Geister, und plötzlich sind sie da

Manchmal werden Dinge in Bewegung gesetzt, deren Folgen man überhaupt nicht bedacht hatte.

“Die Geister die ich rief, werd ich nun nicht los” so J.W.Goethe im Zauberlehrling.

Manche politische Maßnahme bleibt nicht ohne Folge, eine davon kann der Verlust an Vertrauen sein.

Man meint etwas richtig in die Wege zu leiten, schätzt aber die Folgen nicht richtig oder falsch ein. Die Menschen reagieren anders als man gedacht hatte, oder alles ergibt sich einfach anders, die Situation ändert sich.

Zwar werden oft Meinungstestläufe gemacht, nach dem Motto ” Wie reagieren die Menschen. Kommt es an, dann kann man das vertiefen und umsetzen, wird es abgelehnt, dann heißt es entweder aufschieben oder einstellen, das Ganze war halt ein Versuch wert”

Wenn aber Maßnahmen nicht verständlich gemacht werden können, weil sie unlogisch, nicht konsequent, oder opportunistisch, lobbybezogen sind, dann können nicht kalkulierte Folgen auftreten. Politische Erdrutsche.

Wenn Steuern immer höher werden, gleichzeitig Politiker dauernd neue Steuerideen haben, andere eine einseitige Umverteilung wollen, eine Enteignung, dann kann es passieren, dass sich die Menschen auf einmal wehren, insbesondere wenn die das Entscheidenden und Vorschlagenden ein monatliches Einkommen haben, dass sogar ein vielfaches des Jahreseinkommen anderer bedeutet.

Menschen wollen eine Werteordnung haben, an die sich alle halten.

Wer fordert, daß man kein Eigenheim mehr bauen darf, darf auch keines besitzen.

Wer um eine Rente feilscht, die ein weniger als ein Zehntel der später einmal eigenen beträgt, braucht sich nicht zu wundern, dass eine Radikalisierung statt findet.

Ein Präsident, der seine Anhänger zur Gewalt aufruft, darf sich nicht wundern, dass viele diesem Aufruf folgen.

Eine der schlimmsten Folgen ist, wenn eine Bürokratisierung ihren Höhepunkt hat und aus dem mündigen Menschen ein in voraus eilendem Gehorsam Handelnder wird.

Nur so können Diktaturen entstehen und bestehen, Mitläufer .

Verantwortung , so sagt man, ist unteilbar, aber ist sie das?

Die Strategie immer mit dem Finger auf andere zu zeigen, funktioniert meistens nicht.

Jeder ist schließlich immer für sich selbst verantwortlich, nicht die anderen, und somit auch für das , was er anrichtet.

Unter Geist stellt man sich etwas immaterielles vor, ein übernatürliches Wesen mit menschlichen Eigenschaften. Das ist aber nicht gemeint, sondern die Denkweisen, das “Reflektieren”, das ” wessen Geistes Kind” man ist. Und da reagieren Menschen unterschiedlichst.

Hat man nur Konsum und unbegrenztes Wachstum im Fokus, muss man sich nicht wundern, wenn man Probleme bekommt.

Wer einen Krieg anfängt, weiß nie wie dieser ausgeht.

Wer meint Regenwälder abholzen und durch Brandrodung vernichten zu müssen, muss sich nicht wundern, wenn das Land, in dem er wohnt, eines Tages in einer Katastrophe enden wird.

So ist es besser, wenn man die guten Geister weckt und ruft um “nicht von allen guten Geistern verlassen zu sein”..

Geister, die man ruft

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wenn die Natur rebelliert

Dürren sind etwas Normales, wenn diese in bestimmten Regionen von Zeit zu Zeit sich ereignen, starke Regenfälle, Kälteeinbrüche ebenso. Nur sollte man dieses nicht verstärken, sondern alles zu tun um die Folgen zu mindern.

Jedesmal, wenn wie in Australien oder Kalifornien die Wälder zu brennen beginnen,

bedeutet dies für Tausende Tiere, auch Kleinstlebewesen, das Ende.

