sich vor tasten

Wer weiß schon alles.

Sokrates Aussage vor dem Athener Volksgerichtshof ( 399 v Chr),

” ich weiß, dass ich nichts weiß” die literarische Version einer Verteidigungsrede, beinhält vieles an Symbolik. Nicht das etwas nicht zu wissen von einer Schuld frei macht, sondern was ist Wissen?

Wie sagt man ” Unwissenheit schützt vor Strafe nicht”

Die Menge dessen was wir nicht wissen ist gegenüber dem was wir wissen ungleich grösser.

Manchmal kommt man sich wie in einem Blindflug des Lebens vor.

Weder Mikro-noch Makrokosmos ist voll erforscht. Über den Weltraum und dessen Entstehung haben wir Theorien, aber kein Wissen.

Das digitale Zeitalter erlaubt es uns Wissen zu bündeln und unmittelbar verfügbar zu machen. Aber es reicht nicht, Erst recht nicht Dimensionen die wir nicht erkennen zu überbrücken.

Es gibt so viele Phänomene, Ereignisse, die uns unverständlich sind.

Wir kennen einige Dimensionen, aber uns sind nur wenige bekannt.

Unser Verhalten hinsichtlich Gewalt und Machtpolitik ist noch auf der Ebene von Primaten. Drohgebärden spielen auf allen Ebenen menschlichen Lebens eine Rolle.

Da auch die mächtigsten Politiker nur Menschen sind, denken und fühlen sie in der zwischenstaatlichen Politik genau das Gleiche.

Zum Beispiel wird Nordkorea wegen einem Menschen verteufelt, der Iran oder Russland wegen einigen wenigen. Was ist mit den vielen Menschen, Tieren und Pflanzen dort, mit all dem, was lebt?

Wegen einigen wenigen Menschen wurden Kriege angezettelt, bei dem Tausende ohne es eigentlich zu wollen, hinein gezogen wurden.

Wir meinen wir wären die Größten, Schönsten und Intelligentesten.

Würden wir uns die Schöpfung, die Baupläne des Universums genauer anschauen, wäre uns unsere Winzigkeit bewusst. Und genau mit dieser sägen wir an unserem eigenen Ast auf dem wir sitzen.

Wir wissen zwar wie wir auf die Welte kamen, über unsere Vorfahren wissen nur die wenigsten etwas, nämlich die Genealogen, dabei haben wir von unseren Vorfahren entscheidende DNA geerbt.

Über das Leben danach, nach dem irdischen, wissen wir wenig.

Wie ein Maikäfer nur seine Mikrowelt kennt. Er hat keine Ahnung von den Weiten des Alls, den Zusammenhängen der Welt, er bewegt sich in der Zeit, nimmt Tiefe, Höhe und Weite war; manche Tiere riechen, schmecken, Fledermäuse können die verschiedensten Wellen empfangen, aber alle können Zusammenhänge nicht reflektieren.

Oder täuschen wir uns, weil wir nur eine Seite der Medaille kennen.

Jedenfalls können wir den Planeten nicht kaputt machen, diese in der Klimadiskussion immer wieder zu hörenden Sätze sind unsinnig. Der Planet würde sich nur ändern, die Natur sich anpassen.

Dann gäbe es halt uns nicht mehr, aber dafür andere Spezies, die unter den für uns giftigen Lebensbedingungen durch Anpassung genau die für sie idealen hätten.

Und, so tasten wir uns immer weiter vor, entwickeln, erforschen, entdecken, um in der Menschheitsgeschichte ein Jota weiter zu kommen.

Vielleicht sollte man öfters denken: “Ein bisschen Sonne, ein bisschen Frieden… “, so, wie es auch Nicole in dem Lied „ ein bisschen Frieden“ singt , dann hätten wir zumindest die genaue Richtung unseres Seins.

vor tasten

Original. Handsigniert. Erlös für Kinder in Not. Spenden sind erwünscht

1.100,00 $

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