namenlos sein

Namenlos

Keinen Namen haben und erkennen,

nicht bekannt sein,

sich nicht aus der Masse hervorhebend, ohne besondere Merkmale.

Vielleicht noch nicht einmal eine Nummer habend.

Manchmal ist diese der Name, oder zumindest wird ein Name dieser zugeordnet, wie im Fußball.

Die Namenlosen.

Die vielen Schweiger und Mitläufer. Nie im Vordergrund, nur einfach farblos, oder wie ein Chamäleon, immer angepasst.

Die Menschen in einer Ansammlung, Masse, bei Demonstrationen , genau so im Fußballstadion oder bei einer Megaparty.

Menschen im Nebel des Lebens und der Geschichte.

Es gibt aber auch die andere Seite.

Die vielen anonymen Helfer, bei einer Notlage, bei Problemen, Katastrophen.

Die Menschen , die durch ihre Bekleidung nicht erkannt werden,

im Not OP stehen,

die Feuerwehrleute, oder Rotkreuzhelfer, die der Technischen Hilfswerke.

Menschen deren Individualität man wegen der Uniformierung und visuellen Organisationszugehörigkeit nicht erkennt.

Manche sind so groß und stark, dass man es mit Worten nicht beschreiben kann.

Das noch andere:

Unbekannt, fremdartig, unerkannt.

Verschleiert, mit Sonnenschutzbekleidung oder auch Winterbekleidung so angezogen, das man nur einen Teil des Gesichts erkennen kann.

Wie im Songtext “los” von Ramstein: “Wir waren namenlos, und ohne Lieder recht wortlos waren wir nie wieder….”

Hinter jedem Namenlosen steckt doch ein Name, ein Mensch, eine Persönlichkeit, individuell, mit Sorgen und Nöten, einem Schicksal.

Nichts ist wirklich anonym, nur der Schein. Namenlos ist nicht atemlos.

namenlos

Original. Handsigniert. Erlös für Menschen in Not.

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Die Gaffer

Die Schaulustigen, neugierig, man könnte ja etwas verpassen.

Im Film die Oberbeleuchter..

Das Gaffer Tape ist ein Klebeband, aber so kleben die Gaffer auch mit ihren Blicken am Objekt ihrer Begierde.

Gaffer gibt es immer und überall, wo irgendetwas von der Norm abweicht und/oder außergewöhnlich ist.

Ein Unfall, eine Katastrophe, jemand Prominenter, der Rote Teppich,eine Parade, alle Arten von Spektakel.

Gaffer können sich an etwas ergötzen, besonders wenn jemand ein Missgeschick passiert, nicht berücksichtigend und fühlend, dass andere Menschen das nicht wollen, beispielsweise in ihrer Notlage beobachtet zu werden.

Gaffer sind die mit den Blicken Raffer.

Die modernen Gaffer nutzen das Mobiltelefon. Schnell eine Aufnahme, ein Clip, ein Selfie und dann schnell in allen Netzwerk teilen, um so viele Likes wie möglich zu bekommen.

Anstand, Moral, Rücksichtnahme und die Würde der Betroffenen zählen da oft nicht.

Ob jemand der Hilfe leisten möchte behindert wird, interessiert nicht.

Gaffen stammt aus dem Althochdeutschen, das „kapfen“ und mittelhochdeutsch „kapfen“ – auch “gapen” was den Mund aufsperren bedeutet .

Im altenglischen sagte man „ofergapian“ – zu vernachlässigen, vergessen.

Der Ursprung des Wortes liegt auch im Indogermanischen “Gha” gähnen, und, das sperrt man ja auch den Mund weit auf.

Und das machen die meisten Gaffer, die Augen weit auf, den Mund, und Hauptsache man sieht etwas.

Am besten man denkt: Lass die Gaffer Gaffer sein, Stilaugen haben, glotzen, glupschen und stieren.

Irgendwann gibt es nichts zu sehen und alles so Angaffenswerte löst sich auf.

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Die Gaffer

Original. Handsigniert. Erlös zu Gunsten Menschen in Not

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sich aufraffen

Sich aufraffen bedeutet aus seiner Wohlfühloase heraus zu kommen, sich bewegen, etwas tun, initiativ werden.

Nicht phlegmatisch sein, mit Unlust dahin zu vegetieren.

Raffen ist eigentlich schnell etwas einsammeln, zusammenschütten oder legen, an sich ziehen. Ein auflesen, aufpicken, aufheben.