Jeden Tag sterben Arten aus, Pflanzen und Tiere.

Wir haben uns von der Natur entfremdet, sind abgestumpft, alles was man an Katastrophen sieht, ist ja weit weg, und,

Zahlen sind abstrakt. Wir nehmen den Unterschied zwischen 5, tausend und zehntausend gar nicht mehr wahr

Aber es handelt sich um Lebewesen.

Jedes Tier am Amazonas oder in den Gebieten der Brände hat ein Gefühlsleben, Familie, Freunde.

Alle Pflanzen haben Kommunikationsformen, die wir nur noch nicht richtig kennen.

Wie heißt es: „ Quäle nie ein Tier zum Scherz, denn es fühlt wie Du den Schmerz“ , und wir quälen die Natur.

Gut dass wir die Hilfeschreie von Bäumen, Pflanzen und Tieren nicht hören, sie würden unser tiefstes Inneres treffen, die Seele.

Es geht nicht darum wer schuldig ist, der Klimawandel ist für die Erde normal, aber um das, was wir verhindern, vermeiden und verbessern, verzögern und favorisieren können und sollten, das ist das Entscheidende.

Wir haben soviel Wissen und Kenntnisse , wie noch nie in der Geschichte, um uns und die Natur egal welchen klimatischen Verhältnisse anzupassen und in Einklang zu bringen, aber eine Moral, die so tief gesunken ist, wie schon seit Jahrhunderten nicht.

Es geht um die Verantwortung , die wir haben und zu oft nicht übernehmen.

Weniger Vermüllung, keine Giftstoffe, kein Plastik das Tiere, besonders Fische und Vögel tötet, Bann über Brandrodung, grüne Bebauung, grüne Innenstädte statt Steinwüsten, weniger Konsum, mehr Bescheidenheit.

Wir sollten erreichen dass jeder Mensch für jedes Jahr seines Lebens einen Baum pflanzt.

Die Erde wäre wesentlich schöner und die Natur könnte gesunden.

Tun wir dieses nicht bekommen wir die Rechnung. Die Natur wird rebellieren.

Nur wir werden nicht die Gewinner sein.

wenn die Natur rebelliert

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zugeschüttet

Was ist, wenn man zwar viele TV Sender zur Verfügung hat , aber in allen beinahe das Gleiche gesendet wird.

Wie ein Staatsfernsehen, in dem die Regierungsmeinung hoch und runter berichtet wird. Pressekonferenzen, daß diejenigen, die sich bei Wahlen ins Licht setzen wollen, alle mal dran kommen.

Ein Fachmann nach dem anderen versucht etwas zu begründen, wissend, dass von dem Dargebotenen auch Forschungsgelder abhängig sind.

Man hat das Gefühl man wird mit immer den gleichen Informationen zugeschüttet, als ob es nichts mehr anderes geben würde.

Sagt jemand etwas gegen diese Linie, wird etikettiert, ausgebootet, nicht gesendet.

Das, obwohl doch in dieser Welt sich auch noch vieles andere ereignet.

Wissen wird portioniert, ein kleiner Ausblick in vielleicht, aber hoffentlich nicht, das 23. Jahrhundert, wo vielleicht Wissen Geld kostet, was in bestimmtem Masse ja der Fall ist.

Wer sich weder Fernsehgerät, Radio noch Zeitung , geschweige Mobiltelefon leisten kann,

ist nicht im Verteiler des Wissens. Ihm bleibt nur das Hören und Sagen, das Zufällige, die Gerüchte und das, was ab und zu nach Außen dringen mag, und der Austausch mit anderen Menschen, Bücher und Zeitschriften.

“Wissen ist Macht” geht auf den englischen Philosophen Francis Bacon (1561-1626) zurück.

Man kann dies auch Verneinen. ” Nicht wissen macht auch nichts, ergänzt durch MACHT, macht nichts.” Manchmal ist es gut, dass man bestimmte Dinge nicht weiß. Zumindest hat man ein Ärgern weniger.

