ruhigen Raum um seine Gedanken ordnen zu können.

Wenn der Kopf sprichwörtlich so voll ist, dass kein mentaler Raum vorhanden ist…

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Stakkato

In zeitlich schneller Folge ablaufend, nur einzelne Teile, nicht das Gesamte erkennend.

Aus dem Italienischen kommen , staccarsi, abstossen.

Stak, die Vergangenheitsform von stecken, Kato, ein japanisches Eisenbahnmodell Label.

In der Musik gebräuchlich, aber auch in der Sprache,

in Lightshows, wo grelles Licht stakkatohaft als Flashlight nur Konturen erkennen lässt.

Kurz, wie abgehackt, reden wie ein Wasserfall, an die Salven eines Maschinengewehrs erinnernd.

In der Retrospektive kann das eigene Leben stakkatohaft an einem vorbei ziehen.

Nur erkennend was in die mentale Nachhaltigkeit kam, dies, das, jenes.

Manchmal ereilen einem auch Ereignisse, die so wie ein Stakkato ablaufen, so, dass einem wenig Zeit zum Reflektieren bleibt,

und man, mit seinem Erfahrungsschatz im Hintergrund, vielleicht sehr schnell handeln muss.

Die Zukunft zeigt, ob dann alles richtig war.

Stakkato, ein Kennzeichen unserer Zeit.

Die Duplizierung des Wissens, der Technik, der digitalen Kommunikation läuft so schnell ab, dass man nur Stakkatos wahrnimmt.

Entscheidend für uns Menschen ist, dass man das Wichtige wahrnimmt,

das, was an Werten orientiert ist, nicht das Destruktive, sondern das Positive,

das, was einem nicht in den Sumpf der Depression führen kann, des sich alleine im Kosmos fühlen.

Man muss nur nachts in den Himmel schauen, die Sterne sehen, wie sie funkeln, immer an der gleichen Stelle,

ein Meer der Unendlichkeit,

und dann kann man feststellen, dass es sehr schön ist Teil dieses schier unendlichen Kosmos zu sein,

gegenüber dem unsere selbstverursachten Probleme nur als winzige, unwichtige Petitessen erscheinen, Anhängsel menschlicher Unvollkommen- und Unzureichlichkeit erscheinen.

Stakkato

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Nightmare

Wenn sich die Grundfesten des eigenen Seins aufzulösen scheinen,

alles ins Wanken gerät, mentale Beben statt finden, kann es passieren, daß man die Orientierung verliert, das Gefühl für unten und oben.

Die Hölle mag wohl der Ort sein, wo die schlimmsten Albträume wahr werden.

Hieronymus Bosch, der geborene Jeronimus van Aken, seine Bilder sind bis heute Rätsel, schilderte in Bildern die Apokalypse, nach dem Motto ” Die Hölle ist immer und überall”.

Bestiarien inspirierten ihn, insbesondere ein aus Alexandria stammendes mytholgisches Tierkundebuch.

Fabelwesen, die sich in den Träumen bemerkbar machen und den Weg aus dem mental eingesperrt sein finden und den Betroffenen in einem Horror aufwachen lassen, und ihn diese Spuren mit in die Realität nehmen lassen.

Nightmare, nicht die japanische Band, oder der Gruselfilm,

sondern Träume , die mit Angst verbunden sind, Träume, die man nicht möchte, aber die man nicht, wie einen Fernsehfilm, abschalten kann.

Oft posttraumatische Erlebnisse der Vergangenheit.

Einfach zu jedem Negativen, zu jedem Horror sich das Gegenteil vorstellen.

Statt Hass Lächeln, Angst mit Mut austauschen, Trauer mit Freude, einfach alles neutralisieren.

Das Leben kann so schön sein, daß Albträume da keinen Platz haben.

Einfach mental einen Schritt zurück treten und den Albtraum vorbei rauschen lassen.

Dann merkt man, dass alles nicht real ist.

Manches in der Realität ist allerdings schlimmer als der furchterregendste Albtraum, und, zumeist von Menschen verursacht, die ihre Taten aus den niedrigsten Motiven heraus machen.

Aber jeder reale Albtraum geht vorbei und dann beginnt alles neu, und da darf Glück und Freude , Zuversicht un Mut nicht fehlen.

Albtraum

Kreide, Filzstift, original signiert

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Der Weg zum Glück

Glück und Unglück, zwei Gegensätze, oder manchmal auch Glück im Unglück, wenn das einem zugestossene Übel sich als die bessere Lösung herausstellt und neue Chancen bietet.

Das Glück liegt manchmal ganz nah,

man sieht es nur nicht,

weil man die Augen irgendwo anders hat.

Und doch kann es so weit weg sein.

Glück kann man nicht kaufen, höchstens die Glückskekse mit weisen Sprüchen.

Menschen laufen dem Glück oft hinterher.