In übertragenem Sinne seine Kräfte mobilisieren.

Auch wenn man ganz ” down” ist, kann man sich zusammen nehmen, seine Kräfte sammeln und mit Willenskraft etwas erreichen.

Unter Aufbietung all seiner Willenskraft sich entschließen das , was man sich vorgenommen hat, zu erreichen.

Aufraffen hängt immer mit einem Zustand zusammen, den man ändern will. Manchmal muss man heftig aus dem passiven Zustand gerissen werden.

Wie ein Marathonläufer, der auf den letzten Metern sich mit Disziplin aufrafft, und somit sein Ziel erreicht.

Manchmal kommt der Zündfunke durch die Motivation durch andere Mitmenschen, die mit einem mitfühlen, oder schwupp di wupp ist sie da..

Aufraffen ist auch den Zustand einer Bestürzung, eines Schocks, Bestürzung aufzulösen , manchmal auch aus seinen Träumereien.

Ursprünglich war das Raffen das hastige und gierige an sich reißen. Historisch im Mittelhochdeutschen “rapen und repen”. Man sagt auch aufrappeln.

Wenn die Ereignisse einem überrollen und man das Gefühl hat,

dass man eh nichts ändern könne.

Muss man sich einfach vorstellen, dass genau in diesem Augenblick erst der Anfang ist, der, nämlich die sogenannten ” Zügel in die Hand nehmen”.

Manchmal hilft kurz hinsetzen, nachdenken, alles reflektieren um dann genau das Richtige tatkräftig durchzuziehen.

Wie heißt es volkstümlich:

” Schluß mit lustig, jetzt wird ernst, jetzt wird wieder in die Hände geklatscht”

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Was ist los

Was, die Frage, los schon eine Teilantwort.

Zumindest etwas, was man sich nicht erklären kann.

Im Mittelhochdeutsche “lös” bezeichnete man damit etwas , was abgeschnitten , gelöst, befreit” ist.

So, wie im SongMajor Tom, vonPeter Schilling:

“Völlig losgelöst von der Erde, schwebt das Raumschiff völlig schwerelos, die Erdanziehungskraft ist überwunden, alles läuft perfekt”

Zwar abgehoben, aber mehr einfach ” frei”, aber das ist bei den heutigen Zwängen gar nicht leicht, weil vieles einem einschränkt und sehr schnell Gegenreaktionen hervorrufen kann.

Los im Sinne von losgelöst, aber auch einer Action,.

Was wird gespielt, wer sind die Akteure, was ist bisher gelaufen, was habt ihr vor. Alles unter “los” subsumiert. How the crack.

Los, gemeint ist nicht das Los, wie bei einem Gewinnspiel.

Eine andere Bedeutung ist ” auf gehts, come on”.

Im Englischen ” Whats the pitch, whats the matter, whats the trouble,

Die Frage, ob es ein Problem gibt, suggestiv die Frage ob man helfen kann.

Fragt man direkt: ” Was ist los mit Dir”, interessiert einem weniger die Gesundheit, als wie die Aufforderung vielleicht aus einer passiven Rolle heraus zu kommen.

Zumeist überstürzen sich Ereignisse.

Eine schnelle Kommunikation provoziert schnelle Antworten auf Fragen, und whe sie kommen nicht gleich. Dann kommt das ” Was ist los”, “warum hast Du nicht geantwortet” oder mir keinen ” Like” gegeben.

Vielleicht stellt man nur ein Wort vor ” Was ist los”, , so wie Hi, oder hello, und schon hat es die fordernde Bedeutung verloren und wirkt aufmunternd.

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Was ist los

Original. Handsigniert. Erlös für Menschen in Not

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Lichtblick

In einem Dreigroschenroman aus den 50er Jahren steht über das Leben:

“Auf dieser großen, langen Reise fast durch ein ganzes Jahrhundert ist es notwendig, den Körper kraftvoll und gesund zu erhalten, um nicht vorzeitig zu altern. Es gibt Greise von 40 und vor Gesundheit und Vitalität strotzende 90er”

Wir vergessen den manchmal großen Unterschied zwischen biologisch, mental, physisch und numerisch.

Die Werbung verwendet heutzutage gerne ein Altersklischee des senilen, kranken, alles vergessenden und hilflosen älteren Menschen. Dies mag auf manche zutreffen, auf andere aber nicht., keinesfalls pauschal.