Mit Informationen, die immer die Gleichen sind zuschütten, bedeutet Indoktrination, um durch immer wieder wiederholen das letztlich das dieses zu glauben sicher zu stellen.

Das Leben kann so schön und vielfältig sein, zu schade, dass man sich ärgert und mental Vermüllen lässt.

VIP Nachrichten, Brisantes, wer mit wem und gegen wen auch immer; die Bedeutung für das eigene Seelenleben ist gering. Skandale, da ärgert man sich nur. “Waste of Time”

Man muss nur einfach das alles nicht anschauen.

Aus dem Verteiler des Lebens ist man deswegen nicht abgekoppelt.

Das Denken ist frei, und das muss man sich nicht einschränken lassen.

zuhoeren

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Verkastelt – oder das Labyrinth

Das Labyrinth des Lebens fängt irgendwann an und geht dann seinen eigenen Weg.

An eine verzweigte und verwinkelte Anlage eines Palastes erinnernd.

Angelehnt an die Legende vom Labyrinth (von griechisch Labrys, „Doppelaxt“, oder Lehnwort aus dem Altägyptischen, mit der Bedeutung „Palast am See“.

Theseus kam durch das Labyrinth und tötete den Minotaurus.

Wir denken manchmal verschachtelt, verdreht, verschraubt, um zig Ecken, stecken dies und das in eine geistige Schublade und wissen nicht mal in welche.

Die Schwierigkeit liegt im Überwinden des sich selbst mental einschränken.

Man sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht, oder man sieht nur die vielen Päckchen des Lebens, die man mit sich herum tragen muss, müht sich über manchmal steinige Wege.

Vögel stören sich nicht an Mauern, Gängen und Verließen, sie fliegen einfach über alles hinweg.

Nur die Stürme und Winde können Ihnen etwas anhaben, aber auch die gehen vorbei, und diese Zeit kann man an einem sicheren Ort verweilen.

Wir können unsere Gedanken frei fliegen lassen, und zielgerichtet dahin gehen, wo unser Ziel ist, kein Beton , keine noch so hohe Mauer kann etwas verhindern, alles kann überwunden werden, kein Zaun der Welt kann das Denken aufhalten.

Nur müssen wir dies tun.

Schranken und Barrieren sind künstlich gemacht, also kann man sie entfernen.

Nur, wenn der innere Kompass nicht stimmt, die Orientierung, kann auch ein Vogel im Kreis herum fliegen.

Wenn man nicht weiß, was man will, kommen die Schwierigkeiten.

Dabei hätten wir es sehr leicht.

Der Kompass unseres Inneren ist das Herz, die innere Einstellung, unsere Werte, das Gute, der Glaube.

So überlegen wir uns, was das Ziel ist, und fliegen direkt darauf zu.

Das Glück kann immer und überall sein, man muss es nur zulassen,

denn wenn man es krampfhaft sucht, verkastelt man sich.

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Verkleiden

Verkleiden ist im Karneval oder Fasching “in”.

In Coronazeiten , wo man Mundschutz tragen muss, wirkt man eh verkleidet.

Manche Menschen sind so gefühllos, zumindest ihr Gesichtsausdruck, dass dieser auch normal an eine Maske erinnert.

Ein aufgesetztes, künstliches Lächeln, das , sobald man den anderen nicht mehr anschaut, weg ist, oder krampfhafte Freundlichkeit. Manche grinsen immer, auch in den unpassendsten Momenten, vielleicht über sich und ihre Taten selbst freuend, sich mental auf die Schulter klopfend.

Jeder hat einen anderen Grund, in was er sich verkleidet.

In die Figur seiner Wünsche, in das, was er schon immer sein wollte und sich nicht getraute,

oder, weil es das Kostüm gerade günstig gab, der Faschingsverein das so anbot und man da mitmachen wollte.

Viele Gründe für eine gewisse Zeit sein Äußeres „Ich ” zu tauschen.

Einmal Pirat, Mönch oder Arzt sein, Bettler, Räuber oder Gespenst? Wer weiß, die Palette ist schier unermesslich, der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Für Kinder normal, wer wollte als das nicht schon einmal Cowboy sein, oder einer der Star War Helden.