Viele Optionen, wie Glücksspiele, Glücksrad, Glückslos, die Glücksspirale, Glückspille, Glückshormone.

Man träumt vom großen Glück, nicht wissend,

daß man vielleicht nur einmal über sich selbst lächelnd könnte,,

über Schönes , das man erleben durfte, über ein Glück das man hatte, besonders über ein unerhofftes oder einfach nur Glücksmomente.

Glück ist das Aufeinandertreffen besonders günstiger Zufälle, oder vielleicht des Schicksals?

Man sagt dem Glück nach, es sei launisch, blind und wechselhaft.

Die suche nach Glückssternen , Konstellationen die besonders vielversprechend sind, erweisen sich oft nur als eine mentale Fata Morgana.

Fast jeder wünscht e sich, doch nur wenige behaupten es zu haben.

Glücksritter sind die Suchenden.

Aristoteles schrieb in die Eudaimonia “Glückseligkeit sei das vollkommene und selbstgenügsame Gut und das Endziel des menschlichen Handelns.”

Lebensglück und Zufallsglück. Das eine kann man beinflussen, das andere nicht.

Wie heisste es : “Glück in der Liebe, Pech im Spiel”

Familie, Freunde, die Lebensumstände, Zufriedenheit im Beruf sind Faktoren auf die man selbst Einfluss haben kann.

Ein schöner Freundeskreis, ein sich zu Hause Wohlfühlen, frei von Sorgen zu sein, diese Wege sind einfach und doch so schwierig.

In die Zukunft zu schauen is schwierig, in die Vergangenheit wesentlich leichter.

Einfach dem Glück eine Chance geben.

Es ist wie mit der Liebe. Die Suche ist vergebens. Wenn es Zeit ist, klopft sie an.

Wir wünschen uns oft etwas und meinen, wenn wir es dann haben , würden wir glücklich sein. Dieses ist aber nur kurzfristig, denn der nächste Wunsch ist schon da.

Dauerhaft ist nur sich über die kleinsten Dinge freuen zu können, zu Lachen, und wenn es über sich selbst ist.

Aber dazu muss man sich Zeit nehmen, und genau das ist eines der Probleme, die Glück verhindern.

Die Suche nach dem Glück

Print auf leinwand , original signiert

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Mysterien

Unergründliche Geheimnisse, mit dem Verstand noch nicht erfassbar.

Die Welt ist voller Geheimnisse.

Eines ist die Zeit, die für jeden Menschen bestimmt ist, und die er zur Verfügung hat.

Nur das Schicksal weiß, wann und wie , wie lange und wie schön alles sein kann und sein wird.

Das Leben gleicht manchmal einem Hindernislauf mit interaktiven Problemhürden.

Je nach dem.

Alle haben einen Start und ein Ziel.

Eigentlich ist es egal, ob man alles in die Wiege gelegt bekommt, nie Probleme hat,

oder man ganz arm , ohne nichts auf diese Erde kommt.

Am Ende zeigt sich wer seine Werte realisierte oder nicht

Ob er teilte, barmherzig war, Mitleid zeigte, oder der Geiz, Genuß und die Habsucht ihn dominierten,

und der Arme ob er nur Neid , Hass und Mißgunst hatte oder versuchte das Beste aus der Situation zu machen.

In der Nordischen Mythologie die Nornen Urd, Verdani und Skuld

Die antiken Griechen kannten die Moiren als die Verkörperung des einem Menschen zugewiesenen Schicksals,

Ananke, das Verhängnis, das nicht immer gerecht war,

Heimarmene, die unausweichliche, zwingende und Tyche , der blind waltende Zufall.

Der Mensch kann sich gegen all das auflehnen, hat immer die Wahl,

Gut oder Böse, ja oder nein.

Die Versuchung ist immer und überall.

Nur allem ist gemeinsam:

Die Zeit läuft.

Das Schicksal

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Unterirdisch

Unter der Erde, mit Erde bedeckt,

man könnte auch sagen ” sicher im Schoß der Erde”.

Vielleicht ist dies ein Weg in die Zukunft.

Bunker boten früher viel Schutz gegenüber allen physischen Gefahren.

Und was auf der Erde schon zur Zeit der Höhlenbewohner genutzt wurde , und heute als ökologische Alternative dient, könnte in der Zukunft ein Fluchtweg für die Menschen sein, ein alternativer Lebensraum.

Wenn die Luft immer schlechter wird, bietet das ” unter der Erde” Vorteile.

Aber nicht nur auf der Erde.

Unterirdische Magmakanäle in der bis zu 43 km dicken Mondkruste haben , so die NASA, mit Erkenntnissen des Mondprojekts Grail, eine erhöhte Schwerkraft, und, man zieht in Betracht eine Mondbasis darin zu errichten, leicht abdichtbar, vor Meteoriteneinschlägen geschützt, besser temperiert, als sicherer Lebensraum zum Beginn der Kolonisation.