Um den Körper fit zu halten muss man etwas tun, und,

dazu gehört auch gesund essen, seinen Körper und Seele in einem Gleichgewicht halten.

Klischees sind gezielte Meinungsbilder. Dabei vergisst man, dass jeder Mensch seine Individualität hat, sich anders entwickelt.

Um das Leben mit seinen hellen Seiten zu genießen muss man auch Licht in das Dunkel bringen, sich engagieren, aktiv etwas tun und sich nicht hängen lassen,

Wer immer nur bedauert, wie schlecht alles ist, wie alle nur Vorteile haben und man selbst nicht, neidisch ist und missgünstig, verbarrikadiert sich vor sich selbst.

Sich selbst in eine Dunkelheit zu begeben bedeutet auch sich selbst aufzugeben.

Licht bedeutet leben und Lichtblicke sind die der Hoffnung und Zuversicht.

Um ein fast Jahrhundert zu durchqueren bedarf es des Bodenkontakts,

und, eines Leitstrahls des Lebens, der Orientierung und Anreiz sein sollte.

Licht motiviert, und wenn es der kleinste Strahl ist. In einem dunklen Keller nimmt man den winzigsten Lichtstrahl der durch einen Ritz fällt wahr und er kann Kraft verleihen.

Eine Kerze bringt Wärme und Helligkeit.

Ein Lichtblick ist Hoffnung und Motivation zugleich,

nicht und nie aufzugeben.

Es geht immer nur weiter , und man trotz aller Hindernisse weiter kommen.

Man muss nicht schon vor einem Hindernis kapitulieren, bevor man es gerade mal sieht.

Vieles was sich ändert ist neu, überrennt und überrollt einem , aber nur, wenn man sich damit nicht auseinander setzt.

Es ist ein Lichtblick, dass sich alles weiter entwickelt, die Erde sich weiter dreht.

Licht bedeutet Leben , ein Lichtblick die Hoffnung.

Lichtblick

Original. handsigniert.

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Tore

Gemeint ist nicht das Fußballtor, das Tor, das ein Ziel ist.

Manche Türen und Tore sind nur für einem selbst bestimmt.

Die unsichtbaren Tore.

Verschließen tun wir sie selbst und öffnen müssen wir diese auch.

Ein Tor kann man als Schutz sehen, abschließen um sich zu schützen, aber auch das Gegenteil , etwas öffnen, Zutritt bekommen.

Manche öffnen sich automatisch, wie von Geisterhand, andere sind fest verschlossen, aus Gusseisen, nicht zu öffnen

Manche Tore und Türen sind die zu einer anderen Welt, zum Himmel, so, wie in dem Song: ” Knocking on heavens door” von Guns and Roses.

Viele Redwendungen.

Das Tor zur Hölle, das Gegenteil der Anfang vom Ende.

Das Tor gilt auch als Symbol des Neubeginns, ein Tor zur Zukunft öffnen. Das Tor zu einer neuen oder anderen Welt, manchmal das Tot zwischen den Welten, wie bei dem Science Fiction ” Stargate”

Häfen gelten als das Tor zur Welt, weil ab da die Schiffe in viele Länder fahren.

In übertragenem Sinn hinter sich die Türe zu machen, umdenken, umschwenken.

Rein physisch ist das Tor eine große Öffnung an einem Haus, einer Wand, das als Eingang, Durchgang oder Ausgang dienen kann.

Was töricht mit Torheit zu tun hat, kann man ermessen, wenn jemand einfältig und fehlerhaft handelt. so das man dies nicht nachvollziehen kann, er ein Tor ist.

Das Tor zum eigenen Sein , zum ich, ist etwas, was man selten preis gibt. Der Schlüssel zum Herzen kann nicht von jedem gesehen werden.

Es ist einer des völligen Vertrauens, man gibt sich Preis, öffnet sein Tore.

Der Name des Schlüssel: Die Liebe

Tore

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Glücksnummer

Glück gibt es nicht im Plural.

Glück kann man nicht suchen oder ihm hinter her laufen, oder gar es einholen.

Es kommt und sucht einem selbst.

Man versucht zwar nachzuhelfen; in Lotterien zu spielen, Glückskekse zu essen, Vierblättrige Kleeblätter zu finden, denkt an Glücksnummern und Zahlen.

Glückshormone sollen nachhelfen.