Aber sind wir in manchen Dingen des Lebens nicht selbst immer Kinder?

Mit Schminke, Kostümen sein Äußeres so zu verändern, dass man nicht erkannt wird, das ist Sich verkleiden.

Manchem mit Bekanntheitsgrad wäre dies die einzige Chance unerkannt sich einmal frei bewegen zu können, ohne dass jemand einem auf ” die Finger” schaut, einfach ungezwungen sich selbst zu sein.

Verkleiden hat aber auch eine andere Dimension, indem man das Gleiche mit Wänden und Flächen macht, zur Verschönerung, zur Schallisolierung oder als Kälte-Wärmedämmung.

Verkleidet wird mit Gerüsten, Planen, oder ganze Gebäude, so wie es der Künstler Christo machte, als er beispielsweise den Reichstag verhüllte und verkleidete.

Poeten verkleiden mit Worte das, was sie eigentlich sagen und ausdrücken wollen, manchmal so, dass man den Sinn nicht erkennt, oder zumindestens das, was eigentlich wichtig wäre.

Nicht wenige Politiker jonglieren mit Worten um vieles um nichts zu sagen, zumindest nicht das was das Problem, ihr Problem ist und erst recht nicht wie man dieses lösen könnte.

Verschalen, sich kostümieren, vermummen, verdecken, ablenken

Deshalb für viele in der 5.Jahreszeit, die Flucht in eine andere Identität, einmal Hexe oder Zauberer sein, seine Kindheitsträume verwirklichen.

Viele Worte für das sich verbergen. Und da wird die gesamte biometrische Erkennung außer Kraft gesetzt.

Manche Tiere haben uns da viel voraus, so wie Chamäleons, bestimmte Fische, Pflanzen , die in genialer Weise ihr Äußeres verändern können, Farbe und Form. Ihr „ ich“ ist die Verkleidung, das Täuschen und Vortäuschen.

Alles ist mit der zentralen Frage: Als was gehst Du?

diese Frage ist eine der fundamentalen Lebensfragen, nämlich die, wie man sich sieht und gerne hätte, oder wie man möchte das andere einem sehen

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Verkleiden

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Nach hinten schauen

Nach hinten schauen bedeutet in das, was war.

Erinnerungen.

Nach vorne schauen, heißt das Alte loslassen, einfach den Blick auf die Zukunft werfen, auf das, was man nicht weiß, aber worauf man sich auch nicht vorbereiten kann, aber trotzdem gewappnet sein möchte.

Sich nach hinten zu drehen, um 180 Grad, heisst nicht ein Wendehals zu sein, denn der würde ja nach jeder opportunen Seite schauen.

Man muss physisch, da der Kopf das nicht kann, den ganzen Körper drehen.

Eher so, wie beim Autofahren. Wer überholt muss nach hinten schauen.

In der Bibel ( Gen 19,1-29 EU ) bekam Lot mit seiner Familie die Chance aus Sodom vor der Zerstörung zu fliehen. Engel verboten ihm auf der Flucht zurück zu blicken. Lots Frau jedoch blickte zurück und erstarrte zur Salzsäule.

Im Koran kommt dies ebenfalls in verschiedenen Fassungen in den Suren 7:80-84 u.a. vor.

Überträgt man dies auf heute, ist es doch sinnvoll Unbequemes, schief Gelaufenes einfach lassen wie es war, nicht nach zu trauern und sich unnötig zu belasten, oder gar wie gelähmt zu fühlen.

Besser ist es optimistisch nach vorne zu schauen,

trotzdem aber Lehren aus der Vergangenheit ziehen, daraus zu lernen.

Weder hinten noch vorne wäre teilnahmslos, wie eine Marionette zu sein.

Nicht wissen, wo hinten und vorne wäre , ist der Ausdruck einer Hilflosigkeit.

Vielleicht muss man das wie mit einem mentalen Rückspiegel machen. nach vorne schauen und trotzdem das ” Hinten” unter Kontrolle halten.