Der Mann im Mond wäre dann Realität.

Mit einem Tor, wie bei ” Stargate” könnte man dann in das Innere des Mondes, nicht unterirdisch, untermondisch, was nicht harmonisch klingt.

Vielleicht wird schon bald die Mondbasis Apha 1 aus der Science Fiction zu einer Realityshow.

Wir leben in einer Schwellenzeit, bei der wir zwar wissenschaftliche Erkenntnise haben, aber bei denen die Beweise fehlen. Somit bleibt uns das Erahnen.

Die einen wissen, wie man aus Steinen Wasser macht, die anderen wollen Gemüse anpflanzen, was mit den kargen Verhältnissen existieren kann. Chinesische Taikonauten testeten bereits ein System, dass diese dort mit frischem Gemüse versorgen kann.

Andere wollen eine Weltraumstation auf dem Mond bauen, weil der Start zu anderen Planeten wegen der Anziehungskraft die Kosten erheblich minimieren würde, Geplant ist auch Mineralabbau .

Überirdisch wird auch als Bezeichnung für nicht Fassbares , Unnatürliches genommen, das irdische wäre dann das normale , und das unterirdische dass Verborgene, wie der NORAD Bunker im Cheyenne Mountain, der bis 2006 benutzt wurde.

Wer weiss , ob wir wegen einer verwüsteter Erde irgendwann in der Zukunft in ein ” unter der Erde” flüchten müssen, Erfahrungen haben wir. Dies wäre eine Existenz mit Abwesendheit von Lärm, Verkehr, Luftverschmutzung und äusseren Gefahren.

So, wie in dem Film Waterworld wird es vielleicht eine Underworld geben, dann, wenn wir uns nicht richtig um unsere Erde kümmern.

So konzentrieren wir uns doch auf beides. Den Mond nutzbar machen, begrünen, und die Erde erhalten.

Tor ins Unterirdische

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Wege ins Irgendwo

Wege

Wo ich bin ist vorn,

hat man das nicht oft gesagt,

was aber ist, wenn da der Abgrund ist,

ist hinten manchmal nicht besser,

weil man den besseren Überblick hat.

Muss man schnell sein, oder langsam

es ist schwer in der Menge seine Position zu finden,

was ist real, was ist unwirklich.

Meditierend sucht man den Weg,

oder läuft auch einfach los.

Der Weg muss nicht immer gerade sein,

er geht hoch, er geht runter

um Ecken, im Kreis, rückwärts, vorwärts

wohin, woher

welcher Weg

welche Abzweigung, welche Weiche

es gibt kein Halten,

bleibt man stehen, geht alles an einem vorbei.

Die Zeit läuft gnadenlos

Umwege , Irrwege

Pfade,

Wegkreuze

irgendwo das Ende des Weges, eine Einbahnstrasse,

der Kreisverkehr des Lebens, ein Parkplatz des Seins,

oder die Überholspur auf dem Weg zu einem fiktiven Ziel,

das dann doch nicht kommt,

der Fata Morgana der Seele,

die die wahren Schätze übersieht,

die Rast, das Verharren in Bewunderung dessen,

was so keine plakative Größe braucht,

was es sich leisten kann klein zu sein und doch so unendlich groß.

Der kleine Grashalm, das Kleeblatt, der Schmetterling

Alle haben ihre Wege,

niemand kennt alle Wege,

es gibt auch keinen Atlas der alle verzeichnet,

besonders nicht die Wege des Lebens.

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Wege

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erahnen

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Scan_20200713 (2)

Nicht wissen , was kommt,

vermuten, einen Verdacht haben, hochrechnen, argwöhnen,

Manchmal etwas intuitiv erfassen

Französisch ” devine”, englisch “guess”, italienisch ” indovina”

Etwas schwant einem, wähnen, mutmaßen, annehmen, spekulieren, es dämmern lassen

Die Silbentrennung ist er -ah-nen und nicht er-ahnen, das ergäbe ja einen anderen Sinn. Maskulines “er” und dann noch die Vorfahren. Obwohl ja ein altes Sprichwort sagt: Schau in die Vergangenheit, dann weißt Du, wo es hingeht”.

Manches ist wie eine Vorahnung.

Ein bestimmtes Gefühl lässt einem nicht los, es lässt sich keine sichere Prognose machen, einfach dubios, unbekannt, unerforscht, eventualisiert.

Es gibt viele Redewendungen mit erahnen, wie

  • man konnte erahnen, was damit gemeint war
  • die Daten ließen nicht Gutes erahnen
  • Konsequenzen erahnen
  • ahnen, worauf etwas hinaus geht

Das Gegenteil von erahnen ist “wissen”

Manchmal, wenn man Politiker analysiert, hat man den Eindruck, dass vieles nur eine “Erahn-Politik” ist, und das Wissen hinten herunter fällt. Und so…

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