Viele Schreiben, die alles versprechen, blenden.

Sie haben den Hauptgewinn, rubbeln sie die Nummer ab, wenn sie mit der auf dem Bild übereinstimmt, haben sie gewonnen.

Glück hat man, wenn man dies nicht beachtet. Den eine erfolgreiche Teilnahme an einer Lotterie bedingt irgendeinen Geldeinsatz, und sei es ein Monats-oder Jahreslos, ein Abo, das man nicht will und braucht.

Die Glücksnummer hat das Schicksal bereit, für den, den es dazu bestimmt.

Das mag ungerecht klingen. Aber mancher Expressmillionär hat sein Geld in kürzester Zeit, dank lieber beratender Freunde, verloren.

Geld alleine macht nicht glücklich. Man kann es nie in eine andere Welt mitnehmen, auch wenn manche Religionen meinten alles was der Tote mochte, als Grabbeigabe ihm mitgeben zu müssen.

Aber wer weiß 🙂

Glück kann man nicht kaufen, mieten. Glück sucht sich seinen Weg,

und manchmal ist es schon bei einem, man sieht es nur nicht, oder dann, wenn es schon wieder weg ist.

Paul Ferrini schreibt ” dem Glück auf der Spur”, eine Anleitung für das Leben im Augenblick.

Man kann die Fragestellung nach dem Glück anders herum angehen.

Was sind die Hindernisse zum Glück.

Wann hat man Glück gehabt, oder wann ist man glücklich.

Vielleicht verschwenden wir Zeit im Suchen, in Nummern, Symbolen, Talismans statt die Augen zu öffnen, weil es ganz nahe ist, so, wie die Liebe, das Lächeln.

Das Leben auch im Augenblick bewusst leben.

Aber all das muss man zulassen.

Menschen lieben es eher nach einer scheinbaren Vollkommenheit zu streben und meinen dann kommt es. Das ist trügerisch.

Fehler sind das Normalste. Stehen wir dazu, ist zufrieden ist es glücksbringender als nur immer nach Fehlern zu suchen und es besser machen zu wollen.

Die guten Ideen kommen, wenn sich da nicht verkrampft.

Glück kann auch nur die bloße Abwesenheit von Pech bedeuten.

Wie bei den Bergleuten der Wunsch beim Abstieg in die Grube:” Glück auf”.

Das schönste Glück sind strahlende Kinderaugen, das eines Lebewesen voll Vertrauen in einem, die Blume am Wegesrand, die einem anlacht.

Glück hat tausende Gesichter, man muss nur bereit sein, diese zu entdecken.

Glücksnummer

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Fluchtweg

So leicht ist das nicht.

Man möchte aus Situationen ausbrechen und es geht nicht. Weder rational, noch emotional, physisch und psychisch nicht.

So einfach in ein Spaceshuttle zu steigen und zum Mond fliegen, und dann zu erwarten , dass alles ganz anders sein wird, ist jetzt überhaupt nicht möglich und in der Zukunft auch nicht.

Wer weiß, vielleicht ist auf dem Mond dann der Weltraumbahnhof, die großen Mineralienabbaugebiete und Industrieanlagen?

Ab und zu man wünscht sich manche anderen auf den Mond.

Das , auch wenn man es könnte, würde die Ausgangssituation nicht verändern, das Problem, weswegen man weg möchte, würde bleiben.

Fluchtwege ermöglichen es in Gefahrensituationen möglichst schnell in Sicherheit zu kommen oder Helfern den Zugang zu einer Notsituation zu ermöglichen.

Zumeist trifft einem ein fundamentales Problem unerwartet, und man ist darauf nicht vorbereitet.

Fluchtwege sind oft nur eine Fata Morgana, nicht wirklich, man verdrängt nur, oder hat sich nie richtig Gedanken gemacht, ist einfach in der Oberflächlichkeit der Alltäglichkeit verharrt geblieben.

Ein Fluchtweg bietet keine Alternative , höchstens ein Schlupfloch zum entweichen und entkommen, nicht kalkulieren könnend was danach kommt.

Nachher ist man immer schlauer.

Flucht bedeutet aus der Gefahrenzone zu kommen.

Weiß man nicht, sieht nichts, spricht nichts, kann man nichts falsch machen, aber es ist die Unterdrückung des eigenen “Ichs”

In Betrieben sind Notausgänge und Fluchtwege gesetzlich vorgeschrieben, aber ob sie funktionieren zeigt nur das Erleben.

