Wenn die Erde hadert

Wenn der Mensch der Natur ihre Seele nimmt, beginnt sie zu hadern.

Er kann ihr diese nicht weg nehmen, nur die eigene.

Die Erde würde es auch ohne Menschen geben.

Vor 4 Milliarden Jahre schleuderten Vulkane giftige Gase und Gestein in die noch dünne Atmosphäre, es gab noch kein Leben, aber heute vergiften wir diese, und zerstören Leben.

Dabei erkennen wir leider zu wenig, dass wir unsere eigenen Lebensbedingungen zu unseren eigenen Ungunsten verändern.

Klimaveränderungen gibt es seit es die Erde gibt, das ist ein Kommen und gehen, alles verändert sich.

Die meisten Lebewesen haben eine Hackordnung, ein “Fressen und gefressen werden”, in einer gewissen weise auch der Mensch.

Ausnahmen gibt es immer, so dass sich Tiere, die sich eigentlich nur feindlich begegnen, sich als Nahrung sehen, sich sogar anfreunden.

Ein Sozialverhalten positiver Art ist vielfach zu sehen.

Mit uns Menschen ist es ähnlich.

Nur gibt es einen wesentlichen Unterschied.

Der Mennsch hat die Fähigkeit erlernt, durch die Entwicklung des Wissens und der Wissenschaften, auf jedwede Veränderung zu reagieren.

Im Gegensatz zu unseren Ahnen können wir in den kältesten Regionen genau so leben , wie in den wärmsten.

Aber statt diese Fähigkeit zu nutzen, verflechten wir uns in das Gegenteil.

Wir verschmutzen die Meere mit Giften und Plastikmüll, durch den Abbau von Mineralien werden ganze Landstriche vergiftet, wie bei der Ölsuche , Lithiumabbau, durch exzessive Bewirtschaftung mit Plantagen wird in bestimmten Ländern das Grundwasser entzogen, Regenwälder, die eigene grüne Lunge wird abgeholzt um einen ökonomischen Nutzen zu haben.

Unser Konsum wird immer grösser, der Bedarf an Fleisch reduziert ganze Spezies, wie bei den Fischen , oder degradiert die Tierwelt zur Futtergrippe des Menschen, der als Nebenprodukt auch noch alles überdüngt und die Böden kontaminiert.

Gleichzeitig geht das Wachstum der Menschheit explodierend hoch, Geburtenkontrolle ist vielen ein Fremdwort, und, um allen ein Zuhause zu bauen, wird immer mehr Land verstädtert, sogar der Sand als Baumaterial knapp.

In allem ist das Motto: ” Immer mehr, immer mehr….und der Wind weht wieder übers Meer”

Manchmal treibt er Sand vor sich hin und dann erschrickt man wenn man Blutregen oder Blutschnee sieht, immer mehr Unwetter kommen, und die Natur reagiert, mit uns hadert.

Aber wir nutzen die Chancen nicht.

Erkennen wir, dass das nicht geht, sind wir hervorragend im ” die Schuld auf andere zu schieben”, nutzen unser Wissen nur zum eigenen Vorteil.

Friday for future, schöne Demos, aber jeder hat ein Handy, reden lässt sich leicht. Würde von jedem bei jeder Demo ein Baum gepflanzt werden eine Steinfläche betopft oder begrünt werden, sähe vieles besser aus.

In Afrika, statt Bäume zu pflanzen , das Land zu begrünen , wird neidisch auf die reicheren Länder geschaut, und man geht lieber dahin, statt etwas anzupacken, nicht wie der Bauer in Burkina Faso, der Wüstenlandstriche begrünte, in dem er Setzlinge in Ziegenmist setzte, sie begoss und groß zog.

Man könnte ganze Innenstädte begrünen, Pflanzen auf den Balkons und Dächern haben, uns endlich in die Natur integrieren, weniger Konsum, mehr Bescheidenheit.

Das Handeln ist das Gegenteil

Der andere ist immer schuld . Diese Aussage erlaubt sich zurück zu lehnen, nichts zu tun. Frei nach dem Floriansprinzip: Lieber heiliger Florian, geh vorbei, zünd andere an”

Noch hadert die Erde, die Natur, mahnt uns an; sie reagiert noch zu unseren Gunsten, sie bestraft uns und rächt sich noch nicht.

Die Lehre aus der Geschichte: Taten statt Worte.

Wenn die Erde hadert

Noch hadert die Natur

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