Wenn einem das “Hintere” überholt ist das nur im Straßenverkehr normal, und auch gut, aber nicht im Mentalen.

Albträume aus der Vergangenheit können einem plagen,

manchmal holt einem seine Vergangenheit ein und stellt die ganze Zukunft auf den Kopf.

Spuren, die man gesetzt und gelegt oder hinterlassen hat.

Eine Vaterschaft, ein zur Adoption frei gegebenes Kind, alte Sünden, Unrecht das man tat, zahlreiche Möglichkeiten in der Palette des Schicksals.

Wer nach vorne sehen möchte darf nicht nach hinten denken.

Im Qi Gong gibt es die sogenannte “Brokatübung”.

“Beim Ausatmen die Arme wieder
nach unten bewegen, gleichzeitig den
Kopf zur linken Schulter wenden und
über die Schulter nach hinten unten
blicken. Nach hinten auf die 5 Übertreibungen und die 7 schädlichen Einflüsse”

Nach hinten nicht im Sinne von “rückwärts” verstehen, sondern wie im Cockpit mit einer Cam das Hinten sehen um gegenüber Gefahren aus dem ” Hinten” vorbereitet zu sein und um reagieren zu können.

Ab und zu kann der Blick nach “hinten” schön sein, dann, wenn man seine Erinnerungen mit Menschen, die einem lieb sind, teilen kann.

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Nach hinten schauen

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Feng Shui 風水 / 风水

Wir vergessen oft, daß wir uns selbst regulieren sollten,

physisch, mental und emotional. Die Verantwortung für uns selbst liegt bei uns; dies können wir nicht auf andere schieben.

Aber woher die Kraft nehmen , wenn es tausend Möglichkeiten gibt immer schwächer zu werden.

Die Nachrichten werden nicht besser. In jedem Sender das Gleiche und einen Tag später das Gleiche noch gedruckt und dazwischen in digitaler Form.

Man wird mit Unwichtigem zugeschüttet und bekommt selektiv und portioniert alles, was andere wollen, serviert.

Und mit all dem muss der eigene Körper und der Geist fertig werden, und dabei wäre dieses eigentlich ganz einfach.

Feng Shui, wieder eins werden mit dem Wind und Wasser,

Berge und Land wieder anschauen, Himmel und Erde wieder bewust wahrnehmen.

Weg von der Entfremdung.

Für Karl Marx, in den philosophisch-ökonomischen Manuskripten von 1844, und Engels haben wir uns durch die Arbeit in der Industrialisierung von der Scholle entfremdet.

Mit Gewalt, wie die Khmer Rouge kann man diese Entfremdung auch nicht lösen, nämlich die Stadtbevölkerung aufs Land zwingen um diese Entfremdung wieder zu kompensieren und die Landbevölkerung in die Städte zu brigen, das Geld abschaffen und nur noch tauschen.

Die vielen Menschen, die bei dieser Diktatur ihr Leben verloren, klagen an.

Das heutige Leben bringt uns aber zum Entwurzeln. Wir sind der Harmonie entflohen, gehen morgens zur Arbeit, kehren am Abend zurück. Dann schlafen wir, und, zum Leben bleibt nur der Urlaub und das Wochenende.

Geld wird gleich Freiheit gesetzt, je mehr man hat, desto mehr Freiheit meint man zu haben, ist aber letztlich Gefangener seiner eigenen Handlungen.

Und müssen wir, wie bei einem Lock down, einmal zu Hause bleiben, nützen wir die darin liegenden Chancen nicht, wieder den Bodenkontakt zu bekommen, Energie zu tanken, weil wir das nicht mehr kennen.

Viele Jammern, manche werden depressiv oder aggressiv, ungeduldig; die innere Ruhe wird zur Unruhe.

Aber wir haben nicht gelernt damit umzugehen.

In den Schulen wird alles mögliche gelernt, nur nicht das Wichtigste , wie man mit dem Leben umgeht und dieses gestaltet, wie wir uns in die Natur integrieren und diese erhalten.

Andere Kulturen als die europäische haben Lösungen zu einem gesünderen Leben gefunden.