Bei den Flutkatastrophen bleibt wenig Zeit; wenn man nicht weiß wo man hin soll und wie und wie schnell, wenn keine Vorwarnung kommt, wird das schwierig.

Der Fluchtweg muss rational, kognitiv erfasst sein.

Wer in einem Hotel übernachtet, Hand aufs Herz, wer hat sich den Fluchtweg bei Feueralarm einmal angeschaut, in Seniorenheimen , die Liste ist endlos.

Ein Amokläufer in einer Innenstadt, was macht man, wo ist da der Fluchtweg, der einem das Leben retten könnte. Vielleicht ist es nur ein Hauseingang, der Platz unter einem Tisch, hinter einem Baum.

Das sind aber die fassbaren Dinge.

Nicht sichtbare ist das, was im Menschen passiert, und das sieht man nicht.

Für die Seele gibt es nur den Fluchtweg in das eigene Unterbewusstsein, in die Ruhe, Entspannung, in die Orte, in denen man Kraft schöpfen kann.

Und wenn man Glück hat, hilft einem jemand Vertrauter dabei.

Nur muss man da durch die Türe seines eigenen Seins, und die übersieht man oft.

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Fluchtweg

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im Rausch der Zeit

Wer kennt das nicht: Adrenalin hoch, Adrenalin runter.

Man dreht sich wie in einer Kugel. Mal rollt sie so, mal dahin, so wie sie will.

Jede Zeit und Ära hat ihre Merkmale und Besonderheiten.

Oft merkt man das erst, wenn die Phase Geschichte ist.

Man könnte es auch anders eingrenzen.

Was gibt es im Jetzt, was es davor nicht gab?

Vieles wiederholt sich im Lauf der Geschichte, wird heroisiert, mystifiziert oder gerät einfach in Vergessenheit um dann ein paar hundert Jahre oder Jahrtausende später von Archäologen entdeckt zu werden.

Epidemien sind es nicht, die gab es in der Menschheitsgeschichte öfters, genau so wie Naturkatastrophen.

Musik ändert sich, da gibt es nichts neues revolutionierendes.

Sprachplanung und Sprachpolitik ist neu.

Dann, wenn aus politischen Gründen sektioniert, kodifiziert, implementiert und elaboriert wird.

Letztlich führt dies aber zu einer Verunsicherung, insbesondere wenn eine kleine Minderheit dies allen anderen aufzwingen will, wie die Gendersprache und alles was im Ansatz unter rassistisch subsumiert werden kann.

Letztlich müsste es doch egal sein, Hauptsache man kann kommunizieren und das Geäußerte ist nicht verunglimpfend, beleidigend oder etikettierend, sondern respektvoll.

Neu ist die Digitalisierung, die Kommunikationsart, Mobiltelefone, die Social Media.

Die Flüge zum Mars und Venus werden neu sein, und irgendwann wird es ein erstes Mond -oder Marsbaby geben.

Irgendwann wird etwas zum ersten Mal da sein.

Die auf einem einströmenden Eindrücke in der heute verfügbaren Menge sind neu und erinnern eher an einen Rausch der Daten.

Manches ist berauschend, anderes ernüchternd.

Man wundert sich warum alle archäologische Funde unter einer Schicht Erde liegen.

Ein einfaches nicht zu empfehlendes Experiment gibt die Lösung.

Wenn man in einem Haus wohnt, mit einem Dachspeicher, und man lässt diesen 10 Jahre unberührt, wird man sehen, dass alles unter einer Zentimeter dicken Schicht Staub und Spinnenexkrementen bedeckt ist.

Der Staub der vom Himmel fällt addiert sich und ergibt im Laufe der zeit eine dicke Schicht. Alles, was in die Luft aufsteigt, Rauch, Vulkanasche etc muss irgendwann nach der Reise durch die Luftschichten unserer Erde wieder herunter kommen.

Und wenn das darunterliegende freigeräumt wird, entdeckt man, dass vieles damals schon war.

Das Rad der Geschichte dreht sich immer weiter, so sollten wir es so nutzen, dass die Entdecker unserer Kultur in ein paar tausend Jahren einen Rausch der Begeisterung über uns haben. Die Descendants im 3. und 4. Jahrtausend.

Unser Papier wird zerfallen sein, die digitalen Träger nicht lesbar, oder von nur wenigen Spezialisten. Friedhöfe mit alten Grabsteinen werden verschwinden, einäschern ist heute kostengünstiger, Betonbauten erodieren, was bleibt dann?

Vielleicht die Mythen über die Rekorde, Riesenbauten, Geschichten.

Und, so gestalten wir unsere Foot-and Handprints für die Zukunft, wissend, dass egal wieviel wir tun, alles nur eine Winzigkeit sein wird, aber vielleicht eine entscheidende.

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Rausch der Zeit

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sich vor tasten

Wer weiß schon alles.

Sokrates Aussage vor dem Athener Volksgerichtshof ( 399 v Chr),

” ich weiß, dass ich nichts weiß” die literarische Version einer Verteidigungsrede, beinhält vieles an Symbolik. Nicht das etwas nicht zu wissen von einer Schuld frei macht, sondern was ist Wissen?

Wie sagt man ” Unwissenheit schützt vor Strafe nicht”

Die Menge dessen was wir nicht wissen ist gegenüber dem was wir wissen ungleich grösser.

Manchmal kommt man sich wie in einem Blindflug des Lebens vor.

Weder Mikro-noch Makrokosmos ist voll erforscht. Über den Weltraum und dessen Entstehung haben wir Theorien, aber kein Wissen.

Das digitale Zeitalter erlaubt es uns Wissen zu bündeln und unmittelbar verfügbar zu machen. Aber es reicht nicht, Erst recht nicht Dimensionen die wir nicht erkennen zu überbrücken.

Es gibt so viele Phänomene, Ereignisse, die uns unverständlich sind.

Wir kennen einige Dimensionen, aber uns sind nur wenige bekannt.

Unser Verhalten hinsichtlich Gewalt und Machtpolitik ist noch auf der Ebene von Primaten. Drohgebärden spielen auf allen Ebenen menschlichen Lebens eine Rolle.

Da auch die mächtigsten Politiker nur Menschen sind, denken und fühlen sie in der zwischenstaatlichen Politik genau das Gleiche.

Zum Beispiel wird Nordkorea wegen einem Menschen verteufelt, der Iran oder Russland wegen einigen wenigen. Was ist mit den vielen Menschen, Tieren und Pflanzen dort, mit all dem, was lebt?

Wegen einigen wenigen Menschen wurden Kriege angezettelt, bei dem Tausende ohne es eigentlich zu wollen, hinein gezogen wurden.

Wir meinen wir wären die Größten, Schönsten und Intelligentesten.

Würden wir uns die Schöpfung, die Baupläne des Universums genauer anschauen, wäre uns unsere Winzigkeit bewusst. Und genau mit dieser sägen wir an unserem eigenen Ast auf dem wir sitzen.

Wir wissen zwar wie wir auf die Welte kamen, über unsere Vorfahren wissen nur die wenigsten etwas, nämlich die Genealogen, dabei haben wir von unseren Vorfahren entscheidende DNA geerbt.

Über das Leben danach, nach dem irdischen, wissen wir wenig.

Wie ein Maikäfer nur seine Mikrowelt kennt. Er hat keine Ahnung von den Weiten des Alls, den Zusammenhängen der Welt, er bewegt sich in der Zeit, nimmt Tiefe, Höhe und Weite war; manche Tiere riechen, schmecken, Fledermäuse können die verschiedensten Wellen empfangen, aber alle können Zusammenhänge nicht reflektieren.

Oder täuschen wir uns, weil wir nur eine Seite der Medaille kennen.

Jedenfalls können wir den Planeten nicht kaputt machen, diese in der Klimadiskussion immer wieder zu hörenden Sätze sind unsinnig. Der Planet würde sich nur ändern, die Natur sich anpassen.

Dann gäbe es halt uns nicht mehr, aber dafür andere Spezies, die unter den für uns giftigen Lebensbedingungen durch Anpassung genau die für sie idealen hätten.

Und, so tasten wir uns immer weiter vor, entwickeln, erforschen, entdecken, um in der Menschheitsgeschichte ein Jota weiter zu kommen.

Vielleicht sollte man öfters denken: “Ein bisschen Sonne, ein bisschen Frieden… “, so, wie es auch Nicole in dem Lied „ ein bisschen Frieden“ singt , dann hätten wir zumindest die genaue Richtung unseres Seins.

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Original. Handsigniert. Erlös für Kinder in Not. Spenden sind erwünscht

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