Der Luopan, der Feng Shui Kompass, kann uns helfen den richtigen Weg zu finden

Im Buch der Riten von Guo Po (4.Jahrhundert nach Christus), steht: „Qi wird vom Wind zerstreut und stoppt an der Grenze des Wassers.“

Kanyu 堪輿 / 堪舆, Berg und Land anschauen und bewerten, ging verloren.

In Facebook gibt es eine Gruppe ” view from my window”, wo jeder das posten kann, was er aus seinem Fenster sieht , und, es wird einem bewusst wie schön und reichhaltig unsere Welt ist.

Das Qi ( Lebensenergie) nimmt ab, man verbraucht sich, statt immer wieder unser Umfeld harmonisch zu gestalten um Energieflüsse überhaupt zu spüren zu können und dies nicht als Esoterik ab zu tun.

Wir benötigen unsere seelische Tankstelle, aber diese müssen wir uns selbst schaffen und überhaupt zulassen.

Feng Shui Wind und Wasser

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Wenn die Erde hadert

Wenn der Mensch der Natur ihre Seele nimmt, beginnt sie zu hadern.

Er kann ihr diese nicht weg nehmen, nur die eigene.

Die Erde würde es auch ohne Menschen geben.

Vor 4 Milliarden Jahre schleuderten Vulkane giftige Gase und Gestein in die noch dünne Atmosphäre, es gab noch kein Leben, aber heute vergiften wir diese, und zerstören Leben.

Dabei erkennen wir leider zu wenig, dass wir unsere eigenen Lebensbedingungen zu unseren eigenen Ungunsten verändern.

Klimaveränderungen gibt es seit es die Erde gibt, das ist ein Kommen und gehen, alles verändert sich.

Die meisten Lebewesen haben eine Hackordnung, ein “Fressen und gefressen werden”, in einer gewissen weise auch der Mensch.

Ausnahmen gibt es immer, so dass sich Tiere, die sich eigentlich nur feindlich begegnen, sich als Nahrung sehen, sich sogar anfreunden.

Ein Sozialverhalten positiver Art ist vielfach zu sehen.

Mit uns Menschen ist es ähnlich.

Nur gibt es einen wesentlichen Unterschied.

Der Mennsch hat die Fähigkeit erlernt, durch die Entwicklung des Wissens und der Wissenschaften, auf jedwede Veränderung zu reagieren.

Im Gegensatz zu unseren Ahnen können wir in den kältesten Regionen genau so leben , wie in den wärmsten.

Aber statt diese Fähigkeit zu nutzen, verflechten wir uns in das Gegenteil.

Wir verschmutzen die Meere mit Giften und Plastikmüll, durch den Abbau von Mineralien werden ganze Landstriche vergiftet, wie bei der Ölsuche , Lithiumabbau, durch exzessive Bewirtschaftung mit Plantagen wird in bestimmten Ländern das Grundwasser entzogen, Regenwälder, die eigene grüne Lunge wird abgeholzt um einen ökonomischen Nutzen zu haben.

Unser Konsum wird immer grösser, der Bedarf an Fleisch reduziert ganze Spezies, wie bei den Fischen , oder degradiert die Tierwelt zur Futtergrippe des Menschen, der als Nebenprodukt auch noch alles überdüngt und die Böden kontaminiert.

Gleichzeitig geht das Wachstum der Menschheit explodierend hoch, Geburtenkontrolle ist vielen ein Fremdwort, und, um allen ein Zuhause zu bauen, wird immer mehr Land verstädtert, sogar der Sand als Baumaterial knapp.

In allem ist das Motto: ” Immer mehr, immer mehr….und der Wind weht wieder übers Meer”

Manchmal treibt er Sand vor sich hin und dann erschrickt man wenn man Blutregen oder Blutschnee sieht, immer mehr Unwetter kommen, und die Natur reagiert, mit uns hadert.

Aber wir nutzen die Chancen nicht.

Erkennen wir, dass das nicht geht, sind wir hervorragend im ” die Schuld auf andere zu schieben”, nutzen unser Wissen nur zum eigenen Vorteil.

Friday for future, schöne Demos, aber jeder hat ein Handy, reden lässt sich leicht. Würde von jedem bei jeder Demo ein Baum gepflanzt werden eine Steinfläche betopft oder begrünt werden, sähe vieles besser aus.

In Afrika, statt Bäume zu pflanzen , das Land zu begrünen , wird neidisch auf die reicheren Länder geschaut, und man geht lieber dahin, statt etwas anzupacken, nicht wie der Bauer in Burkina Faso, der Wüstenlandstriche begrünte, in dem er Setzlinge in Ziegenmist setzte, sie begoss und groß zog.

Man könnte ganze Innenstädte begrünen, Pflanzen auf den Balkons und Dächern haben, uns endlich in die Natur integrieren, weniger Konsum, mehr Bescheidenheit.

Das Handeln ist das Gegenteil

Der andere ist immer schuld . Diese Aussage erlaubt sich zurück zu lehnen, nichts zu tun. Frei nach dem Floriansprinzip: Lieber heiliger Florian, geh vorbei, zünd andere an”

Noch hadert die Erde, die Natur, mahnt uns an; sie reagiert noch zu unseren Gunsten, sie bestraft uns und rächt sich noch nicht.

Die Lehre aus der Geschichte: Taten statt Worte.

Wenn die Erde hadert

Noch hadert die Natur

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Distanz

Nähe und Distanz,

Manchmal Widersprüche, nämlich zwischen Wunsch und Wirklichkeit.

Lateinisch ” distare”, abstehend. Eine geradlinige Entfernung.

Zumeist ist diese aber nicht geradlinig, sondern flexibel.

Distanz bedeutet Freiraum. Ideal wäre die Balance zwischen Freiraum und Distanz.

Körpersprache signalisiert, wenn sie nicht eingehalten wird, bei Mensch und Tieren.

Manchmal ist Distanz mehr als gut, wenn zum Beispiel ein Asteroid an der Erde vorbei fliegt. Eine zu große Nähe führt zu Kollisionen.

Wenn jemand krank und ansteckend ist, würde eine Nähe stören.

Gerade bei einem Corona Shut down ist der Schutzmaskenverweigerer, der trotzdem sich anderen annähert ein Distanzbrecher, er bricht in den Individualbereich ein und gefährdet damit jemand. Für sich alleine auf weiter Flur, ist das ja nicht notwendig.

Manche Menschen verstehen nicht, dass man andere respektieren muss, nicht in deren Distanzbereich einbricht.

Man steht im Supermarkt an der Kasse, da drängt jeman nahe an einem vorbei, weil er sich da Zigaretten aus einem Automaten holen will, der da steht.

Das ist der Drängler, der unbedingt an einem vorbei muss, auch der auf der Autobahn, der Bedränger, der einem fast auf das eigene Auto auffährt.

Das ist der Karrierist, der skrupellos über die anderen steigt, sie missachtet.

Manche Menschen versuchen anderen ihre Meinung aufzudrücken, missachten die kognitive Distanz.

Die Menschheit vermehrt sich in einer enormen Geschwindigkeit. Menschen brechen immer mir in den Distanzbereich der Tiere ein, verdrängen sie.

Es wird in der ganzen Welt immer mehr gebaut, und , die Menschen kommen sich räumlich derartig näher, etwas , was der Einzelne gar nicht möchte, aber keine Wahl hat.

Und, aus Tierbeobachtungen weiß man, dass je enger sich eine Population auf einem Raum befindet, desto aggressiver werden die Beteiligten.

Nichts in dieser Welt ist so wichtig, als das man das Recht hätte den anderen zu bedrängen, beleidigen, in allen Bereichen das Tabu Distanz zu brechen.

Oft distanziert man sich erst von etwas, wenn es schon einen Schaden oder eine Kollision gab. Das dann Distanzieren offenbart aber auch eine bestimmte Mitschuld, denn offenbar war man mit dem Beanstandeten zuvor einverstanden.

Ein Schlüssel keine Distanzprobleme zu haben ist das Gleichgewicht Distanz-Nähe und Toleranz-Intoleranz zu wahren.

Den anderen so nehmen , wie er ist, tolerieren, dass jeder Mensch unterschiedlich ist, aber intolerant gegenüber Intoleranz zu sein, und die Nähe da zu finden, wo sie gewünscht wird.

Es gibt aber auch Ausnahmen, bei denen diese Dimensionen eine geringere Rolle spielen.

Die Ausnahme ist die Liebe und Zuneigung , da ist die Nähe das Schönste, und, man kann sich nahe sein und ist trotzdem räumlich entfernt, und da ist die Nähe das, was man sucht und sich wünscht.

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Distanz

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Wenn Karneval ausfällt

Was eine Pandemie alles auslösen kann.

Menschenleere Straßen, wenige Begegnungen, nur wer muss, geht aus dem Haus.

Vereine fordern auf, Faschingsbälle online zu machen, Essenspreise zum Einkaufspreis, so wird es angepriesen.

Keine Kamellen, kein Straßenkarneval, keine Sitzungen mit hunderten Gästen,

dafür den Impfstoff aus der Zuckerspritze,, Gebäck mit Viren aus Marzipan, und dazu Corona digital.

Das neue Modewort ist nicht nur der Name eines Afrikanischen Staates, der damit eine Renaissance in der Bekanntheit bekommt, Togo, sondern ” To Go”.

Alles wird zum Abholen angeboten, von Speisen, Möbeln, Gegenstände des täglichen Bedarfs Baumaterialien, alles zum Bestellen und Abholen. Call, cash and carry.

Mit je einem Freund trifft man sich zum Cafe “togo” vor einem der Anbieter, oder Kaffeeautomaten, und genießt diesen auf dem Blumenkübel als Ablage, und dies noch unter freiem Himmel..

Karnevalssitzungen fordern aufgrund der Corona-Maßnahmen neue Variationen heraus, Kreativität ist gefordert. Statt einer Prinzengarde treten wegen den den Abständen nur 2 auf, an die Wand projiziert sieht man wie es früher aussah.

Büttenredner haben als Publikum nur die anderen am Abend Auftretenden und eventuell das Fernsehen.

Aber , es funktioniert. Das Klatschen kommt aus dem Lautsprecher, das Publikum wird simuliert.

Statt buntes Narrentreiben hängt man farbige Regenschirme oder anderes auf. Bemalen und schminken kann man sich immer. Für manche ist das ganze Jahr Karneval und Narren gibt es zahlreich, immer und überall.

Kinder machen ihre eigenen Faschingsumzüge in der Wohnung. Minitransparente schmücken die Lego und Playmobil Autos, und der Umzug mit Musik von der Karnevals CD oder dem Clip vom letzten Jahr, kann in Miniformat starten.

Andere starten einen Puppenumzug. Schaufensterpuppen werden kostümiert zum Leben erweckt, werden zu Trumps oder Coronas, zu Virologen oder bestimmten Politikern.

Schlager Stars des Karnevals sind Hamster mit Toilettenrollen,, schwarze Schäfchen, die in einer Waschmaschine weiß gewaschen werden (Politiker, ), Geisterspiele von Fußballern.

Persiflagen haben Hochkonjunktur.

Party im Auto, man trifft sich auf Parkplätzen , macht die Scheiben auf und feiert in Kostümen, schmückt sein Auto. Drive in Karneval.

Die Faschingsorden bekommen einen Zusatz : Coronaorden

Die kreativen Ideen , die Jeckenideen blühen.

Der Rosenmontagsumzug wird ein Träumchen, die Zutaten Schäumchen.

Karneval fällt nie aus, er passt sich nur der Situation an und die Themen sind schon vorgegeben.

Aus Marina wird Corona.

In einem Film vor 20 Jahren ” Keiner hätte so etwas gedacht” oder ” Corona Ole” wäre all das ein Science Fiction Szenario gewesen.

Aber der Karneval fällt nicht aus.

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Der Karnevall fällt nicht aus

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